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Reisebericht - Cote dAzur und Provence im Februar


womo-2 am 12 Mär 2020 11:59:02

Côte d’Azur und Provence - Carnaval NIce

Die Faschingszeit steht ins Haus und wir wollen die Tage nutzen, um in den Süden von Frankreich zu reisen. Wir sind zwar große Freunde der traditionellen, historischen „Schwäbisch Alemannischen Fasnet“ und wir lassen die Narrensprünge in Elzach, Überlingen oder Rottweil selten aus, aber in diesem Jahr zieht uns die Wärme und der Flair des Südens an. Das Wohnmobil steht Werkstatt geprüft und mit neuem TÜV vor der Tür, also steht der Reise nichts mehr im Weg.

Vorbei an Luzern und durch den Gotthardtunnel fahren wir ohne Stau nach Cannobio an den Lago Maggiore. So war der Plan. Aber es kam leider ganz anders.

Die Strasse nach Cannobio ist ab der schweizer/italienschen Grenze recht schmal, Richtung Süden fährt man immer eng an der nur grob behauenen Felswand entlang, Gegenverkehr gibt es reichlich. Mir war diese Strecke schon immer unsympathisch, wenngleich wir schmale und enge Sträßchen lieben. Weil einige Fahrzeuge des Gegenverkehrs sehr weit zur Straßenmitte hin fahren, muss ich so weit wie möglich rechts bleiben, um nicht mit dem Gegenverkehr zu kollidieren. Plötzlich gibt es einen lauten Knall, unser rechter Außenspiegel schlägt krachend gegen das Seitenfenster. Bei der nächst möglichen Gelegenheit halte ich in einer eigentlich viel zu kleinen Parkbucht an, um den Schaden zu begutachten. Und dabei rumple ich mit der hinteren Stoßstange noch krachend gegen eine vorstehendes Stück Felsen. Aber ich wollte einfach schnell den Schaden begutachten und vor allem die Strasse nicht blockieren.

Die Begutachtung des Schadens ist ernüchternd. Das Gehäuse des Außenspiegels ist total zerfetzt, die Spiegelgläser sind Gott sei Dank heil geblieben, aber die Oberfläche ist deutlich zersplittert. Die hintere Stoßstange ist an mehreren Stellen zerbrochen und aus der Verankerung gerissen. Aber die Beleuchtung und die Blinker funktionieren noch!



Die Stoßstange kann ich notdürftig wieder befestigen, der Spiegel wird mit Panzerband geklebt und so schaffen wir es, das kurze Stück nach Cannobio auf den Stellplatz am Fluss zu fahren. Dort wird alles noch einmal ausführlich begutachtet, der Spiegel soweit geklebt, dass wir weiterfahren könnten, und die Stoßstange mit Panzerband so fixiert, dass sie nicht mehr aus der Befestigung rutschen kann. Und dann kommen die Selbstvorwürfe! Ich habe übrigens schon einmal gelesen, dass der rechte Außenspiegel das am meisten benötigte Ersatzteil des FIAT Ducato und des PEUGEOT Boxer wäre. Aber das ist nur ein schwacher Trost.

Und dann kommt der gute Entschluss: Wir lassen uns unsere Reise nicht vermiesen!

Und wo kann sich die Seele besser erholen als bei einem guten Essen. Zielstrebig gehen wir das kurze Stück ins Zentrum von Cannobio, steuern auf die von uns geliebte Pizzeria an der Kirche zu (Pizza al Campanile) und genießen die für uns beste italienische Pizza am Lago. Lecker!



Wir brauchen also dringend einen neuen Außenspiegel, denn durch die vielen kleine Risse im Glas ist der Spiegel nur noch sehr bedingt brauchbar. Wegen unserer sehr überschaubaren Italienischkenntnisse wollen wir das Ersatzteil in Frankreich kaufen. Also etwa 400 Kilometer nach Süden. Bevor wir auf die Autostrada fahren, gehen wir in Verbania auf einen italienischen Cappuccino in die kleine Bar gegenüber dem Fähranleger, machen einen kleinen Bummel durch das schöne Städtchen und fahren auf der Autobahn bis ans Mittelmeer.





In Menton in Frankreich gibt es einen größeren PEUGEOT Händler der auch Ersatzteile vorrätig haben soll. Der Betrieb ist schnell gefunden, aber dieses winzige Autohaus hat nie und nimmer ein größeres Ersatzteillager. Außerdem ist es mitten in der Stadt und es ist einfach unmöglich anzuhalten. Eine Hofeinfahrt zur Werkstatt in ausreichender Breite für ein Wohnmobil ist nicht vorhanden. Also wieder im Netz recherchiert und weiter geht die Fahrt bis nach Antibes.

Der örtliche PEUGEOT Händler ist sehr bemüht, aber erst nachdem er mit dem Großhandel telefoniert hat, glaubt er zu wissen, welchen Außenspiegel er für uns bestellen muss. Und morgen um 9 Uhr soll das Ersatzteil vor Ort sein.

Nach dem ganzen Trubel haben wir keine Lust mehr uns auf die Suche nach einem Schlafplatz zu machen. Wir steuern kurzerhand den Parkplatz des „Marineland“ (Meeres-Themenpark) an. Für eine Nacht ist der Platz in Ordnung, aber leider sind die angrenzende Strasse und die Bahnlinie sehr laut.

In der Nacht fällt mir ein, dass zum Wechseln des Außenspiegels die Remis Seitenverdunkelung abmontiert werden muss. Ob das die PEUGEOT-Leute schon mal gemacht haben, wage ich zu bezweifeln. Da ich das Seitenteil auch noch nie montiert/demontiert habe, rufe ich meinen Wohnmobilhändler an, um mir das Prozedere erklären zu lassen. Geht eigentlich ganz einfach. Einen Kostenvoranschlag für den defekten Leuchtenträger lasse ich mir auch gleich mailen!

Der Außenspiegel ist beim Peugeot-Händler angekommen! Hurra! Aber es ist der falsche! Ich habe dem Monteur vorgeschlagen, vor der Demontage des defekten Spiegels erst mal zu vergleichen, ob der neue Spiegel auch passt. Die Leute hier im Süden sprechen einen fürchterlichen Dialekt (teilweise wird hier noch eine Mischung aus einheimischem lingurischen Dialekt und Latein gesprochen, das so genannte Nissart oder Niçard), aber ich verstehe sie leidlich gut. Leider scheint der Monteur mein Hochfranzösich nicht so gut zu verstehen. Sonst hätte er nicht das Remis Seitenteil und den defekten Spiegel demontiert um dann festzustellen, dass der bestellte Spiegel nicht passt. Mist!

Also alles wieder auf Anfang. Gott sein Dank ist der Automechaniker sehr versiert und sorgfältig, und wir befestigen das Seitenteil und den alten Spiegel wieder fachmännisch. Der richtige (?) Spiegel wird bestellt, und soll morgen um 9 Uhr da sein. Na ja.

Die Cote d’Azur ist für Wohnmobilisten kein einfaches Reisegebiet. Es gibt kaum offizielle Stellplätze und frei Stehen ist wegen der sehr bergigen Gegend schwierig. Da wir uns mehrere Städte ansehen wollen, mieten wir uns auf einem Campingplatz zwischen Nizza und Cannes ein. In Villeneuve Loubet finden wir ein schönes Plätzchen (La Vieille Ferme). Von hier sind es 200 Meter zur Bushaltestelle nach Cannes oder Nizza. Perfekt. Bis zum Bahnhof ist es ungefähr einen Kilometer. Geht also auch gut zu Fuß.

Wir schnappen uns gleich den nächsten Bus nach Antibes. Für 1,50 Euro p.P. kommen wir schnell und ohne Parkplatzsuche in die Stadt. Die malerisch schöne Altstadt von Antibes verzaubert uns mit ihren engen verwinkelten Gassen und typisch französischem Flair. Ein Highlight ist das zum Picasso-Museum gehörige Schloss Grimaldi, das mit seinem bemerkenswerten Reichtum an Kunstschätzen beeindruckt. Eine vollkommen andere Seite der Stadt ist der Hafen mit riesigen prachtvollen Yachten. Ein Aushängeschild unter den Häfen von Antibes ist der Port Vauban. Dieser See- und Yachthafen setzt durch seine außergewöhnliche Größe europaweit Maßstäbe. Da sich dort hauptsächlich die „Schönen und Reichen“ aufhalten, trägt das Gelände den Beinamen „Milliardärhafen“!







Der Außenspiegel ist da! Und er passt!! Halleluja! Die Montage geht recht schnell, der Monteur weiß ja noch wie er es gestern gemacht hat. Die Rechnung ist dafür „gesalzen“. Ich habe heute noch schnell beim meinem PEUGEOT-Händler in Freiburg angerufen, damit ich weiß, was das Ersatzteil bei uns kostet. Und zwar ziemlich genau die Hälfte was ich hier bezahlen darf. Ich glaube allerdings nicht, dass uns ein „Touristen- und Notfallpreis“ berechnet wurde, denn die Werkstatt macht einen sehr seriösen Eindruck. Es nützt alles nichts, mit dem defekten Spiegel wären wir nicht mehr weit gekommen.

Wir fahren zurück auf den Campingplatz und mit dem Bus bis nach Cannes. Im Gegensatz zu gestern ist der Bus heute richtig voll, die Luft ist stickig und schwül… so macht öffentlicher Nahverkehr keinen Spaß, auch wenn die Fahrt wieder nur 1.50€ pro Person kostet.

Prächtige Luxushotels, vor allem aus der Belle Epoque, und Luxusboutiquen säumen die Croisette, den berühmten Boulevard, der am Meer und an den Sandstränden entlanggeht. Wir sind trotzdem enttäuscht. Vom ehemaligen Glanz Cannes entdecken wir nicht mehr viel. Der Ruf der Stadt übersteigt bei Weitem die Wirklichkeit. Beim „Internationalen Filmfestival“, welches jedes Jahr im Mai im „Palast des Festivals und Congrès stattfindet“, mag die Stadt vielleicht glanzvoller erscheinen.



Heute machen wir uns auf den Weg in das nur wenige Kilometer entfernte Grasse. Unterwegs wechseln wir an einer Tankstelle die leere Gasflasche. Ich muss die Stahlflasche ziemlich weit vom Lager bis zum Wohnmobil schleppen. Und das nervt gewaltig. Eine kleine Sackkarre würde das Prozedere bedeutend Rücken schonender machen. Im Internet finden wir schnell den Gartenmarkt „Leroy Merlin“, lassen uns hin navigieren und kaufen für kleines Geld ein solches Gefährt. Perfekt!

Grasse liegt im Hinterland der Côte d’Azur und ist bekannt als die Stadt der Parfumeure. Das Klima begünstigt hier einen enormen Blütenreichtum. Lavendel und Rosen gedeihen im Überfluss, so dass in Grasse die florierende Parfumindustrie ihren Mittelpunkt hat. Wir quälen uns in einer langen Autoschlange den Berg hoch in den Ort, kurven dort ein bisschen herum bis wir erkennen, nie und nimmer einen Parkplatz zu ergattern, zumal auf dem großen Parkplatz am Ortsanfang hunderte von 2CV’s ausgestellt werden und alles blockieren. Also wieder zurück ins Tal bis nach Mouans-Sartoux. Dort gibt es genügend Parkmöglichkeiten und dazu noch ein nettes Bistro mit einer leckeren „Plat du jour“!

Mit dem Bus geht’s dann anschließend wieder nach Grasse. Kleine Gässchen, Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert und elegante Stadtpalais aus dem 19. Jahrhundert prägen das Stadtbild von Grasse. Wegen der vielen atemberaubenden Aussichtspunkte wird Grasse auch „Balkon des Mittelmeers“ genannt. Das ganze Jahr über kann man in der toskanisch anmutenden Stadt Kunst- oder Parfümausstellungen besichtigen. Aus Grasse stammen zahlreiche berühmte Parfüms wie Rochas, Dior, Chanel … Im Mittelalter war Grasse noch auf das Gerberhandwerk spezialisiert, erst als gegen 1600 der Gerber Galimard die Idee hatte, Lederhandschuhe zu parfümieren, verlegte man sich hier auf die Destillation von Duftstoffen. Diese neue Mode hatte so großen Erfolg, dass die Parfümherstellung nach und nach das Gerbereigewerbe ablöste. Aufgrund des milden Klimas, die Sonne scheint 300 Tage im Jahr, konnten die Parfümhersteller ihre Rohstoffe gleich vor der Haustür anbauen. Die lokalen Pflanzen wie Lavendel, Myrte, Rosen, Orangenblüten, Mimosen und Jasmin wurden zu insgeheimen Schätzen der Stadt. Der gesamte Produktionsvorgang, vom Anbau der Pflanzen bis hin zur Destillation der Duftstoffe, geschieht in Grasse. Große Marken wie Chanel besitzen sogar ihre eigenen Rosen- und Jasminplantagen, die ausschließlich für ihre Parfümherstellung genutzt werden.









Der Karneval in Nizza ist ein gewaltiges Spektakel und eine der größten Veranstaltungen im Winter an der Côte d’Azur. Über zwei Wochen lang vibriert die Stadt im Rhythmus der karnevalistischen Festlichkeiten. Humor, Spott und Poesie stehen bei diesem großen Volksfest im Mittelpunkt. Der Karneval in Nizza, das ist eine Reise voller Phantasie durch Musik, Kunst und Tradition. Farbenprächtige Paraden ziehen Tag und Nacht durch die Stadt, wobei mehr als 1.000 Musikanten und Tänzer aus aller Welt ihre Künste vorführen.

Wir wollen uns dieses Highlight nicht entgehen lassen. Vorab haben wir im Internet Eintrittskarten besorgt, denn zusehen kann nur, wer Eintritt bezahlt hat. Die Umzugsstrecke ist hermetisch abgeriegelt und an den Zugängen werden scharfe Personenkontrollen durchgeführt. Fröhliche und ausgelassene Zuschauermassen warten auf den Wagenzug, der dieses Jahr unter dem Motto „König der Mode“ steht. Es werden nicht wie in Köln oder Mainz Kamellen geworfen, sondern Tonnen von Konfetti rieseln auf die Menschenmenge. Es ist ein herrliches, unvergleichliches Schauspiel!

Seit dem 13. Jahrhundert steht die Mittelmeer-Metropole alljährlich für zwei Wochen im Februar ganz im Zeichen des närrischen Treibens. Eröffnet wird der Karneval durch die Ankunft des Königs. Mit einem Prinz Karneval gibt sich Nizza nicht zufrieden! Dutzende „Carnavaliers“ arbeiten fast das ganze Jahr über an den fahrenden Kunstwerken, die von Zeitungskarikaturisten entworfen werden. Mit Holz, Eisen, Pappmaché, Draht und Farbe fabrizieren sie die bis zu 17 Meter hohen Figuren.

Daneben finden mehrere „Bataille de Fleurs“ statt: Blumenkorsi mit Wagen, die über und über mit Blumen geschmückt sind, manchmal sind es pro Wagen bis zu 3.000 Rosen, Orchideen, Mimosen, Nelken und und und…

* Ergänzung: Wegen der Corona Epidemie wurden alle weiteren Veranstaltungen abgesagt!













Heute Morgen zwitschern die Vögel um die Wette, die Sonne lacht vom Himmel … wir bleiben noch ein par Tage hier. Bei dem herrlichen Wetter wollen wir heute Nizza ohne Karneval ansehen und morgen eventuell mit dem Zug nach Menton und Monte Carlo fahren.

Mit dem Bus und mit der Tram kommen wir schnell ins Zentrum von Nizza, in die fünft größte Stadt Frankreichs. Welche ein Gegensatz zu Cannes! Hier spüren wir, dass Nizza immer noch eine mondäne, weltoffene, stilvolle und glamouröse Stadt geblieben ist. Wir schlendern in die Altstadt „Vieille Ville“, bummeln durch die charmanten Gassen und Hinterhöfe und bewundern die wunderbaren Plätze und Boulevards. Auf dem Marktplatz „Cours Saleya“ ist heute Trödelmarkt (immer am Montag). An Hunderten von Marktständen preisen die Händler ihre teilweise sehr hochwertigen Waren an. Sammler von Antiquitäten und „Nippes“ werden hier bestimmt fündig.

In einem kleinen Bistro am Marktplatz essen wir stilgerecht einen wunderbaren „Salade Niçoise“, sitzen in der Sonne beim Kaffee trinken und genießen. Wir haben es gut …

Entlang der Promenade des Anglais (weil von Engländern Mitte des 19. Jahrhunderts finanziert) schlendern wir zurück ins Zentrum. Am Strand liegen die Sonnenhungrigen und einzelne sind sogar schon im Wasser. Brrrh!














Den kompletten Reisebericht mir noch mehr Bildern gibt's hier: --> Link

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LSNM am 12 Mär 2020 16:01:27

Hallo Joe,

wieder einmal ein wunderschöner Reisebericht mit fantastischen Bildern! Dankeschön für's mitnehmen - dafür ein "+".

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Julia10 am 12 Mär 2020 16:23:21

Mal wieder ein positiver Beitrag, der die Reiselust, wenn auch erst mal nur beime Anschauen der Fotos, schürt.

Danke für die Bilder und den interessanten Bericht :!:

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iwoi am 12 Mär 2020 17:55:28

Interessanter und schön bebildeter Reisebericht! Danke dafür!
Werde jetzt noch bissle auf deiner Homepage "stöbern"!
Wenn es momentan auch so aussieht, daß das Reisen in nächster Zeit schwierig wird, daß lesen von so tollen Reiseberichten bleibt uns!

TiborF am 12 Mär 2020 18:43:25

Jetzt lesen alle "neidvoll" bzw. "sehnsuchtsvoll" Deinen schönen Reisebericht, ich aber freue mich, dass Du diese schöne Reise noch machen konntest und vor allem unbeschadet überstanden hast.
Danke für die Mühe und Arbeit hier, den Reisebericht hier reinzustellen.

Ich hoffe, wir alle hier aus dem Forum können auch bald wieder reisen. Bis dahin gucken wir uns in unserem eigenen Land wundervolle Plätzchen an, man muss nicht immer in die Ferne reisen, wenn das Heimatland auch so viel Schönes zu bieten hat. Wäre auch eine Idee für einen neuen Thread 2020 - die schönsten Reiseziele in Deutschland

womo-2 am 12 Mär 2020 23:20:38

Vielen Dank für Eure positiven Anmerkungen.
Ich bin auch froh, dass wir in der derzeitigen Ausnahmesituation wieder gut zuhause angekommen sind.

frankjasper8 am 13 Mär 2020 22:42:43

Ein schöner Reisebericht und irgendwie "lebendige" Fotos!

:daumen2:

Eine schöne Ablenkung und ein Alternativprogramm zu den "Corona-Berichten" im TV-Programm.
Die Feindberührung mit dem Seitenspiegel und der Heckleuchtenträger mußte natürlich nicht sein. Mir ist das vor Jahren hier zuhause passiert, als ich das WoMo nach einer Tour wieder in die Scheune stellen wollte. Rückwärts in die Scheune, da drückte mir eine Windboe den Scheunenflügel so in die Beifahrertür, daß der rechte Rückspiegel sich nach vorn umklappte und abbrach. Den original verbauten Spiegel gab es wohl nicht mehr, so fahre ich seitdem mit 2 verschiedenen "Ohren" durch die Lande.

Nochmals Dankeschön für den Bericht und hoffentlich eine zufriedenstellende Reparatur des Heckleuchtenträgers.

schneggenhaus am 14 Mär 2020 13:40:50

Vielen Dank für den schönen Reisebericht, wir wollten eigentlich auch los vor Ostern aber das könnte Eng werden.

Wegen dem Lago Maggiore von der Schweizer Grenze bis Verbania, ja da ist es eng teilweise aber man muss nicht so ausweichen, das man sich den Spiegel kaputt schlägt und dann auch noch die Stossstange. Sobald es zu eng wird bleibe ich stehen und schaue das der Gegenverkehr besser ausweicht, der hat ja keine Felswand auf der rechten Seite ...... wir mussten auch schon die Spiegel einziehen das der andere vorbei kam, so kann man ausweichen ohne das man sich etwas kaputt schlägt, das ist meine Erfahrung mit der Enge vom Lago Maggiore den ich sehr gerne fahre, aber Nerven braucht es schon :-o
Dafür hat es uns den Spiegel in St. Rhapael abgerissen in einer Baustelle von einem Bauwagen, ich hätte dem am liebsten eine geklatscht, da er in unsere Fahrbahn rein fuhr ohne zu schauen :cry:

Bhartmann am 01 Apr 2020 21:09:19

Sehr sehr schöner Reisebericht und erst die Bilder. Diesen Reiseverlauf wollten wir auch machen ...aber ohne den defekten Spiegel.
Super danke




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