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E-Bike laden Daten 230V WR vs 12V 1, 2


viking92 am 29 Jan 2020 13:59:56

Moin,

seit 6 Monaten sind auch wir begeisterte Pedelec-Besitzer.
Je ein NCM London & Paris, die von 540Wh Akkus betrieben werden.
Die erste Tour im Herbst brachte relativ schnell Ernüchterung, was das Laden beider Akkus über den WR betraf.

Ergo: 12V Ladegeräte müssen her. Da es sich um unverdongelte Akkus handelt, ist der Einsatz von externen LG relativ easy.
Geworden ist es dann ein Modiary 36V/2A Lader, der über das Bordnetzt läuft.
--> Link

Anbei ein paar Screenshots als Vergleich. Beide Akkus waren zu 50% entladen & die Werte wurden zeitnah je mit 230V über WR & 12V ermittelt. EBL & das kpl. Bordnetz waren ausgeschaltet.

Ein Ladegerät über 230V WR-Betrieb:
Bild

Beide 230V LG am WR:
Bild

Ein 12V LG:
Bild

Beide 12V LG:
Bild

Die Tage möchte ich noch den Ladestrom Richtung E-Bike Akku messen. Ich hoffe doch, das der 12V Lader wirklich die ~2A Ladestrom liefert.
Lt. den Daten & dem gemessenen Strom müsste es jedoch hinkommen.

Als WR arbeitet ein MeanWell TN-1500 212B --> Link, welcher im Leerlauf ~18W benötigt.

Ich war selber etwas über diesen krassen Unterschied überrascht. Obwohl LiFeYPo4....10A sind 10A. Bei ca.4 Std. Ladezeit sind es summasummarum 40Ah, die letztendlich sinnlos verpulvert werden.
Die beiden Ladegeräte habe ich unterm Beifahrersitz montiert, da dort die kpl. E-Installation sitzt. Lieber wäre es mir, wenn ich sie in der Garage hätte. Aber 2x 16mm² kpl. unterm Fahrzeug zu verlegen, war mir dann doch zu.... :gruebel: ....aufwändig. Hat beides Vor- & Nachteile. So habe ich die Akkus immer im Blick & kann die LG abschalten, ohne das Fahrzeug zu verlassen.

Gehabt euch wohl :wink:
Birger

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rkopka am 29 Jan 2020 16:29:43

Kannst das Diagramm und die Anzeige erläutern ? Ich kann da nichts sinnvolles ablesen. Wann wird der Strom angezeigt ? Am Anfang ?

RK

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

viking92 am 29 Jan 2020 16:57:13

Moin RK,

die roten Werte sind der in dem Moment fliessende Strom an der Batterie.

Einfacher ist es wohl so:
1 Ladegerät:
230V über WR: 10,96A
12V Lader: 6,99A

2 Ladegeräte gleichzeitig:
230V über WR: 22,8A
12V Lader: 13,11A

Je nach Laufzeit, ich rechne so ca. mit 3-4 Std., kommem da so manche Ah zusammen :wink:

Wann wird der Strom angezeigt ? Am Anfang ?

Der angezeigte Strom ist relativ konstant, bis kurz vor Ladeende.

Gruss
Birger

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rolfblock am 29 Jan 2020 18:20:52

Und was ist jetzt die Aussage? Die 12 V Ladegeräte laden anscheinend langsamer als die 230 V Ladegeräte?
Ich lade mit 2 Stück 230 V Ladegeräten. Eins hat 120 W, da andere 60 W. Zusammen lade ich also mit 180 W über den WR.

viking92 am 29 Jan 2020 18:28:35

2A Ladestrom an den E-Bike Akkus bleiben 2A. Egal ob über 230 oder 12V. Beide LG haben jeweils 2A Ladestrom.
Interessant ist nur, wieviel sich aus der Aufbaubatt. genehmigt wird.
Das Wandlerverluste auftreten ist völlig klar, aber das sie sich in diesem Rahmen bewegen :eek:

enni am 29 Jan 2020 18:55:49

das macht doch nichts, ihr Lifepo Nutzer habt doch Strom ohne Ende, dass bekommen wir hier doch jeden Tag zu hören :lach :lach: :lach: :
Nee, aber mal im Ernst, dass der WR einen gewissen Eigenverbrauch hat hab sogar ich gewusst, aber ein zus. Ladegerät hätte ich mir deshalb nicht gekauft, und als Lifepo Nutzer gleich garnicht.
In diesem Sinne...

viking92 am 29 Jan 2020 19:45:50

Egal ob LiFeYPo oder nicht, weshalb ~40Ah pro Ladevorgang verbraten? Wollte eh 'n zweiten Satz LG holen, da mir das Gerödel auf den Geist ging.

felix52 am 29 Jan 2020 20:51:51

Wobei offensichtlich bei Nutzung eines 230V WR sich der Ladestromverlust fast verdoppelt.

Wenn die angezeigte Temperatur auch für die Li-Batterien gilt, tragen sicherlich zudem auch die
temperaturbedingten Batteriewiderstände zur schlechten Ladeeffiziens bei. So oder so.

Eine an sich doch schon teure Li-Batterie, gleich welcher Spezies, kann nur durch ein intelligentes Batteriemanagement
sinnvoll eingesetzt werden. Das kostet dann (etwa mit Vorheizung/Kühlung durch WP) usw. das Doppelte des jetzigen Preises.

hmarburg am 29 Jan 2020 21:22:34

Zwei leere E-Bike-Akkus - gehen wir mal von je 500Wh aus - haben grob in einem 12V Netz betrachtet eine Kapazität von ca. 83Ah.
Egal mit welcher Aufbaubatterie und mit welcher Ladetechnik man diese laden will, diese muss man frei zur Verfügung haben, ansonsten hat man ein Problem.
Ich habe das jetzt mal rein ohne Verluste durch Ladewandler dargestellt.

Gruß, Holger

laichy am 29 Jan 2020 21:27:51

welches 12V-LG hast Du verwendet?

Danke!

viking92 am 29 Jan 2020 22:49:42

felix52 hat geschrieben:Wobei offensichtlich bei Nutzung eines 230V WR sich der Ladestromverlust fast verdoppelt.

Haaaach Felix :D ...wenigstens Einer, der es versteht.

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viking92 am 29 Jan 2020 22:54:32

laichy hat geschrieben:welches 12V-LG hast Du verwendet?

Danke!

Hy Laichy,

ich hatte es oben verlinkt. Es ist ein "Modiary" Lader.

Genau Holger, so schauts aus. Zumal die Akkus bei uns i.d.R. Nachmittags/Abends geladen werden.

Gruss
Birger

felix52 am 29 Jan 2020 23:32:13

Birger,
Du solltest das allerdings mal unter Realbedingungen für Deine E-Bikes wiederholen.

Will sagen:

- Nicht bei Bodenfrost, sondern bei Temperaturen => 15 Grad Celsius.
Also dann, wenn Du die Pedelecs nutzt. In den "warmen Zeiten". Dann laden auch die Li-Akkus optimal.
Im Sommer mit Ladetimer so ab 06.00 Uhr. Dank Solar sollte das sowieso klappen. Die widerstandsbedingten
Ladehemmnisse sind dann zudem deutlich reduziert. Also mehr "Netto vom Brutto".

Warum denke ich nur gerade darüber nach, dass Du das besser weisst als ich? :mrgreen:

Bodimobil am 29 Jan 2020 23:47:26

Die Strommessung, also was bei den Akkus ankommt, sowohl bei 230V Ladegerät als auch bei 12V Ladegerät würde mich jetzt mal interessieren. Falls dort keine Überraschungen auftreten müsste ja eine Menge Wärme an den Ladeteilen (bei 230V) entstehen.
Zur Vollständigkeit:
Welche 230V Ladeteile nutzt du? Wer weiß was für billige Teile die Fahrrad Hersteller beilegen.
Welchen WR nutzt du?
Gruß Andreas

viking92 am 30 Jan 2020 00:01:52

felix52 hat geschrieben:Birger,
Du solltest das allerdings mal unter Realbedingungen für Deine E-Bikes wiederholen.

Will sagen:

- Nicht bei Bodenfrost, sondern bei Temperaturen => 15 Grad Celsius.
Also dann, wenn Du die Pedelecs nutzt. In den "warmen Zeiten". Dann laden auch die Li-Akkus optimal.

Moin Felix,

die Akus hatten Zimmertemperatur :wink:
Denke das sich dahingehend nichts ändern wird.

Gruss
Birger

viking92 am 30 Jan 2020 00:11:03

Bodimobil hat geschrieben:Welche 230V Ladeteile nutzt du? Wer weiß was für billige Teile die Fahrrad Hersteller beilegen.
Welchen WR nutzt du?
Gruß Andreas

Hy Andreas,

ich schau morgen mal nach, von wem die 230V LG sind. Denke eher China-No-Name. Waren halt beim Bike dabei. Wobei diese mit der Zeit schon recht warm werden.
Die Ladeströme interessieren mich mittlerweile auch. Werde mal schauen, ob ich eine "fliegende" Verbindung zustande bekomme. Wenn die 230V LG nun mehr als 2A rüberschieben, ist der ganze Vergleich eh für die Katz.
Den WR hatte ich im Post verlinkt. Ist ein MeanWell Gerät.

Gruss Birger

geralds am 30 Jan 2020 00:39:46

Hallo,

der Vergleich würde erst vollständig, wenn auch die Ladeströme der E-Bike Akku bekannt wären.

Aber man kann, zumindest überschlägig, ermitteln, ob die Aussagen plausibel sind.

Ein Li-Aufbauakku hat 4 Zellen in Reihe, ein E-Bike Akku meist 12 Zellen (36V Akku).
D.h. man hat das Übersetzungsverhältnis des Stromes von 3 zu 1.

Das genannte 12V Ladegerät ist mit einem Wirkungsgrad von 84% angegeben.
Vergleich für einen E-Bike Akku:

7A * 0,84 = 5,88A
5,88A / 3 = 1,96A Ladestrom in den E-Bike Akku.

Ein Wechselrichter hat (max) ca. 90% Wirkungsgrad.
Nimmt man an, dass das 230V Ladegerät auch wie das 12V Ladegerät 84% Wirkungsgrad hat, so könnten man so rechnen:

11A - 1,5A Leerlaufstrom = 9,5A
Wirkungsgrad 0,9 * 0,84 = 0,756
9,5A * 0,765 = 7,2A
7,2A / 3 = 2,4A Ladestrom in den E-Bike Akku.

Überschlägig können die Angaben also in etwa stimmen. Wobei die Berücksichtigung von Leerlaufstrom und Wirkungsgrad, (mangels besserer Daten) des WR Annahmen sind.

Mein Weaco (jetzt Dometic) MSI1812T WR hat einen Leerlaufstrom von 2,1A. Die Verluste waren mir für kleine Belastungen über eine längere Laufzeit einfach zu hoch. Daher wird der WR nur für die Zeit der Nutzung mit hohem Leistungsbedarf eingeschaltet.

Deshalb habe ich für die Fälle mit geringerem Leistungsbedarf noch einen WR mit 500W und geringem Leerlaufstrom eingebaut. Über den werden u.a. auch meine E-Bike Akku´s geladen.

Gruß Gerald

felix52 am 30 Jan 2020 00:57:06

viking92 hat geschrieben:die Akus hatten Zimmertemperatur :wink:
Denke das sich dahingehend nichts ändern wird. Gruss Birger


Jou,
dann hatte ich wohl die Temperaturanzeige oben Links fälschlich zu Kenntnis genommen.

mercurius46 am 30 Jan 2020 07:55:16

Mein E-Bike lade ich - ohne WR - hier: (--> Link)

Rockerbox am 30 Jan 2020 08:33:45

Der Power Butler ist sicher genial, hat aber in der Duo-Ausführung mit knapp 300,-- auch einen stolzen Preis! Dafür kriegt man auch einen 2000 W Sinus-WR, mit dem man die originalen Ladegeräte und sonstige Verbraucher versorgen kann.

Die Investition muss man sich also schon überlegen.

Ich hab mich für die WR-Variante entschieden, alleine schon deswegen, weil ich nicht noch ein zusätzliches Ladegerät anschaffen wollte, welches dann auch wieder von 52 Wochen mindestens 46 ungenutzt im WoMo liegt .... und den WR wollte ich sowieso haben.

andwein am 30 Jan 2020 10:37:37

viking92 hat geschrieben:. Wenn die 230V LG nun mehr als 2A rüberschieben, ist der ganze Vergleich eh für die Katz.
Den WR hatte ich im Post verlinkt. Ist ein MeanWell Gerät. Gruss Birger

Ich glaube nicht dass bei geänderten Ladestömen der Vergleich für die Katz ist. Deine Darstellung deckt sich bei den WR-Verlusten auch mit meinen Erfahrungen. Ungünstig ist natürlich bei deiner Konstellation, dass der WR nicht in der 70% Leistungsabruf Kurve betrieben wird. Die WR Verlustangaben beziehen sich fast überall auf einen Betrieb, in dem ca. 70% der Nennleistung abgerufen werden. Darüber -- und vor allem darunter-- steigen die WR Verluste stark an.
Es ist übrigens normal, dass man die Verlustleistung im 70-75% Bereich misst und angibt, denn darin sollten alle Maschinen betrieben werden!! (Konzeptionsvorgaben AEG Telefunken Bosch)
Gruß Andreas

Stocki333 am 30 Jan 2020 10:58:51

hmarburg hat geschrieben:Zwei leere E-Bike-Akkus - gehen wir mal von je 500Wh aus - haben grob in einem 12V Netz betrachtet eine Kapazität von ca. 83Ah.
Ich habe das jetzt mal rein ohne Verluste durch Ladewandler dargestellt.

Das sehe ich auch so. Und diese Rechnung kann ich bestätigen aus der Praxis.
Neuzustand vor 3 Jahren nach 10 Zyklen vermessen.
Bosch 500 Wh Accu. 36 V
Original Bosch Ladegerät 4 Ampere Ausgang.
WR leerlaufstrom 0,75 A. 2500 Watt. Nennleistung.
Testbedingung:
Accus Leergefahren Belastungsstufe 2 (von 4) bis zum abschalten durch BMS.
Beide Accus gleichzeitig leergefahren und über den WR geladen.
Gemessen BMV 702.
Stromabgabe der Bordbatterie 101 Ah.
Abschaltung der Accus, wenn voll, erfolgt durch das BMS der Accus.
Dauer 5 Std. Ergibt sich dadurch um Rechenfehler vorzubeugen,. Der Ladestrom wird in den Ersten 20% und letzten 20% reduziert.
Dieser Verbrauch von 101 Ah ist inklusiv Wechselrichterverluste und Verluste der 2 Ladegeräte.
nimmt man die Rechnung von Holger als Basis, so wären bei mir 16 Ah Verlust aufgetreten.
Kann sich noch um einige Ah zu meinen Ungunsten verschieben. Man weis nicht genau welche Einstellung das BMS des Accus hat. damit ergibt sich eine Unsicherheit bei den entnommen Ah. Aber mehr als 5-6 % würde ich nicht annehmen.
Also so stellt sich die Situation mit Standartequipment dar. Dss war auch der Grund für mich, mit normalen Ladegeräten zu arbeiten.
Gruß Franz

viking92 am 30 Jan 2020 12:34:43

geralds hat geschrieben:Hallo,

der Vergleich würde erst vollständig, wenn auch die Ladeströme der E-Bike Akku bekannt wären.


Hy Gerald,

genau dieses werde ich die nächsten Tage mal machen.
Deine Rechnung deckt sich auch mit meiner, die ich auf die Schnelle im Kopp hatte. :wink:

Andreas, das sehe ich genauso :top: Der grosse WR ist drin & wird auch für die Senseo, Fön usw. benötigt.
Bei einer Belastung von ~200W kann von Effizienz dann natürlich keine Rede sein.
Sicherlich würde ein Kleinerer sparsamer haushalten....keine Frage.
Nur hätte ich den auch kaufen & installieren müssen. Wo ich eh kaum noch Platz für weitere E-Installationen habe.
Ich könnte einiges in die Heckgarage "auslagern", aber wieder fette Strippen, Wellrohr usw. ziehen? :?

Da ich eh 2 LG für die Bikes benötigte, entschied ich mich halt für die 12V Variante.

Gruss
Birger

andwein am 30 Jan 2020 16:50:40

viking92 hat geschrieben:...Andreas, das sehe ich genauso :top: Der grosse WR ist drin & wird auch für die Senseo, Fön usw. benötigt.
Bei einer Belastung von ~200W kann von Effizienz dann natürlich keine Rede sein. Gruss Birger

Du könntest die Senseo nebenher zum Laden laufen lassen dann wird der WR effektiver, Lach
Gruß Andreas

laichy am 30 Jan 2020 19:30:41

Danke hatte ich übersehen.
Hilft mit wohl aber auch nicht weiter, da Bosch Akkus nur Bosch Ladegeräte wollen und Bosch hat seien 12 Lader vom Markt genommen :(

Also bleibt nur Wechselrichter?!
Wer hat noch Tips? Danke!

Gruß - Martin

Stocki333 am 30 Jan 2020 20:38:28

laichy hat geschrieben:Danke hatte ich übersehen.
Hilft mit wohl aber auch nicht weiter, da Bosch Akkus nur Bosch Ladegeräte wollen und Bosch hat seien 12 Lader vom Markt genommen

Es geht sehr wohl. du mußt nur den Bus mit 5 Volt versorgen. Gibt hier im Forum mal einen Schaltungsvorschlag dafür.
Gebraucht werden diese Lader oft angeboten. Liefern leider nur 2 Amps. Damit hast du einen hohen Ladezeitraum, wo sich die Verluste aufaddieren.
Wenn du einen guten WR nimmst. sind die Verluste nicht das grosse Thema. Siehe auch meine Messung. In der Regel läuft der Ladevorgang nur 3 - 3,5 Std mit den 4 A LG.
Die Verluste sollte man nicht überbewerten. Ohne gehts leider nicht.
Gruß Franz

Sunti am 30 Jan 2020 20:43:03

Hallo miteinander,

ich finde es immer wieder interessant wenn User mal einen anderen Weg einschlagen und diesen auch dokumentieren & zur Diskussion stellen.

Wir haben seit Mitte 2014 zwei Kalkhoff Pedelecs mit 15 & 17 Ah 36V Akku`s - wir fahren diese in der Regel bis 25-30 % runter und brauchen so 50-55 Ah je Akku aus unseren Bordbatterien.

Ich rechne einfach immer mit 55 Ah.

Die damals mitgelieferten Netzteile waren flach und ohne Ventilationsöffnungen - wurden brutal heiß - also echt so heiß das ich mir sowohl wegen der Lebensdauer des Ladegerätes als auch um unsere Sicherheit Sorgen gemacht habe - der offensichtlich grottenschlechte Wirkungsgrad war mir da fast egal.

Dann hat Kalkhoff zwei mehr "längliche" Ladegerät mit Ventilationsöffnungen rausgebracht - auf diese gewechselt - aber richtig warm werden die auch - also der Wirkungsgrad kann nicht so doll sein.

Ich hab eben mal bei unserem Votronic SMI 1200 NVS geschaut - dieser hat nach der Einschaltspitze einen Leerlaufstromaufnahme von 0,9 A - abgelesen am Votronic BC 100 S

ÄT viking92 - wodran erkennt man einen unverdongelten Akku? Bin am überlegen mir deine Lösung als Reserve ins Womo zu legen - wir haben ein Ladegerät in der Garage und ein Ladegerät im Womo

Greetz SunTi

spechtinator am 31 Jan 2020 00:38:38

Hallo und vielen Dank für diesen Thread.

Wir besitzen zwei NCM Lyon. Letztes Jahr wollte ich auch das Modiary LG bestellen, war allerdings nicht lieferbar. Habe dann überall gesucht und ausser direkt aus China nix vergleichbares gefunden - ausser Power-Butler für 300,-€.

Hat pro Stück ca. 25,-€ gekostet --> Link und ca. 4 Wochen gedauert

Die 230V Ladegeräte bleiben zu Hause - zumal die auch noch schwerer sind, als die 12V-Brüder. Funktioniert super.

Deine Messungen zeigen mir, daß ich alles richtig gemacht habe. Nochmals Danke.

Bye Christian

Sunti am 31 Jan 2020 09:59:56

Hallo miteinander,

ÄT Spechtinator - na so richtig vertrauenerweckend sieht der "Zigarettenanzünderstecker" in dem von Dir verlinktem Ladegerät aber nicht aus und das liefert ja auch nur 1,5 Ah - gut das vom Threadersteller auch nur 2 Ah - bedeutet zu einem 4 Ah Ladegerät mehr als Verdoppelung der Ladezeit - also so was in Richtung 8 Stunden und mehr.

Ich lade unsere Akku`s nicht unbeaufsichtigt während der "Schlafenszeit"

Greetz SunTi

rkopka am 31 Jan 2020 10:12:36

Sunti hat geschrieben:liefert ja auch nur 1,5 Ah - gut das vom Threadersteller auch nur 2 Ah - bedeutet zu einem 4 Ah Ladegerät mehr als Verdoppelung der Ladezeit

A

RK

spechtinator am 01 Feb 2020 15:38:09

Sunti hat geschrieben:... und das liefert ja auch nur 1,5 Ah...


Ja, aber das reicht mir völlig. Wenn wir mit dem Rad zurück sind, fahren wir so schnell nicht wieder los. Ausserdem ist es doch auch für den Akku schonender wenn man ihn langsamer lädt, oder? Weiterhin wird das Ladegerät bei weniger Strom auch nicht so heiß.

Ist ähnlich dem 230V-Lader des Bordakkus. Da reichen mir auch wenig Ampere Ladestrom, denn wenn ich damit wirklich mal am Landstrom hänge, dann über Nacht. Ein Ladebooster hingegen, kann eigentlich nicht groß genug sein, da wir meist nur kurze Etappen absolvieren.

Der Zigarettenanzünderstecker ist wirklich nur zusammengehustet - habe ich auch schon durch zwei neue ersetzt. Durch den geringen Ladestrom reichen hier aber auch relativ dünne Kabel und es besteht nicht das Risiko einer Überhitzung oder gar des Schmelzens.

Bye Christian

George67 am 04 Feb 2020 13:34:33

spechtinator hat geschrieben:
Ja, aber das reicht mir völlig. Wenn wir mit dem Rad zurück sind, fahren wir so schnell nicht wieder los. Ausserdem ist es doch auch für den Akku schonender wenn man ihn langsamer lädt, oder? Weiterhin wird das Ladegerät bei weniger Strom auch nicht so heiß.


Ja. Es ist schonender für den Akku, und die Zeit, in der die Balancer arbeiten können, wird verlängert.

George67 am 04 Feb 2020 13:36:23

At alle - ja, es ist schon erschreckend, wieviel Energie in diesen Akkus drin ist.

Deswegen habe ich sie ja in mein Womo, zur Unterstütrzung der WB, integriert.

viking92 am 08 Feb 2020 10:13:21

geralds hat geschrieben:Hallo,
der Vergleich würde erst vollständig, wenn auch die Ladeströme der E-Bike Akku bekannt wären.

Kurzer Nachtrag: 12V Lader 1,95A & 230V 1,96A.
Also quasi identisch.

Gruss Birger

viking92 am 08 Feb 2020 10:18:47

Sunti hat geschrieben:ÄT viking92 - wodran erkennt man einen unverdongelten Akku? Bin am überlegen mir deine Lösung als Reserve ins Womo zu legen - wir haben ein Ladegerät in der Garage und ein Ladegerät im Womo

Greetz SunTi

Moin SunTi,
das kann ich Dir leider auch nicht sagen. Ich würde Google mit dem Akku-Typ füttern.
Unter den E-Bikern gibt es die selben Akku Diskussionen wie hier. :wink:

Gruss
Birger

Helmchen am 08 Feb 2020 11:45:42

laichy hat geschrieben:Hilft mit wohl aber auch nicht weiter, da Bosch Akkus nur Bosch Ladegeräte wollen und Bosch hat seien 12 Lader vom Markt genommen


Danke für diesen Hinweis, dann brauch ich mir darüber schonmal keine Gedanken mehr machen :?

Ich lade mit WR während der Fahrt.

flo16v am 08 Feb 2020 11:54:01

Hi,

vielen Dank erstmal für diesen Test aus der Praxis. Finde sowas 1000x besser als sich tagelang darüber den Mund fusselig zu reden.

Ich wusste zwar das beim laden über WR 2x Energie föten geht ( 12V zu 230V und 230 zu 36V) aber das es so krass ausfällt hätte ich nicht gedacht.

Für diejenigen die viel E-Bike fahren und Autark stehen sehr interessant.

geralds am 08 Feb 2020 13:51:17

viking92 hat geschrieben:Kurzer Nachtrag: 12V Lader 1,95A & 230V 1,96A.
Also quasi identisch.

Gruss Birger


Hallo Birger,

ich habe mal die Wirkungsgrade nachgerechnet.

Beim 12V Lader ca. 91%, was ein normaler bis guter Wirkungsgrad ist.

Bei dem Weg über WR und 230V Netzteil kommt in Summe ein Wirkungsgrad von ca. 58% heraus. Das ist auch bei 2 hintereinander geschalteten Geräten extrem schlecht.
Wenn man unterstellt, dass beide Geräte den gleichen Wirkungsgrad haben, kommen beide Geräte auf ca. 76%.

Ich halte das für nicht normal. (Ich würde einen Wirkungsgrad in Summe von 70% - 80% erwarten.)


Gruß Gerald

andwein am 08 Feb 2020 16:06:52

geralds hat geschrieben:...Wenn man unterstellt, dass beide Geräte den gleichen Wirkungsgrad haben, kommen beide Geräte auf ca. 76%.
Ich halte das für nicht normal. (Ich würde einen Wirkungsgrad in Summe von 70% - 80% erwarten.) Gruß Gerald

Der Wirkungsgrad hängt von der Entnahmeleistung ab. Wenn ein 1000W WQR nur mit ca. 70W belastet wird arbeitet er im untersten Teil seiner Leistungskurve, da ist der Wirkungsgrad sehr schlecht. die angegebenen Wirkungsgrade gelten für ca. 75% Auslastung der Nominalleistung. Ist wie beim Automotor mit PS bei Drehzahl xyz.
Gruß Andreas

geralds am 08 Feb 2020 18:59:38

Hallo Andreas,

vom Prinzip her hast Du recht.

Aber: Wenn ich das Ladegerät mal mit einem Wirkungsgrad von 90% ansetze, und noch zusätzlich die 1,5A Leerlaufstrom abziehe, (den ja die Elektronik des WR braucht) würde sich für die Umwandung trotzdem nur ein Wirkungsgrad von rund 75% ergeben.
Der WR hat laut Beschreibung bei 2/3 Leistung (1000W) einen Wirkungsgrad von 91%. So stark sollte der bei ca. 100W nicht abfallen.
Ich habe es aber auch noch nicht nachgemessen. Werde das mal, wenn es wärmer geworden ist, bei meinen WR´s mal machen.
Die Hersteller geben ja leider immer nur den max. Wert an.

Eine rühmliche Ausnahme ist da mein MPPT Solarregler. Da ist der Wirkungsgrad als Kurve von 10% - 100 % Leistung angegeben. Bei 10% Leistung hat der einen Wirkungsgrad von 97%. Den besten Wirkungsgrad hat der bei rund 25 - 30% Leistung (97,5%) und fällt bei 100% Leistung auf 95% Wirkungsgrad ab. Die rund 98% Wirkungsgrad konnte ich auch schon messen.

Step-Up Regler sind zwar oft schlechter, aber so schlecht? (Wobei der Wandler 12V->42V auch bei ca. 90% liegt.)
Ich vermute, dass auch das Netzteil 230V -> 42V nicht so besonders ist. (Wenn es warm wird, wäre das schon mal ein Indiz.)

Gruß Gerald

andwein am 09 Feb 2020 16:48:15

geralds hat geschrieben:Hallo Andreas, vom Prinzip her hast Du recht......Gruß Gerald

Wir kennen nur die gemessenen Ströme, was wir nicht kennen isit die Leistungskurve des WR und die Qualität der Sinuskurve, die ja den 230V Eingangsteil des Laders versorgt. Messtechnisch einfach zu viele Unbekannte für eine belastbare Aussage wie z.B. "das Ladegerät ist defekt" oder ähnliches.
Gruß Andreas

drkklaus am 09 Feb 2020 18:13:41

Hallo viking92,
also mich hat Deine Messreihe klar überzeugt. :bindafür:
Die „vielen“ Spannungs- und Stromwandlungen kosten eben Energie.
Da war ich im Physikunterricht mal ganz bei der Sache. :idea: :oops:
Fazit für mich, Modiary 36V/2A Lader wird angeschafft. :!: (Der Anschaffungspreis ist da dann gegenüber Bosch halbiert) :evil:
Da muss ich mir nur noch eine „Umklemmung“ auf den Ladestecker von Bosch einfallen lassen.
Wir fahren ähnliche E-Bikes wie Ihr, sind aber Hercules Rob Fold-F 8-Gang.
Seit dem sind Entfernungen z. B. auch zum Einkaufen einfach „geschrumpft“. :runningdog:
JA !!! DANKE für Deinen Beitrag. :bia:
Grüße aus der Lausitz
Klaus

Bodimobil am 09 Feb 2020 19:13:31

Das hat mich jetzt auch mal interessiert weil mir die Wandlungsverluste auch sehr viel vorkamen.
Versuchsaufbau:
Strom und Spannung 12V gemessen mit BC
Leistung der angeschlossenen Geräte gemessen mit 230V Stromverbrauchsmessgerät
Wechselrichter: Ective SI202 2000/4000W --> Link
Der WR wird mit einem Wirkungsgrad von 85-90% angegeben.
Der Ruhestrom wurde von den weiteren gemessenen Strömen abgezogen.


Ich hatte leider kein brauchbares Gerät zwischen Lötkolben und Halogenlampe zur Hand.
Da der optimale Wirkungsgrad lt. Hersteller (85-90%) bei 438W bereits fasst erreicht ist, gehe ich davon aus, dass nur in den untersten 30% der Nennleistung diese Verschlechterung des Wirkungsgrads stattfindet.
Meine Schlussfolgerung: Wer seinen WR mehrere Stunden, z.B. zum Laden von E-Bike Akkus, nutzen möchte sollte einen WR wählen der nicht mehr als doppelt so große Nennleistung hat als das Ladegerät benötigt. Eine weitere Schlussfolgerung könnte sein, dass es sinnvoller ist zwei Akkus gleichzeitig statt nacheinander zu laden, weil dann der Wirkungsgrad besser ist.
Der TE kommt mit 2 Ladegeräten nur auf 170W bzw. 11% (von 1500W) der Nennleistung des WR und hat deshalb diese "schlechten" Werte.
Mit einem 300W WR sähe die Sache erheblich besser aus.

Gruß Andreas

Stocki333 am 09 Feb 2020 21:54:54

Bodimobil hat geschrieben:I. Eine weitere Schlussfolgerung könnte sein, dass es sinnvoller ist zwei Akkus gleichzeitig statt nacheinander zu laden, weil dann der Wirkungsgrad besser ist.

Hallo Andreas
Danke für deine Messung. Und diese hohen Verluste bei geringer Last waren für mich eine Überraschung.
Aus diesem Blickwinkel habe ich das nie betrachtet.
So gesehen ergeben meine Werte auch mehr Sinn vom Wirkungsgrad. Zu 90 % werden immer beide Accus gleichzeitig geladen. ich habe vorige Woche das mal Überprüft mit meinen Werten. beide accus wurden leergefahren und der Verbrauch beim Laden, bei voller Bordbatterie, waren 102 Ah bis zum abschalten des BMS.
Will ja auch keinen Blödsinn verzapfen. Aber daher stellt sich die Frage nach einer 12 Lademöglichkeit nicht.
Aber dieser tröt hatte einfach Zweifel in mir geweckt.
Gruß Franz

geralds am 09 Feb 2020 22:04:09

Hallo Andreas,

mein "großer" WR wird im ganz unteren Leistungsbereich noch schlechter sein. Leerlaufstromaufnahme 2,1A, d.h. bei 13,3V, die mein Li-Akku meist hat, einen Grundbedarf von knapp 28W. (Der Wirkungsgrad ist mit "bis zu 92%" angegeben.) Da ich einige Geräte laden will, deren Akku´s relativ klein sind, aber trotzdem bis zu ca. 3 Stunden brauchen bis sie voll sind, waren mir die Verluste zu hoch. Besonders lustig wird das bei meinem Kameraakku mit 1,8Ah. Da die Akku´s alle unterschiedliche Spannungen haben, lohnt es sich nicht für jedes Gerät ein 12V Ladegerät anzuschaffen oder zu bauen.
Da 3 Geräte Ladeschalen haben, würde das auch schwierig.

Deshalb habe ich noch einen zweiten WR mit 500W (0,5A Leerlaufstromaufnahme, Wirkungsgrad 91%) eingebaut. Mit dem wird alles betrieben was keine hohe Leistung benötigt, auch meine beiden Fahrradakku´s. Meist werden beide parallel geladen.

Mit der Lösung bin ich zufrieden.

Gruß Gerald


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