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Pössl Auswirkung des Lockdowns auf Liefertermin


Daint am 08 Apr 2020 19:47:01

Hallo
Ich bin neu hier. Habe mir meinen ersten KaWa bestellt. Einen Pössl.
Ursprünglich wäre die Auslieferung für August/September 2020 vorgesehen gewesen. Durch den Lockdown wird dies wohl nach hinten verschoben. Damit kann ich leben.

Ich habe aber nur eine schwache Vorstellung, wie so ein KaWa-Bauer arbeitet. Da sind für mich aktuell viele Fragen offen:
- wie viele Chassis hat so ein grosser Hersteller üblicherweise an Lager?
- für wie lange reicht das etwa?
- wie sieht das mit dem Zubehör aus: woher kommt es? Wie viel ist da üblicherweise an Lager?
- ist eine Fertigstellung unter restriktiven („Abstands“-)Massnahmen möglich? Oder muss der Lockdown komplett zurückgefahren werden, um weiterarbeiten zu können?
- kommen die Citroens ausschliesslich aus Frankreich?
- müsste ein angenommener z.B. 2-monatiger Lockdown einen Liefertermin um mehr als 2 Monate nach hinten schieben?

Ich weiss: Da ist natürlich vieles nur spekulativ. Aber eine ein bisschen weniger vage Vorstellung zu haben, wäre ganz nett. Besten Dank für Eure Antworten!

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hmarburg am 08 Apr 2020 19:56:03

Daint hat geschrieben:...
- kommen die Citroens ausschliesslich aus Frankreich?
...


Der Kastenwagen kommt wie seine Drillingsgeschwister Ducato/Fiat und Boxer/Peugeot ausschließlich aus Süditalien, Provinzmetropole Pescara.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

ManfredK am 08 Apr 2020 19:58:28

Der Ausbauer wird dein Fahrzeug bei Citroen (Produktion in Italien --> --> Link ) so bestellt haben, dass es irgendwann im Juni/Juli auf den Hof rollt um dann den Ausbau vorzunehmen.
Und jetzt kommt das große Fragezeichen.... ab wann kann am Produktionsstandort in Italien wieder produziert werden und wie viele Bestellungen liegen vor... ???

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gespeert am 08 Apr 2020 20:26:55

Ich würde nach der Devise verfahren:
Kommt Zeit, kommt KaWa.

Da läuft so viel quer, ich würde da eher warten als daß man auf Teufel komm raus das Ding ausliefert, mit entspr. Mängeln.
Und das kommunizieren (also bel Lieferschwierigkeiten einzelner Teile wenn möglich abwarten bis diese vorrätig sind anstatt schnell irgendwas hinzupfuschen).

topolino666 am 08 Apr 2020 22:10:32

Daint hat geschrieben:- ist eine Fertigstellung unter restriktiven („Abstands“-)Massnahmen möglich? Oder muss der Lockdown komplett zurückgefahren werden, um weiterarbeiten zu können?


"Arbeiten" im Sinne einer in sich abgeschlossenen Produktion oder z.B. Baustellen ist und war immer erlaubt!
Werden die Pössls noch bei Dethleffs in Isny gefertigt?
Dethleffs fängt wohl nächste Woche, also am 14.04. wieder mit der Produktion an!

Daint am 08 Apr 2020 23:17:08

topolino666 hat geschrieben:"Arbeiten" im Sinne einer in sich abgeschlossenen Produktion oder z.B. Baustellen ist und war immer erlaubt!

Ich habe gelesen, dass die Sevel-Werke geschlossen haben.

soul am 08 Apr 2020 23:37:55

topolino666 hat geschrieben:... oder z.B. Baustellen ist und war immer erlaubt!


kommt aufs land an. nicht etwas posten, wenn man die länderspezifischen einschränkungen nicht kennt.

mefor am 09 Apr 2020 20:10:20

Es ist ja auch nicht nur so, dass Pössel und Citroen liefern muss. An so einer Womofertigung hängen ja auch noch etliche Zulieferer und die müssen erst mal ALLE wieder in gang kommen...

ConcordeAlex am 10 Apr 2020 11:48:02

mefor hat geschrieben:Es ist ja auch nicht nur so, dass Pössel und Citroen liefern muss. An so einer Womofertigung hängen ja auch noch etliche Zulieferer und die müssen erst mal ALLE wieder in gang kommen...


Genau so sieht es aus. Die werden nicht viel Material/Teile im Lager haben. Es ist nicht ganz so krass wie bei den Automobilisten, wo alles just-in-sequence zum Band geliefert wird und sie selber quasi kein eigenes Lager haben. Dennoch werden sie die meisten Materialien/Teile nicht für eine längere Zeit auf Lager liegen haben. Das bedeutet, dass sie bei einem Lieferengpass/Stopp noch einige Zeit aus ihrem Lager zehren können. Wenn dann nichts mehr geliefert wird, muss die Produktion irgendwann stoppen. Das ist immer die letzte Alternative. Vorher wird geprüft, ob die Materialien/Teile noch woanders bezogen werden können. Im schlimmsten Fall steht die Produktion dann nur wegen einem Teil. Natürlich wird auch geprüft, ob weiter produziert werden kann und die fehlenden Teile dann nachträglich eingebaut werden können. Das wäre der Fall, wenn z.B. ein Kühlschrank fehlen würde. Der kann gut nachträglich noch eingebaut werden. Sollte aber z.B. der Wassertank nicht mehr lieferbar sein, muss die Produktion gestoppt werden, weil er nicht nachträglich eingebaut werden kann. Es hängt aber an unzähligen Teilen.

Gruß
Alex

kurzvorschluss am 17 Apr 2020 19:06:38

Wie lange kann eine Firma wie Pössl existieren, ohne Autos zu verkaufen?
Wie lange die Händler?
Bei laufenden Kosten.
Ich schätze mal.....
nein, lieber nicht.

Grüße


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