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Erinnerungen - Mein Einstieg in die wohnmobile Urlaubsform


frankjasper8 am 22 Apr 2020 12:53:19

Tja, es ist ja nun mal eine etwas andere Reisesaison, die wohl niemand so vorhergesehen hat und die auch niemand sich gewünscht hätte. Lieber würden wir sicherlich mit unseren rollenden Häusern über die Landstrassen und Autobahnen rauschen und schöne Landschaften betrachten, abends auf ruhigen Stell- oder auch Campingplätzen unsere Biwaks aufschlagen und gegrillte Delikatessen genießen oder Restaurants besuchen zum Essen a la Carte. Würden die Sehenswürdigkeiten der besuchten Orte und Regionen anschauen, würden wandern, radeln, paddeln und uns anderweitig die wohlverdienten Urlaubstage verplanen.
Leider ist es in diesem Sommer alles anders. Die Wohnmobile bleiben noch in den Heimatorten. Es herrscht ein Virus und dieser Virus beherrscht unser aller Leben.

Für mich bedeutet diese Zeit auch eine Phase der beruflichen Lage, die ich mir in meinen schlimmsten Träumen nicht vorstellen konnte. Kurzarbeit in einem Beruf, der doch eigentlich zukunftssicher ist. Schließlich arbeite ich doch im Lebensmittel-Großhandel und essen und trinken müssen schließlich doch alle, oder?
Nun ist aber alles anders gekommen, Kurzarbeit ist angesagt. Für mich Zeit, zuhause etwas aufzuräumen und dabei habe ich meine alten Reiseaufzeichnungen wieder einmal in die Hände bekommen. Vielleicht in dieser Zeit eine Abwechselung, deshalb will ich an dieser Stelle mal wieder eine kleine Reisebeschreibung hier veröffentlichen. Um es vorweg zu nehmen, ich habe keine Fotos mehr von diesen Reisen, aber vielleicht ist es doch mal interessant, wie damals alles begann. Meine allererste Reise in einem Wohnmobil hatte ich ja schon einmal eingestellt,

-> siehe --> Link

hier nun eine Fortsetzung. Wir machen einen Zeitsprung zurück ins Jahr 1992, in den Monat September. Und jetzt geht es los...

Am frühen Morgen dieses Samstages saß ich hinterm Steuer eines am Vortag abgeholten Mietmobils und startete bereits um 6 Uhr von zuhause aus. Auf der Autobahn A 7 ging meine Reise in Richtung Süden über Göttingen, Kassel, Würzburg und Ulm nach Kempten.
Hier habe ich die Autobahn verlassen und bin auf der B 19 über Waltenhofen zum „Niedersonthofener See“ gefahren, dort verbrachte ich die erste Nacht der Reise auf einem Campingplatz.

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Die Tagesstrecke betrug exakt 600 Kilometer. Boah, so etwas würde ich ja heute nicht mehr machen, aber damals war ich halt noch jung, 24 Jahre alt.
Das Wohnmobil damals ein Fendt-Mobil, ein teilintegriertes Model, das den Typ 560 HS trug, glaube ich.





Ein Fiat Ducato mit 60 KW, zugelassen am 27. Mai des Jahres 1992, Kilometerstand 9000 Km


Der nächste Morgen, Nebel lag über dem See. Ich fuhr irgendwann weiter, auf der B 19 über Immenstadt, Sonthofen und Fischen und erreichte Oberstdorf. Kurz vor dem Ort bog ich ab Richtung Tiefenbach und Breitachklamm. Nachdem ich 5,- D-Mark Parkgebühr und 3,- D-Mark Eintritt bezahlt hatte, öffnete sich mir der Weg durch die Klamm. Der Fußmarsch dauerte rund eineinhalb Stunden hin und zurück. Später fuhr ich dann noch durch das zu Österreich gehörende Kleinwalsertal bis Mittelberg und wieder zurück nach Oberstdorf. Der örtliche Campingplatz war leider belegt und so suchte ich nach einer Bleibe für die Nacht. Nach Befragen eines Polizisten finde ich einen Platz auf einem Werksgelände. (Anmerkung: Dies ist der Platz auf dem Gelände der Fa. Geiger, einer Strassenbau-Firma. Damals, 1992, sah der Platz noch gänzlich anders aus, als man ihn heute kennt. Es gab noch diverse Schuppen und Scheunen auf dem Gelände, welche in der Zwischenzeit der Planierraupe zum Opfer gefallen sind. Damals standen auch immer noch LKW und Baumaschinen dort herum und die Wohnmobile standen irgendwo dazwischen.)
Ich suchte ein Plätzchen, stellte das Mobil da ab und schaute mich in Oberstdorf um.

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Am nächsten Morgen erfolgte die Weiterfahrt über Fischen und Sonthofen, dann über den Oberjoch-Pass auf 1180 m Höhe hinunter nach Pfronten und nach Füssen. Das Wohnmobil auf einen Parkplatz abgestellt, machte ich einen Ortsbummel durch Füssen und erledigte ein paar Einkäufe und das Mittagessen. Später bin ich dann zum Forggensee gefahren und habe auf dem Campingplatz in Brunnen einen Platz für die bevorstehende Nacht bezogen. Inzwischen stand der Kilometerzähler bei 860 Kilometern. Mit einem Spaziergang am Seeufer ging auch der dritte Tag der Reise zuende.

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Tag 4 begann mit einem Regenschauer und der Weiterfahrt nach Österreich. Am Plansee bei Reutte die erste Pause. In Lermoos ein Bummel durch den Ort, den ich von einem Urlaub mit den Eltern bereits kannte, hier hatten wir mal eine Ferienwohnung; weiter nach Ehrwald zum Mittagessen in dem Lokal, wo wir früher mit den Eltern auch mal zum Essen waren. Anschließend ging es hoch zur Ehrwalder Zugspitzbahn und weiter über Garmisch-Partenkirchen nach Mittenwald. Auf dem dortigen Campingplatz „Am Isarhorn“ bekam ich noch ein Plätzchen für das Wohnmobil; ein Rundgang durch Mittenwald zum Beinevertreten.

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Der fünfte Reisetag begann mit dem „Umsetzen“ des Fahrzeugs nach Mittenwald, wo der Kilometerzähler die 1000er-Marke erreichte. 2 Stunden Aufenthalt in Mittenwald, dann fuhr ich weiter über Wallgau, Kochel und Bad Tölz zum Sylvenstein-Stausee und über die Staatsgrenze nach Österreich zum Achensee. In Pertisau erneut eine Unterbrechung der Fahrt und ein Rundgang durch den Ort. Auch hier hatte ich mit den Eltern schon mal einen Urlaub verbracht. Weiter ging es dann hinunter ins Inntal, auf der Autobahn Richtung Landesgrenze bei Kufstein und zum Dreieck Inntal. Auf der A 8 dann Richtung Chiemsee nach Bernau, wo ich auf einem Campingplatz am See die Nacht verbringen wollte. Diese Teilstrecke führt über 240 Kilometer.

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Am nächsten Morgen fuhr ich nach Reit im Winkel und nach einem Ortsbummel dort weiter über Ruhpolding, Inzell und Ramsau zum Hintersee im Berchtesgadener Land. Hier wanderte ich mal um den See herum, der mir wiederum auch von einigen Urlauben mit Eltern und Großeltern bekannt war. Zurück am Mobil fuhr ich nach Schönau am Königsee auf den Campingplatz „Grafenlehen“. Den Rest des Tages bummelte ich durch Schönau und am Königssee entlang. An diesem Tag war ich 135 Kilometer gefahren.

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Der 7. Tag begann mit einem Spaziergang zum Königssee zur Schiffslände. Ich kaufte eine Rundfahrt-Karte für 18,- D-Mark, dann ging es mit dem Elektroboot „Jenner“ über den See zur Anlegestelle St. Bartholomae. Die Überfahrt dauert etwa 45 Minuten, vorbei an der Rodelbahn, der Haltestelle „Kessel“ und an der Echowand entlang, am Fuße des Watzmann-Massivs. Auf er Halbinsel St. Bartholomae bin ich zuerst am See entlang gegangen, später dann hinauf zur „Eiskapelle“, einem Gletscherfeld, wo auch im Sommer immer noch ein Schneefeld in einem Felskessel zu sehen ist. Zurück am See gab es in der Gaststätte an der Wallfahrtskirche einen Schweinsbraten mit Knödl und Kraut, dazu eine Radlermaß. Dann ging es mit dem Schiff weiter zur Anlegestelle „Salet“. Ein Fußmarsch zum Obersee und zurück und dann mit dem Elektroboot wieder zurück über den ganzen See zum Anleger in Königssee.
Am späten Nachmittag war ich zurück am Campingplatz und habe das Mobil für die Rückreise klar gemacht.

Tag 8 war am Morgen mit dem Besuch von Berchtesgaden verplant; ein Rundgang durch die Marktstraßen, die Fußgängerzone. Später startete ich dann Richtung Heimat über Bischofswiesen und Bad Reichenhall ging die Reise Richtung Chiemsee bis Prien; dort verließ ich die Autobahn und fuhr über Wasserburg und Erding nach Freising zur Autobahn A 9. Dann fuhr ich an Ingolstadt vorbei und am Altmühltal vorbei Richtung Nürnberg. An der Rastanlage „Nürnberg-Feucht“ beendete ich diese Tagesetappe und legte mich am Abend nach etwa 350 gefahrenen Kilometern zur Ruhe.

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Tag 9 war der letzte Tag meiner Reise und ich verließ am frühen Morgen die Rastanlage Nürnberg-Feucht und über die A 3 gelangte ich in die Nähe von Würzburg, wo auf der Raststätte „Riedener Wald“ noch einmal Halt gemacht wurde. Dann ging es über Fulda, Kassel und Göttingen zurück in den Heimatort. Nach 2160 Kilometern Gesamtstrecke ging damit mein 2. Urlaub mit einem Wohnmobil zuende. Am nächsten Tag mußte das Mobil wieder beim Vermieter abgegeben werden.

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Ende

Das war mein kleiner Rückblick ins Jahr 1992, in 9 Tagen durch Deutschland. In der heutigen Zeit würde ich aus dieser Reise wahrscheinlich eine 3-wöchige Tour machen, damals war man aber noch jung, 24 Jahre alt und wollte etwas von der Welt sehen. Damals gab es auch noch nicht so viele Stellplätze und ich habe mehrfach Campingplätze angesteuert.
So, nun geht es mit der Zeitmaschine wieder zurück in die Gegenwart, zurück ins Jahr 2020.
Ich hoffe, dieser kleine Zeitsprung hat Gefallen gefunden. Vielleicht eine kleine Ablenkung vom Krisenleben.


volkermuenster am 22 Apr 2020 13:36:27

Moin Frank,

von mir ein dickes "Dankeschön" und ein "Positv" für das einstellen.

Ich wünsche dir ein schnelles normalisieren und das alles gut wird :-).

Gruß
Volker

TiborF am 22 Apr 2020 14:36:25

Ein richtig toller Bericht - Klasse. :daumen2: :daumen2:

Ich muss heute Abend auch mal mein 1. Fotoalbum rauskramen. Mal sehen, vielleicht zeige ich Euch auch was davon dann?

Anzeige vom Forum


Lancelot am 22 Apr 2020 15:27:57

Schöner Bericht, Frank .. :gut:

Herzlichen Dank ... :dankeschoen:

pipo am 22 Apr 2020 16:42:11

Klasse Idee, toll umgesetzt :zustimm:

frankjasper8 am 22 Apr 2020 20:30:34

Herzlichen Dank Euch, Volker, Tibor, Wolfgang und Peter für die positiven Feedbacks! :)
Vielleicht gibt es ja Gelegenheit, daß ich noch weitere Reisen hier einstellen kann, wenn die Zeit es zulässt. :)

bonjourelfie am 22 Apr 2020 20:56:02

Auch von mir ein dickes Dankeschön! Und gerne mehr...

LGElfie

botego am 23 Apr 2020 06:55:40

Toller Bericht, habe ich gerne gelesen.
Danke. :daumen2:

Aretousa am 23 Apr 2020 08:15:29

Frank du bist klasse!
Und für deine beruflichen Schwierigkeiten im Moment drücke ich dir ganz fest die Daumen, dass sich schon bald alles wieder zum Guten wendet.

volkermuenster am 23 Apr 2020 08:58:15

frankjasper8 hat geschrieben:Vielleicht gibt es ja Gelegenheit, daß ich noch weitere Reisen hier einstellen kann, wenn die Zeit es zulässt. :)


Ja gerne mehr davon - ich mag so ältere Berichte super gerne. Besonders wenn Fotos drinne sind. Was hatten die Leute so alles an? Welche Autos fuhren da rum?

Bei uns ist das Wohnmobilzeitalter noch nicht soo lange. Angefangen hat es 2012 - mit einem Mietmobil nach Norwegen. Dann 2014 noch mal eins geliehen und seit 2016 dann ein eigenes.

Vorher hatte ich mit Camping nix - also so rein gar nichts zu tun. Im Gegenteil - ich fand das eigentlich - naja - wie soll ich es sagen? - spissig? Doof? Ich war der Meinung, dass man für das Geld ziemlich oft ordentlichen Urlaub machen könnte.... :lol:

Aber nach dem ersten Trip war es um mich geschehen und wir haben eine 180 Grad Wendung gemacht :)

So muss jetzt weiter arbeiten - bin schon fast seit zwei Monaten im Home Office.....

Grüße an alle und bleibt gesund....
Volker

Alles wird gut.

liesje am 23 Apr 2020 11:11:45

Eine gute Idee, hier mal die Anfänge wieder hochzuholen.
Bei uns fing alles alles sehr früh an: Camping, z.B. mit dem Vater und den Geschwistern ab den 60zigern und dann weiter mit Partner immer in Zelten auch in ganz Europa, dabei selten auf Campingplätzen. Das "rumzigeunern" gehörte dazu.
Der erste Wohnmobil-Urlaub war dann ganz unverhofft 1986. Mein Mann, damals mein neuer Freund, hatte eine Gelegenheit ergriffen und einen leeren Kasstenwagen günstig erworben. Zwischen Fahrerkabine und Laderaum war eine feste Wand und in 160cm Höhe waren innen Stangen angebracht. Zwischen dem Kauf und unserem Urlaub Richtung Korsika war gerade mal ein Tag, den Paul nutzte, um an seinem Bett an einem Seitenteil einen weiten Halbkreis auszusägen, damit es gut auf die "Räder" innen passte. So hatten wir ein bequemes Bett.
Alles andere: Kleider, Geschirr, Gaskocher usw. kam in eine große Kiste. So starteten wir relativ spät von Freiburg über die Autobahnen und kamen bis hinter Mailand.
Ohne jede Erfahrung stellten wir und auf einen weiten Raststättenparkplatz hin, schlossen vorne ab und legten uns hinten ins Bett so wie der Herrgott uns geschaffen hat. Licht hatten wir keines und fanden im Dunkeln in der Kiste nichts.
Gefühlt mitten in der Nacht wurde ich wach und spürte gleich, es stimmt was nicht! Ich setzte mich auf und schaute durch die hinteren Glasfenster - Der "Bus" rollte!!!! Unaufhaltsam auf LKWs zu, die mitten auf dem Platz standen.
Ich weckte panisch den immer noch seelig schlafenden Paul und der reagierte total schnell. So schnell kann ich hier das nicht beschreiben: Raus aus dem Bett, Griff zur Hose, in der der Schlüsseöbund war, den rausfingernd im Schiebetüröffnen, rausspringen, Beifahrertür aufschließen, reinhechten und Bremse drücken!

liesje am 23 Apr 2020 11:18:36

Egal wie schnell er auch war, unser "Bus" rollte eine ganze lange Strecke rückwärts mitten durch die LKWs hindurch in einer "Idealkurve" bis vor die Urlauberautos auf der anderen Seite des Platzes. Kurz vor einer pausierenden Fanilie - ich sehe immer noch das fassungslose Gesicht der Frau mit der Thermoskanne in der Hand - hielten wir an.
Großes Kino!
Paul blieb, so wie er war, auf dem Fahrersitz und wir suchten das Weite.
Den gesamten Urlaub hindurch konnte ich nur schlafen wenn dicke Steine vor oder hinter den Rädern lagen!
Die Handbremse war übrigens angezogen - das ganze hatte wohl etwas mit der Wärme und späteren Abkühlung zu tun. Und ist nie mehr wieder passiert!

frankjasper8 am 23 Apr 2020 11:46:40

Elfie, Ralf und Lena, auch Euch ein herzliches "Dankeschön!" für das Interesse an meinen Reiseerinnerungen! :)

Aretousa hat geschrieben:Frank du bist klasse!
Und für deine beruflichen Schwierigkeiten im Moment drücke ich dir ganz fest die Daumen, dass sich schon bald alles wieder zum Guten wendet.


Danke Lena, ich denke, das wird schon wieder! Essen und Trinken müssen die Menschen ja immer und wenn die Restaurants und Hotels in den Urlaubsgebieten wieder die Küchen anheizen, wird das schon wieder aufwärts gehen. Sicherlich werden dann wieder Überstunden anfallen, denn die Läger der Kunden müssen ja auch wieder aufgefüllt werden. Ich bin da ganz zuversichtlich, daß es wieder bessere Zeiten geben wird, die Frage ist nur, wie lange diese Beschränkungen noch aufrecht erhalten werden müssen.

volkermuenster hat geschrieben:Bei uns ist das Wohnmobilzeitalter noch nicht soo lange. Angefangen hat es 2012
... nach dem ersten Trip war es um mich geschehen und wir haben eine 180 Grad Wendung gemacht :)


Volker, das ist halt das "Wohnmobil-Virus", das hat schon so manchen infiziert! :)
Ich weiß noch, daß ich als Kind bei den Urlaubsfahrten mit den Eltern im PKW immer hinten mein eigenes Auto hatte, ein altes Lenkrad von so einem Trampeltrecker oder Kettcar und dann ging es los. "Brumm, Brumm". Irgedwann kam dann der Führerschein, da bin ich dann mit Papa´s Auto gefahren und als das erste eigene Auto auf dem Hof stand, war ich "Frank im Glück". Irgendwann kam dann der Wunsch nach einem Wohnmobil auf, die ersten drei Urlaube im Miet-Mobil, dann aber bald ein eigenes gebrauchtes Fahrzeug.



Ein damals schickes EURA-Mobil 470 HS auf einem Mitsubishi L300.
Später folgte dann ein Bürstner auf Fiat Ducato, dann ein Bürstner A 532-2 aktive



und dann das jetzige, der Solano T650G von Bürstner



Mit diesen vier Fahrzeugen habe ich schon so manche tolle Reise in Deutschland, aber auch Österreich und Italien gemacht.

frankjasper8 am 23 Apr 2020 12:00:23

Hallo Liesja,

das waren ja rasende Anfänge da bei Milano auf dem Rastplatz. :) Schöne Geschichte, ich täte ja sagen, das lag an den Schaukelbewegungen... :lach:

Ja, in den Anfangsjahren habe ich auch auf Parkplätzen und Rastanlagen "gepennt", Nürnberg-Feucht oder auch die Raststätte Rhön bei Fulda, Riedener Wald bei Würzburg, München-Vaterstetten oder Lichtenberg bei Dortmund, das waren immer so die Rastanlagen, für die erste Übernachtung geeignet waren. Stellplätze gab es ja in den frühen 90ern ja noch nicht in den heute bekannten Standards. Meines Wissens war die Moselregion, ich glaube Enkirch war damals der Vorreiter, die erste Wohnmobilfreundliche Gegend.

tztz2000 am 23 Apr 2020 12:07:55

Moin Frank,

schöne Erinnerungen! :top:


Von unserem ersten Camper gibt's leider kein Foto mehr....

.... das war 1983, neu gekauft, das Foto hier ist bei Google geklaut! :D





Unserer hatte keine Markise, keine Alufelgen und hatte runde Scheinwerfer, es war einer der ersten 1,6 l Diesel.... mit fuffzich PS! :lach:

Gegen Ende des Jahres ist uns dann jemand auf der linken Seite mittig in's Fahrzeug gekracht.... wir haben den dann mit Schaden zum Händler gebracht und einen neuen bestellt.... das hat sich verdammt gut gerechnet.... von dem Neuen gibt's leider auch kein Foto mehr.... dunkelblau mit goldfarbenem Dach.... sah edel auch, halt 80er-Jahre-Geschmack! :mrgreen:

Lancelot am 23 Apr 2020 12:34:27

Schon schön - in Erinnerungen zu kramen .. :ja:

Bei uns ging´s mit einem Tischer-Aufbau auf VW-Bulli an. Gemietet, für ein langes WE, um mit meinen Kumpels am Gardasee segeln zu können.

Bild


Danach kam ein (von einem Kumpel) selbstausgebauter Transit-Bus

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Danach ein FIAT ARCA Noe, schon mit Naßzelle und PortaPotti, damals eine sensationelle Komforterweiterung :D

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Ach - ist das alles lange her .. :wink:

rkopka am 23 Apr 2020 12:56:56

Wir hatten erst einen Wohnwagen, danach hatte ich einen 1977er VW_LT, privat ausgebaut. Ich bin ihn noch ein paar Jahre vor seinem Ende gefahren. Das Zelt war praktisch. Der Wagen aber sehr auf CP ausgerichtet mit 230V (evt. noch 220V) Geräten, kein Klo oder Dusche.
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Dann ein 1992er Bürstner, auch schon 10 Jahre alt, der weitere 10 Jahre bei mir blieb.
Bild

RK

traveldog am 23 Apr 2020 20:38:00

Unser geliebter Bus von 1980, 50 luftgekühlte Benzin-PS haben uns u.a. 2x quer durch Spanien gebracht.
Hier steuert meine Frau unseren Mondrian-Bus über den Gotthard-Pass in der Schweiz. Das waren Zeiten ...

Viele Grüße,
Traveldog



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