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Hallo liebe Foristen, im Sommer 2019 waren wir erstmals mit dem WoMo (5,5 to) durch Österreich gefahren. Wir hatten eine GoBox erworben bei einer Asfinag-Stelle in Grenznähe. Hierfür wurde unser Fahrzeugschein verlangt, im Original vorgelegt und daraufhin die GoBox eingerichtet mit der korrekten Euro 5 Klasse und ausreichend aufgeladen. An den „Maut-Stellen“ wurde von unserem Guthaben jeweils korrekt „abgebucht“. Nach der Österreich-Fahrt gaben wir die GoBox an selber Stelle zurück und bekamen später das verbliebene Guthaben ausgezahlt. Monate später kam dann ein Bescheid mit 240 € Ersatz-Maut, weil wir den Fahrzeugschein nur einmal im Original vorgelegt hätten und nicht noch ein weiteres Mal per Email bei der Asfinag eingereicht hatten. Zwar stand auf den Belegen irgendetwas von „Nachweis Emissionsklasse an die Asfinag senden“ (oder so), aber wir gingen logischerweise davon aus, dass das nur für diejenigen gilt, die den Fahrzeugschein noch nicht im Original vorgelegt haben und sich die Emissionsklasse in der GoBox selbst einrichten! Wir legten Widerspruch ein, benannten die drei Zeugen, die seinerzeit dabei waren, und fügten den bereits im Original vorgelegten Fahrzeugschein noch einmal als Anlage bei. Diese und weitere Gegenwehr half nicht. Mittlerweile liegt eine „Verständigung vom Ergebnis der Beweisaufnahme“ vor mit der Möglichkeit einer scheinbar letzten Stellungnahme. Die Frist läuft morgen ab. Hat jemand von euch diese ganze Prozedur schon durch? Wir halten die in Österreich durchgeführte Regelung für nicht haltbar, denn man rechnet nicht damit, dass die Vorlage des Fahrzeugscheins noch ein zweites Mal erforderlich ist, wenn man bereits einmal aufgefordert worden war (beim Erwerb der GoBox), den original Fahrzeugschein vorzulegen, und dieser Aufforderung auch nachgekommen war. Der Mitarbeiter der Asfinag war sehr lange mit unserem Fahrzeugschein beschäftigt, so dass wir auch davon ausgegangen waren, dass er ihn eingescant hätte. Erforderlichenfalls würde ich Klage beim EuGH einreichen lassen. Allerdings haben wir dafür bisher nur ein „Angebot“ eines österreichischen Rechtsanwaltes vorliegen, der für das ganze Verfahren gerne ca. 15.000 € haben wollen würde. Das ist natürlich absurd - zumal das Geld auch bei einem Sieg weg wäre. Hat jemand von euch einen gescheiten Rat? Viele Grüße Micha Hallo Micha, so weit ich mich erinnern kann, ist das der übliche Ablauf. Da hilft dir auch der EuGH nicht viel. Moin, in den Geschäftsbedingungen (Und nicht nur dort) steht doch klar und deutlich, dass der Asfinag eine Kope/Scan des Kfz-Scheins einzureichen ist. Insofern sehe ich das nicht als Abzocke. Grüße der Duc
Genau so ist es, innerhalb von 28 Tagen nach Aktivierung muß bei Asfinag die Zulassung zugesendet sein, steht bei denen in den Bedingungen. Das gilt nur ab Euro 4, 0-3 ist es nicht vorgeschrieben. Vorschlag: bezahle die "paar Euros" und erspare dir weiteren Ärger-Nerven-Geld. hake es als Erfahrung ab. .... auch ich schlage in die gleiche Kerbe: Normalerweise hast Du mit der Go-box einen (gefühlt) 2 Meter langen Kassenzettel mit dem "Kleingedrucktem" erhalten - und da stehen eben die Bedingungen drauf. Es ist wie mit den Häkchen bei "AGB gelesen"; jeder setzt den Haken, keiner liest wirklich! :-( Ja Micha, die ziehen das durch! Keine Chance, bezahl und zieh den richtigen Schluss. Ging meinem Sohn mit meinem Wohnmobil so ähnlich. Wir fahren gelegentlich schon noch nach Östereich aber halt weit weg von Autobahnen. Ich weiss, viele sagen es ist keine Abzocke, kann man ja alles nachlesen und wer alles richtig macht, hat auch keine Probleme! Eigentlich will man ja nur schnell Strecke machen und meint brav bezahlt zu haben. Nein, so einfach geht es da nicht. Könnte aber, es sei denn es ist nicht gewollt! Nicht gewollt? Ein Schelm wer böses denkt! G.G.
Greif zum Telefon und versuche dort jemanden ans Rohr zu kriegen. Mach auf reumütig und versuche einen Nachlaß rauszuhandeln ... Billiger wird´s nicht, die sitzen am längeren Hebel :( Du hast wissentlich/unwissentlich einen Verfahrensfehler begangen - buch´s ab auf Konto Lebenserfahrung. :troest: Dem Anwalt mit der 15 Mille Fall-Pauschal-Forderung - dem würde ich noch 2 oder 3 Zeilen schreiben .. :wall:
das ist gar nicht absurd. der anwalt weiß das es da keine gewinnen gibt. den fehler hast du gemacht. du willst klagen, also musst du zahlen. Moinsen, ehrlich gesagt: ich kenne weder das Procedere für die GoBox noch den Kassenzettel mit den AGBs. Das die AGBs nicht gelesen werden da kleingedruckt und genauso spannend wie das Telefonbuch von Berlin wird jeder bestätigen. Wichtig wäre auf den Kassenzettel (und nicht nur bei der GoBox sondern bei vielen ähnlich gehaltenen Quittungen) eine kurze Handlungsanleitung was noch zu erfolgen hat. Bei der GoBox ala: Fast geschafft: Box in der Windschutzscheibe anbringen (Bild mit der erforderlichen Position), bei passieren einer Mautstelle auf den Quittungston achten, unbedingt Kopie des Fahrzeugscheins an ASFINAG (Mailadresse, FaxNummer, Adresse senden. Sie haben den Geschäftsbedingungen (zu finden unter: --> Link) zugestimmt. Ende Text Das Leben kann so einfach sein :-) Na gut, die ASFINAG ist als kulanter und rationaler Geschäftspartner bekannt. Wir Deutschen fahren ja doch nur nach Österreich weil wir zu bequem sind uns mit anderen Sprachen auseinander zu setzten, gelle :-) gruß Thomas Es geht uns weniger um unseren Einzelfall als vielmehr um das System, mit dem man zu Unrecht abgezogen wird; wenigstens moralisch völlig zu Unrecht! Auf Verarschungen, Nepp und Ähnliches stand ich noch nie. Unsere deutsche Rechtsanwältin würde ebenso gegenan gehen. Aber wir benötigen einen Rechtsanwalt aus Österreich. Im Sinne der Gerechtigkeit und um weiteres derartiges Abziehen zu verhindern, wäre es uns 10.000 Euro wert. Kennt jemand einen gescheiten Rechtsanwalt aus Österreich dafür?
Hallo :!: Du hast einen Fehler begangen ... ein paar Tausend andere Go-Box Fahrer nicht ! Dagegen willst Du an ... :roll: Könntest du mir den Gefallen tun und mir den Betrag überweisen? Wird dir persönlich genauso viel bringen wie der Rechtsstreit. Mit dem Kauf der GoBox und der Benutzung der mautpflichtigen Straßen gehst du einen Vertrag ein und es ist an dir deinen Part davon zu erfüllen - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Willst du dem Ganzen aus dem Wege gehen benütze die Asfinag Homepage und melde dich zum Abbuchungsverfahren an. Aber auch dort mußt du den Nachweis bringen. Ansonsten buche den teuersten Tarif und die Nachweise entfallen. Hallo Micha, du kannst nur auf dem Kulanzwege etwas bei Asfina erreichen. Wenn du Glück hast erläßt man dir die Sache, hast du Pech und der Sachbearbeiter mag nicht wirst du zahlen müssen. Aber Kulanz ist vermutlich der einzige Weg. Wünsche trotzdem viel Erfolg.
Ich muss Dir leider Recht geben. Trotzdem rate ich, zu zahlen und den Ärger runterzuschlucken. Dieses Go-BoxThema liest man im Forum leider immer wieder und als Österreicher stört es mich schon, wenn es Umstände gibt, welche ausländische Gäste mit solchen Dingen verärgern, das schadet schließlich auch dem Fremdenverkehr. Selbst bin ich nicht betroffen (Fahrzeug < 3,5t = Vignette) Ich habe mir die ASFINAG-Homepage intensiv angesehen und hätte vermutlich auch nach Vorglage des Fahrzeugscheines gemeint, "alles" erledigt zu haben. --> Link Ist denn die Schadstoffklasse Euro 4 aus dem Zulassungsschein erkennbar? Natürlich kann man - wenn man bei "Erläuterungen zur Nachweispflicht" A LL E S nachliest - den Passus mit den 28 Tagen finden. Aber man fährt doch in den Urlaub und liest nicht das "Kleingedruckte". Gab es denn keine deutlichere Aufforderung bei Erwerb bzw. Rückgabe, dass noch was zu tun ist? Der ADAC warnt auch nicht? Danke jedenfalls, dass Forenmitglieder die künftig eine GO-Box erwerben und diesen Beitrag lesen, nun gewarnt sind. G'sund bleiben! Helmut Moin Michael,
Da kannst du einen zugelassenen Rechtsanwalt finden: --> Link Wir fahren auch mit der Go Box, allerdings im Lastschriftverfahren, bisher keine Probleme.
Naja, auf dieser Seite, die man ohne viel Sucherei findet (Extra Link zur Wohnmobilmaut auf der Startseite) steht das schon deutlich beschrieben... --> Link Wurde das "Antragsformular" bei Erwerb der Go-Box mit einem entsprechenden Hinweis auf die Nachweispflicht ausgehändigt? ![]() G'sund bleiben! Helmut Moin Helmut, bei unseren ersten Kontakt mit der GoBox/Asfinag über eine Vertriebsstelle wurde UNS das Formular nicht ausgehändigt. Aber die MA der Vertriebsstelle hat uns darauf hingewiesen bzw. die Regelung der Nachweispflicht stand auf den ausgehändigten Belegen. Ob diese Infos dem TE nun helfen? Ich hab in England mal versehentlich eine Brückenmaut nicht bezahlt. Ich bekam ein Foto zugeschickt, einen Bussenbescheid und die Möglichkeit, innert ein paar Tagen die fehlenden 3.50 Pfund per Kredikarte zu bezahlen. Nice! Ich hatte vor Jahren mal die 2€ für das Pfänder-Pickerl versemmelt, den Automaten habe ich erst entdeckt als ich schon drauf war auf der Autobahn. 140 € Strafe. Und nun ratet mal, wieso wir nach England in Urlaub fuhren. Ins Südtirol. Ins Piemont, nach Ligurien und ins Allgäu. Die Ösis mit Ihrer Asfinag haben mich gute 5 Jahre nicht mehr gesehen. Gruss Vagant Die Sache geht ja eigentlich noch viel weiter. Wenn der Tankstellenmitarbeiter deine Schadstoffklasse falsch einträgt steht nicht er in der Haftung sondern der Fahrzeugführer. Es ist deine Pflicht die Angaben und die Klassifizierung genauestens zu überprüfen. Wir hatten vor Jahren die Box auf dem Amaturenbrett montiert statt an der Scheibe. Alle Beträge wurden korrekt abgebucht aber es kam nach Wochen auch ein Schreiben mit der 240 Euro Aufforderung. Ich hatte damals einen ADAC Anwalt eingeschaltet und dieser hat es auf dem kurzen Dienstweg geregelt, uns wurde die Strafe auf Kulanz entlassen. Ich kann nur zu dem Abbuchungsverfahren raten, jetzt hier das 2te Mal. Ich kann den TE sehr gut verstehen, denn uns ist es exakt und tupfengleich auch so ergangen. Schein bei Erwerb der gebox vorgelegt usw. Darüberhinaus waren wir mit einem in Rosenheim gemieteten Womo unterwegs und hatten dort die Vorgehensweise erfragt. Weder bei Abholung noch bei Abgabe wurden wir vom Vermieter auf die Abzocke hingewiesen. Ich habe damals die Strafe bezahlt und seitdem nicht mehr auch nur einen Euro in Österreich gelassen. Es gib auch andere schöne Länder mit fairen Mautbedingungen wie z. B. Norwegen. Wer mich als Tourist derart link abzockt wird gemieden. Fehler können immer passieren, hier scheint für mich aber System dahinter zu stecken. Asfinag Homepage: "Wenn Sie sich an einer GO-Vertriebsstelle eine GO-Box geholt haben, haben Sie 28 Tage Zeit, uns die Nachweise zukommen zu lassen. Das können Sie direkt an unseren Premium-Vertriebsstellen, über das SelfCare-Portal, über die ASFINAG-App Unterwegs oder per E-Mail an... . Sie können uns die Emissionsklasse auch nachweisen, bevor Sie sich eine GO-Box holen. Bitte verwenden Sie dazu die oben genannten Kontaktmöglichkeiten. Welche Nachweise wir benötigen und weitere Infos erhalten Sie hier." "Die Emissionsklasse gilt erst als bestätigt, wenn Sie von uns eine schriftliche Bestätigung erhalten haben! Bitte senden Sie uns die Nachweise im PDF-Format oder als JPG-Datei. Andere Formate werden von uns nicht verarbeitet und der Nachweis gilt als nicht erbracht!" "Bitte schicken Sie uns in jedem Fall eine Kopie der Zulassungsbescheinigung Ihres Fahrzeuges! ... Die Dokumente (PDF, JPG) können Sie uns folgendermaßen zukommen lassen: E-Mail: ... Upload im SelfCare-Portal Scanfunktion der ASFINAG-App "Unterwegs" Fax: +43 50108-912913 Post:..." Sonst wird doch auch immer draufhingewiesen, daß man sich informieren soll. Beim Womokauf soll man sogar das Gewicht im Internet berechnen und genau wissen, was erlaubt ist, sonst ist man ein "Idiot". Aber bei der Maut liest man nicht mal die gegebenen Hinweise ? Die obigen Zitate haben nicht mal 3 Klicks gekostet. Das ist keine Abzocke sondern einfach ein vorgegebenes und bekanntes Prozedere, das tausende pro Jahr durchführen. Wenn man sich nicht drum kümmert oder nur meint zu wissen, wie es geht, hat man eben Pech. Und die Womofahrer >3,5t sind so ein kleiner Anteil in A, daß dafür sicher niemand etwas besonderes macht. RK Wenn ich im Laden einen Liter Milch kaufe, gehe ich doch auch nicht auf die HP der Molkerei. Warum soll ich das tun, wenn ich eine gobox kaufe, meinen Fahrzeugschein vorlege und der Verkäufer den Betrag einstreicht aber sonst keinerlei Hinweis über sein Lippen kommt.
Doch, meiner Meinung nach schon Auch seitens der Asfinag könnte man erst einmal eine Erinnerung schicken mit der Aufforderung diese Nachweise zu erbringen Wer denkt schon nach 3 Wochen schönem Urlaub noch daran, wenn alles gut geklappt hat
Leider nicht mehr, aber vielleicht lesen einige mit und es können in Zukunft Missverständnisse vermieden werden. Es "Abzocke" zu nennen, wenn man nicht ausreichend informiert ist, ist sicher überzogen. Trotzdem wäre es fair, wenn die ASFINAG zuerst eine Mahnung zur Nachmeldung der Nachweise zusenden würde und erst bei weiterem Verzug eine Ersatzmautvorschreibung vorschreibt. Dies wäre verwaltungstechnisch kein grosser Aufwand (geht elektronisch), und wegen einer "Mahngebühr" im Rahmen der Portospesen von z.B. 5,-- würde sich hoffentlich niemand so ärgern müssen. Helmut Helmut Der pädagogische Effekt ist aber mit der Vorgehensweise der Asfinag wesentlich gründlicher :D Entweder man bleibt weg, oder vergisst es nie wieder... hier wird doch sonst immer nach drakonischen Strafen für alles mögliche gerufen, ist dann aber doch doof, wenns einen selber trifft, gell? Hätte uns auch passieren können, ausser dass unser alter Eimer eben wegen Euro 2 kein Einsenden des Nachweises benötigt. bis denn, Uwe In meinen Augen ist ein ganz bisschen Abzocke nicht so ganz auszuschließen. Man hätte das Mautsystems ja auch ganz einfach regeln können. Gut, wer sich täglich damit beschäftigt, für den ist das gaaanz einfach. Z. B. gebe ich an wohin ich will, bezahle den Preis und gut ist es. Aber nicht bei der Asnifag, da wird richtig aufgerüstet damit gut bezahlte Stellen für Weggelobte .... geschaffen werden. Da wird richtig Geld gebraucht was eingenommen werden muss. Da kommt der unbedarfte Wohnmobilist nicht unbedingt ungelegen. Die AGB ist perfekt ausformuliert, da kann man (obwohl Maut korrekt bezahlt) eventuell und vielleicht unter Umständen ganz selten auf Kulanz hoffend mit ganz viel Großmut des zuständigen Mitarbeiters mal Glück haben das die 240,00€ erlassen werden. Ich kenne mehrere die in diese (für mich eventuell doch ein bisschen gewollte Falle, kann mich natürlich auch irren) getappt sind. Allerdings ist mir niemand bekannt dem es gelungen ist diese Summe nicht zahlen zu müssen. G.G.
Das ist aber eher das deutsche System.
In D müßt ihr (noch) nicht zahlen, aber das LKW Maut System ist noch wesentlich aufwendiger. Zum Glück ! Meine Firma lebt davon :-).
Nochmal: Die Womos >3,5t sind in A eine Seltenheit, in D auch nicht unbedingt die Mehrheit und gegenüber den LKW eine Minderheit. Das fällt kaum ins Gewicht. Außer, daß die LKW Fahrer vermutlich schnell lernen, nichts falsch zu machen, und die Womofahrer nicht so genau schauen oder sich ihre eigene Meinung der Sachlage basteln.
Naja, anscheinend lief nicht alles korrekt, sonst gäbe es den Fall ja nicht. RK
hätte, hätte, fahrradkette - ist wie es ist und deutlich nachlesbar. der eine informiert sich, der andere zahlt nach. Nur weil jemand sich nicht mit den Gegebenheiten eines Vertrags auseinandersetzt ist der „Verkäufer“ ein Abzocker? Wenn ich mich mit einer Sache beschäftige die ich nicht kenne, dann mache ich mich doch mit den Gegebenheiten vertraut, besonders wenn man wie im Fall der Maut in Österreich weiß das die Nachbarn nicht zimperlich sind. Abzocke ist nicht ganz der richtige Ausdruck. Der stammt aus der Zeit, als nicht nur der Glaube an ein ehrliches wirtschaftliches und staatliches Gebaren in den Köpfen der Menschen war, sondern dass das wirtschaftliche und staatliche Handeln auch zum großen Teil dieses System des fairen Umgangs mit den Menschen auch gelebt hat. Dies ist in meinen Augen aber schon lange gestorben. Es war schon immer oberster wirtschaftlicher Grundsatz, die Gewinne zu maximieren und Kartelle zu bilden. BWL erste Stunde! Jedenfalls zu meiner Zeit. Nur geht das heute ohne Rücksicht auf Verluste, d.H. die Interessen der Verbraucher werden nur noch dann berücksichtigt, wenn es dem eigenen Gewinn dient. Nun ist auch der Staat schon lange kein Gebilde mehr, das die Daseinsvorsorge und Interessen der Bürger in allen Bereichen vertritt. Steht zwar auf dem Papier, wird aber nicht mehr danach gehandelt. Nur mal am Rande. Ich bin dankbar hier zu leben und nicht in einem Land am Ende der Korruptionsskala. Zumindest hat man aufgehört, die Wasserversorgung zu privatisieren wie in Berlin bereits versucht. Daher werden auch die Mautregelungen in allen Ländern so geregelt, dass die Gewinne bzw. die Einnahmen maximiert werden. Tageskarten für die Autobahn in den Transitländern? Gelächter, gibt es nicht. Warum wohl. Blitzer keine 20 Meter vor dem Ortsausgang. Standard. Kleingedrucktes das kein Schwein liest, Standard. Ob bei staatlichen oder privaten Betrieben. Warum rennen wohl in Berlin über 2000 Lobbyisten unseren Abgeordneten die Türen ein? Warum schreibt die Industrie unter dem Deckmantel und mit Wissen der Ministerien ihre eigenen Gesetze? Damit dem unwissenden aufgebrachten Bürger die passenden Erklärungen an den Kopf geknallt werden können: steht so im Gesetz. So einfach ist das alles. Muss man nur wissen. Also Augen auf im Straßenverkehr und auch sonst im Leben. Alle, aber wirklich fast alle, wollen nur unser Bestes. Das schreibt Euch ein alt gewordener Optimist. Bleibt gesund! Hallo, also mal ganz nüchtern betrachtet, hat man einen Vertrag abgeschlossen und die Vertragsbedingungen nicht erfüllt, ergo muss man mit Konsequenzen rechen und auch diese erfüllen. Denke da gibt es kein wenn und aber. ät Entschleunigter Guter Beitrag, sehe ich genauso, gibt ein Positiv von mir. Andreas Mal abgesehen von der ganzen Politik...
Praktisch alle Mautunternehmen sind Aktiengesellschaften, die Gewinne erwirtschaften sollen. Warum überrascht dich das ? Daneben sind die Mautregeln mehr oder weniger nach Abnutztung und Umweltschaden ausgelegt. Immer in wenigen Stufen, da alles andere den Aufwand immens steigern würde. Und irgendjemand fühlt sich immer falsch behandelt.
Mehr Aufwand ? Außerdem kostet (für 3,5t) in A die 10Tages Karte kaum mehr als in F 100km(?). €9,40 - wie billig soll sie sein, damit der Aufwand nicht höher ist als der Wert ?
Und wo ist das Problem ? Gilt dort keine Ortsgeschwindigkeit ? Man kann vielleicht manche Geschwindigkeitsbegrenzung für nicht sinnvoll halten. Solange man sich daran hält, können einem die Blitzer egal sein. RK Hallo Micha, Was Du erlebt hast wundert mich überhaupt nicht. Seit Jahren liest man regelmässig solche und ähnliche Berichte über das unsägliche, bei kleinsten Fehlern knallharte Verhalten der Asfinag. Dies notabene nicht gegenüber wirklichen Mautprellern, die verdienen nichts besseres, sondern besonders gegenüber Womotouristen, welche nachweislich guten Willens waren, die Maut zu bezahlen, eine GoBox installiert haben, denen aber irgend ein (kleiner) Fehler unterlaufen ist. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Micha hat die GoBox erworben, hat diese Aufgeladen und jeden zurückgelegten Km Maut wurde ihm auch abgebucht. Das kann er alles beweisen. Einzig weil er übersehen hat, dass er ein Dokument, welches notabene bereits einmal von einem Asfinagbeamten begutachtet wurde, zusätzlich noch an dessen Kollegen in Wien hätte senden müssen, schlagen die mit voller Wucht zu. Sie nennen das nicht etwa Busse sondern zynischerweise Ersatzmaut. Und dies, obschon in diesem Falle die Maut vollumfänglich bezahlt wurde. Ein solches Vorgehen ist in meinen Augen an Beamtenarroganz nicht zu überbieten, auch wenn es juristisch korrekt sein mag. Für mich gehört sowas ins Kapitel juristische Fallenbauer. Kommt dazu: Wie es scheint ist das Autobahnnetz der Asfinag gewissermassen totalüberwacht inkl. automatischer Kfz Nummernerfassung etc. Diese Asfinag mit ausgeklügelter überwachungs-IT soll (will) nicht in der Lage sein, von ihren Gobox ausgebenden Asfinagstützpunkte eine Kopie der Dokumentes digital zu übermitteln?? Ein Schelm der dabei böses denkt. Nicht nur ich habe mich wegen dem Asfinaggebaren schon vor Jahren entschlossen, mit unserem 4.2t Womo nie auch nur einen Meter in dieses Land zu fahren, so gern ich das auch täte. Aber so nicht, zumindest nicht mit mir. Noch zu Deiner eigentlichen Frage nach einem gescheiten Rat: Bezahlen, wohl oder übel und allenfalls Konsequenzen ziehen. Grüsse, Kurt
wenn ich mir den unterschied der qualität der autobahnen ansehe - kein vergleich. in d eine stoßdämpferteststrecke. also doch etwas für den nutzer. ist aber auch egal. ewige, sinnlose disskusionen. einmal durch italien oder kroatien die gleiche strecke fahren, dann kommt das große erstaunen, wie günstig es in österreich ist.
Auch wenn sie gern so bezeichnet werden. Die Asfinag ist eine AG und nicht der Staat. Also kann es dort keine Beamten geben.
Es ist durchaus nicht totalüberwacht. Kennzeichen werden nur an einigen wenigen Kontrollpunkten gelesen. In anderen Ländern mußt du das alles selber am Computer machen, also wo ist das Problem, ein Bild zu senden ?
Deine freie Wahl - und unsere Straßen sind etwas leerer. Zahlst du halt in (fast) allen Ländern herum. Ich bin in A (von D abgesehen) noch am günstigsten unterwegs. In F habe ich die letzten Urlaube €230 und €280 für Maut liegen lassen (3 Wochen nur hin und wieder etwas AB). Für uns sind die SLO die Abzocker, da man dort für 7Tage €15 zahlt, wo in A für 10Tage €9,40 fällig sind. Außerdem kommt man nie mit einer Karte aus, da 1 Woche Urlaub >7 Tage. RK Naja, so toll sind die ASFINAG Systeme nicht. In einem Reisebericht aus 2018, als wir A queren mussten, habe ich unsere Erlebnisse festgehalten, als wir uns an die "Prozesse" halten wollten. Letztendlich hat alles funktioniert ohne "Bestrafung", aber ob es wirklich funktionieren würde, auf die Bestätigung per E-Mail haben wir eine Woche (?) oder mehr gewartet. Da waren wir längst irgendwo anders im "Ausland" unterwegs. Und wenn wir da kein I-Net gehabt hätten? Diese Mautgebührsysteme sind kontraproduktiv. In allen EU-Ländern. Hier der Auszug aus meinem RB: "Und da wir ja jetzt ein Euro VI d Fahrzeug fahren, möchten wir auch der ASFINAG nicht mehr so viele € spenden wie bisher. (Also ins Friaul muss man durch Austria). Und die bieten da einen tollen Service im I-net: Man kann bevor man seine GO-Box kauft, seine Daten im Vorhinein per Formular übermitteln und die ASFINAG führt dann diese Daten über das Kennzeichen zusammen, sobald man die GO-Box kauft. Toll! Allerdings benötigt man eine Kundennummer, um das Formular auszufüllen. Nur wie kommt ein Nochnicht-Kunde an eine Kundennummer? Richtig: Er erfindet eine z.B. 6 mal die Null und schon kann er das Formular benutzen. Aber die Götter ASFINAG haben vor den Preis noch mehr Schweiß gesetzt: Da poppt noch ein Menu hoch, wo man 2 (!!) Wörter abtippen muss, damit die Götter auch wissen, dass man ein Mensch ist. Als Nationalität hatte ich deutsch eingegeben. Wahrscheinlich poppten daher Wörter mit französischen und spanischen Buchstaben hoch, die ich auf meiner Tastatur gar nicht habe. Also lassen wir das jetzt mit dem Formular. Ach nein: Wenn ich in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts so ein Softwareprodukt designed hätte, wäre ich sicherlich nicht lange im IT-Geschäft geblieben worden. Die ASFINAG hat noch einen anderen tollen Service für EURO VI d Wohnmobilfahrer. Gibt es sogar ein Video mit WOMO-Fahrer Manni oder so. Nennt sich Premium-Vertriebsstellen. Dort fährt Manni hin und die erfassen dort seine Euro VI Daten. Und Manni verlässt strahlend die Premium- Vertriebsstelle, denn er muss nichts weiter tun. Super!!! Das probieren wir jetzt aus. Leider gibt es nur ganz, ganz wenige Premium-Vertriebsstellen. Z.B. eine in Holzkirchen südlich von München. Also ändern wir unsere Reiseroute über Holzkirchen. Frank betritt die Premium-Vertriebsstelle Holzkirchen: „Sie sind doch Premium-Vertriebsstelle?“ „Ähhhh?“ „Premium-Vertriebsstelle!“ „Was ist das?“ „Sie erfassen meine Euro VI d Daten für die ASFINAG!“ „Ähhhh? Kenn ich nicht! Kann ich nicht!“ Frank wird etwas laut und unhöflich: „Scheiß ASFINAG und noch ein bischen mehr….“ damit es auch die anwesenden Österreicher hören . Die nächste Mitarbeiterin erscheint…. „Ach der meint den Apparat da! CHEFIN!!!“ Chefin kommt: „Ja, ja,…mit dem Apparat da könnten wir ihre Daten an die ASFINAG übermitteln, aber der funktioniert nicht. Ist übrigens kein Service, kostet 3,--€ extra!“ Frank: „Und nun?“ „Naja, kaufen Sie eine Go-Box, wir stellen die schon richtig ein und übermitteln Sie Ihre Daten per Fax oder Internet oder Smartphone an die ASFINAG!“ „Und wenn ich weder noch habe oder das bei der perfekt organisierten ASFINAG nicht funktioniert?“ „Aber Sie haben doch 28 Tage Zeit, da wird Ihnen schon etwas einfallen!“ Als ich dann auch nicht mit meiner EC-Karte bezahlen konnte und die Kreditkarte - 50 Cent extra kosten sollte, fiel mir etwas ein: Ich habe bar bezahlt. Und die ASFINAG heißt jetzt bei mir ARSF. IC.NAACKT! und wir haben eine Strecke Richtung Italien (Aha, Friaul ist in Italien!) ohne Autobahn gewählt durch den Felbertauerntunnel. Übernachtet haben wir in Bad Aibling bei -17° Aussentenperatur und 26° Innentemperatur = 43° Temperaturunterschied. Phoenix ist Gott-sei-Dank kein Produkt aus Österreich. " Gruß Frank Ich frage mich schon, wie es jährlich tausenden anderen Wohnmobilisten über 3,5 t und unzähligen LKW's gelingt, ohne Probleme mit dem österreichischen Mautsystem klar zu kommen ..... Jeder informiert sich im Internet vorab über jeden Scheixx, plant minutiös seine Route am PC, kennt alle Stellplätze monatelang vorher im Detail, weiß, wo er sich wie hinstellen muss, damit er Sat-Empfang hat, keinnt die Speisekarte der Pizzabude am Platz schon auswendig usw usw usw. Nur beim "Abzocker-Mautsystem" der ASFINAG gibt es - trotz eindeutiger AGB's (die man eben lesen sollte) - immer wieder solche Diskussionen. Schwer nachzuvollziehen .....
Wenn man Richtig und Gut an der Ausgabestelle beraten wird, dann funktioniert es i.d.R. auch. Leider ist das mittlerweile die Ausnahme. Wenn es dann nicht funktioniert, kann es unendlich nervend sein eine Tankstelle zu finden die Hilft. Und das unter dem Hintergrund, dass eine nicht unerhebliche Strafmaut (zzgl. der regulären Mautkosten) droht. Erst als wir auf Postpaid umgestellt haben, reisen wir deutlich entspannter durch Österreich. Sind wir doch mal ehrlich... Die Österreicher wollen uns nicht als Touristen! Und noch weniger als Durchreisende, die bestenfalls noch einmal den billigeren Sprit tanken. Wieso sonst sollte man es uns denn so schwer machen, ohne große Kosten bei ihnen zu reisen? Weil Touristen für Österreich einfach eine Plage sind, und wenn man die schon ertragen muss, dann will man auch dafür entschädigt werden. So zum Beispiel über komplizierte Mautboxen, deren Handhabung in den kleingedruckten AGB's, die eh keiner liest, erklärt werden. Oder völlig unpraktische Mautzeiträume fürs 'Pickerl'. 10 Tage oder 2 Monate... Ja, super praktisch, wenn man üblicherweise 14 Tage Urlaub machen möchte und üblicherweise immer Samstag - Samstag buchen kann. Nein, keine Tagestickets... auch keine Monatstickets. Nur diese komische 10-Tage Regel... Und wehe, man klebt das Pickerl an die falsche Stelle oder lässt gar das alte Pickerl kleben... böse Mautunterschlagung ist das! Ja, und wenn man es dann an seinen österreichischen Urlaubsort geschafft hat, dann wird man weiter abgezogen. Teure Hotels, teure Skipässe, teure Restaurants. Viel Aufwand, um potentielle Touristen zu vertreiben oder, wenn sie schon unbedingt kommen müssen, eine angemessene Entschädigung für das Ertragen dieser Landplage zu erhalten. Mein Fazit daraus: Ich bin ja ein umgänglicher Mensch. Und wenn man mich nicht als Tourist haben will oder nur für viel Geld erträgt, dann lasse ich den Leuten ihren Willen und ihre Ruhe und suche mir andere Destinationen aus. Moin Adi, leider kann ich dir kein Positiv für diesen Beitrag hinterlassen, deswegen hier: volle Zustimmung :top:
Glaubst du das wirklich, was du da schreibst?
Wer ist uns ?
Die sind sicher eher ein Plage, wie man im Sommer am WE in Tirol sehen kann.
Große Kosten ist sehr relativ. Hast du mal geschaut, was es anderswo kostet ? In F ist ein beträchtlicher Teil meiner Urlaubsausgaben nur Maut - ca. 15%.
Die sind eben eher für LKW Fahrer gedacht, die wohl intelligenter sind als Womofahrer. Womofahrer mit Dickschiffen sind da nur eine Randerscheinung.
Setze es auf 16 Tage und alle 3 Wochen Urlauber regen sich auf. Siehe Beispiel SLO, da sind es 7 Tage, die nur für ein verlängertes WE reichen.
Wie man's macht, ist's falsch. Es wird sicher keine Vignetten für 1,2,3,5,7,10,12,14,16... Tage geben.
Das alte Pickerl ist zwar verboten, aber ohne Sanktionen, macht also nichts. Die richtige Stelle ist wichtig, weil man sonst nicht von automatischen Systemen gelesen werden kann.
Die gibts in jedem Land ! Das könntest du z.B. von der Schweiz noch viel mehr sagen.
Die soviel billiger sind... RK
D A N K E ......du bist wirklich ein sehr umgänglicher Mensch. Deine Postings zeigen das ganz deutlich. Vermutlich bist du persönlich davon sogar 100%ig überzeugt. :ja: Endlich wieder mal ein ASFINAG Thread, wurde ja schon richtig langweilig hier. |
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