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Winston LFYPO4 12V 60AH als Starterbatterie


unt60 am 09 Apr 2020 17:17:59

Hallo im Forum,
habe heute ein kleines Problem beim Starten meines Womos bekommen; die Lithiumbatterie hat nur 11,4 V was zum Starten nicht reicht.
Seit ziehmlich exakt 5 Jahren hat die Lösung Sommer, wie Winter gut geklappt.
Die 4 Zellen hingen die ganze Zeit am Netz aber eine Zelle ist nun schlapp ; nur 2,4 V , die anderen 3 bei 3,0 bzw 2,95V.
Macht es Sinn die eine Zelle zu tauschen und ist dabei was besonderes zu beachten ?
Bin nicht gerade der Elektrofachmann.

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Stocki333 am 09 Apr 2020 19:31:20

Hallo...
Ist die eine Zelle aufgebläht. Wenn du den Accu an ein Ladegerät hängst, steigt die Spannung an der augenscheinlich defekten Zelle. Oder bleibt sie unten.
Franz

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Stocki333 am 09 Apr 2020 20:19:17

Mist , hab ich vergessen dir zu schreiben.
Nur mir kleinen Ladeströmen laden. und nur Kurz, damit man weiss ob die noch Ladung aufnimmt.
Nachdem das ein 4 zellen Verbund ist. Ist die schwache Zelle in der Mitte oder am Minus oder Pluspol Anschluß.
hier häte ich eine Idee wie du die Zellen annähernd auf Gleichstand bringen könntest. Wenn die eine Zelle nicht defekt ist.
Franz

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unt60 am 09 Apr 2020 20:40:38

Danke für die schnelle Hilfe, melde mich morgen nach Ausbau der Zellen wenn ich Deine hilfreichen Fragen beantworten kann( sind ja unter dem Fahrerfußraum und bei mir noch zusätzlich durch einen Korkboden abgedeckt ) Habe bisher nur über den Batteriemonitor die Spannung angesehen. Beim Laden aller Zellen gemeinsam über ein normales Batterieladegerät über mehrere Stunden liegt die Spannung jetzt bei insgesamt 10,2 V ( 3 mal 2,9 und 1x 1,2 V ). Habe gerade Deine weitere Info gelesen . Die schwache Zelle ist die Nr 2 also mehr in der Mitte.
Habe neben dem Cellog 8s Batteriemonitor von Faktor die Zellen mit 4 CBM1X Ballancern von Faktor versehen. Werde morgen noch ein Foto machen.

Womomax7 am 09 Apr 2020 22:11:50

Ich würde versuchen, die 3 Zellen noch zu retten. Die mit 1,2V ist über den Jordan. Also mit "kleinem" Strom laden, wenn geladen, Kapazitätsmessung machen. Mein Rat: selbst für den Preis einer einzelnen Zelle bekommst Du im Baumarkt eine Blei- Starterbatterie. Ist für diesen Zweck immer noch die beste Lösung. Ich hab die gleiche Batterie wieder rausgenommen (obwohl sogar geheizt) und durch Blei ersetzt.

Stocki333 am 10 Apr 2020 08:51:55

unt60 hat geschrieben:Die schwache Zelle ist die Nr 2 also mehr in der Mitte.
Habe neben dem Cellog 8s Batteriemonitor von Faktor die Zellen mit 4 CBM1X Ballancern von Faktor versehen. Werde morgen noch ein Foto machen.

Ist der Cellog permanent an den Zellen gehangen.
Ich vermute der Accu wurde Tiefentladen. Im Winterlager. Sehe ich das richtig.
Ich würde versuchen, die 3 Zellen noch zu retten. Die mit 1,2V ist über den Jordan.

Hier muß ich Womomax recht geben. Bei 1,2 V ist die Zelle mit 99,9 Wahrscheinlichkeit defekt.
Bei deinem ersten Post hast du geschrieben,
Die 4 Zellen hingen die ganze Zeit am Netz aber eine Zelle ist nun schlapp ; nur 2,4 V , die anderen 3 bei 3,0 bzw 2,95V.

Dort hättest du noch eine Minimale Chance gehabt. Aber bei der Spg. von 1.2 Volt. Da ist Hopfen und Malz verloren. :cry:
Mit dem Netz meinst du damit, den Ladestrom vom EBL.
Laden aller Zellen gemeinsam über ein normales Batterieladegerät über mehrere Stunden liegt die Spannung jetzt bei insgesamt 10,2 V ( 3 mal 2,9 und 1x 1,2 V ).

Ich fürchte, wenn ich das lese, deine anderen Zellen haben auch nicht viel Leben.
Du hast CBM1X Balancer verbaut. Wie hast du den Accu balanciert. Hattest du ein Ladegerät das 14,6 Volt überschreitet. Die LM bringt nicht diese Spannung. Sonst ist der Accu eigentlich nicht balanziert worden.
--Das Modul schaltet sich ein, wenn eine Zelle mit mehr als 3,65V geladen ist und leitet dann Strom ab um die Spannung zu verringern.---
Wenn du den Accu ausgebaut hast, kontrolliere, ob die Zellen sich aufgebläht haben.
Viel Glück. Franz
Darum meine Frage.

unt60 am 13 Apr 2020 15:43:49

So nun ist es geschafft. Meine Zellen tun wieder .
Nach dem Ausbau hab ich Spannung nochmal nachgemessen. Die Zellen lagen zwischen 2,5 und 2,8 V; keine Ausbeulungen erkennbar.
Auf Rückfrage bei "Faktor" sagte mir Herr Eisenbichler ich solle die Zellen ganz normal laden; er könne sich nicht vorstellen, daß sie defekt seien . Mit einem Li-ladegerät hat das zwar recht lange gedauert, aber die Zellen sind jetzt alle bei ca 3,3 V mit geringen Unterschieden. Für eine Feinkalibrierung bot er mir die Ausleihe eines Ladegerätes mit 3,65 V an. das scheint aber nicht nötig zu sein. Die Ursache für die Entladung in der Zeit von ca 3 Monaten ist mir allerdings nicht klar, da sowohl Aufbau- als auch Starterbatterie die ganze Zeit am Lader hingen und die Starterbatterie nicht durch besondere Verbraucher belastet war.
Werde die Entwicklung jetzt genauer beobachten.
Fa. Faktor kann ich nur weiterempfehlen, da ich eine schnelle Antwort erhielt und mir bei Bedarf auch weitere Hilfe angeboten wurde.
Auch für eure Denkanstöße und Hilfen besten Dank.

Stocki333 am 13 Apr 2020 17:17:35

Glück gehabt.Freut mich. Deine geposteten Spannungswerte ließen schlimmes vermuten.
Die Ursache für die Entladung in der Zeit von ca 3 Monaten ist mir allerdings nicht klar, da sowohl Aufbau- als auch Starterbatterie die ganze Zeit am Lader hingen und die Starterbatterie nicht durch besondere Verbraucher belastet war.

Überprüfe mal diesen Ladezweig. Vielleicht defekt. Soll ja auch vorkommen.
Aber was mich noch iritiert sind deine verschiedenen Spannungswerte der Schwachen Zelle. die kommen ja von dem Cellog.
Die jetzigen auch wieder, von wem??
Nicht das dein Cellog einen Fehler hat und dir den Accu aus der Balance bringt.
Gruß Franz

stoppie am 14 Apr 2020 14:04:06

Hallo unt60,

wenn die Zellspannungen real so waren, wie Du in Deinem letzten Post geschrieben hast, ist höchstwarscheinlich alles wieder in Ordnung.
Bezüglich Deiner Beschreibung weiter oben, beschäftigen mich dennoch noch zwei Dinge.

Zum einen sind das die anfangs geschriebenen Zellenspannungen von 1,2V etc. im Gegensatz zu den Zellenspannungen von 2,5 bis 2,8 Volt in deinem letzten Beitrag. Wo kommen die erheblichen Unterschiede her?

Zum anderen hast Du geschrieben, dass deine LiFePOs dauerhaft an einem Ladegerät hängen. Das ist auf Dauer nicht gut, weil die Zellen im diesem oberen Spannungsbereich erhöhten chemische Reaktionen innerhalb der Zelle ausgesetzt sind und diese irreversibel sind.

Die LiFePos haben eine sehr geringe Selbstentladung. Die müssen und sollen aus vorgenanntem Grund auch nicht dauerhaft an einem Ladegerät "überwintern". Besser ist es, in größeren zeitlichen Abständen den Entladezustand mit einer kurzen Ladung wieder zu kompenieren. Die schwer zu kontrollierende Königslösung wären ein Pendeln der Entlade- und Ladezyklen zwischen 50% und 70 % der Batteriekapazität. (ich weiß, das ist Theorie - aber optimal :)

Und ja, der Herr Eisenbichler von Faktior ist nett, freundlich und hilfbereit - so habe ich ihn ebenfalls kennengelernt. :)


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