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LKW Womo Versorgung LiFePo4, Solar, Victron Multiplus 1, 2, 3, 4, 5


HartyH am 16 Mär 2020 14:43:19

Stocki333 hat geschrieben:MPPT 100/50
Der kann 1400 Watt.
4 Module x 350 Watt = 1400 Watt
Maximaler Strom: 9,36 A x 4 = 37 A

der MPPT 100/50 ist zu klein für 4 Module x 350 Watt = 1400 Watt, denn
1400Wp ./. 24V = 58,3A
dabei hast du noch nicht mal den Energieertrag bei Minustemperaturen berücksichtigt oder wenn du durch hügeliges Land bergauf und bergab fährst, wo die Sonne einen sehr guten Einfallswinkel hat.
Aus diesen Gründen rechne ich immer mit dem Faktor 1,15 d.h. 1400 x 1,15 = 1610Wp und dann sinds gleichmal 67A.
Im Übrigen, der TE hat von 360Wp Solarmodule geschrieben.

Stocki333 hat geschrieben:MPPT 100/30
2 Module x 350 Watt = 700 Watt
Maximaler Strom: 9,36 A x 2 = 18,72 A
Hier reicht sogar der MPPT 100/20

auch zu klein dimensioniert, siehe oben.
Die Bezeichnung MPPT 100/20 heißt: 100V maximale Eingangsspannung u. die 20 bedeutet 20A im Sekundärkreis, also der Ausgangsstrom. Was die S.-Module an Strom bringen ist für unsere Berechnungen (fast) nicht relevant, nur die Arbeits- und die Leerlaufspannung (Vmpp und Voc).
Naja, die Victron MPPT-Regler verzeihen eine Unterdimensionierung, z.B. der MPPT 100/50 begrenzt den Ausgangsstrom auf 50A auch wenn öfters mal 67A fließen könnten.

Grüße
Harty

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Stocki333 am 16 Mär 2020 16:04:14

der MPPT 100/50 ist zu klein für 4 Module x 350 Watt = 1400 Watt, denn
1400Wp ./. 24V = 58,3A

Es sind 360 Watt Module.
Der Kurzschlusstrom beträgt 10,24 V x 4 = 40,1 A
Lt deiner Rechnung aber 58,3 A.
Bis jetzt war ich der Meinung die Module liefern nicht den Kurzschlusstrom im Normalbetrieb. Und wenn deine Module solch einen Strom tatsächlich liefern, Schmeiß ich morgen meine Module ins Altstoffzentrum. Und kauf dir deine Ab.
Franz

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HartyH am 17 Mär 2020 00:19:18

Hallo Franz,

nichts für ungut, ich kann deine Zweifel verstehen, aber laß es mich der Reihe nach erklären:

Der TE möchte das Victron SPMD436002400 Solarmodul verwenden.
Nennleistung = 360Wp
Spannung (Vmppt) = 38,4V
Strom (Imppt) = 9,38A

Für die Auslegung des Solar-Reglers braucht man aber noch die Leerlaufspannung (Voc) = 47,4 Volt und den Temperaturkoeffizienten, um bei Minustemperaturen den erhöhten Ertrag zu berechnen.

  • Voc = 47,4 Volt x 1,15 (Faktor als Temperaturkoeffizient) = ca. 55 Volt
  • Nennleistung = 360Wp x 1,15 (Faktor als Temperaturkoeffizient) = ca. 414 Wp
  • wenn der MPPT-Regler die hohe Spannung des Solarmoduls runter transformiert hat, stehen am Ausgang ca. 17,25 Amp. bei 24 Volt zur Verfügung
  • Für ein Solarmodul bräuchte man einen MPPT-Regler mit ca. 60 Volt Eingangsspannung und ca. 18 Amp. Ausgangsstrom, in diesem Fall ein MPPT 100/20
  • Bei mehreren Solarmodulen entsprechend der Schaltung (Reihe oder/und Parallel) multiplizieren

Falls ich etwas vergessen habe, bitte melden.

Harty

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HartyH am 17 Mär 2020 01:30:20

bubblemaker hat geschrieben:Bringt es wirklich so viel, Reihen- und Parallelschaltung zu kombinieren? 2 150/60 kosten ca. über 1100 Euro, 2 100/50, die ich bei paralleler Schaltung von je 3 Modulen bräuchte "nur" ca. 650.

na ja, ich könnte hier eine kontroverse Diskussion auslösen.
Aber die einfache Antwort ist: JA
Ich habe mir deine Anlage und die Randbedingungen durchgelesen und ich würde (schweren Herzens) alles parallel schalten, denn du könntest meherere Konfigurationen haben.
  1. alles parallel und 1 MPPT-Regler,
  2. alles parallel und 2 MPPT-Regler,
  3. alles parallel und 3 MPPT-Regler,
Zu diesen Varianten muß ich mir nochmals Gedanken machen. Dazu später.

Da hast Du Dir wohl den alten Plan angesehen, in den neueren habe ich dieses Ladegerät nicht mehr drin. Wäre eine Variante. Mir gefiel die Version mit dem Cyrix aber besser, da ich damit z.B. auch den LKW bei schwacher Leistung der Starterbatterie unter zuhilfenahme der Aufbaubatterie(n) sarten könnte.

na dann her mit dem neuen Plan :)

Unbedingt eine Trennung mittels eines Relais im Plus hat.
ok...Welches? Wie?

dazu später

Den Hauptschalter würde ich in die Minus-Leitung integrieren
Warum?

um die Masse des Akkus komplett von der Fahrzeugmasse wegzuschalten. Wenn irgendwo der Plus abgeschaltet wird, hast du immer noch eine Verbindung zur Fahrzeugmasse. Nur als Beispiel, du demontierst den Hauptschalter und läßt etwas achtlos das Pluskabel runter hängen welches mit der Fahrzeugmasse in Berührung kommt. Das wird schon ein extremer Kurzschluß.

Das Cyrix CT ist ungeeignet zum Laden von LiFePOs, es ist nur eine Verbindung zwischen Starter- und BordAkku und die LiFePO nehmen sich allen Strom den sie von der Lima bekommen können.
Da muß ich mich noch mal weiterbilden...

Ein Lithiumakku nimmt sich soviel Strom von der Lima, wie er bekommen kann. Die Lima wird auf Dauer immer hoch belastet und quittiert in kurzer Zeit den Dienst. Um das zu vermeiden, sollte man bei Lithiumtechnik einen oder mehrere Booster verwenden wo die max. Stromstärke immer fix eingestellt ist.

Kabelstärken: Alle 230V-Kabel in H07 und 2,5qmm
Reicht für die interne Verkabelung nicht auch 1,5 mm²?

bei 230V Anlagen in Fahrzeugen ist H07 und 2,5 mm² vorgeschrieben.
Ich fühle mich damit auch sicherer, denn Anschlüsse mit 2,5 mm² sind vertrauen erweckender als die mit 1,5 mm².
In Fahrzeugen ist das Riesenproblem die ständigen Erschütterungen und Vibrationen. Und mit Vibrationen meine ich hauptsächlich die Motorvibrationen. Ein etwas dickeres Kabel ist deshalb nicht so überfordert als ein dünneres.



Gruß

Stocki333 am 17 Mär 2020 07:47:53

Hallo Harty
Ich bin ein Ochs, mit einem Brett vor dem Kopf. :cry: :cry:
Ist noch nicht lange her, habe ich das einmal einen erklärt. --> Link
Und jetzt falle ich selber darüber. Asche auf mein Haupt.
Normalerweise hab ich die Daten im Kopf. aber bei diesen Grossen Modulen und 24 Volt hab ich mir das Datenblatt gesucht. Und dabei ist mir ein kapitaler Denk und Rechenfehler unterlaufen.
Heute kann ich schon wieder über mich selber lachen, aber gestern hab ich mich saumäßig geärgert über mich selber.
Danke für deine Geduld und gute Erklärung.
ät Norbert.
Vergiss was ich geschrieben habe, über die Anzahl der Regler. War ein Blödsinn.
Gruß Franz

fschuen am 17 Mär 2020 08:35:32

HartyH hat geschrieben:Ein Lithiumakku nimmt sich soviel Strom von der Lima, wie er bekommen kann. Die Lima wird auf Dauer immer hoch belastet und quittiert in kurzer Zeit den Dienst. Um das zu vermeiden, sollte man bei Lithiumtechnik einen oder mehrere Booster verwenden wo die max. Stromstärke immer fix eingestellt ist.


Ich bin kein Fan von Märchenstunden in ernstgemeinten Foren, daher ein paar Fakten:
- Der Strom, der bei Parallelschaltung im Fahrbetrieb in die Batterie fliesst, ist problemlos messbar - entweder mit einem Amperemeter oder gleich mit dem Batteriecomputer. Bei unserem Original-Knaus-Kabel über das EBL sind das etwa 15 Ampere. Meine dickeren, kürzeren Kabel erhöhen den Ladestrom auf 40-50 Ampere. Das kann - und wird - bei jedem Womo etwas anders sein, aber die Grössenordnung stimmt.
- Die Lima wird nur belastet, bis die Batterie voll ist. Auf Dauer wird sie nur belastet, wenn man den Strom auch verbraucht.
- Es ist mir kein Fall bekannt, bei dem eine Lima aufgrund von anderen Batterien den Dienst quittiert hat. Zumindest im echten Leben; das youtube-Werbevideo kenn ich.
- Wenn der Ladestrom zu hoch oder zu niedrig ist, ist ein Ladebooster eine mögliche Lösung. Das gilt für Blei- genauso wie für Lithiumbatterien.

Gruss Manfred

Stocki333 am 17 Mär 2020 08:38:05

Ein Lithiumakku nimmt sich soviel Strom von der Lima, wie er bekommen kann.

Das ist vollkommen richtig.
Die Lima wird auf Dauer immer hoch belastet und quittiert in kurzer Zeit den Dienst.

Das sehe ich so nicht. Der Regler schützt die LM. bin selber das beste Beispiel dafür. Nicht ich, aber das Fzg.
Bei mir gibts keine Starterbatterie. Die LM hängt direkt an der Bordbatterie.300 Ah 250A Variante, Winston. Anlage ist von Lars. Derzeit 85 000 Km gefahren. Erste Lima getauscht vor 30000 Km bei KM 180 000. Austauschlima arbeitet besser und wird nicht so heiß, bei mehr Dauerstrom. Unterbauklima wird im Fahrbetrieb über WR betrieben. Energiebilanz ist Negativ.
LM liefert Dauer 55 A. klima braucht 60A. Also läuft die LM bei grosser Hitze am absoluten Limit. Im Dauerbetrieb.
Ich bin der Meinung, bei der robusten Technik des LKW, das anders zu lösen.
Wenn Norbert sich entschliesst, eine Winston Anlage einzubauen. Könnte man es anders lösen. Liegt einfach am grossen Spannungshub der Anlage des BMS.
Keinen Booster. Sondern dünnere + Kabel verwenden. Dafür 2 Stück davon. 1 Kabel schaltbar. Der Leitungswiderstand wird zur Strombegrenzung genommen.
Die Permanente Ladeleitung mit Trennrelais D+ gesteuert liefert mir einen Ladestrom, der ca bei 35 % der Nennleistung der LM liegt. So bleibt genug Strom für Licht und Verbraucher der Basis. Braucht er einmal mehr Strom, = Ist geringer Solarertrag. Wird die 2 Leitung manuell dazu geschaltet. So geht alles was die LM Liefert zu 90 % in den Bordaccu. Bei Fahren ohne Licht kommt hier schon eine Menge Ampere zusammen.
Vorteil:
Geringe Kosten
Simpl
Geringes Ausfallrisiko, keine Elektronik.
Keine hohe Permanente Last auf der LM.
Wenn erforderlich, viel Strom für die Bordbatterie.
Und eines darf man nicht vergessen. Die Solaranlage von 2 Kw liefert auch beim Fahren unter ungünstigen Bedingungen Strom. Und er hat kein Ebl als bremsenden Faktor.
So würde ich es Lösen. sollte nur als Grundlage für Norbert sein. Zum Nachdenken.
Franz

HartyH am 17 Mär 2020 09:52:37

fschuen hat geschrieben:... Bei unserem Original-Knaus-Kabel über das EBL sind das etwa 15 Ampere. Meine dickeren, kürzeren Kabel erhöhen den Ladestrom auf 40-50 Ampere. Das kann - und wird - bei jedem Womo etwas anders sein, aber die Grössenordnung stimmt.
...
- Es ist mir kein Fall bekannt, bei dem eine Lima aufgrund von anderen Batterien den Dienst quittiert hat. ...

Hallo Manfred,

das ist ja das schöne an diesem Forum, dass viele Meinungen am Ende zum Konsens führen.
Es richtig, was du geschrieben hast und da bin ich gleicher Meinung wenn es um eine 12Volt Anlage geht. Die 12V Limas haben meistens weit über 100A, teilweise 180A Ladestrom. Hier gehts aber um LKW-Limas, welche teilweise nur 55A oder 80A selten über 100A haben. Und glaub mir, was eine 80A-Lima leisten muß, wenn ungebremst die Amps in den Akku fließen.
Leider hat es nicht nur mich sondern auch andere (Kunden von mir) erwischt. Meine 55A Lima war nach ca. 40Tkm hinüber, obwohl ich einen Votronic-Ladebooster mit 25 Amp. habe.
Ok, eventuell hat es auch mit China-Bauteilen zu tuen, aber kaputt ist kaputt.

fschuen hat geschrieben:- Die Lima wird nur belastet, bis die Batterie voll ist. Auf Dauer wird sie nur belastet, wenn man den Strom auch verbraucht.

...und das kann schon mal ein paar Stunden am Stück sein.

Gruß
Harty

fschuen am 17 Mär 2020 10:13:39

HartyH hat geschrieben:das ist ja das schöne an diesem Forum, dass viele Meinungen am Ende zum Konsens führen.


... oder zum Dissens, aber dann weiss man wenigstens, warum :)

In diesem Fall aber vielen Dank für die Aufklärung über die LKW-Lichtmaschinen. Ich hatte das so nicht auf dem Schirm, und ich werde es meiner Sammlung von Lithium-Umbau-Fallstricken hinzufügen.

Die Lösung von Franz inclusive der Auflistung der Vorteile würde ich so unterschreiben. Man kann die Kabel extra ziehen, oder sie noch einer anderen Nutzung zuführen - bei mir dient das dicke Kabel der wahlweisen Versorgung des Wechselrichters aus Starter- oder Aufbaubatterie. Wenn ich beide schalte, habe ich eine "Brücke" zur Starthilfe oder als "Ladebooster".

Gruss Manfred

Stocki333 am 17 Mär 2020 10:50:57

Hallo Harty
Hier gehts aber um LKW-Limas, welche teilweise nur 55A oder 80A selten über 100A haben.

Eigentlich egal ob 12 oder 24 Volt. Geregelt wird eigentlich immer die Abgabeleistung in Watt. Kannst du sehr gut am BMV verfolgen.
Niedrige Aussentemperatur: Mehr Watt. Aussen Heiß. Ein umgekehrtes Verhältnis.
Einen Vorteil hat der LKW. Die Bessere Einbaulage der LM.
Aber deine Bedenken, die teile ich sehr wohl. Es macht für mich einen gewaltigen Unterschied, ob ich es für mich mache.
Oder einen Vorschlag für einen Fragenden. Da kommt schon ein Sicherheitszuschlag dazu. Man sollte nie das Gesamtpaket ausser Acht lassen. Und das ist manchmal auch eine Gratwanderung.
Gruß Franz

Stocki333 am 17 Mär 2020 18:21:00

Hallo Norbert
Mal deinen Tröt durchgearbeitet. Und das Ganze mal aus meiner Sicht durchgedacht.
Zu deinem Kühlkoffer. was genau hast du eigentlich im Auge. Der Schluß drängt sich auf , weil du die Dachmaße schon hast.
Der Koffer wird ca. 6,10 lang, 2,45 breit, 2,35 hoch...

Wo saß die Kühlmaschine. Vorne im Aufbau oder Unterflur eingebaut.
Wenn vorne oben eingebaut. Was hast du dort vor. Normalerweise ist dort jetzt ein Loch.
Austattung:
Was schwebt dir hier vor. Bring einfach deine Gedanken zu Papier. Andere Meinungen können dir deinen Horizont erweitern.
Beides, Induktion und Gas habe ich vorgesehen.

Ich plane für ca. die Hälfte des Koffers einen Zwischenboden von ca. 30cm. Dieser wird auch noch zusätzlich gedämmt(30mm XPS). Dort sollen auch die Batterien rein. Ev. auch ein kleiner Konverter der Alde.

Brauchst du nicht. wenn dort der kleine Wechselrichter für die 220 V Kleinverbraucher sitzt. Deren Abwärme reicht für den Zwischenboden vermutlich aus. Auch die anderen WR produzieren Abwärme. Gut Gedämmt müßte es gehen. Ausgenommen du willst im Winter durchheizen. Am Stellplatz.
Unter Berücksichtigung des Anlaufstromes des Kühlschrankkompressors bräuchte ich wohl einen 1kW Wechselrichter. Hier brauchst du nur einen WR der die ersten Secunden einen Höheren Strom zulässt. Wie für induktive Lasten. Benötigte Gesamtlast steht noch nicht fest.
Ich habe einen Stellplatz für den LKW, an dem ich auch Landstrom habe. Während der Urlaubsausflüge und ev. Überwinterung im Süden natürlich nicht immer.

Bei der Solaranlage: Brauchst du das überhaupt. Meine Antwort ist eher nein. Hast du Landstrom , im Süden , reicht es doch vollkommen, deine 230 Volt Verbraucher auf Landstron zu stellen. Und ein preisgünstiges Ladegerät ist schnell eingebaut in den Zwischenboden. Das braucht nicht viel können. Die Praxis ist dann der Lehrmeister.
Das Gerät ist ein Victron cerbo gx. Dient der Systemüberwachung und -vernetzung. Es lassen sich z.B. GSM Modem, GPS-Antenne, Füllstandsmelder etc. anschließen. Weiß noch nicht, ob ich das "brauche"

Ich auch nicht. Das ist schon technische Spielerei. Zumindest für mich. Aber die Geschmäcker sind verschieden. Und für die Grundfunktion des Womo nicht notwendig. darum lasse ich diesen Punkt mal aussen vor.

Stocki333 am 17 Mär 2020 18:23:26

Hatte eigentlich EINEN Multiplus 24/5000 vorgesehen ...

Ist sicher ein heisses Gerät, der Preis auch. Aber brauchst du das wirklich in dieser Dimension. Wenn dein Womo Gasfrei wäre: Dann Ja.
Mal ein Gedankenspiel von mir . Diesel oder Gas Umluftheizung. im hinteren Bereich einen dünnen Zwischenboden durchziehen. Damit hast du eine super Fußbodenheizung. Bei Bedarf umschalten auf Strom, diese Option hast immer. Aber im Jänner in Spanien hast du nur ein Drittel der Solarleistung. Dafür brauchst du ganz selten die Heizung. Warmwasser über Strom ist kein Thema.
Wenn du bei der Kochstelle einen 2 flämmigen Herd für Gas einbaust . Eventuel mit höherer Leistung. Daneben, versenkt einen 2 Platten Induktionsherd. Hast du beide Welten ohne erhöhten Platzbedarf.
Eins ist aber bei der endlichen Energie, wie es bei einem Batteriesystem nun mal ist, ein nonsens. Das Heizen mit Strom. Dieser Weg geht nur über eine Wärmepumpe. Dort holst du dir die Energie aus der Umwelt. Die Primarenergie ca. 30 % kommt aus dem Accu und Solar. Kühlen können die auch noch. Reicht die Energie nicht mehr. startest du die Heizung. Bei Winterurlaub in unseren Breiten brauchst du die sowie so.
So kommst du mit einem Kleinern und günstigern WR über die Runde. Das muß nicht mal ein Multiplus sein.
Andere Mütter haben auch schöne Mädchen.
Wenn ich mir deine Ausstattungliste so durch denn Kopf gehen lasse. Nur das Beste und teuerste. aber du hast nicht das Gewichtsproblem am Hals.
Hier kannst du unter Umständen auf Serienprodukte ausweichen. Du kannst ausgetretene Pfade verlassen. Wenn Womo auf dem Produkt steht, ist der Aufschlag größer.
Siehe Kühlschrank. Auch so ein günstiges Produkt.
Sind aber nur so meine Gedanken. aber sie sollen dich zum Nachdenken anregen, über dein Konzept. Du hast ja Planungsmäßig einen riesigen Vorteil. Da geht noch einiges Wasser den Jordan hinunter.
Gruß Franz

bubblemaker am 17 Mär 2020 21:12:14

HartyH hat geschrieben:...Bei mehreren Solarmodulen entsprechend der Schaltung (Reihe oder/und Parallel) multiplizieren...

Danke für die Aufklärung, ich habe mich schon gefragt, was genau z.B. 100/50 bedeuten: Maximale Modulleistung/Ladeleistung oder wie oder was. Ich hoffe, ich verstehe das jetzt richtig, nämlich so:

Wir gehen mal von Deinen Zahlen aus, also Faktor 1,15.

Wenn ich, wie ich es ursprünglich vorhatte, jeweils 3 Module parallel schalte und dann diese in Reihe, brauche ich diesen (EINEN) Solarregler... Berechnung:

3 Module parallel = 51,75 A, 2x3 in Reihe = 109,02V, passender Solarregler Victron 150/60.

Ist das soweit richtig?

Mit dieser Konfiguration hätte ich also einen hohen Strom bei geringem Gesamtertrag und Parallelität, um einen höheren Ertrag bei Verschattung zu erhalten.

Korrekt?

Gruß, Norbert

bubblemaker am 17 Mär 2020 21:17:35

na dann her mit dem neuen Plan :)

Der letzte, den ich gepostet habe, ist der aktuelle. Da ist kein separates LG für die Starterbatterie drin.
Kabelstärken: Alle 230V-Kabel in H07 und 2,5qmm

OK!

bubblemaker am 17 Mär 2020 21:19:14

Stocki333 hat geschrieben:ät Norbert.
Vergiss was ich geschrieben habe, über die Anzahl der Regler. War ein Blödsinn.
Gruß Franz

Was meinst Du???

bubblemaker am 17 Mär 2020 21:28:36

Stocki333 hat geschrieben:...
Keinen Booster. Sondern dünnere + Kabel verwenden. Dafür 2 Stück davon. 1 Kabel schaltbar. Der Leitungswiderstand wird zur Strombegrenzung genommen.
...

DAS funktioniert? Ich habe da wohl ein Verständnisproblem. Ich dachte immer, ist ein Kabel zu dünn für die Stomstärke, wird es heiß, fängt an zu schmoren oder zu glühen/brennen. Warum ist das bei Deiner Vorgehensweise nicht so?

bubblemaker am 17 Mär 2020 21:33:05

fschuen hat geschrieben:...Wenn ich beide schalte, habe ich eine "Brücke" zur Starthilfe oder als "Ladebooster". ...

Kannst Du mir das vielleicht mal kurz skizzieren? Oder auch erklären?

bubblemaker am 17 Mär 2020 22:16:00

Hallo Franz,
Stocki333 hat geschrieben:Hallo
...was genau hast du eigentlich im Auge...
Der Koffer wird ca. 6,10 lang, 2,45 breit, 2,35 hoch...
Wo saß die Kühlmaschine. Vorne im Aufbau oder Unterflur eingebaut.

Ich habe den LKW ja noch nicht. Aber die, die ich beobachte, haben in etwa diese Maße. Die Kühlmaschine sitzt am Koffer vorne drangepappt. Wird abgebaut und die entstandene Öffnung natürlich verschlossen.

...Austattung:

OK, also:
  • über dem Zwischenboden in etwa in der vorderen Hälfte: Dusche, Trenntoilette, Tür, Gang, Doppeldstockbett für die Kids, Raumtrenner
  • Ebenfalls über dem Zwischenboden: Küche mit Gaskochstelle(2 Flammen) und Induktionsherd(2 Flammen)
  • Immernoch dort: Backofen, ev. Kombi Gas/Elektro
  • Kompressor Kühlkombi 230V
  • Gegenüber der Küche Schreib-/Arbeitstisch(PC, Modem, Router usw.), Schränke etc
  • 2 Stufen zum "unteren" Ebene:
    große Sitzgruppe mit Tisch
  • Gegenüber, rechte Seite vom Koffer ganz hinten: Tür(Eingang) mit Podest und Treppe (ausziehbar).
  • TV
  • Hubbett 2x1,6m(so groß wie Sitzgruppe in U-Form)
  • Ganz hinten befindet sich/soll sich befinden: Eine Ladebordwand, die zum "Balkon" wird, Verbindung zum Podest der Tür
    Zugang zur Ladebordwand über Terassentür/Glas(Speziell...)
  • Großes(EINZIGES) Fenster, ansonsten nur Dachfenster(wohl 3 zwischen den Solarmodulen)
  • mind. 200l Wasser, mind. 150l Abwasser
  • ev. Waschmaschine
  • Heizung Alde(Gas und Elektro)
  • ev. Klima Truma "Unterflur"
    ...

...Deren Abwärme reicht für den Zwischenboden vermutlich aus...

Der hat über 2 m³!?

...WR der die ersten Secunden einen Höheren Strom zulässt...

OK. Richtet sich dann nach dem Kühlschrank.

Bei der Solaranlage: Brauchst du das überhaupt.

Na klar!!! :)
Ich möchte ja auch mal irgendwo frei stehen können für ein paar Tage. Außerdem kostet der Strom doch auch Geld und wird in Zukunft sicher nicht billiger! Auf meinem Stellplatz muß ich den Strom natürlich auch bezahlen. Ich bin auch ein Fan der PV ;).

Das ist schon technische Spielerei....

Ja, ich weiß. Nicht unbedingt notwendig. Aber, warum nicht? "Brauche" ich doch z.B. auch, um mich mit dem lte Modem zu verbinden und dann über das I-net die Daten anzeigen zu lassen. Ladestände, Erträge, Wasserstände etc.

Gruß, Norbert

bubblemaker am 17 Mär 2020 22:40:23

Stocki333 hat geschrieben:Ist sicher ein heisses Gerät, der Preis auch. Aber brauchst du das wirklich in dieser Dimension. Wenn dein Womo Gasfrei wäre: Dann Ja.

Ich möchte einfach so viel wie möglich Solarelektisch betreiben und wenn die Sonne nix liefert und die Batterie(n) leer sind, dann kann ich zumindest noch über Gas heizen und mir einen Tee kochen. Den Gasverbrauch möchte ich so weit wie möglich einschränken. Aber vielleicht kommt es mir in den Sinn, im Winter mal nach Skandinavien zu fahren?

Wenn du bei der Kochstelle einen 2 flämmigen Herd für Gas ...Daneben...2 Platten Induktionsherd

Genau so ist es geplant

...ein nonsens. Das Heizen mit Strom.

Ist mir klar. Nur, WENN Solarenergie im Überfluss vorhanden ist UND die Batterie(n) voll sind KANN ich diese Energie auch für das heizen nutzen, bevor sie nicht genutzt wird. Spart doch zumindest etwas Gas. Natürlich werde ich nicht über Landstrom elektrisch heizen!

Dieser Weg geht nur über eine Wärmepumpe.

Dazu muss ich noch recherchieren. Habe noch keine Ahnung davon. Konkrete Vorschläge, wie so etwas umzusetzen ist, sind willkommen. Oder links zu Projekten, wo so etwas umgesetzt wurde.

Da geht noch einiges Wasser den Jordan hinunter.

Das ist klar! Obwohl der schon teilweise verödet ist und in einigen Regionen kein Wasser mehr führt.
Deshalb suche ich ja hier nach Hilfe, Anregungen, Ideen. Und bin Euch allen und besonders Dir sehr dankbar dafür!!! Es ist aber noch vieles offen. Ich habe so meine Ideen, aber ob das alles so umsetzbar ist... sinnvoll ist? Ich will ja nicht ständig um- und -rumbasteln, sondern ein für meine Bedürfnisse vernünftiges Gefährt haben, in dem ich auch mal für eine längere Zeit wohnen/leben kann und dabei so lange wie möglich und im Rahmen meiner Möglichkeiten/Bedürfnisse autark bin.

Gruß Norbert

HartyH am 18 Mär 2020 01:34:25

Hallo Franz,
gestatte mir, das System Lima und Bordnetz zu erklären.

Stocki333 hat geschrieben:Eigentlich egal ob 12 oder 24 Volt...

ist es leider nicht, denn hier werden (verzeih mir) Äpfel mit Birnen verglichen.
Auch wenn beide Limas die gleiche Leistung haben, ist aber der zu entnehmende Strom unterschiedlich.

Im Gegensatz dazu werden der 12V und der 24V LiFe-Akku mit der gleichen Stromhöhe geladen. Also wenn du einen 12V/200Ah oder einen 24V/200Ah Akku hast, es fließen schätzungsweise 40A rein.
Eine 12V-Lima wird deshalb nicht so stark belastet, wie eine 24V-Lima.

Schaun wir uns mal eine Beispielrechnung an.
Ich nehme mal als Grundlage für den Vergleich die Leistung der Limas:
1.320W ./. 12V = 110A
1.320W ./. 24V = 55A
Dagegen nehmen sich die 200Ah Life-Akkus schätzungsweise 40A, egal ob es 12V- oder 24V-Systeme sind.
Eine 24V-Lima wird also immer an der Grenze der Höchstleistung belastet.

Stocki333 hat geschrieben:Geregelt wird eigentlich immer die Abgabeleistung in Watt. Kannst du sehr gut am BMV verfolgen.
Niedrige Aussentemperatur: Mehr Watt. Aussen Heiß. Ein umgekehrtes Verhältnis.

mit Verlaub gesagt: Nein
Der (normale) Limaregler regelt nur die Spannung in Abhängigkeit von der Limatemperatur.
Das sind dann zwischen 13,8V und 14,4V. Dem Limaregler ist es auch vollkommen egel, was für ein Typ Batt. hintendran hängt.

Stocki333 hat geschrieben:Geregelt wird eigentlich immer die Abgabeleistung in Watt... Mehr Watt.

mit Verlaub gesagt: Nein
Die Lima stellt immer die max. Leistung zur Verfügung, in o.g. Rechenbeispiel sind das 1.320 Watt.

Ich wollte nur mal den Zusammenhang zwischen zur Verfügung gestellter Stromstärke durch die Lima und das ein LiFe-Akku unabhängig von der Energiequelle die Stromstärke fordert.

Gruß

HartyH am 18 Mär 2020 03:08:46

bubblemaker hat geschrieben:Wir gehen mal von Deinen Zahlen aus, also Faktor 1,15.
Wenn ich, wie ich es ursprünglich vorhatte, jeweils 3 Module parallel schalte und dann diese in Reihe, brauche ich diesen (EINEN) Solarregler... Berechnung:

3 Module parallel = 51,75 A, 2x3 in Reihe = 109,02V, passender Solarregler Victron 150/60.
Ist das soweit richtig?

3 Module parallel = 51,75 A richtig,
2x3 in Reihe = 109,02V richtig,
3 Module parallel = 51,75 A, 2x3 in Reihe = 109,02V, passender Solarregler Victron 150/60. falsch, denn
du mußt in die Berechnung die Gesamtleistung einbeziehen, bei 2x3 Module á 360Wp = 2.160Wp

2.160Wp x Faktor 1,15 = 2.484Wp Gesamtleistung
2.484Wp ./. 24V = 103,5A welche nach dem Regler rauskommen können.

bubblemaker hat geschrieben:Mit dieser Konfiguration hätte ich also einen hohen Strom bei geringem Gesamtertrag und Parallelität, um einen höheren Ertrag bei Verschattung zu erhalten.
Korrekt?

Nein.
Du hast nur eine höhere Spannung am Eingang des MPPT-Reglers, aber immer noch die gleiche Leistung und somit den gleichen Gesamtertrag.

Beispiel:
6x Module parallel sind: 54,5 Volt Eingangsspannung und 103,5A Ausgangsstrom am MPPT-Regler
Module 2x3 in Reihe sind: 109 Volt Eingangsspannung und 103,5A Ausgangsstrom am MPPT-Regler
Ausgangsseitig ist jetzt klar?

Auf der Eingangsseite wird es etwas komplizierter:
  • Wir haben immer nur den worst case betrachtet, also welche Spannung (54,5 Volt) muß der MPPT aushalten
  • ein MPPT kann aber erst arbeiten, wenn die Eingangsspannung um den Betrag von 5V höher ist
    als die Batt.-Spannung,
    z.B. Batt. 26V dann müssen die Module 31V liefern,
  • wenn wenig Sonne, dann werden die 31V mit 2 Modulen in Reihe doch eher überschritten als bei 1 Modul, ok?
(Bitte zur Berechnung 24V verwenden und zum Betrachten von elektr. Zuständen einen möglichen Wert, hier z.B. 26V annehmen)

Nächster Abschnitt wird mein Vorschlag für deine MPPT-Regler sein.

Gruß

HartyH am 18 Mär 2020 03:42:47

Hallo Norbert,

da du unbedingt auf deine 6x Solarmodule á 360Wp beharrst, hier mein Vorschlag:

3 Einzelanlagen mit je einem Pärchen aufbauen.
Die technischen Daten pro Einzelanlage wären:

Eingangsspannung MPPT, max.: 109,02V
Eingangsstrom MPPT: 9,38A
mögliche GesamtLeistung: 828Wp
Ausgangsspannung MPPT: <28,4V (läßt sich im Regler einstellen)
Ausgangsstrom MPPT, max.: 34,5A

benötigt wird z.B. ein Victron SmartSolar MPPT 150/35 (SmartSolar-Modelle haben Bluetooth-Funktionalität)
Die Gesamtanlage besteht aus 3x Einzelanlagen und du kannst immer noch entscheiden, ob du es nur 2x aufbaust.

Den frei werdenden Platz könntest du für große Dachluken und Dachlüfter nehmen.

Ich persönlich würde nur 2x die o.g. Pärchenanlage nehmen, aber dafür einen größeren Akku.
Nur mal als Beispiel, ich habe den 24/400Ah Winston Akku und habe mir schon öfters gewünscht, einen etwas größeren Akku zu haben.
Meine Solaranlage hat 1000Wp, auch wenn diese zur Zeit bis zu 1250W bringt, wäre es schöner, rund 300Wp mehr zu haben. Dabei haben wir ein komplett gasfreies Wohnmobil, gekocht wird per Induktion, geheizt mit einer Webasto-Dieselheizung.

Gruß
Harty

Stocki333 am 18 Mär 2020 08:16:42

Hallo Harty
Die Lima stellt immer die max. Leistung zur Verfügung, in o.g. Rechenbeispiel sind das 1.320 Watt.

DAs ist Korrekt. Aber nur Kurz. Wenn sie kalt ist.
Alte Orignal LM -Bosch. 95 A. Temperatur nach 10 Min 110 Grad. Bei 95 A Abgabeleistung. Und hier kommt noch etwas hinzu. Die Verkabelung. Die wurde um 10 mm2 Verstärkt. 80 cm lang. Sonst errreicht sie nicht die Volle Leistung.(Max 75 A).
Nach 10 min geht der Strom unter 60 A. Die Temperatur bleibt auf 110 Grad. Spg der Winston ist aber erst bei 13,4 Volt.
Die Austauschlima. Selber Typ. Verschaltung die selbe.
Nach 10min hat die LM 90 Grad. Regelt dann sehr schnell auf unter 60 A. Bei selber Spg. Die Temperatur bleibt bei 82 Grad.
Erreicht deine Lima überhaupt die max Abgabeleistung. hast du das jemals gemessen. ?
Meine Erfahrung ist die. Die Hersteller benutzen die Kabelstärken als Strombremse. Um den Strom nicht ansteigen zu lassen.
Die sind auch nicht dumm. Und eines weiß ich definitiv. Bei einer Fernverkehrsmaschine, der hat sich eine Kaffeem. gegönnt. WR 2000 Watt. Wurde direkt verkabelt auf die Batterie. Die erreicht die 140 A bei weiten nicht. LM in Fernverkehr halten bei Planen Aufbauten locker über 600 T KM. Bei Kühler ca. 400-600 t Km.Und die sind hochbelastet im LKW. Licht, auch für den Kühler. Kühlschrank und Standheizung. Standzeiten von 45 Std. alle 6 Tage. Im Winter mußt du nach 24 Std die Maschine laufen lassen sonst kannst du die am Sonntag nicht mehr starten. Und defekte LM sind selten, bezogen auf die Laufleistung.
Wenn Norbert so etwas einbaut. ist der erste Weg einfach. Messen mit einer Amperezange. Dann ist man Schlauer. Das das funktioniert ist bekannt. Nicht nur ich, auch andere benutzen diese Variante der Stromsteuerung für die Aufbaubatterie. Meiner ist aber Extrem. und funktioniert trotzdem. Simply the Best. Sehr ausfallsicher. bei Längerer Standzeit kannst du die Starterbatteien über die 2 Leitung einschalten. und die Starterbatterien laden. Die Spg ist ja die selbe. 14,4 Volt.
Gruß Franz

Stocki333 am 18 Mär 2020 08:30:59

Hallo Norbert
Würde ich so etwas aufbauen wie du. Das selbe schwebt mir auch vor.
Ganz hinten befindet sich/soll sich befinden: Eine Ladebordwand, die zum "Balkon" wird, Verbindung zum Podest der Tür

Gab ja maleinen Hersteller der das gebaut hat. Mit Heckterasse.
Echt geil so etwas.
Franz

bubblemaker am 24 Mär 2020 23:04:21

Hallöchen ihr Vielschreiber!
Ihr wart ja wieder richtig fleißig! :daumen2:

Vielen Dank dafür!

Da gibt es von Eurer Seite ja viel Resonanz zu den verschiedensten Unterthemen. Alles auf einmal zu diskutieren wird wohl ein bisschen chaotisch. Ich denke, es ist zielführender, wenn wir ein Thema nach dem anderen "durchkauen", z.B. Solaranlage, Wechselrichter, LiFeYPo, Bordnetz, 230V, Lima etc.

Anfangen bzw.. abschließen möchte zunächst die Solartechnik.
Wie bereits mehrfach erklärt, möchte ich 6 Module verbauen. Punkt! :eek:

Zur Verschaltung gibt es ja verschiedene Ansichten. Ich habe auch viel hin- und herüberlegt und denke, daß eine gemischte Reihen-/Parallelschaltung für meine Situation der beste Kompromiss wäre. Durch die erhöhte Spannung habe ich auch bei wenig Sonne/viel Bewölkung schon einen Ertrag. Richtig?

Ich hatte mich in meinem letzten Post mit meinen Berechnungen vertan. Ich versuche es noch einmal:

Wenn ich je 3 Module Parallel verschalte und dann diese (2x3 Module) in Reihe schalte, ergibt sich laut Victron Calculator BEI -30°C(!!!) Modultemperatur(--> Link):

Max. PV Spannung bei min. Temp: 113 V
Angeboten werden für diese Konfiguration z.B. Regler 150/70. Oder auch 250/70. Die Ausgangsleistung ist demnach auf 70A limitiert. Die mögliche Ausgangsleistung wird nicht angegeben. Nur diese 70A in orangener Schrift. Keine Berechnungen dazu. Warum nicht ein 150/100?

Wenn ich mit dem Multiplikator 1,15 rechne, komme ich auf rund 109V und 52 A.

SR Ausgang bei 24V:

(6 Module á 360x1,15) 2484 Watt/24V=103A

Also müßte doch der 150/100 gut geeignet sein, oder?

Ich möchte in dieser Konfiguration nur einen Solarregler verwenden!

Es würde mich freuen, wenn Ihr Euch dazu noch mal auslassen könntet. Danach gehen wir dann zum nächsten Thema. Z.B. die Verkabelung der Module(MC4 oder doch lieber selbst konfigurierte Kabel), Not-Ausschaltung der Module etc.

HartyH am 25 Mär 2020 00:58:15

Hallo Norbert,
gute Idee, die Anlage in Themengebiete zu splitten.

Ich habe jetzt eine Bitte bzgl. der Fachterminologie:
25A >>> ist die Stromangabe
25V >>> ist die Spannung
25W >>> ist die Leistung

bubblemaker hat geschrieben:Wenn ich je 3 Module Parallel verschalte und dann diese (2x3 Module) in Reihe schalte, ergibt sich laut Victron Calculator BEI -30°C(!!!) Modultemperatur.....

ich frage jetzt aber nicht, warum du bis auf -30°C(!!!) gegangen bist. :)

bubblemaker hat geschrieben:Angeboten werden für diese Konfiguration z.B. Regler 150/70. Oder auch 250/70. Die Ausgangsleistung ist demnach auf 70A limitiert. Die mögliche Ausgangsleistung wird nicht angegeben. Nur diese 70A in orangener Schrift. Keine Berechnungen dazu. Warum nicht ein 150/100?..

???
in der Victron Calculator Tabelle kannst du alle Victron MPPT auswählen, auch den SmartSolar 150/100
eventuell mußt du in dem Feld "Regulator" den kleinen Balken nach unten/oben verschieben

bubblemaker hat geschrieben:SR Ausgang bei 24V:
(6 Module á 360x1,15) 2484 Watt/24V=103A
Also müßte doch der 150/100 gut geeignet sein, oder?

der 150/100 ist geeignet. Würde ich bedenkenlos auch verwenden. Die 100A Ausgangsstrom werden eh nicht oft erreicht.
Außerdem begrenzen die Victron-Regler den Ausgangsstrom, hier in dem Fall auf 100Amp.

bubblemaker hat geschrieben:Ich möchte in dieser Konfiguration nur einen Solarregler verwenden!

Technisch ist das möglich. Du mußt nur die Kabelstärken (100A brauchen ca. 35mm2) und die richtige Größe der Sicherung beachten.

Grüße

bubblemaker am 25 Mär 2020 07:43:19

HartyH hat geschrieben:ich frage jetzt aber nicht, warum du bis auf -30°C(!!!) gegangen bist. :)

Na, mehr geht nicht ;)


in der Victron Calculator Tabelle kannst du alle Victron MPPT auswählen, auch den SmartSolar 150/100

Finde ich irgendwie nicht. Bei mir gibt es auch kein Feld "Regulator"...

Du mußt nur die Kabelstärken (100A brauchen ca. 35mm2) und die richtige Größe der Sicherung beachten.

Jo!

Dankeschön! :)

Gruß, Norbert

Stocki333 am 25 Mär 2020 08:04:20

Hallo Norbert
Wenn du so einen Schweren Regler verwendest mußt du aufpassen mit der Anschlussreihenfolge. Die haben vernutlich keine Aussenliegende Sicherung. Sondern intern.
DC - Trenner einbauen. In die Zuleitung.
Gab mal einen Tröt dazu. Ist mir nur dazu eingefallen.
Das aufteilen deiner Arbeiten, das finde ich eine gute Idee.
Franz

HartyH am 25 Mär 2020 08:06:37

Hallo Norbert,

hier mal ein screen von der EXCEL-Tab
28822

Gruß

HartyH am 25 Mär 2020 08:10:50

Stocki333 hat geschrieben:Hallo Norbert
Wenn du so einen Schweren Regler verwendest mußt du aufpassen mit der Anschlussreihenfolge. Die haben vernutlich keine Aussenliegende Sicherung. Sondern intern.

Diese großen Regler haben keine Sicherung.

Stocki333 am 25 Mär 2020 09:27:03

HartyH hat geschrieben:Diese großen Regler haben keine Sicherung.

Meines Wissens ist die intern verbaut. Den Mußt du einschicken.
Franz

HartyH am 25 Mär 2020 10:07:32

Stocki333 hat geschrieben:Meines Wissens ist die intern verbaut. Den Mußt du einschicken.
Franz

Hi Franz,

die haben keine Sicherung mehr. Ich habe mal aus der Bedienungsanleitung meines 150/45 Reglers den Passus raus kopiert:

"1.5 Umfassender elektronischer Schutz
Überhitzungsschutz und Lastminderung bei hohen Temperaturen.
Schutz gegen PV-Kurzschluss und PV-Verpolung.
PV-Rückstromschutz."

Alles auf Basis Elektronik

Stocki333 am 25 Mär 2020 11:32:54

hallo Harty
Wenn du Recht hast, zahlst a Maß.
Durstig Franz

HartyH am 25 Mär 2020 12:48:12

Stocki333 hat geschrieben:hallo Harty
Wenn du Recht hast, zahlst a Maß.
Durstig Franz

:lol:

------

bubblemaker am 25 Mär 2020 19:54:10

Hallo Franz,

Stocki333 hat geschrieben:...
aufpassen mit der Anschlussreihenfolge...

Dazu finde ich hoffentlich was im Manual!?

DC - Trenner einbauen. In die Zuleitung.

Ist ja vorgesehen. Ich brauche dann also einen DC Trennschalter 4-polig mit mindestens 120A Belastbarkeit, oder?

Die Module würde ich gerne erst im Koffer verdrahten. Also die Leitungen einzeln runterziehen. Zum Beispiel mit 4 kleinen Sammelschienen. Da könnten dann auch gleich Sicherungen für die einzelnen Module ran. Jeweils 20A? Macht das Sinn? So könnte ich später immer noch leicht die Konfiguration ändern.

Kommt man an die Anschlussbox der Module heran und kann dann selbst Kabel anbringen? Löten? Im Datenblatt finde ich dazu nichts. Kennt hier vielleicht jemand die Module? (Victron 24V 360 Wp SPM043602400)

Gruß, Norbert

bubblemaker am 25 Mär 2020 20:25:11

Ich habe den Plan nochmal angepasst:

28831

Oder die Minus-Schienen weglassen und dafür 2 Verteilerkästen Aufputz verwenden? Die Leitungen mit Wagoklemmen verbinden?

bubblemaker am 27 Mär 2020 20:06:25

Hat keiner eine Meinung zu meinen letzten Einträgen?

gespeert am 28 Mär 2020 00:45:16

Bau den GAK auf dem Dach auf wenn die Module Steckverbinder haben (echte MC 4, nicht MC 4 kompatibel=nachgebauter Billigmist). Wenn da was nicht paßt, gibt es bei den Leistungen ein Feuerchen.
Das Problem der Verwindung der Basis und folglich der kompletten Kabine hast Du hoffentlich schon mit nem Fahrzeugbauer angesprochen, oder??

Der Regler mit mehreren Strängen muß entspr. verdrahtet sein, sonst gibt das ebenfalls Ärger (geh mal zu nem Solarteur in Deiner Nähe), gerade Istrangmax ist im Fehlerfall ein wichtiger Faktor. Was nutzt die Rückstromsicherung des Reglers (Rückstrom aus der Batterie nachts Richtung Module) bei nem Kurzen im Modulfeld??
Nichts.
Und 5 intakte Module speisen auf das fehlerhafte Module ein, ein Brand ist da unausweichlich!!
Das ist mit ner verbastelten Anlage schnell passiert.

Gehe unbedingt zum PV-Fachmann!!!!

HartyH am 28 Mär 2020 00:55:48

bubblemaker hat geschrieben:Ich habe den Plan nochmal angepasst:

Oder die Minus-Schienen weglassen und dafür 2 Verteilerkästen Aufputz verwenden? Die Leitungen mit Wagoklemmen verbinden?

Die meisten Module haben heute die MC4-Konnector, sind Standard, deshalb solltest du die Verdrahtung immer auf dem Dach machen. Das ist heutzutage mit Y-Verbindern auf Basis MC4 eine komfortable Sache.
Vor allem, du hast nur einen Regler zu versorgen und somit geht nur ein 2-adriges Kabel durchs Dach.

Gruß

stoppie am 28 Mär 2020 01:33:21

HartyH hat geschrieben:.....
die haben keine Sicherung mehr. Ich habe mal aus der Bedienungsanleitung meines 150/45 Reglers den Passus raus kopiert:

"1.5 Umfassender elektronischer Schutz
Überhitzungsschutz und Lastminderung bei hohen Temperaturen.
Schutz gegen PV-Kurzschluss und PV-Verpolung.
PV-Rückstromschutz."

Alles auf Basis Elektronik


Das ist so. Die Victron-MPPT-Solarregler beinhalten keine interne (Schmelz-) Sicherung im herkömmlichen Sinne. Das passiert alles auf Halbleiterbasis. Wichtig ist auch zu wissen, dass die Regler auf der Abgangsseite kurzschlussfest sind. Die brauchen nicht extern abgesichert werden. Die Abgänge mehrerer Regler kann man zur Leistungserhöhung einfach parallel schalten.

Meine Meinung zu weiter oben angerissene Themen.
- bei der Menge an PV-Module mindestens zwei Solarregler wegen der Redundanz
- die Serien-Parallel-Verschaltung der PV-Module zur Erhöhung/Verdoppelung der Stringspannung macht Sinn. Der Ertragsvorteil ist allerdings nicht so gravierend wie er immer dargestellt wird.
- bei den Leitungslängen der 230V-Stromkreise innerhalb des WoMos reichen 1,5 qmm Leiterquerschnitt, wenn diese mit 10A (maximal 16A) abgesichert werden.
- bei der Berechnung der Leitungsquerschnitte der Gleichstromkreise bitte immer die Gesamtlänge der Plus- und Masseleitung verwenden sowie einen maximalen Spannungsfall von 5% voraussetzen. Ich habe bei meinem Ausbau maximal 3% vorgegeben.
- eine pauschale Querschnittvorgabe für eine bestimmte Stromstärke bei den höher belasteten Leitungen, z.Bsp. die für den Wechselrichter, sollte man vermeiden und diese anwendungsspezifisch auslegen. Da tun sich manchmal (Querschnitts-) Welten auf. Neben dem Leitungsmaterial, üblicherweise Kupferleitungen, und dem maximalen Spannungsfall (Spannungsverlust) werden noch die Gesamt-Leitungslänge sowie der Maximalstrom benötigt.
- bei Verlegung der „dicken“ Leitungen eine Leitungsbündelung weitgehend vermeiden, damit die Wärme der Leitung freier abgeführt werden kann.
- die zweipoligen Trennschalter zwischen den PV-Modulen und den Solarreglern sind genau richtig und für Wartungs- und Reparaturarbeiten wichtig.

Was mir an diesem Thread besonders gefällt, ist die sachliche Diskussion und die kompetente Hilfe der Beteiligten auch dann, wenn es mal zu unterschiedlichen Meinungen zu ein und dem selben Thema gibt. Man merkt richtig, wie Du Dich mit den Themen auseinander setzt und viele Antworten auch hinterfragst. :idea:

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg bei Deinem Vorhaben.

-

Stocki333 am 28 Mär 2020 09:04:54

hallo Norbert
Arbeite ja momentan bei dem schönen Wetter gerade selber am Womo. Darum Kurz.
So wie dir Stoppie bereits geschrieben hat, Warum nimmst du nicht die original MC4 Stecker. Die sind bewährt und leicht zu Verschalten.
Noch ein gedanke zu dem 1 Regler. Ich würde die Anlage splitten.
Einige Überlegungen dazu.
1. Redunanz. Es ist deine Haupternergiequelle.
2. Auch ein Victron kann ausfallen. Selten aber doch.
3: Lithium Accus, Ganz gleich welcher Art, haben keine Freude wenn die ziemlich leer sind. (Unter 15 %) wenn sie mit hohen Strom beaufschlagt werden. Die sollen mit kleinen Strom wenigsten auf 25-30% gebracht werden. hier bietet sich an, einfach einen Regler abzuschalten.
4. Der Zellausgleich. Den könnte der kleinere Regler übernehmen. Die kleinen Regler reduzieren den Strom beim Ausgleichmodus. Wie das Bei den Schweren Reglern ist, Ist leider nicht mein Kenntnisstand.
Geht allerdings auch über deine schwache LM. Wenn du deine Verbraucher einschaltest, Bleibt der Ladestrom unten. Ist halt immer die Frage ob du die Maschine starten kannst.
noch ein Gedanke ist mir bei deiner 230 V Anlage gekommen.
Es ist nicht gerade Effektiv wenn der Multiplus permanent laufen muß. Wegen dem Kühli. Hier würde sich anbieten, einen Kleinen WR einzubauen.
Meine Gedanken dazu.
WR haben einen hohen Ruhestrombedarf. Und einen Schlechten Wirkungsgrad bei geringer Last. Und das blödeste was dir bei Ausfall des Multiplus passieren kann, keinen Strom für den Kühli. Die WR sind am effektivsten wenn sie so bei 70 % Last laufen. Das einfach so auslegen, das du 230 Volt Kleinverbraucher darüber laufen lässt. Laptop etc.

Bodimobil hat das vor kurzem mal genau aufgelistet. Ich hoffe er liest mit, und Verlinkt dir das.
Gruß Franz

bubblemaker am 28 Mär 2020 15:11:17

gespeert hat geschrieben:Bau den GAK auf dem Dach auf

Was ist ein GAK?

wenn die Module Steckverbinder haben

Ich finde das dann nur ein bisschen unordentlich auf dem Dach, weil die Leitungen nicht die optimale Länge haben. Auch passen die MC4 Verbinder nicht in kleine Kabelkanäle.

Das Problem der Verwindung der Basis ... mit nem Fahrzeugbauer angesprochen...

Oh Gott nein, das habe ich noch nicht getan! :steinigung: Das wird aber auch kein Offroadfahrzeug! Über die Befestigung der Module können wir uns ja hier noch ein bisschen auslassen, bevor ich dann alles noch mal mit einem Fahrzeugbauer abspreche ;)

Der Regler mit mehreren Strängen muß entspr. verdrahtet sein

ist klar...

(
geh mal zu nem Solarteur in Deiner Nähe
)
??? Ich denke, Ihr habt hier genug und unter Umständen mehr Kompetenz im Bezug auf Solaranlagen für ein Wohnmobil als irgendein Solateur.

Istrangmax ist im Fehlerfall ein wichtiger Faktor
.
Was ist das?

Was nutzt die Rückstromsicherung des Reglers (Rückstrom aus der Batterie nachts Richtung Module) bei nem Kurzen im Modulfeld??
Nichts.

Verstehe ich nicht.

Gehe unbedingt zum PV-Fachmann!!!!

Da gehe ich dann auch noch hin, wenn es soweit ist. Ich bin ja noch in der VORPLANUNG! Lerne noch jeden Tag dazu. Dafür Danke ich Euch/Dir!

Gruß, Norbert

bubblemaker am 28 Mär 2020 15:13:19

HartyH hat geschrieben:...deshalb solltest du die Verdrahtung immer auf dem Dach machen.

OK. Verstanden.

bubblemaker am 28 Mär 2020 15:45:11

- bei der Menge an PV-Module mindestens zwei Solarregler wegen der Redundanz

Da tue ich mich etwas schwer. Gehen die wirklich ständig kaputt??? Ich habe ja auch keinen 2. Wechselrichter. Bei 6 Modulen wird es - nach meinen bisherigen Ergebnissen der Planung - schwierig und doch auch erheblich teuerer, 2 oder 3 SR zu verwenden.

Da kann ich mir unter Umständen ja gleich nocoh einen 2. 150/100 oder auch 150/70 in den Schrank legen.

Vielleicht auch 2 Regler, einer für eine 4-er Gruppe 2P2R und eine 2-er Gruppe Parallel oder in Reihe. Dann bräuchte ich aber verschiedene Regler.

- die Serien-Parallel-Verschaltung der PV-Module zur Erhöhung/Verdoppelung der Stringspannung macht Sinn.
oh, das möchte ich ja auch
...reichen 1,5 qmm Leiterquerschnitt, wenn diese mit 10A (maximal 16A) abgesichert werden
.
Mir wurde hier mitgeteilt, daß 2,5mm² Pflicht seien?! Also laut irgendeiner Norm gefordert sind.
Gesamtlänge der Plus- und Masseleitung

Ah, das hätte ich ev. vergessen
Wenn wir soeit sind, werden wir das hier bestimmt noch erörtern. Vorerrst geht es hier ja "nur" um Paneele und Solarregler!


Was mir an diesem Thread besonders gefällt, ist die sachliche Diskussion und die kompetente Hilfe der Beteiligten auch dann, wenn es mal zu unterschiedlichen Meinungen zu ein und dem selben Thema gibt.

DITO!!!
Man merkt richtig, wie Du Dich mit den Themen auseinander setzt und viele Antworten auch hinterfragst. :idea:

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg bei Deinem Vorhaben.

Danke! Gruß, Norbert

bubblemaker am 28 Mär 2020 16:00:18

Stocki333 hat geschrieben:Arbeite ja momentan bei dem schönen Wetter gerade selber am Womo. Darum Kurz.

Da habe ich natürlich Verständnis!
Ich würde die Anlage splitten.

Dann wie oben kurz beschrieben ein Regler für 2x2 in Reihe und ein Regler für 2 Parallel? Und den Regler für 2x2 dann unter Umständen abschalten?
Eigentlich sollte die Anlage auch ohne ständige Beobachtung vor sich hin laufen/funktionieren. Ständig Ladestände kontrollieren, Regler ab- und wieder zuschalten(!)... das ist eigentlich nicht das, was ich will.

Geht allerdings auch über deine schwache LM.

Die soll eigentlich nur zusätzlich Strom liefern, wenn ich sowieso fahre.

Es ist nicht gerade Effektiv wenn der Multiplus permanent laufen muß. Wegen dem Kühli. Hier würde sich anbieten, einen Kleinen WR einzubauen.

Muss ich dann noch mal sehen. Eventuell ist 5KW doch bisschen oversized...

...das blödeste was dir bei Ausfall des Multiplus passieren kann, keinen Strom für den Kühli
ok, das wird berücksichtigt.

Gruß, Norbert




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