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Rapido 943 F Empfehlung Bordbatterie


sanubis am 25 Jan 2020 22:13:03

Hallo zusammen,

Ich möchte es von Anfang an richtig machen und daher wollte ich euch fragen zu welcher Bordbatterie ihr mir raten würdet.

Fahrzeug ist wie oben beschrieben ein Rapido 943 F, welche ich in wenigen Wochen gebraucht erwerben werde bzw. übernehmen werde.

Bisher 12 Jahre kastenwagen gefahren, mit 300 watt solar auf dem dach und da hatte ich eine AGM batterie, aber die reichte oft nicht aus, wenn wir dann im Frühjahr unterwegs waren, da immer frei am Meer und oft auch mehrere Tage am gleichen Ort ---> Wechselrichter für Notebooks und andere kleinere Elekrogeräte war täglich im Betrieb für 2-3 Stunden.

Also beim Rapido ist schon 1 Panel auf dem Dach mit 100 Watt Max leistung, ich plane noch mindestens 200 Watt hinzufügen, um wieder bei 300 zu sein, was natürlich im Frühjahr dann so nicht erreicht werden wird.

Wir sind bestimmt so 100 Tage im Jahr im Mobil und dementsprechend gibt es auch viele Zyklen. Ab und zu Außenstrom zum laden wird kein Problem sein, aber zwischen durch auch mehrere Wochen mal nur Lichtmaschine und Solar zum aufladen.

Was ergibt da am meisten Sinn in Punto Preis/Leistungverhältnis ? Wieder AGM ?

Wir fahren nicht in den Schnee, sondern in den Süden, also sind Temperaturen unter 10 Grad eine Ausnahme.

Danke für eure Tipps, gerne auch ganz konkret zu einer spezifischen Batterie.

Grüße
Simon :-)

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hmarburg am 25 Jan 2020 22:44:16

Hallo Simon,

wäre auch ein Lithium-Akku eine Alternative für dich oder bist du auf Blei-Säure festgelegt?

Gruß, Holger

Stocki333 am 25 Jan 2020 22:49:46

sanubis hat geschrieben:
Wir fahren nicht in den Schnee, sondern in den Süden, also sind Temperaturen unter 10 Grad eine Ausnahme.

Und diese Aussage stiehlt mir ein Grinsen ins Gesicht.
Ich weiß es ist unhöflich, auf eine Frage mit einer Gegenfrage zu kommen. Aber wenn ich mir deinen Text so durch den Kopf gehen lasse, gehst du schon mit einer Lösung Schwanger. :juggle: :juggle:
Oder sehe ich etwas falsch.
Nicht ganz ohne Grinsen Franz

sanubis am 25 Jan 2020 23:08:54

hallo,

ne, ich bin da ganz offen, aber lese immer wieder, dass betriebstemperaturen da wohl nicht unwichtig sind.

Lithium habe ich nun einmal eine echt schlechte erfahrung machen müssen, 2017 sau teuer einen lithium polymer akku gekauft.

Jetzt Winter 2019 war der Kastenwagen mal 2 Monate ohne Bewegung, auf einmal spinnt die Elektrik, was war los?

Der Lithium akku hatte eine Spannung von - 3,5 Volt.... MINUS...mithilfe einer werkstatt versucht das teil zu retten aber der ist hin, sehr viel geld für nur 2,5 Jahre Betrieb....das brauche ich nicht nochmal.

Zudem unterwegs einen getroffen, da hat der akku feuer gefangen und beinahe wäre ihm sein mobil abgebrannt. Mag vielleicht alles an mangelnder Zusatz Elektrik liegen, aber wenn ich zum teuren Lithium akku dann noch mehr teures extra zusatz equipment brauche, dann hört der Spaß echt auf....

Aber ansonsten....Bin da offen, wie gesagt, aber lieber Akkus die sich seit vielen Jahren bewährt haben, auch wenn andere vielleicht das neueste vom neusten sind und viel versprechen...aber wie bei so vielen Dingen, erst der Praxistest von zehntausenden privat personen über mehrere Jahre zeigt was ratsam ist und was eher nicht...

grüße

hmarburg am 25 Jan 2020 23:20:44

Okay, aber aktuell werden im Wohnmobilbereich Lithium-Ferrit Akkus (LiFe(Y)PO4) eingesetzt, da diese Variante nicht mehr so brandgefährlich ist.
Das nur so zu deiner Information.

Da du einen Wechselrichter betreibst wäre noch gut zu wissen, wie viel Leistung der hat. Davon abhängig ist nämlich auch die Wahl des Typs des bevorzugten Blei-Säure-Akkus.

Gruß, Holger

thomker am 26 Jan 2020 12:00:24

sanubis hat geschrieben:Lithium habe ich nun einmal eine echt schlechte erfahrung machen müssen

Hallo Sanubis,

Es würde sicherlich nicht nur mich interessieren, was das für ein Akku war, und unter welchen Umständen der Tiefendladen wurde. Gab's da keine Garantie drauf?
Btw. nahezu jeder Akku, der 2 Monate tiefendladen rumsteht ist im Eimer.

Ansonsten geht meiner Meinung nach bei dem Nutzungsprofil kaum ein dauerhafter Weg an Life(y)po4 vorbei.

Gruß
Thomas

sanubis am 26 Jan 2020 15:45:33

Durch einen Fehler an der Wasserpumpe zog sie dauerhaft Strom ohne dabei zu laufen.

Lithium und Agm hingen beide dran, agm war einfach nur leer, konnte aber bis 60% wieder voll aufgeladen werden und das obwohl sie aus 2014 ist !

Lithium hatte wie gesagt - 3,5 V Spannung und ist nun für den Eimer, nach über 2 Jahren auch keine Garantie mehr und es lag ja auch an der Pumpe. Aber die AGM hat nur 20% gekostet und hat es ziemlich gut überstanden.

Daher meine leichte Abneigung gegen die Lithium Teile...vielleicht hatte ich einfach nur Pech ....

Wechselrichter muss so 100 Watt dauerhaft leisten für 3-4 h und kurzzeitig auch 400-500 Watt für einige Minuten.
Schafft bis 1200 Watt aber das wäre ja nur die maximale Leistung die so nicht abgerufen wird.

Grüße

thomker am 26 Jan 2020 16:24:15

Noch mal die Frage: welche Li? Ohne BMS? Ohne Überwachung und LVP Abschaltung? Scheinbar nicht, sonst hätte es den Gau nicht gegeben...

Das ein Li-Akku sich bei Tiefendladung umpolt, ist bekannt.

Ist zwar ärgerlich, aber deshalb Li abzulehnen, halte ich nicht für zielführend, vor allem bei deiner Nutzung. Vernünftig konfiguriert passieren solche Tiefendladugen einfach nicht.

Aber wie immer: jeder wie er möchte...

Gruß
Thomker

Stocki333 am 26 Jan 2020 20:15:16

sanubis hat geschrieben:2017 sau teuer einen lithium polymer akku gekauft.

Einen Li Polymer in einem Womo hab ich auch noch nie gehört. Ist schon ein Heisses Teil. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Du hast ja schon bemerkt, das hier ein paar so Verückte Spezialisten schreiben, die sich um die Sicherheit in der lithiumumgebung viele Gedanken machen. Darum auch die Fragen.
Es wäre ein schöner Zug von dir, ein paar Zeilen schreiben, warum so etwas eingebaut wurde. Man lernt aus Mißerfolgen sehr viel. Leider.
Auch die Kosten 2017 wären intressant zu wissen und die verbaute Kapazität.
Aber es ist dir keiner böse, wenn du das nicht willst. Keiner hat eine Freude, Fehlentscheidungen zu publizieren.
-
Wir sind bestimmt so 100 Tage im Jahr im Mobil und dementsprechend gibt es auch viele Zyklen. Ab und zu Außenstrom zum laden wird kein Problem sein, aber zwischen durch auch mehrere Wochen mal nur Lichtmaschine und Solar zum aufladen.

Bei diesem Anforderungsprofil kommt eigentlich nur eine LithiumBatterie in Frage. Sonst nur grosse Kapazitäten mit Gel oder AGM.Wobei ich der Gel den Vorzug geben würde. Den deine Stromstärken sind für Gel mit 300 oder 400 Ah ohne weiteres händelbar. Das ist immer ein Abwägen zwischen Gewicht und Lebensdauer. Auch der Platz muß dasein. um so grosse Batterien unterzubringen.
Noch ein paar Worte zu deiner geplanten Solaranlage. 300 Watt sind fast zuwenig. Besser sind 400-500 Watt. auch jetzt im Süden sind die Erträge nicht am besten. Bei mir sind das 300 Watt Solar und 300 Ah Lithium. Mit 2 E- Bike auch im Sommer nicht ausreichend. Und mein Tagesverbrauch liegt bei 50-60 Ah in 24 Std. Fernseher läuft aber fast nie. :mrgreen: In 6 Monaten 3 mal eingeschaltet. Welcher Koffer hat wohl die Idee mit der Snipe. :cry: :cry:
Das ohne E-Bike. Aktuell gerade die Bike geladen.
SOC:...- 70 Ah
SOC....-138 AH nach dem Laden der Bikeaccus.
Und meine Ladequellen sind nur Solar und LM. LM liefert 55 Ah in den Accu.
ich bin jetzt fast 4 Wochen unterwegs in Spanien. Aber der Accu ist nur einmal auf 100 % vollgeworden. sonst tümelt der bei -50 bis -200 Soc umher.
Warum ich das Schreibe. Du hast ja schon lange ein Womo gehabt. Und bist bist im Bilde über die Probleme die sich bei intensiver Nutzung mit Bleibatteien ergeben. Vor allem der geforderten Volladung. Wr Betrieb ist auch ein heisses Thema bei PB.
Deine versuchte Alternative bringt mich einfach zu dieser Schlußfolgerung.
Waren einfach so meine Gedanken zu deiner Anfrage.
Gruß Franz

sanubis am 29 Jan 2020 18:25:51

hallo,

danke für die ausfürliche antwort.
Hat sich irgendwie so ergeben mit der lithium batterie, da meine 200 Ah AGM eben ständig am unteren Rand dümpelte....

ja vielleicht hast du recht, dass es besser 4-5 panels werden sollten.

Ob AGM oder Gel scheint ja durchaus eine Glaubensfrage zu sein, wenn man kein Lithium möchte...der eine sagt so, der andere so, auch Händler, die schon seit jahrzenten dabei sind, bei gleicher Ausgangslage.

Ich denke vorerst gebe ich AGM nochmal eine chance, mit großer Kapazität und wenn mich das enttäuscht, dann wird über die teure lithium nochmal nachgedacht, Platz und Gewicht ist genuuuug da, das stellt keinerlei Problem da bei unserem Reisegepäck und unserem Körpergewicht ;-)

Ich schaue mich mal um, wenn jemand eine AGM Empfehlung aussprechen möchte aufgrund guter Erfahrung oder gutem Preis/Leistungsverhältnis, dann gerne her damit.

Grüße
Simon

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