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Günstigere Wohnmobilmarken - Erfahrungen 1, 2


Grandeur am 06 Mai 2020 08:53:22

Noch als Tip:

Schau bei den Besichtigungen hinter die Wartungsklappen. Sind Kabel und Wasserversorgung nur lieblos reingeworfen? In den ersten zwei Jahren funktioniert bestimmt alles zuverlässig.

Ich denke bei den Einstiegsmodellen ist gespart an: Boden mit Holz, Xps statt Eps Isolation, einfacheren Beschlägen, Wahl der Kunststoffe (kaum UV-beständig / nicht oder nicht lichtecht lackiert), weniger kratzfeste Oberflächen,...

Ähnlich verhält es sich bei den Grundfahrzeugen. Fiat wird gerne als Marktführer angepriesen. Ja, der Ducato wurde mangels günstiger Alternativen in der Vergangenheit von den Herstellern favorisiert, trotz schlechter Sitzposition für Große, Getriebeproblemen, nicht zeitgemäßer Abgastechnik (nur Fiat schaffte die Abgaswerte für Euro 6 ohne Ad Blue im NFZ! :lol: ), automatisiertem Schaltgetriebe bis 2019, schlecht abgestimmtes harter Vorderachse, mauen Bremsen im Light, z.T. mangelhafter Teileversorgung,...

Inzwischen drücken auch Mercedes, Ford und etwas Renault, VW/MAN auf den Markt und plötzlich kann Fiat seit 2020 eine Wandlerautomatik, Assistenzsysteme und Euro 6 mit Ad Blue anbieten.

Fahr mal einen Ford, Mercedes und Fiat zum Vergleich bzgl. Federung, Lautstärke, Laufkultur, Getriebe.

Frag mal in NFZ Werkstätten welche Technik am Besten zum Warten ist, bzw. wo am Wenigsten Reparaturen/Wartungen anfallen.

Danach bist Du vermutlich so schlau wie vorher, da es das bezahlbare Optimum vermutlich nicht gibt. ;D

Gruß Grandeur


maranot575 am 06 Mai 2020 09:25:25

Das sind sehr interessante Beiträge - danke

pwglobe am 06 Mai 2020 10:39:32

Hallo,
wenn ich, vor dem Kauf unseres ersten Womos, alle Tipps hier gelesen hätte, würden wir immer noch suchen.
Wir haben einfach das gekauft was uns am besten gefallen hat. Das erste Mal muss man sowieso austesten und Erfahrung sammeln. Auch ändern sich Reisegewohnheiten mit den Jahren.
Wir haben trotzdem auf Qualität und Verarbeitung geachtet, aber auch dies bewertet jeder anders und auch hier ändern sich die Ansprüche mit den Jahren.
Zum Basisfahrzeug, dies sind alles Transporter und Nutzfahrzeuge, Unternehmer kaufen immer das günstigste Fahrzeug, der Wohnmobilist kauft nach Emotional.
Ich bin für die Automobilindustrie tätig und kann dir sagen, dass bei den leichten Nutzfahrzeugen ein riesiger Preiskampf und Verdrängungswettbewerb tobt, der Kostendruck zwingt die Hersteller zu massiven Einsparungen, entsprechend ist die Qualität, da gibt es keine Ausnahmen.

Anzeige vom Forum


BadHunter am 06 Mai 2020 17:59:26

Die bisher genannten Marken würde ich nichtmal als Billig-Marken bezeichnen, sind ja eher die abgespeckten günstigeren Mobile renommierter Hersteller...
Als Billig-Marken sehe ich eher sowas wie Orange-Camp, PLA, XGO, Nobel-Art, Glück´s Mobil oder Gigant, teilweise sind das Hausmarken irgendwelcher Händler mit nicht gerade durchweg positivem Image, aber auch eigenständige günstige Fahrzeuge.
Ich habe mir immer wieder auf Messen solche Fahrzeuge angesehen, und selbst als Laie sieht man, wo der günstigere Preis herkommt. Da habe ich schon bei Messe-Fahrzeugen Mängel gesehen, wie z.B. angeschmolzene Lampenabdeckungen, bei denen die innen befindliche Glühlampe zu dicht an der Abdeckung ist und durch die Hitze der Kunststoff schmilzt, teilweise sehr unsaubere Dichtnähte am Aufbau, dann Nasszellen, in denen sich im oberen Bereich kein einziger Schrank befindet, nur ein direkt an die Wand geklebter Spiegel, so dass man sich fragt, wo man seine Bad-Utensilien lassen soll usw...

Da würde ich mir, abgesehen von den genannten Mängeln, schon Sorgen machen, dass sich weitere Schäden am Aufbau schon nach den ersten Jahren zeigen...

DonCarlos1962 am 06 Mai 2020 22:34:09

pwglobe hat geschrieben:Hallo,
wenn ich, vor dem Kauf unseres ersten Womos, alle Tipps hier gelesen hätte, würden wir immer noch suchen.
Wir haben einfach das gekauft was uns am besten gefallen hat. Das erste Mal muss man sowieso austesten und Erfahrung sammeln.

Hätte ich nicht hier im Forum vor dem Kauf viel gelesen, wäre ich ohne Vorstellungen meiner eigenen Bedürfnisse auf die Messe gefahren.

Es braucht eine Zeit und Informationen, um heraus zu arbeiten welche Möglichkeiten und Unmöglichkeiten es gibt.
Heraus kommt ein Kompromiss zwischen dem finanziell Machbaren und wünschenswerten Komfort.

Ich hätte nicht das Geld gehabt beim ersten Wohnmobilkauf auf die Nase zu fallen! Das sollte schon passen. Besser und teurer geht immer.
Z.B. der Hinweis auf die Truma 6 E war für uns sehr gut.

Wir haben fast ein Jahr gebraucht, bis wir unterschrieben haben. Und wie ich weiß, sind wir damit kein Einzelfall.


Grandeur hat geschrieben:Schau bei den Besichtigungen hinter die Wartungsklappen. Sind Kabel und Wasserversorgung nur lieblos reingeworfen? In den ersten zwei Jahren funktioniert bestimmt alles zuverlässig.

Schau einmal hier im Forum nach den Bildern von Murks hinter den Verkleidungen. Da findest Du einen riesen Haufen Mist, auch von den Premiumherstellern!
Da gibt es eine Menge zu sehen, nicht nur bei den Einsteigermodellen. Im Mobil meines Schwagers, einem Concorde, wurde ich auch schon fündig! Auch da gibt es eine Menge "zu bestaunen"! :ja:
Grandeur hat geschrieben:Ich denke bei den Einstiegsmodellen ist gespart an: Boden mit Holz, Xps statt Eps Isolation, einfacheren Beschlägen, Wahl der Kunststoffe (kaum UV-beständig / nicht oder nicht lichtecht lackiert), weniger kratzfeste Oberflächen,...

Unser RollerTeam ist wohl zu den Einsteigermodellen zu zählen. Aber auch hier gibt es schon rund um GFK, XPS (Styrodur) als Kern und kein Holz, gute Beschläge und zumindest nach 2,5 Jahren unter freiem Himmel, kann ich keine Verfärbung oder sonstige Schäden durch Witterungseinflüsse erkennen.

Also fragt man sich wo gespart wird.

Zuerst wohl daran, dass die Modelle sehr ähnlich aufgebaut sind und das "Gehäuse" aus GFK im großen Stil weit automatisiert hergestellt wird. All zu viele Extras, wie bei den "Hochpreismobilen" kann man nicht ordern. Darum auch der Trick mit den Sondermodellen. Stückzahlen herzustellen, die alle gleich sind, werden in der Produktion billiger.

Die Verarbeitung muss schnell gehen. Ausgefallene Designs fallen raus, kleine Mängel werden bei der Produktion hingenommen und zur Nacharbeit dem Händler überlassen und über Garantie abgerechnet.

Auch bei den verbauten Geräten wird nach Möglichkeit gleich eingekauft. Möglichst in vielen Modellen den gleichen Küchenblock, Kühlschrank, Heizung, Toilette und Dusche verbauen, bringt günstige Logistik.

Wirklich hochpreisige Einbaugeräte sucht man vergeblich, richtig gute Polster und Polsterstoffe auch. Möbel sind einfach gehalten.

Beim Thema Innenbeleuchtung hat man hingegen nicht gespart. Komplett LED. 16 Innenleuchten, plus Ambienteleuchten sind verbaut!!!
Vielleicht verkauft sich ein WoMo dadurch besser?

Zum Schluss versucht man dann noch höhere Stückzahlen zu produzieren. NobelArt - von Palmowski ist z.B. wohl auch ein RollerTeam, mit eigenständiger Farbgebung.
Hier wird unter anderem Label mehr verkauft.

LG Carsten

P.S.: Letzten Herbst standen wir in Roermond aus Zufall mit vier RollerTeam Fahrzeugen auf dem Stellplatz und kamen ins Gespräch. Sie waren auch nach einigen Jahren immer noch zufrieden. Hatten auch Mängel, aber nicht mehr als von anderen Herstellern auch bekannt ist. Das macht uns Mut.

Surferdad1983 am 06 Mai 2020 22:57:36

Habe heute unseren Wohnwagen wegern diverser kleiner Reparaturen in die Werkstatt gebracht und bin ein wenig auf dem Gelände flaniert und konnte mir (gebrauchte) Wohnmobile anschauen. Der Händler bietet unter anderem Concorde und Hobby Wohnmobile an, wie auch Laika. Laika hatte ich nie so auf dem Schirm, aber die dort verfügbaren Fahrzeuge waren recht interessant und haben qualitativ hochwertig angemutet zu vernünftigen Preisen.
Ich kenne mich mit Laika zu wenig aus um Beurteilen zu können ob dies "gute" Mobile sind, und ob sie eher zu den "günstigeren" gehören. Vielleicht hat ja jemand Erfahrung mit der Ecovip-Reihe und kann ein paar Sätze sagen, ohne dass es zu sehr off-topic oder zu speziell wird.
Danke! :-)

DonCarlos1962 am 06 Mai 2020 23:07:48

Surferdad1983 hat geschrieben: Laika hatte ich nie so auf dem Schirm, aber die dort verfügbaren Fahrzeuge waren recht interessant und haben qualitativ hochwertig angemutet zu vernünftigen Preisen.

Da hast Du Dir schon die richtige Antwort gegeben.

Sind schöne Fahrzeuge. Wenn Dir da etwas gut gefällt, kann ich es nachvollziehen.

Schau nur auf das tatsächliche Gewicht. Nicht das Gewicht in den Papieren! Aber Du wolltest ja sowieso auflasten, oder aufgelastet kaufen, habe ich in Erinnerung.

LG Carsten

Surferdad1983 am 06 Mai 2020 23:39:57

Genau, selbst wenn man dann doch mal in den 3,5T bleiben sollte würde es auf Dauer nervig werden alles abzuwiegen oder einzusparen.

Fahrzeuge sahen echt gut aus, aber das tun eben so viele :-D

kdupke am 07 Mai 2020 00:58:42

Surferdad1983 hat geschrieben:Fahrzeuge sahen echt gut aus, aber das tun eben so viele :-D


Daher der Hinweis auf das Ende einer Messe (wobei, wann wird es das wieder geben?) oder Mietfahrzeuge anschauen, nach 2 Jahren in der Vermietung.

Ich hatte bei einem hochpreisigem Modell plötzlich die Abtrennung zwischen Schalfbereich und Rest in der Hand. Meine Frau bei einem anderem plötzlich irgendeinen Griff. Oder wir hatten bei einem Gebrauchten mit 0km nach 2 Jahren Risse im Kunstoff außen (wir waren ungeplant vorbeigeschneit).

Es ist nicht einfach, und ein Zweifel bleibt immer. Und bei jeder neuen Story hier (über Schäden oder merkwürdige Händler oder auch merkwürdige Käufer), fragen wir uns wieder, wird alles gut?

gruss kai & sbaine

BadHunter am 07 Mai 2020 07:42:01

Ich würde bei einem Kauf auch immer überlegen, wie lange ich das Fahrzeug fahren möchte..
Bei einem PKW kauft man sich vielleicht alle paar Jahre mal was Anderes, aber Wohnmobil ist dann doch meist eine andere Preisklasse.
Wäre mal interessant, auch im Hinblick auf die Qualität, wie lange die Menschen ein Wohnmobil behalten.
OK, den ersten Kastenwagen Anfang der 90er hatten wir 3 Jahre, bis wir merkten, dass wir doch etwas mehr Komfort möchten. Dann kam ein LMC Alkoven, den erst hauptsächlich ich, aber auch meine Eltern, genutzt haben, und den hatten meine Eltern nun 23 Jahre (!) und erst gesundheitsbedingt im letzten Jahr verkauft! Und bis zuletzt waren sie immer absolut zufrieden. Hatten aber auch schonmal einen Wasserschaden, bei dem die gesamte Rückwand erneuert werden musste.
Mein derzeitiges Fahrzeug, einen Concorde, habe ich nun auch schon seit 14 Jahren, gebraucht gekauft und insgesamt 25 Jahre alt, und die ersten 12 Jahre hatten wir überhaupt keine Kosten ausser normaler Wartung und Verschleiß und kleinere Reparaturen (meist selbst verursacht). Bis wir in gut 9 Jahren aus der Arbeitswelt ausscheiden wollen soll dieses Fahrzeug uns auch noch begleiten, bevor ein für die dann gewünschten und veränderten Ansprüche passendes Fahrzeug gekauft werden soll. Und das soll uns dann möglichst für die gesamte Zeit des Ruhestandes (oder eben Unruhestand, werden ja viel unterwegs sein) die Zeit versüßen, das können dann auch schon mal (hoffentlich) 25 Jahre werden, wenn wir bis 85 fit genug zum Reisen sind, vielleicht auch länger...
Ich bin zwar auch jemand, der gern und irgendwie laufend Ausschau hält auf dem Gebrauchtmarkt, aber eher, um für die Zukunft auf dem Laufenden zu bleiben und dann zu gegebener Zeit zu wissen, was wir möchten.

cybister am 07 Mai 2020 08:29:34

hmarburg hat geschrieben:Für mich war ein Qualitätsmerkmal wie die Fahrzeuge aus meiner engeren Auswahl auf einer großen Messe, z.B. Düsseldorf oder Stuttgart am letzten Wochenende da standen, nachdem tausende Besucher darin herumgeturnt waren, alles auf und zu und hin und her gemacht haben.
Einen besseren Belastungstest in Richtung Möbelbau findest du nirgends.


Hier absolute Zustimmung. Wir haben auch am letzen Sa in Düsseldorf bestellt und da waren erhebliche Unterschiede...Das ist aber auch ein Marker für die Motivation und Orga der Standbesatzung. Ich bin der Messeverantwortliche in unserem Unternehmen und das erste was morgens stattfindet ist ein Check der Ausstattung und der Technik - was nicht OK ist, wird umgehend repariert, noch bevor der erste Besucher am Stand ist.

Was ich da in Düsseldorf sehen durfte, hat mich gegruselt. Wenn nach 7 Tagen die Serviceklappen aus den Scharnieren fallen (was mit einem Schraubendreher in 2min gelöst wäre) und es augenscheinlich niemanden interessiert, lässt das auch Schlüsse zu.

Da gab es deutliche Unterschiede zwischen den Firmen/Konzernen.

Gruss
Michael

Grandeur am 07 Mai 2020 08:38:36

. Laika hatte ich nie so auf dem Schirm, aber die dort verfügbaren Fahrzeuge waren recht interessant und haben qualitativ hochwertig angemutet zu vernünftigen Preisen.


Also ich würde Laika (Hymer-Tochter) ähnlich wie Hymer klassifizieren mit etwas einfacheren Aufbau, aber wertigem Möbelbau in einem anderen Stil wie Hymer. Vorallem Doppelbodenmodelle sind nur über 3,5to nutzbar. Ist meiner Einschätzung nach kein Billig-Hersteller, sondern eher gehobene Mittelklasse.

Gruß Grandeur

DonCarlos1962 am 07 Mai 2020 12:03:34

Surferdad1983 hat geschrieben:Genau, selbst wenn man dann doch mal in den 3,5T bleiben sollte würde es auf Dauer nervig werden alles abzuwiegen oder einzusparen.

Fahrzeuge sahen echt gut aus, aber das tun eben so viele :-D


Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, wollt ihr mit zwei Kindern und zwei Hunden reisen.

Da würde ich in erster Linie auf den verfügbaren Raum im Mobil achten. Platz ist in der kleinsten Hütte - ja - neee. Nicht mit vier Personen und zwei Hunden. Auch im Frühjahr oder Sommer gibt es Regentage. Da geht man sich dann gewaltig auf die Nuss.

Dazu kommt, dass die Kinder und deren Ansprüche wachsen. Aus dem kleinen Tretroller wird ein Fahrrädchen, dann ein Mountainbike oder gar ein E-Bike.

Wir sind zu zweit mit Hund unterwegs und sind über jeden Zentimeter des 7,45m langen Mobil glücklich!
Wenn unsere erwachsenen Kinder mal ein Wochenende mitkommen, merken wir, dass es schon sehr eng wird. (Trotzdem unsere Tochter nur 1,54m groß ist.)
Im Regelfall fahren sie dann mit dem eigenen Auto und übernachten nur bei uns im Hubbett.

Ein Wassertank von 100-120L reicht einem Pärchen schon recht gut aus. Selbst mit sparsamen Duschen geht das schon mal ein Wochenende.
Bei vier Personen wird das dann schon ganz schnell eng. Es sei denn, man nutzt regelmäßig Stell- und Campingplätze.

Natürlich kommt es auf die persönlichen Bedürfnisse an, aber ich würde hier nicht zu klein denken wollen. 3,5 Tonnen sind machbar, aber nur mit vielen Einschränkungen.
Tatsächlich sind für eine Familie - auch gegen den Trent - Alkovenmobile und Stockbetten im Heck sinnvoll. Wenn dann die Kinder auf eigenen Beinen stehen, würde ich mich neu orientieren.

Der oft gegebene Tipp mit dem Anhänger für die schweren Teile an Bord ist auch nicht von der Hand zu weisen. Dann könnte es vielleicht auch mit 3,5Tonnen hinkommen.
Übrigens: Ein Automatikgetriebe kostet Dich in etwa 45Kg Zuladung....

LG Carsten

DonCarlos1962 am 07 Mai 2020 21:17:44

Schau mal hier: --> Link

--> Link

Vielleicht ist ja auch da etwas dabei?

LG Carsten

Surferdad1983 am 07 Mai 2020 22:57:43

Danke Carsten für die Links,

ja, die Challenger - Modelle sehen auch gut aus. Davon abgesehen finde ich die Front des Ford mit Abstand von allen Basisfahrzeugen am schönsten - wenngleich das jetzt nicht der bestimmtende Faktor sein sollte.
Die "Elternbetten" zum runterlassen wie bei einem der Challenger-Links ist natürlich auch eine gute Idee.
Wichtig ist es uns auch dass ein Durchgang oder eine Luke in die Garage möglich ist. Unsere Hunde lieben es sich in "Höhlen" zurückzuziehen und finde es sehr angenehm wenn sie einem nicht immer zwischen den Füßen rumlaufen. Aktuell mit Wohnwagen krabbeln sie auch auf dem Campingplatz in ihre Box und schlafen dort nachts - das sollte so bleiben.
Alkoven finde ich zwar optisch wenig reizvoll, aber das Raumgefühl und der Platz ist halt unvergleichlich und ich bin mir sicher dass die Kids es lieben würden. Und wie einige Vorredner schon gesagt haben orientiert man sich eh irgendwann um wenn die Kinder vielleicht nicht mehr so viel mit wollen - Was hoffentlich noch in weiter Ferne ist :-)
Rein vom Platz und der Aufteilung her tendiere ich immernoch zu so etwas wie dem Sunlight A 70 - der halt echt keinen Schönheitspreis gewinnt...oder eben Etrusco A7300.

Danke weiterhin für Hinweise, Erfahrungen und Anregungen :-)

Wolle37 am 08 Mai 2020 01:24:07

Hallo Surferdad1983,
das mit dem Front des Ford sehe ich und meiner Frau genauso, mit Abstand am schönsten. Wir haben vor 3 Tagen unseres Chausson C514 Alkoven gekauft, Mod. 2020 neu, jetzt wird noch Sat+TV+Solar eingebaut und in ca. 2 Wochen Abholung. Die Lage war noch einige Tage zuvor so, dass viele Womo Vermittler wegen Corona versuchten zu verkaufen, dann kam die Nachricht, bald öffnen die ersten Campingplätze, viele nahmen die Womos aus den Anzeigen raus. Ich wollten ein kaufen, hatte den Kaufpreis vereinbart, wartete auf die Bestätigung da kam die Absage, telefonisch entschudigte sich der Händler und sagte, es geht jetzt langsam los, er muss wirtschaftlich denken, verdient mehr über Vermietung. Aber glückliweise am selben Tag konnten wir noch ein anderes C514 finden, noch besseres Angebot (fast 20% Nachlass auf den Listenpreis) dann hatten wir zugeschlagen :wink: . Gruß

kjcoe am 08 Mai 2020 12:11:34

Hallo ,
wir haben letztes Jahr um diese Zeit unseren Challenger C394 bekommen. Ein Alkoven Fahrzeug. Die Heckgarage umgebaut so das die Hunde Platz drin haben. Schiebetür von der Heckgarage zum Innenraum ausgebaut , so das die Hunde auch mal in den Innenraum können. Im Alkoven Platz für unseren jüngsten, und Heckbett ist riesig. Der Alkoven bietet Platz ohne Ende, für alles. Und die Heckgarage ist riesig. Von der Qualität des Wohnmobils bin ich bis heute überzeugt.
Klar sagt man etwas mehr Sprit wegen dem Alkoven, aber ist das so gravierend.
Für uns das Wohnmobil.
Gruß aus dem platten Münsterland

Surferdad1983 am 08 Mai 2020 19:07:14

Das klingt nach einem super Angebot mit 20% Nachlass :-) Viel Spaß damit und gute Fahrt.
Was kjcoe schreibt sind eben unsere Überlegungen. Wir sind bisher eher Sommercamper und können uns auch echt auf das Nötigste beschränken, aber Kinder,Hunde,Futter etc. wiegen eben dennoch. Der Platz eines Alkoven für anderes ist eben auch nicht zu unterschätzen. Von der Form her finde ich den Etrusco am schönsten.
Roller Team Womos machen auch einen guten Eindruck.
Kann mir jemand sagen welche Marken Voll-GFK verbauen in ihren Mobilen?

duca250 am 08 Mai 2020 19:18:35

Surferdad1983 hat geschrieben:Kann mir jemand sagen welche Marken Voll-GFK verbauen in ihren Mobilen?


Moin,
das ist Wingam aus Italien, ebenfalls aus italienischer Produktion Silverdream und La Strada aus D. Dann gibts noch kleinere Firmen wie z.B. Maurer. Reimo hatte was auf VW T5 gebaut, da blieb es aber nur bei sehr wenigen Exemplaren. Durch die Bank sind die Monocoques aber in einer anderen Preisklasse.
Grüße
der Duc

Surferdad1983 am 09 Mai 2020 22:48:02

Vielleicht oute ich mich jetzt auch als totaler Anfänger, aber es gibt doch den Unterschied, dass im Aufbau Holz verwendet wird oder eben auf dieses verzichtet. Das war meine Frage. Manche, auch günstigere Firmen, verwenden doch kein Holz mehr, sondern nur Alu und GFK - man verzeihe mir, falls ich da jetzt etwas im dunkeln tappe..
So sehr ich Holz mag und schätze, denke ich auch dass es im WoMo eher nicht so gut ist. Ich habe auch bei einer ersten Recherche nicht gefunden von welchen Firmen, falls man kein Holz möchte, man eher Abstand halten sollte.

Vielleicht kann da einer Licht ins Dunkle bringen, oder sind es echt nur die von meinem Vorposter genannten? Dann hätte ich ja die Antwort.

Viele Grüße,
Michael

kdupke am 09 Mai 2020 22:52:55

Üblicherweise machen die Firmen, die kein Holz verbauen oder nicht auf Styropor setzen damit Werbung. Wenn in der Werbung nicht über den Aufbau gesprochen wird, dann ist entweder Holz oder Styropor oder beides drin. Werbung muß der Wahrheit entsprechen, muß aber nicht alles erzählen.

Einfach zwischen den Zeilen lesen.

gruss kai

Bodimobil am 09 Mai 2020 23:16:31

Die Hymer Billigmarken Sunlight/Carado bauen z.B. noch mit Holz im Aufbau.
Gruß Andreas

Carado461 am 11 Mai 2020 07:53:14

wir haben 2016 einen neuen Carado A461 gekauft. Haben zuvor über Jahre gemietet und verschiedene Hersteller gehabt. Neben dem für uns tollem Raumkonzept mit Stockbetten hinten und 160 breitem Alkoven hat uns auch die Verarbeitung überzeugt. Wartungsnetz war natürlich auch wichtig. Bisher hatten wir keinerlei Mängel. Aufgelastet auf 3,85 to haben wir zu viert schon viele problemlose Reisen gemacht.

Trashy am 11 Mai 2020 09:37:04

Carado461 hat geschrieben: hat uns auch die Verarbeitung überzeugt. Wartungsnetz war natürlich auch wichtig. Bisher hatten wir keinerlei Mängel. .


Das bestätige ich.
Ich habe schon von einigen Händlern gehört das Carado im Werkstattbereich eine eher sehr kleine Rolle spielt.
Bis auf ein undichtes hinteres Heki hatten wir auch keine Werkstattaufenthalte.


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