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Billigst-LiFePO4 aus China 1, 2, 3


fschuen am 20 Jan 2020 17:51:37

Liebe Zielgruppe,

ich habe mir über den Jahreswechsel eine LFP-Starterbatterie gekauft und wurde gebeten, wegen des breiten Interesses einen eigenen Fred aufzumachen - was hiermit geschieht. Die Batterie hat mit Versand rund 180 Euro gekostet und ist wie folgt spezifiziert:
Modell: LBN1-45
Spannung: 12 V
Batterie Typ: LiFePO4 Batterie
Kapazität: 45AH
CCA: 860
Größe: Lxbxh (230x175x175mm)
Batterie Polarität: Links Negative & Rechts Positive
Lade Effizienz: 3C
Starten Transient Voltage Fluktuation: 0,2 ~ 0,5 V
Entladen Temperatur:-25 ~ 80 Celsius
Extrem Geringe selbstentladung: <3% für LIFEPO4 gegenüber> 20% für SLA Batterie.
Lange Lebensdauer: seine zyklus kann erreichen solange 2000 zeiten
Bitte keine Belehrungen zu Rechtschreibfehlern, ich hab copy&paste gemacht - und das Maschinendeutsch ist allemal besser als mein Chinesisch.

Weitere Details, zukünftige Tests und Fotos poste ich hier: --> Link

Kurzfassung: getestet habe ich sie noch nicht, das geht erst mit dem Saisonstart. Aber zumindest habe ich das Überraschungsei mal geknackt und reingeschaut. Gefunden habe ich ein Päckchen aus einem Dutzend 15 Ah-Folienzellen und einem Standard-BMS, welches unzureichend befestigt an ordentlich dicken Kabeln im schicken Gehäuse hing. Also das, was man für 4 Euro/Ah so erwarten kann, oder sogar etwas mehr. Eigentlich habe ich einen Haufen verschweisster Rundzellen erwartet, und gar kein BMS. Mir wurde schon prophezeit, dass sich selbiges in Rauch auflöst beim Starten. Unser Renault Master dreht ja den Motor gern ein paar Mal im Kreis, bevor er anspringt - das ist durchaus im Sinne der Härte des Tests.

Das Päckchen wollte ich nicht zerlegen, deshalb habe ich keine genauen Typenbezeichnungen von Zellen und BMS. Vom Aussehen ähnliches findet man aber mit 75A pro Zelle und 100A für das BMS spezifiziert - wenn sich das als Dauerlast versteht, ist die Batteriespezifikation im Sekundenbereich nicht unbedingt aus der Luft gegriffen. Der Hersteller gibt zwei Jahre Garantie und wird die Dinger in ordentlichen Mengen fertigen. Ich habe dem BMS jetzt erst mal einen Temperaturfühler spendiert und kann dann später mit wissenschaftlichen Daten aufwarten. Wenn sich das BMS nicht benimmt, fliegt es raus - ich bin mir eh nicht sicher, ob ein BMS in einer Starterbatterie so eine schlaue Idee ist.

Gruss Manfred

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villadsen am 20 Jan 2020 18:17:18

Hast du die Reviews gelesen?

"I told him that I just heard an explosion in my car and we were very scared with my family on board because I had just turned off the car and from one moment to another we heard a loud explosion, the battery had exploded and the car ran out of energy, it does not turn on He had to take a crane and lost without my car. I demand the return of my money is an irresponsibility to sell these batteries if they are not safe to use in a car. not recomended, not safe battery."

MfG
Thomas V.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Tinduck am 20 Jan 2020 18:26:15

Interessant.

Ein BMS in einer Starterbatterie halte ich für ein Sicherheitsrisiko. Eine Starterbatterie hat Saft zu liefern, wenn er gefordert ist. Ohne wenn und aber, und notfalls aus dem letzten Loch auf Kosten der Batterielebensdauer.

Wer schon mal mit dem Anlasser vom Bahnübergang hoppeln musste, weiss das. Da kann man keine OVP- oder UVP-Abschaltung gebrauchen.

Wofür tut man sich das überhaupt an? Meine letzte Starterbatterie hat 9 Jahre gehalten und immer das getan, was sie sollte - dann wurde der Wagen verkauft. Die im aktuellen Auto hat 7 Jahre auf dem Buckel - keine Schwächeerscheinungen. Ausser Spieltrieb (was legitim ist) fällt mir da nicht viel ein. Erst recht nicht, wenn die verwendeten Zellen unter Null nicht geladen werden dürfen, dann hats der Akku nach dem ersten Start bei Frost hinter sich, wenn die LiMa versucht, mit XX Ampere zu laden.

bis denn,

Uwe

Edith: da hat Thomas ja eine richtige Perle gefunden... erstens kommt es schlimmer, zweitens als man denkt...

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Stocki333 am 20 Jan 2020 19:05:40

Hallo Manfred
Hut ab vor deinem Mut. Das muß man dir lassen. Ich habe mir die Fotos vom BMS angeschaut.
Dazu ein paar Fragen.
Wie siehst du das BMS als Ganzes.
Ist das BMS in der Lage dir den Stromfluß zu unterbrechen.
Wenn ja, wirds kritisch.
Mal ein paar Gedanken dazu, ohne Anspruch auf Richtigkeit:
Ich Starte ja auch von der Aufbaubatterie meine Karre. Und mein BMS könnte mir den Saft abdrehen.
Und hier bekommen meine Augen immer so einen Registrierkassenausdruck. :cry:
Wenn aus irgend welchen Gründen, warum auch immer, das BMS abschaltet. Bei laufender Maschine. Hier verliert die Lima die Reverenzspg. Keiner konnte devinitiv sagen: Die Spannung der Lm bleibt im erlaubten Rahmen für die Bordelektronik.
Sprich: Motormanagement, Div. Steuercomputer, ABS, und sonstigen elektronischen Spielereien eines modernen Autos.
Ich bin der Überzeugung, das die Spg in den Bereich weit über 40 Volt hochgeht, wenn das BMS schaltet. Könnte das teure Ende deiner Elektronik sein.
Ich schalte über Zündungsplus eine AGM 33 Ah parallel dazu. Aus Sicherheitsgründen mit 2 Trennrelais.
Bei deinen Test würde ich eine Kleine Motorradbatterie mitlaufen lassen. Kann ruhig alt sein aber gut. Braucht nur die Lm als Reverenz, wenn die Lithium Abschalten sollte.
So meine Gedanken zu deinen Test. Freue mich schon auf die ersten Messergebnisse.
Gruß Franz

DieselMitch am 20 Jan 2020 21:02:28

Hab' ich Gips auf den Augen, oder sehe ich richtig:
Das Minus-Kabel ist am BMS G E L Ö T E T !?!?!?! :evil: :evil: :evil:

Das ist WIRKLICH billig, kaum erwärmt sich das Käbelchen mal ein "wenig", schon macht das Kabel schwupps und der Akku ist out-of-order! :eek:
Amerikanische Qualitätsmaßstäbe ??? OK ... mag stimmen, ich allerdings bekomme "massiv Pickels" wenn ich Lötungen im Hochstrombereich sehe - besonders solche in der sichtbaren "Qualität" :cry:

fschuen am 20 Jan 2020 21:53:13

Das BMS ist ein richtiges BMS, also mit OVP/UVP. Das macht sonst keinen Sinn, dass das - bestimmt mit Hochstromlot gelötete - Minuskabel darüberläuft. Mal schauen, was ich nach den ersten Tests damit mache. Wohl fühle ich mich auch nicht damit, der Ersatz - ein einfaches Balancerboard - ist schon in der Post. Ich hatte schon überlegt, einen Spannungsspitzenkiller parallel zu schalten, aber die Motorradbatterie ist eine bessere Idee. Einen willigen Spender hab ich auch noch in der Garage stehen, das andere Motorrad hat schon Lithium drinnen.

Die Reviews habe ich dann jetzt auch mal gelesen. Da lässt sich draus entnehmen, dass es schon ein paar mehr Pakete gab, die nicht über den Gesamtweg aufrecht transportiert werden. Der eine Beitrag ist merkwürdig. Ganz verstanden hab ich ihn nicht, aber mir scheint auf Basis des ersten Teils, dass die Batterie schon mit dicken Backen angekommen ist. Das ist natürlich mutig, die dann einfach zu verbauen. Das Gehäuse ist aus ca. 1 mm Kunststoff und sauber verklebt, und hat auch kein Überdruckventil. Das knallt vermutlich einiges lauter als ne Brötchentüte, wenn man die aufbläst. Aufsägen ist nicht so laut, und so gesehen hab ich den Designfehler ja schon behoben.

Danke für die Beiträge & Gruss vom Genfersee,

Manfred

biauwe am 20 Jan 2020 22:21:06

DieselMitch hat geschrieben:Das Minus-Kabel ist am BMS G E L Ö T E T !?!?!?! :evil: :evil: :evil:

Das ist WIRKLICH billig, kaum erwärmt sich das Käbelchen mal ein "wenig", schon macht das Kabel schwupps und der Akku ist out-of-order! :eek:


Dann gucke Dir mal ander Li-Akkus von innen an.
Sollte da was heiß werden und nicht vorher das BMS abschaltet, dann wa das wohl einer die Ströme falsch berechnet hat.

DieselMitch am 20 Jan 2020 23:00:41

Ob andere das auch machen oder nicht oder in Japan der berühmte Sack Reis ... :roll:

In den Strombereichen wird per Definition nicht gelötet, da wird im professionellen Bereich gecrimpt und geschraubt.

Wer noch keine "Selbstauslötung" gesehen hat hat auch noch keine hohen Ströme durch Lötstellen gejagt :eek:

Dafür habe ich zu lange im Elektronikbereich auf dem Buckel ... mich schaudert es ganz doll.
Klar ist löten um einiges billiger als gasdichtes Crimpen und eine vernünftige Verschraubung ... aber dann würde dieser Bastelakku auch mehr kosten :lach:

Stocki333 am 21 Jan 2020 08:22:23

Ich hatte schon überlegt, einen Spannungsspitzenkiller parallel zu schalten, aber die Motorradbatterie ist eine bessere Idee.

Läuft bei mir schon 4 jahre oder 80t Km. Inovative Ideen umsetzen so wie du, und auszuprobieren, finde ich Klasse.
Aber es soll dir kein grösserer Schaden dadurch entstehen. Das wäre auch nicht der Sinn eines Forum.
Viel Spass noch bei den Tests.
Franz

hampshire am 21 Jan 2020 09:03:37

Schön, dass Du Freude am Spielen mit billiger LiIo Technik hast und Deine Begeisterung und Erfahrungen teilst. Mögen diese ereignisarm bleiben. Irgend welche Menschen müssen diese Produkte ja ausprobieren.
Bei sicherheitsrelevanten Bauteilen, deren Qualität ich nicht einschätzen kann, verlasse ich mich auf eine mir vertrauenswürdig vorkommende Quelle. Ich würde mir auch keine Bremsscheiben von irgendjemanden schicken lassen und einbauen.

George67 am 21 Jan 2020 14:39:07

Stocki333 hat geschrieben:Wenn aus irgend welchen Gründen, warum auch immer, das BMS abschaltet. Bei laufender Maschine. Hier verliert die Lima die Reverenzspg. Keiner konnte devinitiv sagen: Die Spannung der Lm bleibt im erlaubten Rahmen für die Bordelektronik.

Natürlich kann das -erstmal- keiner. Das liegt aber auch daran, dass es vom Hersteller, vom Typ, vom Alter der Entwicklung auch abhängt.

Stocki333 hat geschrieben:Sprich: Motormanagement, Div. Steuercomputer, ABS, und sonstigen elektronischen Spielereien eines modernen Autos.
Ich bin der Überzeugung, das die Spg in den Bereich weit über 40 Volt hochgeht, wenn das BMS schaltet. Könnte das teure Ende deiner Elektronik sein.

Könnte aber auch nicht. Ich habe vor relativ kurzer Zeit mal nachgemessen, was die Bordelektronik eines BMW 318, Baujahr 2005, Entwicklungsstand vor 2000 bei nur laufendem Motor, ohne Licht, ohne Heckscheibe wohl so zieht.
Die Antwort sind überraschende 20 A. Damit ist die lichtmaschine bei weitem nicht entlastet, sonder sie hat genügend Strom für eine vernünftige Arbeitsweise des Reglers.
Mehr noch, da eine Batterie im Bereich 14+ Volt, wenn sie schon einigermassen voll ist, eine ganz weiche Kennline hat (heisst, mit nur 1 A kann ich sie weit über den 14,4 V Stan hinausbringen), muss man annehmen, dass es nicht mehr der Batterie bedarf, um den Bereich 14,7 ++V abzusichern. Das kann die Batt nämlich garnicht mehr.

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George67 am 21 Jan 2020 15:04:08

DieselMitch hat geschrieben:Hab' ich Gips auf den Augen, oder sehe ich richtig:
Das Minus-Kabel ist am BMS G E L Ö T E T !?!?!?! :evil: :evil: :evil:
Das ist WIRKLICH billig, kaum erwärmt sich das Käbelchen mal ein "wenig", schon macht das Kabel schwupps und der Akku ist out-of-order! :eek:


DieselMitch hat geschrieben:Amerikanische Qualitätsmaßstäbe ??? OK ... mag stimmen, ich allerdings bekomme "massiv Pickels" wenn ich Lötungen im Hochstrombereich sehe - besonders solche in der sichtbaren "Qualität" :cry:


Du magst deine Erfahrungen haben, aber daraus zu schliessen, dass Lötungen im Hochstrombereich oder bei großen Querschnitten unprofessionel sind, kann ich nicht nachvollziehen.

MountainBiker am 21 Jan 2020 15:58:29

Hallo,

Lötverbindungen ohne Formschluß (bei Verwendung eines Rohrkabelschuh besteht Fromschluß durch die Verpressung) haben bei Hochstromapplikationen in der Tat im automotive oder maritimen Anwendungen nicht zu suchen, das erklärt sich aus vielerlei Hinsicht. Hauptgrund - durch Vibrationen kommt es im Lot zu Materialwanderung und Ermüdungsbrüchen - mit fatalen Folgen!

Es gibt eine Normierung wie, welche Kabelverbindungen bei dieser Anwendung auszusehen haben!

Meine Meinung zu dem Thema!

fschuen am 21 Jan 2020 17:11:15

Nicht streiten. Ich glaube, wir können uns drauf einigen, dass eine gut gemachte Lötverbindung an der Stelle 1. funktioniert und 2. nicht dahingehört. Aber die BMS-Komponenten sind ja auch gelötet, von daher ist der Kabelanschluss nicht der einzige bzw. entscheidende Anschluss. Wenn ich das BMS rauswerfe, wird das jedenfalls nicht mehr gelötet. Wenn ich das ganze Päckchen rauswerfe und samt BMS im Bordnetz verwende, kann das so bleiben, dann ist's ja keine Hochstromanwendung mehr. In dem Fall würde ich die Starterbatterie mit ordentlichen Zellen ausrüsten, natürlich ohne BMS. Auch da wird dann nix gelötet. Aber erst mal test' ich den Status quo.

Gruss Manfred

biauwe am 21 Jan 2020 17:13:14

fschuen hat geschrieben:Wenn ich das BMS rauswerfe, wird das jedenfalls nicht mehr gelötet.
Gruss Manfred

Vergiss Dein Autoradio nicht :D

George67 am 21 Jan 2020 17:53:14

fschuen hat geschrieben:Nicht streiten. Ich glaube, wir können uns drauf einigen, dass eine gut gemachte Lötverbindung an der Stelle 1. funktioniert und 2. nicht dahingehört.

Nein, können wir uns nicht.
Könnte sein, dass hier verwechselt wird der Anschluss an eine Schraubverbindung über Kabelschuh - das ist tatsächlich eine Crimp_Domäne heutzutage.
Direkt interne Verbindungen werden aber (bei flexiblen Kabeln) auch bei hohen Querschnitten gelötet, jedenfalls bei meiner Firma. Und das jetzt bitte nicht schlechtmachen - es handelt sich z.B. um Teile für Bahntechnik, was heisst : ausgelegt für 30 Jahre Lebensdauer.
Natürlich, man kann das Crimpen, muss aber nicht. Übrigens - ein Grund fürs Crimpen ist oft, dass es billiger ist als Löten.....

Wie das bei den von Biker erwähnten Vibrationen sein muss ist eine andere Sache. Wenn sie da sind.

Stocki333 am 21 Jan 2020 18:16:10

Hallo Georg
dass es nicht mehr der Batterie bedarf, um den Bereich 14,7 ++V abzusichern. Das kann die Batt nämlich garnicht mehr.

Das ist nicht in Stein gemeißelt.
in meiner alten Firma is einmal folgendes passiert. War ein moderner Euro 6 LKW. Ein Ausländischer Fahrer hat den Natoknochen bei laufender Maschine umgedreht. Wußte nicht wozu der ist. 3 Steuergerät Schrott. hat Gekostet 6000.- Euronen. Warum müssen auch ADR Maschinen so etwas haben.
Also ich würde nicht darauf wetten, das nichts passiert.
Und wenn jemand etwas ausprobiert, wie der TE, so sollte man ihm helfen so gut es geht, das er keinen Schaden hat. Die Hersteller der Fzg verlangen ja Deppensteuer bei der Elektronik.
Gruß Franz

George67 am 21 Jan 2020 19:33:54

Stocki333 hat geschrieben:Hallo Georg

Ein Ausländischer Fahrer hat den Natoknochen bei laufender Maschine umgedreht. Wußte nicht wozu der ist. 3 Steuergerät Schrott. hat Gekostet 6000.- Euronen. Warum müssen auch ADR Maschinen so etwas haben.

Gut, ein LKW, wahrscheinlich 24 V, Strom unbekannt. Sicher nicht ähnlich zu meinem Fall.
Dann interessiert mich aber trotzdem, warum eine Volle Batt, die Gasung erreicht hat, die Spannung begrenzen soll. Besonders bei welchem Strom.

Stocki333 hat geschrieben:Also ich würde nicht darauf wetten, das nichts passiert.

Na, ich ooch nich. aber ich würds probieren.

Stocki333 hat geschrieben:Und wenn jemand etwas ausprobiert, wie der TE, so sollte man ihm helfen so gut es geht, das er keinen Schaden hat. Die Hersteller der Fzg verlangen ja Deppensteuer bei der Elektronik.

1+
Ich kann auch einige abfällige Bemerkungen nicht verstehen.
Da setzt einer sein Geld ein, um Fakten zu schaffen, die allen Interessierten nützen, und dann sowas.

Stocki333 am 21 Jan 2020 20:34:58

Dann interessiert mich aber trotzdem, warum eine Volle Batt, die Gasung erreicht hat, die Spannung begrenzen soll. Besonders bei welchem Strom.

Es geht langsam hoch mit der Spannung, bei Gasung. Zuerst bekommst du einen Meldung in Rot am Display mit Überspannung. Stellts du nicht die Maschine ab, kommt Fehlercode 7x am Bus. Ist Shutdown. Gibt welche, die können das.
Schaltet ein Bms ab, ist das Schlagartig für die Regelung der LM. Dort sehe ich das Problem. Und die Hersteller geben nicht große Zeitspannen für Überspg an.
Franz

George67 am 24 Jan 2020 16:34:15

Stocki333 hat geschrieben:Schaltet ein Bms ab, ist das Schlagartig für die Regelung der LM. Dort sehe ich das Problem. Und die Hersteller geben nicht große Zeitspannen für Überspg an.
Franz

Im Prinzip ja, aber.

Was man als sicher annehmen kann ist, dass sie einen P-Teil hat. Eine Reduzierung des Stromes bei steigender Spannung. Ob da wirklich hightech mit I und D-Anteil (PID-Regler) gemacht wird, mag ich nicht spekulieren. Wenn ja, verringern die doch nur die Einschwingzeit.

Aber, was kann man über die Einschwingzeit sagen/raten?
Da in der Lima die Erregerwicklung gesteuert wird, was Magnetismus und gespeicherte Energie bedeutet, würde ich die Regelung als ziemlich langsam annehmen. Heisst, langsamer als ein "normales" elektronisches Ntzteil. Also kann man Überschwinger, oder genauer Einschwingvorgänge annehmen.
Wie lange... im Sekundenbereich ?
Aber wie gross können die sein ? Hängt sicherlich von der Stromänderung ab, nimmt man 20 A Dauerstrom für den Motor, macht Lichtausschalten sicher mehr als Abklemmen einer Batterie, die nur noch 1 A zieht.
Immer noch keine Aussage möglich, wieviel die Spannung überschwingt, und wie lange.

Aber, ich komme bei der Situation nochmal mit meinem Konzept, was mittlerweile tief in den Sümpfen der Ungläubigen versunken ist: mein Vorschlag der Leistungszenerdiode zur Begrenzung der Spannung.
Wenn die nur Überschwingerspitzen wegnehmen muss, sebst wenn es 20A-Spitzen sind, die im Sekundenbereich abklingen, dann ist das ganze thermisch machbar.

Jetzt bin ich gespannt....

MountainBiker am 24 Jan 2020 18:10:34

Hallo George,

mein Vorschlag der Leistungszenerdiode zur Begrenzung der Spannung

ist nicht notwendig, denn diese Leistungszenerdioden sind bereits im Gleichrichter einer jeden modernen Lima verbaut, hier ein Beispiel (Schaltbild)

Bild

Du siehst den Drehstrombrückengleichrichter? Trotzdem ist nicht ratsam eine hohe Last so schnell wegzuschalten, da das Regelverhalten der Multifunktionsregler dafür nicht ausgelegt ist! Ein weitere Sache - Zenerdioden sind nicht schnell genug um sehr kurze Impulse aufzufangen, darum setzt man bei Blitzschutzschaltungen Varistoren ein, diese können aber nicht so geringe Unterschiede abfangen, sondern nur Hochspannungsimpulse!

George67 am 24 Jan 2020 18:50:23

Hallo Biker,

mein Vorschlag der Leistungszenerdiode zur Begrenzung der Spannung


MountainBiker hat geschrieben:ist nicht notwendig, denn diese Leistungszenerdioden sind bereits im Gleichrichter einer jeden modernen Lima verbaut, hier ein Beispiel (Schaltbild)

das sind heute Zenerdioden? Dann ist mein Kenntnisstand darüber ziemlich alt... :?

Aber wenn die ihren Job machen würden, hätte nicht jeder Angst vorm Batterieabklemmen.

MountainBiker hat geschrieben:Du siehst den Drehstrombrückengleichrichter?

Und ob! :)

MountainBiker hat geschrieben:Trotzdem ist nicht ratsam eine hohe Last so schnell wegzuschalten, da das Regelverhalten der Multifunktionsregler dafür nicht ausgelegt ist!

Das wollte ich mit meiner obigen wortreichen Beschreibung eines möglichen Regelverhaltens der Lima sagen.

MountainBiker hat geschrieben:Ein weitere Sache - Zenerdioden sind nicht schnell genug um sehr kurze Impulse aufzufangen, ....

Normale Zeners sind schon ziemlich schnell, (die Frage ist, was du unter schnell verstehst).....
Im Fahrzeug habe ich früher mal Zeners als Überspannungsbegrenzung eingesetzt.

MountainBiker hat geschrieben:darum setzt man bei Blitzschutzschaltungen Varistoren ein, .....

Natürlich sind Varistoren schneller, sehe ich auch so. Frage ist, haben wir hier (beim Batteriewegschalten) denn einen Blitzschutzfall, also extrem kurze Impulse ?

Ich glaube eher, dass es eher langsame (1 Sekunde) Überschwinger sind, die ausgelöst werden, die dann aber von den Zener-Gleichrichtern abgefangen werden müssten, wenn du Recht hast.

Oder liegt die Zenerspannung der Gleichrichter höher und nutzt hier nichts? Kennst du die Zenerspannung der Gleichrichter ?

Ich gebe der Zenervariante nochmal eine Chance. Ich werde mir mal in meinem Auto genauer ansehen (mit Oszilloskop), welche Ströme bei vollem Akku und weiteren Lastwechseln noch vorkommen.

Vielleicht muss mans einfach in der Praxis untersuchen.
Und mal nen Experiment für ne knuffige Leistungszener machen. Reichen 50 A ?

MountainBiker am 24 Jan 2020 18:59:08

Im Lima-Regler sind 80A Dioden verbaut. Zur Geschwindigkeit - Siliziumdioden werden bei den hier auftretenden hohen Strömen sehr langsam, darum setzt man auch dann Schottky-Dioden für Schaltzwecke ein (oder eben Mosfet)!

--> Link

Leider finde ich keine Daten dazu!

George67 am 24 Jan 2020 21:02:59

Wenn's Schottkys sind, wäre der Durchbruch im Sperrbereich eh nicht steil genug, um für Spannungsbegrenzung von Nutzen zu sein.

Ich glaube, ich schaue mir wirklich Mal das Überschwingverhalten an, sonst raten wir nur.
Wenn ich Mal Zeit habe..... :mrgreen:

fschuen am 11 Feb 2020 10:22:42

Zu den letzten Beiträgen: zum einfachen Kurzschliessen von Überspannungen gibt es TVS-Dioden. Sind nicht mal teuer, und ich mag elektronische Schaltungen, die nur aus einem Bauteil bestehen. Meine sind noch in der Post, aber wenn ich sie getestet hab, mach ich mal einen eigenen Fred auf.

Was ich eigentlich schreiben wollte: ich habe die Batterie mal getestet, indem ich sie eine Zeitlang mit rund 100 Ampere beaufschlagt habe. Das ist gar nicht so einfach, wenn sich Womo und Wechselrichter nicht in Reichweite befinden. Ich habe dafür zunächst einen Leistungswiderstand 0,1 Ohm und 10 Watt genommen, der passt vom Widerstand gut, und von der Leistung, na ja, bisschen knapp. Hab ihn dann in einen Wassereimer gehangen und angeschlossen. Hat gut funktioniert, aber nach einer gewissen Zeit - etwa eine halbe Sekunde - hat sich der Widerstand mit ein paar Blubberblasen verabschiedet. Ich musste mir dann selber einen hässlichen Tauschsieder zusammenbraten, und habe die Batterie dreieinhalb Minuten laufen lassen. Dann hab ich abgebrochen, weil mir die Rauchentwicklung zu stark wurde. Fazit 1: die Batterie hat das problemlos mitgemacht. Fazit 2: das "Motorrad-Starthilfekabel" von Louis taugt nicht viel. Das Kabel wird bei 100A merklich warm, die Klemmen heiss. Da schmurgelt dann die Isolierung weg. Ich hatte im Inneren der Batterie, wo ich einen Temperatursensor zwischen BMS und Zellen geschoben habe, einen recht unkritischen Temperaturanstieg von knapp 5 °C pro Minute. Der kam aber vermutlich zum grossen Teil von den heissen Klemmen; der interne grosse Kabelquerschnitt sorgt ja auch für gute Wärmeleitung in die Batterie rein.

Wer Bilder anschauen mag, da gibt's hier welche: --> Link

Gruss Manfred

fschuen am 16 Mär 2020 14:26:52

Am Wochenende hatte ich bei dem schönen Wetter mal Zeit, die Batterie einzubauen. Die originale Starterbatterie von 2008 wollte erst mal geladen werden, steht ja seit Oktober rum und betreibt den Marderschreck. Nach dem Laden brachte sie noch fast 700 Ampere Kaltstartstrom, bei spezifizierten 850 - unglaublich, bei AGM ist echt auf nix Verlass. Nicht mal darauf, dass sie rechtzeitig kaputtgehen. Nun will ich das schöne Lithiumding auch testen, darum der Austausch. Der Test verlief problemlos; ich hab einmal den Motor angeschmissen mit Licht an. Drei Dinge sind vielleicht für potentielle Nachmacher erwähnenswert:
- Dem BMS hab ich noch eine Überbrückung gegönnt, da ich der Chemie mehr vertraue als der Elektronik. Berufskrankheit.
- Die Befestigung beim Renault Master erfolgt mit einem Halteblech auf der Fahrerseite; auf der Beifahrerseite ist der Batteriesockel in die Plastikhalterung eingeschoben. Weil die neue Batterie deutlich schmaler ist, funktioniert das nicht. Man muss sich daher für die Befestigung was einfallen lassen.
- Nach Abstellen des Motors fällt das Trennrelais nicht ab (Knaus/Calira, spannungsgesteuert). Bei Einbruch der Spannung - Fahrlicht einschalten reicht - fällt es ab und bleibt ab, da sehe ich keinen Handlungsbedarf. Könnte man umbauen auf D+, aber die Batterie hat genug Kapazität, dass der Aufbau ein bisschen mitlutschen kann.

Gruss Manfred

fraenky68 am 21 Apr 2020 22:00:15

Hallo Manfred,

vielen Dank für den interessanten Bericht!

Gibt es keine Probleme beim Laden der LiFePo-Starterbatterie über die Lichtmaschine ohne Lade-Booster?

fraenky68 am 22 Apr 2020 07:13:00

Stocki333 hat geschrieben:Hallo Manfred
... Wenn aus irgend welchen Gründen, warum auch immer, das BMS abschaltet. Bei laufender Maschine. Hier verliert die Lima die Reverenzspg. ...

... Ich bin der Überzeugung, das die Spg in den Bereich weit über 40 Volt hochgeht, wenn das BMS schaltet. Könnte das teure Ende deiner Elektronik sein....

Gruß Franz


Bei einem Wohnmobil dürfte das nicht passieren. Wenn der Motor (Lima) läuft, ist das Trennrelais zur Aufbaubatterie geschlossen, damit diese geladen wird. Also selbts wenn das BMS der Starterbatterie abschalten sollte die Aufbaubatterie verbunden bleiben und die Referenzspannung liefern.

Oder sehe ich das falsch?

fschuen am 22 Apr 2020 08:12:56

Ob es mit dem Laden ein Problem gibt, kann ich in der Praxis nicht beurteilen - das Womo steht noch rum, vielleicht fahr ich im Mai. Warum es allerdings Probleme geben sollte, ist mir schleierhaft - die Original-Batterie wurde ja auch geladen. Und es ist ein wirklich sehr schöner und nützlicher Zufall, dass die 4s-LFP von den Spannungen so perfekt eine 6s-Bleibatterie ersetzen kann. Nur deshalb klappt der 1:1-Tausch.

Mit dem BMS in einer Starterbatterie war ich ganz bei Franz. Die Fahrzeugelektronik sollte für diesen Fall zwar ausgelegt sein, aber beim Aufbau bin ich mir nicht so sicher. Ich habe daraufhin das BMS noch durch einen Alu-Blechstreifen, mit rechtwinklig abgekanteten Enden, auf die angelöteten Kabel ergänzt. Da wird jetzt nichts mehr abgeworfen.

Der Gedanke mit der Aufbaubatterie ist im Prinzip richtig, funktioniert aber nur, wenn die Aufbaubatterie kein BMS hat, wenn man keinen Booster verwendet und wenn man den Ladeweg nicht trennt. Da ich persönlich BMS und Booster für überflüssig halte, ist das der Fall, aber der dritte Punkt nicht. Im Sommer reicht mir Solar locker für meinen Verbrauch, da habe ich den Ladeweg meistens unterbrochen, und nutze ihn nur bei Bedarf. Spart vielleicht ein Gläschen Diesel im Jahr.

Gruss Manfred

fraenky68 am 22 Apr 2020 10:48:06

Hallo Manfred,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich spiele schon seit längerem mit dem Gedanken, meine 2(!) 60 Ah Blei-Starterbatterien (Ford Transit) in LiFePo4 Batterien zu tauschen. Würde einiges an Gewicht sparen.

Bei dem Hersteller Deiner Startbatterie habe ich sogar eine gefunden, die passen würde (65AH 86-550). Ich würde dann zwei davon nehmen, analog zur Ford-Serienausstattung.

Da ich keinen Booster zur Aufbaubatterie habe und die Lade-Verbindung auch nicht manuell trenne, dürfte es eigentlich bei drei Batterien nicht passieren, dass alle BMS gleichzeitig den Srom trennen, oder? Deinen "mauellen" Eingriff (Überbrückung des BMS mittels Aluminiumband) traue ich mir nicht zu.

Wenn ich Dich richtig verstanden habe ist das BMS auf eine Dauerbelastung von 100A (laut Batteriebeschreibung auf 1100A kurzzeitig) ausgelegt, oder? Bei meinen beiden Batterien wären das dann zusammen 200A.

Du hast bei Deinem test das BMS nicht zum Abschalten gebracht, oder?

Ist Dir bekann, bei wieviel V das OVP und UVP in diesem BMS aktiviert wird?

Was mich noch interessiert, ob es beim Laden über die Lima Probleme geben könnte.

fschuen am 22 Apr 2020 14:15:04

Hallo Frank, erst mal zu deinen Planungen: weil LFP sehr viel Strom liefern kann und es kaum Selbstentladung gibt, brauchst du selbst bei stillen Verbrauchern wie Alarmanlagen oder Marderschreck erheblich weniger Kapazität als mit Blei. 20 Ah sollten reichen; meine 45 Ah sind schon überdimensioniert - 65 Ah erst recht. Das schadet nicht, aber über zwei von der Sorte würde ich als Starterbatterie nicht mal nachdenken. Dazu kommt ja noch, dass eine stark entladene LFP immer noch problemlos den Motor startet.

Mit der Stromentnahme habe ich keine Bedenken; ich habe den Versuch beendet, weil mir mein Starthilfekabel weggeschmurgelt ist und die Luft im Keller zu dick wurde. Die Batterie hat der Strom trotz des etwas billigen Aufbaus überhaupt nicht interessiert. Ich glaube auch nicht, dass die BMS bei hohem Strom abschalten, dafür müssten die den ja messen. Vermutlich schalten sie bei höherer Temperatur ab, die bei zu hohen Strömen mit einer gewissen Verzögerung auftreten. Das ist aber auch nicht das Problem: den höchsten Strom hast du beim Starten, und wenn dann das BMS zumacht, ist halt kein Strom mehr da. Das Risiko des Load Dumps, welches Franz beschrieben hat, besteht ja bei laufendem Motor. Und meine Bedenken sind, dass die auftretende Spannungsspitze die BMS der weiteren Batterien auch zum Auslösen bringt. Das Abschalten der Batterie, die in diesem Fall eine Senke ist, ist ja mein grösster Kritikpunkt an den klassischen BMS. Wenn du an der Li-Starterbatterie nicht rumbasteln willst, fallen mir spontan zwei Lösungen ein:
- Du verwendest zwei Starterbatterien, eine normal grosse Li (20-65Ah) und eine kleine AGM (Motorradbatterie). Du kannst natürlich auch eine der vorhandenen Starterbatterien weiterverwenden, wenn sie noch gut ist und das Gewicht nicht stört.
- Du brückst die Verbindung zum Aufbau mit 1-3 parallel geschalteten 15V TVS-Dioden, z.B. am Trennrelais. Die werden oberhalb der Schwellspannung leitend und schlucken jeden Überspannungspuls. Eine billige und einfache Massnahme gegen Überspannung.
Natürlich kannst du das auch kombinieren.
Die Schaltschwellen des BMS sind mir nicht bekannt, allerdings sollten die sich von BMS zu BMS nicht so sehr unterscheiden. Beim Laden sehe ich keine Probleme - das einzige, was interessiert, ist die Spannung. Was für AGM passt, geht auch für LFP, mit der einzigen Ausnahme von höheren Spannungspulsen zur Entsulfatierung. Moderne Blei-Ladegeräte können das und vielleicht sogar ein paar Autos, aber unser oller Renault nicht.

Gruss Manfred

fraenky68 am 22 Apr 2020 14:49:11

Hallo Manfred,

vielen Dank für die interessanten Tipps!

Ich glaube, das werde ich mal versuchen.

biauwe am 22 Apr 2020 19:24:53

Es muß ja nicht immer China sein: --> Link

fraenky68 am 22 Apr 2020 19:38:15

biauwe hat geschrieben:Es muß ja nicht immer China sein: --> Link


Ich habe bisher leider in Europa keine mit den erforderlichen Maximalmaßen (Maximal 300 x 175 x 175 mm) und mindestens 50 Ahgefunden. Die meisten sind mit 190 mm zu hoch.

hmarburg am 22 Apr 2020 19:40:54

fraenky68 hat geschrieben:...Ich habe bisher leider in Europa keine mit den erforderlichen Maximalmaßen (Maximal 300 x 175 x 175 mm) und mindestens 50 Ahgefunden. Die meisten sind mit 190 mm zu hoch.


Vielleicht hilft dir ja den Akku liegend zu verbauen.

fraenky68 am 22 Apr 2020 19:46:48

Geht leider auch nicht. Maximal 175 hoch und 175 tief. Nur in der Breite habe ich 300 mm Platz.

fraenky68 am 22 Apr 2020 19:53:13

Diese würde dagegen genau passen:

--> Link

Stocki333 am 24 Apr 2020 15:36:00

fschuen hat geschrieben:- Du verwendest zwei Starterbatterien, eine normal grosse Li (20-65Ah) und kleine AGM (Motorradbatterie). Du kannst natürlich auch eine der vorhandenen Starterbatterien weiterverwenden, wenn sie noch gut ist und das Gewicht nicht stört.

Der Gedanke ist ausbaufähig. Dieses Gedankenspiel habe ich vor meinem Umbau auch angestellt. Mein Ford hat nähmlich 2 Batteriepodeste im Motorraum. Es jedoch wegen hoher Kappa Verworfen.
Hallo Frank
Mal eine andere Überlegung.
Du hast ja 2 Batterien im Ford. Starter und Versorgerbatterie. Die BB wird von der Starterbatterie versorgt, bzw. geladen.
Die Starterbatterie tauscht du gegen eine 40Ah Winston. Rüstet du mit einer Balancerplatine aus. Keine OVP u. LVP Abschaltung. Damit bist du mal Startmäßig und Temperaturmaßig aus dem Schneider.
Bei der Ford eigenen Versorgerbatterie kannst du somit alles einbauen, was der Markt so bietet.
Kleine Motorradbatterie. (So wie Ich) 33AH AGM.
Eine LiFePO4 Starterbatterie wie Manfred.
Eine LifePo4 Motorradstarterbatterie.
Eine 2 Winston 40 Ah.
Die " Batterie" braucht vom Prinzip nicht viel können. Hier kann man experimentieren. Auch in Hinblick auf Gewicht.
Du greifst damit nicht in die Originalverkabelung ein. Kein Unwichtiger Punkt bei Ford. Behaupten böse Zungen, so wie ich.
Gruß Franz

fraenky68 am 24 Apr 2020 19:55:41

Hallo Franz,

vielen Dank für Deine Anregungen.

In die Ford Verkabelung möchte ich tatsächlich nicht eingreifen. Hab ich schon von verschiedenen Seiten gehört. Der CANBus von Ford soll recht sensibel sein.

Deshalb möchte ich eine möglichst ähnliche Konfiguration wie die Serienausstattung, nur eben in LiFePo.

fraenky68 am 17 Mai 2020 08:33:44

DieselMitch hat geschrieben:In den Strombereichen wird per Definition nicht gelötet, da wird im professionellen Bereich gecrimpt und geschraubt.


Ich habe mir gerade ein Youtube Video --> Link über den LiFePo Akku eines deutschen Anbieters angesehen. Wenn ich mich nicht täusche, ist auch hier das Anschlusskabel am BMS angelötet (bei 1:00 zu sehen). Der 180 Ah (100 A Dauerbelastung) Akku trägt die Kennzeichen CE, UN 38.3 und RoHS.

pillepalle12 am 28 Mai 2020 17:21:31

Hallo Zusammen,

um die Diskussion billig-Akkus weiter einzuheizen ;)

Ich habe mir folgende 100ah LiFePo4 Batterie beim Ali bestellt und in unser Womo eingebaut:
Bild

--> Link

läuft super und ich bin sehr zufrieden.

Insgesamt habe ich mit Versand, Zoll, Steuern (alles im komplett Paket bestellt) 390 Euro gezahlt. (Schwankt etwas je nach Wechselkurs).
Geliefert wurde ganz normal per UPS. Hat wegen Corona etwas länger gedauert (ca. 1 Monat) aber unterm Strich kann ich die Batterie sehr empfehlen.

Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen mit schmalerem Geldbeutel...


Jetzt die Frage an die Experten, was haltet Ihr von der Batterie? -Danke

George67 am 28 Mai 2020 18:37:06

Vielleicht komme ich doch noch in Versuchung.
2 Stück davon, in Serie auf 24 V, mein Wandler auf 12 V, und ein Wechselrichter
auf 24 V.
Unter 1000 Euro, 200 Ah at 12 V, Wechselrichter bis 2 kW bei unter 100 A.
Und kein Ärger mit Parallelschalten.....

WomoToureu am 28 Mai 2020 18:46:27

pillepalle12 hat geschrieben:Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen mit schmalerem Geldbeutel...Jetzt die Frage an die Experten, was haltet Ihr von der Batterie? -Danke


Was möchtest Du denn gern hören ?

Ich hatte vor ca. 20 Jahren einen Kewet Elektro PKW war zufrieden, jetzt habe ich mir ( mit Bauchschmerzen ) einen Renault ZOE gekauft, Teste auch im ADAC alle gut. Aber man sitzt auf einer Hochenergiebatterie die im Falle eines Brandes ein enormes Risko darstellt. Zum einen für die Insassen, zum anderen auch für die Feuerwehr die entsprechende Container angeschafft hat um diese mit Wasser zu füllen und die Elektroautos dort mehrere Tage reinlegt, da sie nicht löschbar sind.

Was weißt Du als Importeur konkret über den Akku. Was wenn er sich in einen Feuerball verwandelt, Dein und andere Wohnmobile abfackelt. Ob Deine Kaskoversicherung Dein Wohnmobil bezahlt, ob die Haftpflicht die anderen Wohnmobile bezahlt ?

Das Thema wird immer aktueller und in der Zukunft werden sich solche Brände häufen wenn schlechte Hochenergieakkus brennen, mit enormer Folgen.

In diesem Sinne, Du weißt sicher was Du machst, ich würde nicht auf die Idee kommen mir ein NoName Produkt selbst aus China oder so importieren. Das Risiko ob etwas in den nächsten Jahrzehnt passiert oder nicht wäre mir zu hoch. Aus diesem Grunde weiß ich auch noch nicht, ob wenn meine jetzt 10 Jahre alten AGM Akkus kaputt gehen ein Litium Akku eingesetzt wird oder nicht, aber wenn dann eine gute Marke um ein sicheres Produkt zu haben.

Denn machen wir uns nichts vor, was man so als NoName bekommt ist oftmals der Ausschuss aus der Markenproduktion den man nicht entsorgen will sondern als NoName auf diese Art verkauft. Sehen genauso aus, wie das orginal ist aber tatsächlich Ausschuß ( Schrott ) dort steht dann auch nicht der Markenname drauf - logisch sondern nichts oder ein Fantasiename.

partliner am 28 Mai 2020 18:54:05

WomoToureu hat geschrieben:Denn machen wir uns nichts vor, was man so als NoName bekommt ist oftmals der Ausschuss aus der Markenproduktion den man nicht entsorgen will sondern als NoName auf diese Art verkauft. Sehen genauso aus, wie das orginal ist aber tatsächlich Ausschuß ( Schrott ) dort steht dann auch nicht der Markenname drauf - logisch sondern nichts oder ein Fantasiename.


gibt es dafür eine belastbare Quelle?

WomoToureu am 28 Mai 2020 19:18:04

partliner hat geschrieben:gibt es dafür eine belastbare Quelle?


Wenn Du im Internet meinst such es dir selbst. Ich bin Elektromeister und das Problem ist seit Jahrzehnten mit allen Bauteilen und Komponenten unter FAchleuten bekannt ( weiß jeder von den Fachleuten )


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