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NOTstromaggregate als DAUERlösung? 1, 2


Womofahrer55 am 21 Feb 2020 14:52:39

Um den letzten Notstromaggregat-tröd --> Link nicht zu zerfleddern, mache ich den hier mal auf

Ich selber habe den Honda 20i. Da bisher kein Notfall eingetreten ist, lasse ich ihn nur alle paar Monate mal laufen und wechsle immer mal die Zündkerze und das Öl.

Was mich allerdings bei der Generator-Frage inzwischen umtreibt ist, dass es anscheinend einen Trend gibt, die eigenen wachsenden Ansprüche unter oft vorhersehbaren schwierigen bis extremen Bedingungen als "Notfall" zu deklarieren. Da mogelt man sich nach meiner Meinung was in die Tasche, um die sinkende Bereitschaft, auf die Welt um uns herum Rücksicht zu nehmen, zu rechtfertigen.

Ich weiß nicht, ob ich ein größeres "Recht" darauf habe, ohne entsprechende Energie-Ausrüstung aber mit Notstromaggregat, im Sommer immer, ausreichend eiskaltes Bier, Klima-Anlage etc. etc. etc., und im Winter eine warme Bude, Dusche mit heißem Wasser etc. etc. etc. zu haben, als der Nachbar, mit seinem "Recht" auf Ruhe vor knatternden Strom-Maschinen. :?

Wenn ich in ein Hotel mit nur einem Stern gehe, habe ich etwas anderes zu erwarten als in einem 5-Sterne-Nobel-Schuppen. Sehen das Wohnmobilisten in Bezug auf Strom-Erzeuger/Energie-Erzeugung anders?

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bigben24 am 21 Feb 2020 14:58:49

also ich möchte keinen Nachbarn haben, der täglich seine Jockel laufen läßt, weil er zu wenig Strom gebunkert hat und auch keine Dieselheizung in der Nachbarschaft. Beides empfinde ich als störend, das 1. mehr, das 2. etwas weniger.

Gruß

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Jorel am 21 Feb 2020 16:05:37

bigben24 hat geschrieben:also ich möchte keinen Nachbarn haben, der täglich seine Jockel laufen läßt, weil er zu wenig Strom gebunkert hat und auch keine Dieselheizung in der Nachbarschaft. Beides empfinde ich als störend, das 1. mehr, das 2. etwas weniger.

Gruß

An Dieselheizungen wird man sich gewöhnen müssen, die gibt's wie Sand am Meer.
Habe auch eine und weder stinkt sie noch lärmt sie.

Das Thema Bezingenerator löst sich hin und wieder von alleine.
Letztes Jahr startete ein besonders Schlauer seinen Chinakracher gegen 23 Uhr.
Stellplatz voll (wie in Bayern im Sommer üblich).
Ich war ca 10 Meter entfernt und habe das Knattern immer noch sehr präsent gehört.
Am nächsten Morgen stand ein fluchender Generatorbesitzer vor seiner Kiste und hielt durchtrennte Kabel in der Hand.
Ich lehne solche Art Selbstjustiz ab, dennoch musste ich etwas schmunzeln.

Ich kann mir durchaus den Einsatz von solchen Generatoren vorstellen, jedoch sollte man den Lärm eher zur Tageszeit machen, als nachts.
Als Dauerlösung jedoch sicher nicht, deswegen habe ich 200Ah LiFeYPO4 und Solar (bald noch mehr Solar).

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pipo am 21 Feb 2020 19:27:35

Im grundegenommen geht es doch immer um das Gleiche: Um ein rücksichtvolles Miteinander. Und dazu gehört bestimmt nicht die Nachtruhe zu stören :!:
Wenn sich jemand Gedanken darum gemacht hat einige Hundert Euro für einen Moppel auszugeben, dann hätte er diese Gedanken auch zu Ende führen müssen. Ich stehe frei oder allein, ich störe niemanden dann Moppel an. Ich laufe Gefahr, dass mir die Bakterie abstürzt und es wird bereits auf einem vollen Stellplatz dunkel, dann muss ich Rücksicht nehmen oder die Konsequenzen tragen. Wer diese einfachen Regeln des Miteinanders nicht versteht muss auch mal mit durchgeschnittenen Kabeln rechnen..

tiefschneewikes am 21 Feb 2020 19:36:47

Nein Peter, mit durchgeschnittenen Kabeln muss er nicht rechnen. Ich geh rüber, klopfe und bitte den Heini das Ding auszumachen. Tut er es nicht, mache ich es aus.

thomas56 am 21 Feb 2020 19:40:20

Als Dauerlösung geht für mich gar nicht und so einen unsensiblen Umgang mit Generator habe ich auch noch nicht erlebt. Oft erlebt habe ich aber schon, dass der Motor stundenlang laufen gelassen wurde um die Batterie zu laden und das ist auch noch verboten.

thomas56 am 21 Feb 2020 19:43:30

tiefschneewikes hat geschrieben:Nein Peter, mit durchgeschnittenen Kabeln muss er nicht rechnen. Ich geh rüber, klopfe und bitte den Heini das Ding auszumachen. Tut er es nicht, mache ich es aus.


Generatorbetrieb zu bestimmten Zeiten ist nun mal gesetzlich erlaubt! Oder möchtest du dich jetzt profilieren wer die bessere Keule schwingt?

mafrige am 21 Feb 2020 19:53:48

Naja man kann auch alles negativ konstruieren. :oops:
Wenn jemand einen Moppel hat, wird er ihn tagsüber in einiger Entfernung aufstellen, so das man ihn nicht hört und er Kontrolle wegen Diebstahl hat.
Kommt er spät am Platz an, ist er vorher ja gefahren und seine Batterie wird bis zum Morgen Strom liefern ... 8)
Ausnahmen gibt's immer:
- laute Dieselheizung Nachts im Winter,
- laute Klimaanlagen im Sommer,
- Leute die spät Abends, nach fröhlicher Runde, sich vorm fremden Wohnmobil lange noch unterhalten und gute Nacht wünschen ...

Einen Moppel habe ich abends noch nie erlebt, obwohl wir oft seit 17 Jahren Volltime als Rentner mit Moppel unterwegs sind, damals war Solar sündhaft teuer. :lol:

tiefschneewikes am 21 Feb 2020 19:55:38

Natürlich ist es erlaub und ich hab damit kein Problem, aber es war die Rede von Nachts. Bis 22 Uhr kann ich damit leben, aber danach gehe ich rüber und frage freundlich (freundlicher als dein Beitrag) ob man das Ding jetzt ausschalten kann.

tiefschneewikes am 21 Feb 2020 20:00:20

Im Pitztal am Gletscher gibt es keinen Strom, da laufen die Dinger Abends öfter. Aber ich bin erst einmal rüber gegangen und es war dem Nachbarn nicht bewusst wie spät es war. Er hat sofort ausgemacht und sogar gefragt ob ich am nächsten Tag auch einstecken möchte.

Gast am 21 Feb 2020 21:01:08

tiefschneewikes hat geschrieben:Nein Peter, mit durchgeschnittenen Kabeln muss er nicht rechnen. Ich geh rüber, klopfe und bitte den Heini das Ding auszumachen. Tut er es nicht, mache ich es aus.



Wenn er in der verschlossen Garage läuft?
In Südspanien Dez.2017 um 21 Uhr haben zwei Womolisten aus Österreich ein paar mal geklopft bei einem Deutschen ohne Erfolg.
Einer hat dem seine Tür zugehalten und andere haben den Generator im Betrieb in den 10 Meter entfernten Bach geworfen.
Polizei kam eine Stunde später, hat Leute befragt, haben auch mich befragt, andere haben auch was gesehen im dunkeln und konnten mit Sicherheit
nicht sagen wer es war. Es waren welche aus den zwei Womo. Der betroffene ist am anderen Tag auf dem Revier gewesenen und das war es auch.
War es schon dunkel um ein schönes Plätzchen zu finden und ich fahre in der Not auf einen SP und habe das Pech ein Moppel kommt zum Einsatz auch noch von einem aus dem Gastland fahre ich spontan auf ausreichende Distanz. Geht das nicht suche ich einen ganz anderen Platz.
In den letzten sieben Jahre war ich 7-9 Monate pro Jahr mit dem Womo unterwegs. Am Anfang habe ich noch geklopft, die Erfolgsrate ist fast Null.
Die Augmente ähneln sich. Meine Akkus sind leer, wir schauen nur noch den Film im TV fertig, ist in einer Stunde aus.
Mich regt das nicht mehr wirklich auf, einfach ohne kroll weiter fahren.

Grüßle

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Gast am 21 Feb 2020 21:07:39

mafrige hat geschrieben:Einen Moppel habe ich abends noch nie erlebt, obwohl wir oft seit 17 Jahren Volltime als Rentner mit Moppel unterwegs sind, damals war Solar sündhaft teuer. :lol:


Hast du vielleicht eine Hörschwäche und bemerkst das nicht? :D

Grüßle

RichyG am 21 Feb 2020 21:28:47

Kann es sein, dass dieses Problem gar kein Problem für die überwiegende Mehrheit der Wohnmobilisten darstellt? Obwohl ich keine Hörschwäche ( wie von Herrn Professor bei anderen diagnostiziert) habe, hat sich das Moppelproblem noch nie bei mir eingestellt. In nunmehr über vierzig Camperjahren war ich damit bisher noch nicht konfrontiert. Augenscheinlich ist das ja ein Phänomen der TV-Besitzer. So jedenfalls die (bestimmt objektive) Beobachtung unseres neuen Akademikers. Vielleicht sind ja viele schon vorsorglich gegen Notstromaggregate. Wie man auch vorsorglich gegen Hundebesitzer, holländische Feierer, Drohnenflüge und und und ist.
Ich hatte bisher mit noch keinem Probleme. Habe ich ein langweiliges Leben???

Gast am 21 Feb 2020 21:57:05

RichyG hat geschrieben:Kann es sein, dass dieses Problem gar kein Problem für die überwiegende Mehrheit der Wohnmobilisten darstellt? Obwohl ich keine Hörschwäche ( wie von Herrn Professor bei anderen diagnostiziert) habe,
Ich hatte bisher mit noch keinem Probleme. Habe ich ein langweiliges Leben???


Die Langeweile treibt dich vermutlich dazu das du auffallend den Professor in seinen Berichten folgst. :D
Aber vielleicht hast du eine Seh- oder Wahrnehmungsstörung und siehst keine Smilies oder deutest sie falsch. :D Es war eine Frage und kein Diagnose! :ja:
Vielleicht stehst du auch nur auf SP mit Stromanschluss, das erklärt einiges.
Nimm das Leben und vor allen Foren nicht so Ernst. :mrgreen:

Grüßle an den immer Lach :lol:

mowgli am 21 Feb 2020 22:01:50

Ich habe es eimal erlebt. In Neapel am Hafen kurz vor Weinachten. wir waren ca. 20 Womo, hautsächlich (fast nur) mit I- kennzeichen. Der ganze Abend lief zwischen den Womo ein Moppel. Irgend wann war er aus , zumindest als ich Spät aus der Stadt kam lief er nicht mehr. Am nächsten Morgen hat sich einer aufgeregt weil sein Moppelchen Probleme mit dem Vergaser hat. Warscheilich Zucker o.Ä. im Vergaser.

wolfherm am 21 Feb 2020 22:23:53

Herr Professor,

auch hier gilt: bleib beim Thema.

Leberkas am 21 Feb 2020 22:41:04

Ich habe Moppel bisher auch nur auf Oldtimermärkten, z.b. Veterama, erlebt. Die laufen da tagsüber für ein paar Stunden, am Abend ist Ruhe.
Wie immer im Leben, aufeinander Rücksicht nehmen und es gibt keinen Ärger.

Womofahrer55 am 21 Feb 2020 23:03:33

Also, wenn ich mal kurz überschlage und zusammenfasse und zitiere

- ...Generatorbesitzer vor seiner Kiste und hielt durchtrennte Kabel in der Hand...

- ...Oft erlebt habe ich aber schon, dass der Motor stundenlang laufen gelassen wurde um die Batterie zu laden...

- ... Einen Moppel habe ich abends noch nie erlebt...

- ...haben den Generator im Betrieb in den 10 Meter entfernten Bach geworfen...

- ...hat sich das Moppelproblem noch nie bei mir eingestellt...

- ...Moppelchen Probleme mit dem Vergaser hat. Warscheilich Zucker o.Ä. im Vergaser...

scheint es so zu sein, dass die einen nix mitkriegen während die anderen schon Selbstjustiz üben. Also, die ganze Bandbreite :ja:

Die Womo-Zulassungen steigen. Die Ansprüche an eigenen "Energie-Luxus" (u.U. mit Moppel) bei gleichzeitigem Wunsch der Rücksichtnahme durch "die anderen" steigen ebenso. Was machen wir also?

Elgeba am 21 Feb 2020 23:12:38

Aufeinander Rücksicht nehmen?



Gruß Bernd

Womofahrer55 am 21 Feb 2020 23:14:22

RichyG hat geschrieben:Kann es sein, dass dieses Problem gar kein Problem für die überwiegende Mehrheit der Wohnmobilisten darstellt?...


Pardon übersehen. Jaaa, das kann natürlich sein :ja:

Aber der Begriff der "überwiegenden Mehrheit", als Voraussetzung für eine Fragestellung/Problematik ist für mich in dem Zusammenhang eine Null-Aussage, und anscheinend auch durch die vorhergehenden Beschreibungen von Selbst-Justiz widerlegt, zumindest aber mehr als relativiert.

wolfherm am 22 Feb 2020 00:35:54

Mir kommt das ziemlich übertrieben vor. Ich habe in über 15 Jahren nur in zwei Fällen einen Moppel im Einsatz erlebt! Ich fühlte mich nie gestört. Einmal tagsüber. Einmal im Wald. Und ich habe auch noch profitiert.

Elgeba am 22 Feb 2020 00:49:37

Ich habe meinen Moppel,einen alten Honda Zweitakter Jahre lang im Wohnmobil mitgeschleppt ohne ihn auch nur ein mal zu benutzen,jetzt bleibt er seit 3 Jahren zu hause.Ich lasse ihn alle paar Wochen mal laufen,der letzte Einsatz war vor ca.einem Jahr bei Arbeiten an unserer Familiengruft.Ich denke das ein Moppel für die überwiegende Zahl von Wohnmobilisten überflüssig ist.

Gruß Bernd

Russel am 22 Feb 2020 09:22:28

Ich habe auch noch nie einen Moppel in freier Natur unter normalen Umständen gesehen oder gehört.
Daher kann ich dem TE nicht folgen, bzw. diese Erfahrung teilen.

Im Sommer brauche ich kaum Strom da das leben draußen stattfindet, im Winter bevorzuge ich Plätze mit Stromanschluss.

mafrige am 22 Feb 2020 09:36:14

Womofahrer55 hat geschrieben:...
scheint es so zu sein, dass die einen nix mitkriegen während die anderen schon Selbstjustiz üben. Also, die ganze Bandbreite :ja:
...
Was machen wir also?


Lieber Peter,

- ein plätschernten Bach im Süden von Spanien,
- einer hält die Tür zu und andere werfen den Moppel in den plätschernten Bach
... den Bach habe ich im Süden von Spanien nie gefunden ... waren alle ausgetrocknet.

Wenn sich sowas zugetragen hat, dann sind das doch Extreme die man nicht verallgemeinern sollte ... :lol:

pipo am 22 Feb 2020 10:19:25

wolfherm hat geschrieben:Mir kommt das ziemlich übertrieben vor. Ich habe in über 15 Jahren nur in zwei Fällen einen Moppel im Einsatz erlebt! Ich fühlte mich nie gestört. Einmal tagsüber. Einmal im Wald. Und ich habe auch noch profitiert.

Ja Wolfgang, dass Leben kann so einfach und schön sein :lol: :yau:

RichyG am 22 Feb 2020 10:45:22

pipo hat geschrieben:Ja Wolfgang, dass Leben kann so einfach und schön sein :lol: :yau:

Man(n) hat aber auch die Freiheit sich das Leben schwer zu machen :ja:

Elgeba am 22 Feb 2020 10:56:20

Na klar,auf die Dauer hilft nur Power! :lol:


Gruß Bernd

Womofahrer55 am 22 Feb 2020 11:12:10

Ich merke, dass die Häufigkeit des Einsatzes eines Moppels höchst unterschiedlich wahrgenommen wird. Und der Störfaktor wird auch unterschiedlich gesehen. Und eine wissenschaftliche Untersuchung werden wir nicht hinbekommen :lach: Weitere Erfahrungen fänd ich trotzdem interessant.

Mir geht es auch hier nicht nur (!) um den Moppel, sondern ganz allgemein um unser aller Anspruchsdenken wenn wir unterwegs sind. Und das im Zusammenhang mit den steigenden Womo-Zahlen. Welche Plätze werden wir Zukunft noch wirklich in Ruhe geniessen können? Oder ist der Wunsch nach Ruhe, zumindest nach einem Platz ohne Moppel, schon ein überzogenes Anspruchsdenken?

thomas56 am 22 Feb 2020 11:17:30

Womofahrer55 hat geschrieben:Oder ist der Wunsch nach Ruhe, zumindest nach einem Platz ohne Moppel, schon ein überzogenes Anspruchsdenken?


Ruhe suchen und dann auf einen Stellplatz fahren wo den ganzen Tag Womos ein- und ausparken, passt für mich überhaupt nicht zusammen.

Ruhe findet man eher auf reglementierten Campingplätzen und mit Generatoren ist da auch nicht zu rechnen.

rkopka am 22 Feb 2020 12:02:20

Russel hat geschrieben:Ich habe auch noch nie einen Moppel in freier Natur unter normalen Umständen gesehen oder gehört.

Was ist freie Natur ?
Mir fiel ein Moppel mal besonders lästig auf am damals noch verfügbaren PP/SP mitten in Padua. Ein größerer VI in etwas Entfernung hatte die ganze Nacht einen Moppel laufen. Allerdings war dort sowieso viel los und ich war müde, also habe ich versucht, es zu ignorieren.
Einmal hätte ich ihn wirklich gut brauchen können, hatte ihn aber aus Platz und Gewichtsgründen nicht dabei. Bei einem Modellflugtreffen gabs keinen Strom. Wir standen an einem Ufer neben einer Mauer, die die Sonne etwas abhielt, und ich hatte damals nur 100Wp, was zu wenig für die Akkus war. Mindestens ein anderer Teilnehmer hatte einen laufen.

RK

Gast am 22 Feb 2020 13:04:26

Ein Notstromaggregat als Dauerlösung ist eine technisch einfache Lösung und löst den Energieaufwand für alle Belange die man in ein Womo verbauen kann.
Vom Gefrierschrank, Waschmaschine, Geschirrspüler, Backofen, Klimaanlage, Warmwasser, Klodeckel-Fussbodenheizung, Hydraulikantriebe für den Einzug vom
KFZ und ausfahrbaren Außenwände und...........

Ist doch jedem freigestellt seine Energie Management nach Recht und Gesetz auszustatten.
Fazit: Ein Notstromaggregat löst allen Energieaufwand auch in einem Womo und das rund um die Uhr. :top:

Grüßle

thomas56 am 22 Feb 2020 13:10:54

und wenn die Womos dann noch e-Antrieb haben, muss der Moppel eh 24h durchlaufen!

launig am 22 Feb 2020 13:15:31

Energiebedarf...Energiemanagement...Energienotstand...Strom rund um die Uhr...

Was ist nur aus uns geworden?

Grüsse

mafrige am 22 Feb 2020 13:18:08

Man Professor, soviel Einsicht ... :lol:
Wir Camper sparen Wasser, Strom, Heizung und sind sehr sparsam mit den Ressourcen.
Wir Überwintern hier im südlichen Spanien, unser Haus ist auf Minimum an Energie eingestellt und mit dem Wohnmobil verbrauche ich nur 1 KWh/Tag und heute mit 2 Flaschen Propangas in 3 Monaten.

launig am 22 Feb 2020 13:50:19

Ja Gerd, willst Du Dich denn im Ernst noch als Camper bezeichnen? :eek:

Die standen doch eigentlich auf gewollte Beschränkung, Nähe zur Natur und Freiheit.
Dich sehe ich ja eher auf Genuss und Annehmlichkeiten.

Aber biste dennoch immer noch sparsamer als ein Pauschalreisender. :top:

Grüsse

Trashy am 22 Feb 2020 14:26:17

Ist irgendwie Sommerloch?
Regnet es draußen?

Ich sehe das alles locker.
Wenn meine Akkus runter sind
dann wird mittels Erzeuger nachgeladen wenn kein Landstrom zur Verfügung steht und die Sonne nix bringt. Punkt.

Im Winter ist das Moppel deswegen immer dabei.

Dabei gilt für mich dass der Akku die Nacht nicht übersteht bzw. dass das Ladevermögen des EBL ausgenutzt wird sprich mit 20 Ah geladen wird.
Das Ganze am Vormiitag oder nach dem Kaffee ein paar Stunden.
Moppel wird so gut es geht plaziert.
Aber geladen wird eben.

rkopka am 22 Feb 2020 14:36:25

launig hat geschrieben:Ja Gerd, willst Du Dich denn im Ernst noch als Camper bezeichnen? :eek:

Die standen doch eigentlich auf gewollte Beschränkung, Nähe zur Natur und Freiheit.
Dich sehe ich ja eher auf Genuss und Annehmlichkeiten.

Das Problem ist, daß jeder Camping anders definiert.
WIKIPEDIA: "Die Urlauber übernachten in diesem Fall in Zelten, Hängematten, Wohnwagen oder Wohnmobilen, in Dachzelten oder ausgebauten Vans. Wird in Zelten gecampt, so spricht man auch von Zelten."
Also sehr umfassend.
Die Nähe zur Natur bedingt ja nicht zwangsläufig auf JEDEN Komfort zu verzichten. Das wäre dann im Freien am Boden schlafen nur mit einer Decke geschützt. Und ein CP ist jetzt auch nicht gerade "Natur". Die Geschirrspülmaschine ist aber vielleicht wirklich nicht nötig :-).

Moppel als Dauerlösung wäre durchaus eine Lösung, wenn jemand das Lärmproblem in der Griff bekommt. Und damit meine ich wirklich leise - also auch in der Nacht höchstens ein ganz leichtes Brummen, am Tag evt. etwas mehr. Die stille Lösung ist die Brennstoffzelle. Nur ist die leider heutzutage einfach viel zu teuer, also auch (noch) keine Massenlösung. Sollte die aber in Autos auf höhere Stückzahlen kommen, könnten wir u.U. auch davon profitieren.

RK

andwein am 22 Feb 2020 14:40:10

thomas56 hat geschrieben:.........Ruhe suchen und dann auf einen Stellplatz fahren wo den ganzen Tag Womos ein- und ausparken, passt für mich überhaupt nicht zusammen. Ruhe findet man eher auf reglementierten Campingplätzen und mit Generatoren ist da auch nicht zu rechnen.

Ich breche mal eine Lanze für eventuelle Moppelnutzer: Es sind sehr wenige, die so ein Ding laufen haben.
In über 40 Jahren (als es noch keine Lithiums gab und nur eine 80Ah Aufbaubatterie drin war:
- Beim Freistehen am Strand vielleicht 2x und auf dem Liftparkplatz später als 18 Uhr vielleicht 3x, tagsüber waren es mehr, aber da bin ich Skifahren.
- auf den Stellplätzen vor einem CP nie, da sorgt der Chef für Ruhe
- auf den viel gepriesenen sonstigen Stellplätzen im Sommer nie, im Winter eine Plage. Aber ich bin kein Kuschelcamper, ich brauche meine Freiheit, deshalb besuche ich keine. Ich finde auch dort Plätze wo man entweder alleine ist oder der später kommende meine Privatsphäre respektiert. Aber das hängt halt alles mit Rücksichtnahme und "Knigge" zusammen, und da happerts halt inzwischen, auch bei manchem Wohnmobilfahrern. Nur die Hand zum Gruße zu erheben ist halt nicht alles!
Nur meine gesammelten Erfahrungen, Gruß Andreas

Gast am 22 Feb 2020 15:11:00

mafrige hat geschrieben:Man Professor, soviel Einsicht ... :lol:


Das ist keine Einsicht, ein Einsatz von Stromerzeuger im Rahmen von Vorschriften ist doch immer noch legitim.
Da Scheins der Einsatz nur eine minimale Minderheit in der Praxis stört, das viele Benutzer noch nie in ihren vielen
Jahrzehnten negative Erfahrung gemacht haben mit Womolisten oder Anwohner fragt man sich warum sich man hier
so verhemmend in Berichten ins Zeug legt. Das man einem Moppel in Betrieb erlebt ist wie hier oft erwähnt so selten
wie ein Jackpot im Lotto.
Für den größeren Fußabdruck vom Moppel spart man dafür am Wasser und Heizung wie Gerd es tut. :D
Hoffentlich bleibt die Dauerlösung noch lange erlaubt.

Grüßle

mafrige am 22 Feb 2020 15:24:53

Professor, die Moppel werden zu Millionen überall gebraucht, da sind wir Wohnmobilisten eine Minderheit, ob auf dem Bau, im Wald, auf Märkten, Armee oder Feuerwehr .... die sind überall!
Meine 200 W Solar und 190 Ah AGM Batterien reichen im Winter hier im südlichen Spanien nicht aus. :lol:

pwglobe am 22 Feb 2020 16:52:36

Hallo,
wir haben ursprünglich den Moppel als Notstromversorgung für zuhause gekauft, da wir vor ein paar Jahren einen mehrtägigen Netzausfall hatten.
Im Womo haben wir dann den Moppel im Winter mitgeschleppt und einmal, in 10 Jahren, mussten wir ihn auch einsetzen. Auf dem Stellplatz in Willingen waren die „freundlichen“ Nachbarn leider nicht bereit mal für eine oder zwei Stunden die Steckdose zu teilen. Da musste ich, am Nachmittag des 3. Tages den Moppel anwerfen. Die gleichen Nachbarn haben sich dann fürchterlich über den „unerträglichen“ Lärm beschwert. Da ich aber Heavy Metal Fan bin konnte ich sie nicht mehr hören nachdem ich die Anlage aufgedreht habe. :grrdev:

Von Frühjahr bis Herbst haben wir ausreichend Solar und Akku Kapazität, da brauchen wir keine Notstromversorgung, als Dauerlösung kenne ich den Moppel nur in den USA.

Pijpop am 22 Feb 2020 18:56:35

Wie bei jedem vernünftigen Ami ist in meiner Kiste ein Onan fest verbaut.
Somit besteht keine Gefahr das der verschwindet.

Ich habe den öfters in Betrieb - ganz bequem per Knopfdruck starten oder abstellen. Der Onan läuft mit Gas und erzeugt knapp
über 5 KW. Hörbar - ja mit Sicherheit. Also aus dem Stehgreif fallen mir folgende Geschichtschen ein:

Vor zig Jahren Spanien im November: Morgens gegen 9 00 klopft ein Landsmann - ich öffne die Tür und höre folgenden Vorwurf,
seine Frau konnte die ganze Nacht nicht schlafen wegen des Krachs meines Generators. Tja das war auf CP Mont Roig - was mit
einigen Unterbrechnungen lief war die Dieselheizung. Der Landsmann stand 3 Parzellen hinter mir...............

Durch den Tunnel von Lyon - Richtung Heimat, Juli oder August, ca. 14 00, um die 40 Grad im nicht vorhandenen Schatten,
gleich nach dem Tunnel ein Parkplatz - ich will Formel 1 sehen. Raus - Generator an, Aufbauklima auf max. Schüssel raus,
so muß das sein. Nach 20 Minuten stellt sich ein kleinerer VI direkt in den Schatten meines Amis. Nach ca. 15 Minuten
klopft der Kollege und fragt wie lange der Generator noch läuft..................... Ich glaube es waren noch mehr als 1 Stunde.

Am Vogelpark vor Lyon, gegen 21 00, also ein wenig spät, die Mikrowelle wäre erforderlich gewesen um das Abendessen zuzu-
bereiten, wir haben es sein gelassen. Es waren schon einige Wohnmobile vor Ort und ich wollte keinen stören.
Gegen 23 00 habe ich mal kurz den Vorhang gelüftet um nachzuschauen wer da den Motor laufen lässt. Franzose stand ca. 2
Meter neben mir - anscheinend war die Lima nicht in der Lage die Aufbaubatterie während der Fahrt zu laden.

Zig Jahre her - auf der Messe in Essen - geparkt im Mischgebiet - Onan lässt die Mikrowelle arbeiten. 4 Fahrspuren - auf der
gegenüberliegenden Straßenseite parkt Wohnmobil mit " Wichtelmännchen " - so führte der sich jedenfalls auf nachdem
Es die Straße überquert hatte um mir die Meinung mal eben mitzuteilen. Gott war ich beeindruckt, also mehr als 20 Minuten
lief der Generator nicht mehr.

Bin ich rücksichtslos - kann sein. Die Einen sagen so, die Anderen anders.

Wohnmobil ohne Generator: Niemals

Ich habe mal nachgerechnet: Um die 10 000 € müßte ich investieren um das zur Verfügung zu haben was ich ab und zu brauche und hätte
dann auch keine 100 % Stromversorgung.

Okay, der Onan war auch schon mal defekt.

Gast am 22 Feb 2020 20:50:13

mafrige hat geschrieben:Professor, die Moppel werden zu Millionen überall gebraucht, da sind wir Wohnmobilisten eine Minderheit, ob auf dem Bau, im Wald, auf Märkten, Armee oder Feuerwehr .... die sind überall!
Meine 200 W Solar und 190 Ah AGM Batterien reichen im Winter hier im südlichen Spanien nicht aus. :lol:



Im Süden Spanien, in Rota, da wo hinter dem Parkplatz in 10 Meter Entfernung ein Bach oder Kanal fließt der 100 Meter weiter ins Meer fließt, sind um 9 Uhr meine Akkus voll. Als Solist würde mir da ich kein TV an Bord habe für mein Kompressor Kühlschrank vermutlich 120Wp Solar reichen.
Ich habe aber 4 x 120Wp auf dem Dach die über zwei Regler laden. 240 Wp wurde mir als absolut ausreichend empfohlen. Da es nicht schadet habe ich es verdoppelt. Habe nicht all zuviel Ahnung von Solar, habe nur das umgesetzt was mir ein Lehrer an der Hochschule/Trier für Elektronik geraten hat, der Stand
zwei Tage mit seinem Womo neben mir in Tarifa. Bei dem drehten sich die Paneelen automatisch mit der Sonne.
Es kann bewölkt sein wie es will und dabei regnen, es ist kaum ein Unterschied, die Akkus sind dann eine Stunde später voll.
Für mich wäre das nix jeden Tag einen mobilen Moppel starten, auch bei einem längeren Turnus nicht.
Da die Womo Kollegen/innen draußen beim überwintern Frühstücken, ihr Mittagessen, Kaffee und Abendbrot ebenso einnehmen, auch wenn um 18 Uhr die Sonne nicht mehr sichtbar ist, sitzt man doch noch mit anderen gemütlich zusammen zum genießen.
Tagsüber viele und Abends auch noch genügend die sich draußen aufhalten, das dann mitten beim Relaxen Mobbel laufen ist sicherlich nicht der Traum.
Jeder hat andere Ansprüche an das Ambiente auch rundherum.
Im Winterurlaub bei frostigen Temperaturen sitzen kaum welche draußen auch tagsüber da kann man es sicherlich leichter akzeptieren.
Man darf ja hier nicht die Wahrheit kundtun, dann wird man angefeindet. Da stört auch schon der Nickname. :D
Solartechnik kann man auf dem neusten technischen Stand halten. Das kostet Geld, wenn dann manch einer den leistungsschwachen Solar und Batterien kpl. austauschen muss. Das eine zu schwach ausgelegt Solaranlage bei Wolken oder zu wenige Sonne versagt ist doch logisch.
Die Moppelanwender sollte man auch betrachten, die nehmen das Geräusch auch wahr.
Ein halbes Jahr im südlichen Spanien überwintern und jeden Tag das gleiche Prozedere, Moppel raus, Moppel an, Moppel aus, Moppel verstauen.
In der Zeit ist man auch noch ans Womo gebunden. Könnte man mit aktueller Solar sich sparen. Es liegt wie so oft am Geld, aber die meisten belügen
sich selber. :D

Grüßle

rkopka am 22 Feb 2020 20:58:20

Professor hat geschrieben:Ein Notstromaggregat als Dauerlösung ist eine technisch einfache Lösung und löst den Energieaufwand für alle Belange die man in ein Womo verbauen kann.
...
Fazit: Ein Notstromaggregat löst allen Energieaufwand auch in einem Womo und das rund um die Uhr. :top:
Professor hat geschrieben:Für mich wäre das nix jeden Tag einen mobilen Moppel starten, auch bei einem längeren Turnus nicht.
...
Tagsüber viele und Abends auch noch genügend die sich draußen aufhalten, das dann mitten beim Relaxen Mobbel laufen ist sicherlich nicht der Traum.
Die Moppelanwender sollte man auch betrachten, die nehmen das Geräusch auch wahr.
Ein halbes Jahr im südlichen Spanien überwintern und jeden Tag das gleiche Prozedere, Moppel raus, Moppel an, Moppel aus, Moppel verstauen.

Also der Moppel ist die Lösung für alles, aber du willst keinen und der Lärm ist störend ?

RK

Gast am 22 Feb 2020 21:20:34

rkopka hat geschrieben:Also der Moppel ist die Lösung für alles, aber du willst keinen und der Lärm ist störend ?
RK


Ich bin ganz sicher hart im nehmen, aber nach einer Radtour mit anschließendem Mittagsessen oder Kaffee in der warmen Spaniensonne ein Nickerchen
im T-Shirt im freien machen ist auch mir nicht möglich wenn ein Moppel in der Nähe läuft. Also wertvolle Dinge wieder einräumen, den Stuhl und den Sonnenschirm unter dem Arm klemmen und was zutrinken und zum Strand oder abgelegen Ort marschieren. Halte ich es bis dahin aus oder sollte ich obwohl ich nicht muss doch noch was Wasser ablasen versuchen? Ach was ist der Ort am Womo so schön windgeschützt, hier ist ruhig aber der Wind böige.
Nein Moppel sind was feines. :top: Sie stören in keinster Weise :D
Ps. Ich stehe leider zu 99,9% frei und Moppelfrei. Ich vermisse Sie sehr :D

Grüßle


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