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LifePO4 oder Gel? Ich kann mich nicht entscheiden 1, 2


Torsti5 am 14 Feb 2020 22:48:45

Hallo,

dank Forum und viele hilfreiche Tipps hier wüsste ich inzwischen was ich alles umbauen und investieren müsste für die Umrüstung auf Lithium.

Im kann mich aber einfach nicht entscheiden was richtig ist und möchte um Eure ehrliche Meinung fragen.

Bis jetzt hatte ich 220 AH Gel. Geplant sind jetzt 150 AH Lithium oder 260 AH Gel.

Hauptverbraucher: Kompressorkühlschrank, Im Herbst u. Frühjahr je Tag/Abend 2 - 3 Std. TV mit Sat-Anlage und Truma Dieselheizung. Kein Winterbetrieb. Kein Toaster, Haarfön, Kaffeemaschine und auch kein Wechselrichter usw.


Auf dem Dach sind 220 Wp Solar installiert.

Kosten: Gel ca. € 700, Lithium mit Booster und neuen Solarregler ca. 1600 - 1700 €

Lohnt sich der Mehrpreis von rund 1000 € für die Lithium Variante? Gibt es neben dem Gewicht und den möglichen Ladezyklen noch etwas was für Lithium und gegen Gel spricht?

Mir ist natürlich klar, dass mir niemand die Entscheidung abnehmen kann.

Viele Grüße
Thomas

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felix52 am 14 Feb 2020 23:52:25

Ohne Wechselrichter ist GEL ausreichend. :wink:

thomker am 15 Feb 2020 00:00:38

felix52 hat geschrieben:Ohne Wechselrichter ist GEL ausreichend. :wink:

Moin,
ihr werdet's nicht glauben, aber das sehe ich genauso, vorausgesetzt alle Ladequellen verfügen über eine Temperaturkompensation. Dann halten die Gelis locker 10 Jahre.

Gruß
Thomas

p.S.: andererseits... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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Bodimobil am 15 Feb 2020 00:30:03

So wie du deinen Verbrauch beschreibst reichen die Gels.
Die LiFePo würden deinen Solarstrom natürlich besser verwerten. Die 150Ah entsprechen dadurch gefühlt eher 350Ah Gel. Ob du so viel benötigst kannst nur du entscheiden.

Und was die Hochstromfähigkeit (Wechselrichter) betrifft: Das Gefühl dass man kann wenn man möchte ist schon Geil. :mrgreen:
Gruß Andreas

SvenKo am 15 Feb 2020 00:55:57

LifePO sind im Winter echt problematisch. Zumindest, wenn das WoMo einige Tage unbenutzt im Kalten steht. Bei mir schaltet das BMS unter 4C den Ladestrom ab . Wenn man für die Heizung Strom braucht und nach einigen Tagen im Freien die Batterie Minusgrade hat und ziemlich entladen ist, kann es ein Problem geben (Katze und Schwanz Problem). Allerdings muss ich sagen, dass meine 200Ah Gel nur ca 4 Jahre gehalten hat. Andererseits war für diese Batterie der Laserdrucker auch kein Problem. Wie lange meine LifePo halten wird, kann bislang keiner sagen.

Übrigens sollen die LifePo auch nicht immer zu 100% vollgeladen werden, was bei meiner 600W Solaranlage im Sommer definitiv so passieren wird.

Viele Grüße Sven

felix52 am 15 Feb 2020 01:32:30

So isset, Sven.

Meine Elektroautos haben eine Batterieheizung mit ihren Lithium Akkus.
Ein komlettes, automatisches BMS für mehrere Tausend €! Das ist normal.
"Wärmepumpe" ist nur ein Stichwort (TAG) dazu

Im Wohnmobilbereich verschlankt man die Kosten durch Vermeidung von
Pflege!


Ich habe immer die Meinung vertreten, dass die Vorteile der entsprechenden Zellen
in den Vordergrund gestellt werden. Aber die Nachteile eben werden nicht erwähnt.
Um eine nochmalige Doppelerweiterung der Kosten zu vermeiden!
Lithium JA, aber Funktionalitätsoptimierung NEIN.
Die "Winterpause" ist der Tod von LI-Akkus.
Es sei denn, man nimmt sie im Winter bei Nichtnutzung mit ins Bett. :D
Nicht gleich über mich herfallen. :cry:
Aber es ist so.
Hier reden soviele "Päbste" soo positiv von den Li-Akkus. Na klar, im Sommer klappt das!
Aber im Winter nicht, wenn die Heizung nicht durchläuft.
Und die Saisoncamper? S.o.!
Ab ins Bett mit dem Li-Akku.... ;D

Ich gehe davon aus, dass alsbald die Rekuperationsfähigkeit von Li-Akkus deren Kosten minimiert.
Aber auch das kostet wieder "Extra".

Leider traut sich bislang kein einziger Li-Akku Lieferant, hier ein echtes Allround-Paket für
Ganzjahresnutzung und lange Winterstandzeiten anzubieten!
8)
In der Wartung, also Betreuung liegen die noch einmal verstärkten Kosten.

Deshalb GEL.

Liebe Grüße und haut mich nicht.... :wink:

Jorel am 15 Feb 2020 08:09:14

felix52 hat geschrieben:
Leider traut sich bislang kein einziger Li-Akku Lieferant, hier ein echtes Allround-Paket für
Ganzjahresnutzung und lange Winterstandzeiten anzubieten!

Ich bin anderer Meinung.
Ein guter LiFePO4 kann auch unter Null Grad geladen und belastet werden. Setzt man sich weiter mit dem Thema auseinander, so findet man LiFePO4s mit Yttrium (LiFeYPO4), die bis -40 Grad nahezu volle Funktionalität bieten.
So ein LiFeYPO4 verrichtet in meinen WoMo völlig pflegearm seinen Dienst und ich genieße seine Vorteile.
Kostet halt Geld.
Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Aber die Technik für problemlosen Betrieb ist vorhanden.

thomas56 am 15 Feb 2020 08:37:14

felix52 hat geschrieben:Ohne Wechselrichter ist GEL ausreichend. :wink:


Ich habe seit 12 Jahren Wechselrichter problemlos für Vollautomaten/Fön an Gelbatterien und wenn man sich im "gesunden" Verhältnis bewegt gibt es auch keine Ausfälle.

rogers am 15 Feb 2020 09:58:05

Bei dem beschriebenen Nutzungsverhalten und angegebenen Verbrauchern würde ich keine LiFePo4 nehmen, da nach meiner Meinung der viel höhere Preis in einem schlechten Verhältnis zur Nutzung steht.

Wer sein Wohnmobil nicht fast ganzjährig nutzt, braucht keine LiFePo4, es sei denn, man möchte einige Vorteile des Akkus genießen.
Wer viel Autark oder ohne Landstrom steht, wird den Vorteil des nicht ständig Voll laden müssen, die Stabilität der Spannung oder die Entladetiefe genießen.

Wer das nicht brauch, kann auch noch einmal andere Batterien nehmen und wenn die dann hin sind, nochmal schauen.


Gruß
Roger

mv4 am 15 Feb 2020 10:07:41

Ich verstehe nicht warum zu diesen Thema welche ihren Senf dazu geben müssen obwohl sie von der Materie null praktische Erfahrung haben und von der Theorie nur die Hälfte verstanden haben.

Ein Notnagel System, sowie der Fertigaccu bzw. das selbst Zusammenbau Angebot von Lars, und auch die Fertigaccu von D&W Energieprojekte verichten zu jeder Jahreszeit völlig problemfrei ihren Dienst....ohne beheizt oder gekühlt werden zu müssen ( bei der geringen zu liefernden Energiemenge völlig unnötig)

hmarburg am 15 Feb 2020 10:34:13

Torsti5 hat geschrieben:...Bis jetzt hatte ich 220 AH Gel. Geplant sind jetzt 150 AH Lithium oder 260 AH Gel....Auf dem Dach sind 220 Wp Solar installiert....
Kosten: Gel ca. € 700, Lithium mit Booster und neuen Solarregler ca. 1600 - 1700 € ...


Was für einen Solar-Regler hast du denn verbaut? Eventuell kann man diesen auf Lithium einstellen.

Ob du einen Booster brauchst ist zu prüfen. Was für ein Trennrelais ist verbaut und mit welchen Leitungsquerschnitten sind Starter-und Aufbau-Akku verbunden?

Gruß Holger,

(Der einen LiFePO4 unter dem Fahrersitz hat und diesen auch im Winter benutzt.)

bernierapido am 15 Feb 2020 12:56:23

Felix 52:
In Bezug auf Elektroautos und Elektroroller gebe ich dir recht. Mein Elektroroller hatte jedes mal nach dem Winter Probleme und insgesammt 3 mal waren Batterien teilweise kaputt. Aber es handelt sich um diese kleinen Rundzellen und nicht um LI(y)FePo4. Entladeströme von 100 bis 150A sind hier normal. Man darf gerade bezüglich Lithium-Batterien nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Meine Wohnwagenbatterien 8 Stück Winston LiFePo4 90Ah haben 10 Jahre ihren Dienst im Wohnwagen getan und ja, im Winter habe ich sie vor dem Laden aufgeheizt, mit einer unter dem Akku angebrachten Flächenheizung von 15W. Aber wenn man sie nicht benötigt kann man sie abschalten (Trennschalter) und einfach stehen lassen. Die Entladung ist sehr gering.
Die Batterien im Campingfahrzeug werden, wenn überhaupt, nur kurz mit bis zu 100A belastet.

Auch die LiFePO4, die wir vor 10 Jahren in die City-Els eingebaut haben funktionieren noch heute. Allerdings haben die ein gutes BMS und werden auch vor dem Laden und immer wenn sie am Netz hängen auf 20°C temperiert, sogar automatisch.
Allerdings werden die mit 48V/60A geladen und die Abnahme beim Beschleunigen beträgt 150Ah.

thomker am 15 Feb 2020 13:10:54

SvenKo hat geschrieben:LifePO sind im Winter echt problematisch. Zumindest, wenn das WoMo einige Tage unbenutzt im Kalten steht. Bei mir schaltet das BMS unter 4C den Ladestrom ab . Wenn man für die Heizung Strom braucht und nach einigen Tagen im Freien die Batterie Minusgrade hat und ziemlich entladen ist, kann es ein Problem geben

Hallo Sven,
dann hast du für Dein Nutzungsprofil das falsche Packet gewählt...sorry, aber es geht auch völlig problemlos bis -40°C.

thomker am 15 Feb 2020 13:15:28

Moin,
wir driften hier wieder ab, ich finde, eine oder zwei Gelbatterien sind für den TE völlig ausreichend. Auf Li kann er dann in 10 Jahren immer noch umrüsten...dann wird's auch kaum noch Bleibatterien geben...

Gruß
Thomas

geralds am 15 Feb 2020 13:47:04

Jetzt driftet das hier schon wieder in eine Diskussion ab, welcher Li-Akku welche Vor- bzw. Nachteile hat.

Der TE fragt aber nach GEL versus Li-Akku.
Bei seinem Nutzerprofil würde ich zu GEL tendieren. Die Vorteile eines Li-Akku´s braucht er nicht. Wenn die GEL´s nicht mehrfach tief entladen werden, ist durchaus eine Lebenserwartung > 8 Jahre zu erwarten. (Eigene Erfahrung) Und selbst wenn die GEL´s dann defekt sind, kostet ein neuer Satz insgesamt immer noch weniger als ein LI-Akku (nach heutigem Preisniveau).

Auf einen eventuell notwendigen Umbau (Booster, Solarregler, Batteriecomputer) kann verzichtet werden.

Gruß Gerald

Trashy am 15 Feb 2020 14:48:05

Ich habe ein ähnliches Verhalten wie der TO, allerdings ganzjährig.
Von daher würde ich dem TO in seiner Auswahl zu Gel raten. Die teuren Li machen da wenig Sinn.
Aufgrund der etwas besseren Ladungsfähigkeit und damit besserer Solarausbeute nutze ich allerdings AGM 2 Akkus.

Tinduck am 15 Feb 2020 20:16:03

rogers hat geschrieben:Wer sein Wohnmobil nicht fast ganzjährig nutzt, braucht keine LiFePo4, es sei denn, man möchte einige Vorteile des Akkus genießen.

Gruß
Roger


Auch wer sein Wohnmobil ganzjährig nutzt, braucht kein LiFePO, wenn er keine Wechselrichterorgien feiert. Wir fahren das ganze Jahr und vermissen nix, auch ohne 2 KW Wechselrichter.

Der TE ist bei seinem Nutzungs-Profil mit Gelbatterien gut bedient. Auch im Winter.

bis denn,

Uwe

biauwe am 15 Feb 2020 20:28:29

Tinduck hat geschrieben:Der TE ist bei seinem Nutzungs-Profil mit Gelbatterien gut bedient. Auch im Winter.

bis denn,
Uwe

Ladewirkungsgrad:
LiFe(Y)PO4 sind da ca. 20% besser als Bleiakkus, gerade beim Laden im oberen Spannungsbereich.
Muß man aber nicht nutzen :wink:
Blei geht auch.

Torsti5 am 15 Feb 2020 22:46:08

Vielen Dank für Eure Meinungen und Eure Einschätzung.

Wahrscheinlich werde ich mich für Gel entscheiden. Meine letzten Gel hatten 8 Jahre ihren Dienst getan. Erstaunend war für mich, dass die Gel-Batterien nahezu schlagartig, natürlich gleich zum 1. Urlaubstag in Griechenland, kaputt waren. Ich hatte mich die 3. Wochen im Urlaub gerade noch so durchretten können indem der Kühlschrank nachts für ca. 7 Std. abgeschaltet wurde. Tagsüber hatte es mit der Solaranlage gerade noch so lala gereicht.

Meine Hoffnung ist, dass die Lithium in den nächsten 5 - 6 Jahren preislich noch deutlich fallen.

Viele Grüße

Thomas

mv4 am 16 Feb 2020 09:33:07

Ja das könnte in etwa der Zeitraum sein wo die Nachfrage nach Lithium als Rohstoff deutlich nachlässt...wenn die Brennstoff-Zellen den Markt erobern.
Ich denke aber eher das es 6-8 Jahre werden.
Wenn man bedenkt das Lithium an der Rohstoffbörse 2004 um die 2000 US Dollar pro t gekostet hat....und man jetzt bei etwa 6000 Dollar liegt, Tendenz weiterhin steigend, werden die nicht viel günstiger solange keine Alternative auf dem Markt ist.

gecamper am 16 Feb 2020 10:06:16

Es giebt nichts was mich dazu bewegen könnte mir wieder gel einzubauen obwohl ich den WR nur sporadisch nutze.der unterschied zu gel ist einfach zu groß
Schon von der nutzbaren Kapazität
Also wenn es finanziel möglich ist nimm li erfahrungsgemäß ändert sich das nutzungs verhalten auch mal

biauwe am 16 Feb 2020 10:17:18

Torsti5 hat geschrieben:Meine Hoffnung ist, dass die Lithium in den nächsten 5 - 6 Jahren preislich noch deutlich fallen.

Viele Grüße

Thomas

Vor ca. 8 Jahren sind Li-Akkus teurer geworden und heute sind sie bis auf Ausnahmen immer noch so teuer.

DonCarlos1962 am 16 Feb 2020 12:21:36

Torsti5 hat geschrieben:
Bis jetzt hatte ich 220 AH Gel. Geplant sind jetzt 150 AH Lithium oder 260 AH Gel.

Hauptverbraucher: Kompressorkühlschrank, Im Herbst u. Frühjahr je Tag/Abend 2 - 3 Std. TV mit Sat-Anlage und Truma Dieselheizung. Kein Winterbetrieb. Kein Toaster, Haarfön, Kaffeemaschine und auch kein Wechselrichter usw.

Viele Grüße
Thomas


Hallo Thomas,

Du bist doch bisher mit Deinen Batterien gut klar gekommen und würdest sogar einen 40Ah größeren Gel-Akku einbauen wollen. Du hast also Erfahrungen mit Deinem System. Wenn Du bisher keine nennenswerten Einschränkungen hattest, nimm wieder einen Gel-Akku.

Wir haben nur auf Lithium umgerüstet, weil uns die 3,5 Tonnen im Nacken sitzen und der LiFePo4 ein super Leistungsgewicht hat.
Dieses Problem scheint es bei Dir nicht zu geben?
Übrigens hätte ich bei einer Kapazität von 260Ah Gel-Akku auch keine Angst einen Wechselrichter zu betreiben, solange die Batterien genügend Strom zur Verfügung stellen können. Da gibt es ja auch Qualitätsunterschiede.

Also würde ich zu Gel tendieren.

LG Carsten

biauwe am 16 Feb 2020 12:42:02

Torsti5 hat geschrieben:Kosten: Gel ca. € 700, Lithium mit Booster und neuen Solarregler ca. 1600 - 1700 €

Viele Grüße
Thomas


Wenn man 1700 geteilt durch 700 rechnet, erhält man 2,4.
Meine Gel-Akkus haben ca. 550 Nutzungstage gehalten.
Nimmt man 3000 Nutzungstage für Li-Akus an, dann sind das ca.6 "Leben" eine Gel-Akkus oder 3500 € Gesammtkosten für diese Zeit.

geralds am 16 Feb 2020 13:38:38

DonCarlos1962 hat geschrieben:Hallo Thomas,

Übrigens hätte ich bei einer Kapazität von 260Ah Gel-Akku auch keine Angst einen Wechselrichter zu betreiben, solange die Batterien genügend Strom zur Verfügung stellen können. Da gibt es ja auch Qualitätsunterschiede.

LG Carsten

Das kann ich bestätigen. Ich hatte im alten Womo 160Ah Gel. Gelegentliche Benutzung eines Fön´s mit 1000W hat den Batterien nichts ausgemacht. (Man muss ja keinen 1600W-2200W Fön verwenden.) Die Batterie hat 9 Jahre problemlos gearbeitet.

biauwe hat geschrieben:Wenn man 1700 geteilt durch 700 rechnet, erhält man 2,4.
Meine Gel-Akkus haben ca. 550 Nutzungstage gehalten.
Nimmt man 3000 Nutzungstage für Li-Akus an, dann sind das ca.6 "Leben" eine Gel-Akkus oder 3500 € Gesammtkosten für diese Zeit.

Hallo Uwe,
der TE schreibt, seine bisherigen Batterien haben 8 Jahre gehalten. Also ist sein Womo wahrscheinlich auch 8 Jahre alt. Wenn man noch 2 Sätze Gel´s mit der gleichen Lebenserwartung rechnet, ist das Womo dann 24 Jahre alt. Fährt er es noch so lange?

Und halten die LI-Akku´s länger als 16 Jahre? Wenn man nur "6 Leben" a 6 Jahre rechnet, wären das 36Jahre.

Wenn man Deinen Faktor 2,4 nimmt, ist Preisgleichheit nach 19Jahren erreicht. Dann wäre das Womo wahrscheinlich bereits 27 Jahre alt.

Li-Akku´s haben sicher viele Vorteile, und über die Zyklen lässt sich der Vorteil leicht errechnen? Über die Jahre der Nutzung sicher nicht (immer).

Meine beste Gel (160Ah) hat 9 Jahre gehalten (die erste hatte ich leider nach 5,5 Jahren durch lange Tiefentladung zerstört) und hat ca. 500€ gekostet. Da ich sie auch gelegentlich bis unter 12V entladen habe, müsste ich sie also auch mit 150Ah Li vergleichen. Selbst wenn man nur 7 Jahre im Durchschnitt rechnet sind das 3 x Gel nachkaufen und man ist immer noch nicht auf dem Preis des Li-Akku´s. Hat dann aber 21Jahre plus die Lebensdauer der Erstausrüstung, vielleicht dann 26-28Jahre.
Wer fährt sein Fahrzeug so lange?

Hat man einen Bedarf wie der TE und bleibt der so, rechnet sich ein LI-Akku meines Erachtens nicht. Weder über den Preis noch über die Haltbarkeit.
Meine Meinung

Gruß Gerald

P.s. Ich habe jetzt im neuen Womo einen 220Ah LI-Akku, kenne also beide "Welten".
Den Li-Akku habe ich nicht wegen meines Nutzungsverhaltens eingebaut, sondern weil es mich gereizt hat, so einen Akku zu bauen. :)

biauwe am 16 Feb 2020 14:07:54

Hallo Gerald,

die Zeit spielt natürlich auch eine große Rolle.
Unser 1. LiFeYPO4 60 Ah, mit 1133 Nutzungstagen, ist fit wie am ersten Tag und das war vor 6 Jahren.

geralds am 16 Feb 2020 14:19:19

Hallo Uwe,

dann hoffen wir mal, dass der Akku noch im jugendlichen Alter ist. :)

Gruß Gerald

Stocki333 am 16 Feb 2020 21:37:16

Hallo Uwe
Das ist eine gute Aussage mit den 1133 Nutzungstagen. das muß man erst mal zusammenbringen.
Gruß Franz

macagi am 28 Feb 2020 07:45:37

Torsti5 hat geschrieben: Meine letzten Gel hatten 8 Jahre ihren Dienst getan. Erstaunend war für mich, dass die Gel-Batterien nahezu schlagartig, natürlich gleich zum 1. Urlaubstag in Griechenland, kaputt waren.


Ich musste auch vorletzte Woche nach 2 Tagen freistehen feststellen, dass die Batteriespannung deutlich niedriger war wie üblich. Ging irgendwie schnell.

Dann Batterietest gemacht, konstante Entladung mit Spannungsmessung, was den Sachverhalt bestätigt hat. Die neuere Batterie abgeklemmt, die alte vermessen und das Ergebnis war katastrophal, 10,4V nach nur 3Ah Entnahme.

Diese Gelbatterie (Exide G80) war im Womo als wir es vor 8Jahren gebracht gekauft hatten. Hatte damals eine 2te identische parallel geschaltet. Die scheint nach 8 Jahren noch ziemlich taufrisch zu sein. Die alte könnte doppelt so alt sein, also Erstinstallation, ich weiss es nicht. Jedenfalls älter als 8 Jahre.

Jetzt wieder dieselbe besorgt, ca 170€. Werde sie am Wochenende einbauen.

LiFePO kommt dann vielleicht wenn die nächste GelBatterie kaputtgeht - ob ich dann noch fahre?

fschuen am 28 Feb 2020 08:50:24

Hat jemand mal die ursprüngliche Anfrage gelesen? Kein WR, und vor allem: kein Winterbetrieb. Da ist die ganze Temperaturgeschichte vollkommen egal. Ich fände es eher relevant, was er denn macht, wenn kein Winterbetrieb ist. Wenn das Womo an Landstrom hängt, ist das kein Problem mit Gel und Erhaltungsladung. Steht es aber ein paar Monate einfach rum, ist Lithium die bessere Wahl.

Da es halt nicht nur bei der Lagerung, sondern auch bei Gewicht, Stromaufnahme (Wirkungsgrad), Stromentnahme, nutzbarer Kapazität und dem viel weniger plötzlichen Wegsterbeverhalten eigentlich nur Vorteile von Lithium gibt, fällt mir nicht wirklich ein Grund ein, Gel zu verbauen, nur weil es vermutlich wieder ein paar Jahre funktioniert. Wenn das Geld eine Rolle spielt, kann man ja günstigere Batterien verbauen, z.B.

--> Link

Gut 100 Ah für 500 Euro, ziemlich gute Batterie. Oder:

--> Link

120 Ah für 420 Euro. Beide Plug & Play. Das geht auch noch billiger, aber das ist dann was für die Freunde des Selberbauens.

Bleibatterien gehen meistens ziemlich plötzlich zurück, LFP-Zellen sterben sehr langsam. Wenn eine Lithiumbatterie plötzlich den Geist aufgibt, liegt es an einem Fehler; manchmal an einem schlechten Kontakt, meistens am BMS. Das lässt sich aufgrund des modularen Aufbaus einfach und preiswert reparieren, ohne dass man gleich die ganze Batterie wegwerfen muss.

Gruss Manfred

mikeno am 28 Feb 2020 11:21:32

LiFePO4 oder Gel?, von Gel auf LiFePO4 haben schon viele gewechselt. Es gibt wohl Gründe dafür. Aber ich glaube, dass noch niemand den Wechsel von LiFePO4 auf Gel gemacht hat.

Wenn ich Gel habe und wechseln möchte, muss ich bereit sein, zuerst mal mehr Geld auszugeben. Bin ich dazu bereit und dimensioniere nicht zu knapp und mache es richtig, werde ich belohnt mit 100% Unabhängigkeit von Landstrom, also ein Rundum-Sorglos-Paket.
Es passt einfach ganz toll für die Anwendung im Wohnmobil.

rkopka am 28 Feb 2020 11:42:51

mikeno hat geschrieben:Wenn ich Gel habe und wechseln möchte, muss ich bereit sein, zuerst mal mehr Geld auszugeben. Bin ich dazu bereit und dimensioniere nicht zu knapp und mache es richtig, werde ich belohnt mit 100% Unabhängigkeit von Landstrom, also ein Rundum-Sorglos-Paket.

Schön gesagt, aber IMHO doch etwas übertrieben. Grundsätzlich ist es auch nur ein Akku. Elektrisch etwas besseres Verhalten, leichter und besser nutzbar. Aber das wars dann auch schon. Für den Rest braucht man genauso wie bei Blei Solar oder sonstwas zum Laden oder ein angepaßtes Reiseverhalten. Das ändert sich nicht, außer daß man etwas mehr Zeit (Kapazität) hat. Im Sommer bin ICH auch mit der 95Ah Bleibatterie 100% unabhängig. Auch wenn ich gern eine Lixx hätte, würde sich da nichts ändern.

RK

mikeno am 28 Feb 2020 11:55:14

Lieber rkopka,

ich rede von Tatsachen und nicht von hätte, sollte, kann sein oder so was. Ich habe gewechselt von AGM auf Li. Bitte erst meine Beiträge lesen und dann urteilen. Für Glaubensfragen empfehle ich doch besser sich mit der Religion auseinanderzusetzen.

Gruss Michael

Mann am 28 Feb 2020 11:55:55

wenn ich mal eine hochwertige Gel Batterie zum Vergleich nehme
--> Link

und davon ausgehe das ich diese ja nur bis 50% entladen sollte dann kostet die Lifepo nur noch die Hälfte.

rkopka am 28 Feb 2020 12:03:35

mikeno hat geschrieben:ich rede von Tatsachen und nicht von hätte, sollte, kann sein oder so was. Ich habe gewechselt von AGM auf Li. Bitte erst meine Beiträge lesen und dann urteilen. Für Glaubensfragen empfehle ich doch besser sich mit der Religion auseinanderzusetzen.

Da geht es nicht um Glauben. Du vertrittst die Meinung, man muß nur genug Geld ausgeben, dann braucht man nie mehr Landstrom, wenn man Lixx hat. Und ich sage einfach, daß das zu kurz gedacht ist. Es mag für deine Situation so zutreffen, aber eben nicht für jeden und jede Situation. Andererseits kann man bei weniger Anforderungen auch mit einer billigen Batterie das gleiche erreichen. Ich bin gegen den "Glauben", Lixx heilt alles :P .

RK

mikeno am 28 Feb 2020 12:13:13

hier meine aktueller Solarertrag im Februar 2020.



Alle elektrischen Verbraucher im Wohnmobil werden sehr gut versorgt. Ich habe also nicht übertrieben.

Bodimobil am 28 Feb 2020 12:28:23

Hat mal jemand echte Vergleichsmessungen des Ladewirkungsgrads gemacht?
Jeder LiFePo Besitzer hat die Erfahrung gemacht, dass egal ob durch Solar, Lichtmaschine oder (theoretisch) auch Landstrom die Batterien viel schneller voll sind als bei Blei (Ladewirkungsgrad nennt sich das beim Victron Batteriecomputer). Leider habe ich bisher noch keine echten Vergleichsmessungen gesehen um das in Zahlen ausdrücken zu können. Gefühlt ist das aber viel mehr als viele hier vermuten. Das wird immer wieder von denjenigen die auf LiFePo gewechselt sind bestätigt.
Wer auch noch größere Ströme aus der Batterie zieht für den gibt es noch den Peukert Wert der bei Lithium nahezu 1 ist.
Wenn ich Beispielsweise mit einer Stunde Fahren oder 4 Stunden Solar bei LiFePo den Tagesbedarf nachladen kann, ich bei Blei aber 40%?? oder 60%?? länger benötige, dann ist das viel entscheidender als die eigentliche Kapazität der Batterie. Für mich liegt da der größte Vorteil.
- Spannungsstabil bis zum letzten Ah während bei Blei stärkere Ströme oft nur entnommen werden können wenn sie mindestens zu 50% geladen sind.
- der geringe Kapazitätsverlust über mehrere Jahre
- die bessere Haltbarkeit insbesondere wenn man sie nicht optimal behandeln kann.
Es gibt viele die sich über ihre 8 Jahre alten Blei-Batterien freuen. Aber die haben jeden Abend brav den Landstromanschluss angeschlossen und die Batterien so optimal gepflegt. Wer viel frei steht und nur sehr unregelmäßig die Batterien voll lädt, meist nur Teilladungen vornimmt, der wird sehr viel früher das Ableben seiner Blei-Batterien beklagen müssen. Anders bei LiFePo!

Wer LiFePo nur auf mehr Kapazität/Gewicht reduziert hat von der Technik nichts verstanden.

Gruß Andreas

rkopka am 28 Feb 2020 12:41:03

mikeno hat geschrieben:hier meine aktueller Solarertrag im Februar 2020.
...
Alle elektrischen Verbraucher im Wohnmobil werden sehr gut versorgt. Ich habe also nicht übertrieben.

Das habe ich auch nicht gesagt. Mit genug Solar und genug Kapazität (egal welcher Technologie) geht vieles. Würde das auch 2 Wochen lang am Nordkapp funktionieren ? Würde wohl keiner machen. Ich meine damit nur, daß das für jeden individuell ist.
Und wenn man von der Grafik ausgeht, hast du entsprechend Verbrauch, daß die Akkus nicht jeden Tag ganz voll geworden sind. D.h. bei schlechtem Wetter müßtest du dich auch einschränken.

Bodimobil hat geschrieben:Wer viel frei steht und nur sehr unregelmäßig die Batterien voll lädt, meist nur Teilladungen vornimmt, der wird sehr viel früher das Ableben seiner Blei-Batterien beklagen müssen. Anders bei LiFePo!
Wer LiFePo nur auf mehr Kapazität/Gewicht reduziert hat von der Technik nichts verstanden.

Wer viel frei steht, hat eigentlich immer auch Solar oder fährt öfter. Warum sollen das meist nur Teilladungen sein ? Außer vielleicht im Winter, wenn man auch nur sehr kurze Strecken fährt. Bei meinen Urlauben ist auch die Blei meist schon am Vormittag wieder voll. Die Lixx hat Vorteile, keine Frage, und wenn man sie bei seinem Verhalten nutzen kann, dann ist es sinnvoll. Aber das kommt eben auf den Einzelfall an. Ich bin gegen Verallgemeinerungen. Vielen würde so eine Batterie nicht wirklich etwas bringen, wenn sie bei ihrem Urlaubsstil bleiben. Incl. der vielen Womos, die nur auf einen CP fahren oder vielleicht mal eine Nacht frei stehen.

RK

flo16v am 28 Feb 2020 12:56:36

Hi,

letztendlich kommt es doch immer auf das gute Geld an.

Aus meiner Sicht haben Lithiumbatterien nur einen einzigen Nachteil gegenüber Bleibatterien. Den höheren Preis.

Viele Vorteile der LI Batterien sind für den TE laut Aussage nicht relevant. Vielleicht noch nicht ? :-)

Wenn das Geld bei dieser Anschaffung eine untergeordnete Rolle spielt würde ich Lithium nehmen. Die kann man beim Fahrzeugwechsel zur Not auch mitnehmen.

Gruß Flo

mikeno am 28 Feb 2020 13:42:02

rkopka hat geschrieben: Würde das auch 2 Wochen lang am Nordkapp funktionieren ? Würde wohl keiner machen. Ich meine damit nur, daß das für jeden individuell ist.
Und wenn man von der Grafik ausgeht, hast du entsprechend Verbrauch, daß die Akkus nicht jeden Tag ganz voll geworden sind. D.h. bei schlechtem Wetter müßtest du dich auch einschränken.


ich habe seit dem Wechsel auf LiFeYPO4 400Ah noch nie eine Einschränkung gehabt. Diese Solarerträge sind nur mit Li möglich. Es läuft sogar zur Zeit mein Kühlschrank täglich ca. 5 Stunden auf 12V, von der BB versorgt. So wie schon Bodimobil sagt, nimmt eine Li Batterie viel schneller und gieriger Ladung in der Bulk Phase auf.

Ich habe den Vergleich bei 600Wp Solar auf dem Dach mit AGM und später mit LiXX. Da gibt es schon einen großen Unterschied. Hätte ich mich damalig entschieden von AGM auf Gel zu wechseln, hätte sich der mögliche Solarertrag sogar nochmal verringert.

Am Nordkapp kann ich bspw. zur Zeit ohne Probleme 5 Tage, ohne Ladung der Bordbatterie, stehen. Früher war bei 2 Tagen Regen am Chiemsee im September, Freistehen, die Kapazität der BB erschöpft. Zeigt sich dadurch, dass bei Spannung um 12,0V die Aldeheizung auf Fehlermeldung geht, oder noch noch schlimmer der Rollo hinter der Windschutzscheibe nicht mehr hoch gefahren werden kann.

Auf solche Umstände kann ich verzichten. Wer keine Li hat muss sich immer intensiv um den Ladezustand der Batterie kümmern, das gilt für die Zeit der Nutzung, sowie bei der Wintereinlagerung.

Wenn mein Reiseverhalten so ist, dass ich von Platz zu Platz mit Landstrom wandere, und den nutze, würde ich auch eine Billigbatterie wählen. Aber das kostet auch! Ich weiß nicht wie hoch die Kosten sind, wenn ich 2-3€ pro Tag für Landstrom rechne, und dies bei einer Nutzungsperiode von 10 Jahren.
Ich behaupte mal, dass über diese lange Periode die LiXX Wahl sogar günstiger ist bei Langzeitfahrern.

Bodimobil am 28 Feb 2020 13:53:17

mikeno hat geschrieben:Ich behaupte mal, dass über diese lange Periode die LiXX Wahl sogar günstiger ist bei Langzeitfahrern.


Kann sein, aber das muß es gar nicht.
Über 10 Jahre 100€/Jahr Mehrkosten wären Peanuts gegenüber dem Komfortgewinn.

Gruß Andreas

rkopka am 28 Feb 2020 14:01:23

mikeno hat geschrieben:Wer keine Li hat muss sich immer intensiv um den Ladezustand der Batterie kümmern, das gilt für die Zeit der Nutzung, sowie bei der Wintereinlagerung.

Hier gibts genug Fragen auch zu Li. Man muß sich immer um den Ladezustand kümmern, außer man hat heillos überdimensioniert oder man hat exakt richtig dimensioniert und es ändert sich nie mehr irgendwas. Und auch dann ist irgendwann schluß.

Wenn mein Reiseverhalten so ist, dass ich von Platz zu Platz mit Landstrom wandere, und den nutze, würde ich auch eine Billigbatterie wählen. Aber das kostet auch! Ich weiß nicht wie hoch die Kosten sind, wenn ich 2-3€ pro Tag für Landstrom rechne, und dies bei einer Nutzungsperiode von 10 Jahren.

Auch mit einer Billigbatterie muß man nicht unbedingt an Landstrom. Vor 2 Jahren in F am CP waren mir €5,50 auch zuviel und ich hab den KS auf Gas laufen lassen. Die einfache Bleibatterie mit Solar hat gereicht, obwohl ich erst am Nachmittag richtig Sonne bekam.

Ich behaupte mal, dass über diese lange Periode die LiXX Wahl sogar günstiger ist bei Langzeitfahrern.

Bei denen ist einiges anders als beim typischen Urlauber. Dadurch ist Lixx sicher interessanter. Aber es gibt auch genug Langzeitfahrer am CP, für die es wiederum egal ist.

Bodimobil hat geschrieben:Über 10 Jahre 100€/Jahr Mehrkosten wären Peanuts gegenüber dem Komfortgewinn.

Kommt natürlich auch auf die Akkugröße an. Bei meiner kleinen Batterie und den heutigen (günstigsten) Preisen habe ich nur etwa €200-500 Differenz auf 10 Jahre, wenn ich die Blei 1x tauschen muß und die Li dann noch hält. Bei meinen letzten Überlegungen vor ein paar Jahren war der Preis noch deutlich höher. Die nächste wird wohl auch eine Li. Nicht zuletzt wegen des Gewichts. Aber noch hält die Blei.

RK

mikeno am 28 Feb 2020 14:34:17

Lieber rkopka,

einmal behauptest Du, ich müsse mich einschränken und jetzt zuletzt, sei ich hoffnungslos überdimensioniert. Das habe ich schon mal gehört, als ich auf 600Wp am Dach aufgerüstet habe. Heute folgen viele meinem Beispiel und rüsten Solar so viel wie möglich nach. Ich sage Dir ich habe noch viel zu wenig auf dem Dach. Wenn Solarzellen einen verdoppelten Wirkungsgrad hätten, könnte ich über der Wechselrichter sogar eine Klimaanlage ohne Landstrom sinnvoll betreiben. Beweis Stichwort: Variophoenix

Gruss Michael

rkopka am 28 Feb 2020 14:48:11

mikeno hat geschrieben:einmal behauptest Du, ich müsse mich einschränken und jetzt zuletzt, sei ich hoffnungslos überdimensioniert.

Du beziehst das zu sehr auf deine Auslegung, während ich allgemein schreibe. Du sagst, mit Li muß man nicht auf den Ladezustand achten. Gleichzeitig zeigt deine Ladung, daß du an vielen Tagen so viel Verbrauch hast, daß du die Akkus nicht mehr voll bekommst. Man sieht natürlich nicht, von welchem Ladezustand das täglich ausgeht. Wenn die noch auf z.B. 70% waren, dann muß du wirklich nicht darauf achten, solange es nicht mehrere Tage schlechtes Wetter gibt.

RK

mikeno am 28 Feb 2020 15:02:50

Du sprichst hier von einer Technik, die Du nicht selbst hast. Ich habe jeden Tag eine volle Batterie. Meine Technik ist über Relaissteuerung so ausgelegt, dass der Solarertrag optimiert wird. Dass heißt, wenn am Nachmittag die Bulkladung abgeschlossen ist (Batterie nahezu 100% voll), schaltet sich der 12V Betrieb des Kühlschranks ein, und versorgt diesen bis nach 20:00Uhr mit Energie. Wenn nun eine sonnenarmer Tag kommt wird der Kühlschrank nur mit Gas versorgt. Das heißt meine Energieversorgung ist darauf ausgelegt, das Solarangebot optimal zu nutzen und dies geht nur mit Verbrauch und Ladung der Batterie. Eine volle Batterie am Morgen nutzt nicht viel für die Solarernte.




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