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Schaudt WA 121525 LiFePO4 fähig?


bigomon am 01 Apr 2020 21:06:59

Hallo Ihr Lieben,

als Wohnmobilistneuling möchte ich mich dem, im Herbst 2019 neu erworbenen, Rimor Super Brig Suite witmen (Überstundenabbau sei Dank......).
Ich befasse mich mit der Nachrüstung eines Ladebooster à la WA 121525 (oder hat jemand einen besseren Vorschlag?) . Bestellt habe ich schon einen 300Ah LiFePO4 Akku der eine 100Ah AGM Batterie ersetzen wird.
Eine banale Antwort ist noch offen - kann der WA 121525 mit LiFePO4 Akkus umgehen? In der BA steht Blei-Säure-/Bleigel-Batterie:14,4V / 13,8V AGM-Batterie: 14,7 V / 13,7 V Lithium-Batterie 14,4 V konstant. Eine Nachfrage bei Schaudt brachte keine eindeutige Antwort "ich solle bei dem Hersteller des Akku`s nachfragen ob das BMS da mitmacht".

Ist er für den neuen 300er brauchbar oder gibt es da bessere mit mehr Einstellmöglichkeiten?

Noch eine Frage. Um das D+ Signal abzugreifen gibt es auf dem EBL NE256RI mehrere Möglichkeiten wie z.B. JP7 Pin2 bzw.
JP12 Pin 1 oder 2. Welchen würdet Ihr nehmen?

Grüße Achim....




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Jorel am 01 Apr 2020 21:34:00

bigomon hat geschrieben:
Eine banale Antwort ist noch offen - kann der WA 121525 mit LiFePO4 Akkus umgehen?

Habe den Schaudt an einem 200Ah LiFeYPO4.
Seit einem Jahr einwandfreie Funktion.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

andwein am 02 Apr 2020 10:26:29

bigomon hat geschrieben:.....Noch eine Frage. Um das D+ Signal abzugreifen gibt es auf dem EBL NE256RI mehrere Möglichkeiten wie z.B. JP7 Pin2

Das ist D+ 12V und damit das richtige Steuersignal für den WA 121525 und andere Ladebooster
Gruß Andreas

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bigomon am 02 Apr 2020 10:32:37

fein, hast Du den Temperaturfühler mit eingebaut oder ist der bei LiFePO4 nicht notwendig?

"at" Andreas - Danke ..... da werde ich "Anzapfen"....

Hannus am 02 Apr 2020 10:51:19

Ich würde aber den Anschluß JP12 Pin 2 benutzen. Bei diesem wird die Spannung der Starterbatterie ausgewertet und D+ erst zugeschaltet, wenn ihr Ladestrom schon wieder abgesunken ist.
Das belastet die Lichtmaschine weniger, und macht bei mir den Unterschied zwischen einem durchrutschenden (quietschenden) und einem nicht durchrutschenden Antriebsriemen aus. Model 2006.

Gruß Egon

Dex550 am 02 Apr 2020 11:39:34

bigomon hat geschrieben:fein, hast Du den Temperaturfühler mit eingebaut oder ist der bei LiFePO4 nicht notwendig?....


Hallo miteinander,
ein Temperaturfühler ist unabdingbar bei LiFePo4, da ein Laden unter ca. 3°C den Akku unwiderbringlich zerstört.
Es sei denn mat sog. "Kälteakkus", die aber deutlich teurer sind.
Mein Akku ist sogar mehrfach abgesichert: interner Temperatursensor im BMS, Sensor vom Booster (Votronic).
Diese Absicherung hat (fast: leider) funktioniert und über Sylvester konnte ich die Batterie nicht mehr laden. Diese steht allerdings im Heck an einer sehr kalten Stelle.
Mittlerweile habe ich das "Problem" mit einer temperaturgesteuerten elektrischen Batterieheizung gelöst, denn wir stehen praktisch nur autark - auch im Winter.
Gruß Hans.

Dex550 am 02 Apr 2020 11:45:51

.. noch etwas:
das Koppelrelais zwischen Starter- und Versorgungsbatterie im EVS würde ich stillegen, bzw. habe das bei mir so gemacht.
Sonst "umgeht" man ja praktisch den Ladebooster, wenn die beiden Akkus parallel geschaltet sind.
Nur so bekomme ich auch die vollen 30A Ladestrom meines Boosters.
Gruß Hans.

bigomon am 02 Apr 2020 12:33:40

Bist Du Dir da sicher Hans, das Kabel der Starterbatterie zur EVS wird doch getrennt (oder mache ich da einen Denkfahler) und wenn heißt das jetzt Relais auslöten (frage nur wegen der Garantie) ?


Inselmann am 02 Apr 2020 12:44:14

bigomon hat geschrieben:Hallo Ihr Lieben,


Eine banale Antwort ist noch offen - kann der WA 121525 mit LiFePO4 Akkus umgehen? In der BA steht Blei-Säure-/Bleigel-Batterie:14,4V / 13,8V AGM-Batterie: 14,7 V / 13,7 V Lithium-Batterie 14,4 V konstant. Eine Nachfrage bei Schaudt brachte keine eindeutige Antwort "ich


von der Schaudt Webpage:
WA 121525 für Reisemobile

Der Booster WA121525 dient zum optimalen AufladenWA 121525 von 6-zelligen 12V Bleisäure-, Bleigel- AGM- und Lithium-Batterien in Reisemobilen während der Fahrt unabhängig von der Lichtmaschinenspannung.


und weiter unten
Ladekennlinien für Blei-Säure, Blei-Gel, AGM und Lithiumbatterien

da frag ich mich was die bei deiner Anfrage nicht verstanden haben.

--> Link

bigomon am 02 Apr 2020 13:59:06

ähm, ich muß Euch ja erst einmal "kennen lernen",
bedeutet dies nun das er ist nicht mit LiFePO4 klar kommt oder ist der Unterschied so marginal das er kompatibel ist?

Bei dem größeren Bruder WA 121545 (ebenfalls aus 2017) steht ja explizit : "Lithium-Batterie: 14,4V konstant (CCCV- bzw. IU-Kennline für LiFePO4-Batterien mit eigenem Batteriemanagementsystem)"

DonCarlos1962 am 02 Apr 2020 14:18:23

Wir haben den Schaudt WA 121525 seit fast zwei Jahren an unserem 120Ah Robur LiFePO4. Das war eine gute Lösung. Bisher haben wir nur gute Erfahrungen gemacht.

Allerdings haben wir, wie schon mehrfach hier geschrieben, auf das deaktivieren/auslöten des Trennrelais verzichtet und den Booster einfach in die Ladeleitung eingeschleift. Das bekommt man auch alleine hin.

Das geht, weil die Ladeleistung des Schaudt max. 25A vom EBL ohne Schaden zu nehmen vertragen wird.
Damit haben wir eigentlich nichts am Mobil verändert und können alles wieder einfach zurückbauen.

Wir sind mit dieser einfachen Lösung zufrieden.

LG Carsten

schmiddi am 02 Apr 2020 14:30:45

Den Booster von Schaudt wollte ich auch einbauen, hatte einen sehr guten Preis. Leider war er nicht lieferbar und ich bestellte einen 30A Booster von Votronic. Im nachhinein habe ich gesehen das der Votronic Booster auch die Starterbatterie mit max. 1A aufrecht erhält. Dieses habe ich beim Schaudt nicht gelesen, sollte der Schaudt das nicht können wird die Starterbatterie bei längerer Nichtnutzung nicht geladen.

Inselmann am 02 Apr 2020 14:58:24

schmiddi hat geschrieben: Votronic Booster auch die Starterbatterie mit max. 1A aufrecht erhält.


Ich glaube du verwechselst da was.

Der SOLAR Regler lädt die Starterbatterie nicht der Ladebooster. Der zieht von der Starterbatterie/Lichtmaschine Strom um die Aufbaubatterie zu laden

Hannus am 02 Apr 2020 15:07:47

Hallo bigomon

Erst mal zur Info: Lithium-Batterien und LiFePO4-Batterien sind zwei Bezeichnungen für ein und die selbe Sache. Das heißt dein Booster geht für "Beide".

andwein am 02 Apr 2020 15:35:36

Hannus hat geschrieben:Ich würde aber den Anschluß JP12 Pin 2 benutzen. Bei diesem wird die Spannung der Starterbatterie ausgewertet und D+ erst zugeschaltet, wenn ihr Ladestrom schon wieder abgesunken ist. Gruß Egon

Das ist jetzt abhängig von der Gesamtkonfiguration im Wohnmobil. Dieses Signal ist ein "spannungsgeführtes D+" Wenn auf der Startbatterie eine Solaranlage als Erhaltungsladung werkelt sind dort immer mehr als 13,6V, der Booster schaltet dann zu und glaubt der Motor dreht. Damit saugt der Booster dann die Starterbatterie leer, weil der Motor eben nicht läuft.
Man sollte schon wissen was passieren kann, Gruß Andreas

allclear am 02 Apr 2020 15:36:59

Hallo,

Code: --> Link
"Erst mal zur Info: Lithium-Batterien und LiFePO4-Batterien sind zwei Bezeichnungen für ein und die selbe Sache."


Mit dieser Ausage würde ich vorsichtigen, der Lithium Eisenphosphat Akku (LiFePo4) ist eine Ausführung eines Lithium Ionen Akkus (LiIon) mit einer Zellenspannung von 3,2V bzw. 3,3V.
Ein Lithium Ionen Akku hat aber eine Zellspannung von 3.6V, eine andere Ladeschlußspannung und auch eine ander Entladeschlußspannung.
Wenn man bei der Verwendung eines Akkus mit einer falschen Kennlinieneinstellung arbeitet, kann das ganz schell zu einem verkürzten Leben des Akkus führen.

Hier wir im allgemeinen von einem LiFePo4 oder LiFeYPO4 Akku geredet, aber man sollte die Akkutypen nicht verwechseln oder durcheinander bringen.

Dex550 am 02 Apr 2020 15:48:50

bigomon hat geschrieben:Bist Du Dir da sicher Hans, das Kabel der Starterbatterie zur EVS wird doch getrennt (oder mache ich da einen Denkfahler) und wenn heißt das jetzt Relais auslöten (frage nur wegen der Garantie) ?

Ja, da bin ich sicher - kann man das auch ganz einfach ausprobieren und nachmessen:
bei Spannungssignal über D+ von der Lima werden beide Batteriene zusammengeschaltet, denn das ist der Sinn dieses Relais "Aufbau-Batterie laden".
Der einfachste Weg ist das D+ am EVS zu kappen (evtl. mit Schalter reversibel) und nur auf den Booster zu legen.
Damit bekommt der AufbauAkku nur den vollen Ladestrom aus dem Booster, wenn man zusätzlich den Ausgang des Boosters direkt an die Aufbau-Batterie anschließt und nicht wie bei Votronic in der Schaltung vorgesehen an das EVS anschließt.
Einziger "Haken" dieser Lösung ist: Kühlschrank über 12 V bei Anliegen D+ funktioniert nicht mehr und auch das Einfahren der Stufe, da das EBL /EVS ja abgekoppelt ist - lässt sich aber leicht mit einem Relais lösen.
Auslöten ist sicher besser, aber in unserem WoMo nur mit sehr viel Aufwand möglich und zum Rückbau zweimal erforderlich.
Gruß Hans.

Dex550 am 02 Apr 2020 15:53:10

Zitat Andreas: ... Das ist jetzt abhängig von der Gesamtkonfiguration im Wohnmobil. Dieses Signal ist ein "spannungsgeführtes D+" Wenn auf der Startbatterie eine Solaranlage als Erhaltungsladung werkelt sind dort immer mehr als 13,6V, der Booster schaltet dann zu und glaubt der Motor dreht. Damit saugt der Booster dann die Starterbatterie leer, weil der Motor eben nicht läuft.
Man sollte schon wissen was passieren kann, Gruß Andreas ... Ende Zitat

Damit hat Andreas recht - war bei mir so und deshalb ... siehe oben, Gruß Hans.

Hannus am 02 Apr 2020 16:15:05

Hallo Andreas und Hans

Was die Nordelektronika Geräte angeht, muß ich euch da wiedersprechen. Hier werden beide Signale mit einander verknüpft. Das heißt, wenn das orginal D+ aus ist, dann ist auch das spannungsgeführte D+ aus.
Es ist nicht nur von der Spannung abhängig.

" Das Koppelrelais und das Kühlschrankrelais werden aktiviert, wenn das Signal +Schlüssel (oder +Wechselstromgenerator) vorhanden ist und wenn die Startbatterie mehr als 13,0V aufweist. Sie werden beim Abschalten des Motors automatisch deaktiviert oder wenn die Spannung der Startbatterie unter 12,0 V liegt."

Gruß Egon

fschuen am 02 Apr 2020 16:26:02

Dex550 hat geschrieben:ein Temperaturfühler ist unabdingbar bei LiFePo4, da ein Laden unter ca. 3°C den Akku unwiderbringlich zerstört.


Ich hätte gern einen Beleg für diese Behauptung, die ich ansonsten ins Reich der Märchen verweise. Wenn's so wär, wären LFP-Batterien als Starterbatterie völlig ungeeignet - de facto sind sie aber bei Motorrädern fast schon Standard.

Richtig ist: niedrige Temperaturen befördern den Zellverschleiss. Das fängt so bei 10 °C an und wird immer stärker, je kälter es wird - bei deutlichen Minusgraden ist mit vielleicht zehnmal höherem Verschleiss zu rechnen. Das bedeutet, dass statt 5000 Zyklen "nur" noch ein paar hundert drin sind. Anders ausgedrückt: eine LFP-Batterie, die immer und ausschliesslich bei Minusgraden betrieben wird, hält nur ungefähr so lange wie eine Bleibatterie, die nicht vorzeitig kaputt geht. Und sie "stirbt" anders, durch steigenden Innenwiderstand, ohne grossen Kapazitätsverlust, und ohne plötzlichen Ausfall.

Es gibt ein paar Konsequenzen für den Einbau; ein Wintercamper sollte die Batterie im Wohnraum haben und nicht im Doppelboden. Ansonsten ist es wie beim Starten des Motors: da hab ich auch viel mehr Verschleiss beim Kaltstart, anteilig sicher mehr als bei der Batterie. Ich weiss doch, wie kalt es ist, und was ich mache. Warum soll ich die Benutzung der Batterie (oder das Starten des Motors) durch eine Schaltung verhindern lassen? Zumal es keine scharfe oder sinnvolle Temperaturgrenze gibt.

Nach dem akademischen Ausflug noch ein praktischer Tipp zum Booster: weglassen. Wenn du vorher keinen gebraucht hast, brauchst du jetzt auch keinen. Wenn dir der Ladestrom im Betrieb nicht reicht (messen!), kannst du immer noch nachbessern. Allerdings wirst du da ein bisschen in Kabel investieren müssen und nicht über das EBL gehen, da du für eine so grosse Batterie ziemlich viel Strom brauchst.

Gruss Manfred

Dex550 am 02 Apr 2020 16:27:01

Hannus hat geschrieben:Hallo Andreas und Hans
Was die Nordelektronika Geräte angeht, muß ich euch da wiedersprechen ........
Gruß Egon

Hallo Hannus, ich HABE (leider) einen Nordelettronika-Verteiler.
Ladespannung vorher max. bei 16A, nach dem Umbau max. 29,78 A.
Und leider spinnt dieses EVS ein wenig, denn bei vollgeladenem Li-Akku und Anliegen von über 14 V "denkt" es aufgrund der hohen Spannung, dass der Motor läuft und schaltet den Kühli ein auf 12V (bei EAS) - schaltet wieder aus, da die Spannung abfällt, schltet wieder ein u.s.w.
Daher mein persönlicher Umbau, das muss ja nicht jeder gut finden - doch mir hat´s geholfen.
Gruß Hans.

Dex550 am 02 Apr 2020 16:42:47

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Hallo Manfred,
grundsätzlich hast Du Recht, doch hier geht es nicht um den "normalen" Betrieb, sondern um das Laden.
Es gibt da eine gute Doktorarbeit an der RWTH Aachen, die sich mit dem Thema beschäftigt. Fakultät E-Technik bereits vom Dez.2016.
Auch richtig ist, dass es keine scharfe Temperatur-Grenze gibt, das ist je nach Akku unterschiedlich. Bei der Bauart meines Akkus (normal und kein "Kälte"-Akku) wäre der allerdings hinüber.
Mein Motorrad hat auch eine Li und das geht hervorragend, auch bei Minusgraden - allerdings zum Laden ist dann die beschriebene Batterieheizung erforderlich.
Gruß Hans.

Hannus am 02 Apr 2020 17:36:22

Hallo Hans

Bei meinem NE148 von 2006 gab es noch die Lötbrücke zum deaktivieren des Trennrelais. Dadurch blieben alle anderen Funktionen erhalten.
Auch bei den nachfolgenden Versionen hat sich die Ansteuerschaltung des Trennrelais nicht geändert, so das ein scharfes Messer zum deaktivieren reicht. Man muß nicht gleich das Relais ausbauen.



Auch mein Booster arbeitet an dem zusätzlich spannungsgesteuerten Anschluß J4 ohne Probleme. Das ich AGM habe, sollte eigendlich keinen Unterschied machen.
Ich würde das Problem eher bei der AES Umschaltung vermuten.

Gruß Egon

Dex550 am 02 Apr 2020 19:14:30

Hannus hat geschrieben:Hallo Hans
Bei meinem NE148 von 2006 gab es noch die Lötbrücke zum deaktivieren des Trennrelais.....
Gruß Egon

Hallo Egon,
das wäre schön und einfach, aber leider gibt es das bei meinem NE nicht, das Teil ist von 2012, den genauen Typ habe ich auch nach langem Suchen nicht herausbekommen und habe nur italienische Anleitungen dazu.
Ich danke Dir für die Mühe und die Bilder!
Gruß Hans.

Dex550 am 02 Apr 2020 19:18:20

Hannus hat geschrieben:Hallo Hans
Bei meinem NE148 von 2006 gab es noch die Lötbrücke .... so das ein scharfes Messer zum deaktivieren reicht ...
Gruß Egon

... noch etwas:
die Leiterbahnen auf der Platine sind doppelt (für mehr Leistung auf beiden Seiten): oben und unten, also nur oben durchschneiden reicht leider nicht.
Gruß Hans.

rkopka am 02 Apr 2020 19:43:19

allclear hat geschrieben:Mit dieser Ausage würde ich vorsichtigen, der Lithium Eisenphosphat Akku (LiFePo4) ist eine Ausführung eines Lithium Ionen Akkus (LiIon) mit einer Zellenspannung von 3,2V bzw. 3,3V.
Ein Lithium Ionen Akku hat aber eine Zellspannung von 3.6V, eine andere Ladeschlußspannung und auch eine ander Entladeschlußspannung.

Dann wären da noch Lithium Polymer mit 3,7V und eine Hochvolt Version davon, die statt mit 4,2V mit 4,35V geladen werden kann.

RK

schmiddi am 02 Apr 2020 20:31:48

[quote="Inselmann"][quote="schmiddi"]



Habe vergessen dabei zu schreiben das die Ladeerhaltung über Landstrom stattfindet. Über den Booster fließen dann 1A zur Starterbatterie wenn das Ladegerät über 230 Volt per Landstrom betrieben wird. Wenn kein Landstrom angeschlossen ist und per Solar geladen wird vließen auch 1A zur Starterbatterie über den Booster. Selbstverständlich wird die Starterbatterie über den Generator während des Motorlaufs geladen. Mein Fehler, vergessen dazu zu schreiben.
Gruß
Jörg

rkopka am 02 Apr 2020 21:42:20

schmiddi hat geschrieben:Habe vergessen dabei zu schreiben das die Ladeerhaltung über Landstrom stattfindet.

Votronic: "Eingebauter Rückladezweig 12V/0 ... 1 A, sorgt für die Ladung/Ladungserhaltung der 12 V-STARTER-Batterie bei langen Standzeiten. Er aktiviert sich automatisch bei externer Ladung der BORD-Batterie durch ein Netzladegerät."

RK

Mcfeldi am 03 Apr 2020 07:03:20

Moin
Ich habe den Schaudt WA 121525 seit
anderthalb Jahren an einer 100 Ah LiFePO4.
Funktioniert super, ist ein Ahorn Wohnmobile auf
Renault Master 3
LG Matthias

Hannus am 03 Apr 2020 09:03:55

Hallo Hans

Ich muß dir leider schon wieder widersprechen. Die Ansteuerschaltung ist nur einseitig ausgeführt. Es gibt keine Durchkontaktierungen.
Hast du auf deiner Leiterplatte keine Typenbezeichnung? Ich denke die Ansteuerung sollte sich trotzdem finden lassen, und da einfach den Widerstand oder den Transistor entfernen.
Aber du hast ja schon deine Lösung. Vieleicht hilft es ja jemand anderen.



Gruß Egon

andwein am 03 Apr 2020 10:19:50

Hannus hat geschrieben:Hallo Andreas und Hans, Was die Nordelektronika Geräte angeht, muß ich euch da wiedersprechen. Hier werden beide Signale mit einander verknüpft. "Das Koppelrelais und das Kühlschrankrelais werden aktiviert, wenn das Signal +Schlüssel und wenn die Startbatterie mehr als 13,0V aufweist.

Hallo Egon,
ich glaube wir haben ein Verständnisproblem. Ich spreche von D+ (Motor dreht), das + Schlüssel oder auch ACC oder auch Zünd Plus ist vorhanden wenn der Zündschlüssel in Stell. II ist. da dreht der Motor und die Lima noch nicht. + Schlüssel oder ACC ist eine Fiat Definition für das sonst übliche Zünd. Plus.
Du kannst die Signale ja mal ausmessen, nur den Schlüssel halt stufenweise durchdrehen und dabei * Schlüssel messen.
Gruß Andreas

Hannus am 03 Apr 2020 11:09:40

Hallo Andreas

Die älteren Geräte (so wie mein NE148) hatten nur einen "echten" D+ Anschluß. Den ich benutze.
Die neueren Geräte haben einen Anschluß für Zündungsplus, wahlweise auch für den herkömmlichen D+ zu verwenden, und einen zweiten aktiv Ground D+ Anschluß . Man hat also die Wahl zwischen drei Varianten.
Die Beschreibungen sind hier etwas irreführend.
Meine Aussagen bezogen sich immer nur auf die alleinige Verwendung von D+.

Gruß Egon

Inselmann am 03 Apr 2020 11:20:30

schmiddi hat geschrieben:

Habe vergessen dabei zu schreiben das die Ladeerhaltung über Landstrom stattfindet. Über den Booster fließen dann 1A zur Starterbatterie wenn das Ladegerät über 230 Volt per Landstrom betrieben wird.

Nette Funktion, aber wenn Landstrom anliegt wird die Starterbatterie ja ohnehin geladen vom Bordladegeraet.

schmiddi hat geschrieben: Wenn kein Landstrom angeschlossen ist und per Solar geladen wird vließen auch 1A zur Starterbatterie über den Booster.

Das ist sicherlich eine nuetzliche Funktion wenn man keinen Solarregler hat der die Starterbatterie mitversorgt.

schmiddi hat geschrieben:Selbstverständlich wird die Starterbatterie über den Generator während des Motorlaufs geladen. Mein Fehler, vergessen dazu zu schreiben.
Gruß
Jörg

Danke fuer die Erklaerung. :top:

Hannus am 03 Apr 2020 12:00:31

wird die Starterbatterie ja ohnehin geladen vom Bordladegeraet


Nicht jedes "Bordladegerät" hat diese Funktion, oder sie geht durch den Einbau eines Boosters verloren.

andwein am 03 Apr 2020 16:19:26

Hannus hat geschrieben:Hallo Andreas
Die älteren Geräte (so wie mein NE148) hatten nur einen "echten" D+ Anschluß. Den ich benutze. Gruß Egon

Ja, ja, die Varianten halt. Es ist schon schwierig da durchzublicken. Für Ausfahrtreppe oder Sat ist +Key/ACC/Zünd+ schon OK
Für eine Steuerung der Ladung würde ich immer ein Motor dreht abhängiges Signal wie D+12V oder D+ aktive ground benutzen
Spannungsabhängiges D+ hasse ich wie die Pest, den bei nachträglichen Einbauten/Ausbauten (Solar, Booster) etc kann es zu Schwierigkeiten führen, die oft erst Monate später erkannt werden und dann fehlt der Bezug.
Gruß Andreas

schmiddi am 03 Apr 2020 17:19:00

[quote="Inselmann"][quote="schmiddi"]

schmiddi hat geschrieben:


Habe vergessen dabei zu schreiben das die Ladeerhaltung über Landstrom stattfindet. Über den Booster fließen dann 1A zur Starterbatterie wenn das Ladegerät über 230 Volt per Landstrom betrieben wird.

Nette Funktion, aber wenn Landstrom anliegt wird die Starterbatterie ja ohnehin geladen vom Bordladegeraet.

Nein eben nicht, der Booster ersetzt das Trennrelais. Über dieses Relais werden bei Landstrom beide Batterien ab einer bestimmten Spannung die Batterien zusammengeschaltet und geladen. Ist das Trennrelais entfernt wie bei mir und wurde durch den Booster ersetzt, funktioniert das nicht mehr. Es sei denn der Booster lässt etwas an Spannung/Ampere durch. Das funktioniert ebenso ohne Landstrom wenn man Solar hat.
Gruß
Jörg

schmiddi am 03 Apr 2020 17:20:38

bigomon hat geschrieben:Hallo Ihr Lieben,

als Wohnmobilistneuling möchte ich mich dem, im Herbst 2019 neu erworbenen, Rimor Super Brig Suite witmen (Überstundenabbau sei Dank......).
Ich befasse mich mit der Nachrüstung eines Ladebooster à la WA 121525 (oder hat jemand einen besseren Vorschlag?) . Bestellt habe ich schon einen 300Ah LiFePO4 Akku der eine 100Ah AGM Batterie ersetzen wird.
Eine banale Antwort ist noch offen - kann der WA 121525 mit LiFePO4 Akkus umgehen? In der BA steht Blei-Säure-/Bleigel-Batterie:14,4V / 13,8V AGM-Batterie: 14,7 V / 13,7 V Lithium-Batterie 14,4 V konstant. Eine Nachfrage bei Schaudt brachte keine eindeutige Antwort "ich solle bei dem Hersteller des Akku`s nachfragen ob das BMS da mitmacht".

Ist er für den neuen 300er brauchbar oder gibt es da bessere mit mehr Einstellmöglichkeiten?

Noch eine Frage. Um das D+ Signal abzugreifen gibt es auf dem EBL NE256RI mehrere Möglichkeiten wie z.B. JP7 Pin2 bzw.
JP12 Pin 1 oder 2. Welchen würdet Ihr nehmen?

Grüße Achim....






In dem Heft sollte sich auch ein Stromlaufplan befinden, der würde weiter helfen.

Hannus am 03 Apr 2020 18:10:04

Spannungsabhängiges D+ hasse ich wie die Pest


Da geb ich dir vollkommen recht. Aber beim NE148 bewirkt ja die zusätzliche Spannungsüberwachung ein verzögertes Zuschaltung des Boosters. Was ich von der Lichtmaschienenbelastung her für Vorteilhaft halte. Das reine Ein- und Ausschalten übernimmt natürlich der D+.
Ich denke das können wir jetzt so stehen lassen.

Gruß Egon

schmiddi am 03 Apr 2020 18:56:01

Spannungsabhängiges D+ hasse ich wie die Pest[/quote]
Wenn der Booster nicht über D+ angeschlossen wird sondern er wird aktiviert über eine Spannungserhöhung im System kann es Probleme mit einem Solarregler geben. Bei Sonneneinstrahlung steigt zwangsweise die Bordspannung, dieses erkennt der Booster und saugt die Starterbatterie leer. Deshalb lieber an D+ anschließen, der Booster schaltet sich in dem Fall auch verspätet ein.

bigomon am 03 Apr 2020 20:18:15

schmiddi hat geschrieben:In dem Heft sollte sich auch ein Stromlaufplan befinden, der würde weiter helfen.

Wer (die 5 sprachige BA) bis zum Ende ließt ist klar im Vorteil danke Jörg.



ach und vielen Dank für die rege Beteiligung - da sieht man mal wieder wie komplex doch so eine "Kleinigkeit" werden kann.....

btw. habe ich mich jetzt doch für einen VCC 1212-30 von Votronic entschieden, eben auch wegen der Extrafunktion des Rückladezweigs und der explizit aufgeführten LiFePO4 Ladefähigkeit.

Hier noch die Beschaltung vom Votronic - die EVS-Version sollte doch passen oder?



....und wer noch eine Idee zu meinem anderen "Dilemma" hat kann mich hier --> Link gerne unterstützen.....


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