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Der perfekte Familien-Teilintegrierte unter 100 000 1, 2


JayTee2312 am 17 Mai 2020 15:43:43

Was ist denn an einem VI so unsicher?

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nightmare am 17 Mai 2020 17:49:44

JayTee2312 hat geschrieben:Was ist denn an einem VI so unsicher?


Du kannst davon ausgehen, daß die Basisfahrzeuge, ob nun Ducato, Transit, Sprinter und wie sie alle heißen, im Vorfeld der Zulassung zahlreichen Crashtests unterworfen wurden und das Führerhaus diesbezüglich im Rahmen des technisch Möglichen auf maximal erreichbare Sicherheit hin konstruiert wurde. Bei einem VI, dessen Vorderfronten im Vergleich zu den vorgenannten Lasteseln nur in homöopathischen Stückzahlen produziert werden, kannst du davon eben nicht ausgehen. Das wäre für mich einer der Punkte gegen einen VI

Grüßle

Nightmare

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Roman am 17 Mai 2020 18:42:52

nightmare hat geschrieben:...Bei einem VI, dessen Vorderfronten im Vergleich zu den vorgenannten Lasteseln nur in homöopathischen Stückzahlen produziert werden, kannst du davon eben nicht ausgehen. Das wäre für mich einer der Punkte gegen einen VI


Richtig. Aber wenn wir schon bei den Wahrheiten sind, sollte man auch nicht verschweigen, dass ein TI gegenüber einem VI in erster Linie mehr Sicherheit im Fahrerhaus bietet. Nun ist der TO aber mit 2 Kindern unterwegs, die auf der Bank im Aufbau sitzen. Und was bei einem Crash mit den Aufbauten passiert, kann jeder in den Unfallberichten nachschauen, in denen aufgebaute Womo verwickelt waren.... :eek: ...in der Regel fällt alles hinter dem Fahrerhaus in sich zusammen...

Wenn man sich also aus Gründen der Sicherheit für einen bestimmten Typ entscheidet, dann müsste man konsequenterweise bei 4 Personen zu einem ausgebauten Kastenwagen greifen. Nur dort ist auch in der zweiten Reihe, eine in Crashtests geprüfte Sicherheit vorhanden.

Ich weiß nicht ob sich der TO dessen bewusst ist....

Gruß
Roman

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Tinduck am 17 Mai 2020 19:08:13

Na ja, auch bei den Kabinen gibt es gewisse Unterschiede. Die meisten werden von den innen verbauten Möbeln zusammengehalten, dieser Aufbautyp verteilt sich bei einem Unfall über die ganze Autobahn.
Selbsttragende Kabinen, wie man sie bei Kabinenherstellern und den meisten Individualausbauern bekommt (ja, auch bei Bimobil... :D ), sind um einiges stabiler und zerlegen sich nicht so schnell. Was die Möbel innen machen, ist die andere Frage, aber das trifft alle Aufbautypen.

Und auch ein Kawa ist nur noch einen Meter lang, wenn der LKW von hinten kommt, wie jedes andere Fahrzeug auch... was zuviel ist, ist halt zuviel.

Der VI sticht leider dadurch hervor, dass das Fahrerhaus genauso stabil oder eher instabil ist wie der ganze Rest hinten.

bis denn,

Uwe

goldfinger am 17 Mai 2020 19:39:08

Ich lese hier nur sporadisch mit und vielleicht gab es diesen Vorschlag schon. Das Problem mit den Betten ist ja, wer im Hubbett schläft darf abends als letztes ins Bett gehen und muss morgens als erstes aufstehen.
Wie wäre es, wenn man den Kindern die festen Betten überlässt, ein Erwachsener schläft im Hubbett und der andere Elternteil schläft auf dem Bett in der umgebauten Dinette? Unser Hubbett ist 1,30m breit. Das ist kompfortabel für 1 Person aber langt m.E. nicht für 2 Erwachsene.


Andreas

PS. Der TE möchte eh keinen VI, also bitte beim Thema bleiben.

Roman am 17 Mai 2020 23:00:04

Tinduck hat geschrieben:...Und auch ein Kawa ist nur noch einen Meter lang, wenn der LKW von hinten kommt, wie jedes andere Fahrzeug auch... was zuviel ist, ist halt zuviel.


Auch da bin ich anderer Meinung, da ein ausgebauter Kawa selbst in diesem Fall mehr Widerstand bietet, als ein aufgebautes Mobil, das hinten in sich zusammenfällt wie ein Kartenhaus. Aber darum geht es ja gar nicht.

Der TO entscheidet sich u.a. aus Sicherheitsgründen für einen TI. Das scheint ihm ja wichtig zu sein und ich nehme an für die ganze Familie. Dann sollte er wissen, dass seine Kid´s bei einem Unfall im TI nicht zwangsläufig besser geschützt sind als in einem VI.

Gruß
Roman

BO1001 am 18 Mai 2020 06:39:53

Zu der Sicherheit des verschiedenen Modelle:
Wenn man sich die unterschiedlichen Tests so anschaut und sich ausmalt, was alles auf der Autobahn (oder wo auch immer) so passieren kann, müsste man sich (da es hier um WoMo's geht) definitiv einen fetten Liner kaufen.....
Das der VI augrund seines Aufbaus und der noch nicht so integrierten Sicherheitssysteme nicht so sicher ist, wie der TI (oder Alkoven), steht ausser Frage und kann man überall nachlesen. Das der TI mit seinem GFK oder Alu-Blech und Sperrholzmöbelbau wiederum nicht so sicher ist, wie ein Kastenwagen dürfte auch jedem klar sein. Das war aber auch gar nicht Thema, ob ich selbst ja anfangs auch wegen dieser Sicherheitsfragen einen VI ausgeschlossen habe.

Zur "äußeren Schönheit" un der vorhandenen inneren Werte (wirklich gut geschrieben... ;) ):
Klar spielt Erfahrung gerade mit WoMo's eine große Rolle und deswegen lese ich mitunter Foren und habe mich mit meinen Fragen hier ja auch an Euch gewandt. Es ist aber nicht so, dass ich noch überhaupt nicht mit Kindern unterwegs gewesen bin und diesbezüglich nicht auch schon Erfahrung sammeln durfte. Gerade in der Anfangszeit weiß ich noch sehr genau, wie das war, welchen Platz man sich im California gewünscht hätte und wie oft ich den Auf- und Abbau ein Wind und Wetter verflucht habe. Letztlich waren es aber immer tolle Kurztrips oder längere Urlaube.

Jetzt reden wir hier von einem TI-Wohnmobil, was im Verlgleich zu unserem Califorina (Studenten WG im Einzelzimmer mit Toilette und Dusche auf dem Gang) einer sehr gut ausgestatten Zwei-Zimmer-Wohnung entspricht. Auf einem Hubbett von 100 cm Breite kann höchstens ein Erwachsener gut schlafen. Das war ja auch der absolut Ausschlußgrund für Carthago und Malibu. Die Kids (die ja auch keine Kleinkinder mehr sind), könnten natürlich auch in den Einzelbetten schlafen oder einer dort und der andere dort.
Das kann ich mir schon gut vorstellen, auch wenn es sicherlich bequemer wäre, wenn zwei Personen auch ein dauerhaft vorhandenes Bett (wie im Alkoven) hätten. Hier heißt es ja nun mal wieder einen Kompromiss zu finden und sich damit (dauerhaft und auch bei schlechtem Wetter) abzufinden.

Würde ich ohne Kinder reisen (das Folge-WoMo in 10 bis 15 Jahren!?) wäre die Suche erheblich einfacher und ich hätte vermutlich schon längst eins bestellt oder vielleicht sogar schon ein gutes Gebrauchtes (unter 7 Meter) gefunden.

CKgroupie am 18 Mai 2020 08:39:19

Wir fahren auch mit 2 Kindern, seit sie 2 und 4 Jahre alt sind und lange Zeit hätten wir auch zu viert überall reingepasst. Aber jetzt sind sie 15 und 17 und mein Sohn (15) ist 1.85m groß und fängt gerade erst an mit dem wachsen. Das musst du auch in deine Gedanken mit einbeziehen, die Kinder bleiben nicht klein und fahren vermutlich trotzdem weiter mit.

Wir sind inzwischen leider nur noch zu dritt, ich und die beiden Kinder, und in unserem Bürstner Nexxo Family (der übrigens nur 6.70m lang und 3m hoch ist) passen die Kinder immer noch locker in den Alkoven von 2.10m x 1.60m und ich schlafe hinten im Querbett luxuriös auf 2.10m x 1.40m.

Eine tolle Heckgarage habe ich auch und eine bequeme Halbdinette mit fünf Plätzen. Klar, das ist für den Winter nicht ideal, aber ich war bisher noch nicht wintercampen, insofern kann ich nicht sagen, dass mich das bisher stört. Es gibt diese Alkoven auch mit Einzelbetten hinten und Halbdinette vorne, also im Grunde genau dein Grundriss, mit dem einen, den Unterschied: Deine Frau und du, ihr könnt auch noch abends im Womo sitzen, wenn die Kinder schon im Bett liegen.

Was größer sein könnte in unserem Womo, ist das Bad. Ein Raumbad ist natürlich ein Traum, aber dafür muss man dann schon 7.50m haben. Das haben die Grundrisse, die du bei den TIs anstrebst aber ebenfalls, oder?

Ich kann mich deshalb nur meinen Vorrednern anschließen: Miete mal beides für eine Woche. Wenn du dann immer noch vom TI überzeugt bist, dann darfst du ihn auch kaufen

cybister am 18 Mai 2020 08:59:25

Bei uns war das absolute Ausschlusskriterium, dass bei fast jedem Hubbett-TI das Bett die Tür versperrt hatte, es sei denn man will auf allen vieren drunter durchkrabbeln. Für uns ein no-go.

BadHunter am 18 Mai 2020 09:02:41

Ich denke, die Sicherheit bei einem Aufbau hängt sehr stark von der Bauweise bzw. dem Aufbau der Wände ab, ob nun TI, VI oder Alkoven.
Besteht der Wandaufbau aus Holzfachwerk und Styropor hat dieser einem Crash nicht wirklich etwas gegenzusetzen... Wenn allerdings ein Gerüst aus Alustreben und dazwischen Hartschaum besteht, so ist die Festigkeit schon wesentlich höher! Man kennt die Bilder von Unfällen einfacher Bauweisen, da bleibt nichts übrig, der gesamte Aufbau und Inhalt verteilt sich auf der Autobahn, ob TI oder Alkoven oder VI.
Ich habe nun nicht nachgesehen, wie z.B. die Skandinavier die Kabe-Wohnwagen und Mobile aufbauen, aber ich habe hier bei Lübeck auf der Autobahn mal vor 2 oder 3 Jahren einen Kabe-Wohnwagen gesehen, der sich überschlagen hat und auf dem Dach lag! Es sah aus, als könnte man den einfach wieder umdrehen, auf die Räder stellen und weiterfahren! Wie es drinnen aussah weiß ich natürlich nicht, aber die Kabine sah äußerlich völlig intakt aus.

Wenn man also gerade beim Aufbau, in dem höchstwahrscheinlich unterwegs die Kinder sitzen, auf eine stabile Bauweise achtet bringt das sicher wesentlich mehr als die Tatsache, welche Aufbauform man wählt.

rkopka am 18 Mai 2020 09:41:13

BadHunter hat geschrieben:Besteht der Wandaufbau aus Holzfachwerk und Styropor hat dieser einem Crash nicht wirklich etwas gegenzusetzen... Wenn allerdings ein Gerüst aus Alustreben und dazwischen Hartschaum besteht, so ist die Festigkeit schon wesentlich höher!

Das bezweifle ich. Die Alustreben sind ja auch auf Gewicht ausgelegt und vermutlich mit entsprechenden Ausnehmungen. Bei entsprechendem Einschlag geben die genauso nach. Hartschaum bricht wahrscheinlich eher, als sich zu verbiegen. Das bringt wahrscheinlich nur bei einem sehr leichten Aufprall einen kleinen Vorteil. Wenn da seitlich mit >20km/h ein Fahrzeug reinfährt, bleibt es evt. an der Bodenplatte hängen oder an den Achsen, aber kaum an den Seitenflächen.
Uns ist der Wohnwagen mal nach Schleudern auf der Seite gelandet. Die Wände haben gehalten, aber die Verbindungen an den Kanten nicht. Die sind einfach weggeklappt. Kein Wunder, eine entsprechende Verbindung wäre ja viel zu schwer und hätte auch kaum etwas, an dem sie sich halten kann. Das einzig feste ist die Bodenplatte.

RK

bhomburg am 18 Mai 2020 09:46:35

BadHunter hat geschrieben:Wenn man also gerade beim Aufbau, in dem höchstwahrscheinlich unterwegs die Kinder sitzen, auf eine stabile Bauweise achtet bringt das sicher wesentlich mehr als die Tatsache, welche Aufbauform man wählt.


Dann landet man bei den Anbietern mit Monochoque-Aufbau (Wingamm, La Strada Nova, Wanner...), Kabinenherstellern wie Ormocar oder US-Mobilen wo das 'Fachwerk' statt aus Holz aus Stahl ist und entsprechend Gewicht auf die Waage bringt. Das ist im Budget bei weitem nicht drin.

CKgroupie am 18 Mai 2020 13:50:04

Hier ist so ein Grundriss von Adria. Finde ich persönlich für eine Familie ideal.
--> Link

morpheus22 am 18 Mai 2020 14:56:42

...oder der baugleiche Challenger C397GA. Wobei, wenn ihm Malibu/Carthago innen gefällt, wird er sich mit Chausson/Challenger schwer tun :wink:
thomas56 hat geschrieben:Suche mal nach Fahrzeugen mit Rundsitzgruppe, gemütlicher geht es eigentlich nicht!
Daran dachte ich auch schon, spontan fällt mir da von EuraMobil Activa ONE 650 HS mit Längsbetten im Alkoven ein, Nachteil Heckgarage sehr klein. Oder halt der Klassiker Dethleffs Alpa 6820, allerdings wird's da mit den 100 k€ eng. ;D Sind beides Alkoven, aber halt mit Hecksitzgruppe. 8) Leider sitzen die Kinder in beiden Fällen ganz hinten :(

CKgroupie am 18 Mai 2020 16:19:50

Die Frankia Alkoven sind auch alle mit Hecksitzgruppe. Aber da wird's dann mit 100k eng. Ich persönlich finde die mit Kindern auch sehr unpraktisch. Keine ne Garage, bauen muss man jeden Abend und beim fahren sicher nicht sehr sicher für die Kinder.

thomas56 am 19 Mai 2020 07:32:59

ich meinte eine vordere Rundsitzgruppe, nicht im Heck. Kenne ich selber aber nur bei Concorde.

morpheus22 am 19 Mai 2020 09:25:59

CKgroupie hat geschrieben:Hier ist so ein Grundriss von Adria.
Genau den hatte er eingangs ausgeschlossen. :wink:
CKgroupie hat geschrieben:Keine ne Garage, bauen muss man jeden Abend und beim fahren sicher nicht sehr sicher für die Kinder.
Nicht alle, der Alpa hat ne große Heckgarage. Ich denke, wenn man zu viert im Cali unterwegs war, ist das immer noch Luxus pur, aber auch Luxuspreis. ;D

Ich denke, wenn der TE Doppelboden und Alde ausklammert, hat er auch mehr Auswahl. :ja:


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