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Planung Solaranlage - Tipps benötigt


ConcordeAlex am 06 Apr 2020 15:06:10

Moin zusammen,

wir fahren einen Concorde 790XR aus 1997 und ich plane nun, eine Solaranlage zu verbauen. Wir stehen meistens 4-5 Tage frei und kommen eigentlich bisher sehr gut aus mit unserem Energiehaushalt. Aber irgendwie muss die freie Zeit ja sinnvoll verbracht werden :mrgreen: Da der Platz, wo das Mobil zwischen den Fahrten steht, allerdings keinen Stromanschluss hat, bietet sich hier eine Solaranlage zur Ladeerhaltung der Batterien gut an. Unser Verbrauch auf Reisen beträgt ca. 30-40 Ah pro Tag (Heizung, Kochen und Kühlschrank auf Gas). Hauptsächlich wird die Energie für Licht (alles LED), Fernsehen, Handyladen, Radio und den Wandler zum Haarföhnen nach dem Duschen benötigt. Somit also keine große, dauerhafte Belastung. Haben ist aber besser als brauchen :)

Was haben wir:
Verbaut ist ein Transwatt TPMS 12/4/50 Ladegerät inkl. kleinem Batteriecomputer (Mess-Shunt vorhanden) und 2kw Wandler, 4x110 Ah Victron Gel Batterie und irgendeine Lichtmaschinensteuerung von Agtar (HPR). Läuft alles tadellos und wir kommen, wie gesagt, eigentlich ganz gut klar.

Was möchten wir: Ich habe mich nun einige Abende belesen und zu folgendem Equipment gekommen
- 2x Wattstunde WS120P Daylight Module 120Wp = 240Wp
- Laderegler Votronic MPP 350 Duo inkl. dem passenden LCD Display
- Starterbatterie soll, bei vollen Aufbaubatterien, auch geladen werden
- AES Kühlschrank soll ebenfalls angeschlossen werden

Meinungen dazu?

Folgende Fragen habe ich noch:
- Kabelauslegung: Die Module sollen parallel geschaltet werden. Was ist schlauer, Verbindung auf dem Dach oder erst innerhalb, kurz vor dem Regler? Die Strecke zwischen Regler und Modulen beträgt ca. 9m. Welcher Kabelquerschnitt ist zu wählen?
- Anschluss des Ladereglers: An den Minuspol nach dem vorhandenen Shunt und an den Plus-Pol einer Aufbaubatterie, korrekt?
- Ist es sinnvoll, einen Schalter zwischen Module und Laderegler zu installieren? So könnte man die Module trennen, z.B. wenn wir länger an Landstrom hängen...?

Danke euch und Gruß
Alex

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rkopka am 06 Apr 2020 16:03:20

ConcordeAlex hat geschrieben:- 2x Wattstunde WS120P Daylight Module 120Wp = 240Wp
...
- AES Kühlschrank soll ebenfalls angeschlossen werden

Üblicherweise wird das erst bei höheren Leistungen empfohlen. Wenn du keinen kleinen KS hast, dann braucht er 150-180W(12V). Das erreichst du mit den Panelen nur für einige Zeit bei sehr gutem Wetter. Wenn es ums Gas sparen geht - der Gewinn ist finanziell minimal.

- Kabelauslegung: Die Module sollen parallel geschaltet werden. Was ist schlauer, Verbindung auf dem Dach oder erst innerhalb, kurz vor dem Regler? Die Strecke zwischen Regler und Modulen beträgt ca. 9m. Welcher Kabelquerschnitt ist zu wählen?

Es geht um die Summe der Querschnitte. Wenn man die gleichen Kabel hat, dann ist es egal, wo parallelgeschaltet wird. Bzw. es ist gleich, ob ich oben zusammenschalte und den doppelten Querschnitt wähle oder unten und 2x den einfachen Querschnitt runterführe.

- Anschluss des Ladereglers: An den Minuspol nach dem vorhandenen Shunt und an den Plus-Pol einer Aufbaubatterie, korrekt?

Ja.

- Ist es sinnvoll, einen Schalter zwischen Module und Laderegler zu installieren? So könnte man die Module trennen, z.B. wenn wir länger an Landstrom hängen...?

Was würde das bringen ? Wenn die Akkus voll sind, macht Solar nichts mehr.

RK

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

ConcordeAlex am 07 Apr 2020 07:37:39

rkopka hat geschrieben:Üblicherweise wird das erst bei höheren Leistungen empfohlen. Wenn du keinen kleinen KS hast, dann braucht er 150-180W(12V). Das erreichst du mit den Panelen nur für einige Zeit bei sehr gutem Wetter. Wenn es ums Gas sparen geht - der Gewinn ist finanziell minimal.

Ums Gas sparen geht es nicht. Es ist einfach nur nice to have.

rkopka hat geschrieben:Was würde das bringen ? Wenn die Akkus voll sind, macht Solar nichts mehr.

Ok, ich hätte gedacht, es wäre praktisch, wenn man die Module aus dem Kreislauf trennen könnte. Dann kann ich es mir sparen.

Habe noch die Module Offgridtec OLP 155W mit Schindeltechnologie gefunden. Deutlich günstiger als die Wattstunde, etwas mehr theoretische Maximalleistung, dafür größere Fläche. Zu welchen Modulen würdet ihr mir raten? Bei 2 Modulen hätte ich dann 310Wp ggü. 240Wp. Platz ist auf unserem Dach genug :D

Gruß
Alex

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stoppie am 07 Apr 2020 11:30:08

Hallo Alex,

für die Leitungsauswahl wird der Kurzschlussstrom der PV-Module benötigt. Dieser ist 6,84 Ampere.
Die Leerlaufspannung der Module beträgt 21,8 Volt.
Wenn Du einen MPPT-Regler verbaust, kannst Du die Module auch in Reihe schalten.

Zur Auslegung:

Es ist sinnvoll, die Modulverbindungen auf dem Dach zu erstellen und nur mit den beiden Plus-/Minus-Leitungen durch das Dach ins WoMo zu gehen. Das reduziert den Dachausschnitt.

Bei Parallelschaltung der Module und einer Verlegelänge der Elektroleitungen von ca. 9 Metern (= 18 Meter Gesamtlänge), sollte der Leiterquerschnitt bei einem Spannungsfall (Spannungsverlust) von ca. 3,5% (= 0,67V) 6mm² betragen. Bei Verwendung von 10mm²-Leitungen beträgt der Spannungsverlust dann nur noch 0,4 Volt bzw. 2,1%.

Es ist sinnvoll, einen (Reparatur-) Schalter zwischen dem PV-Regler und den PV-Modulen zu installieren. Nur zum Abschalten der PV-Module wenn das WoMo an Landstrom angeschlossen ist, ist ein Schalter nicht notwendig.

Viel Spaß beim Basteln.

pfeffersalz am 07 Apr 2020 12:08:18

ConcordeAlex hat geschrieben:- Kabelauslegung: Die Module sollen parallel geschaltet werden. Was ist schlauer, Verbindung auf dem Dach ...
- Anschluss des Ladereglers: An den Minuspol ...
- Ist es sinnvoll, einen Schalter zwischen Module und Laderegler...


Du hast sehr konkret gefragt, also nur die zugehörigen Antworten:

- Verbindung auf dem Dach ist schlauer, wegen der Reduktion der Durchführungen. Dazu gibt es eine fertige Lösung mit integrierter Klemmdose: Google nach "Solarmodul Dachdurchführung DD4 Kabeldurchführung "

Bild

Bei Paralellschaltung gegen Rückspannung bei Defekt eines Panels oder Verschattung noch zwei Idealdioden in diese Dose hinein: Google nach "Solarmodul Idealdiode"

Bild

Von der Dose aus reichen die üblichen 4 oder 6 mm² bis zum Regler. Pfeif auf die minimalen Verluste. Genauso vom Regler zur Batterie. Am Anfang spielt der Spannungsabfall keine große Rolle, später bei Volladung geht der Strom (und damit der Spannungsabfall) sowieso zurück und die Batterie wird so auch bei 4mm² komplett voll. Das Ohmsche Gestzt hilft dir.

- Anschluss ja, so ist es korrekt.

- Sinn eines Schalters? Macht keinen Sinn.

Eins noch: Ich würde den Regler eine Stufe größer nehmen. Dann kannst du bei Bedarf rein auf dem Dach arbeiten und ein weiteres Modul an die Dose klemmen.

HartyH am 08 Apr 2020 11:56:15

pfeffersalz hat geschrieben:- Verbindung auf dem Dach ist schlauer, wegen der Reduktion der Durchführungen. Dazu gibt es eine fertige Lösung mit integrierter Klemmdose: Google nach "Solarmodul Dachdurchführung DD4 Kabeldurchführung "

genau so würde ich es auch machen,

pfeffersalz hat geschrieben:Bei Paralellschaltung gegen Rückspannung bei Defekt eines Panels oder Verschattung noch zwei Idealdioden in diese Dose hinein: Google nach "Solarmodul Idealdiode"

bei 2 Solarpanelen brauchst du keine sogenannte "Solarmodul Idealdiode"

Gruß
Harty

ConcordeAlex am 09 Apr 2020 14:41:46

So, nachdem ich die letzten Abende mit einiger zusätzlicher Recherche verbracht habe, wurde noch mal umdisponiert. Ich bestelle nächste Woche 2 Victron BlueSolar Module mit je 175Wp. Platz genug auf dem Dach habe ich ja. Dazu einen Votronic MPP350 und die Dachdurchführung, wie sie pfeffersalz empfohlen hat. Kabel werden 10mm², damit alles ausreichend dimensioniert ist und Puffer für eine evt. Erweiterung besteht. Montiert werden die Module auf dem K2 Speedrail-System.

Vielen Dank an alle und nach dem Einbau werde ich noch mal berichten.

Gruß
Alex

Trashy am 09 Apr 2020 18:46:36

Hört sich gut an.
Ich benutze die Dachdurchführung auch nur als solche, d.h. das Kabel ist dort nicht getrennt.
Den Verteiler habe ich als Steckverteiler auf dem Dach unter einem Panel.
Für die Sperrdioden - sofern man die einbauen will - gibt es MC-4 Diodenstecker. Das spart die Klemmstelle in der Dose.

ConcordeAlex am 11 Apr 2020 18:54:36

Jetzt brauche ich doch noch mal eure Meinungen. Ich bin doch etwas unschlüssig, welche Module ich nehmen soll. Gedacht habe ich zunächst an die Victron BlueSolar 175Wp Module:

--> Link

Jetzt habe ich aber noch ein anderes Modul gefunden. Mit 180Wp, dafür mit einer deutlich höheren Spannung.

--> Link

Welche Module sind "besser"? Regler wird natürlich ein MPPT, preislich sind die beiden Module etwa gleich. Eine höhere Spannung bedeutet doch, dass auch bei wenig Sonne der Ladestrom höher ist als bei Modulen mit weniger Spannung oder? Gibt es noch mehr Nachteile bei Modulen mit einer höheren Spannung?

Gruß
Alex

rkopka am 11 Apr 2020 19:07:56

ConcordeAlex hat geschrieben:Eine höhere Spannung bedeutet doch, dass auch bei wenig Sonne der Ladestrom höher ist als bei Modulen mit weniger Spannung oder?

Der Strom wäre eigentlich kleiner, wenn die Spannung höher ist. Das ist der wirkliche Vorteil, weil man weniger Verluste an den Leitungen hat. Grundsätzlich geht es um die Leistung, die das Panel bringt. Die Spannung ist da nur ein Parameter. Bei wenig Sonne (Dämmerung) kann durchaus noch Spannung anliegen, aber sobald die Zelle belastet wird, bricht sie zusammen und man hat kaum einen Strom.
Die Regler fangen meist erst ab einer bestimmten Spannung zu funktionieren an. Da hat man einen kleinen Vorteil. Allerdings ist in so einem Fall die Ladeleistung noch recht gering, sodaß es sich nicht groß auswirkt.

RK

ConcordeAlex am 12 Apr 2020 11:10:44

Alles klar, danke. Dann bleibe ich bei den Victron-Modulen.

Gruß
Alex

ConcordeAlex am 25 Apr 2020 10:57:26

Die Tage habe ich dann die Solaranlage schließlich montiert. Danke noch mal an alle für die Hilfe. Ich bin sehr zufrieden. Es sind schlussendlich 2 Victron BlueSolar Module mit je 175Wp geworden und ein Votronic MPP 350 Duo. Montiert wurden die beiden Module auf dem K2 Speedrail Schienensystem. So bin ich flexibel und könnte bei Bedarf die Module schnell demontieren und ggf. gegen Module anderer Größe austauschen. Vielen Dank noch mal an JackSchmidt fürs Aushelfen ;D

Als Hilfe hatte ich mir noch schnell ein Dummy-Solarmodul gebaut. So konnte ich alles sehr einfach und schnell ausrichten und die besten Plätze finden. Die Profile wurden noch getrennt, sodass hier keine durchgehenden Teile geklebt werden müssen, um dem Wasser immer genügend Platz und Möglichkeiten zum Ablaufen geben zu können.
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Geklebt wurde alles mit Dekasyl MS-5. Natürlich wurde vorher mit Dekavator geprimert. Ob es nötig war oder nicht, eine Ahnung. Hat den Kohl aber auch nicht mehr fett gemacht. Außerdem habe ich kleine Gummipuffer zum Kleben als Abstandshalter verwendet. So hatte ich immer mindestens eine Kleberstärke von 2,5mm. Auch hier noch schnell eine Halterung gebaut, damit ich die Hände frei hatte. :lach:
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Und so sieht das Ganze dann fertig montiert aus. Die Kabel sind in Kabelkanälen montiert. Diese sind zum Einen nur an einigen Stellen geklebt, sodass Teile "in der Luft hängen" und zum anderen auch zusätzlich noch geteilt, sodass defintiv kein Staudamm entsteht und das Wasser weiterhin in alle Richtungen abfließen kann.
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Die Dachdurchführung wurde mit der empfohlenen Dose von pfeffersalz realisiert. Auch die wurde entsprechend geklebt und von innen, wie vorgehsehen, verschraubt. Verlegt wurde jeweils ca. 9m Kabel vom Laderegler zum Modul mit 10mm² Querschnitt. Verbunden wurden die Module mit einem 6mm² Kabel. Wahrscheinlich überdimensioniert, aber zu groß kann man ein Kabel ja eigentlich nicht auslegen. :mrgreen:

So wurde dann schließlich alles verkabelt und abgesichert. Der Sicherungsblock für die Flachsicherungen wird noch gegen einen kleineren ausgetauscht. Ich hatte vergessen den passenden zu bestellen und nur noch einen Großen in meiner Rumpelkiste. Eine Einhausung für den ganzen Kram ist ebenfalls bereits in der Mache.
Bild

Durch den zusätzlich Solarcomputer sehe ich nun exakt, wie viel Solarenergie ich in mein vorhandenes System einspeise. Ich hatte bereits einen Batteriecomputer von Transwatt (an den Votronic angelehnt bzw. baugleich (!?)) und dort ist ebenfalls schön zu sehen, wie viel Ladestrom (abzüglich des aktuellen Entladestroms) die Solaranlage liefert. Die Solaranlage hat sich also hervorragend in das vorhandene System integriert und gefällt mir persönlich deutlich besser als der Victron Computer. Den Bluetooth Kram brauche ich nicht. Ich möchte auf einen Blick sehen, was mein Energiesystem macht und nicht erst mein Handy bemühen. Das waren, neben der Möglichkeit direkt über den Laderegler die Starterbatterie mitzuladen, die Hauptgründe für die Entscheidung pro Votronic. Und falls ich dann irgendwann doch noch mal auf Bluetooth Wert legen sollte, gibt es hier div. Nachrüstmöglichkeiten.

Direkt nach der Installation brachte die Anlage 18,2A Ladestrom. Leider hatte ich erst später mein Handy griffbereit und konnte gegen 16 Uhr immer noch 17,2A Ladestrom beobachten.
Bild


Sicherlich gibt es bessere Anlagen, die bei kleineren Modulen evt. mehr Leistung bringen, aber für unseren Bedarf bin ich mehr als zufrieden. Wie eingangs beschrieben liegt unser Tagesbedarf nur bei 30-40Ah, sodass die Anlage für unseren Zweck mehr als ausreichend ist. Sollte ich noch mal in die Versuchung kommen, kann ich durch das K2 System die Module leicht austauschen. Außerdem bietet das Dach eines 8m Womos auch noch genügend Platz für weitere Module. Aktuell sehe ich dafür aber keinen Bedarf. Inkl. etwas Werkzeug, das ich noch kaufen musste (Crimpzangen für die Rohrkabelschuhe und die Aderendhülsen) hat der ganze Spaß ca. 1000€ gekostet. Verbraucht habe ich für die insgesamt 12 Halter (jeweils ca. 30x6cm), 2 Meter Kabelkanal und die Dachdurchführung ziemlich genau 3 Dosen Dekasyl.

Gruß
Alex

stradafahrer am 25 Apr 2020 11:17:41

ConcordeAlex hat geschrieben:macht und nicht erst mein Handy bemühen. Das waren, neben der Möglichkeit direkt über den Laderegler die Starterbatterie mitzuladen
Alex


Hi
den Votronic habe ich auch (bisher mit einem 140Watt Modul), nur als Ergänzung:

Als ich mal versuchte ein wenig mehr über das Gerät raus zu bekommen:
"Die Ladeerhaltung zur Starterbatterie kommt nur bei voller Bordbatterie und genügend Solarleistung zustande und beträgt max. 1 A. "
Aussage der Dame von Votronic, paar Tage später bekomme ich diese Antwort von einem Mann von Votronic:
"Der beobachtete Solar-Ladestrom teilt sich auf in den Ladestrom für den Aufbau und in den max. 1A Ladestrom für die Starter-Batterie. Wenn die Starter-Batterie-Seite keinen Strom benötigt, kommt der Solarstrom dem Aufbau voll zugute. "

Also wenn sich der Ladestrom "aufteilt", kann ja die Bordbatterie nicht voll sein, also wird doch parallel geladen? Hm... :-)

Ansonsten, schöner Bericht.

LG Kay

ConcordeAlex am 25 Apr 2020 11:33:40

:lol: Interessant. Wie auch immer, irgendwie wird die Starterbatterie (hoffentlich) geladen :) Das wichtigste für mich ist, dass sie geladen wird, wenn das Womo längere Zeit in seinem Quartier steht. Der Ruhestrom im Aufbau beträgt ca. 0,3A. An normalen Tagen sollte die Aufbaubatterie also immer voll genug sein, damit genügend Solarenergie übrig ist für die Starterbatterie. Ich werde es die Tage noch mal kontrollieren.

JackSchmidt am 25 Apr 2020 11:33:54

Hallo Alex,

danke fürs zeigen. Schön gemacht. Dafür von mir ein Plus.

stradafahrer am 25 Apr 2020 11:37:54

ConcordeAlex hat geschrieben::lol: Interessant. Wie auch immer, irgendwie wird die Starterbatterie (hoffentlich) geladen :)


Also das klappt definitiv, die 3 Batterien (2 hinten + Starter) sind bei mir immer voll, auch wenns mal paar Wochen steht. Ich habe allerdings ein Androidradio, was sich auch wenn es "aus" ist, 0,6-0,7A zieht, böse Falle. Auch wenn Solar das ausgleichen würde habe ich mir dafür einen extra Schalter eingebaut um es komplett abzuschalten.

Kay

PS Ich habe diese Unterschiede in den Aussagen noch mal zum Anlaß genommen um bei der Firma nachzufragen, mal sehen, was da nun zurück kommt :-)

stradafahrer am 27 Apr 2020 16:40:28

So Antwort erhalten:

Mit nur einem MPP-Regler ist es fast einfach. Solange genug Strom von der Sonne bekommt, wird auch die Starter immer mit 1A geladen, nicht erst, wenn "hinten" voll ist.
Ist nicht genug Strom da (zB nur 1A) wird anscheinend geteilt, viel Strom davon für hinten, nur ein Bruchteil Starter. Nur wenn dann hinten voll ist, würden auch Ladeströme von unter <=1A direkt auf die Starterbatterie gehen.

Komplizierter wird es, wenn noch Laderegler (VCC-Serie) mitspielen: Diese starten die Rückladung erst wenn hinten voll ist. Wenn dann genug Strom von der Sonne kommt, kann die Starterbatterie sogar mit 2 A geladen werden, 1A vom MPP Nebenausgang (immer) und (wenn hinten voll) 1A vom Laderegler.

hope, it helps

Kay

stradafahrer am 18 Mai 2020 09:52:22

Hallo Sling,
ich hoffe, du liest das hier, ich kann dir leider nicht per PN antworten
"Du bist noch nicht lange genug Mitglied im Forum oder hast dich noch nicht ausreichend an der Diskussion im Forum beteiligt,"
Ich finde das total albern, ich habe schon geschrieben, Bilder gepostet und hoffentlich auch sinnvolle Sachen beigetragen aber dem geheimnisvollen Algorithmus ist das anscheinend nicht genug.

Also muss ich dir hier antworten:

Ich habe ein Tristan Auron verbaut --> Link und sehe das am Batteriecomputer mit dem Verbrauch im "Standby", richtig AUS kann man das ja nicht machen, das ist ja wie ein AndroidPAD. Wofür das Ding aber so viel Strom zieht, keine Ahnung, ein normales PAD wäre damit ja sofort leer :-)
Ich habe wie geschrieben einen Schalter daziwschen gebaut, nach dem einschalten bootet das Gerät komplett, logisch, aber anders kann ich es auch nicht "runter fahren", ist nicht vorgesehen sagt der Hersteller. Warum deine Batterie nach 5 Tagen leer ist? Hm, als erstes würde ich das ding mal nicht an die Starterbatterie klemmen, damit genau das nicht passiert, denn die Aufbaubatterie ist dann nicht so wichtig und wird eher mit Solar noch nachgeladen,
BTW ICh habe jetzt noch ein 100er Panel zum 140er dazu gebaut, war noch Platz übrig, hatte gestern 14,2A Ladestrom, das hat schon was :-)

Wenn man 0,7A über 24 rechnet, sind das grob 17AH, nach 5 Tagen 84....das ist klar, dass die Batterie dann platt ist, WENN Dein Stromverbrauch auch so ist. Das mußt du wohl mal messen, bei mir über den Batteriecomputer ist das ja einfach.

Kay


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