xcamping
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

LifePo4 24v 800amp Verschaltungsplan - Unterstützung erbeten 1 ... 3, 4, 5, 6, 7


BusLifeTravel am 17 Aug 2020 10:07:50

Hallo Hans,

vielen vielen Dank für die Auflistung und Deine Expertise! Das werde ich dann wohl berücksichtigen müssen. Im Plan hat sich ein wenig geändert, da beide Limas dem Starterakku zuarbeiten und es keine separate Aufbau Lima gibt.
Ich danke Dir nochmal für diese sehr sehr hilfreiche Info.
Noch ändert sich die Anlage ja recht leicht :D

Ich geb mal ein Update, wenn ich mich dran versuche. Das dauert aber sicher noch mind 3 Wochen. Jetzt muss ich erst mal initialladen... :roll:

Grüße Simon

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 17 Aug 2020 11:20:29

Hi, nicht als Kritik, sondern als Denkanstoß:

Die langen Busbars, wegen der Parallelschaltung, setzen die Anschlusspole mechanisch sehr fest. Was passiert mit den verschiedenen Wärmeausdehnungen von Busbar und Zellenkörpern, die ja sicher auch untereinander festgesetzt sind.
Halten Zelle oder Polaufnahme in der Zelle das aus, da ist ja eine Dichtung zwischen, die halten muss??

Ich frage das, weil ich schon bei 2 poligen käuflichen Verbindern Biegungen zum Dehnungsausgleich gesehen habe.

Hier sind die Verbinder deutlich länger, Parallelschaltung und grosse Kapazität, und auch noch steifer.

Was sagen die LiFe Fachleute, oder die Specs, Problem oder nicht?

Hans Kroeger am 17 Aug 2020 11:44:28

George67 hat geschrieben:......Was passiert mit den verschiedenen Wärmeausdehnungen von Busbar und Zellenkörpern, die ja sicher auch untereinander festgesetzt sind. Halten Zelle oder Polaufnahme in der Zelle das aus, da ist ja eine Dichtung zwischen, die halten muss??

Ich verwende grundsätzlich zwischen den Zellen nur die "Originallaschen", da diese nicht nur gebogen sind, sondern auch aus mehreren Lagen dünnes Kupferblech gefertigt werden, also flexibel sind. Bei sehr großen Strömen kann man auch zwei Laschen zerlegen und zu einer Lasche stapeln.
Ich habe mal gemessen bei den 200 Ah Winston Zellen den Kontaktwiderstand der Standard Laschen: Messung Batteriepolsockel_1-Lasche-Batteriepolsockel_2 ergab 0,025 milliOhm gesamt. Das entspricht bei 200 A einem Spannungsabfall von 5 mV, entsprechend 1 Watt Wärmeleistung verteilt auf beide Pole. Das ist harmlos im Vergleich zum Relais beispielsweise mit 14 Watt bei 200 A, oder 75 Watt bei 500 A !!.
Da wird es heftig mit den Wärmeproblemen!!
Servus Hans

Anzeige vom Forum


fschuen am 17 Aug 2020 12:02:30

Die Biegung zum thermischen Ausgleich kann man auch selber machen: knicken, im Schraubstock einspannen und - mit dem Knick noch zwischen den Backen - wieder flachbiegen/klopfen. Ich habe ausserdem meine Zellen mit Zwischenraum verbaut, indem ich auf die Ecken vier Silikon-Anschlagdingens bzw. Aufklebefüsschen geklebt habe. Das erlaubt eine bessere Kühlung der Zellen, sollten sie jemals warm werden, und ermöglicht ein bisschen Platz zum Dickwerden, was sie hoffentlich niemals vorhaben. Sind aber auch die blauen Zellen mit Alugehäuse, keine Winston's, aber die Konstruktion erlaubt natürlich auch Bewegung im Zehntelmillimeterbereich, und verringert so auch den mechanischen Druck auf die Elektroden bei thermischen Spannungen.

Gruss Manfred

MountainBiker am 17 Aug 2020 12:17:28

Hallo,

Ich habe ausserdem meine Zellen mit Zwischenraum verbaut


Das ist entgegen der Herstellerempfehlung für Winston und andere prismatische Zellen. Diese Zellen sollen formschlüßig in einem festen Gehäuse oder mit speziellen Spannbändern verpreßt werden, damit die Zellen bei Erwärmung keinen "Bauch" kriegen. Sollten sich die Zellpacks ausdehen verlieren Sie Ihre elektrischen Eigenschaften, weil die Abstände der einzelnen Lagen sich verändern und die Benetzung mit Elektrolyt nicht mehr sichergestelllt ist.

Und ja Georg liegt richtig - bei entsprechenden Umwelteinflüssen (Temperaturunterschieden) müssen die unterschiedlichen Ausdehnungen zwischen Zellgehäuse und Kupferschienen ausgeglichen werden, sonst werden die Schraubterminals auf die Dauer undicht! Aus diesen Gründen werden diese massiven Zellverbinder in der Regel in Booten im Rumpf und in Innenräumen eingesetzt, wo die Temperaturunterschiede gering sind. Ich kenne aber nicht die Einbaubedingungen des TE. Bei großen Industrieanlagen werden die Kupferschienen mit Dehnungselementen unterbrochen (diese sind aber viele Meter lang).

Ich persöhnlich verwende als Zellverbinder auch nur die "fertigen" gestanzten Kupferblechstapel.

Meine Meinung dazu!

Gast am 17 Aug 2020 14:30:17

George67 hat geschrieben:......Was passiert mit den verschiedenen Wärmeausdehnungen von Busbar und Zellenkörpern, die ja sicher auch untereinander festgesetzt sind. Halten Zelle oder Polaufnahme in der Zelle das aus, da ist ja eine Dichtung zwischen, die halten muss??

Falls es nicht ganz klar war, ich meinte ausschliesslich die Wärmeausdehnungen durch Umwelteinflüsse. Da der TE ja ganzjährig fahren will, hängt es von der Einbaulage seines.... "Atomkraftwerkes" :D ab, ob man mit +-10 Grad ( Raumtemperaturschwankungen) dder Sommer/Winterunterschieden (max ca 40 Grad ?) rechnen muss.

Ausdehnung durch Temperatur mal in Zahlen:
Stahl ca 10 mal 10 hoch-6
Kupfer 17 mal 10 hoch-6
Kunststoff z.B. 130 mal 10-6

Um euch die Rechnerei zu ersparen, das heisst je 10 cm Länge und pro Grad: Für Stahl 1 Mue, für Kupfer 2 Mue, für Kunststoff mehr als 10 Mue. (!)

Die für die Busbarlänge des TE, geschätzt 30 cm, reden wir dann von >3 Hunderstel, pro Grad, also bei 40 Grad Unterschied von 120 Hunderstel... das sind 1,2 mm, für den Kunststoff, und nur 1/10 davon für das Busbar. Also werde die beiden äusseren Pole im Akku um je 0,6 mm (die Hälfte von 1,2 mm) versetzt (mindestens).
(Also, die Kunsstoffpakete dehnen sich aus, die Busbars fast nicht, und die Relativbewegung zerrt an den Polen)

(Die meisten anderen Anwender haben keine parallelgeschalteten Akkus, dann drittelt sich die Busbarlänge, und dann sieht es schon freundlicher aus.)

Das ist der Grund, warum dünere Bleche "V-Knicke" haben und/oder aus mehreren dünneren Lamellen bestehen, siehe die Kommentare von:

MountainBiker hat geschrieben:Ich persöhnlich verwende als Zellverbinder auch nur die "fertigen" gestanzten Kupferblechstapel.


Hans Kroeger hat geschrieben:Ich verwende grundsätzlich zwischen den Zellen nur die "Originallaschen", da diese nicht nur gebogen sind, sondern auch aus mehreren Lagen dünnes Kupferblech gefertigt werden, also flexibel sind. Bei sehr großen Strömen kann man auch zwei Laschen zerlegen und zu einer Lasche stapeln.


So, jetzt können die Kenner dieser Zellen nochmal ran um zu sagen, ob das (steife Busbars bei der Situation des TE) noch "gesund" ist.

BusLifeTravel am 21 Aug 2020 20:57:24

Anbei ein paar Impressionen der Initialladung.

Ich hatte mich außerdem v erschrieben. Es sind immer 3.302V auf jeder Zelle und zwar exakt 3.302V
Schon erstaunlich wie genau gleich die alle sind. Ich werde jetzt mal bis 3.60V Initialladen. Das sollte ja nun keine ganze 3 Wochen in Anspruch nehmen.

Grüße






Gast am 21 Aug 2020 21:30:21

Steter Tropfen höhlt den ....Stein. :D

Gast am 21 Aug 2020 21:46:31

Mutig, Dauerbetrieb mit diesen dünnen Leitungen und Krokodilklemmen.,

Gast am 21 Aug 2020 22:17:20

pfeffersalz hat geschrieben:Mutig, Dauerbetrieb mit diesen dünnen Leitungen und Krokodilklemmen.,

3 A.

Hans Kroeger am 22 Aug 2020 08:38:25

BusLifeTravel hat geschrieben:Anbei ein paar Impressionen der Initialladung.

Hallo Simon, ich würde eine kleine Sicherung in eine der Zuleitungen setzen, für den Fall, dass Dein Labornetzgerät einen soft short macht. Beim hard short würden wahrscheinlich die Leitungen verdampfen......
Ob es Sinn macht die Zuleitungen über Kreuz anzuschließen? .....kostet nix und kann nicht schaden.
Servus Hans

Gast am 22 Aug 2020 08:39:31

George67 hat geschrieben:3 A.


Fast genau abgelesen. Mehr geht nicht, obwohl Netzgerät in Spannungsregelung bleibt.

Gast am 22 Aug 2020 10:40:11

George67 hat geschrieben:3 A.

pfeffersalz hat geschrieben:Fast genau abgelesen. Mehr geht nicht, obwohl Netzgerät in Spannungsregelung bleibt.

Weisst du, auch für die komplexen Dinge des Lebens bin ich ein Schnellmerker. :D

HartyH am 22 Aug 2020 13:57:25

Hans Kroeger hat geschrieben:......
Ob es Sinn macht die Zuleitungen über Kreuz anzuschließen? .....kostet nix und kann nicht schaden.
Servus Hans

Hans,
du meinst bestimmt, das Pluskabel auf der einen Seite wie im Foto und das Minuskabel entgegengesetzt am anderen Ende, oder?

Gast am 22 Aug 2020 14:05:15

HartyH hat geschrieben:Hans,
du meinst bestimmt, das Pluskabel auf der einen Seite wie im Foto und das Minuskabel entgegengesetzt am anderen Ende, oder?

Wahrscheinlich.
Un bei 3,8 A nicht wirklich notwendig... :mrgreen:

Gast am 23 Aug 2020 19:16:18

BusLifeTravel hat geschrieben:Anbei ein paar Impressionen der Initialladung.



Grüße






Irre ich mich, oder sind die hintersten Zellen nicht angeschlossen?

BusLifeTravel am 23 Aug 2020 20:53:15

Ne das sieht nur so aus. Da liegt hab ich nur das Kupfer nicht gebohrt und nur unter die Schraube geklemmt. Fließt ja fast kein Strom...

Grüße Simon

Gast am 23 Aug 2020 22:21:04

Dann hätte ein dünner Draht auch gereicht :mrgreen: ,


Ich denke an mechanisch Kräfte auf die Pole, auch wie in meinem letzten Beitrag über Wärme Ausdehnung.

Die Fachleute hier sagen nix.

Also sag ich was.
Ich würde das mit den steifen Bars so nicht machen.

BusLifeTravel am 24 Aug 2020 00:11:22

DAnke Dir für die konstruktive Kritik.

Nehme ich natürlich mit auf den weiteren Weg. Meine Entscheidung ist natürlich eigentlich schon gefallen.

Ich werde mich Ende der Woche mal dem Akkumodul etwas annehmen.

Danke Euch allen für die viuelzahl an Meinungen und Ratschlägen!

Grüße

Hans Kroeger am 24 Aug 2020 05:53:28

George67 hat geschrieben:Also sag ich was.
Ich würde das mit den steifen Bars so nicht machen.

.....ich auch nicht, insbesondere wenn man den Preis von gebogenen Laschen in Relation zum Preis der Zellen sieht. ....
Kompromiss?: zwischen den Zellen an wenigen Stellen 1 qcm große Streifen dickes !! Doppelklebeband anbringen. Die Zellen haben dann ein wenig Spiel, aber natürlich auch für ein ungewolltes Aufblähen.....ist aber nur so mal laut gedacht....

Gast am 24 Aug 2020 09:18:28

BusLifeTravel hat geschrieben:DAnke Dir für die konstruktive Kritik.

Meine Kritik war nicht konstruktiv. Hat mich selbst geärgert.
Ich beschreibe nur ein mögliches mechanisches Problem, ohne klare Kenntnis darüber, obs relevant ist oder nicht, und ohne Vorschlag, wie man es besser machen kann.

Klar ist, dass dein ungewöhnlich großer Akku eher anfällig ist als die "normalen".
Aber wie gesagt - kein sicheres Gefühl bei mir.

Und die Fachleute hier halten sich auch zurück. Eigentlich merkwürdig, wenns nicht relevant wär, hätte sich sicher einer zu Wort gemeldet.

BusLifeTravel hat geschrieben: Meine Entscheidung ist natürlich eigentlich schon gefallen.

Sicher ?

BusLifeTravel hat geschrieben:Ich werde mich Ende der Woche mal dem Akkumodul etwas annehmen.


Dann mache ich dir einen Vorschlag, diesmal konstruktiv. Deine Anordnung der Akkus passt genau zu folgender Idee:

Teile die Zellen auf und verbinde sie als zwei Akkus zu 8s1p. ( Bitte bis zum Ende weiterlesen ! )

Dazu verbindest du jeweils 8 Zellen mit 7 zweipoligen kurzen Verbindern.
Der Strom in den Verbindern ist nur der halbe Gesamtstrom. Also kannst du diese etwas schwächer auslegen, z.B. 3 Lagen 1mm Kupfer 30 breit. Übereinandergelegt und mit großzügigem V.
Plus und Minus der Akkus verbindest du jeweils mit einem langen Verbinder. Auch diesen aus 3 Lagen 1mm, der Anschlusspunkt ist in der Mitte. Nur ab dem Anschlusspunkt fliesst der volle Strom, den beiden Akkupacks zuliefern, auf dem Verbinder links und rechts vom Anschlusspunkt nur der halbe.

Die Stufen Akku zu Akku wegen des BMS verbindest du mit einer Lage 300 mm Kupfer (oder weniger), das reicht für den Balancerstrom bei weitestem aus, und notfalls auch für Ausgleichsströme.
Die 8 BMS legst du dann auf einen Akku, oder verteilst sie symmetrisch links-rechts. Würde schön aussehen.

Damit ist der Akku wieder als ein Gesamtakku verbundén. Jetzt sind aber die Hauptstromwege von den Balancerverbindern getrennt. Und die Ströme in allen Hauptstromwegen sind halbiert.

Insgesamt:
In jedem der Akkuhälften fliesst die Hälfte des Gesamtstroms. Das kannst du mit Zangenamperememeter auch messen.
Ist es nicht so, hast du ein Verbindungsproblem, und das kannst du damit identifizieren.
Aller Verbinder sind kurz, mit Ausnahme von Plus und Minus. Aber damit kannst du umgehen.
Die kurzen Verbinder kanst du weich auslegen, musst es aber nicht. Die langen auch, und das wäre gut.
Den Balancerstrom kannst du an den Querverbindern messen.
Ggf. kannst du auch Ausgleichströme zwischen den beiden Akkusträngen messen, was du bei deiner Lösung nicht kannst.
( Du hast bei deiner Lösung keine Möglichkeit zu prüfen, ob sich der Strom auf die gepaarten Zellen genau gleich verteilt. Im Thread über den verbrannten Akku habe ich über dieses Problem schon spekuliert. Da haben sich 3 von 4 zerstörten Verschraubungen auf eine lange Busbar konzentriert.)

Ein Nachteil, den ich sehe, ist der weiche dünne Verbinder bei Plus und Minus. Der mittige Anschlusspunkt hängt weich in der Luft. Aber ich denke, das man man isoliert mechanisch abstützen.

So, das ist jetzt ein konstruktiver Vorschlag. :D

BusLifeTravel am 04 Okt 2020 02:17:01

Hallo zusammen,

zunächst möchte ich mnich entschuldigen, dass ich aus den Vorschlag von Georg nicht eingegangen bin.
Danke für Deine Idee. Ich konnte SIe leider so nicht umsetzten.

Anbei mal ein paar Bilder des Fortschritts.

Grüße SImon




BusLifeTravel am 19 Okt 2020 23:50:02

Hallo zusammen,

wir haben zwar noch nicht wirklich Material für den Youtube Channel zusammen, aber wir würden uns riesig freuen, wenn Ihr schon mal einfach auf dem Kanal auf "abonnieren" klickt und die Glocke acktiviert, dann seid Ihr auch die ersten, die sehen wie der Bus so langsam Formen annimmt.
Also einfach buslifetravel auf Youtube und Instagramm suchen und wir sehen uns;)

Grüße an Euch und danke für die netten Worte!
Simon

BusLifeTravel am 04 Nov 2020 21:33:13

So nun macht die Kiste was sie machen soll.

Hallo zusammen, ich melde mich nochmal um den aktuellen Stand zu zeigen. Das Akkumodul macht nun was es soll. Das war nun doch noch wirklich so einiges an Tüftelei. Ich musste Optokoppler als Bindeglied zwischen dem BMS (LiPro1-6 active) und den Multiplus 2 einfügen, um das OVP und LVP Signal weiterzuleiten. Die Multis haben hierfür 2 Aux Eingänge und ein Addon namens 2 wire BMS womit man das Ganze steuern kann. Bei einem Fehler gehen die im "parallel"-Modus befindlichen Multiplus beide aus. Bei OVP schalten sie wahlweise in Erhaltungsspannung oder gehen aus. Bei LVP gehen sie in den Modus Charger only. Somit ist es möglich die Multis direkt an die Akkus anzuschließen ( wie von Victron gewünscht) und eben nicht erst nach den eigentlichen Relais (Greenswitch) für OVP und LVP. Mein Heißluftföhn war gestern mal ne halbe Stunde an und hat sage und schreibe 3% Akkuleistung gezogen;)

Moderation:Werbung entfernt


DANKE an Alle hier für die wirklich sehr sehr große Hilfe.
OHNE EUCH STÄNDE DER KLOTZ JETZT SO NICHT IM KELLER!!!




























Stocki333 am 04 Nov 2020 21:42:37

Alter Schwede
Das nenne ich mal eine Anlage. Und schön anzuschauen.
Da sieht man was du für einen Platz zur Verfügung hast. Brauchst wahrscheinlich einen Stapler um des in den Bus zu bekommen.
Deine Fotos waren schon eine positive Überraschung. Hut ab.
Gruß Franz

HartyH am 05 Nov 2020 00:30:25

BusLifeTravel hat geschrieben:Hallo zusammen, ich melde mich nochmal um den aktuellen Stand zu zeigen. Das Akkumodul macht nun was es soll. Das war nun doch noch wirklich so einiges an Tüftelei. Ich musste Optokoppler als Bindeglied zwischen dem BMS (LiPro1-6 active) und den Multiplus 2 einfügen, um das OVP und LVP Signal weiterzuleiten.

Vielen Dank für die Rückmeldung.
Eine tolle Anlage hast du da aufgebaut. Gefällt mir.

Welche Optokoppler hast du installiert?
Hast du eventuell für die Anbindung einen kleinen Schaltplan für mich?
Du mußt ja auch die GreenSwitch parallel ansteuern.

BusLifeTravel am 05 Nov 2020 00:38:52


BusLifeTravel am 05 Nov 2020 00:49:02

Vom letzten Lipro geht OVP out an den Optokoppler und dann an Minus. Die Potentialfreie Seite geht in den Aux 1 Eingang.
Genauso mit LVP an Aux 2. In VEConfigure dann 2 wire BMS Addon installieren und die Aktionen für Aux "closed" konfigurieren.
Das ist dann fast selbsterklärend wenn man mal da ist...
Für die Greenswitch geht das Signal vom letzten Lipro (LVP out und OVP out) an den LVP und OVP Anschluss im Greenswitch.

Ich mache aber mal einen Schaltplan. Das muss ich für unser erstes Video dazu sowieso machen. Grüße Simon


BusLifeTravel am 05 Nov 2020 00:50:23

PS ich habe die Kabelschuhe anschließend noch gekürzt... :D Das Bild ist schon älter.

HartyH am 05 Nov 2020 00:58:57

BusLifeTravel hat geschrieben:PS ich habe die Kabelschuhe anschließend noch gekürzt... :D Das Bild ist schon älter.

:lol: ich kann dich verstehen, warum du das schnell noch dazu geschrieben hast.

Vielen Dank für die Erklärung mit den Optokopplern

BusLifeTravel am 05 Nov 2020 01:04:45

Vielleicht noch ein kleiner KOmmentar zu der Aluverbundrohrzange. Die schneidet 120qmm Kabel wie Butter und super glatt. Auch bin ich mit der Crimpvariante aus China wirklich zufrieden. 120qmm gingen ohne große Anstrengung und sauber von der Hand.
Zusätzlich habe ich auch noch Pressbacken für Sanpress (Wasserrohre) mit geordert. Das hatte ich im Haus schon verbaut und ist super einfach. Habs getestet und es funktioniert echt klasse. FÜr den Profi natürlich viel zu umstädnlich, aber für die paar Pressungen muss man sich nicht mehr für doch recht viel Geld die Akkupresse ausleihen. Es gab allerlei Einsätze, auch für Hydraulik etc. Da wäre ich vielleicht etwas vorsichtig und würde dem China-Heimwerkerprodukt nicht ganz vertrauen.
Eine Sache möchte ich noch teilen, da ich wirklich schwer begeistert bin was für einen guten Eindruck das Produkt macht.
--> Link
Super scharfes Bild, komplette Android Funktionalität (Maps, Internet etc.) und gut verarbeitet. Solange die Kameras ne gewisse Zeit halten bin ich für das Geld mehr als zufrieden.
Grüße Simon

HartyH am 05 Nov 2020 02:44:56

Hallo Simon,

mich würde es noch interessieren,
wie das mit den beiden Lichtmaschinen ausgegangen ist bzw. welche Batterien damit geladen werden?

BusLifeTravel am 05 Nov 2020 03:20:23

Die beiden Limas sind nicht getrennt nutzbar, gehen beide auf die Starterakkus.

Ich trenne jetzt mal erst mit dem Cyrix Li und sehe ob das ohne booster auf die Länge irgendwie klappt...

Es ist ja Euro 5 und wahrscheinlich keine geregelte Limasteuerung. ICh werde mal messen müssen welche Ströme ltztendlich fließen. Das große Problem ist einfach die Aufteilung im Bus. Die Starterakkus sind hinter dem Fahrersitz die Limas im Heck und das Akkumodul kurz vor der Hinterachse. Also 10m zum Starterakku und 8m zurück. Es sind zwar 120qmm Leitungen aktuell schon verbaut. Das sollten so zirka 2-3% Spannungsabfall bedeuten. wäre ja ok oder?

Mal sehen...

Grüße

Stocki333 am 05 Nov 2020 07:34:30

So aus dem Bauch raus, müßte das funktionieren. Bei mir sind es insgesamt 12,8 Meter 54 mm2 von der LM zur Winston. Plus und Minusleitung zusammen. Kaltleistung der LM ist ca.85 A. Dauerlast 52 - 55 A. Und geht der Strom zurück, wird auch der Spannungsabfall geringer. Bei diesem Ladestrom sind die Winston bei 13,7 volt faktisch voll. Erst dann geht der Strom zurück und die Spg. steigt. Bei dir ist das x 2.
Viel Spass und halte uns auf dem laufenden.
Franz

Hans Kroeger am 05 Nov 2020 09:28:16

Stocki333 hat geschrieben:So aus dem Bauch raus, müßte das funktionieren.Bei dir ist das x 2.
Franz


Weniger aus dem Bauch heraus sieht das etwa so aus:


vergiss die Anmerkungen und die Farbe, mein Tool dient anderen Zwecken. Der Spannungsabfall ist etwa 0,4 Volt

Servus Hans

Stocki333 am 05 Nov 2020 10:24:24

Hallo Hans
Schönes Tool. Respekt. Alles Berücksichtigt. Relais und Sicherung.
Du darft eines nicht übersehen. Der LM Regler Liefert den Strom, eher die Leistung, was er kann.
Und die Spannungsdifferenz ist groß genug, um diesen Strom zu treiben. Und ab die 13,7 -13,8 Volt geht der Ladestrom zurück.
Wer jetzt letzendlich dafür verantwortlich, das erschliesst sich mir nicht. Entweder die Winston nimmt nicht mehr so viel auf oder der Regler nimmt bereits die Leistung zurück.
Bei vollen Accu (13,4 Volt Ruhespannung) ist das selbe Verhalten. Ein paar Minuten Motorlauf und der Accu ist auf 14,3 - 14,4 Volt.
Könnte mir vorstellen, das es beim TE genauso wäre.
Gruß Franz

HartyH am 05 Nov 2020 11:33:38

Stocki333 hat geschrieben:....
Und ab die 13,7 -13,8 Volt geht der Ladestrom zurück.
Wer jetzt letzendlich dafür verantwortlich, das erschliesst sich mir nicht. Entweder die Winston nimmt nicht mehr so viel auf oder der Regler nimmt bereits die Leistung zurück.

Hallo Franz,
das ist interessant.
Wie groß sind deine Winston?

Nur mal als Beispiel: Ich habe 400Ah auf 24V und egal auf welche Ladeschlußspannung ich mein Ladegeräte oder Regler einstelle, ich bekomme immer bis zur Ladeschlußspannung volle Ampere rein.
Ich experimentiere gerade mit einer recht hohen Ladeschlußspannung von 29,4V um eine Zelle auszugleichen (balancieren).
Ich habe die LiPro1-3, welche Topbalancer sind.

andwein am 05 Nov 2020 12:04:42

BusLifeTravel hat geschrieben:So nun macht die Kiste was sie machen soll.

Tolle Bilddokumentation, tolle Verarbeitung! Kompliment
dafür ein Pünktchen
Gruß Andreas

Stocki333 am 05 Nov 2020 12:15:36

HartyH hat geschrieben:Hallo Franz,
das ist interessant.
Wie groß sind deine Winston?

300 Ah 12 Volt. LM hängt direkt an der LM. 12,8 m, 54 mm2. Nur eine AGM 33Ah wird über Zündungsplus dazugeschaltet.
Aus Sicherheitsgründen. Anlage läuft seit 90000 Km. Nie ein Problem damit gehabt. Startströme von 400 A sind auch kein Problem.
Gruß Franz

HartyH am 05 Nov 2020 12:27:12

Stocki333 hat geschrieben:Anlage läuft seit 90000 Km. Nie ein Problem damit gehabt. Startströme von 400 A sind auch kein Problem.
Gruß Franz

was soll ich sagen: Alles richtig gemacht :ja:

hjkr am 13 Dez 2020 20:32:35

Dann mache ich dir einen Vorschlag, diesmal konstruktiv. Deine Anordnung der Akkus passt genau zu folgender Idee:

Teile die Zellen auf und verbinde sie als zwei Akkus zu 8s1p. ( Bitte bis zum Ende weiterlesen ! )
.....
So, das ist jetzt ein konstruktiver Vorschlag.


Könntest Du das einmal aufzeichnen?

cu HJK

BusLifeTravel am 22 Mär 2021 21:58:52

Hallo zusammen,

anbei mal ein paar Bilder von unserem Projekt.













Die Kordämmung bekommt noch eine Dampfsperre und dann geht es so langsam schon an den Innenausbau.
Wir werden auch ein paar Videos machen. Ihr könnt gespannt sein.
Grüße und bis bald
Schöne Woche und bis bald.

Fledermaus am 22 Mär 2021 22:59:21

Servus
Auf den Bildern mit den Stützen, habt ihr da das Dach gestützt oder denn Boden gepresst?

BusLifeTravel am 26 Jul 2021 20:48:22

Das waren die Kork Platten der Decke, die hier eingeklebt wurden und dafür über Nacht hochgepresst wurden.
Grüße Simon

Superkraut am 02 Sep 2021 14:40:39

Hallo zusammen , wir planen ein ähnliches Projekt für unseren 12 Meter langen US School Bus. Der TE kann leider keine Nachrichten mehr empfangen. Wahrscheinlich Postfach voll. Mich würde interessieren, ob man mit ca. 8000 Euro hin kommt , wenn man nicht gerade die Winsten Zellen nimmt. 16 420Ah Zellen kosten ca. 2400 Euro. Mir erschließt es sich nicht ganz , warum 2 Multiplus genommen wurden und nicht einer mit mehr Leistung ? Meine Tendenz ist da eher der Victron Quattro 24/8000. den Quattro, weil man an ihm noch zum Beispiel eine Brennstoffzellen anschließen kann. Das soll wohl beim Multiplus nicht gehen. Oder bin ich da falsch informiert? Zudem tendiere ich zu 6x400 Watt Sunpower Module.
Beste Grüße
Sascha

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

HYMER-Smart-Battery-System ohne Bleibatterie
Unterspannungsabschaltung EBL 119 vs JBD 150A BMS im Hybrid
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt