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Die Meinungen zu LFP (LiFePO4) sind erstaunlich polarisiert: für die einen ist ein 1:1-Austausch von Bleibatterien problemlos möglich, für die anderen ein wildes, riskantes Experiment mit unbekanntem Ausgang. Es gibt Gerüchte zu abrauchenden Lichtmaschinen, Geschichten von zerschossenen Elektroblöcken und Märchen von explodierenden Batterien. Da denke ich, es ist für alle lehrreich, das Thema durch ein paar Fakten zu untermauern. Daher hier der Aufruf: wer hat - selbst oder bei direkten Bekannten - Defekte in Zusammenhang mit LFP-Batterien zu vermelden? Interessant sind sowohl Defekte an der LFP-Technik selbst (kaputte Zellen, Balancer, BMS) wie auch "Folgeschäden" an Fahrzeugtechnik oder Elektrogeräten. Ich erhoffe mir im besten Falle Info's über kritische Punkte bei der Umrüstung, wie auch einen Eindruck der Haltbarkeit. Danke für das Feedback! Gruss Manfred
Schon wieder dieser Unfug. :lol: Das Video haben wir doch schon komplett zerlegt. Hier wurde nach eigenen Defekten gefragt, und das ist das einzige was hier zu interessieren hat, finde ich... Wir können aber auch diesen Thread wieder mit 10000 alternativen Fakten füllen... Ich persönlich kann "leider" keinen sinnvollen Defekt-Beitrag leisten, auch meine 150 A Lima, die bis zu 95 A Richtung Li schickt, schickt nach 3 Jahren immer noch problemlos...sorry und nix für ungut Gruß Thomas Den Video-Beitrag mit "Beitrag stört" ins Nirvana schicken! Zum Thema: NULL Defekte und NULL Ausfälle, bis dato auch weder OVP noch UVP Abschaltung. Läuft wie am ersten Tag. Robur 180 Ah, Ford-6b-Lima, CBE 516, Votronic Ladebooster und Solarregler, Fraron 1800 Sinus WR, 250 wp Solar = 0 Probleme, immer voll, immer willig.
Haltet euch doch bitte an die Frage, die da lautet " Wer kann Defekte vermelden " und nicht, wer kann keine Defekte vermelden ! :evil: Gruß Harald
dito, dem schließe ich mich an! Hallo... Defekte LM bei ca. 180 000 km. Lima ist 95 A. direkt verkabelt mit 300 Ah Winston. 12,6 m mit 54 mm2. Dauerlast der LM ist 55 A. Kurzzeitlast der LM ist 85 A für 10 min. LM muß kalt sein. Eingebaut noch die erste original Lima. Umbau erfolgte bei 132000 Km auf LIFeYPO4. LIchtmaschine alt: Schleifkohlen am Ende. Schleifring komplett verschliessen und am Ende. LM wurde erneuert durch Austauschlima. Bereits jetzt 20 000 Km im Einsatz. Keine Probleme. Ausfall der Lima sehe ich durch natürlichen Verschleiß. Ohne Lithium wäre der Ausfall sicherlich später passiert. Die LM wird auch zum Betrieb der Unterbauklima verwendet. Fahrbetrieb Stromaufnahme 60 A. Gruß Franz Winston LiFePo4, 90Ah Ich habe einen Akku von 8 Stück defekt gehabt bzw ziemlich down. Hatte meine Akkus 2009 selbst eingebaut und da es nocht nicht viel vernünftiges auf dem Markt gab, noch ein BMS und Ladetechnik von Elektroautos, von 48V auf 12V umprogammiert eingebaut. Leider wurden bei dieser ersten Technik zwar die Zellen balanciert, aber der UVP wurde nicht an jeder Zelle einzeln sondern als Gesamtspannung gemessen. So driftete eine der Zellen, obwohl sie nach oben balanciert wurde, immer mehr ab und zuletzt hatten die anderen 3,2V, die problematische aber nur noch 2V. Ich habe vor ca 3 Jahren dann das BMS System von Lars (Lisunenergy) eingebaut und durch Paralelschaltung von je 2 Zellen die eine problematische Zelle noch stützen können. Im Oktober 2019 habe ich jedoch nach 7 Tagen ohne Sonne dann morgens ohne Strom gestanden, obwohl rechnerisch noch 20% vorhanden sein mussten. UVP hatte abgeschaltet. Demzufolge hätten jetzt die zwei paralel geschalteten Zellen nur noch 80% gehabt. Ich wollte zunächst versuchen, ein oder zwei Zellen gebraucht nachzukaufen, aber das wäre bei 10Jahre alten Zellen auch wieder ein Vabonspiel gewesen. Außerdem kann man die alten Zellen nicht unter 0°C laden und meine Akkus stehen unbeheizt. Also suchte ich mir die 4 besten Zellen raus und baute eine 1kWh Powerbank mit 5V, 12V, 19V Gleichstrom und 230v/300W Wechselstrom, für alle möglichen mobilen Anwendungen, auch als Autarkpaket für meinen alten Wohnwagen für die Kinder. Neue Winston LiYfePO4, 200Ah, habe ich zusammen mit größeren Zellplatinen bei Lisunenergy bestellt und letzten Sonntag eingebaut. Der Erfahrung nach habe ich jetzt für 10- 15, vielleicht 20Jahre Ruhe und immer genug Strom.
Ist natürlich sinnvoll, wenn ein Thread nur aus wenigen Beiträgen besteht, die von Problemen berichten und die vielen Beiträge von Benutzern, die keine Probleme haben, nicht das Bild verfälschen, was man gerne erzeugen möchte? :roll:
Heißt doch auch wenig Beiträge, wenig Probleme, spricht doch für LiFePo :D Ich kann von erheblichen Defekten in meiner Elektroperipherie unter Bleiakkus berichten. Seit ich LiFeYPO4 verbaut habe keinerlei Ausfälle. Das einzige was mir zu dem thema erinnerlich ist sind die probleme von user vpower mit seinem fraron - wobei da schon unklar ist was überhaupt los war, obs der akku war oder so, jedenfalls scheint fraron gut reagiert zu haben. erstaunlicher thread, mittlerweile zu --> Link und der nachfolgethread auch --> Link davon abgesehen alles gut
Ein guter Punkt, aber ich denke schon, das kann ich einordnen. Für eine repräsentative Umfrage ist das hier das falsche Format - es ist aber schon auffällig, dass viele zu LFP gewechselt haben, aber keiner zurück zu Blei. Und gerade weil ich denke, dass LFP die robusteste Batterietechnik ist, würde ich gerne wissen, was überhaupt passieren kann, und wie man die Zellen kaputt bekommt. Und natürlich auch, wie lange sie halten. Vielen Dank für die Beiträge bisher, ich werde das mal sammeln. Gruss Manfred ist das bei ca 1:40 - 2 min ein winston ? da steht kein Y in der bezeichnung im video Ist eine Winston. Sieht man am Ventil. Wir hatten seit 2014 eine defekte Winston Zelle nach 3 Wochen. 3 defekte Balancer. Das bei über 500 Anlagen.
Kann man davon ausgehen, dass andere LiFePo4 Batterien ähnlich robust reagieren, oder ist das Winston die Ausnahme? Mir ist klar, dass Du natürlich für andere Hersteller keine Aussage treffen kannst, aber es drängt sich mir die Frage auf, ob diese Robustheit aus dem System LiFePo4 herrührt, oder eine Eigenart von Winston ist, weil die grundsätzlich innerhalb der LiFePo4 Familie einen anderen Weg gehen. Hallo, große prismatische Zellen mit Sicherheitsventil und nichtleitenden Aussengehäuse, wie Winston/Thundersky, Calb, Sinopoly,... werden ähnlich reagieren. Diese sind vom mechanischen Aufbau fast identisch. Auch die Menge an reaktiven Lithium ist bei diesen Zellen ähnlich. Ein metallisches Gehäuse (Aluminiumbecher) hat andere mechanische und elektrische Eigenschaften, wenn die Seperatorfolie "durchschlägt" oder der Zelleninnendruck eine Verformung des Zellgehäuse bedingt (bersten). Inwiefern bei diesen LiFePO4-Zellen das Überdruckventil (wenn vorhanden) auslöst (z.B. bei Überladung) und ob dieser Vorgang bei Geringfügigkeit (Elektrolytverlust) reversibel ist steht in den Sternen! Meine Meinung dazu! Die erste Lieferung meiner LiFePO4 war ein defektes Gerät. Wurde aber anstandslos innerhalb von 24 Stunden gegen eine neue, funktionierende ausgetauscht. Seit dem keine Probleme, sie tut, was ihre Aufgabe ist.
Wenn ich mir das Video von lisunenergy ansehe haben beide Bauvarianten ihre Stärken und Schwächen, oft sogar die gleichen. Gruß, Holger Wenn wir die letzten Bilder vom Lifepo4 Unfall ansehen, berstet die Alubecherzelle schon gewaltig. Um solche Kurschlüsse zu erzeugen, bedarf es aber schon einer enormen Vergewaltigung. Das größte Problem ist aber nicht die Zelle sondern die billigen BMS, die die Zellen nicht mehr schützen.
Das ist korrekt. Ich habe für mich daraus mitgenommen, dass es nicht verkehrt ist, die Zellen mit ein wenig Abstand zu montieren, wenn der Platz reicht (ggfs. jede 2. oder jede 4. Zelle). Neben der besseren Wärmeableitung im Extremfall hat die Zelle dann die Möglichkeit, sich aufzublähen. Ob es allerdings - vom Lärmschutz jetzt mal abgesehen - ein Problem ist, wenn sie platzt, weiss ich nicht. Kaputt ist sie dann in jedem Fall; gibt halt weniger scharfe Kanten beim Wegwerfen. Die relative Sicherheit von LFP (und auch von LTO, danke für das Video!) liegt an der Chemie. Andere Lithiumbatterien werden ab ca. 180 °C instabil, weil die Metalloxide Sauerstoff abspalten, der mit Graphit/Lithium/Elektrolyt reagiert. Weil dabei jede Menge Wärme frei wird, reagiert die Zelle durch, und das Problem kann sich auf benachbarte Zellen und Batterien ausweiten. Daher halte ich ein BMS auch bei LFP für verzichtbar; Bleibatterien haben auch keins. Die Gefahr des Stroms bzw. des Energiegehalts hat natürlich jede Batterie, d.h. beim bösen Misshandeln wird Hitze freigesetzt und die Zelle kann platzen. Die Sosse, die dabei heraussuppt, ist vermutlich nicht ganz unbedenklich, aber weit weniger problematisch als Schwefelsäure. Gruss Manfred Hier findet man ein paar Infos über defekte Zellen. Von den Pionieren der LiFeYPo4 in diesen Forum. --> Link
Hallo, das ist statistisch die einzige verwertbare Ausage,da n=500 hinreichend groß ist! Meine ev-Power bestehend aus 8X Winston 100Ah, gekauft Dezember 2015 bei Nothnagel, läuft seitdem ohne irgendein Problem. Massive Schwierigkeiten hatte ich,wie auch einige andere im Forum geschrieben haben, mit den billigen chinesischen Hochstrom- sicherungsautomaten! Gruß Richard
Jepp, hab ich auch entsprechend vermerkt. Allerdings ist n= mindestens 2000, da es ja um die Zellen geht. Auf jeden Fall: Defekte (zumindest bei Winston) im Promillebereich.
Hatte ich auch, ist aber kein LFP-Problem - hab das nur zeitgleich umgebaut. Wäre bei AGM auch aufgetreten, möglicherweise sogar deutlich schlimmer - wenn die Spannung stärker einbricht, steigt der Strom entsprechend. Der WR nimmt sich, was er braucht. Gruss Manfred |
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