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Familienreisemobil IVECO 6510 - eure Meinung? 1, 2


Dagster am 18 Feb 2020 19:38:22

Also die Lernkurve besser in harmlosen Gefilden abhecheln. Marokko ist dafür vielleicht gar nicht so falsch.


ich denke, dass ist ein wirklich guter Rat :top:

Sich mit der Fahrzeugtechnik und den gängigsten Problemen und Wartungen auseinander zu setzen, kann man aber tatsächlich auch schon vor der Abfahrt machen. Vielleicht im Vorfeld schon mal einen Reifen wechseln/aufziehen, Filter wechseln, Dieselleitung entlüften, Abschmieren.... ist ja alles an sich kein Hexenwerk, wenn man bereit ist, sich auf die Technik einzulassen.

Ansonsten ist's halt doch so, auch für erfahrene Schrauber ist nicht alles mit Bordwerkzeug am Strassenrand im Nirgendwo behebbar. Und sei's, weil das nicht improvisierbare Ersatzteil fehlt ... Wenn einen eine solche Möglichkeit allzu sehr schreckt, sollte man sich mit Fahrzeug und Reiseziel vielleicht doch eher im Rahmen des ADAC Schutzbriefes bewegen ;)

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Panatronics1981 am 18 Feb 2020 20:19:44

Wie gesagt. Manche mögen einen wie mich für dumm halten, aber die Technik eines Fahrzeugs soll mich nicht aufhalten auf Reise zu gehen. Wenn sich ein Kauf ein paar Monate vor Abreise ergibt werde ich versuchen mit Hilfe von anderen technisch begabten Menschen das Mobil zu "erforschen" :-)

Im Sommer steht für uns beide auch der Erwerb des LKW-Scheins am Programm. Aber das sollte wohl kein Problem darstellen.

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Tinduck am 18 Feb 2020 22:49:43

babenhausen hat geschrieben:Jetzt würde es mich brennend Interessieren wie man den Hauptschalter am Kat killt denn der sitzt bestens geschützt im wassergeschüzten Batteriekasten


War kein KAT, sondern ein moderner TGirgendwas. Der hatte den Batteriehauptschalter aussen am untergebauten Batteriekasten. Frag mich nicht, wer sowas bescheuertes konstruiert...

bis denn,

Uwe

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pwglobe am 19 Feb 2020 19:57:18

Der Iveco Eurocargo hat einen Cummins Diesel Motor.
Damit bekommt man in USA und Kanada auch Ersatzteile.

babenhausen am 19 Feb 2020 21:10:20

Cummins hat seine Anteile 2006 an der gemeinsamen Firma an Fiat verkauft.
Inzwischen ist einiges an Entwicklungsarbeit von FPT (Euro Abgasnormen) in die Motoren geflossen

hatstone am 22 Feb 2020 20:30:09

Hallo pana, ich habe einen Iveco Zeta 50-10, Baujahr 1986, den ich 1991/92 ausgebaut habe - also der gleiche Motor (Iveco 8340.04.000) wie er in deinem verbaut ist.
Die Maschine ist an sich fast unkaputbar (wurde auch in Fiat und New Holland Traktoren verbaut) - ich hatte bei meiner nur das Problem, dass ein kleiner Kühlerschlauch ein kleines Leck hatte und ich das zu spät gemerkt habe - dadurch ist die Maschine heiß gelaufen - der Motor läuft zwar, hat aber nicht mehr genug Kompression und raucht auch entsprechend. Im Moment bin ich gerade dabei, einen Ersatzmotor einzubauen.

Ersatzteilsituation: In Österreich/Deutschland bekommt man fast keine Teile (außer Normteile wie Lager) mehr - dafür bekommt man in Italien noch fast alles.
Auch in den ehemaligen Ostländern - laufen noch viele Zetas - dadurch bekommt man da auch noch gut Ersatzteile - ist halt nur die Sprachbarriere hinderlich.

Etwas Schrauberqualitäten sollte man bei so einem Oldie schon haben - aber prinzipiell bekommst du diese solide Qualität mit neueren Fahrzeugen sowieso nicht mehr. Der Vorteil ist, dass man so ein Fahrzeug überall auf der Welt ohne Laptop und sonstigen Elektronikschnickschnack reparieren (lassen) kann.

Ich bin gerade dabei, das gesamte Fahrzeug zu überholen - neue Lager und Simmerringe an den Achsen, alle Gummiteile am Fahrwerk neu, sowie eine komplett neue Bremsanlage - Leitungen - Bremszylinder - Radbremszylinder - Bremskraftverstärker. Auch die Gummiteile der Motor- und Getriebeaufhängung und die Stoßdämpfer (Marquart) werden neu gemacht.

Ich habe lange überlegt, einen neueren Kastenwagen (5 bis 6 Tonnen) auszubauen, aber in dieser Gewichtsklasse gibt es nicht viel zu kaufen - und vor allem etwas ältere Fahrzeuge ohne Elektonik, wie MAN/VW sind wahre Spritfresser - der 50.10 fährt sich mit 12 bis 13 Liter/100km. Hat halt keinen Allrad.

Ich werde damit nach Afrika fahren und habe null Sorge, dass ich damit nicht mehr nach Hause komme.
Hatstone

hatstone am 22 Feb 2020 20:54:50

Panatronics1981 hat geschrieben:Hier hast du fast eine 2-Zimmer-Wohnung :-)


Ja, hast du dir auch überlegt wie viel der auf 100km schluckt!
Oder was ein Satz Reifen kostet?
Oder wie es dir im Süden in kleinen Dörfern mit der Breite/Höhe geht?
Oder Parken?
Hatstone

babenhausen am 22 Feb 2020 22:17:21

hatstone hat geschrieben:

Ja, hast du dir auch überlegt wie viel der auf 100km schluckt!
Oder was ein Satz Reifen kostet?
Oder wie es dir im Süden in kleinen Dörfern mit der Breite/Höhe geht?
Oder Parken?
Hatstone[/quote]

Was der schluckt ist Diesel,22-50 Liter je nach Einsatz im Weichsand wir nach Liter/Stunde gerechnet-dort kostete der Diesel aber auch nur 11 Eurocent :razz:
Die Reifen kannst du locker mit 80-100 000 Km auf der Straße laufen lassen.
Und zur Höhe/Breite sei gesagt der hat wie die Stvzo zulässt eine Breite von nicht mehr als 2,50 cm Höhe hatte meiner 3,70 und da bei 7,5 Metern Länge.
Ein Vergleich ein TI Breite etwa 2.20-2.35 je nach Hersteller ,Höhe meist auch bei 3 Metern und Länger 7,0-7,5 Meter so groß sind die Unterschiede nicht.Übriges hat uns die Evolution zwei Beine gegeben...
Ich habe damit weite Teile mehrfach vom Tun.Sperrgebiet und Algerien bis Tam bereist. Für Libyen hat es dann einen Kat gegeben,8 Meterlang 2,5 Breit aber viel mehr Dampf :lach:

Gast am 22 Feb 2020 23:12:18

Ich bewundere einerseits die Idee von der großen Freiheit - wer hat nicht schon davon geträumt - bin aber gleichzeitig erschrocken, mit welcher Naivität da herangegangen wird. Noch nicht Mal der geeignete Führerschein ist vorhanden.

Ein Lkw ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Schwergewicht. Ich nenne einen DB 814 Bootstransporter 7,5t BJ.90 mein Eigen. Da ist schon ein Räderwechsel eine Herausforderung. Dafür braucht man schon richtiges Werkzeug. Wenn die Batterie mal streikt, ist es bei 24V auch nicht schnell mit einem Booster getan. Nur um mal ganz simple Beispiele zu nennen, von einer gebrochenen Blattfeder, einer undichten Druckluftbremse (da will sich der Gute dann keinen Meter mehr bewegen) oder verdreckten Einspritzdüsen wegen Wasser im Sprit will ich gar nicht erst reden.

Da ist nix mit Expertise learning by doing. Man sollte dann schon wissen, was zu tun ist. Das ist nicht Europa mit ADAC und Hilfe um die Ecke. Ohne Schrauberkompetenzen, massivem Werkzeug und einem umfangreichen Teilelager geht gar nix. Selbst in D ist das nicht so einfach. Das fängt mit einer geeigneten Werkstatt an und hört mit nicht mehr lieferbaren Teilen für solche Oldtimer auf.

Und dann noch zwei Kinder dabei ... Halleluja. Aussteiger, die ich kenne, egal ob mit Boot oder Womo, haben so etwas zum Teil Jahre vorbereitet. Und die, die mit kleinem Budget gestartet sind, sind oft nicht weit gekommen. Am Canal du Midi (da kann man kostenlos mit seinem Boot liegen) habe ich einige davon kennengelernt.

hatstone am 22 Feb 2020 23:23:38

Ja, babenhausen 22-50 Liter ist doch ne Menge Holz, oder? Diesel um nur 11 Eurocent ist wohl eher auch schon lange her - auch für "da unten"!
Ja, die Reifen kannst du locker mit 80-100 000 Km auf der Straße laufen lassen - es sei denn, du schlitzt dir einen auf - das kann dir auch mit einem nagelneuen passieren. Wenn du so viel unterwegs bist, wirst du auch damit Erfahrungen haben.
"Und zur Höhe/Breite sei gesagt der hat wie die Stvzo zulässt eine Breite von nicht mehr als 2,50 cm Höhe hatte meiner 3,70 und da bei 7,5 Metern Länge" - Ich hab´s schon vor 20 Jahren in Griechenland erlebt - da hat einer seine Frau vor seinem Dickschiff vorgehen lassen, weil er sich nicht sicher war ob er durchkommt.
Wenns richtig eng wird, hilft die Stvzo wenig, oder? Wer ist schon nicht einmal vor einer viel zu niedrigen Unterführung gestanden und dann zig Kilometer Umweg gefahren - ja, auch mit meiner 2,8m Höhe ist mir das schon des öfteren passiert.
Mit meinem 50.10 fahre ich von der Breite da durch, wo man mit einem PKW gerade gut durchkommt.
Ich war übrigens schon 1986 von Mai bis November in Lybien zugegen und kenne mich da auch ein bisschen aus - und im Übrigen muss ich hier gar nicht klugscheissern!
Hatstone




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