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Liontron an Calira EVS 20 30 und Calira SR13


womojack am 08 Mär 2020 01:06:38

Hallo Gemeinde,

ich habe vor drei Jahren ein gebrauchtes Wohnmobil (Knaus Traveller 708; BJ2002) gekauft. Anfangs hat die Aufbaubatterie (2x 90 Ah, Nassbatterie Bosch L5 013) gute Dienste geleitet. Jetzt ist sie jedoch hinüber und ich überlege auf LiFePO4 umzusteigen.

Mein Favorit ist die „LIONTRON LiFePO4 12,8V 100Ah LX Smart BMS mit Bluetooth“. Neben den einschlägig bekannten Vorteilen der LiFePO4-Technologie überzeugt mich an diesem Modell das integrierte BMS und der Batteriecomputer (Bluetooth). Ich frage mich jedoch, ob der Einbau tatsächlich so einfach ist, wie vom Hersteller behauptet. Dieser gibt an, dass keine Anpassungen an Ladereglern, Verkabelung etc. vorzunehmen ist.

Ich habe bei mir eine Calira EVS 20/30 und einen Solarregler Calira SR13 verbaut. Die EVS hat eine Ladungserhaltungsspannung von 13,8 V. Über einen Schalter (Gel/Flüssig) kann man lediglich einstellen, ob die Nachladephase (14,4 V) für 10 oder 4 Stunden geschaltet wird. Die SR13 wird von zwei 55 Wp-Modulen versorgt und „lädt die Batterie mit maximalem Strom, den das Solarpanel entsprechend der momentanen Sonneneinstrahlung liefern kann bis zur Gasungsspannung und schaltet danach auf Erhaltungsladung um.“ Dabei wird die Spannung angegeben mit: Hauptladung 14,4Volt/ Erhaltungsladung 14,2Volt. Die Spezifikationen meiner Lichtmaschine kenne ich leider nicht.

Was meint ihr kann man zunächst die o.g. LiFePO4-Batterie einbauen (1:1-Austausch)? Der Hersteller gibt die Ladeschlussspannung der Batterie mit 14,4 - 14,6 V an. Insofern müsste das doch passen, oder?

Sicherlich gibt es optimalere Settings. Da ich jedoch Elektrotechnik-Einsteiger bin, suche ich einen LiFePO-Einstieg mit möglichst geringem Einbauaufwand. Perspektivisch würde ich noch den Solarregler erneuern, um insbesondere auch noch Potential für einen zusätzlichen Solarkoffer oder neue Solarmodule zu haben. Außerdem könnte ich dann auf MPPT umstellen, um ggfs. aus meinen alten Solarmodulen noch etwas mehr Ertrag heraus zu bekommen.

Im Schnitt fahren wir jeden Tag 1-2 Stunden. Landstrom möchte ich möglichst selten anschließen; nur wenn es sich „zufällig“ ergibt. Vielleicht 1x pro Woche; bei Bedarf aber auch öfter. Uns reicht es aus, wenn wir mit vollen Batterien 2-3 Tage autark stehen können.

Ich freue mich über jeden Hinweis. Wie geschrieben bin ich elektrotechnisch noch nicht sehr bewandert, habe aber den Ehrgeiz mich einzuarbeiten, um zukünftig möglichst viele Arbeiten selbst durchführen zu können. Also was meint ihr, ist mein Vorhaben sinnvoll?

Grüße
womojack

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Stocki333 am 08 Mär 2020 08:18:50

Hallo Womojack
In diesem Forum gibt es jede Menge Lesestoff. Auch über das Thema 1:1 Tausch.
Zum Thema Lintron gibt es ja in der Zwischenzeit einen eigenen Tröt.
--> Link
Einfach durchlesen, ist sicher etwas dabei für deine Meinungsbildung.
Solltest du bei deiner Entscheidung bleiben, kannst du die nur einbauen und über die App deinen Ladestrom kontrollieren.
Damit meine ich den Ladestrom der über die Lichtmaschine kommt. Bist du im Bereich von 20 A ist alles in Ordnung. Spitzen mit 25 A kurzzeitig ist nicht das Problem. Hier hilft nur Ausprobieren und messen.
Sollte die Werte überschritten werden:
Bosster einbauen, mit 25 A ladeleistung. Über das Ebl den Ladestrom schicken. Kostet nicht die Welt, aber du bist auf der sicheren Seite.
Das mit dem Solarregler hast du ja bereits erkannt. den würde ich nur als Ersatzgerät mitnehmen oder Entsorgen.
Bau dir einen Victron Smart Regler ein mit 15 A.
--> Link
Alternativ den 75/20. Und bau in der nächsten Erweiterung die Solarmodule auf 24 oder 36 Volt Module um. So arbeitet der MPPt auch vernünftig. Der Regler lässt sich auf jede Art von Batterie programmieren.
Gruß Franz




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