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motorradtraeger

Fz -Herstellerfreigabe erforderlich??


laichy am 04 Mai 2020 17:49:14

Hallo zusammen,

mein Wohnmobilvermieter war bis dato auch der Händler meines Vertrauens für den wahrscheinlichen Fall eines Kaufes.
Nun hat er mich etwas enttäuscht und ich bräuchte bitte Euren Rat oder Eure Kommentare da die Suchfunktion nichts geliefert hat:

1) Er meinte, man könne die AGM-Bordbatterie nicht einfach gegen einen LiFePO Akku tauschen!
Dazu müsste auch der Hersteller (Challenger) sein ok geben, sonst erlischt die Garantie und der Versicherungsschutz.
Meien Vermutung: Das Bordladegerät hat keine Einstellung für LiFePo.
Er sagte aber auch was von Eignung der Verkabelung usw.
Irgendwie hatte ich das Gefühl er kennt sich nicht aus, oder hat keine Lust auf das Thema.

2) Er will auch partut nur eine Solaranlage von Carbest (Reimo) verbauen und ruft dafür einen satten Preis auf.
Wie steht es mit Garantie etc. bei Eigeninstallation einer Solaranlage?
Ich bin elektrisch nicht der Held, könnte mir aber Hilfe holen.

Was will ich erreichen? Ich möchte als Freisteher für 2 eBikes gerüstet sein.
Daher dachte ich an 150-200 Wp und einen LiFePo Akku mit 100 Ah.
Das Bordladegerät wird sich bei mir eher langweilen und ich weiß auch nicht, welches verbaut ist.
Reicht also ein Solarladeregler mit Booster (z.B.CTEK B250 SE) und kann ich damit auch über Solar die Starterbatterie speisen.
Oder muss es die recht teure und schwere Variante Votronix VBCS 30/20/250 werden?

Ich hoffe nicht, dass ich Euch langweile, weil solche Themen schon x-fach diskutiert worden, daher reicht mir als Antwort auch ein Link :)
Danke an Alle!

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silverdawn am 04 Mai 2020 17:58:27

Für deine Wünsche wie Batterie, Solar, Booster und Verkabelung bist du bei der Firma Armanec Herrn Arlt 68535 Edingen-Neckarhausen in den besten Händen.

Habe dort meine komplette Zusatzelektrik einbauen lassen und noch nie Probleme gehabt.

Gruß
Harald

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

chrisc4 am 04 Mai 2020 20:17:37

Um die Werksgarantie nicht zu verlieren müssen die Teile von einer vom Fahrzeughersteller autorisierten Werkstatt eingebaut werden. Das betrifft alle nachträglichen Einbauten.
So steht es in meinen Garantie Unterlagen (Bürstner).
Das wird wohl bei allen Herstellern so sein.

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Marsu123 am 05 Mai 2020 06:53:09

Hallo Laichy,

Bei deinem Vorhaben würde ich über eine größere Aufbaubatterie nachdenken.
Du stehst ja nicht immer voll in der Sonne.
Ich diesem Thread : --> Link
Hatte ich mal so grob durchgerechnet was E-Bike Akkus an Ladung brauchen.
Auszug :
Ich habe zwei 600Wh Akkus, macht dann wohl 1200Wh / 90 % = 1333Wh.
1333Wh / 12V = 111Ah.
Mit einer 100Ah Batterie kannst du dann gerade mal einen E-Bike Akku laden.

Grüße Ralf.

mv4 am 05 Mai 2020 07:39:26

deine Rechnung stimmt so nicht...du hast 36V accus im Rad

ein 100Ah Li accu 12V hat rechnerisch 1200Wh

MoMo1971 am 05 Mai 2020 08:08:31

Guten Tag,

hallo Laich,

absoluter Quark Deiner verkaufenden Werkstatt!

Es benötigt keine Autorisierung oder Freigabe oder Zwangswerkstattbeauftragung!

Jeder der das Fachwissen anhand eines Meister- Gesellenbriefes ect. hat ist berechtigt und befugt An- und Umbauten durchzuführen. Garantieansprüche dürfen nicht erlöschen.

Im Falle eines Schadens, wird sowieso die verursachende Schadstelle ermittelt usw....

Auf YouTube findest Du die "WCS-Goch" Werkstatt Videos..schau Dir mal diese Videos an..u.a. nachträgliche An- und Umbauten im Bereich Elektrik...Solar...LifePo4 eck.

Bleib Stark!

teaage am 05 Mai 2020 08:45:09

Hallo zusammen,

ich kann mir das schon vorstellen, das Herstellerfreigaben erforderlich sind, oder zumindest die Anlage gemäss Aufbaurichtlinien hergerichtet sein muss. Wenn eine Anlage z.b. mit 2 x 95 Ah AGM verbaut ist, sind ja bestimmte erforderliche Kabelquerschnitte verbaut. Da kann man nicht ohne auch die Kabelquerschnitte zu ändern eine 200 AH LIfeYPO4 einbauen, die ganz andere Ladeströme hat. Ganz besonders wichtig sind die Kabelquerschnitte, wenn die Batterie nicht vorne, sondern hinten verbaut ist. Kein Wunder, das dann auch hohe Preise für den Einbau aufgerufen werden. Wie schon weiter oben erwähnt - siehe die Videos von WSC.

Gruß

(TH)omas

Marsu123 am 05 Mai 2020 09:16:01

mv4 hat geschrieben:deine Rechnung stimmt so nicht...du hast 36V accus im Rad

ein 100Ah Li accu 12V hat rechnerisch 1200Wh




Hm, eigentlich habe ich nichts anderes geschrieben (lediglich die Verluste durchs umspannen / das Ladegerät hatte ich mit einbezogen).
Von ganz Voll auf ganz Leer mag das stimmen.
Aber auch ein Li Akku soll doch nicht auf 0 Entladen werden (wie viel soll in einem Li-Akku verbleiben ? 40%)
Demnach kannst du auch dann nur einen Leeren E-Bike Akku mit der 100Ah Batterie laden.
Rad fährt man meist Tags, geladen werden soll meist nachts, da nutz dann auch Solar auf dem Dach nur wenig.
So meine Überlegungen.
Denke aber wir schweifen vom Thema ab, wollte nur kurz die geringe Kapazität der Bordbatterie zum laden zweier E-Bike Akkus aufzeigen.

Grüße Ralf.

heiinjoy am 05 Mai 2020 10:50:52

Hallo Laichy,

die Ladeströme kannst Du über einen Booster regeln, sodass sie zu der vorhandenen Verkabelung passen. Dann kommt vermutlich in die Li Bat weniger rein als techn. möglich. Je nach Aufwand einer neuen Verkablung aber durchaus eine Überlegung wert.

Grüße

Heiinjoy

andwein am 05 Mai 2020 16:08:52

MoMo1971 hat geschrieben:......absoluter Quark Deiner verkaufenden Werkstatt! Es benötigt keine Autorisierung oder Freigabe oder Zwangswerkstattbeauftragung!

Das ist so nur richtig wenn die Gewährleistung bzw. die Dichtigkeitsgarantie abgelaufen ist. Natürlich benötigt jeder Händler eine Freigabe des Herstellers wenn er künftige Gewährleistungsansprüche an den Hersteller weitergeben möchte oder dafür vereinbarte Reparatur/Instandsetzungspauschalen abrechnen möchte.
Schon allein ein eventuell notwendiger Kabel- bzw- Sicherungsaustausch aufgrund größerer Stromstärken ist ein Eingriff in das Fahrzeug und muss vom Hersteller autorisiert werden. Eigentlich gilt das auch z.B. für jeden B2B Ladebooster!! Egal ob der Betrieb das kann.
Der Hersteller, egal ob Chassis oder Aufbau haftet nach dem Produkthaftungsgesetz für die Sicherheit seines Produktes.
Übrigens: die Tintendruckerhersteller schreiben (egal ob berechtigt oder nicht) die Qualität der Druckertinte vor. Tatsache ist, dass z.B. bei Nadel- oder Tintendruckern die Schmierfähigkeit der Tinte eine Rolle bei der Lebensdauer des Druckkopfes spielt
Nur zur Info, Gruß Andreas

Bodimobil am 05 Mai 2020 16:23:42

Aber ist es denn nicht so, dass der Hersteller doch nur für den Teil die Gewährleistung verweigern kann der durch die Änderung betroffen ist. Lasse ich die Änderung von einer Fachwerkstatt machen übernimmt doch deren Gewährleistung diesen Teil.
Wenn die Fachwerkstatt ein Loch ins Dach macht und es nicht richtig abdichtet dann kommen die doch für den Wasserschaden auf. Oder irre ich da?
Gruß Andreas

chrisc4 am 05 Mai 2020 16:46:51

Bodimobil hat geschrieben:Lasse ich die Änderung von einer Fachwerkstatt machen übernimmt doch deren Gewährleistung diesen Teil.
Wenn die Fachwerkstatt ein Loch ins Dach macht und es nicht richtig abdichtet dann kommen die doch für den Wasserschaden auf. Oder irre ich da?
Gruß Andreas


Viele Hersteller geben bei Neufahrzeugen freiwillig 10 Jahre Dichtigkeitsgarantie, mit Auflagen!
Der Hersteller kann die Bedingungen dazu frei gestalten!

Wie lange ist die Gewährleistung von einer freien Werkstatt?
Wie wird sich die Werkstatt verhalten, wenn du nach 2 Jahren mit einem kostspieligen Wasserschaden ankommst?
Ich glaube, viele machen sich dazu zu wenig Gedanken!

Ähnliches gilt für tiefgreifenden Veränderungen an der Fahrzeugelektrik!

ManfredK am 05 Mai 2020 16:50:06

Wenn der Starter des Threads (Laichy) mal die Garantiebedingungen einstellen würde könnte man das auch mal verifizieren was der FH da gesagt hat.

Im Rahmen der Gewährleistungen muss klar sein, das bei Veränderungen jegliche Schäden die durch nachträgliche Einbauten verursacht werden nicht mehr zu lasten des Verkäufers gehen. Gewährleistungsansprüche an den unveränderten Teilen gelten nach wie vor. Einen Fachgerechten Einbau sollte man voraussetzen, in vielen KFZ-Bedingungen wird zu dem ergänzend gefordert (z.B. für Inspektionen) dass die Arbeiten nach Werksvorgabe durch eine Fachwerkstatt erfolgen müssen (und natürlich unter Verwendung von OEM Teilen).

Aber ohne Garantiebedingungen ist es nicht möglich hier etwas zu sagen. Die Aussagen im Web sind zu oberflächlich: --> Link

Fledermaus am 05 Mai 2020 16:55:40

Servus
Mei leben ist von vielen Faktoren eingeschränkt, ….
Da lass ich mir doch nicht von einem Womohersteller mein Leben vorschreiben, oder von irgendwelchen Garantien/Gewährleistungen.
Bau ein was du haben möchtest, gegeben falls von einer Fachwerkstadt.
Gesundheit

laichy am 05 Mai 2020 21:19:33

Danke an Alle :)

Ich werde den Händler fragen, ob wir uns auf eine Vorverkabelung einigen können, dann hat er den Teil, der die Aufbau-Herstellergarantie betrifft behalten und den Rest lasse ich bei eien Fachfirma erledigen, die mir das verbaut, was ich möchte.
Was denkt ihr?

Bei den Berechnungen für die eBikes bin ich rel. entspannt.
Es bedarf nicht jeden Tag einer Akkuladung >50% und wir stehen selten viele Tage am Stück, d.h. die Lichtmaschine darf zwischendurch auch mal ran.

Ihr dürft aber gerne weiter mit mir diskutieren :)

silverdawn am 06 Mai 2020 08:14:37

laichy hat geschrieben:
den Rest lasse ich bei eien Fachfirma erledigen, die mir das verbaut, was ich möchte.



Eine kluge Entscheidung ! :)

Gruß
Harald

andwein am 06 Mai 2020 11:03:02

Bodimobil hat geschrieben:Aber ist es denn nicht so, dass der Hersteller doch nur für den Teil die Gewährleistung verweigern kann der durch die Änderung betroffen ist. Lasse ich die Änderung von einer Fachwerkstatt machen übernimmt doch deren Gewährleistung diesen Teil.

Nein, du hast recht aber leider musst du das auch beweisen. Beispiel:
Auftrag des Kunden: Ich möchte die eingebaute 100Ah Bleibatterie gegen eine 100Ah Lithiumbatterie gewechselt haben.
Fachwerkstatt baut eine 100Ah Lithium Batt ein, lässt aber die alte Verkabelung mit allen Verbindungen unverändert bestehen
Kunde zieht nun den kurzfristig den siebenfachen Strom aus der Lithium (C2-3) von 150A was vorher bei Blei nicht möglich war
Dadurch verschmorrt ein Kabelstecker, es kokelt
Die Fachwerkstatt sagt: von einer C3 mit 150A Belastung hat der Kunde nichts gesagt. Hier hätte der Auftrag lauten müssen: auf Lithium austauschen und alle Kabel der hiermit möglichen größeren Strombelastung anpassen.
Der Aufbauhersteller sagt: Produkthaftung nein, wir haben die Änderung nicht abgesegnet
Das Gericht könnte sagen: Der Kunde hat vorher ca. 20A aus der Batterie gezogen, von der neuen Kaffemaschine wusste die Fachwerkstatt nichts, sie hat auftragsgemäss die Arbeit durchgeführt. Da der Kunde jetzt eine wesentlich höhere 150A Stromentnahme durchgeführt hat ist das Eigenverschulden!
Der Kunde sagt: einer muss bezahlen, ich habe die Litiumbatterie nur gemäß dem Hersteller Datenblatt genutzt
Nur ein denkbares Szenario, keine Ahnung ob es die Wirklichkeit trifft, aber möglich wäre es.
Challenger sichert sich halt ab. Und jeder darf sich jetzt fragen ob die das einfach grundlos tun oder ob die aus Fällen gelernt haben?????
Gruß Andreas

chrisc4 am 06 Mai 2020 11:23:32

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Hersteller gerade in den letzten Jahren viel Ärger damit hatten und sich nun rechtlich absichern!

JohannesS am 06 Mai 2020 11:37:45

Ich beziehe mich jetzt nur aufs Laden der Accus, ich sehe das nicht so eng mit der 100Ah Batterie, auch ich lade einen Scooter Accu mit 1600 Wh über eine 200W Solar und eine 100Ah Bordbatterie und habe keine Probleme!

Man leert ja z.b die E Bike Accus ja nicht immer zur Gänze, sobald ich zum Womo komme geht mein Scooter an die Ladestation, auch Tagsüber, da pullt ja meist auch die Sonne, ich bin ja nicht permanent unterwegs, der Accu ist meist immer voll!

Ich hatte noch nie Probleme mit zu wenig Strom obwohl ich über einen Wechselrichter mit "Verlust" lade
da mein 16S Accu ja 24Ah bei 60V hat!

Natürlich ist mir klar das ich den leeren Accu nicht über Nacht laden kann, nur aus der 100Ah Batterie, wenn ich unterwegs bin hängt der Accu ja auch automatisch an der Lima, da ist er Randvoll wenn ich ankomme und den Scooter brauche!
Ich habe auch anfangs ähnlich gedacht wie der TE, wollte an Batteriekapazität aufrüsten, habe es dann aber gelassen da ich auch so genug Strom habe!

ManfredK am 06 Mai 2020 13:36:30

andwein hat geschrieben:Fachwerkstatt baut eine 100Ah Lithium Batt ein, lässt aber die alte Verkabelung mit allen Verbindungen unverändert bestehen
Gruß Andreas


Andreas in deinem Beispiel müssten wir darüber reden, ob die durchgeführte Arbeit fachgerecht war. Denn aus diesem Werkvertrag ergibt sich natürlich eine eigenständige Gewährleistung des ausführenden Unternehmens.

Der ursprüngliche Verkäufer ist für diesen Teil natürlich aus der Gewährleistung raus, aber wie Bodimobil geschrieben hat, besteht der Gewährleistungsanspruch für den unveränderten Rest des Fahrzeuges weiterhin.

Für den Garantiefall kommt es aber tatsächlich auf die Garantiebedingungen des Herstellers an.

SteamingWolf am 06 Mai 2020 13:41:33

Ich habe vor zwei Wochen bei der Dichtheitsprüfung in der Werkstatt auch mal kurz angefragt. Laut Hersteller (Chausson) darf der Händler nur eine bestimmte Super B Epsilon 90 AH verbauen, was auch so in meiner Bedienungsanleitung stünde...

...habe nachgeschaut, stimmt.

Guckst Du:



Da Chausson und Challenger quasi Zwillinge sind, schau mal in Deine Anleitung, vllt. steht´s da ja auch drin.

Über Sinn, oder Unsinn brauchen wir jetzt nicht diskutieren (können wir aber :twisted: ), aber der Händler wird sich daran halten...Punkt.

andwein am 06 Mai 2020 16:14:45

ManfredK hat geschrieben:....Andreas in deinem Beispiel müssten wir darüber reden, ob die durchgeführte Arbeit fachgerecht war. Denn aus diesem Werkvertrag ergibt sich natürlich eine eigenständige Gewährleistung des ausführenden Unternehmens.

Ja, auf Material und auf die Aufgabe in der Auftragsvergabe, aber nicht um zu erkennen welche Kabel/Kabelverbinder/interne Sicherungen etc. von einer größeren Stromabgabe/Entnahme betroffen sind. Wir reden hier jetzt nicht von der Aufbaubatterie zum Ladegerät, ich rede z.B. von Lima/Startbatt zur neuen Lithium.
Aber ich gebe dir natürlich in so fern recht, dass die Fachwerkstatt den Kunden auf diese Problematik hinweisen müsste und dies auch im Auftrag "Blei gegen Lithium" aus Eigeninteresse vermerken sollte.
Sorry, ich war lange genug im Kundendienst, ich weiß welchen Ärger Kunde und Fachwerkstatt mit "kurz und bündig" formulierten Aufträgen haben können. Wir haben für HP/Compaq/IBM etc den technischen Service/Gewährleistungsservice an Servern gemacht und alles war mit Herstellerschulungen/Herstellerzertifizierungen und Herstellerfreigaben (MRA, Material return Authorization) verbunden, sonst gab es kein Geld. So läuft das auch bei Händlern/Fachwerkstätten welche Gewährleistungsarbeiten von/für Hersteller durchführen.
Gruß Andreas

ManfredK am 06 Mai 2020 18:04:46

andwein hat geschrieben:Aber ich gebe dir natürlich in so fern recht, dass die Fachwerkstatt den Kunden auf diese Problematik hinweisen müsste und dies auch im Auftrag "Blei gegen Lithium" aus Eigeninteresse vermerken sollte.
Gruß Andreas


Hallo Andreas,

du hast das relevante korrekt in diesem Satz zusammen gefasst.
Als Fachwerkstatt muss ich hinterfragen, ob der Kunde (im Rahmen der zulässigen technischen Möglichkeiten) einen besonderen Umgang mit dem Akku vorhat.
Wechselrichter und Kaffeemaschinen sind heute keine Exoten mehr und zählen zu den potentiellen Nutzern. Daher den Kunden fragen ob so etwas geplant ist.... tue ich es nicht hätte ich möglicherweise meine nebenvertragliche Beratungspflicht verletzt.

Aber ist natürlich alles nur Theorie, denn in diesem Thread geht es darum dass

a) der Fachhändler in Bezug auf die Garantiebedingungen keinen oder nur einen bestimmten Li-Ionen Akku verbauen will (siehe Auszug aus der BA)
b) nur ein bestimmtes Solarset verbauen will

b) ist seine Entscheidung; Kunden können das akzeptieren oder nicht --> mögliche Relevanz für die Dichtigkeitsgarantie
a) müsste mit den Garantiebedingungen geprüft werden - technisch müssen natürlich alle Komponenten (Akku, Verkabelung, EBL und ggfs. Booster) den Anforderungen genügen.

laichy am 07 Mai 2020 19:28:42

SteamingWolf hat geschrieben:Ich habe vor zwei Wochen bei der Dichtheitsprüfung in der Werkstatt auch mal kurz angefragt. Laut Hersteller (Chausson) darf der Händler nur eine bestimmte Super B Epsilon 90 AH verbauen, was auch so in meiner Bedienungsanleitung stünde...

...habe nachgeschaut, stimmt.

Guckst Du:



Da Chausson und Challenger quasi Zwillinge sind, schau mal in Deine Anleitung, vllt. steht´s da ja auch drin.

Über Sinn, oder Unsinn brauchen wir jetzt nicht diskutieren (können wir aber :twisted: ), aber der Händler wird sich daran halten...Punkt.


Super, danke.
Wie gesagt, ich muss ja erst Mal kaufen :)

laichy am 07 Mai 2020 19:45:21

Die Btterie finde ich im Netz, den Spannungsbegrenzer nicht - ist der womöglich im Akku integriert (BMS)?

Und OMG!
die Super B kosten im Vergleich zu ebenfalls nicht No-name Konkurrent exakt 100% mehr.
Ich denke nicht, dass das zu rechtfertigen ist, zumal zum Beispiel auch Liontron von 1:1 Austauschkompatibilität spricht.

Bei der Gelegenheit habe ich auch mitgeteilt bekommen, dass Euro 6d temp Diesel serienmäßig einen Booster verbaut haben.
War das hier im Forum schon mal in der Deutlichkeit erwähnt und könnt ihr das bestätigen?

DonCarlos1962 am 07 Mai 2020 20:11:59

Das gleiche Problem hatte ich mit der Konzernschwester RollerTeam auch.

Ich wollte durch meinen Händler meinen Serien-AGM Akku 95A gegen einen Lithium Akku mit 120A tauschen und einen Schaudt 121525 Ladebooster einbauen lassen.

Mein Händler, zu dem ich eigentlich ein sehr gutes Verhältnis habe, hat abgewunken und erklärt, dass er da aufgrund von Garantieproblemen nichts für mich tun könne.
Ich hätte ja auch den Akku und den Booster bei ihm gekauft. Aber daran lag es nicht. Der Hersteller sieht keinen Tausch der Serienbatterie vor und die Anlage sei ausschließlich auf den verbauten Akku abgestimmt. Ende.

Schließlich habe ich die Teile selbst eingebaut und alles reversibel gemacht.

Das Ladegerät hat auch keine Einstellung für LiFePo4 und wird deshalb auf Bleiakkueinstellung betrieben, wenn überhaupt. Im Regelfall reicht das 120WP Solarfeld und die Ladung durch die LiMa. Am Ladegerät ist der Kaltgerätestecker gezogen.

Das Trennrelais habe ich nicht angefasst. Das war durch den Schaudt 121525 auch nicht nötig, weil hier die Ladeleistung vom Nordelettronica NE185 auch so vertragen wird.

Darum kann ich alles ohne Spuren zu hinterlassen wieder ausbauen. Ist ja auch nicht viel.

Auch wenn ich nicht glaube, dass es Probleme geben wird. Die Anlage läuft seit fast zwei Jahren störungsfrei.

LG Carsten

bhomburg am 07 Mai 2020 20:38:28

laichy hat geschrieben:Bei der Gelegenheit habe ich auch mitgeteilt bekommen, dass Euro 6d temp Diesel serienmäßig einen Booster verbaut haben.
War das hier im Forum schon mal in der Deutlichkeit erwähnt und könnt ihr das bestätigen?


Da mit den euro 6d-temp Motoren auch ein für Wohnmobile untaugliches 'intelligentes' Lichtmaschinen-Managementsystem in den Ducato Einzug gehalten hat das bei voller Starterbatterie die Ladeleistung der Lima abregelt (zumindestens mit den Motorisierungen ab 160 PS serienmässig, für den mit 140 PS ist es als "Eco Pack" zusammen mit Start/Stop aufpreispflichtig, für den 120 m.E. nicht lieferbar) ist das mit dem serienmässigen Booster sehr naheliegend. Zumindestens Chausson macht das so.

DonCarlos1962 am 07 Mai 2020 21:06:12

laichy hat geschrieben:
Bei der Gelegenheit habe ich auch mitgeteilt bekommen, dass Euro 6d temp Diesel serienmäßig einen Booster verbaut haben.
War das hier im Forum schon mal in der Deutlichkeit erwähnt und könnt ihr das bestätigen?


Für welches Fahrzeug? Challenger baut ja auch auf FORD.
Unser Euro 6 Transit hat keinen Booster serienmäßig!

Brauchte er auch im Zusammenspiel mit der AGM-Batterie nicht! Erst mit Einbau des Lithiumakkus wurde der Booster notwendig.

LG Carsten

laichy am 08 Mai 2020 23:34:22

ab 6d Temp


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