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Günstigere Wohnmobilmarken - Erfahrungen 1, 2


Surferdad1983 am 04 Mai 2020 21:56:46

Hallo liebe Community,

gibt es bei den günstigeren Marken der verschiedenen Premiumhersteller wie z.B. Etrusco, Sunlight, Carado, Ahorn... und sicherlich noch einige andere, die ich (noch) nicht kenne, spezifische Unterschiede - außer natürlich bei Grundrissen und Design? Sprich, gibt es Marken von denen ihr auf jeden Fall abraten würdet oder haben sich andere Marken als besonders zuverlässig, haltbar oder "einfach mit einem guten Preis - Leistungsverhältnis verbunden, herausgestellt?

Wir (2 Kids,2 Hunde [mittel und klein], eher Sommer/Frühjahrscamper) haben nicht unmittelbar vor uns ein WoMo zuzulegen, aber vielleicht in den nächsten Jahren und ich finden den, immer weiter wachsenden Markt, langsam unübersichtlich.
Bin über einen Erfahrungsaustausch dankbar. :)

Viele Grüße

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hannilein01 am 05 Mai 2020 06:39:44

Hallo,

eine Marke, die generell nur schlechte Qualität herstellt wird es wohl nicht geben, da sie am Markt kaum überleben würde. Wie immer ist es ein wenig ein Glücksspiel, ob ich ein einwandfreies Modell bekomme.
Ich hatte letztes Jahr mit einem N+B Besitzer gesprochen, der im ersten Jahr diverse Male in der Werkstatt war. Mein Sunlight hatte in der Zeit nur einen Besuch, weil die Rückfahrkamera ausfiel. Sagt aber sicher nicht aus, dass Sunlight nun besser als N+B ist.
Sunlight / Carado hat für mich ein gutes P/L Verhältnis. Aber auch der Weinsberg Pepper, Knaus Platinum usw. sind gute Angebote.
Es macht aber sicher mehr Sinn, ein Womo nach den eigenen Bedarf, und Vorstellungen zu kaufen, als nach reinen ( subjektiven ) Qualität Empfehlungen.

viele Grüße

Wolfgang

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Trashy am 05 Mai 2020 08:11:56

Das sehe ich genauso. Es gibt zu vielen Fahrzeugen/Herstellern Erfahrungstreads in den Foren.
Im Grunde muss man selber losgehen.
Es gibt die Leute die von Ihrem Fahrzeug überzeugt sind,
jene, die einen Fehlkauf für sich gemacht haben das aber nicht zugeben wollen und weiter loben,
Pedanten, die an jeder Kleinigkeit herumzunörgeln haben.

Irgendwo dazwischen gibt es auch objektive Leute - die musst du halt finden. Auch das Wunschfahrzeug mieten kann durchaus helfen. Der Eine favorisiert dies, der Andere das......

Such in Ruhe

Anzeige vom Forum


skysegel am 05 Mai 2020 08:57:12

Hilfreich wäre für Einsteiger vermutlich Informationen dazu, an welchen Stellen bei den Budget-Modellen gegenüber der Business-Class Einsparungen vorgenommen werden, um auf die erträglicheren Preise zu kommen. Dann könnte man bei den Billig-Autos konkreter gucken, wer es mit dem Einsparen übertreibt.
Nur so eine Idee.

Ulli

Marsu123 am 05 Mai 2020 09:37:02

Surferdad1983 hat geschrieben:
.., gibt es Marken von denen ihr auf jeden Fall abraten würdet oder haben sich andere Marken als besonders zuverlässig, haltbar oder "einfach mit einem guten Preis - Leistungsverhältnis verbunden, herausgestellt?



Moin Moin,

wir haben uns vor unserer Kaufentscheidung die Wagen aus einigen Vermietungen angeschaut.
Einfach zu Vermietern fahren und die Fahrzeuge Zeigen lassen.
Da kannst du schnell sehen ob die Kantenumleimer, Bodenbeläge, Griffe, Scharniere, Bett, Dusche, usw. auf "Dauer" haltbar sind oder eben nicht.
Uns sind Teilweise Premium Modelle untergekommen, die schon nach wenigen Monaten aussahen, als ob ein Sturm im Inneren gewütet hat.
Bei einigen hingen die Klappen der Hängeschränke schräg oder schlossen nicht mehr.
Kantenumleimer waren bei einigen Modellen abgelöst (Hauptsächlich ist uns das bei Weinsberg aufgefallen).
Usw, usw. mach dir ein eigenes Bild. Jeder achtet auf etwas anderes, Jeder setzt andere Maßstäbe.
In der Vermietung werden die Wagen derart misshandelt, das Fehlstellen schnell aufgedeckt werden ;-)

Grüße Ralf.

rkopka am 05 Mai 2020 09:56:24

skysegel hat geschrieben:Hilfreich wäre für Einsteiger vermutlich Informationen dazu, an welchen Stellen bei den Budget-Modellen gegenüber der Business-Class Einsparungen vorgenommen werden, um auf die erträglicheren Preise zu kommen. Dann könnte man bei den Billig-Autos konkreter gucken, wer es mit dem Einsparen übertreibt.

Ich hab einen Carado. Einsparungen kommen zum Teil von weniger Auswahlmöglichkeiten, zum anderen von weniger Spielereien und keinem ausgefallenen Design, da es vielen gefallen soll. Z.B. gibt es IMHO zu wenig Lampen an manchen Stellen und wenige Steckdosen. Manche Luken und Fenster sind nicht Standardausstattung. Das meiste davon kann man nachrüsten. Sicherlich ist nicht alles so massiv gebaut, aber das hört man auch von wesentlich teureren Marken. Bei meiner Marke sind die Meldungen doch eher weniger. Sektglasvitrinen oder komplexe Bussysteme wird man auch nicht finden (hoffentlich). Es stellt sich die Frage, will man dauerhaft drin leben oder protzen ? Wenn nicht wird auch ein günstiges Mobil reichen. Die Basis ist meistens identisch. Die Hauptgeräte (KS, Heizung...) auch. EBL vielleicht etwas spartanischer.

RK

ollybär am 05 Mai 2020 10:11:54

Trotz der grossen Auswahl ist dies meine Meinung dazu: Konzentrier Dich auf Sunlight/Carado und vergess die anderen, vorausgesetzt Du hast eine Werkstatt in nicht zu grosser Entfernung. Die Fahrzeuge gibt es in allen möglichen Grundrissen.
Der Minderpreis kommt dadurch zustande, dass jegliches Bling-Bling weggelassen wird, die Auswahl an Polstern und Möbelfarben reduziert ist, und eine konventionelle Aufbautechnik verwendet wird.
Alle technischen Einrichtungen (Panel, Heizungssteuerung, TV) sind einfach aber funktionell.
Du kannst damit nichts falsch machen.

Grandeur am 05 Mai 2020 10:19:28

. Kantenumleimer waren bei einigen Modellen abgelöst (Hauptsächlich ist uns das bei Weinsberg aufgefallen


Bei unserer Wahl ist deshalb Knaus rausgefallen, da schon bei einigen Neufahrzeugen, die beim Händler in der Sonne standen sich die Kantumleimer gelöst haben und das ohne jegliche Benutzung als Reisemobil.

Die Unterschiede siehst Du bei den weniger aufwändig zu fertigenden geraden Schränken, Scharnieren, Griffen, Arbeitsplatten,...

Es kochen alle mit Wasser! Es kann kein Hersteller zaubern und Luxusklasse zum Spartarif liefern.
Die Zulieferteile wie Heizung, Kühlschrank, Fenster und Luken sind häufig identisch im 50t€ oder 100t€ Wohnmobil.

Gruß Grandeur

xenio am 05 Mai 2020 10:26:19

Hallo,
als Tipp für einen Einsteiger: Vergleiche mal die Leergewichte der Wohnmobile inkl.Zubehö. Da sind locker mal 200 kg mehr oder weniger drin. Manche große Fahrzeuge bis 3,5 t sind sogar kaum noch sinnvoll nutzbar...

SG
Jens

Bodimobil am 05 Mai 2020 10:50:34

Der TE möchte mit 2 Kindern und 2 Hunden auf Reisen gehen. Der wird ja wohl hoffentlich nicht die Vorstellung haben unter 3,5t bleiben zu können.
Gruß Andreas

hmarburg am 05 Mai 2020 11:02:16

Für mich war ein Qualitätsmerkmal wie die Fahrzeuge aus meiner engeren Auswahl auf einer großen Messe, z.B. Düsseldorf oder Stuttgart am letzten Wochenende da standen, nachdem tausende Besucher darin herumgeturnt waren, alles auf und zu und hin und her gemacht haben.
Einen besseren Belastungstest in Richtung Möbelbau findest du nirgends.

hmarburg am 05 Mai 2020 11:04:24

Bodimobil hat geschrieben:Der TE möchte mit 2 Kindern und 2 Hunden auf Reisen gehen. Der wird ja wohl hoffentlich nicht die Vorstellung haben unter 3,5t bleiben zu können...


Hoffentlich ist dann der Verkäufer so ehrlich und weißt ihn darauf hin, falls er, der TE, diesbezüglich unbedarft ist

SteamingWolf am 05 Mai 2020 11:28:51

Wir, wie sicher viele hier im Forum, standen vor dem gleichen Problem.
Daher haben wir zuerst geschaut, welche "günstigen" Hersteller es gibt. Da kann man bei Goo...einfach "neues Wohnmobil bis ... EUR" eingeben.
Dann haben wir nach Größe und Grundriss gefiltert und dann nach den Merkmalen gesucht, welche uns wichtig waren...
... in unserem Fall wollten wir einen TE mit Skyroof, Einzelbetten und einem Hubbett. Meine Frau wollte die Küche auf der Beifahrerseite neben der Aufbautür, für mich war u. a. die Klokassettenentnahme auf der Fahrerseite wichtig. Mehr als 7 m wollten wir auch nicht, wollen unter 3,5t fahren.
Also ab auf die Messen und zu den Händlern.
Da fand sich dann schon einiges an Fahrzeugen (Carado/ Sunlight/ Etrusco, RollerTeam, Chausson/ Challenger, Forster, Ahorn...). Beim Basisfahrzeug fiel dann der Ahorn raus, wir wollten keinen Renault.
Obwohl der Ford für mich vom sitzen her angenehmer war, hatte der Fiat andere Vorzüge, weswegen wir uns da nicht so schnell entscheiden konnten.
Den Ausschlag gab dann das Automatikgetriebe. Beim Fiat gab es zu dem Zeitpunkt nur das automatisierte Schaltgetriebe, bei Ford das Wandlergetriebe (heute gibt´s bei Fiat auch ein (echt geiles, aber sehr teures) Wandlergetriebe), weswegen wir den Ford favoritisierten.
Dann ging es in die Fahrzeuge. Die Möbelfronten bei Sunlight gefielen uns nicht so besonders, bei Carado und Etrusco gefielen sie besser, aber die Haptik blieb die gleiche (wie Spelakat meinte die Holde :lach: ).
RollerTeam, die Franzosen und Forster gefielen uns dann besser.
Zum Schluss haben wir dann überlegt, was in der Preisklasse noch möglich ist und kamen auf Voll-GFK und Rahmenfenster. Wir hatten vorher einen Wohnwagen mit Glattblech und die Beulen und Dellen die trotz aller Vorsicht entstanden, wollten wir nicht mehr.
Somit blieben nur noch Forster, Chausson/ Challenger und Rollerteam übrig.
Nach der Besichtigung und Probefahrt einiger Mietfahrzeuge schied dann der Forster aus.
Der hatte die wenigsten Kilometer und sah am gebrauchtesten aus. Das Furnier schlug Blasen und die Schränke schlossen sehr schlecht.
Vom Grundriss her war dann der Rollerteam 285 unsere erste Wahl, der hatte aber in der günstigen Variante (Kronos) keine Rahmenfenster und die höhere Ausstattung (eigentlich ausserhalb unseres Budgets) stand auf einem Fiat...
...hätten wir wahrscheinlich mit leben können, aber es war kein 285 mit Hubbett und Automatik zu bekommen. Bestellen wollten wir nicht.
Also zu Chausson gefahren. Als meine Frau in den 627 Titanium einstieg, war sofort klar, DER (oder der Zwilling von Challenger) WIRD ES.
Die Optik und die Haptik der Möbel von den Franzosen überzeugten sie sofort. Küche und Bad am richtigen Platz, Rahmenfenster hat er auch, Voll-Gfk, Rahmenfenster und fetten Boden (wir fahren auch im Winter) ebenso.
Nun suchten wir geeignete Angebote. Unser Händler um die Ecke konnte leider nicht liefern. Ein gutes Angebot von einem "Campingkaufhaus" in V... scheiterte an dessen himmelschreiender Unseriösität (so was hatte ich noch nicht erlebt). Zuletzt suchten wir in ganz Deutschland und wurden in der Nähe von Heilbronn (ewig weit weg von uns) fündig. Auf Nachfrage beim Händler um die Ecke, ob dieser das Fahrzeug trotzdem warten würde, empfahl er uns den Händler sogar noch (die sind befreundet stellte sich später heraus).
Also gekauft, wie NICHT im Original gesehen und bisher nach 25.000km nicht bereut.

Das ist jetzt mal unser Werdegang, Deine Prämissen werden woanders liegen, aber so könntest Du Dich rantasten.
Auch günstigere Wohnmobile sind nicht billig, daher sollte schon Aufwand betrieben werden.
Von der Entscheidung ein WoMo haben zu wollen, sind mit Messe-, u. Händlerbesuchen, Kataloge wälzen, nächtelang im Netz recherchieren und der finalen Suche nach dem endgültig auserkorenen Modell mehr als 14 Monate ins Land gegangen.

Ich hoffe ich konnte Dir etwas Input geben, Du hattest ja geschrieben es ist noch Zeit.

WERNER1953 am 05 Mai 2020 12:23:31

Es wurde viel über die Möbelqualität und die Ausstatttung geschrieben. Wer sein Wohnmobil länger behalten will, sollte aber auch auf den Aufbau der "Wohnkabine" achten. Zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden oder gar Wassereinbrüchen ujnd daraus resultierenden Durchfaulungen sollte es ein holzfreier (!) Wandaufbau mit XPS oder PU Schaum (kein wasserdurchlässiges EPS = Styropor) mit einem GFK Boden (kein eventuell durchfaulender Holzboden) und einem GFK Dach zur Vermeidung von Hagelschäden sein.
Die gelobten Carado/Sunlight Wohnmobile haben keinen holzfreien Aufbau, auch wenn es jetzt einen Aufschrei der Carado/Sunlght Fahrer geben wird. Bei den günstigeren Wohnmobilen haben das m.W. Forster und Ahorn. Alternativ kann man einen gebrauchten, nicht zu alten Hymer oder LMC in Betracht ziehen (die älteren haben leider noch einen Holzboden). Bei Bürstner und Detlheffs haben nur die neueren Fahrzeuge der teuersten Baureihe holzfreie Aufbauten.
Als Alternative zu einem holzfreien Aufbau kann auch ein Kastenwagen mit seiner Blechkarosserie gesehen werden. zumal diese im Falle eines Unfalls stabiler ist als ein Wohnmobilaufbau und erst recht als ein vollintegriertes Wohnmobil.
Gerade bei dem Marktführer Pössl sind auch die Wiederverkaufswerte hoch. Ein Kastenwagen kann auch als Alltagsfahrzeug oder Zweitwagen genutzt werden.

Übrigens fahre ich keinen Kastenwagen, sondern derzeit einen teilintegrierten Hymer.

thomas56 am 05 Mai 2020 12:34:30

was ergibt das für einen Sinn, über die heutigen Fahrzeuge zu spekulieren....wenn erst in ein paar Jahren bestellt werden soll?

Wenn man jedes Detail ins kleinste betrachtet schraubt man sich zwangsläufig in der Kategorie und somit Preis immer höher.....bis man dann merkt, dass auch in den höheren Kategorien gemurkst wird! :D

kdupke am 05 Mai 2020 12:51:45

Die Fahrzeuge von heute auf den Messen sind die Gebrauchten von morgen. Also ab zu den Messen.

Was uns geholfen hat:
Liste aufstellen, was wir haben wollen und was wir nicht haben wollen.

Dann:
Auf einer Messe rumstöbern, Kataloge wälzen.
Die Liste überarbeiten und nach Priorität sortieren. Insbesondere die 'auf keinen Fall' Liste vervollständigen.
Versuchen, einen Überblick über alle Anbieter zu finden.
Gegen die 'auf keinen Fall' Liste checken.
Dann geziehlt auf die Messe zu denen, die noch übrig sind. Dort *alle* anschauen, nicht bei dem ersten Modell wo man meint, das will ich aufhören.
Nach Hause gehen. 2 Wochen nachdenken (OK, bei uns waren es am Ende eher mehrere Jahre).
Listen updaten, aktuellen Stand auf Messe anschauen, mobile und ebay kleinanzeigen Suchen formulieren (weil gebraucht ist gewünscht).
Frustriert vom Angebot (oder den eigenen Wünschen) einen Neuen bestellen.
Und warten. Und Corona. Und mehr warten.

gruss kai & sabine

rkopka am 05 Mai 2020 12:58:27

thomas56 hat geschrieben:was ergibt das für einen Sinn, über die heutigen Fahrzeuge zu spekulieren....wenn erst in ein paar Jahren bestellt werden soll?

Naja, einige Zeit sollte man schon fürs Suchen einrechnen. Dann kann man es nebenher laufen lassen und evt. auch auf einen dann gebrauchten zurückgreifen.

Wenn man jedes Detail ins kleinste betrachtet schraubt man sich zwangsläufig in der Kategorie und somit Preis immer höher.....bis man dann merkt, dass auch in den höheren Kategorien gemurkst wird! :D

Stimmt. Wenn das Budget begrenzt ist, kann man nicht auf jedem Detail "bestehen". Für mich war es auch ein Kompromiß. Ich mußte damit leben, was örtlich an Gebrauchten verfügbar ist, was die Auswahl schon mal halbwegs einschränkte. Da ich auch noch ein paar andere spezielle Ausstattungsmerkmale wollte, war holzfrei keine Option mehr.

Eine Bewertungsliste hatte ich auch mit Punkten usw. Am Ende blieben zwei Sieger über, zwischen denen ich nach Gefühl und wegen des AES-KS entschieden habe :-). Was ich damals noch nicht wußte, auch beim Händler hatte ich die richtige Wahl getroffen. Der eine hat wirklich einen guten Ruf und es gab keine nennenswerten Probleme, den anderen gab es 1-2 Jahre danach nicht mehr.

RK

thomas56 am 05 Mai 2020 13:13:53

rkopka hat geschrieben:Stimmt. Wenn das Budget begrenzt ist, kann man nicht auf jedem Detail "bestehen".


selbst wenn man das Budget 5x angelichen hat, hat es da nur seine neue Grenze.

Meine Suche fängt kompromisslos bei der Basis an, der Aufbau ist für mich zweitrangig. Weil einen Umleimer oder schräge Schrankklappen könnte ich selber richten, bei Motor, Getriebe, Achsen usw. wäre ich auf fremde, teure Hilfe angewiesen. Auch teure Wartungsintervalle/Reparaturen wie z.B. Zahnriemenwechsel wäre mir ein Greuel.

Dass eine gute Basis teurer ist, stört mich nicht, weil den Mehrpreis bekommt man beim ev. Verkauf wieder!

Marsu123 am 05 Mai 2020 13:22:09

thomas56 hat geschrieben:
Dass eine gute Basis teurer ist, stört mich nicht, weil den Mehrpreis bekommt man beim ev. Verkauf wieder!


Was ist, deiner Meinung nach, eine gute Basis ?

Bodimobil am 05 Mai 2020 13:25:45

thomas56 hat geschrieben:Meine Suche fängt kompromisslos bei der Basis an, der Aufbau ist für mich zweitrangig.


Und für mich wäre ein Aufbau mit Holz und Styropur ein absolutes NoGo.
Dagegen ist mir alle 100Tkm 400€ für einen Zahnriemenwechsel so was von egal.
So verschieden sind die Vorstellungen :-)

Andreas

thomas56 am 05 Mai 2020 13:31:16

Bodimobil hat geschrieben:So verschieden sind die Vorstellungen :-)



stimmt, Holz und Styropor sind bei mir eine absolutes Auschlusskreterium! Trotzdem hat die Basis oberste Priorität! :D

kjcoe am 05 Mai 2020 13:39:12

Hallo,
wie die Vorredner es schon sagten.Am besten auf der Campingmesse durch alle in Frage kommenden Wohnmobile gehen, schauen wie die Qualität ist nachdem hunderte von Leuten schon die Schrankklappen, Türen und Schränke betätigt haben.
So konnten wir schon das eine oder andere Wohnmobil ausschließen. Es gibt kein, es passt 100%.
Wir haben einen sehr großen Hund und somit war die Größe der Heckgarage wichtig. Desweiteren benötigen wir einen Alkoven da unser Sohn mitfährt. Großes Heckbett, und separate Dusche. Der Challenger hatte das für uns am optimalsten. Trotzdem mussten wir Umbauten vornehmen für die Hunde.
Zum jetzigen Zeitpunkt muss ich sagen es ist für uns das optimale Wohnmobil.
Der Dethleffs 7877-2 wäre noch eine Alternative gewesen, aber dafür 30000 Euro mehr ausgeben. Nein.
Der Challenger passt mit dem wie er gebaut ist, bin zufrieden und das ist wichtig
Der Händler wo das Wohnmobil gekauft wird , muss passen. Nichts ist schlimmer als einen Händler zu haben, Wohnmobil verkauft danach ist mir alles egal.
Wir hatten bezw haben einen super Händler, aus Viernheim, der uns top beraten hat und nach dem Kauf immer erreichbar war und sich um uns gekümmert hat.


Schöne Grüße aus dem platten Münsterland.

Russel am 05 Mai 2020 14:10:14

Ich persönlich würde mir einen guten 2 bis 3 jährigen im guten Zustand mit wenig KM suchen. Wenn es vom Händler sein soll dann wie schon beschrieben in der Nähe suchen.
Ich bin bisher immer beim Kauf von Privat am besten gefahren.
Meist sind die Fahrzeuge besser ausgestattet, durchrepariert und günstiger.

Die Händlergewährleistung ist doch nix Wert wenn ich 100te Kilometer fahren muss.

Russel am 05 Mai 2020 14:13:54

Ach ja:

Die aussagekräftigsten und besten Info bekam ich immer auf SP oder CPs von den wirklichen Besitzer im Gespräch.

Wenn ich Interesse an was anderen habe oder hatte, fragte ich immer auf Plätzen die jeweiligen Besitzer vergleichbarer Fahrzeuge. War meist ein netter Talk mit viel Input.

Surferdad1983 am 05 Mai 2020 14:58:59

Vielen Dank für die unzähligen Antworten schon. Ich muss mir das mal alles in Ruhe durchlesen.
Was mir beim scrollen aufgefallen ist: "Nein, 3,5T ist mMn utopisch und Auflastung in unserer Konstellation obligatorisch.

bigben24 am 05 Mai 2020 15:12:53

Viele Unterschiede wurden ja schon genannt, wie Wandaufbau - Dicke - Material - Isolierung; Anzahl der verbauten Steckdosen 230V / 5V; hochwertige Rahmenfenster, oder Aufsatzfenster; Möbelbau - Material - Qualität - Oberflächen. Aber es gibt auch noch andere Unterschiede, z.B. beim Weinsberg eines Freundes, der muß, um die Gasflasche zu wechseln, die halbe Garage ausräumen, um an den Gaskasten zu kommen, während höherpreisige Mobile, eine von außen zugängliche Gasklappe haben. Gleiches gilt für die Elektroblöcke, Sicherungen und Aufbauakkus, bei preiswerteren unter die Fahrer- Beifahrersitze verbannt, bei höherpreisigen hinter eine von außen zugänglichen Klappe.
Irgendwo müssen die Preisunterschiede ja herkommen. Am Ende muß der Käufe selbst entscheiden, was er ausgibt und wieviele "Abstriche" er bereit ist, in Kauf zu nehmen.

Gruß

bhomburg am 05 Mai 2020 15:19:28

Eine Anfängerfalle ist auch die Preispolitik die gerade bei den Günstigmarken zu beobachten ist: Eigentlich essentielle Ausstattungen sind nicht Standard sondern sind z.T. versteckt in Pakete verpackt aufpreispflichtig - wohl damit der Handel mit Kampfpreisen "ab 39.999" werben kann. Dass das Ding hinterher mit den Paketen und den teils sehr hohen Überführungskosten doch 47.000 oder 49.000 kostet, steht auf einem anderen Blatt.
Da durchzublicken erfordert *sehr* genaues Studium der Preislisten, und einen seriösen Händler der einen darauf hinweist.
Am schlimmsten sind hier die "Eigenmarken" grosser Händler mit in schreiender Werbung gross herausgestellten "ab" Preisen am untersten Ende der Preisskala.

Dass man z.B. bei Weinsberg für die drehbaren Vordersitze ohne die die "Sitzgruppe" gar keine mehr ist Aufpreis bezahlen bzw. ein Paket mitbestellen muss, erschliesst sich nur aufmerksamen Menschen die auch das Kleingedruckte in der Preisliste durchlesen - und gerade Erstkäufer haben so etwas nicht im Blick.

Bodimobil am 05 Mai 2020 15:31:47

Man sollte auch zwischen nachrüstbaren und nicht nachrüstbaren Ausstattungen unterscheiden.
Ein paar Steckdosen sind relativ schnell nachgerüstet. Ich könnte einen größeren Wassertank gebrauchen, aber mit zwei zusätzlichen 20l Kanistern geht es auch gut. Auch Batterien, Solar, Sat-Anlage kann man alles nachrüsten. Aber ein Grundriss der zu wenig Stauraum und Platz (Rückzugsmöglichkeit für Kinder, Hunde) hat, eine Dusche die nicht unabhängig von der Toilette benutzt werden kann (bei 4 Personen) etc. ist dagegen eine Fehlinvestition.
Gerade mit einer ganzen Familie geht nichts über Platz, Stauraum und mögliche Zuladung. Bei den Sunlight/Carado Alkoven Modellen sehe ich da nichts brauchbares.
Es sei denn ihr wollt nur Sommerurlaub auf dem Campingplatz machen. Dann kann man natürlich auf einiges verzichten.

Gruß Andreas

rkopka am 05 Mai 2020 15:39:32

bigben24 hat geschrieben:Anzahl der verbauten Steckdosen 230V / 5V;

12V

z.B. beim Weinsberg eines Freundes, der muß, um die Gasflasche zu wechseln, die halbe Garage ausräumen, um an den Gaskasten zu kommen, während höherpreisige Mobile, eine von außen zugängliche Gasklappe haben.

Hat auch mein billiger Carado. Das ist mehr eine Designsache, wo man innen an der Wand etwas unterbringt.

Gleiches gilt für die Elektroblöcke, Sicherungen und Aufbauakkus, bei preiswerteren unter die Fahrer- Beifahrersitze verbannt, bei höherpreisigen hinter eine von außen zugänglichen Klappe.

Die günstigen sind meistens keine Riesen, da nutzt man den Platz, den man hat. Z.B. unter den Sitzen. Die großen haben oft mehrere größere Batterien, die sich dort nicht mehr ausgehen. EBL von außen zugänglich, bringt eigentlich nichts. Eine Klappe für die gesammelten Versorgungsanschlüsse schon eher.

Man muß bei den ganzen Designideen und Anpreisungen achten, ob das auch Sinn macht, oder ob das einfach nicht anders geht und dann als tolles Feature verkauft wird.

RK

teamq am 05 Mai 2020 15:52:17

Wir sind ja direkt von Zelt auf WoMo gewechselt, heißt alles war mehr Komfort als bisher.
Die Hausfrau hier hatte irgendwie am Kastenwagen Gefallen gefunden. Sprach mich eher an als die Weißware. Was wir bis dahin fest stand, waren Einzelbetten und Stauraum, kein Wintercamping (hatten wir ja mit dem Zelt auch nicht). Also gemietet und am 3. Tag musste ich meinem Mann doch Recht geben. Das Grinsen sehe ich noch heute. Es war uns zu eng, unbequem, die Schiebetür zu laut und das viele Bücken wenn an den Hecktüren ein Fahrradträger dran ist, war nervig.
Wir haben den nach 14 Tagen wieder abgegeben und unseren früheren Globebus T4 Einzelbettenmodell, der 1,5 Jahre in der Vermietung gelaufen war und ziemlich gut da stand, mitgenommen. Dieser hat uns viele Jahre begleitet, aber die Interessen haben sich verändert. Wenn Frau dann in dem Alter ist, wo man immer schwitzt, mag man nicht mehr so in den Hochsommer, auf einmal haben wir den Winter für uns entdeckt und dann gemerkt, dass er uns zu klein bzw. eng wird.

Die Suche nach dem neuen hat einige Jahre gedauert, Preis-/Leistung sollte stimmen, kein Alu, kein Sandwich, Einzelbetten breit und lang genug, TOI nicht auf dem Thron, Dusche sodass 1.86 m auch duschen können - ohne aus der Dachluke zu schauen, TOI - Dusche extra, Doppelboden (zumindest technisch), rollertaugliche Heckgarage, Rahmenfenster, kein Bückkühlschrank, Schränke unter den Betten gut zugängig und nutzbar (nicht nur hohle Löcher), Tür zwischen Wohnraum und Bad und Bad und Bett, möglichst unter 7,50 m sonst wäre unser Stellplatz zu kurz, Verabschiedung von den 3,5 t, ein annehmbarer Sitzkomfort mit Ecksitzbank, ausreichend Steckdosen, Lampen bei den man auch was sehen kann, keine Stufen im Mobil und bei allem immer das Budget im Nacken. Gerne hätten wir wieder Dethleffs genommen aber die in Frage kommenden Fahrzeuge waren außerhalb des Budgets.
Es ist letztendlich der Eura geworden mit dem wir seit über 1 Jahr echt happy sind - er hat fast alle Wünsche erfüllt, bis auf die 2. Tür und bei der Lamellenschiebetür hatten wir Bedenken.

Was will ich raten - überlegt was ihr wollt oder was zum Thema werden könnte, mietet (siehe Kastenwagen - mit dem wären wir keine 2 Jahre gefahren), testet, schaut euch um, macht ne Liste mit 4 Spalten - beiden wichtig, der Hausfrau wichtig, dem Hausmann wichtig, nice to have. Dann geht ihr auf Suche wie die Wünsche ins Budget passen und dann wird vielleicht in der Liste wieder gestrichen oder es gibt was Gebrauchtes. Günstig ist wohl kein Wohnmobil :wink:

Bodimobil am 05 Mai 2020 16:17:09

rkopka hat geschrieben:Man muß bei den ganzen Designideen und Anpreisungen achten, ob das auch Sinn macht, oder ob das einfach nicht anders geht und dann als tolles Feature verkauft wird.


Da muss ich doch glatt da dran denken:
rkopka hat geschrieben:Eine Klappe für die gesammelten Versorgungsanschlüsse schon eher.

Ein Frischwasserzulauf hinter einer Versorgungsklappe - wer ist auf die Idee gekommen?

Hier ein Bild aus der Weinsberg Seite: --> Link
"Die Easy‐Travel‐Box vereint alle Anschlüsse zentral an einer Stelle."

Wenn der Schlauch mal raushüpft oder der Tank überläuft etc. hat man das Wasser im Womo. Und das ganze direkt am Stromanschluss.
Bei einem einfachen Wasseranschluss an der Aussenseite läuft das Wasser am Womo runter - fertig!
Für mich ist die Klappe mit dahinter liegendem Wasseranschluss ein eklatanter Konstruktionsfehler. Aber der Hersteller hat den Zulaufschlauch, den abschließbaren Verschluss, die Aussensteckdose etc. eingespart und verkauft das als tolles Feature.

Es gibt Details da kann jeder eine andere Meinung haben. Aber der Trend, dass Sparmaßnahmen als tolles Feature dargestellt werden, ist definitiv auch in der Womo Branche angekommen. Für die meisten ist das ohne ausreichend Womo Erfahrung leider nicht erkennbar.

Mein Rat: Hört eher auf erfahrene Wohnmobilfahrer als auf Verkäufer und Werbeprospekte. Den Tip mit dem Stellplatz finde ich auch gut. Der beste Stellplatz ist der P1 während des Caravansalons. Da kannst du mehr lernen als in den Messehallen.

Gruß Andreas

Fledermaus am 05 Mai 2020 16:39:53

Servus
Bodimobil da hast du vollkommen recht , ich hatte es vor kurzer Zeit alles in einer Klappe wie du es beschrieben hast, furchterbar, absolutes nogo
Jetzt alles wie es sein soll, Strom Wasser getrennt und ein überlaufen des Wassers kein Problem .

Wenn einen vom Preis das Womo gefällt dann ist es Okay, Sehnsucht nach ein Womo das nicht meiner Preislage entspricht, bringt nur Unzufriedenheit.
Nicht nach Sternen greifen die nicht sein können.
Womos der oberen Preislage hatten wir abgelehnt weil einfach Zuviel verschachtelt war, obwohl einiges uns gut gefallen hat. Wir haben uns ein günstigeres Womo gekauft und uns das Zubehör das uns wichtig war eingebaut, Hubbett raus, Möbel ergänzt, Strom so wie wir das habe wollen, alles kein Problem, jetzt für uns wie ein großer, sonst wäre sich das nicht ausgegangen,
Bei uns war immer die Überlegung was können wir vom Standard gebrauchen und was ergänzen wir.

Billig oder Teuer egal, die Reise ist die Geschichte, und die hast du im Kopf.
Nur nicht damit anfangen: Schau ein super Womo,......

Gesundheit

Fledermaus am 05 Mai 2020 16:47:49

Servus
Nachtrag: die Wände zum Dach sind bei den teuren besser/breiter verbunden, Kühlschrank etc. sind die gleichen wie im teuren.
Sagt aber nichts aus was ihr damit anfangt, undicht ist nicht dadurch gegeben.

Volkner hat sicher gute Sachen verbaut, aber eine geringere Stückzahl wie Billigmarken, schön wäre es,.....
Realismus und die Reise ist mir wichtiger.
Kaufen was gefällt und reisen, egal mit was. ;D
Gesundheit

etyp2000 am 05 Mai 2020 18:44:54

Bodimobil hat geschrieben:Ein Frischwasserzulauf hinter einer Versorgungsklappe - wer ist auf die Idee gekommen?


Wenn der Schlauch mal raushüpft oder der Tank überläuft etc. hat man das Wasser im Womo. Und das ganze direkt am Stromanschluss.
Für mich ist die Klappe mit dahinter liegendem Wasseranschluss ein eklatanter Konstruktionsfehler.
Gruß Andreas


Diese Aussagen zu der Versorgungseinheit von Weinsberg/Knaus kann ich so nicht bestätigen. Es gibt Leute, denen diese Variante gefällt, mich zum Beispiel.
Eingefüllt wird beim blauen Deckel, im Tank ist ein Überlauf, der unterhalb des Deckels liegt. Bei mir ist da noch nie Wasser aus der Einfüllöffnung herausgelaufen.
Sollte doch mal Wasser da rauskommen, wie auch immer, fliesst es nicht ins Wohnmobil. Unten ist eine Kunststoffwanne mit Ablauf nach unten ins Freie.
Zum Stromanschluss muss das Wasser ca. 20 cm hochspringen, tut es bei mir nicht, zumindest nicht die letzten 7 Jahre. Hab allerdings auch eine Wassereinfüllvariante,
bei der kein Schlauch irgendwo raushüpfen kann. Also ich bin zufrieden, alles Wichtige an einem Platz incl. der Ablassventile von Frisch und Grauwasser.

hmarburg am 05 Mai 2020 18:46:37

Bodimobil hat geschrieben:...Ein Frischwasserzulauf hinter einer Versorgungsklappe - wer ist auf die Idee gekommen?
"Die Easy‐Travel‐Box vereint alle Anschlüsse zentral an einer Stelle."
...


Ich habe in meinem Knaus ebenfalls diese Serviceklappe und finde sie genial.
Falls mal Wasser überläuft, was nur passiert, wenn der Überlauf der im Tank sitzt das einlaufende Wasser nicht weg bringt (aber da müsste man schon mit einem C-Rohr der Feuerwehr den Tank befüllen), ist eine Ablauf in der Box vorhanden.
Der Kasten ist im Winter beheizbar, somit sitzen alle darin verbauten Elemente frostsicher, was gerade beim Frostschutzventil der Truma von Vorteil ist.
Durch den zentralen Einbau im Kasten ist alles vor Schmutz geschützt und die Hände bleiben bei der Bedienung sauber. Auch muss man nicht lange suchen, wo was ist.
Auch das versehentliche betanken des Wassertanks mit Diesel, was man ja immer wieder liest, ist durch diesen Servicekasten minimiert.
Ich sehe in dieser Idee mehr Vor- als Nachteile.

duca250 am 05 Mai 2020 18:56:30

Moinsen,
ich möchte das gerne bestätigen. Die „Easy-Travel-Box“ finde auch ich genial. Alles ist vor Dreck geschützt, insbesondere der Wasserverschluss. Und keine dreckigen Hände beim betätigen der Ablaufventile.
Grüße
der Duc

chrisc4 am 05 Mai 2020 19:21:52

Unser neuer Bürstner hat das jetzt auch so. Da wird ein Kunststoffteil mitgeliefert, das soll verhindern, dass Überlaufendes Wasser in den Aufbau läuft.
Ich finde es praktisch.
Der Frischwassertank ist transparent, da kann man beim Befüllen den Wasserstand jederzeit gut erkennen.

Ein Forumsmitglied bietet ein praktischem Fülladapter mit Gardena Anschluss und Überlauf an.
Ich muss noch abklären ob der auch beim Bürstner Lyseo passt.

--> Link

rkopka am 05 Mai 2020 22:12:34

hmarburg hat geschrieben:Ich sehe in dieser Idee mehr Vor- als Nachteile.

Mir wäre der Wartungsdeckel unsympathisch. Bei der Lage muß er absolut dicht sein. Außerdem kann man ihn nur öffnen, wenn der Tank ziemlich leer ist. Da ist mir die Lage oben lieber. Und ich komme auch von innen ans Wasser und die Pumpe. Mit dem Fülldeckel an der Stelle hat man doch mindestens 6-7cm Luft oben im Tank, die man nicht nutzen kann ?

RK

bigben24 am 05 Mai 2020 22:13:57

bigben24 hat geschrieben:Anzahl der verbauten Steckdosen 230V / 5V;

rkopka hat geschrieben:12V
RK

Uuuups, wie konnte ich nur :-(


duca250 hat geschrieben:Moinsen,
ich möchte das gerne bestätigen. Die „Easy-Travel-Box“ finde auch ich genial. Alles ist vor Dreck geschützt, insbesondere der Wasserverschluss. Und keine dreckigen Hände beim betätigen der Ablaufventile.
Grüße
der Duc


Also, nur mal so gedacht: Hätte man einfach einen Außenstecker und einen Wassereinfüllstutzen genommen und die dann "übrige" Klappe dafür benutzt, die Gasflaschen von AUSSEN wechseln zu können, ohne das man dafür erst die Garage ausräumen muß, gäbe es von mir ein dicken +

Gruß

hmarburg am 05 Mai 2020 22:22:40

rkopka hat geschrieben:...Mir wäre der Wartungsdeckel unsympathisch....


Sicher ist die Lage nicht optimal aber man kommt mit etwas Beweglichkeit von dort aus an alle Einbauteile. Die Unterkante des Deckels liegt bei einem Tankvolumen von ca. 50l also 50%
Das verschwendete Volumen durch die Lage des Einfüllstutzens ist durch das Tankdesign jetzt nicht so riesig, vielleicht gerade mal 10l.

Gruß

Holger

hmarburg am 05 Mai 2020 22:25:18

bigben24 hat geschrieben:...Also, nur mal so gedacht: Hätte man einfach einen Außenstecker und einen Wassereinfüllstutzen genommen und die dann "übrige" Klappe dafür benutzt, die Gasflaschen von AUSSEN wechseln zu können, ohne das man dafür erst die Garage ausräumen muß, gäbe es von mir ein dicken +...


Also bei meinem Knaus ist zusätzlich eine Außenklappe für den Gaskasten vorhanden, unabhängig von der Service-Klappe.

Surferdad1983 am 05 Mai 2020 22:37:02

Danke an alle, vor allem die sehr ausführlichen, Antworten :-)
Gut zu wissen ist auf jeden Fall, dass man mit einem günstigeren Mobil auch nichts falsch macht und eher an Ausstattung und Gimmicks gespart wird. Das Basisfahrzeug ist natürlich von massiver Relevanz und irgendwie hatte ich das so gar nicht auf dem Schirm, aber macht natürlich Sinn - wenn das nix ist, kann der Aufbau noch so toll sein. Prinzipiell sind wir da markenoffen, aber ein Automatik sollte es schon sein, den Komfort haben wir auch bei unseren Familienwagen und das will ich nicht mehr missen.
Design und Optik sehe ich als zweitrangig, was nicht heißt dass ich jetzt etwas nehmen würde was mir überhaupt nicht gefällt, aber die Optik, sprich Holzfronten etc. spielen jetzt nicht die allererste Rolle.
Messen waren wir schon auf einigen und da gewinnt man natürlich tolle Einblicke, jedoch ists auch ein extremer Overload. Bisher waren wir in Freiburg und Stuttgart. Caravan Salon ist mir, ehrlich gesagt, sogar fast zu krass vom Umfang her- wenngleich wohl unausweichlich für die Entscheidungsfindung.
Das schrittweise Vorgehen via Ausschlusskriterien oder eben Prioritäten setzen erscheint mir auf jeden Fall sinnig. Zeit nehme ich mir eh automatisch, da ich jemand bin der lieber 3x nachdenkt und 3x zurückzieht als einen vorschnellen Entschluss zu fassen. Gerade bei so etwas wie ein Wohnmobil soll es ja gut überlegt sein - hier geht's ja um beträchtliche Summen und mit 37 Jahren ist man ja auch noch nicht am Ende der größeren Investitionen angelangt :-D
Einen guten Händler in der Nähe zu haben erachte ich auch als essentiell - das merken wir bei unserem Wohnwagen immer wieder, gerade wenn es mal Reparaturen sind, die man nicht alleine tätigen kann. Quasi ums Eck ist bei uns Sunlight, Carado, Etrusco und Chausson.
Freue mich über weitere interessante Beiträge,
viele Grüße

DonCarlos1962 am 06 Mai 2020 00:08:38

Wie Dir schon geschrieben wurde, ist der FORD mit der Wandlerautomatik eine gute und preiswerte Basis. Er ist etwas günstiger als der FIAT. Dabei ist er aber um einiges ruhiger, sparsamer und bremst besser. (Dank 235/65R16 serienmäßig) Auch die Wartung ist etwas günstiger, durch einen späteren Zahnriemenwechsel.
Wenn man nach einem günstigen WoMo sucht, ist dies sicher auch ein Argument.

Oft gibt es aus dem Trigano Konzern Sondermodelle, welche gut ausgestattet, zu einem prima Preis angeboten werden. Oft ist da sogar der 170PS Transit Standard.
Angebote von Herstellern, welche sich schon das Radio oder gar den Beifahrerairbag extra bezahlen lassen, sollten gut durchgerechnet werden. Oft lohnt rs sich unter dem Strich nicht!

SteamingWolf hat da einen brauchbaren Ansatz genannt.

Wenn es um unsere Erfahrungen geht:
Wir hatten bei unserem RollerTeam ein paar Kleinigkeiten in der Garantiezeit, welche schnell behoben waren und sind insgesamt sehr zufrieden.

Rundum GFK und alles funktioniert. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut.
Ja, es sind einfache Aufbaufenster verbaut, na und? Sie funktionieren aber gut.
Matratzen und Lattenroste sind angenehm. Die Zuladung ist recht gut, für einen 3,5 Tonner.

Die meisten technischen Einrichtungen sind mit den Premiumherstellern identisch. Heizung, Toilette, Druckpumpe, Herd, Kühlschrank, Spüle, Armaturen ect. sind auch von Truma, Dometic, Fiamma, Rückleuchten von Hella.

Sehr wichtig ist eigentlich ein Verkäufer/Werkstatt Deines Vertrauens in nicht all zu großer Entfernung.

Selbst kleine Werkstattaufenthalte können nervend sein, wenn man dafür stundenlang unterwegs sein muss! Da ist es auch egal welcher Hersteller dahinter steht.

LG Carsten

wascho55 am 06 Mai 2020 07:40:50

. . . . Noch was zur Serviceklappe - es kann keiner dein CEE Kabel klauen was bei einer Außensteckdose ja möglich wäre.

Gruß Walter

hampshire am 06 Mai 2020 08:11:55

Fang vom Ziel aus an zu denken: Du willst eine tolle Zeit mit Wohnmobilreisen verbringen und da kommt die gute Nachricht gleich zu erst: Das liegt mehr an Dir als an Deinem Fahrzeug. Nun die zweite gute Nachricht: Der Standard auch bei den Anbietern in den untersten Preisklassen ist auf einem so hohen Niveau, dass man diese guten Gewissens kaufen kann. Vieles will dann eben etwas pfleglicher behandelt werden, da die Kombination aus leichter und preiswerter Bauweise mitunter etwas filigraner ist als man das von anderen Alltagsgegenständen oder Möbeln gewohnt ist. Hier und da ein Klappern oder Rasseln wird man in Kauf nehmen müssen - ob das ein Problem ist ist Typsache. Was die Premiummarken versprechen ist eine höhere Qualität in Details und von denen gibt es unzählig viele im Wohnmobilbau. Die Basisfahrzeuge sind allesamt ausgereift - ob Citroen, Peugeot, Fiat, Ford, Opel, Renault, Nissan, Hyundai, Iveco, Mercedes... Natürlich gibt es Unterschiede, haltbar sind die alle.
mein Fazit: Beim Neufahrzeug kann man ruhig bei den preiswerteren Modellen zugreifen wenn das Budget eine wichtige Stellgröße ist. Bei einem Gebrauchten würde ich nicht ohne fachmännische Begleitung kaufen, da so ein Mobil recht komplex ist und es viele Fallstricke geben kann - ob Premium oder nicht.
Achte darauf, dass Dir die Kiste gefällt - Aufteilung, Farbe, Haptik etc. Und darauf, dass sie Deinen Urlaubszweck erfüllt - Format, Gewichtsklasse, Ausstattung etc.


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