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motorradtraeger

Öko-Generator zum Selberbasteln


fschuen am 07 Apr 2020 10:39:21

Liebe Gemeinde,

eigentlich wollte ich ja billigst (3 Euro pro Ah) meine Wohnraumbatterie erweitern, aber im Rahmen der Krise sind die Preise flott nach oben - von 132 auf 192 Euro in meinem Fall für 50 Ah - und da hat der freundliche Chinese heimlich meine Bestellung storniert. Passiert manchmal und ist Teil des Risikos bei Selbstimportierern, allerdings wird das Geld dann auch immer sofort auf die Kreditkarte zurückgebucht.

Also ein neues Projekt: einen Öko-Generator, den ich aus ganz anderen Gründen vermutlich bald brauchen kann. Die Idee ist, eine ordentliche Batterie, bestehend aus den Zellen:
--> Link
mit einem hübschen Sinus-Inverter, sowas hier:
--> Link
und ein paar Kleinigkeiten wie Sicherung, Batteriecomputer und Ladegerät in einer Art Koffer zusammenzubauen. Das kann dann eine Stunde 2 kW liefern und kostet rund 700 Euro. Tanken dauert zehn Stunden, kann aber mit Ökostrom erfolgen. Sollte man länger und/oder mehr Strom brauchen, müsste man das Ding nach meinem Verständnis auch mit einem Honda 10i verbinden können, wenn der als zweites gestartet wird und als Slave läuft. Hat das schon mal jemand so gebaut, oder hab ich irgendwelche Denkfehler drin?

Alternativ hab ich mir auch schon LiPo statt LFP oder eine 24V-Version überlegt. Die oben dargestellte Konfiguration hat aber den Vorteil, dass man mit einem 12V-Ausgang das Teil auch als Ersatz- oder Notfallbatterie nehmen kann.

Gruss Manfred


Rockerbox am 07 Apr 2020 11:01:59

Was wäre denn dein Einsatzzweck?

Fürs WoMo eher weniger interessant, da könnte ich mir ja gleich die Aufbaubatterie vergrößern. Und das Problem des "Nachfüllens" unterwegs bleibt ja auch bestehen.

Ich seh (zumindest für meine Anwendungen) keinen Einsatz.

Inselmann am 07 Apr 2020 11:27:26

Schade hatte mich bei der Ueberschrift schon auf ein interessantes Bastelprojekt gefreut wie man mit vorhandenen Mittlen (alte LiMa oder umgebauter Waschmaschinen Motor oder sowas) einen Strom GENERATOR herstellt.

Anzeige vom Forum


fschuen am 07 Apr 2020 13:08:10

Der Einsatzzweck wäre derselbe wie beim Honda-Moppel. Kann man also mitnehmen in den Garten, oder wo immer man unterwegs Strom braucht. Also nicht primär für's Womo, für das man ihn natürlich auch als Reserve dabeihaben könnte. Vorteile: billiger, leistungsfähiger, lautlos und "auch mal kurz" zu gebrauchen, wo man beim Honda vielleicht nicht extra Benzin einfüllen mag. Notstromversorgung für's Haus geht auch, oder für ein Womo ohne WR (gemietet oder um's beim Kauf zu testen).

Gruss Manfred

gordan am 07 Apr 2020 14:15:23

Ich habe mir darunter was ganz anders vorgestellt. Schade! Mit einem Generator hat das nicht überhaupt zu tun.
Kann mir kaum vorstellen dass jemand so was braucht und wofür auch!? Es ist meine Meinung. :)

Gruß Gordan

Rockerbox am 07 Apr 2020 14:21:42

Gibts übrigens auch schon fertig zu kaufen .....

--> Link

fschuen am 07 Apr 2020 15:27:13

gordan hat geschrieben:Mit einem Generator hat das nicht überhaupt zu tun.


Theoretisch sollten Theorie und Praxis übereinstimmen, aber sie tun es praktisch nie. So auch hier: theoretisch ist ein Generator ein Stromerzeuger, während mir ein Stromspeicher vorschwebt. Aber in der Praxis ist ein Generator eine tragbare Stromquelle mit ordentlicher Leistung, und genau so was will ich mir bauen. Meinetwegen auch als erster ... das kommerzielle Ding kann man ja völlig vergessen, 300W. Da kann ich nix mit betreiben, was es nicht eh schon mit Batterie gibt.

Gruss Manfred

spider53 am 07 Apr 2020 20:05:48

Hallo,

der Sinn des ganzen in Zusammenhang mit einem Wohnmobil erschließt sich mir in keiner Weise. Eine Vergrößerung der Akkukapazität kann ich ja nachvollziehen, aber diesen Lösungsansatz nicht.

Gruß spider53

felix52 am 07 Apr 2020 21:13:39

Das macht nix, lieber Spider.
Aber hier nur ein weiterer Ansatz:
Die Wärmepumpe.
Seit 2012 sorgt sie nicht nur in meinen E-Autos für Wärme oder Kälte.
Noch wird sie nicht das "non plus ultra" sein. Manchmal muss ein PTC-Element zusätzlich
als Batteriebelastung für realitätsnahe Effekte sorgen.

Allerdings ist sie schon jetzt eine deutlich energie- , kosten- und -effektivsparende
Alternative.
Der Kosten- und Nutzenaspekt zusammen mit dem geringen "Batteriestromverbrauch"
wird wohl gewinnen.

Um mal eine Zahl zu nennen:
Deren Betrieb zur Wunschklimatisierung kostet im heißen Sommer und im kalten Winter
etwa 12 % der Batteriekapazität.

Ich bin nicht Fachmann genug. Aber etwa ein reines, die Batterie zu 100% belastendes
PTC-Element bedeutet wohl mehr als 30 % der Batteriekapazität.

Ich gehe hier von 400 V Akkus mit einer Leistungsfähigkeit aus etwa 40 kWh aus..

Das ist z. Zt. im WoMo, ausser bei Premium WoMos ab 200 k Öcken nicht realisierbar.
Zumal auf den SPs und CPs kaum derart installierte Stromsäulen vorhanden sind.
Mit ca. 0,40 € pro kWh wirds selbst bei den normalen Stromsäulen bisken teurer.
Bleibt man "über Nacht", ist das kein Problem.

Im Umkehrschluss:

.................

Ich gehe von Hybriden im Wohnmobilbau der Zukunft aus, damit diese überhaupt noch eine
Neuzulassung bekommen. :wink:

Bleibt gesund!

bstocker am 07 Apr 2020 22:45:26

Ein elektrischer Generator ist eine elektrische Maschine, die Bewegungsenergie in elektrische Energie wandelt. Der Generator ist das Gegenstück zum Elektromotor, der elektrische Energie in Bewegungsenergie wandelt.

In einem Akkumulator wird beim Aufladen elektrische Energie in chemische Energie gewandelt. Wird ein Verbraucher angeschlossen, so wird die chemische Energie wieder in elektrische Energie zurückgewandelt.

Themenverfehlung in der Überschrift. Das hat nix mit "in der Theorie" und "in der Praxis" zu tun.

LG Bernd

felix52 am 07 Apr 2020 23:45:07

Und nun?

Was willst Du uns sagen?
:eek:

fschuen am 08 Apr 2020 08:16:01

spider53 hat geschrieben:der Sinn des ganzen in Zusammenhang mit einem Wohnmobil erschließt sich mir in keiner Weise.


Das war auch nicht der Ansatz. Es geht um eine mobile Stromversorgung, in erster Linie für einen Garten ohne Stromanschluss, als Alternative zum Moppel. Weitere Nutzungsmöglichkeiten ergeben sich dann aber durchaus, z.B. um das Haus mit Notstrom zu versorgen, wenn Stromausfall ist oder Zombieapokalypse. Und für mehr Batteriekapazität - um diesen Zusammenhang noch nachzuliefern - kann es auch per Plug&Play sorgen, da ich einen 12V-Ausgang reinbauen möchte. Ich komme meistens mit meinen 60 Ah bei 180 Wp Solar locker klar, nur im Herbst wird es eng. Da kann ich das Ding ja mitnehmen.

Also gut, ich nehme mit, hat noch keiner probiert bisher. Ich werde somit forschend tätig, kein Problem, mach ich gern, hab ich gelernt. Im Schrott liegt noch so eine Taschenlampe mit Ladekurbel, die könnte ich noch mit Step-Up-Wandler verbauen, damit man durch mehrmonatiges Kurbeln den Akku laden kann. Das würde vielleicht den Sprachwissenschaftlern hier im Forum einen Gefallen tun. Mach ich aber nicht.

Gruss Manfred

Rockerbox am 08 Apr 2020 08:52:13

Ich versteh aber immer noch nicht, WAS du nun damit tun willst. Du schreibst

Kann man also mitnehmen in den Garten, oder wo immer man unterwegs Strom braucht.

aber auch

Weitere Nutzungsmöglichkeiten ergeben sich dann aber durchaus, z.B. um das Haus mit Notstrom zu versorgen, wenn Stromausfall ist oder Zombieapokalypse.

Also mE wird es ENTWEDER eine mobile Anlage mit entsprechender geringer Leistung (weil ansonsten schwer und eben nicht mehr so mobil) ODER eine stationäre Anlage für Notstrom zuhause, da ist Leistung gefordert, also schwer und nicht mobil. Es sei denn, du willst lediglich eine USV für den PC .....

fschuen am 08 Apr 2020 09:57:38

Rockerbox hat geschrieben:Also mE wird es ENTWEDER ... ODER ....


Genau, und ich will halt beides haben, in einem Gerät und kostengünstig. Mobil, soll heissen: mitnehmbar, gut zu tragen, wie ein Moppel halt. Nicht zum Wandern. 2500 W Dauerleistung, 200 Ah Tankfüllung. Damit ist das Haus im Nullkommanix versorgt, und wenn der Stromausfall länger andauert, kann man den Moppel bei Licht rauskramen und betanken.

Gruss Manfred

Rockerbox am 08 Apr 2020 09:59:34

Dann halt uns auf dem Laufenden, wie du dein Projekt umsetzt! :ja:

pfeffersalz am 08 Apr 2020 10:07:32

fschuen hat geschrieben:Genau, und ich will halt beides haben, in einem Gerät und kostengünstig. Mobil, soll heissen: mitnehmbar, gut zu tragen, wie ein Moppel halt. Nicht zum Wandern. 2500 W Dauerleistung, 200 Ah Tankfüllung. Damit ist das Haus im Nullkommanix versorgt, und wenn der Stromausfall länger andauert, kann man den Moppel bei Licht rauskramen und betanken.

Gruss Manfred


Sowas haben viele im Wohnmmobil. Wiegt dann 50 Kg komplett. :lol:

Wie hast du die Paralell-Einspeisung in deinem Haus gelöst? Hast du am Haus einen Landstrom-Stecker? Wie klemmst du deinen Wechselrichter auf die drei Phasen? Übrigens, nur als Diskussionsbeitrag: Der Honda 2.200 Watt Inverter wiegt trocken 20 Kg und kostet rund 1500,-- €. :wink:

fschuen am 08 Apr 2020 11:08:17

Ich bin mal gespannt, was das am Ende wiegt. Sollte aber unter 30 kg rauskommen. Wird ein bisschen dauern, wenn der Chinese die Zellen schickt, und sonst noch ein bisschen länger. Ich werd aber berichten. Auch mit Bildern, wo hoffentlich wenig schwarz und orange drauf ist.

Stromversorgung im Haus geht über einen Umschalter über 0 auf eine Drehstrom-Einspeisdose. Da hab ich ein Schuko-auf-Drehstrom-Kabel zu, bei dem die Phasen gebrückt sind. Da ich keine Drehstromverbraucher habe, müsste die einphasige Einspeisung funktionieren.

Und zum Diskussionsbeitrag: ich hab den kleinen Honda. Wenn ich den irgendwann mit meiner Idee als Hybrid betreibe - mit dem Honda als Slave - hab ich vermutlich mehr Gewicht, aber mehr als 3 kW Leistung. Und preislich komm ich mit dem 10i und meinem Gebastel ganz ähnlich raus.

Gruss Manfred

hmarburg am 08 Apr 2020 11:26:29

fschuen hat geschrieben:...Da ich keine Drehstromverbraucher habe, müsste die einphasige Einspeisung funktionieren...


Beachte dabei wie dein Herd in der Küche verschalten ist, falls du elektrisch kochst.

gespeert am 10 Apr 2020 18:49:09

Ja, der E-Herd wird u.U. trotzdem funktionieren wenn sauber angeschlossen.
Sollte aber eine Komponente davon mit Drehstrom laufen (Kühl-/Umluftventilator), mußt Du aufpassen wegen möglicher Überhitzung.

Hatte das Problem gerade in einer Flüchtlingsunterkunft (mich kann man anrufen wenn Probleme auftauchen und die üblich zuständigen Elektriker nicht greifbar sind oder nicht sich äußern können (Laienpfusch von Bewohnern usw.) bzw. sonst zur Zielscheibe würden. Ich kenne da kein Pardon und nehme dann auch mal die Geräte oder Anlage auseinander. Somit fliegt die eine oder andere Pfuscherei dann auf).
Da war der Herd im Verteiler mit 16A 6A 2A abgesichert und man versuchte den N-Leiter als Phase zu klemmen (wahrsch. hat jemand mal nen Draht benötigt und den einfach aus der Dose gezwickt). Mußte dann ne Nullung in der Anschlußdose setzen (FI gibt es da nicht) und zuvor nochmal den Herd zerlegen um ner komischen Beschaltung nachzugehen (Eine Platte funktionierte nicht)


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