Caravan
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Kondenswasser im Kastenwagen


Gazelle am 08 Feb 2020 23:14:18

Hallo,
in unserem Kastenwagen hing ein Tropfen an einer Deckenlampe. Nachdem ich alle Deckenlampen herausgenommen hatte, stellte ich Kondenswasser zwischen dem Blechdach und der Isolierung fest. Zwischen Dach und Isolierung ist ein gewisser Hohlraum, in den ich eine Fingerlänge hineinfühlen konnte. Es war nass. Undichtigkeiten kann ich beim Blechdach ausschließen. Kondenswasser ist bekanntlich ein normales physikalisches Phänomen und die Isolierung nimmt auch nach Aussagen des Händlers kein Wasser auf, trotzdem frage ich, ob das anderen auch schon aufgefallen ist. Am Lüften kann es nicht liegen, da in dem Bereich eh kein Luftzug entstehen kann. Ist das normal und man muss damit leben, oder gibt es Abhilfe?
Gruß Gazelle

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kawabenemsi am 09 Feb 2020 00:36:12

Hallo ,

um welchen Kastenwagen handelt es sich denn eigentlich ?

Selbstausbau ?

Vorher kann man sicher kaum etwas zielführendes beitragen.


Kastenwagen sind eigentlich a priori nicht so ganz dicht wie sonstige Wohnmobile und haben per Schiebetür und Hecktür einen gewissen Luftaustausch schon in der Grundkonstruktion beinhaldet.

Wenn man noch ein wenig die oberen Hekis mit ihrer Zwangsbelüftung mit betrachtet , sollte es in einem Kastenwagen eher wenige Probleme mit Kondenswasser geben .


VG Ben

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Sprintertraum am 09 Feb 2020 01:31:24

Gazelle hat geschrieben: ... Zwischen Dach und Isolierung ist ein gewisser Hohlraum, in den ich eine Fingerlänge hineinfühlen konnte...

Hallo
Genau das ist das Problem, der Hohlraum. Deine "Isolierung" wird wohl eher die/eine Verkleidung sein.
Der Hohlraum hat Luft die kondensieren kann. Sprich wenn ungünstig, wird Wasser draus.
Fazit, der Hohlraum muss durch Isolierung kleiner werden. 100% gibt es nicht aber es geht.
Jedes WoMo, egal ob Kastenwagen oder hoch modernes, schwitzt.
Gruß

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soul am 09 Feb 2020 02:31:17

lt. den anderen beiträgen ist das keine kastenwagen sondern ein Carado T 448. also kann da durchaus wasser von einer dachluke kommen.
ich kenne nur verklebte dachisolierungen bei solchen fahrzeugen. aber ich kenne ja nicht alle.

Gazelle am 09 Feb 2020 09:34:19

Hallo,
ich habe versäumt, mitzuteilen, das der Carado Geschichte ist und ich auf einen Kastenwagen Sunlight Cliff 640 gewechselt habe.
Gruß
Gazelle

hogimobil am 09 Feb 2020 11:51:56

Hallo Gazelle,

Kondenswasser hinter der Isolierung sollte nicht sein. Sie muss fest an der Blechhaut anliegen und keinen Hohlraum zulassen und davor gehört eine Dampfsperre. Für mich wäre es ein Mangel, wenn Wasser aus der Lampe tropft.

kheinz am 09 Feb 2020 12:30:20

Wenn darunter stehend das blanke Dach zu sehen ist, kann es zu Kondenswasserbildungen kommen.
Lampe ausbauen,
Sprühkleber
5 mm Filz auf die Fläche
Lampe einbauen
Und, ganz wichtig: Gleich nach dem losfahren und kurz vor dem Parken das Gebläse auf volle pulle laufen lassen......
Und wer beim Fahren kein Gebläse vertragen kann................hat ein zusätzliches Problem................Stufe eins ist ein muß.............

MfG kheinz

soul am 09 Feb 2020 15:19:48

auch der sunlight hat dachluken die undicht sein könnten.

Tinduck am 09 Feb 2020 20:00:24

‚Jedes Womo schwitzt‘... ja, wenn man nicht lüftet.

Wenn so ein Kawa nicht vernünftig isoliert ist (also ohne Hohlräume), bildet sich da halt Schwitzwasser, wenns draussen kalt und drinnen warm ist. Das ist ein konzeptbedingter Nachteil, den beim Kauf keiner hören will.

Bei vernünftiger Isolierung liegt der Taupunkt in der Isolierung und es bildet sich auf der Wand kein Schwitzwasser. Deshalb haben traditionelle Womos halt isolierte Wände, und das funktioniert auch sehr gut. Selbst die alte Holzständerbauweise isoliert wesentlich besser als ein Kawa mit halbherzig hingefriemelter Isolierung (wozu wohl die meisten der unteren und mittleren Preisklasse gehören dürften - einen Kawa gut zu isolieren ist aufwändig und damit teuer).

Was bleibt übrig? Viel Lüften und hoffen, dass es unter der mies installierten Isolierung/Abdeckung nicht modert. Nachisolieren dürfte bei einem fertigen Kawa ziemlich aussichtslos sein, dafür müsste man die gesamte Inneneinrichtung demontieren.

bis denn,

Uwe

Gazelle am 09 Feb 2020 20:42:26

Hallo,
danke für eure Einschätzungen, Erklärungen und Kommentare. Ich werde meinen Händler diesbezüglich noch kontaktieren, befürchte aber, dass ich im Winter damit leben muss.
Gruß
Gazelle

Sprintertraum am 10 Feb 2020 09:32:48

Moin
Vielleicht mal über "Entfeuchter" nachdenken.
Gruß

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alpa58 am 10 Feb 2020 10:47:09

Entfeuchter kann nicht funktionieren,
ja der Entfeuchter zieht Wasser an und sammelt es in einem Behälter. Soweit unbestritten. Aber durch den normalen Luftaustausch kommt wieder normalfeuchte Luft herein. Man hat also nichts gewonnen.

Das Problem mit Schwitzwasser ist einfach die Physik.
Da gibt es numal so eine Sache mit dem Taupunkt.

Es darf, wenn es richtig gemacht wurde, kein Zwischenraum zwischen Isolierung und Außenhaut sein. Dazu gehört auch, die schon erwähnte, Dampfsperre.

road-king am 10 Feb 2020 11:21:41

DAS IST NORMAL
hatte ich auch mal bei Wintercamping in Sexten

Das Wasser in der Luft kondensiert auf kalten Flächen , wie etwa der Fensterscheibe oder eben am blanken Blech
eine Wärmedämmung alleine hilft da übrigens nur kurzfristig . Wenn keine Dampfsperre verbaut ist durchdringt die Feuchte auch diese Wärmedämmung , welche sich vollsaugt und dann erst recht zu Schimmel führt . Im Hausbau kennt Ihr das alle , beim Dämmen des Dachstuhls wird immer eine Dampfsperre unter der Dämmung verbaut .

Es hilft also nur Lüften , Lüften Lüften .. manche lassen auch bei strengem Frost ein Fenster einen Spalt auf

LG

Klaus

( Im California ist meines Wissens übrigens gar keine Dämmung verbaut .. die Lüftung erfolgt dort über das aufgestellte Stoffdach )

kiteliner am 10 Feb 2020 11:56:14

Oder ein "Opfer"-Fläche bieten, die "noch" kälter ist als die schlecht gedämmte Dachfläche. Also eine Fläche, wo das Wasser kondensieren kann, an die man leicht dran kommt und das Wasser abwischt. ggf. vielleicht mal nicht den Iso-Vorhang vor ein/das Dachfenster machen.
Ganz abgesehen davon, dass ich das bei einem "professionell" gefertigten Auto für einen Mangel halte, was du da schilderst.

Gast am 10 Feb 2020 12:27:55

Um die relative Luftfeuchtigkeit nicht zu überschreiten kann man selbst viel dazu beitragen.
Wenn ausreichendes Lüften den Jahreszeiten geschuldet nicht möglich ist sollte man Kochdunst vermeiden.
Anstelle Handtücher die ihre Feuchtigkeit beim trocknen in den Raum freisetzen lieber Zewa benutzen. Die benutzten Zewa in verschlossenen Behältnisse/Plastiktüten aufbewahren. Den nassen Hund ebenfalls mit Zewa trocken rubbeln. Regenkleidung benutzen die relativ Wasser resident ist.
Den Regenschirm gut ausschütteln und auch mit Papiertücher trocken reiben.
Wer im Führerhaus eine Dieselluftheizung (Eberbächer/Webasto/Planar usw) dezent zusätzlich zum Einsatz bringt schafft ein gut verteiltes Temperaturklima.
Die Frontscheibe beschlägt nicht mehr.
Man muss präventiv was tun, wenn die Scheiben beschlagen dann ist es schon zuspät. Man hat gegenüber zuhause ein vielfaches weniger an m3 Raumfläche zur Verfügung weshalb die Raumluft sehr schnell gesättigt ist.
Selbst die Nässe von der Waschbeckenoberfläche wird baldigst sich im Zewa wieder finden.
Lieber Kondensmilch im Kaffee als Kondenswasser im Wohnraum :D

Grüßle

alpa58 am 10 Feb 2020 13:50:11

Noch etwas.....

es ist Kontraproduktiv, Feutigkeit mit einem Tuch (von Scheiben etc.) aufzunehmen und dann das Tuch im WoMo im Bad zum Trocknen aufzuhängen.
Besser ist es mit so einem Fenstersauger/reiniger die Feuchtigkeit aufzunehmen und dann das Wasser zu entsorgen.

Gast am 10 Feb 2020 14:01:37

alpa58 hat geschrieben:Noch etwas.....

es ist Kontraproduktiv, Feutigkeit mit einem Tuch (von Scheiben etc.) aufzunehmen und dann das Tuch im WoMo im Bad zum Trocknen aufzuhängen.
Besser ist es mit so einem Fenstersauger/reiniger die Feuchtigkeit aufzunehmen und dann das Wasser zu entsorgen.



Die Kunst ist das die Scheiben erst gar nicht beschlagen. :D

Grüßle

babenhausen am 10 Feb 2020 14:21:56

Professor hat geschrieben:Die Kunst ist das die Scheiben erst gar nicht beschlagen. :D

Grüßle


Kunst kommt von Können,käme es von wollen müsste es Wunst heißen. :lol:

Heizen und lüften nennt sich hier die Raketenwissenschft.Ideal ist es die Luft für die Heizung von Aussen anzusaugen, erhitzen ,die warme Luft den Wasserdampf aufnehmen lassen und durch die Abluft nach aussen zu leiten.Dadurch senkt sich der Sättigungsgrad der Raumluft .

VOBILU am 10 Feb 2020 20:50:47

Guten Abend,

das Problem liegt allgemein in der Nutzung,
eigentlich ist es ein Fahrzeug und kein Wohnzeug...

Das Problem mit dem Kondenswasser lässt sich nur minimieren.
Auf den Ausbau haben die Wenigsten einen Einfluss, alles muss es über die Nutzung gehen.
Ein mit Verstand und Fachwissen durchgeführter Selbstausbau kann die meisten konstruktionsbedingten Schwachstellen berücksichtigen und beheben.
Die heutigen fertig ausgebauten Womos sind leider schlechter als die älteren.
Für aberwitzige Preise wird die Ausführung und Technik immer schlimmer.
Die Optik steht im Vordergrund, die Nutzbarkeit und Qualität lässt teilweise auch stark zu wünschen über und ist zur Nebensache geworden.
Besonders die Kastenwägen faulen dank Kondensat von innen nach außen.
Kann noch lange Zeit top aussehen, darunter wohnt der Gammel.
Besonders schlimm kann es bei aufgesetzten GFK-Dächern (in der Regenrinne aufgesetzt, Standartlösung als Fahrzeuge noch eine echte Regenrinne hatten...) kommen.
Das Fahrzeug ist vielleicht noch mit Mike-Sanders geflutet, unten alles ok, unter dem GFK-Häubchen Gammel pur.
Das Kondensat läuft innen am Dach runter, sammelt sich zwischen GFK und Dachholm und sorgt für Gammel.
Hab schon an einigen Fahrzeugen der Baujahre 70-90er ein GFK-Dach abgenommen.
Dies und der Ausbau waren noch gut, der Rest leider nicht mehr.
Und wer denkt, dann hole ich mir ne alte Feuerwehr und baue um kann auch ganz tief reingreifen.
Da erfolgt die Innenreinigung gerne mit dem Schlauch.
Unter den Gummimatten oder Alu-Tränenblech wohnt der Gammel.
Dafür ist die Technik gut...
Also als Fazit:
Egal wie, mit dem Womo in den Süden.
Da steht alles offen und lüftet durch.
Kann ich bestätigen, habe Fahrzeuge der Nordkappfahrer und der Südfahrer geschlachtet.
Die Nordkapp-Fahrzeuge hatten oben die größten Gammelprobleme

Tinduck am 10 Feb 2020 22:52:06

Na ja, aber nur noch in der Sonne braten, damit das Fahrzeug nicht gammelt... sind irgendwie verschobene Prioritäten.

bis denn,

Uwe

Gast am 11 Feb 2020 00:11:37

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.




Ganz so dramatisch ist bei weitem nicht bei normaler Nutzung über Jahrzehnte bei den Kastenwagen.
Es gibt mehr Gammel/Schimmel im Wohnbereich.
Die Behauptung, " Die heutigen fertig ausgebauten Womo sind leider schlechter als die älteren," kann man nicht für Ernst nehmen.
Es ist ganz klar umgedreht.

Grüßle

ecki1962 am 12 Feb 2020 12:34:35

Es gibt doch letztendlich für im Winter abgestellte Womos nur eine einzige, klare und kurze Handlungsempfehlung:

Alle Klappen innen auf und dann häufig heizen-lüften-heizen-lüften-heizen....

Da schütteln sich natürlich die Heizkostenoptimierer und Hyperisolierer... :-)

andwein am 12 Feb 2020 18:12:26

ecki1962 hat geschrieben:Es gibt doch letztendlich für im Winter abgestellte Womos nur eine einzige, klare und kurze Handlungsempfehlung: Alle Klappen innen auf und dann häufig heizen-lüften-heizen-lüften-heizen....

JUa, es gibt aber zwei gravierende Unterschiede:
1. es ist ein Kastenwagen, keine Womowand mit 2-3cm PU Schaum zwischen der Innen- und Außenwand
2. Zwischen Dämmung und Blechhaut kann man mit dem Finger reinfahren. (lt. TE)
Fazit: sehr schlechte Montage der Dämmung, weil warme Luft ungehinmdert an das kalte Blechkleid kommt. Dämmungstechnisch ist das Pfusch und Nachbessern wird da schwierig bzw. aufwendig.
Sorry, das ist für den TE nicht befriedigend, aber es ist halt so
Gruß Andreas

VOBILU am 12 Feb 2020 18:42:25

Sag ich doch, früher war alles besser ;-)

Nimm mal nen alten Weinsberg oder LaStrada-Kasten auseinander.

Glaswolle bis in die letzte Ecke, darüber Styropor, eine Seitenwand springt dir bei Demontage quasi entgegen.

Heute wird irgendwas reingebabbt, möglichst wenig Aufwand, Arbeitszeit kostet.
Fragwürdige Qualität des Innenausbaus davor, Hauptsache die Optik gaukelt edlen Luxus vor.
Dazu noch jeden Dreck elektrisch und per Smartphone steuerbar.
Dann teuer verkaufen, nochmals teuer wird es wenn der Schnickschnack nicht tut und recht schnell von innen nach außen fault.
So sind aber die Auftragsbücher ständig gefüllt,
seit Greta mitspielt noch mehr.
Mit Nachhaltigkeit und Ressourcen schonen ist da nix mehr...

ecki1962 am 13 Feb 2020 17:37:07

andwein hat geschrieben:JUa, es gibt aber zwei gravierende Unterschiede:
1. es ist ein Kastenwagen, keine Womowand mit 2-3cm PU Schaum zwischen der Innen- und Außenwand
2. Zwischen Dämmung und Blechhaut kann man mit dem Finger reinfahren. (lt. TE)


Alles plausibel und verständlich. Aber bleibt dem Nutzer auch hier eine andere praktikable Möglichkeit als heizen/lüften? Wenn man mal von der Zerlegung und Nachbesserung mal absieht.

Gazelle am 13 Feb 2020 20:52:09

Hallo,
kurzes Update zu der Problematik mit meinem Kawa, den ich übrigens erst im Nov. letzten Jahres übernommen habe.
Heute den Händler kontaktiert. Dieser glaubt nicht, dass es Kondenswasser sei. Hat mir Anfang März einen Termin gegeben und will dann Undichtigkeiten an den Dachluken prüfen/abdichten. Na denn. Schauen wir mal. Werde hier zur gegebenen Zeit weitere Rückmeldungen geben.
Guß
Gazelle

Juppi333 am 14 Feb 2020 08:06:18

Hallo,
ich denke Kondensat wird es leider immer geben.
Es sind so viele Faktoren, die den Kondensatfluß beeinflussen.
Die Temperatur aussen/innen, Luftfeuchte, dann die Luftfeuchte die ihr einbringt, Atem. Schwitzen usw.
Du musst den Taupunkt verschieben und ggf. versuchen, eine "Kaltefläche" zu vermeiden, ansonsten hilft nur Lüften, heizen, lüften.
Die Zwangsentlüftung beim Heki Dachfenster kann dir dabei auch helfen.

andwein am 14 Feb 2020 13:48:38

ecki1962 hat geschrieben:....Alles plausibel und verständlich. Aber bleibt dem Nutzer auch hier eine andere praktikable Möglichkeit als heizen/lüften? Wenn man mal von der Zerlegung und Nachbesserung mal absieht.

Das Dumme am Lüften ist, dass die warme Luft an der kalten, kondensierten Fläche vorbeistreichen muss um die Feuchte aufzunehmen. Wenn aber zwischen Innenraum und vor der feuchter Blechfläche eine Dämmung liegt wird es schwierig für die warme Luft dorthin zu kommen, oder?? Die Dämmung muss an der kalten Blechwand vollständig anliegen/kleben odewr du benötigst eine Hinterlüftung!
Gruß Andreas

ecki1962 am 14 Feb 2020 21:35:29

andwein hat geschrieben: Wenn aber zwischen Innenraum und vor der feuchter Blechfläche eine Dämmung liegt wird es schwierig für die warme Luft dorthin zu kommen, oder?? Die Dämmung muss an der kalten Blechwand vollständig anliegen/kleben odewr du benötigst eine Hinterlüftung!
Gruß Andreas


Was ist dann in dem Fall das Beste (außer zerlegen)? Nicht lüften?

ecki1962 am 15 Feb 2020 16:04:19

Doch Lüften, oder??

Gast am 15 Feb 2020 18:58:15

Was so Laien alles wissen und behaupten.
Mein Kasten hat in der Decke 4 Drehbare Luftaustrittsdüsen. Die vollautomatische Klimaanlage ist mit einem Zusatzheizer hinten im Heck verbunden.
Über Rohrleitungen gelangt des Kühlwasser dort zu einen Verdampfer zum heizen, ein Zusatzgebläse im Heck und über die Doppelte Deckenverkleidung
mit den 4 Ausströmdüsen verteilt die Wärme. Die Luftmenge lässt sich in vier Stufen und die Temperatur Stufenlos durch Drehregler in der Decke einstellen.
Die eingestellten Reglerwerte kann man am Armaturenbrett nur ein oder ausschalten. Über Schläuche funktioniert das gleiche auch über die Klimaanlage.
Ist die Klimaanlage im Fond und im Heck zusammen eingeschaltet dann geht das beim Kühlen auf LO in Richtung Kühlwagen.
Meine Kältemittel hat ein Volumen von 1020 cm3.
Wo bei einigen Kondenswasser aus der Decke tropft strömt bei mir Kalte oder Warme Luft aus den Düsen.
Stehen die Drehregler beide auf Null dann übernimmt die Kliamanlage automatisch die Luftmenge und Temperatur wie sie im Fond eingestellt ist.
Schaltet man am Armaturenbrett die Klimaanlage aus dann läuft das Gebläse noch gut 15 Minuten auf Stufe eins. Laut Bedienungsanleitung um
jegliches Kondenswasser zu vermeiden.
Da behaupten einige die KastenWomo haben nicht mehr die Qualität von früher, früher gab es solche Technik nicht.
Dies ist auch bestimmt der Grund das beschlagen von Fensterscheiben bei mir so gut wie nie vorkommt. :top:

Grüßle

Gazelle am 08 Mär 2020 21:43:54

Hallo,
ich hatte dieses Thema begonnen und kann nunmehr davon berichten, was nach dem Werkstattermin daraus geworden ist.
Der Monteur hat auch nach intensiven Versuchen keinerlei Undichtigkeiten an Dachluken usw. finden können. Ich solle doch mal den Kollegen Verkäufer bitten, die Problematik mit dem Wasser unter der Decke beim Hersteller nachzufragen. Der Verkäufer winkte aber gleich ab und meinte ich solle heizen und lüften---das war`s. Ja toll, zufrieden bin ich darüber nicht. Da zahle ich über € 40 000,- und muss dann im Winter mit einem Regenschirm im Mobil rumlaufen was leider auch nicht geht, weil es zu eng ist. Aber ich habe ja noch einen Südwester.
Gruß
Gazelle


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