Dometic
motorradtraeger

Zweiter Selbstausbau mit Solar - brauche 3000Watt 230V


goorooj am 21 Feb 2020 14:05:24

Hallo Forum,

mein erster Ausbau mit Solar ( offgridtec anlage ) hat ganz gut funktioniert, war ein langer opel Vivaro mit einer Kühlschublade, mehr hat der nicht gebraucht. Hatte auch keine Womo-zulassung und einen aufstell-gaskocher.

jetzt habe ich einen iveco, 7m lang und den will ich für längere reisen fit machen. Knackpunkt ist der fest eingebaute Kocher.

Ich möchte Grundsätzlich kein Gas, zu stressig. Ich hatte mal ein altes Concorde-wohnmobil das dann regelmässig durch die gasprüfungen gefallen ist und bei dem ein stück nach dem anderen stillgelegt wurde, mal ganz davon abgesehen was der einbau bei einem kastenwagen jetzt an stress und kosten verursachen würde.

Also: alles elektrisch. ich denke auch grundsätzlich, ausser dem kühlschrank, nicht an 12V-Geräte sondern einen Wechselrichter und normale, niedrig-wattige Haushaltsgeräte, reine Kostenfrage und 230V brauche ich eh.
Solar kommt auf jeden Fall wieder aufs Dach, Fläche ist genug da, die Installation beim Vivaro war super.

Jetzt die Frage: wie muss ich dimensionieren? Das letzte mal war das eher über den daumen gepeilt, mal sicherheitshalber mehr leistung als nötig und zwei grosse platten aufs dach für den kühlschrank.

Also wo habe ich eine ungefähre anleitung z.b. wieviel muss der gleichrichter für z.b. ein induktionsfeld mit 2,9 KW gesamt ( 1x1,2 und 1x1,7 KW ) ausspucken, reichen da 3KW oder ist das nur ein werbegag und ich brauche viel mehr?
wenn ich jetzt 3KW mit 230V volt rechne komme ich auf ~13 Ampere, wechselrichter dazu habe ich gesehen aber kriegt die anlage das her?
Wieviele akkus in welcher Grösse brauche ich dafür und wie muss ich die solaranlage dann dafür dimensionieren?

ich sehe grade nicht mehr durch. würde mich über tips echt freuen.

gruss
alex

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hmarburg am 21 Feb 2020 14:13:26

Hallo Alex,

hier habe ich eine Seite für dich aus dem Internet mit der du deinen Stromhaushalt inklusive Solaranlage berechnen kannst: --> Link.
Deine 230V Geräte musst du halt auf 12V umrechnen.

Gruß, Holger

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

rolfblock am 21 Feb 2020 14:33:25

Bei 3 kW Leistung im 230 V Netz würde ich auf der Batterieseite mal ein 24 V Netz einplanen. Der Wechselrichter benötigt dann nur den halben Strom und macht die Sache entspannter.

Ich hab im Urlaub ein Ceran Diesel Kochfeld gesehen, dass nach Meinung der Eigentümer problemlos funktioniert.
Das würde die elektrische Seite sehr entlasten.

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villadsen am 21 Feb 2020 15:04:52

Um deinen Induktionskochfeld eine Stunde eingeschaltet zu haben brauchst du einen Akku mit mindestens 3 bis 4kWh. Das ist ein ziemlich großer Akku und teuer ist er auch. Nur um einen Vergleich zu machen: ich habe gerade einen 7 kWh Akku für einen Renault Twizy gebaut. Der hat mir mehr als EUR 3000 gekostet und wiegt um die 100 kg. Er besteht aus 16 gebrauchten Zellen aus einen Nissan Leaf und nur weil die Zellen gebraucht war konnte ich es für "nur" EUR 3000 realisieren. Ich bin mir nicht sicher dass das richtige ist für deinen Kastenwagenausbau.
Davon abgesehen wirst du auch sehr viel Sonnenschein brauchen um den Akku wieder zu laden. Mit anderen Worten: vergiss es und nimm Gas oder Diesel zum kochen.
MfG
Thomas V.

bigben24 am 21 Feb 2020 15:07:02

3KW bleiben 3KW, egal ob an 12V, 24V oder 230W, das Einzige was sich dabei ändert ist die Stromstärke (A) P=U*I Da reicht Solar alleine eh nicht für, da braucht man noch ein sehr GROSSES LiFeYPo4 Paket und ob ich dann 250A aus einem 12VAkku oder 125A aus einem 24V Paket ziehe, macht dann auch keinen großen Unterschied mehr.

ich mein ja nur..... ;-)

Gruß

goorooj am 21 Feb 2020 16:17:00

Ok, danke für die infos und links.

Ich werde mich an ein 1800W 1-platten induktionsfeld halten, das müsste zu stemmen sein.
Das funktioniert für den TÜV und für 90% aller anwendungen, brauche ich mehr kann ich noch einen zusätzlichen kartuschenkocher mitnehmen.

gruss
alex

sammy116 am 22 Feb 2020 10:12:54

Hallo Alex,
wir haben seit Jahren alles auf Strom,
230V Kühlschrank zwei Platten Induktionsherd, Laptop und Handy laden, der Rest ist alles 24V - Beleuchtung Led
Austattung für den Innenraum, sind 4 Stk. Gel-Batterien mit 100ah ergibt 24V/200Ah
Der Spannungswechsler ist 24V/2000W mit intigriertem Ladegerät,
Die Lichtmaschine liefert 140A,

alles ohne Solaranlage, ein freistehen über 3 Tage mit Frühstück und Essen kochen ist kein Problem.
LG
Helmut

ToniPETER am 22 Feb 2020 10:25:10

Servus!
Ich habe eine 300Ah LifeYpo4, einen 3000 Watt Wechselrichter, ein Induktionsfeld 2000Watt und eine normale Kochplatte mit 2500Watt .
Auf dem Dach momentan 300 Solar.
Das Induktionsfeld und die Kochplatte habe ich nicht fest verbaut. So kann ich sie auch draußen benutzen.
Bis jetzt (seit 2015) funktioniert alles bestens. Ich kann nur beide Platten zur gleichen Zeit auf Volllast laufen lassen.

rkopka am 22 Feb 2020 12:10:09

sammy116 hat geschrieben:230V Kühlschrank zwei Platten Induktionsherd, Laptop und Handy laden, der Rest ist alles 24V - Beleuchtung Led
Austattung für den Innenraum, sind 4 Stk. Gel-Batterien mit 100ah ergibt 24V/200Ah
...
alles ohne Solaranlage, ein freistehen über 3 Tage mit Frühstück und Essen kochen ist kein Problem.

3Tage: etwa 2400Wh nutzbar
KS etwa 30W(Dauer?) -> ~2,1kWh
Herd mit 1kW für 30min pro Tag ? -> 1,5kWh
Mind. 3,6kWh - wie geht das ? Oder seid ihr doch sparsamer oder nutzt die Batterien stärker aus ?

RK

bigben24 am 22 Feb 2020 12:40:25

Eines verstehe ich nicht und zwar die ausschließliche Fixierung auf Strom. Für ein WoMo ist das die technisch ungünstigste und teuerste Lösung für Autarkie. Warum die Aversion gegen Gas? Ich denke 99,9% der hier anwesenden Personen haben noch nie Probleme mit Gas gehabt. Zumal in Eurer Auflistung ja Warmwasser / Heizung noch gar nicht enthalten ist Für Eure Ansprüche bräuchtet Ihr mindestens 600Ah LiFexxx plus fette Solarpanel, das kostet alles ein kleines Vermögen und autarker als mit Gas seid Ihr damit auch nicht. Gas ist der preiswerteste Energieträger und überall erhältlich.
Also wozu der Megaaufwand?

Mit rätselhaften ;-) Grüßen

Womofahrer55 am 22 Feb 2020 12:50:55

rolfblock hat geschrieben:...Ich hab im Urlaub ein Ceran Diesel Kochfeld gesehen, dass nach Meinung der Eigentümer problemlos funktioniert....


Unser Ceran Diesel Kochfeld funktioniert seit über 15 Jahren auch ohne Probleme. Es ist allerdings noch älter. Trotzdem experimentieren wir dieses Jahr mit Induktion und den neuen Li-Akkus.

schippi am 22 Feb 2020 13:18:37

bigben24 hat geschrieben:Eines verstehe ich nicht und zwar die ausschließliche Fixierung auf Strom. ...... Gas ist der preiswerteste Energieträger und überall erhältlich.
Also wozu der Megaaufwand?Grüßen


Glückwunsch! :D
Jetzt hat es immerhin schon fast einen ganzen Tag gebraucht, bis jemand eine Antwort auf eine NICHT gestellte Frage gibt! :?
Eine kleine Verbesserung - die üblichen Reflexe scheinen schon etwas verlangsamt einzutreten. :D

Wann endlich wird es hier akzeptiert, dass Andere manche Dinge anders lösen oder lösen möchten, als es einem selbst gefällt. :!:

Gruß, Uwe

bigben24 am 22 Feb 2020 13:36:46

schippi hat geschrieben:Wann endlich wird es hier akzeptiert, dass Andere manche Dinge anders lösen oder lösen möchten, als es einem selbst gefällt. :!:

Gruß, Uwe


Diese Antwort zeugt ein wenig von mangelnder Toleranz, findest Du nicht? Ideen oder Vorstellungen zu hinterfragen, ist weder illegal noch verboten. Nirgendwo steht, daß Arrregungen und Wünsche des TE uneingeschränkt zu befolgen sind und abweichende Meinungen unter Strafe stehen. Meinungsvielfalt und Fragen führen zum Nachdenken, ggf. auch über schon angedachten Lösungen und führen, nach Abwägungen i.d.R. zu besseren Ergebnissen.

Am Ende muß der TE sowieso seine eigene Entscheidung treffen, welche auch immer das sein wird.

Wenn daher eine Antwort in diesem Faden überflüssig ist, so ist das dann eher die Deine ;-)

Gruß

rkopka am 22 Feb 2020 14:45:23

schippi hat geschrieben:Wann endlich wird es hier akzeptiert, dass Andere manche Dinge anders lösen oder lösen möchten, als es einem selbst gefällt. :!:
goorooj hat geschrieben:Ich möchte Grundsätzlich kein Gas, zu stressig. Ich hatte mal ein altes Concorde-wohnmobil das dann regelmässig durch die gasprüfungen gefallen ist und bei dem ein stück nach dem anderen stillgelegt wurde, mal ganz davon abgesehen was der einbau bei einem kastenwagen jetzt an stress und kosten verursachen würde.

Das sind sicher gute Gründe gegen Gas. Aber es bleiben recht hohe Kosten und Einschränkungen für die E-Lösung. Das sollte man schon hinterfragen dürfen. Alternativ wurde ja schon Diesel als Alternative genannt.
Nicht erfolgreiche Gasprüfungen bei einem vermutlich sehr alten Womo würden Kosten zur Reparatur erfordern. Die E-Lösung wird aber sicher nach 20 Jahren auch einiges an Wartung und Tausch bedeuten.
Wenn jemand eine Furcht vor Gas hat, wird man das nicht mit guten Argumenten lösen können. Wenn es nur eine Sache des Geldes ist, sollte man genau nachrechnen. Wenn man alles selber machen will und das bei Strom kann und bei Gas nicht, ist das ein Argument, aber lohnt sich das im großen Ganzen ?

Wie weit kann man das minimieren ? Z.B. braucht man wirklich 2 Kochfelder gleichzeitig ? Wielang muß es autark gehen (Schlechtwetter) ? Kann man alternativ auch mal am CP nachladen, wenn das Wetter nicht paßt und damit die Batterien nicht ganz so groß dimensionieren ? Wo will man urlauben (Solar) ?

RK

ToniPETER am 22 Feb 2020 16:19:53

Servus!
Kostenfrage ist sicherlich berechtigt. Aber da könnte man schon bei Wohnmobil an sich, schon anfangen.
Aber der Vorteil ohne Gas ist, man braucht keine Gasflaschen bzw. füllen. Keine Gasprüfung und man ist etwas mehr autark.

rkopka am 22 Feb 2020 19:32:00

ToniPETER hat geschrieben:Aber der Vorteil ohne Gas ist, man braucht keine Gasflaschen bzw. füllen. Keine Gasprüfung und man ist etwas mehr autark.

Mehr autark in einer Richtung in der anderen evt. weniger. Du mußt kein Gas suchen, dafür mußt du immer für volle Batterien sorgen. Ich komme im Sommer etwa 3 Wochen mit einer Flasche aus (hauptsächlich KS). Der Akku ohne nachladen würde evt. schon vorher w.o. geben. Der KS braucht ja auch ein wenig Strom. Das ganze noch ohne Solar und recht erschwinglich. Bei einem E-System brauchst du ohne Solar oder Generator gar nicht anfangen oder du mußt sehr viel auf Achse sein oder öfter mal einen 230V Stop machen.

Unsere Womos sind nie wirklich autark ohne Einschränkungen. Wasser, Abwasser, Lebensmittel, Strom Energie für Heizung, Warmwasser, Kochen, Sprit. Egal woher etwas kommt, es ist endlich. Man muß also definieren, wie lang man unter welchen Umständen (Sommer, Winter, wieviel Personen...) autark sein will. Einige Werte sind durch andere Aspekte sowieso schon vorgegeben. Wenn ich 2kW vom WR bekommen will, brauche ich einfach Batterien einer bestimmten Größe, damit sie nicht geschädigt werden. Selbst wenn ich noch keine Nutzungszeit bestimmt habe.

RK

andwein am 23 Feb 2020 16:39:11

rkopka hat geschrieben:.....Unsere Womos sind nie wirklich autark ohne Einschränkungen. Wasser, Abwasser, Lebensmittel, Strom Energie für Heizung, Warmwasser, Kochen, Sprit. Egal woher etwas kommt, es ist endlich. RK

Besser kann man das Thema "Autark stehen" nicht zusammenfassen!
Gruß Andreas

Stocki333 am 23 Feb 2020 17:55:09

goorooj hat geschrieben:Jetzt die Frage: wie muss ich dimensionieren? Das letzte mal war das eher über den daumen gepeilt, mal sicherheitshalber mehr leistung als nötig und zwei grosse platten aufs dach für den kühlschrank.
wenn ich jetzt 3KW mit 230V volt rechne komme ich auf ~13 Ampere,

Hallo Alex
Könnte es sein das du von einer falschen Datenlage ausgehst.
Bei 230 Volt sind 3 Kw ....13,04 Ampere.
Aber bei 12 Volt.
3000 Watt / 12 Volt = 250 Ampere.
Dazu noch die Wechselrichterverluste von mal 10%:
250A + 25 A = 275 A.
Das muß dein Accu können, Über ca. 1 Std. und das mußt dann wieder nachladen bis zum nächsten Mittagessen. Abends gibts nur kalte Jause. :cry: Bei Regen kaltes Frühstück. Sonst bleibt mittag die Küche kalt.
Nur so als Gedankenexperiment. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit und mit einem Schuß Humor.
Gruß Franz

bigben24 am 24 Feb 2020 10:21:01

Stocki333 hat geschrieben:...
250A + 25 A = 275 A.
Das muß dein Accu können, Über ca. 1 Std. und das mußt dann wieder nachladen bis zum nächsten Mittagessen. Abends gibts nur kalte Jause. :cry: Bei Regen kaltes Frühstück. Sonst bleibt mittag die Küche kalt.
........ mit einem Schuß Humor.
Gruß Franz

Licht, Kühli, Warmwasser und Heizung etc. ist da ja auch noch nicht dabei.................

Bodimobil am 24 Feb 2020 11:56:54

Stocki333 hat geschrieben:3000 Watt / 12 Volt = 250 Ampere.
Dazu noch die Wechselrichterverluste von mal 10%:
250A + 25 A = 275 A.
Das muß dein Accu können, Über ca. 1 Std. und das mußt dann wieder nachladen bis zum nächsten Mittagessen.


Das wären 275Ah für das Kochen :vogel:

Das ist jetzt aber doppelter worst case was du da gerechnet hast. Wer kocht denn eine Stunde auf 2 Platten volle Pulle?

Wenn ich koche laufen die Heizplatten eher 20 Minuten und dann auch nur durchschnittlich zu 50%.
Das wären 275A x 50% = 140A
140A x 1/3 Stunden ergeben gerundet 50Ah für das Kochen. Von mir aus lass es bei einem aufwändigen Menü das doppelte sein.
Aber deine 275Ah halte ich für ziemlich unrealistisch.

Gruß Andreas

pfeffersalz am 24 Feb 2020 13:12:57

Stocki333 hat geschrieben:Hallo Alex
Könnte es sein das du von einer falschen Datenlage ausgehst.

Das muß dein Accu können, Über ca. 1 Std. und das mußt dann wieder nachladen bis zum nächsten Mittagessen.

Gruß Franz


Hallo Stocki333,

Woher hast du die eine Stunde? Ich habe noch gar nicht entdeckt was der TE kochen will. Nudeln dauern in der Regel 8 bis 12 Minuten, Essen aufwärmen geht noch schneller, Spiegelei 4 Minuten. Ausserdem heizt man zuerst auf und dreht dann gleich die Leistung zurück.

Stocki333 am 24 Feb 2020 16:08:39

goorooj hat geschrieben:Also wo habe ich eine ungefähre anleitung z.b. wieviel muss der gleichrichter für z.b. ein induktionsfeld mit 2,9 KW gesamt ( 1x1,2 und 1x1,7 KW ) ausspucken, reichen da 3KW oder ist das nur ein werbegag und ich brauche viel mehr?
wenn ich jetzt 3KW mit 230V volt rechne komme ich auf ~13 Ampere,

Mit der Stunde habt ihr natürlich recht. Aber es gab schon einen Hintergrund für mich, das mal so zu formulieren.
Es wäre nicht das erste Mal, das jemand den Leistungsbedarf auf der 12 Volt Seite falsch kalkuliert.
Siehe falsche Datenlage. :mrgreen:
Wieviele akkus in welcher Grösse brauche ich dafür und wie muss ich die solaranlage dann dafür dimensionieren?

Auf diese Frage bin ich gar nicht eingestiegen. Nur so als Hausnr. das so fomuliert.
Das muß dein Accu können, Über ca. 1 Std. und das mußt dann wieder nachladen bis zum nächsten Mittagessen.

Hätte ich das anders geschrieben bzw. Die normalen Tagesverbräuche und den Kühlschrank mit einbezogen,auf Strom, wäre die Schätzrechnung ungefähr gleich geblieben. Es war einfach nur ein Tageswert auf der 12 V Seite, und sollte nur ein Hinweis sein, was er mindestens braucht an entnembare Ah.
Mit ein bischen Humor. und ohne ihn mit Details zu löchern.
Gruß Franz

pfeffersalz am 24 Feb 2020 16:38:44

goorooj hat geschrieben:Hallo Forum,


Jetzt die Frage: wie muss ich dimensionieren? Das letzte mal war das eher über den daumen gepeilt, mal sicherheitshalber mehr leistung als nötig und zwei grosse platten aufs dach für den kühlschrank.

ich sehe grade nicht mehr durch. würde mich über tips echt freuen.

gruss
alex


Nun mal eine konkrete Anwort auf deine Frage. Du hast noch geschrieben, 1800 W Spitze reicht dir. Das sind etwa 150A auf der 13 Volt Seite. Also brauchst du eine Batterie die das über einige Minuten bis zu max. einer Stunde aushält.
Mein Vorschlag: Winston Zellen 200 Ah, mit passendem BMS bis 200 A Dauerstrom, dazu ca. 300 bis 400 Wp Solar und einen Booster von Schaudt 45/70A.

Dann passt das. Finger weg von den billigen Fertigakkus.

Stocki333 am 24 Feb 2020 19:32:26

Mein Vorschlag: Winston Zellen 200 Ah, mit passendem BMS bis 200 A Dauerstrom, dazu ca. 300 bis 400 Wp Solar und einen Booster von Schaudt 45/70A.

Das hat er gepostet.
Ich möchte Grundsätzlich kein Gas, zu stressig.
Hier stellt sich die Frage nach dem Kühlschrank. Absober oder Kompressor.
Die Aussagen des Te sind zu unpräzise für eine genaue Antwort.
Auch die Solarfläche wieviel. Benutzerverhalten ist auch nicht definiert.
Solar ist meines erachtens zu wenig mit 300-400 Watt.
Schau dir die Anlagen an die mit B-Strom kochen. Welche Kapazitäten die haben.
Weißt du, ich koche, bzw meine Frau kocht. Und wir brauchen oft alle 3 Brenner. Also 2 Platten Induktion solten schon verbaut sein.
Und noch eine Frage wurde nicht gestellt. E-Bike sind solche geplant oder vorhanden. Die sind ein schöner Brocken in der Energiebilanz.
Gruß Franz

goorooj am 25 Feb 2020 15:26:56

hallo Forum,

danke für die vielen Gedanken und Tips.
Ich muss zugeben, ich hänge im Kopf noch bei Gel/Bleibatterien, ich schätze ich habe seit dem letzten Aufbau einiges an Technik nachzuholen... Lithiumzellen...
Das Thema ist spannend.

Zum allgemeinen Verständnis und meinen Reisegewohnheiten: ich wills warm haben. Ich fahre wenns warm ist in den Süden, maximal bis Oktober, in der Regel knallt mir immer die Sonne aufs Dach wenn ich unterwegs bin ( dann stehe ich aber schon gern unter Bäumen.... .
Ich stehe nirgends lange, vielleicht 3-4 tage, aber autark. Bei der letzten 3-wöchigen Reise durch Frankreich und Spanien mit den Zellen auf dem Dach ( Offgridtec 200W Anlage ) und ohne Verbindung zur Lichtmaschine hatte ich immer strom satt, aber auch nur einen Kühlschrank betrieben. War kein einziges mal auf dem Campingplatz. Kann aber auch sein dass ich mal eine Woche auf dem Platz irgendwo stehe wenns schön ist, aber selbst dann ist eine eigene Stromversorgung von Vorteil.

Ich plane mir einen ganz normalen grossen Dometic Kühlschrank ein ( 120W ) und die Kochgelegenheit soll eher dem Tüv, dem Morgenkaffee und schnelleren Gerichten dienen, wir kochen/grillen gern draussen wenns bei der Hitze nicht eh nur kalt gibt. Zwei Platten reichen locker. Die laufen ja auch nicht eine Stunde auf Höchstlast, wenn das mal kocht dann kann das ja auf 2 oder 3 weiterköcheln.
Ausserdem habe ich dann noch eine Druckpumpe fürs Wasser eingeplant, ohne Dusche also wenig Leistung....

Zu den Kosten: Elektronik/Solar/Wasser kann ich komplett selbst einbauen, Gas muss ich einbauen und abnehmen lassen, das kann ich nicht selbst.... das ist hier ein nicht unerheblicher Kostenfaktor. MIt dem Unterschied habe ich die Mehrkosten für die Technik locker drin, meine eigene zeit rechne ich nicht weil ich das gern mache, das Auswechseln der Batterien alle paar Jahre rechne rein und auf der Gas-Seite Wartung/Gasprüfung und bin dann immer noch besser weg.

Zu dem von euch geschriebenen hätte ich jetzt eine Frage: Die Kosten von 300Ah LifeYpo4 mit ~3500 Euro (???) gegen 3x100Watt Gel-Bleibatterie mit ~350 Euro...
Selbst im Winter wird die Batterie durch die Solaranlage geladen, also voll entladen findet nie statt. Das Womo steht draussen.
Ich müsste 10x neue batterien kaufen um die kosten reinzuholen, wir reden davon dass die batterien alle 2 jahre kaputtgehen können damit ich in 10 jahren auf gleichstand bin... falls die lithium dann so lange halten....oder das womo....

Bodimobil am 25 Feb 2020 16:29:55

Wenn du nur Schönwetter Fahrer bist dann lass das mit dem mit Strom kochen und nimm dir einen Kartuschenkocher mit. Das ist ein paar tausender günstiger - selbst auf 10 Jahre gerechnet.

Gruß Andreas

Stocki333 am 25 Feb 2020 19:01:12

Hallo Alex
Nach deinem letzten posting schaut die Sache verständlicher aus.
wenn ich mir das so durchdenke, wie würde ich es machen. An deiner Stelle. Allerdings ein paar Fragen dazu.
Ich plane mir einen ganz normalen grossen Dometic Kühlschrank ein ( 120W )

Was ist das für ein Kühlschrank. Einfach einen link oder Type. Die 120 Watt iritieren mich ein bischen.
-
und ohne Verbindung zur Lichtmaschine hatte ich immer strom satt, aber auch nur einen Kühlschrank betrieben

War das ein Kompressor.
-
Zwei Platten reichen locker. Die laufen ja auch nicht eine Stunde auf Höchstlast, wenn das mal kocht dann kann das ja auf 2 oder 3 weiterköcheln.

Sehe ich auch genau so. Bei deinem Verhalten. Der Tüv kann auch nichts dagegen sagen. Kannst ja direkt in die Arbeitsplatte bündig einbauen. Die Lösung hab ich für mich auch schon überlegt.
Wechselrichter mit 2.5 KW. Viel verwendet hier von Extive oder Solartroniks. Sind unauffällige Geräte.
Solar.
Mehr schadet nie. Wenn du Platz hast, das selber machst. Ein Modul bekommst du unter 90.- Euro. Einen Vernünftigen Mppt Regler. wenn du 400-500 Watt oben hast. bist du fein raus.
Die Kosten von 300Ah LifeYpo4 mit ~3500 Euro

Ist aber schon ein Gerücht, dieser Preis.
300 Ah.... 2800.-
200 Ah ....1998.-
Hier kann ich Pfefersalz beipflichten. ich würde die 200er nehmen. Die haben nähmlich effektiv 250 Ah drinnen.
in Verbindung mit deinem Reiseverhalten, Kochverhalten und guter Solarausstattung bist du vernünftig aufgestellt.
Ob du jetzt 3x100 Blei einbaust, ist ein anderes Thema. Aber die Lebensdauer leidet unter den Kochplattenbetrieb.
Es geht ganz gut, wenn die Batterien voll sind. Probleme mit der Lebensdauer entstehen ab 20 % Entnahme und dann hohe Ströme entnehmen. Wenn du hohe Stromstärken brauchst ist eine Lithium erste Wahl.
Gruß Franz

goorooj am 26 Feb 2020 16:09:34

Andreas:
da nimmt mir mein Tüv leider das Womo nicht ab, es muss ein Kocher fest eingebaut sein.

Stocki:
das ist ein alter Dometic bzw. elektrolux RM7290L 12/220/Gas den ich gebraucht billig herbekommen könnte, aber ich habe mich mittlerweile umentschieden und suche was kleineres, weniger stromfressendes.

der Kühlschrank den ich im alten Womo an der Solaranlage hatte war eine Kompressorschublade Dometic CD30
die war super, Eiswürfel bei jeder aussentemperatur. Aber halt echt teuer und damals die einzige Möglichkeit, zwecks Platz ( das war ein Vivaro den ich autark ausgebaut habe, der hatte aber keine Wohnmobilzulassung ).

Ich habe mit Absorbern schlechte Erfahrungen gemacht wenns draussen mal über 30 Grad hatte ( mit der alten gurke die noch im profil steht ). Das Geräusch eines Kompressors ist mir da eher egal.
Nachdem ich eh den Wechslerichter habe ( der ist tatsächlich schon drin, an der starterbatterie im moment ) kann ich da auch einen kleinen 220V Kompressor anschliessen denke ich...

Stocki333 am 26 Feb 2020 20:07:04

[quote="goorooj"]
Stocki:
das ist ein alter Dometic bzw. elektrolux RM7290L 12/220/Gas den ich gebraucht billig herbekommen könnte, aber ich habe mich mittlerweile umentschieden und suche was kleineres, weniger stromfressendes.
Ok damit wäre meine Irritation mit den 120 Watt auch geklärt. :mrgreen:

Stocki333 am 26 Feb 2020 20:08:03

Nachdem ich eh den Wechslerichter habe ( der ist tatsächlich schon drin, an der starterbatterie im moment ) kann ich da auch einen kleinen 220V Kompressor anschliessen denke ich...

Das geht. Gibt mehrere die einen 230 kühlschrank eingebaut haben. Kosten sind moderat. Isolierung oft besser, je nach Energieklasse.
Noch ein Tipp wie es lösen würde.
Ein kleiner WR. Nur für den Kühlschrank. Mit geringen Ruhestromverbrauch. ca. 0,4 -0,6 A .Ungefär 200 Watt Leistung. Reiner Sinus
Vom Kühlschrankthermostaten oder einen Externen Temperaturschalter mit Fernfühler, den Schaltkontakt abgreifen, auf ein Relais gehen, und damit den kleinen WR einschalten. Den Originalschalter des WR ausbauen und über den Relaiskontakt gehen. Somit hast du nur die WR Verluste im Einschaltbetrieb. Bei Ausfall kannst du umstecken auf den Grossen.
Kosten sind Moderat und du hast etwas zum Basteln.
Man weiß ja sonst nicht, was man machen soll. :cry: :cry: :cry:
Gruß Franz

goorooj am 27 Feb 2020 11:37:33

danke für die tips.

heute früh in der werkstatt hat sich noch was ergeben... mein Automechaniker baut sich die Lithiumbatterien selbst, mit relativ günstigen Zellen, hat gerade auch ein Womo-Projekt vor, da werde ich noch mal genauer reden. Er hat Solartechnik mit Speichern im Haus und sagt ich kann fürs Wohnmobil eigentlich auch problemlos Haustechnik nehmen, da kommt dann gleich von Haus aus 220Volt raus und ist deutlich günstiger als wenn "Wohnmobil" draufsteht... das steckt dann auch locker eine Kochplatte weg und auch z.B. Kühlschränke sind grundsätzlich günstiger... das schaue ich mir nochmal genauer an, ich hatte leider wenig zeit.

das Thema bleibt spannend.

gruss

hmarburg am 27 Feb 2020 11:41:30

goorooj hat geschrieben:...problemlos Haustechnik nehmen...und ist deutlich günstiger als wenn "Wohnmobil" draufsteht...


Für welche Beschleunigungskräfte ist Haustechnik und für welche Wohnmobiltechnik ausgelegt, das ist halt die Frage.

Gruß, Holger

babenhausen am 27 Feb 2020 11:51:13

hmarburg hat geschrieben:
Für welche Beschleunigungskräfte ist Haustechnik und für welche Wohnmobiltechnik ausgelegt, das ist halt die Frage.

Gruß, Holger

Hat diese Frage schon ein Wohnmobiltechnik Hersteller beantwortet mit g werten?

rkopka am 27 Feb 2020 12:03:03

hmarburg hat geschrieben:Für welche Beschleunigungskräfte ist Haustechnik und für welche Wohnmobiltechnik ausgelegt, das ist halt die Frage.

So schlimm kann das nicht sein. In Längsachse tut sich sowieso nicht viel, und in der Hochachse haben wir die Federung und die Reifen. Wenn das so schlimm wäre, dann würden wir das bei jeder Fahrt merken.

Eher muß man noch Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchte beachten. Im Haus hat man da recht kontrollierte Bedingungen.

RK

goorooj am 27 Feb 2020 12:25:13

rkopka hat geschrieben:So schlimm kann das nicht sein. In Längsachse tut sich sowieso nicht viel, und in der Hochachse haben wir die Federung und die Reifen. Wenn das so schlimm wäre, dann würden wir das bei jeder Fahrt merken.

Eher muß man noch Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchte beachten. Im Haus hat man da recht kontrollierte Bedingungen.

RK


Gartenhäuser.... da stehen auch viele normale Kühlschränke.... glaube nicht dass das so dramatisch sein kann. Wohnwägen haben ja auch viele 08/15 Kühlschränke verbaut.

Stocki333 am 27 Feb 2020 19:12:55

goorooj hat geschrieben:Gartenhäuser.... da stehen auch viele normale Kühlschränke.... glaube nicht dass das so dramatisch sein kann. Wohnwägen haben ja auch viele 08/15 Kühlschränke verbaut.

Frag die mal ob die in der kalten Jahreszeit funktionieren.
Die hören in der kalten Jahreszeit zu arbeiten auf. Stichwort Klimaklasse.
Wenn es warm im Wohnmobil geht das auch in der kalten Jahreszeit. Ich hätte mal so einen Kühli 3 Jahre alt. beinahe weggeschmissen. im Herbst, weil er zu arbeiten aufgehört hat. Seither weiß ich das. Man lernt nie aus im Leben. :cry:
Gruß Franz

goorooj am 02 Mär 2020 11:32:06

Ah danke, das mit der Klimaklasse wusste ich noch nicht. Das Problem des Betriebs unter 10-16 Grad Umgebungstemperatur ist jetzt blöd aber nicht so schlimm wenn ich eh Sommercamper bin, denke ich...
ich könnte ein kleines Fernthermometer mit Hygrometer ( für Terrarien ) im hinterlüfteten Bereich des Kühlschrankabteils einbauen um wenigstens mal zu sehen wie die Temperatur/Feuchte hinten ist bevor man den startet.... , das hat ja dann ein Gitter nach draussen das man auch zumachen kann wenns zu kalt ist. Ein kleiner Lüfter der bei Kälte die warme Luft vom Innenraum da reinbläst würde dann vielleicht helfen. Vielleicht auch ein kleiner 550W Heizlüfter davorgesetzt, schon absurd wenn man drüber nachdenkt....

Andererseits, wenn das Abteil hinterm Kühlschrank komplett dicht ist mit der Winterabdeckung vom Gitter kann es auch kein Schwitzwasser geben, wenn ich jetzt die Luft um die die kalten Bauteile hinten mit Fahrzeugluft erwärme ist das vielleicht kontraproduktiv... vielleicht tut´ s ein Heizdraht um den Kompressor, dann brauche ich keinen Luftaustausch, ich hab ja eh 220 Volt.

Das ist noch was worüber ich mich mehr informieren muss.

Stocki333 am 02 Mär 2020 12:27:06

Also von dem Kühli den ich dir beschrieben habe. Ds ist ein billig Teil. der hört bei ca. +5 Grad zu arbeiten auf.
Könnte vermutlich gut funktionieren. Problem ist eher wenn der längere Zeit in der kälte steht ohne eingeschaltet zu sein, das er länger braucht bis er anläuft.
Gruß Franz

HWBI am 04 Mär 2020 15:12:18

Stocki333 hat geschrieben:... ist ein billig Teil. der hört bei ca. +5 Grad zu arbeiten auf...

Auch DER ist bei niedrigen Temperaturen ans arbeiten zu bringen,...

Das Problem entsteht wenn am Kondensator (das äussere Kühlgitter) zu viel Wärme abgegeben wird so das der Druck im System nicht oder kaum ansteigt. Ist im Prinzip wie bei der unterkühlten Propan/Butan-Flasche.
So wie sich das Gas weigert die zu kalte Flasche zu verlassen will das Kältemittel nicht mehr in den (inneren) Verdampfer wandern, (kein Druckunterschied) somit kommt der Kältekreislauf zum erliegen.

Abhilfe: Kondensatorfläche verkleinern, - also dafür sorgen, dass weniger Wärme abfließt.
Einfach einen Teil "in Watte packen", natürlich geht auch Pappe, Stoff oder dergleichen.
Aber auch nicht übertreiben, der freie Teil des Kondensators sollte im Betrieb zu heiss werden, handwarm reicht.

andwein am 04 Mär 2020 16:54:10

HWBI hat geschrieben:....Abhilfe: Kondensatorfläche verkleinern, - also dafür sorgen, dass weniger Wärme abfließt.
Einfach einen Teil "in Watte packen", natürlich geht auch Pappe, Stoff oder dergleichen.

Jetzt wird es aber extrem! Und wenn die Temperaturverhältnisse sich ändern wird ein Zug/Schiebergetriebe die Dämmmatte wegziehen oder Zurückschieben????????
Grinsend, Andreas

HWBI am 04 Mär 2020 17:31:27

andwein hat geschrieben:...Jetzt wird es aber extrem! Und wenn die Temperaturverhältnisse sich ändern wird ein Zug/Schiebergetriebe die Dämmmatte wegziehen oder Zurückschieben????????
Grinsend, Andreas

Ja natürlich Andreas !!!!
Aufgrund deiner Signatur hätte ich allerdings nicht gedacht dass ausgerechnet dir das Probleme bereitet :lol:
Sollte nur ein Tip sein um auch so ein störrisches Gerät bei widrigen Temperaturen zum Laufen zu bewegen.

Wollte dem Forum für die Dinge die ich hier mitgenommen habe halt auch mal was zurückgeben. Wenn ich jetzt die Menge an Fragezeichen bei dir sehe bin ich mir unsicher ob ich das Grinsen vielleicht doch falsch deute, werde mir zukünftig wohl besser auf die Finger beißen. :D

andwein am 05 Mär 2020 12:14:07

HWBI hat geschrieben:Wenn ich jetzt die Menge an Fragezeichen bei dir sehe bin ich mir unsicher ob ich das Grinsen vielleicht doch falsch deute, werde mir zukünftig wohl besser auf die Finger beißen.

Nein, um Gottes Willen, ich wollte nur deinen Vorschlag mit Humor ein wenig aufpeppen. Das regt die Phantasie an.
#Gruß Andreas

Rockerbox am 05 Mär 2020 12:39:03

Zum Thema "Kompressorkühlschrank bei kalten Außentemperaturen" hatte ich folgendes schon mal geschrieben:

kurzes Update von dieser Woche, wir waren bei Temperaturen um den Nullpunkt unterwegs.
Zuerst hab ich das Mobil vorgeheizt, Innentemperatur war etwa bei 21 Grad. Auf den Lüftungsgittern vom Kühlschrank hatte ich beide Winterabdeckungen drauf. Da ich meine Ventilatoren im oberen Gitter per Thermostat mit Temp-Anzeige regele hab ich abgelesen, dass sich im Bereich des Kompressors nach dem Aufheizen des Mobils etwa 16 Grad plus ergeben haben, bevor ich den Kühlschrank eingeschaltet habe.

Nach lurzem Lauf waren dort 25 Grad abzulesen. Die Lüfter sind natürlich nicht angelaufen, die hab ich auf 40 Grad Startemperatur eingestellt. Die Winterabdeckungen blieben drauf.

Somit läuft der Kompressor auch bei kalten Temperauren im "grünen Bereich"!




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