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Qualität -Preis- Unterschiede der LiFePo4 Anbieter 1, 2


rase am 20 Mär 2020 22:54:27

Ich möchte bei meinem Hymercar Grand Canyon die 95Ah AGM Batterie gegen eine LiFePo4 tauschen. Ich habe nun viele Beiträge dazu durchgelesen. Was mir noch nicht klar ist, was die Qualitätsunterschiede der einzelnen Anbieter und somit das Preis-/Leistungsverhältnis ausmacht.
So zahlt man bei Lisunenergy 12€/Ah, bei Liontron 10€/Ah, bei Robur und CS-Batteries 7€/Ah (alles ca. Werte).
Wo sind da die Unterschiede? Zelltypen Rund- vs. Flachzellen? Das BMS? Gibt es Einschränkungen je nach Einsatzzweck?
Kann mir da als Laie jemand weiter helfen?
Danke und Gruß Ralf

Anzeige vom Forum


Bodimobil am 20 Mär 2020 23:04:25

Für 12€ gibt es das beste ohne Einschränkungen. Für 10€ brauchbares, für viele gut genug. Bei 7€ würde ich keine Empfehlung abgeben. Vielleicht hat man Glück, man kann aber auch Pech haben.
Übrigens, die 200Ah von Lisunenergy (die ich habe) kosten nur 10€.
Gruß Andreas

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

mv4 am 20 Mär 2020 23:17:18

Ganz ehrlich....wenn du dir alles durchgelesen hast...dann würdest du diese Fragen nicht stellen...das wurde alles x Fach geschrieben.
Das geht schon mal los bei Grundsätzlichen ...ob mit Y oder ohne ...

Anzeige vom Forum


rase am 20 Mär 2020 23:26:12

Danke für die Zurechtweisung mv4. Ich rede nur von Fertigakkus, ohne Y. Keine Bausätze. Für Untersitzmontage.
Hätte ich wohl dazu schreiben sollen.

Torsti5 am 21 Mär 2020 00:14:15

Hallo Rase,

ich habe Deine Fragen gelesen und vorab schon gewusst in welcher Art die ersten Antworten ausfallen werden.

Ich habe die letzten Wochen hunderte von Beiträgen gelesen und kann Dir heute schon versichern, dass Du am Ende nicht schlauer bist als vorher. Es wimmelt hier nur so von Leuten die ihren persönlichen Glauben aber kein fundiertes Wissen von sich geben.

Mein Glaube ist: Es kann bis dato keiner sagen ob z.B. eine CS oder eine Liontron etc. besser oder schlechter ist. Die Zeit (Erfahrung) wird irgendwann die Antwort bringen. Zum momentanen Zeitpunkt ist meine Glaubenseinschätzung, dass alle nur mit Wasser kochen. Nachdem ich genau vor der gleichen Frage wie Du gestanden hatte und zu keiner verlässlichen Antwort gekommen bin ist meine Entscheidung auf altmodische AGM gefallen. In ein paar Jahren werden wir mehr zur Qualität der Lifepo4 wissen. Wenn ich mich heute schon für Lifepo entschieden hätte dann wäre es die 200 AH von CS geworden.

Grüße
Thomas

Torsti5 am 21 Mär 2020 00:17:13

Bodimobil hat geschrieben:Für 12€ gibt es das beste ohne Einschränkungen.
Gruß Andreas


kannst Du dies mit verwertbaren Zahlen, Daten und Fakten belegen :lol:

HarryG am 21 Mär 2020 00:19:54

... und die Robur für 7 € sind richtig gut! Erfahrungswerte, keine Spekulation!

Bodimobil am 21 Mär 2020 00:54:20

Torsti5 hat geschrieben:kannst Du dies mit verwertbaren Zahlen, Daten und Fakten belegen :lol:


Was soll das LOL? Was ist daran lustig?


Wenn du alles was in diesem Forum, insbesondere die Erfahrungsberichte über LiFeYPO gelesen hättest (>10 Jahre Erfahrung) würdest du solch eine Frage nicht stellen.
Die einzige Frage die man vielleicht stellen kann, ist ob billigere Batterien nicht auch ausreichend sind.
Dazu kann ich aber mangels Erfahrung nichts sagen.
Gruß Andreas

Torsti5 am 21 Mär 2020 04:48:51

Bodimobil hat geschrieben:Dazu kann ich aber mangels Erfahrung nichts sagen.
Gruß Andreas


genau deswegen "lol"

Dein erster Kommentar " Für 12€ gibt es das beste ohne Einschränkungen", Dein zweiter Kommentar "Dazu kann ich aber mangels Erfahrung nichts sagen."

Na wenn das kein :lol: verdient was dann? :P

Stocki333 am 21 Mär 2020 08:42:16

rase hat geschrieben:Wo sind da die Unterschiede? Zelltypen Rund- vs. Flachzellen? Das BMS? Gibt es Einschränkungen je nach Einsatzzweck?
Kann mir da als Laie jemand weiter helfen?
Danke und Gruß Ralf

Das es als Laie nicht einfach ist, da durchzublicken, dafür habe ich Verständnis. Aber gleich immer ales in Frage zu stellen, nicht.
Wenn du dir so viel durchgelesen hast, und zu so einer Fragestellung kommst, wie mit deiner Auflistung der Preise. Drängt sich der Verdacht auf du suchst das Billigste.
Ich stelle mal die Frage anders.
Was ist in 7 - 10 Jahren. Hast du dort ein Problem mit dem Accu. Wer repariert den noch. Wer hilt dir dann noch. Macht es noch Sinn einen Accu der 7 Jahre alt ist, 7 €/Ah gekostet hat, zu reparieren. Nur weil die Elektronik im Arsch ist. Die Zellen noch gut sind.
Und dann sind wir genau dort, wie heute. Defekt und Wegschmeißen. Weil Rep. zu unwirtschaftlich und zu teuer. Und dann stellst du die selbe Frage wieder. Mit anderen Vorzeichen.
Ich bin einmal auf die Nase gef.........?
Den du bist ja Laie. Wie so viele hier.
Anders sieht die Lage aus, wenn du dir ein Modulsystem aufbaust. Dort etwas zu rep. kannst du selber in Angriff nehmen. Brauchst dazu nicht mal einen Lötkolben. Ausfall unterwegs, kein Thema. Im Notfall kannst du die Elektronik Überbrücken.
Ersatzteile Auch nicht das Thema. Solche Module und Relais wird es immer geben. Vielleicht in anderer Form. aber Umbaufähig.
Den das eigentlich Wertvolle sind die Zellen. Nicht die Elektronik, und nicht das Gehäuse.
Und das Wissen das du durch den Selbstbau automatisch mitbekommst, das ist Gratis.
Und Hilfe wirst du sofort erhalten. gibt ja genug Anwender solcher Bausätze.
Und wenn du Mitgelesen hast, wie du schreibst:
Ist dir sicher aufgefallen, das Viele den Accu mitnehmen ins andere Mobil.
Weil es eine Langzeitinvestition ist
Und dort sieht die Rechnung komplett anders aus. Und die Zeit wird kommen, wo viele hier die Frage stellen.
Mein Accu ist 5 J. alt. Die Rep. würde Kosten.....? Das zahlt sich eigentlich nicht aus für diesen Billigaccu. Was soll ich machen.??? Den was ist das Teure in Europa:
Richtig die Arbeitszeit.
Gruß Franz

rase am 21 Mär 2020 09:02:32

Danke für die Antworten. Das hilft mir schon etwas weiter.
Es muß nicht die Günstigste sein. Sonst hätte ich die ja schon nehmen können. Aber ohne das Fachwissen, fragt man sich schon, ob die teureren den Aufpreis wert sind.
Habe jetzt aber verstanden, dass es auch Dinge wie Garantie, Erreichbarkeit im Schadenfall und Reparaturmöglichkeit zu beachten gibt.
Langzeiterfahrungen sind wohl noch nicht in der breiten Masse verfügbar.
Danke nochmals. Gruß Ralf

hannilein01 am 21 Mär 2020 10:16:32

Hallo,

ich stand vor ein paar Wochen vor der gleichen Entscheidung. Die Super HiEnd Lösung, oder ein einfacher ( günstiger ) 1:1 wechsel.
Ich hatte mich für die günstige CS 100Ah Variante entschieden. Meine Beweggründe_

Klar der Preis. Mit 900Euro recht günstig, im Vergleich zu Winston.
Umbau war sehr einfach, weil die Maße einer 95AH AGM entsprechen. Kann man also bequem unter dem Ducato Sitz einbauen.
In dem CS Akku sind A123 Zellen verbaut. Diese sind recht gängig und können im Falle eines Ausfalls relativ leicht neu beschafft werden.
Wie Franz schon schrieb, dürfte die Beschaffung eines BMS auch in der Zukunft kein Problem sein.
Die bisherigen Erfahrungwerte aus diesem Forum waren bei CS, Robur, und Liontron positiv.
Das Risiko einer eventuell späteren Reparatur, sehe ich gelassen entgegen, da ich das Prinzip LiFePo4 für recht zuverlässig halte. Falls doch, siehe oben.
Und natürlich die Frage, wie sind meine persönlichen Bedarfe und Anforderungen an das System.
Wenn ich ein Freelancer bin und häufig die volle Kapazität der Akkus nutzen muss, würde ich vielleicht auch auf Industriestandard gehen. Ich gehe aber davon aus, dass ich nur ein paar Tage frei stehe und den Akku selten unter 50% betreibe.
Ich bin gelernter Kfz-Elektriker, daher fallen die Lohnkosten nicht so ins Gewicht.

viele Grüße

Wolfgang

geralds am 21 Mär 2020 10:30:02

Hallo,

die längste Erfahrung liegen wohl für die Winston Zellen vor.
Für alle anderen Zellen gibt es hier im Forum wohl keine Langzeiterfahrungen, was aber nicht bedeutet, das die schlecht sein müssen.

Wer es sich zutraut, kann sich natürlich selbst einen Akku bauen.
Ich habe mir gerade mal diesen preiswerten Akku angeschaut: --> Link
Für jemanden, der sich zutraut einen Akku selbst zu bauen, sollte es aber auch kein Hexenwerk sein, den zu reparieren.
Laut Beschreibung passt der auch unter einen Ducatositz.

Ich habe mir meinen Akku auch selbst gebaut. 220Ah für knapp über 1.000€, also ca. 4,70€/Ah.
Bin mal gespannt ob und wann ich Probleme mit dem bekomme. (Ich hoffe er hält so lange, wie ich noch Womo fahre. :) )
Für einen gleich großen Akku mit Winston Zellen (200Ah) hätte ich mehr als das doppelte ausgeben müssen. Wobei ich den aber nicht in mein Batteriefach bekommen hätte.

Gruß Gerald

stoppie am 21 Mär 2020 10:41:07

Guten Morgen miteinander.

Ätt Ralf,
Soweit ich das herausgelesen habe, bist Du Laie auf dem Gebiet LiFe(Y)PO4 Akkus und Elektrik / Elektronik. Ich gehe mal davon aus, dass Du ausschließlich einen Fertigakku haben möchtest, so wie weiter oben bereits geschrieben, weil Dir die Fachkenntnis oder die Lust/Zeit fehlt, solch ein System selbst zusammenzuschrauben. Somit fällt mein Favorit des Selbstbaus mit all seinen Vorteilen raus.

Einen wirklich Test mit den unterschiedlichen Fertigakku-Typen, also mit Lade-, Entladeverhalten, Temperaturverhalten, Langlebigkeit, BMS-Systeme, Preisvergleiche usw., so wie ihn einige Zeitschriften oder Verbraucherportale in anderen technischen Bereichen durchführen, gibt es meines Wissens nicht. Somit fehlen Faktenbelege, die wünschenswert wären und die Du oben angefragt hast.

Was bleibt, sind Erfahrungen der User in diesem Forum. Diese sind aber immer bezogen auf den einen angewendeten Akku-Typ, ggf. verbunden mit den individuellen Auswahlkriterien dieses betreffenden Users.

In deinem Fall bleibt somit nur, den Usern der unterschiedlichen Akkutypen zu vertrauen und Dir den Akku entsprechend Deiner daran orientierten Auswahl (Preis, Akkugröße, Kapazität, Verfügbarkeit etc.) zuzulegen und zu hoffen, dass Deine Vorstellungen auch erfüllt werden.

Der zweite Weg, den ich in Deinem Fall beschreiten würde, wäre, mir den Akku bei einer kompetenten und vertrauenswürdigen Firma nach deinen Vorgaben zusammenbauen zu lassen. Das ist natürlich in der Regel teurer, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, den Wuschakku mit allen geforderten Eigenschaften auch zu bekommen, deutlich höher. Selbiges gilt für eventuelle Reparaturen oder Ersatzteilbeschaffungen in späteren Jahren.

Viel Erfolg beim Umbau wünscht Dir,
Stoppie

.... der sich sein Akkupaket selbst aus den feinsten Komponenten zusammengebaut hat. :P

Mann am 21 Mär 2020 11:52:04

was ist eigentlich gemeint wenn von einem Industrieakku bzw. Standart die Rede ist?

Bodimobil am 21 Mär 2020 11:55:53

Damit sind die Winston Akkus gemeint die für Industrie und Militär entwickelt wurden und dort auch seit vielen Jahren eingesetzt werden.
Gruß Andreas

Mann am 21 Mär 2020 12:21:58

Bodimobil hat geschrieben:Damit sind die Winston Akkus gemeint die für Industrie und Militär entwickelt wurden und dort auch seit vielen Jahren eingesetzt werden.
Gruß Andreas


der z.b. von Lisunenery angebotene Northstar gilt auch als Industriezelle ( lt. Telefonat) ist aber kein Winston. Das kann es also nicht sein.

rkopka am 21 Mär 2020 12:50:42

Stocki333 hat geschrieben:Das es als Laie nicht einfach ist, da durchzublicken, dafür habe ich Verständnis. Aber gleich immer ales in Frage zu stellen, nicht.
Wenn du dir so viel durchgelesen hast, und zu so einer Fragestellung kommst, wie mit deiner Auflistung der Preise. Drängt sich der Verdacht auf du suchst das Billigste.

Die Preisgestaltung infrage zu stellen ist nur logisch. Seit langem sind hohe Preise schon kein Garant mehr für hohe Qualität, höchstens ein fragwürdiges Indiz. (Fast) keiner will mehr ausgeben als nötig. Und wenn man nicht den technischen Durchblick hat (das gilt in dem Bereich auch für die meisten Techniker), dann fragt man sich schon, ob der €15/Ah Akku wirklich so viel mehr bringt als ein billigerer ?

Was ist in 7 - 10 Jahren. Hast du dort ein Problem mit dem Accu. Wer repariert den noch. Wer hilt dir dann noch. Macht es noch Sinn einen Accu der 7 Jahre alt ist, 7 €/Ah gekostet hat, zu reparieren. Nur weil die Elektronik im Arsch ist. Die Zellen noch gut sind.

Und wer garantiert mir, daß die tollen Unternehmen von heute in 10 Jahren noch aktiv sind ? Siehe Corona... Da kann schnell mal ein Hersteller verschwinden. Bei diesen Akkus hat man vielleicht noch eine Chance irgendwas im Inneren zu tauschen, je nach Bauweise. Aber der Hersteller wird da kaum was machen. Und bei den derzeit sinkenden Akkupreisen wird das in 10 Jahren vermutlich nicht mehr lohnend sein, soviel Geld in eine Reparatur zu stecken, wenn ein neuer größerer kaum mehr kostet. Ähnlich wie es heute schon bei TV der Fall ist, von vielen anderen Geräten ganz zu schweigen.

Und dann sind wir genau dort, wie heute. Defekt und Wegschmeißen. Weil Rep. zu unwirtschaftlich und zu teuer. Und dann stellst du die selbe Frage wieder. Mit anderen Vorzeichen.
Ich bin einmal auf die Nase gef.........?

Siehe oben. Reparatur ist vielleicht möglich, aber ob wirtschaftlich ?

Den du bist ja Laie. Wie so viele hier.
Anders sieht die Lage aus, wenn du dir ein Modulsystem aufbaust. Dort etwas zu rep. kannst du selber in Angriff nehmen. Brauchst dazu nicht mal einen Lötkolben. Ausfall unterwegs, kein Thema. Im Notfall kannst du die Elektronik Überbrücken.

Aber eben nicht als Laie. Und Li Experten finden man nicht an jeder Ecke. Vor allem welche, die ein ihnen fremdes System reparieren. Allein schon aus Haftungsgründen. Wenn man selber so was aufbauen kann und alles modular ist, ist man sicher besser gerüstet für die Zukunft.

Weil es eine Langzeitinvestition ist

Das hoffen alle. Aber einen Beweis wird man wohl erst in einigen Jahren sehen. Und falls es zu einem entsprechenden Preisverfall kommt oder eine neue viel bessere Technologie auftaucht, dann war es das mit der Langzeitinvestition.
Ich konnte das in den letzten Jahren gut im Modellbausektor beobachten. NiCd/NiMh wurde durch LiPo ersetzt, Brushless Antriebssysteme haben die Bürstenmotoren ersetzt, 2,4GHz Anlagen die 35/40MHz. Telemetrie kam und alles ohne Telemetrie läßt sich heute schwer verkaufen. In wenigen Jahren wurde aus einem Wettbewerbsflieger mit einer tollen Anlage, Akkus und Ladegerät nur noch Altmaterial, das niemand mehr kauft, selbst zu einem Spottpreis. Seit Jahrzehnten bekannte und große Hersteller sind vom Markt verschwunden. Wartung schwierig, Updates keine mehr.

RK

Stocki333 am 21 Mär 2020 13:03:16

Mann hat geschrieben:der z.b. von Lisunenery angebotene Northstar gilt auch als Industriezelle ( lt. Telefonat) ist aber kein Winston. Das kann es also nicht sein.

Es gibt auch von Herstellern der LiFePO4 Typen große Unterschiede in der Qualität. Und auch was sie für ein Leistungsvermögen haben. Schau dir die Leistungsdaten bei den Herstellern an. Von den Zellen, nicht Accus. Hier vor allem die Entladungen bei größer 1C. Hier scheiden sich die Geister. Einher geht auch die Ladung, was zulässig ist.
Nordstar oder auch Relion verwenden sehr hochwertige Accus. Kosten aber auch. ein Bsp. der anderen Sorte ist:
--> Link
--> Link
Stoppi hat das sehr gut beschrieben. :top: :top:
Und bist du Saisonfahrer. Und benutz das Wissen hier im Forum um die Temperaturproblematik anzupassen bei dem Einbau eines Fertigaccu, kommst du auch in den Genuß von Lithium.
Und es gibt hier auch Bsp. von Fertigaccus, die direkt von China gekauft wurden. Siehe Biauwe.
Und bist du bereit, deine antrainierten Garantieansprüche über Bord zu werfen. Ist das auch eine Preisgünstige Möglichkeit. Und selten sind die Zellen das Problem sondern die BMS. Kombination ist zulässig. :cry: Aber nicht erwünscht.
Und ein Paar Kriterien kannst du immer durch lesen erfahren.
Und hier ein Tipp für die Leser von vielen Tröt. Oder die es werden Wollen. Wenns wo Probleme von Fertigaccus gibt. Warum kopiert ihr euch diese Dinge nicht raus. Das selbe von technischen Problemen oder auch Daten die dazu veröffentlicht werden. Auch warum es so ist, das --Dieser Fehler-- zustande kommt.
Beispiel gefällig.
--> Link
Es gibt so viele Fehlermöglichkeiten bei Fertigaccus im Womo. Aber ein paar Daten schaffen Klarheit. Die sollte man im Hinterkopf haben.
Und wenn ich mir anschaue. wieviel ich dazu schreibe. :cry: Und dann kommen solche Hilferufe.
Was lest ihr überhaupt. Wollt ihr nur eine verspätete Bestätigung eureres Kaufes.
Diese 2 Zeilen haben aber sehr viel Ironie dabei. Ich lasse sie so stehen. Jeder für sich sollsich seine Gedanken dazu machen. Bitte ohne Antwort.
Aber ich möcht hier auch eine Lanze brechen für die Vielschreiber. Fragt jemand an um eine bestimmte Type. Der erhält viele Antworten. Und das solltet euch zum Nachdenken bringen.
Und gebt auch mal was Preis von eurem Können. So kann man viel besser Rat erteilen.
Gruß Franz

HarryG am 21 Mär 2020 14:39:18

Ich war auch ein Laie, als ich beschlossen habe, in die Zukunft zu investieren. Mein Weg:

Feststellung des Bedarfs (Ah) - Vorhandene Technik - Persönliche Preisspanne - Ansprechpartner/Garantie

Dann habe ich das Forum von links nach rechts und zurück studiert. Am Schluss stand fest: Robur-Akku 180 Ah (Deutscher Verkäufer, vorhandene Erfahrungswerte, Preis), einige Umbauten in der Ladetechnik, Funktionalität, wie ich sie brauche und haben möchte. Ich hatte zunächst erwogen, direkt in China zu bestellen. Das wichtigste beim Akku erschien mir jedoch das BMS, da es meinen Akku in JEDER Lage schützt (wenn richtig programmiert.) Deswegen dann doch einen Akku mit zahlreichen Erfahrungswerten. Und die Frage der Langlebigkeit? Die bisherigen Umfragen zu Defekten in nahezu ALLEN Foren im Internet weisen darauf hin, dass sich diese Frage gar nicht stellt. Die Lithium-Technologie ist erst am Beginn ihrer Entwicklung. Da bewegt sich unglaublich viel. Bei der gebotenen Leistung und für diesen Preis mache ich mir wenig Gedanken, ob ich in 5 oder 7 oder 10 Jahren einen neuen Akku brauche. Umweltschutz? Na klar - ich segle oft und gerne, muss aber dafür fliegen. Das Recycling wird ständig verbessert, sodass ich mir auch da nicht jede Minute Gedanken machen muss.

Wenn Geld für Dich keine Rolle spielt, empfehle ich natürlich auch eine Komplettlösung der gewerblichen Nutzer hier im Forum - dann hast Du das Beste. Ansonsten bietet der Markt inzwischen in Deutschland genug Produkte, dass Du auch so glücklich wirst.

Mann am 21 Mär 2020 14:42:53

Jallo Franz
,es ehrt dich wenn du so ausgiebig schreibst, aber ich kann nur bedingt folgen, meine Frage war schlichtweg wodurch sich sogenannte Industriezellen von anderen unterscheiden.
Verstanden habe ich soweit das Sie hochwertiger sind als andere, für den professionellen Einsatz gemacht.

hmarburg am 21 Mär 2020 16:22:21

Hallo an alle Interessierte,

hier ein --> Link zu ein paar allgemeinen Informationen bezüglich LiFePO4.

Gruß

Holger

fschuen am 21 Mär 2020 19:53:50

Nach unten ist noch reichlich Luft: Fertigakkus aus China kosten vielleicht noch 4 Euro, Zellen 3 Euro. Pro Ah. Mit diesem Ansatz hast du schon eine wichtige Entdeckung selbst gemacht, nämlich den ungefähr linearen Zusammenhang zwischen Preis und Kapazität. Wenn du jetzt auf einen einfachen Zusammenhang hoffst, wirst du enttäuscht werden. Eine häufige Meinung ist "teuer = gut". Stimmt in diesem Fall auch, aber der Umkehrschluss nicht, denn "billig = auch gut". Der Preisunterschied hängt weniger an den Zellen als an der Verfügbarkeit, Gehäusequalität sowie der Kosten für sonstige Komponenten. Und natürlich aus den Leitungsdaten der Zellen (Temperaturbereich, Lade- und Entladestrom), die entsprechend dokumentiert sind. Da muss man was passendes raussuchen, wenn man z.B. einen Wechselrichter betreibt. Mit Qualität im Sinne von Haltbarkeit hat das aber primär nichts zu tun, aber natürlich ist bei den Billigzellen das Risiko höher, und die Lieferzeiten können sehr lang sein.

Torsti5 hat geschrieben:Es wimmelt hier nur so von Leuten die ihren persönlichen Glauben aber kein fundiertes Wissen von sich geben.


Muss ja auch so sein. Ich würde weniger von Glauben und mehr von Erfahrung sprechen, normalerweise kauft ja jeder nur eine Batterie. Eigentlich müsste mal jemand jeweils drei Batterien von verschiedenen Herstellern kaufen und auf Herz und Nieren testen - aber wie soll der Test aussehen? Da braucht man dann mehrere Tests für unterschiedliches Nutzungsverhalten - hoher Strom, Wintercamper, … und bis der Test fertig ist, sieht der Markt wieder anders aus. Ich verfolge auch für dieses Problem wieder eine Billiglösung, und sammel die Defektmeldungen aus Foren. Und bisher spricht wenig dafür, dass du eine Lithiumbatterie, einmal eingebaut, je wieder tauschen musst.

Gruss Manfred

biauwe am 22 Mär 2020 09:36:34

Stocki333 hat geschrieben: Hier vor allem die Entladungen bei größer 1C. Hier scheiden sich die Geister.
Gruß Franz


Wird dieser Geist nicht durch das BMS im Akku bestimmt?
Es schaltet einfach ab!

andwein am 22 Mär 2020 11:19:57

biauwe hat geschrieben:....Wird dieser Geist nicht durch das BMS im Akku bestimmt? Es schaltet einfach ab!

Aber genau da liegen ja die Unterschiede! Wann schaltet er ab? Und wie ist seine Abschalt- Hysteresis? Und wie hält es das BMS mit dem Ladestrom bei Temperaturen unter +10°C, reduziert es den Ladestrom kontenuierlich oder schaltet es einfach die Ladung komplett ab? Alles Punkte, die nicht unbedingt im Datenblatt stehen! Sie haben aber Einfluß auf die Herstellungskosten.
Gruß Andreas

Bodimobil am 22 Mär 2020 11:55:44

Wir hatten hier schon den Fall dass die neue (Billig) Lithium bei der Kaffeemaschine abschaltet während die alte AGM Batterie das locker schaffte. Ich bin jetzt zu faul das rauszusuchen, aber ihr habt ja angeblich schon alles über LiFePo hier im Forum gelesen. :gruebel:
Gruß Andreas

7xy am 22 Mär 2020 12:29:14

Stocki333 hat geschrieben:Den was ist das Teure in Europa:
Richtig die Arbeitszeit.
Gruß Franz


Beste Antwort, Franz! Dafür einen Guten von mir!

biauwe am 22 Mär 2020 12:38:18

andwein hat geschrieben:Aber genau da liegen ja die Unterschiede! Wann schaltet er ab? Und wie ist seine Abschalt- Hysteresis? Und wie hält es das BMS mit dem Ladestrom bei Temperaturen unter +10°C, reduziert es den Ladestrom kontenuierlich oder schaltet es einfach die Ladung komplett ab?
Gruß Andreas


Das sagt aber nicht über die Qualität der Zellen aus.
Eher ob die Zellen geschützt werden oder nicht!

AGM kann man ohne Abschalteinrichtung quälen bis der Kaffee fertig ist.

HarryG am 22 Mär 2020 13:12:05

Bodimobil hat geschrieben:Wir hatten hier schon den Fall dass die neue (Billig) Lithium bei der Kaffeemaschine abschaltet während die alte AGM Batterie das locker schaffte. Ich bin jetzt zu faul das rauszusuchen, aber ihr habt ja angeblich schon alles über LiFePo hier im Forum gelesen. :gruebel:
Gruß Andreas


Herzlichen Glückwunsch!!!

Du hast einen Beitrag gefunden, bei dem ein billiger Akku in einem Punkt nicht so funktioniert, wie er es laut User soll. Diese Erkenntnis legen wir jetzt flächendeckend über alle Akkus, die kein "Y" haben und erklären es zum Gesetz. Was aber mache ich mit meinem Billig-Akku? Der macht mir mit dem Fraron-WR 40 Kaffee aus der DeLonghi am Stück. Kann nicht sein, verstößt gegen das Gesetz!!! :lol:

Bodimobil am 22 Mär 2020 13:20:35

HarryG hat geschrieben:Diese Erkenntnis legen wir jetzt flächendeckend über alle Akkus, die kein "Y" haben und erklären es zum Gesetz.


Du legst mir was in den Mund was ich nie gesagt habe.
Wenn dich die Erfahrungen anderer nicht interessieren - was machst du dann hier?
Solche Leute wie du können einem das Schreiben hier vergraulen.
Ich bin hier raus. Ich habe hier genug geschrieben über meine Erfahrungen mit LiFePo und Booster. Ich werde hier im ganzen Forum nichts mehr dazu schreiben weil bereits alles geschrieben ist. Man kann es leicht mit der Suche finden.
Ohne Gruß
Andreas

HarryG am 22 Mär 2020 13:34:07

Bodimobil hat geschrieben:Wenn du alles was in diesem Forum, insbesondere die Erfahrungsberichte über LiFeYPO gelesen hättest (>10 Jahre Erfahrung) würdest du solch eine Frage nicht stellen.
Die einzige Frage die man vielleicht stellen kann, ist ob billigere Batterien nicht auch ausreichend sind.
Dazu kann ich aber mangels Erfahrung nichts sagen.
Gruß Andreas


Bitteschön!!

Ich habe mir auch den Beitrag mit dem Creabest-Akku angeschaut. Der User verwendet einen Billig-WR (Nach Deiner Philosophie nicht gut). Um belastbare Aussagen zu erhalten, hätte der User folgende Tests durchführen müssen:
- Mit einem anderen LiFePO4-Akku
- Mit einem anderen WR
- bei jeweils gleicher Konfiguration.

Alles andere ist Kokolores. Zudem hat der Verkäufer offensichtlich vorbildlich reagiert und das Produkt zurückgenommen.
Ich lege sehr viel Wert auf Erfahrungswerte und vor Allem Fakten! Würrdest Du das auch tun, dann würdest Du die Beiträge der zahlreichen Foristen mit "Billig-Akkus" nicht ignorieren.

Viel Spaß beim Beleidigt-sein :D

Stocki333 am 22 Mär 2020 13:37:02

biauwe hat geschrieben:Wird dieser Geist nicht durch das BMS im Akku bestimmt?
Es schaltet einfach ab!

hallo Uwe
Das ist richtig. Aber 100 A BMS sind eher Schwach auf der Brust. Gab einige Fälle hier im Forum.
Aber es gibt auch Zellen deren Leistungsvermögen nicht die Welt sind. Sind eher für Schwachstromanlagen gedacht.
Schönen Sonntag Franz

biauwe am 22 Mär 2020 13:49:59

Stocki333 hat geschrieben:Das ist richtig. Aber 100 A BMS sind eher Schwach auf der Brust. Gab einige Fälle hier im Forum.

Schönen Sonntag Franz


Dann sollte man vor dem Kauf lesen und den richtigen Akku mit BMS auswählen.

Wer nur kleine Zellen kauft und das BMS dafür falsch auslegt, schaft auch LIFe(Y)PO4 zu schrotten.

Stocki333 am 22 Mär 2020 13:54:38

HarryG hat geschrieben:Ich habe mir auch den Beitrag mit dem Creabest-Akku angeschaut. Der User verwendet einen Billig-WR (Nach Deiner Philosophie nicht gut).

Nenne mir einen WR in der Günstigen Variante, der eine Anlaufstrombegrenzung eingebaut hat. So wie im HIFI bereich die Verstärker schon vor langen Zeiten es hatten.
Wir hatten dieses Thema schon einmal vor 2 Jahren. Damals gab ich ihm den Rat um gewissheit zu haben, die Kondensatoren über ein langes Kabel aufzuladen, und nach 20 sec die Kabel des WR zum Accu unterbrechungsfrei anzuschliessen. dann hat der Accu auch funktioniert. Bzw. das BMS.
Und ich werde das nie wieder empfehlen, den es gab Bedenken , das der User sein Womo abfackelt.
Aber es gibt auch die Problematik von nicht richtig ausgelegten BMS für den Einsatz im Womo wieder. Leider gibt es immer wieder die erst kaufen, und dann Fragen. Sind einige wichtige Parameter des BMS nicht vorhanden. Finger weg.
Und du findest hier einige Beispiele wo ich gewarnt habe. Und auch Später Recht bekommen habe.
Und noch eins zu deinem Testvorschlag: Jeder der Geräte wird für sich funktionieren. aber die Kombination, die macht Probleme.
Franz
Gruß Franz

Stocki333 am 22 Mär 2020 13:56:36

biauwe hat geschrieben:
Dann sollte man vor dem Kauf lesen und den richtigen Akku mit BMS auswählen.

Wer nur kleine Zellen kauft und das BMS dafür falsch auslegt, schaft auch LIFe(Y)PO4 zu schrotten.

Vollkommen richtig. Seh i' frei genau so. Die vernünftige Synthese machts.
Franz

HarryG am 22 Mär 2020 14:16:07

Alles richtig. Ich habe meine Gerätschaften (Robur, Fraron, Votronic) nach den hier im Forum geschilderten Erfahrungswerten gekauft und kombiniert. Alles funktioniert perfekt. Was ich immer ablehne, sind Pauschalisierungen ohne Grundlage. Aus meinen Zeiten im PC-Support weiß ich, dass nur standardisierte Testabläufe zum wahren Fehler führen. Im angeführten Beitrag mit dem CreaBest-Akku wird der Akku als das Problem dargestellt. Vielleicht ist es in dieser Kombi aber einfach der WR?

andwein am 22 Mär 2020 16:36:08

biauwe hat geschrieben: "Wann schaltet er ab? Und wie ist seine Abschalt- Hysteresis?"
Das sagt aber nicht über die Qualität der Zellen aus. Eher ob die Zellen geschützt werden oder nicht!

Nein, diese Beispiele nicht! Aber es kann zeigen in welche Richtung die Konstruktion geht. Wer bei der Ladestrombegrenzung spart wird nicht die hochwertigen Industriezellen verwenden sondern die kostengünstigeren "Consumer" Produkte.
Aber egal, keiner der Produzenten zeigt und seine Fertigung, seine Reinraumbedingungen und die Schichtstärke der von ihm verwendeten Kupferfolien. Die Qualität bei Lithiumbatterien ist schwer direkt messbar und die 100 oder 200 Lade/Entladezyklen pro Jahr zeigen ihre Auswirkungen erst in 15 Jahren!
Gruß Andreas

Stocki333 am 22 Mär 2020 16:42:49

HarryG hat geschrieben: Im angeführten Beitrag mit dem CreaBest-Akku wird der Akku als das Problem dargestellt. Vielleicht ist es in dieser Kombi aber einfach der WR?

Und auch auf den Verdacht hin, das mir genau so geht wie Bodimobil.
Ich verwette ein 16er Blech das der WR nicht das Problem ist. Sondern das BMS des Accus. Die Erbauer des Accus haben den Markt in Europa nicht abgeklopft. Und die billigsten Komponenten verbaut.
Warum haben die ersten Accus auf Fertigbasis andere Daten als die jetzt verkauften.
Warum hatte der Nordstar 2 BMS.
Warum Wohl.....???
Die nächste Serie von Creabest wird andere Daten haben. Die Chinamänner reagieren schneller als der Europäer. Wir sind doch Träge und Fett. Und festgefahren in unserer Meinung. Und für ein gutes Produkt stehen. Das ist auch etwas Wert.
Wetten.
Franz

ka10 am 22 Mär 2020 16:46:33

Hi, ich habe seit einiger Zeit eine CS 120Ah, soweit top, auch unter Volllast mit Wechselrichter keine Probleme. Gute Preisleistung und 5 Jahre Garantie! Habe meine 2 AGM 120Ah rausgebaut, die werden eine Hausnotstromversorgung ergeben... und 50kg gespart. Muss allerdings sagen, dass ich alle Drumrumgeräte auf LiFePo4 umbauen ließ (votronik Netzlader von 2010 70€) bzw. neu gekauft habe, wie Solarlader MPP und Booster, letzteres um die Ladeströme auf 39A zu reduzieren (Lebendauerempfehlung) bzw. zu stabilisieren. Da letzterer rein spannungsgesteuert arbeitet, war trotz höchster Schwelleneinstellung über den Starterbatterieladebypass von NL und SL ein leichter im Kreisherumladen aufgetreten (die Starterbatterie kam in der Spannung an die Startschwelle des Boosters), was mit einer Doppelschottky für Solar-und Netzlader abgestellt werden konnte.
Grüße Wolf

Stocki333 am 22 Mär 2020 17:20:23

ka10 hat geschrieben:Hi, ich habe seit einiger Zeit eine CS 120Ah, soweit top, auch unter Volllast mit Wechselrichter keine Probleme.

Das kann mangut nachvollziehen. die von CS arbeiten schon länger mit Lithium. Das ist keine Bachramma Firma. sondern die Wissen , was Sache ist. Dort sind auch keine Probleme bekannt. Die geben vor, an den Hersteller, Was sie Wollen.
Das ist mein Eindruck.
Gruß Franz

Stocki333 am 22 Mär 2020 17:43:55

andwein hat geschrieben:Nein, diese Beispiele nicht! Aber es kann zeigen in welche Richtung die Konstruktion geht.

Danke für diesen Satz. Hier hast du das mit einfachen Worten bzw. einem Satz die Problematik zusammengefasst.
Das ist einen Gutn wert.
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Wer bei der Ladestrombegrenzung spart wird nicht die hochwertigen Industriezellen verwenden sondern die kostengünstigeren "Consumer" Produkte.

Das möchte ich ein wenig präzisieren.
Die Zellen lass ich mal aussen vor.
Ladestrombegrenzung. Das ist leider nur die halbe Miete. Sondern die Ansprechzeit der Kurzschlußerkennung. Ein "Notwendiges Übel" bei BMS dieser Bauart. Ist diese Zeit nicht bekannt, bzw. nicht dokumentiert.
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-------------Finger Weg------------
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Meine Krups Kapselmaschine zieht 90A. Ich bin mir sicher, das der WR in Verbindung mit dem Creabestaccu, einen Kaffee macht. Wenn ich vorher die Kondensatoren des Wechselrichter auflade.
Aber um es auf den Punkt zu bringen.
Das ist nicht das, was der Käufer erwartet und will. Wenn ich das 3 fache hinlege, einer Bleiaustattung, so soll der Schaß funktionieren. Solche Firmen die das verkaufen. Sind kontraproduktiv für das wofür, viele hier schreiben. Um die neue Technik verfügbar für alle zu machen. Und dafür durch den Kakao gezogen zu werden.
Gruß Franz

lowbattery am 22 Mär 2020 20:37:07

Stocki333 hat geschrieben:die von CS arbeiten schon länger mit Lithium. .... Dort sind auch keine Probleme bekannt.

Hallo Franz,
das mag sein. Habe ja auch eine von denen, die bisher genau das macht was sie soll. Nur machen mir die Bilder zu Angeboten von Packs mit Pouch-Zellen auf den Alis sorgen. Da sieht man mit Klebeband umwickelte Pakete. Oft ist mit dem Klebeband das BMS dann auch noch flächig auf die oberste Zelle geklebt. Nach Vorgabe von A123 muss auf die flachen Seiten der Zellen eine definierte Kraft wirken. Dazu wäre mindestens nötig, das Klebeband noch um zwei biegesteife Platten an den flachen Seiten des Zellenpakets zu wickeln. Professionell wären zusätzlich Kompressionspads zwischen zwei Zellen. Vielleicht macht CS das alles. Ich weiß es nicht. Hineinschauen kann man zumindest bei meiner nur mit einer Dremel, das Gehäuse ist ABS verklebt. Das BMS hat 200/400Ah, für die Untersitzbatterie sogar mehr, das lässt Reserven. Nach den Daten könnten es Daly sein. Leider kommt man auch an die Zellspannungen nicht heran ohne Dremel.

Um auf die Frage des TE zurückzukommen: man bekommt sowohl für 12 €/Ah als auch für 7 €/Ah "Industriezellen", so einfach ist es nicht. Nur im einen Fall in D montiert, im anderen in China, mit den bekannten möglichen Nebenwirkungen.

Fürs Hymercar noch ein Aspekt, falls 3,5t + Aufstelldach + 4 Personen: CS 100Ah wiegt nur 11kg.

Gruß,
Stefan

helmi9 am 22 Mär 2020 20:54:07

Ich bin den Schreibern hier im Forum sehr dankbar für das teilen der verschiedenen Erfahrungen. Auf Grundlage dessen was hier beschrieben wurde, konnte ich ohne größere Vorkenntnisse eine für mich funktionierende Lösung finden. In meinem Fall ist es ein Robur 120er Akku geworden, an dem ich einen 1500 Watt Wechselrichter für Nesspresso und Föhn betreibe. Des weiteren hat mir der Akku im Winter die gewünschten 3 Tage Autarkie gewährleistet die ich wollte. Man muss halt ein bisschen Zeit investieren und die Beiträge aussortieren die für einen selbst nicht relevant sind sind dann kommt man auch zum Erfolg.
Den wünsche ich dir auch
Gruß Daniel

rase am 22 Mär 2020 21:00:19

Ja die Innenansichten habe ich mir auch angeschaut, da wo möglich. Bei CS habe ich nichts gefunden. Bei Lisunenergy und Liontron sieht das schon gut aus. Bei Robur sieht es nach meiner Laienmeinung nicht ganz so gut aus. Ob das aber irgendwie ausschlaggebend ist, kann ich nicht beurteilen.
Gruß Ralf

lowbattery am 22 Mär 2020 21:14:50

Beim Robur 180Ah sehe ich eigentlich keine Nachteile im Aufbau gegenüber Liontron, nach den aktuellen Abbildungen des Anbieters. Die Führung der Starkstromleistungen sollte man vielleicht umdrehen, um die Kabel nicht zu überkreuzen.
Gruß,
Stefan




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