CampingWagner
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Erstes Wohnmobil


FawkesDog am 24 Apr 2020 14:32:29

Guten Tag euch allen,
Ich habe vor mit meiner Freundin, ins Wohnmobil zu ziehen und damit zu reisen und auch mit dem zur Arbeit zu fahren. Leider kenne ich mich in dem Thema "Wohnmobile", noch nicht gut aus, aber Interesse habe ich aufjedenfall. Ich habe hier 3 Mobile raus gesucht, an denen ich Interesse habe, aber nicht wirklich weiß, ob die tauglich wären, für unser Vorhaben.

Wir wollen auch gerne mal, nach Schweden, Norwegen und Dänemark fahren.

Auf Youtube und im Internet, aber auch hier im Forum, habe ich schon einiges gelesen, was das Thema, Vanlife oder auch RV Living angeht. Seit 2018, interessiere ich mich dafür. Jetzt, diesen Jahres soll es endlich los gehen.

Ich könnte euch gerne diese 3 Modelle einfügen, an denen wir Interesse haben, aber uns nicht sicher sind.


Ich hoffe, euch geht es gut und freue mich auf eure Antworten und Hilfe!

LG
Martin


garagenspanner am 24 Apr 2020 15:09:45

Die Nennung der 3 Mobile ist leider deiner Aufmerksamkeit entglitten.

Gruss
Jan

FawkesDog am 24 Apr 2020 15:22:09

Ich konnte durch den ersten Beitrag, leider keine Links posten. Erst ab 2 Beiträgen. Oder mache ich was falsch?

Anzeige vom Forum


FawkesDog am 24 Apr 2020 15:27:40


Fledermaus am 24 Apr 2020 16:04:54

Servus
Ich versuch dir mal zu helfen.
Die drei Womos schauen auf die schnelle gut aus.
Wichtig finde ich: ins Womo gehen Tür zu, und jetzt einen ganzen Tag in kurz lauf zu machen, Du stehst auf, deine Freundin, Frühstücken, Waschen,....
Wie bewege ich mich meine Freundin, waschen, abwaschen, Wäsche waschen, kochen,...
Funktioniert das wo hab ich welche Dinge die mir wichtig sind wann wo
Test das Fahrzeuges: Dicht, Garantie, Batterie, Wassertank, schau dir denn mal genau an vergleiche mit den anderen Womos die du dir anschaust
Achslasten oder wie viel kannst du bei welchen Fahrzeug zuladen
Was machen im Winter, oder bei Regen, wenn dir deine Freundin zu viel wird, wer hat welchen Raum,
Sitz du gemütlich für lange Zeit, Platz für Lapi und Co.

Fahrräder, Sessel Roller Griller wo wie haben einen Platz,

Lese das Forum einfach mal durch, schreib dir die Sachen auf die dir einfallen, alles, und du wirst auf sehr viele Vorteile/Fehler traufkommen, und die Unterschiede kennenlernen = Blitzschulung :lol: Nimm dir Zeit

vielleicht kommst du so auf den richtigen Grundriss,


Viel Spaß bei der Qual der Wahl
Gesundheit

pwglobe am 24 Apr 2020 18:00:40

Hallo,
wenn du ganzjährig darin leben willst, muss es wintertauglich sein. Die drei Modelle sind dies nicht.
Du brauchst einen doppelten Boden, innenliegende Tanks und entsprechende Isolierung.
Am besten ist das Fahrerhaus vom Wohnbereich getrennt. Lese auch mal Berichte über Wintercamping.
Es ist ein Unterschied im Winter nur mal eine Woche Urlaub zu machen oder komplett darin zu leben.
Stichwort Energieversorgung, wie sieht deine Planung aus? Hast du Stromanschluss. Wasser, Abwasser, Gasversorgung und Stellplatz.
Wo liegt dein Schwerpunkt? Beim Wohnen oder beim Fahren, danach richtet sich auch die Größe bzw. der Platzbedarf.
Wir könnten in diesen Wohnmobilen nicht länger leben.

FawkesDog am 24 Apr 2020 20:34:42

Danke für eure Antworten und Tipps!

Der Schwerpunkt sollte wohnen sein. Fahren sollte der Wagen auch gut. In den Bergen, sollte er gut hochkommen und auch der Motor gut mitmachen können.

Ist ein Doppelboden den Pflicht, oder gibt es andere Möglichkeiten? Die, die auf Ebay sind und gebraucht, haben oft leider keinen Doppelboden. Das die Tanks beheizt sein sollte, wäre dann aber wirklich sicherer. Platz, sollte auch gur vorhanden sein, aber habe nur einen Führerschein der Klasse "B", bis 3,5T.

Autark stehen, sollte auch drinn sein (Strom). Wasser ist klar, dass man dass oft nachfüllen muss, würde mich jetzt wohl nicht so stören. Toiletten enleeren, könnte eklig werden, aber ist dann ein muss. Am liebsten, wäre mir eine Dieselstandheizung und ggf. Trockentrenntoilette. 3 Gasfelder reichen und ne elektrozündung, muss es nicht sein.

Auf LED's kann man ja auch später umrüsten. Duschen, bin sehr klein, unter 1.7m und sollte nicht so ein Problem darstellen. Außenstromanschluss wäre super und ggf. Gas. Ich möchte ungerne, aufs PC spielen verzichten. Mal sehen, was es dort für möglichkeiten gäbe.

Das thema ist sehr groß, aber auch spannend, muss ich sagen.

LG
Martin

gespeert am 24 Apr 2020 21:40:21

Träum weiter.
Mit nem Womo ohne 600W Solar und LI-Akku sowie Kassetteen WC hältst Du es wenige Tage durch, besonders im WInter sehr kurzzeitig. Geht mal auf die Abenteuer Allrad nächstes Jahr sowie auf das südliche Gegenstück (Name ist mir gerade entfallen) an der Schweizer Grenze und schaut euch da mal um.
Ohne wintertaugliches Fz. und als Anfänger müßt ihr gewaltig Zeit investieren und fangt das Sparen an.
Mache nicht den Fehler, jetzt irgendwas zu kaufen da Du nicht weißt wie die Lage sich entwickelt.
Sollte es aber wieder aufwärts gehen, solltest Du einige Reserven zurückgelegt haben.

FawkesDog am 24 Apr 2020 21:51:29

Danke für deine hilfreiche Antwort!

Was genau meinst du, mit der "Lage zur Zeit"?

Wintertauglich sollte das Fahrzeug schon sein, richtig. Also lieber noch etwas abwarten mit kaufen?

PS: Dein Zitat, gefällt mir und kommt mir seeehr bekannt vor! :)

HaMo19 am 24 Apr 2020 21:53:07

Ein gut gemeinter Rat: Wenn die derzeitige Lage sich gebessert hat, mietet mal was, von dem ihr glaubt das passt.

Die Vorstellungen vor dem Mieten decken sich selten mit den Erfahrungen danach.

Ist leider (Gott sei Dank) so, aber genau das spart euch eine falsche Investition und damit viel Ärger, Enttäuschung und auch Geld.

gustavohellowien am 24 Apr 2020 22:28:42

Hallo Martin,
Ich würde die ein Alkovenmobil mit Doppelboden empfehlen. Zum Beispiel von Eura, Cathargo oder Concorde.
da haben die meisten einen Doppelboden.
Bei Eura würde ich ein Mobil ab 2008 nehmen. Dann ist das Mobil holzfrei.

Grüße
Robert

FawkesDog am 24 Apr 2020 22:48:43

Vllt stelle ich mir das leben auch zu einfach vor, in einem Wohnmobil zu leben.

Alter Hans am 24 Apr 2020 22:51:36

FawkesDog hat geschrieben:Vllt stelle ich mir das leben auch zu einfach vor, in einem Wohnmobil zu leben.


Genau das fürchte ich auch.
Bitte unbedingt vorher ausprobieren, und nicht nur wenige Tage in schönster Gegend.

rkopka am 24 Apr 2020 22:59:13

gustavohellowien hat geschrieben:Ich würde die ein Alkovenmobil mit Doppelboden empfehlen. Zum Beispiel von Eura, Cathargo oder Concorde.
da haben die meisten einen Doppelboden.

Mit Doppelboden, genug Platz für zwei und etwas Gepäck wirst du aber kaum mit B(3,5t) auskommen (siehe andere Threads), außer du minimierst extrem. Oder man hat noch einen fixen Lagerraum, auf den man leicht zugreifen kann. Nicht das richtige für Weltenbummler.

RK

FawkesDog am 24 Apr 2020 23:11:54

Was gäbe es den für Möglichkeiten, wenn ein WoMo kein Doppelboden hat, um sich gut Wintertauglich zu machen?

Mieten sehe ich sonst auch, als sinnvoll an. An sich habe ich nicht so hohe Ansprüche, aber naja. Hier in meinem Ort, wohnt ein Lehrer von meiner ehemaligen Schule, in einem Kasten. Auch im Winter, steht er auf dem Parkplatz^^

LG
Martin

Elgeba am 24 Apr 2020 23:15:44

Du mußt bedenken das man in einem Wohnmobil auf engstem Raum zusammen lebt.Dies erfordert ein hohes Maß an gegenseitiger Rücksichtnahme.Ich war mit meiner inzwischen nicht mehr unter uns weilenden Reisepartnerin mehrfach auf 3-4 Wochen Touren unterwegs,schon da war es nicht immer einfach,vor allem bei schlechtem Wetter.Sollte dem Fahrzeug ernsthaft was passieren seid ihr ganz plötzlich obdachlos,keine sehr angenehme Situation.Postadresse mußt Du ebenfalls haben,alles nicht so einfach.Ichwürde mir das sehr gut überlegen,solche Träumereien halten sehr oft der rauhen Wirklichkeit nicht stand.Ich bin gerne mit meinem Wohnmobil unterwegs,aber nach spätestens 3-4 Wochen stelle ich es dann ganz gerne in seiner Garage ab und wohne wieder in meinem Haus,mehr Platz und komfortabler.Ich habe fast 30 Jahre Erfahrung mit diesem Hobby,weis also wovon ich hier schreibe.

Gruß Bernd

FawkesDog am 24 Apr 2020 23:28:54

Danke Bernd, für deine ehrlichen Worte! Ein Lob an euch, mir eure ehrlichen Ansichten mitzuteilen!

Dann werde ich es mir noch gut überlegen, aber weitere Ratschläge, Anregungen und Tipps sind immer willkommen.

Engster Raum ist auch so eine Sache, stimmt. Werkstatt-Aufenthalte wären dann, sehr spannend.

Elgeba am 25 Apr 2020 00:04:58

Da gibt es noch den einen oder anderen Gedanken den man nicht außer acht lassen sollte.Man muß sich auch mal aus dem Weg gehen können,bei schönem Wetter kein Problem,aber sonst?In einer Wohnung oder einem Haus kein Problem.Eine meiner längsten Touren ging rauf nach Island,wir hatten fast nur sch...Wetter,da wird das Team auf eine harte Probe gestellt.
Ein Werkstattaufenthalt für eine Reparatur kann man mit einem Hotelzimmer überbrücken,aber was machst Du bei einem Totalschaden? Oder wenn einer von Euch krank wird? All das sollte bedacht werden damit nicht die Partnerschaft zerbricht weil das Experiment schief gegangen ist,das ist es nicht wert.


Gruß Bernd

DonCarlos1962 am 25 Apr 2020 00:13:56

Es gibt Menschen die in einem Auto leben oder auch mit einem Dachzelt, selbst im Winter, auskommen.

Aber das ist nicht die Normalität! Es gibt ein paar Hand voll Leute die so leben möchten und können. Aber ja, es geht.

Ich persönlich könnte das nicht. Selbst unser fast 7,5m Wohnmobil ist mir, nach ein paar Regentagen, schon sehr eng.

Zurück zur Nutzung: Wo wollt ihr denn mit der Neuanschaffung stehen? Wollt ihr einen Campingplatz anmieten der ganzjähriges wohnen erlaubt?

Dann könnte man ggf. ein Wohnmobil auch noch einigermaßen wintertauglich bekommen, wenn es das nicht vom Hause aus ist:
Mit einer Führerhaushaube, Innenraumisolierung, elektrischer Tankheizung, Schürze um das Wohnmobil.
Zur Arbeit fahren ist so aber nicht möglich! Vielleicht könnt ihr da auf ein E-Bike, Mopped, Kleinstauto ect. ausweichen.
In diesem Fall solltet ihr vielleicht eher über einen Wohnwagen nachdenken!?

Frei stehen ist mit einer solchen "Winterausstattung" wohl nicht möglich.

Auch bekommt man im Winter in unseren Breiten nicht genügend Solarstrom in die Batterien. Ihr braucht also Landstrom.

Dazu fällt so eine "Weisware", wie in euren Beispielen gezeigt, derart auf, dass ihr vielleicht schnell Ärger bekommen könnt, wenn ihr in einem Wohngebiet seht.
Das kann funktionierten, aber auch ins Auge gehen.

Dann noch das Problem mit dem Gewicht. Dein Führerschein reicht für 3,5 Tonnen. Das ist sehr mager. Funktioniert für einen Urlaub, mit ach und krach. Aber nicht, wenn ihr im Mobil wohnen und fahren wollt.
Die Zuladung der WoMo um die 7m ist so gering, dass man sich schon recht beschränken muss. Im Urlaub ok, ein paar Sommerklamotten und Latschen an den Füßen, da klappt das.
Mit einer ganzen Jahresausstattung an Kleidung und Bedarf für den täglichen Betrieb wird das sehr schnell eng.

Auch ist es ein Trugschluss, dass man dann keine Miete mehr zahlen muss. Du brauchst, neben dem Stellplatz, auch eine Rücklage für Reparaturen und einer Neuanschaffung.
So ein Wohnmobil hält, vor allem wenn man darin wohnen will, nicht ewig! In ein paar Jahren brauchst Du Ersatz!

Auch sind die Einbauten, wie Dusche und Heizung nicht auf eine Nutzung 24/7 ausgelegt. Zumindest nicht bei den von Dir vorgestellten Mobilen.
Dafür sollte man schon in einer anderen Liga suchen. Oder eine Edelstahlwanne einbauen wie hier: --> Link
Z.B. ein Mobil mit Wasserheizung.


LG Carsten

FawkesDog am 25 Apr 2020 01:03:12

Es müssen ni ht zwingend die genannten Länder von mir bereist werden, aber wäre toll, sie mit einem WoMo zu sehen^^.

Klingt, als ob ein Führerschein der Klasse 7,5T wohl eher von mir gemacht werden müsste. Leider verdiene ich auch nicht so viel Geld, um mir sehr gute Modelle zu kaufen (bin 27 Jahre). Hab aber keine lust mehr, in einer Wohnung zu leben und möchte auch was alternativeres probieren^^.

Was für Modelle, wären Wintertauglich und bis ca 3,5 Tonnen? Hättet ihr da Ratschläge?

Eura Modelle scheinen häufig mit Doppelböden ausgestattet zu sein. Im Winter, wäre es auch möglich bei meinem Papa zu stehen evtl. oder doch Stellplatz? Mal sehen. Oder ich müsste mir dass aus dem Kopf schlagen oder alleine einziehen.

Ich mag den minimalismus und es, neue Erfahrungen zu sammeln.

Mfg
Martin

rkopka am 25 Apr 2020 02:02:41

FawkesDog hat geschrieben:Ich mag den minimalismus und es, neue Erfahrungen zu sammeln.

Hast du mal einen Wohnwagen erwogen ? Wesentlich billiger. Kann man auf einen CP stellen, womit die Versorgung klar wäre. Mit dem PKW kann man sich (z.B. für Job) bewegen. Urlaub geht auch damit. Fürs gleiche Budget bekommt man ein wesentlich neueres Modell, vorausgesetzt man hat ein passendes Zugfahrzeug. Bei einem nicht allzugroßen Wowa reichen die meisten PKW und B reicht. Allenfalls einen der einfachen Hängerscheine. Wäre vielleicht ein günstiger Test für das "einfache" Leben. Dann kann man immer noch auf ein Womo umsteigen, evt. sogar in Kombination.

RK

Fledermaus am 25 Apr 2020 06:55:45

Servus
Mit aller Vorsicht was dir geraten wird, und das du noch Sparen sollst und das das nicht Funktioniert,...…
Lass dich nicht einschüchtern, überlege wie du die genannten Probleme lösen kannst, oder lass die Probleme auf dich/euch zukommen.
Versuche mit Gleichgesinnten Kontakt aufzunehmen, findest du im Netz/Videos,..., Hier bekommst du die Antworten eher von Urlaubsfahrern :lol:

Kauf dir eine Kiste mit hoher Zuladung, Rest habe ich schon oben geschrieben, und tu es, das Leben wird dir Zeigen wohin euer Weg geht.
Wo ein Wille da ist auch ein Weg.

Und ob euch diese Lebensform in einem oder 20 Jahren noch gefällt :?:
Egal du bist Jung und kannst immer wieder einen anderen Weg einschlagen.
Schade wäre es doch wenn du deinen Enkel sagst, ich wollte machen - aber.....

In diesem Sinne
Gesundheit

Beduin am 25 Apr 2020 07:39:02

Hallo Martin

FawkesDog hat geschrieben: Ich möchte ungerne, aufs PC spielen verzichten.


dazu ist es unerlässlich das du einen Pc ect hast der zum einen sehr wenig -strom braucht und du immer Strom von aussen bekommst. Das ist bei den Womo Standard, eine Steckdose außen am Mobil wo dann Strom rein kommt, oder aber sehr viele Solar Paneel und entsprechende Lithium Ionen Batterien LiPo genannt. Die sind (noch) sehr teuer

Mieten oder Wowa, aber gut, ist nicht ganz so cool :)

hotchili am 25 Apr 2020 09:17:43

FawkesDog hat geschrieben:Vllt stelle ich mir das leben auch zu einfach vor, in einem Wohnmobil zu leben.


Hallo Martin,
wenn es dein Traum ist, tu es!
Löse Probleme wenn sie kommen, viele haben ihr Leben schon tot geplant.
Was kann schlimmstenfalls passieren?
Es gefällt dir nicht Du verkaufst dein Womo mit Verlust und gehst zu deinem vorherigen Leben zurück, mit neuen Erfahrungen und dann weisst Du was Du nicht willst.
(Ich lasse jetzt bewusst alle Katastrophen weg, die kannst Du dir selber vorstellen, Du kannst auch morgen vom Blitz erschlagen werden).
Probiere es aus.
Wie ich gelesen habe hast Du ja ein funktionierendes soziales Umfeld (Papa etc) im Notfall werden die ja auch helfen.

Die Freundin... ja es könnte auch passieren dass Eure Beziehung daran zerbricht, aber dann ist das eben so. Jedes Ende ist auch ein Anfang.
Ich wünsche dir viel Glück und Spass an deinem Leben.

Alles Gute Martine

volley97 am 25 Apr 2020 09:45:15

Also, Du hast hier sehr viele wichtige Tipps erhalten, welche Dir eine Menge Geld sparen, wenn Du die beherzigst!
a) leben auf engen Raum - wir hatten Wohnwagen 7,60m x 2,3 breit, danach 9,20 x 2,5m - glaube mir, das sind Welten, wenn Du im Winter mal 3-4 Tage am Stück zu Zweit
oder Dritt darin bist
b) autark im Winter ist sehr schwer, hier bist Du häufig auf andere Energiequellen angewiesen - und merke: Gas & Strom im Ausland & Winter sind signifikant teurer!
c) ohne Winterisolierung / Winterfest (großer Unterschied zu Wintertauglich) hast Du nicht nur höheres Risiko, gewisse Einschränkungen, sondern auch deutlich höhere
Kosten, siehe hierzu Punkt b
d) Im Winter, im Nassen, müssen Kleider und Menschen trocknen - auch hier wichtig, wie ist Dein Fahrzeug aufgebaut
e) das Thema 3,5 - Autark und vollständig leben, hört sich für mich nach Magie, Minimalismus, und Leben am Limit an - schaue hierzu die vielen Threads im Forum 3,5 to -
reicht das?
f) daher auch von mir der Tipp - genau aufschreiben, was Ihr benötigt, unbedingt haben wollt, was Ihr genau tun wollt - und dann vorher mal testen - 1-2 Wochen im Sommer,
1-2 Wochen im Winter, ggf. Nass-Zeit - das sind schon andere Bedingungen und Umstände, sollte man wissen und vorbereitet sein!

sonst viel Spaß bei der weiteren Planung :lol:

Tinduck am 25 Apr 2020 12:41:58

Fledermaus hat geschrieben:Versuche mit Gleichgesinnten Kontakt aufzunehmen, findest du im Netz/Videos,..., Hier bekommst du die Antworten eher von Urlaubsfahrern :lol:


Ja, die ganzen tollen Vanlifer, alles ultra realistisch. Da gibts eine Handvoll, die das durchziehen und schon seit ein paar Jahren machen, der Rest sind Eintagsfliegen.

Kauf dir eine Kiste mit hoher Zuladung, Rest habe ich schon oben geschrieben, und tu es, das Leben wird dir Zeigen wohin euer Weg geht.
Wo ein Wille da ist auch ein Weg.


‚Hohe Zuladung‘ und ‚Vanlife‘ schliessen sich einander aus. Hohe Zuladung gibts bei Modellen > 3,5 Tonnen, zumindest, wenn es um 2 Personen geht.

Übrigens, viele der so abfällig betitelten Urlaubscamper haben in Summe sicher schon mehr Zeit beim Camping verbracht als so mancher Youtube-Vanlifer. Das merkt man auch an dem Unsinn, der dort von vielen abgesondert wird.

bis denn,

Uwe

DonCarlos1962 am 25 Apr 2020 13:56:50

Hallo Martin,

hier noch einmal eine Überlegung zur Batteriegröße im Wohnmobil für Dauernutzung.

Anders als Urlauber, brauchst Du da schon etwas mehr Power. Bei der Berechnung der Batteriegröße wird zunächst einmal mit einer Energiebilanz begonnen.

D.h. dass Du zunächst einmal alle Verbraucher und ihren am Tag zu erwartenden Konsum für den worst case aufschreibst. Also für den Wintertag mit geringstem Tageslicht und tiefen Temperaturen.

Da könnte man so anfangen:

Verbrauch für

Licht,
Heizung,
Wasserpumpe,
Kühlschrank (wenn nicht generell auf Gas),
Rasieren, Fönen ect.
Luftumwälzung/Ventilator,
Rechner,
Handy,
Radio/TV,
Elektrische Eingangsstufe,
Staubsauger
Küchengeräte
Spielekonsole
Computermonitor
usw.

Versuche die Wattzahl der Geräte zu ermitteln die Du auch dann brauchst, wenn Du keinen Landstrom zur Verfügung hast.

Mit der einfachen Formel Watt(W)/Volt(V)=Strom(A) hast Du eine ungefähre Vorstellung, was aus der Batterie raus kommen muss, wenn Du die Zeit dazu bedenkst.

Das wäre jetzt aber ein bisschen zu einfach, weil manche Geräte auf 12V keinen Sinn machen. Z.B. der Staubsauger, Handmixer, Fön, Rechner/Handy-Ladegeräte, Spielekonsole ect.
Die brauchen 230V und damit einen entsprechenden Wechselrichter, der aus Deiner 12V Battrieversorgung 230V macht.
Der hat aber beim transformieren des Stromes auch schon Verlusste, die dann drauf gerechnet werden müssen. Geh da einmal von um die 10% aus.

So, jetzt zum Thema Batterie:
Eine Bleibatterie (Nass/AGM/Gel ect.) sollte man nur bis zur Hälfte ihrer Kapazität entladen, will man die vorgesehene Lebensdauer erhalten.
Bedeutet: eine 100A Batterie ist eigentlich nach Entnahme von ca. 50A als leer anzusehen.
Da gibt es auch nach Qualität und Art der Batterie noch Abweichungen, aber ich will nur einmal das grundsätzliche aufführen.
Zudem sind die Dinger Sau schwer.

Man kann aber auch eine Lithiumbatterie nutzen. Die wiegt weitaus weniger, kann bis 80-90% entladen werden und hat eine viel längere Lebensdauer.
Hört sich gut an, kostet aber auch ein gutes Stück Geld und kann - im Regelfall - nicht unter 0° Grad geladen werden.

Das ist alles nur sehr grob dargestellt. Hier im Forum findest Du dazu bessere und detailliertere Ausführungen.

Zum Schluss musst Du dagegen stellen, wie oft Du Strom "tanken" kannst. Sei es über Landstrom, oder eben über Solar. Wobei im Winter über Solar in unseren Breiten kaum etwas rein kommt.

LG Carsten

FawkesDog am 26 Apr 2020 16:18:17

Danke, für eure Antworten! Super Hilfreich und informativ!

Danke auch an Don, für deine Tipps!

Habe mich im Internet nochmal schlau gemacht, und es so verstanden, dass Mobile mit Alkoven, besser fürs Überwintern gedacht sind, als Teilintegrierte? Stimmt dass so? Was ist aber, wenn zwischen Fahrerhaus und Wohnbereich, keine Trennwand ist, reicht dann einfachbein Teppich der das trennt oder eine Gardine? Gibt ja viele Alkoven, ohne diese Trennung.

Schönen Sonntag euch

garagenspanner am 26 Apr 2020 17:29:11

eventuell auch so ein Fahrzeug ins Auge fassen, gut eingeritten und preiswert , aber auf den Bildern gut dabei.
--> Link

Gruss
Jan

FawkesDog am 26 Apr 2020 18:01:45

Danke Jan, für deinen Link!
Wirklich ein tolles WoMo! Ob der mit Klasse B, zu fahren ist? Werde auf noch nach weiteren Modellen schauen! Danke nochmals, Jan

DonCarlos1962 am 26 Apr 2020 21:13:08

Tatsächlich sehe ich das von Jan vorgestellte Mobil als gerade geeignet für die Zwecke von Martin. Ein sehr guter Tipp!

In der 3,5To Klasse wird wohl wenig bis gar kein echt winterfestes WoMo zu bekommen sein.
Ggf. sollte Martin einmal überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre den "großen" Führerschein zu machen und es mit solch einem Mobil zu versuchen.
Wenn er sich die verschiedenen Modelle wirklich in natura ansieht, wird er den Unterschied merken.

Das mag zwar etwas unbequem sein, aber es ist der richtige Weg und außerdem kann man ihm diesen Führerschein nicht wieder nehmen, wenn er sich beherrschen kann. :lol:
Muss man einfach auf den Kaufpreis drauf rechnen. Ist eine gute Investition!

LG Carsten

P.S:.: Die Zuladung eines 3,5 Tonners beträgt im Regelfall zwischen 250-400Kg. Davon geht noch das Gewicht der Beifahrerin ab. Zum autark stehen wird man wohl mindestens 300A Bleibatterie, also 150A nutzbare Energie, brauchen. Das allein bedeutet schon drei Akkus a 30Kg, also 90Kg. 100 Liter Wasser/Abwasser braucht man, wenn man im Mobil leben will auch, denke ich. Das wird seeehr eng, wenn nicht unmöglich.

Sorry. Ist nur meine Einschätzung. Aber ich glaube ihr gebt mir Recht.

traveller69 am 26 Apr 2020 22:41:16

FawkesDog hat geschrieben:Habe mich im Internet nochmal schlau gemacht, und es so verstanden, dass Mobile mit Alkoven, besser fürs Überwintern gedacht sind, als Teilintegrierte? Stimmt dass so? Was ist aber, wenn zwischen Fahrerhaus und Wohnbereich, keine Trennwand ist, reicht dann einfachbein Teppich der das trennt oder eine Gardine? Gibt ja viele Alkoven, ohne diese Trennung.


Über die verglaste Fahrerkabine geht in der Tat die meiste Wärme verloren und dort gibt es auch genug zugige Ritzen, durch die es kalt hereinpfeift. Wenn es keine Trennwand gibt, ist noch besser als ein Teppich oder Gardine als Abtrennung eine Thermomatte außen über die Kabine angebracht. Wir haben so einige Winter im Womo gut verlebt, allerdings dann auf einem Dauercampingplatz. So hatten wir einen Stromanschluss und eine gute Versorgung mit Gasflaschen zum Heizen. Wenn es knackig kalt wurde hat eine 11 kg Gasflasche gerade mal zwei bis drei Tage gehalten. Ein Campingplatz hat dann auch die Annehmlichkeiten wie Dusche, Waschmaschine und Trockner.

Im Rest des Jahres sind wir aber mit zwei Solarplatten auf dem Dach und zwei Bleibatterien autark und meiden Campingplätze, die dann ohnehin zu voll werden.

Wir haben einen Eura 570 HS und der ist für uns ideal. Der Doppelboden sorgt für eine angenehme Fußbodenheizung, der Alkoven bietet eine optimale Platznutzung und auf der Rundsitzgruppe lässt sich prima herumlümmeln. Ringsum sind Fenster und so einen hellen Winter wie im Womo hatten wir in Deutschland bzw. in der Schweiz noch nie verbracht. Zudem ist das Womo mit 6m sehr kompakt und hat trotz 3,5t noch genug Zuladung.

Insgesamt möchte ich Dir auch raten, Deine Träume zu leben. Am Ende unserer Tage bereuen wir nicht die Dinge, die wir getan haben, sondern die, die wir NICHT getan haben.

Beduin am 27 Apr 2020 07:03:41

FawkesDog hat geschrieben: Was ist aber, wenn zwischen Fahrerhaus und Wohnbereich, keine Trennwand ist, reicht dann einfach ein Teppich der das trennt oder eine Gardine? Gibt ja viele Alkoven, ohne diese Trennung.


Ja, Teppich bzw Decke macht einiges besser. Aber so eine Trennung aus zB Hartschaumplatten ist schnell gemacht

volley97 am 27 Apr 2020 07:11:20

FawkesDog hat geschrieben:Danke Jan, für deinen Link!
Wirklich ein tolles WoMo! Ob der mit Klasse B, zu fahren ist? Werde auf noch nach weiteren Modellen schauen! Danke nochmals, Jan


es stehen nordische Länder auf Deinem Reiseplan - nur die Jahreszeit nicht - Du hast jetzt viele Infos erhalten, mit Energiebedarf.
Die Fahrzeuge, wie Jan Sie empfohlen hat, sind schon sehr praktisch, wenn keine Schäden bestimmt auch gutes Preis / Leistungsverhältnis - bitte unbedingt darauf achten, dass Wintertauglich und Winterfest, zwei völlig verschiedene Begriffe sind :wink:

eclipse88 am 28 Apr 2020 10:37:59

Das wichtigste ist lesen lesen lesen. Auch ich habe mir mit 29 vor drei Jahren, dass erste Wohnmobil gekauft.
Ich habe vorher Urlaube gemacht und gemietet und auch nur den 3,5 t Schein.
Dann hab ich mich schlau gemacht und wusste ziemlich schnell was ich möchte, bei meinen Anforderungen. Dann habe ich nur explizit nach diesem Modell, mit besagtem Grundriss geschaut, ja es hat auch gedauert aber dann kam das Angebot und ich hab zugeschlagen.

Und so ist es bei dir auch, jeder hier hat seine Erfahrung. Aber was du brauchst, was du möchtest, darum geht es hier. Und das weiß kein anderer, nur du allein. Du musst ggf. Kompromisse eingehen und machen, aber alles ist lösbar.
Setz dich hin, schaue was du zum Leben brauchst, an Klamotten, Fahrräder, Rechner, Geschirr, Möbel etc. Dann ergibt sich ein grobes Profil, was du an Zuladung und Batteriekapazität benötigst. Da findest du hier mehr als genug Lesestoff.

Dann beliest du dich über Batterien, Solar, Gewichte und Zuladung, Heizung, Gas-Verbrauch, Winter camping, Isolierung, Dichtigkeit,Wasseranlage-Tanks Boiler, all das und noch mehr, musst und wirst du beim Kauf beachten und testen müssen. Das kann dir keiner abnehmen.

Ja es ist Arbeit, aber du wirst von niemanden hier ein Wohnmobil auf dem Silbertablett serviert bekommen, weil du drin leben musst und nicht die anderen.

Ich finde deinen Ansatz okay, aber wenn du sagst du interessiert dich seit zwei Jahren dafür und hast jetzt immer noch nicht den Durchblick würde ich jetzt noch nicht kaufen. In den zwei Jahren hätte ich doch schon mal Messen, Händler etc besucht. Diverse Womos mal gemietet. Damit man mal ungefähr weiß was man möchte. :? So hab ich es in meiner Findungsphase weit vorm Kauf gemacht.
Zumal es ja eine längerfristige Investition ist, die auch anders genutzt werden soll, als nur mal in Urlaub zu fahren. Was ist überhaupt dein Budget. Ich sag mal mit 28 hats bei mir eben nicht für ein neues Womo gereicht, hab auch gebraucht vom Händler gekauft.

Trotz alle dem, lass dich nicht verunsichern. Nimm dir Zeit, mache dir mit all dem Input hier Gedanken. Und dann wird es schon klappen. :D

FawkesDog am 28 Apr 2020 13:05:42

Vielen Dank an euch allen!
Ich werde erstmal noch weiter schauen, lesen, lernen, über Technik lernen, evtl. hier mal im Caravansaloon, Praktikum machen, um zusehen, wie alles so funktioniert.

Da wird wohl noch Zeit drauf gehen, aber langsam, aber sicher, weiß ich, was ich (wir) wollen. Aber reicht natürlich nicht aus.
Was ich sagen kann ist, dass es nicht schlimm wäre, im Winter auf nem Stellplatz zustehen, aber ist es durch außen Sttom möglich, nen Rechner mit Monitor, strom zu versorgen? Über Boardnett jetzt gesehen.

Neu möchte ich auch nicht kaufen. Dafür reicht das Geld nicht. Eher einen der um die 2000er gebaut wurde. Die neueren sind mir zu viel mit Bling Bling. Mag es eher rustikaler und gegen den Strom.

MfG
Martin

DonCarlos1962 am 28 Apr 2020 13:58:12

FawkesDog hat geschrieben:Was ich sagen kann ist, dass es nicht schlimm wäre, im Winter auf nem Stellplatz zustehen, aber ist es durch außen Sttom möglich, nen Rechner mit Monitor, strom zu versorgen? Über Boardnett jetzt gesehen.


Lieber Martin,

über Landstrom kannst Du, besonders im Winter, so ziemlich alles im Wohnmobil in die Steckdosen stecken, wie Du es Zuhause jetzt auch gewohnt bist.
Aber auch hier gibt es Einschränkungen:
Auf Campingplätzen werden Dir nicht immer die üblichen 16Ampere bei 230V zur Verfügung gestellt!

Es gibt da verschiedene Muster.
Manche Campinganschlüsse geben nur 4 Ampere frei. Danach fliegt die Sicherung raus. 4A x 230V = 920Watt. Das reicht zwar für den Kühlschrank, TV und Ladegeräte, aber selbst eine Kaffeemaschine mit Siebträger hat schon 1450 Watt.
Das machen die Campingplatzbetreiber, damit der Stromverbrauch in Grenzen bleibt und sie eine Pauschale anbieten können, ohne nachher drauf zu zahlen.

Natürlich gibt es auch Plätze, bei denen bis zu 6A oder sogar 16A an der Stromsäule heraus kommen. Im Regelfall ist hier die Pauschale teurer, oder, ganz besonders bei Dauercampern, wird ein Verbrauchszähler dazwischen geschaltet und Du bezahlst den Strom (meist recht teuer) nach Verbrauch.

Dafür kannst Du dann, eine vernünftige Solaranlage vorausgesetzt, nur den noch notwendigen zusätzlichen Strom kaufen. Damit lässt sich vieles wieder ausgleichen.

Heizen mit Strom im Wintercamping ist bei 16A (max. 3680Watt) Landstrom-Versorgung möglich, aber im Regelfall recht teuer.
Deine Batterien, auch wenn es recht starke sind, sind normaler Weise dafür nicht ausreichend.
Da bleibt Dir eigentlich als sinnvolle Alternative nur eine Gas- oder Dieselheizung. Beides hat Vor- und Nachteile die Du hier im Forum im Detail nachlesen kannst.

Sehr alternativ ginge sogar ein Holzofen. Aber das ist eine nicht ganz ungefährliche Geschichte und in normalen Wohnmobilen zu vernachlässigen.

Ich würden mir einmal den Gas und den Dieselverbrauch der Heizungen heraussuchen und dann sehen was die Energieträger im Vergleich kosten um eine Überschlagsrechnung anzustellen. Diesel/Gasflasche/Tankgas.

Ein Wohnmobil mit festen Gastank kann dabei genau so einfach betankt werden wie ein Fahrzeug mit Dieselheizung. Was für Tankmöglichkeiten gibt es in Deiner Nähe?
Neben dem Brennstoffverbrauch brauchen Heizungen auch unterschiedlich viel Strom und laufen u.U. nicht ganz geräuschlos! Das kann nerven.

Die Gasheizung hört man im Regelfall nur, weil die warme Luft/Wasser im Mobil verteilt werden muss.
Bei der Dieselheizung kommt noch eine Kraftstoffpumpe dazu, die Geräusche machen und vor allem Strom verbrauchen kann.

Das Dieselheizungen stinken, ist eigentlich nicht mehr der Fall, außer vielleicht in der Startphase. Aber der Stromverbrauch, wenn die Heizung die Nacht durch arbeiten muss, ist vorhanden. Anlauf Strom ca. 10A, später 2A die Stunde.

Das hört sich kleinlich an und ist für den Urlauber auch kein Kriterium. Aber wenn Du im WoMo leben willst, merkst Du schnell die Unterschiede im Geldbeutel.
Denn Du brauchst ggf. eine größere Aufbaubatterie, wenn Du 24h mit Diesel heizen musst. 24h x 2A = 48A aus der Batterie an nur einem Tag im Winter ist schon eine Menge und das Gewicht der Batterie im 3,5 Tonner ist auch nicht zu vernachlässigen. Es sei denn Du hängst im Winter immer an der Landstromleitung.

LG Carsten


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