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2 Jahre altes LMC Alkoven - undicht?


levi2 am 10 Mai 2020 22:00:45

Liebe Leute,

dies ist mein erster Beitrag von dem her grüße ich euch alle und hoffe, dass ihr mit mir als kompletten WOMO-Laien etwas Rücksicht habt, wenn ich all zu blöde Fragen stelle :).

Ich habe zwei Fragen an euch.
Ist es außergewöhnlich wenn ein zwei Jahre altes LMC Alkoven im Bereich der Alkovenwölbung / Seitenwand leicht undicht wird? Reparatur sollte ja von LMC aufgrund der Longlife-Garantie übernommen werden.
Darf ich davon ausgehen, dass herausquellende klebrige Dichtungsmasse zwischen Karosserie und Gummileiste, welcher aber noch sehr elastisch und leider auch schmutzanfällig ist, normal ist?

LG und Danke schon mal für die Antworten.

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DoReNo am 11 Mai 2020 00:13:45

Hallo
Es gibt keine blöden Fragen!

1. Es ist außergewöhnlich ungewöhnlich wenn ein 2 Jahre altes WoMo Wassereintritt hat. Also umgehend zum Händler hin und auf Beseitigung dringen sofern noch in Garantie.

2. Dichtungsmittel wie Dekaseal, Dekalin....bleiben weich, das sollen sie auch. Sie schreiben aber auch sehr wenig über den genauen Ort wo wie was und vorallem....bitte Fotos einstellen. Das hilft beim Helfen.

Besides that.......Herzlich Willkommen hier im Forum.

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Mann am 11 Mai 2020 07:07:56

Hallo
Es gibt blöde Fragen! wobei Deine ganz sicher nicht dazugehören.
Es ist nicht so ungewöhnlich, aber natürlich auch nicht an der Tagesordnung wenn ein 2 Jahre altes Womo Wassereintritt hat, man liest diesbezüglich auch immer mal wieder hier im Forum.
Betreffs der Dichtmasse war es bei meinem 1. Womo ( Bürstner) auch so das die Dichtmasse massiv hervorgetreten ist, war sehr unschön und schwer zu entfernen, denke dieses Problem ist aber eher optischer Natur und zeugt von der Sorgfalt im Werk beim Bau.

Du siehst, 2 Antworten, zwei Meinungen, viele Grüße

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levi2 am 11 Mai 2020 08:19:11

Danke schön für die ersten Antworten.

Ich habe euch im drei Fotos angefügt.
1.) Der Bereich des Alkoven wo ich auf der Innenseite in den Ecken erhöhte Feuchtigkeitswerte gemessen habe. Als ich dann mit dem Endoskop beim Lüftungsschlitz reingesehen habe, sah ich geringfügige Feuchtigkeitsrückstände.

2.) Diese Rückstände sind ca. 10 cm lang, 2 cm breit und befinden sich genau an der Verbindung vertikale Seitenwand / Übergang Wölbung Alkoven in den Bettbereich. Auf dem Foto sieht das grauenhaft und rießig aus. In Wirklichkeit verfügt das Endoskop über eine ziemliche Vergrößerung - fragt mich aber bitte nicht nach dem Faktor.

3.) Zeigt den Heckbereich mit der herausquellenden Dichtmasse die schon schwarz geworden ist. Feuchtigkeit auf der Innenwand liegt bei unter 10 % - also von dem her alles okay


LG

rkopka am 11 Mai 2020 09:16:09

levi2 hat geschrieben:2.) Diese Rückstände sind ca. 10 cm lang, 2 cm breit und befinden sich genau an der Verbindung vertikale Seitenwand / Übergang Wölbung Alkoven in den Bettbereich.

Könnte das Kondenswasser sein ? Benutzung mit vielen Leuten bei kaltem Wetter, unzureichende Lüftung ? Nach dem Foto ist das unten !? Wenn es von innen kommt, würde es sich unten sammeln. Aber von außen nur unten Spuren ? Was sagen die Experten ?

RK

Beduin am 11 Mai 2020 09:20:48

War auch mein erster Gedanken, Kondenswasser
Die austretende Dichtmasse ist nur Optisch. Am besten Finger weg lassen, wenn du da unvorsichtig dran gehst kann zu viel weg machen und dann läufts Wasser rein

Dann kommst auch aus Schwaben?

levi2 am 11 Mai 2020 09:33:56

An Kodenswasser habe ich auch schon gedacht, allerdings spricht da eine Sache aus meiner Sicht dagegen...
Ich hab in diesem Bereich mit einem Feuchtigskeitsmessgerät Feuchtigkeiten auf einer Fläche von ca. einem Quadratmeter von rund 35 % gemessen. Das heißt, dass die Feuchte im Aufbau drinnen sein sollte. Wäre es bloss Kodenswasser, so müsste es ja früher oder später verdampfen (oder sehe ich das falsch). Andererseits...ist ja die Isolierung eine XPS Platte. Diese kann keine Feuchte aufsaugen, weshalb falls Wasser aufgrund eines Wassereinbruches vorhanden wäre, dieses dann eigentlich sichtbar sein müsste. Anders wäre es wohl bei EPS. Dann bleibt eigentlich noch die Möglichkeit, dass die Kunfststoffinnenhaut oder der Übergang zwischen Kunststoffinnenwand und XPS Dämmung angesaugt hat.

DoReNo am 11 Mai 2020 09:43:21

Zu den Fotos..
Der Austritt des Dichtmittels ist zwar akzeptabel aber es wurde schlampig gearbeitet denn das hätte man abtupfen können.

Die Feuchtigkeit ... ich glaube nicht dass es Undichtigkeit ist aber es kommt darauf an wie das Alkovenbett aufgebaut ist..das heißt Matratze hinterlüftet ...welcher Lattenrost...regelmässige Lüftung am Morgen und Aufstellen der Matratze.....ist eine Alkovenheizung vorhanden usw.
Ich würde erstmal die Matratze herausnehmen, den Schimmel beseitigen und dann von Außen den Alkoven “beregnen“ und sehen ob innen Wasser eintritt.

..meine 5 cent..

Ps. Bin ich wirklich so vermessen dass ich einen Wassereintritt/Undichtigkeit bei einem mehrere zehntausende Euronen wertigen WoMo in den ersten zwei Jahren für sehr ungewöhnlich halte oder ist die Qualität derselben so grottenschlecht geworden? Es wäre interessant für mich zu erfahren wieviele im Forum diese Undichtigkeiten in den ersten zwei Jahren hatten. Ich habe fast ein bisschen Angst dass dies der Fall sein könnte dass man ...nicht oft aber immer öfter...damit rechnen muß. Nee kann doch nicht sein, oder?

Blöde oder dumme Fragen gibt es nicht da für jeden Fragenden seine Frage wichtig ist.

DoReNo am 11 Mai 2020 09:51:52

..nachdem man bei dem WoMo sehr großzügig und ungleichmässig Dichtungsmasse an anderer Stelle aufgetragen hat ist im Vergleich zur Abdeckleiste am Alkoven sparsamer gearbeitet worden. Wenn ein Wassereintritt da ist würde ich da zuerst drunterschauen.

levi2 am 11 Mai 2020 10:00:23

Also ich habe mit dem Endoskop den gesamten Lüftungskanal inspiziert und so nebenbei durch die Lüftungsschlitze mit Druckluft und Staubsaugern Staub, Harre, und was auch immer sich dort an Dreck angesammelt hat beseitigt.
Nirgendwo sonst ist mir was ungewöhnliches aufgefallen - außer eben an den besagten Ecken. Das Problem habe ich jedenfalls dem Womohändler gemeldet - mal schauen was rauskommt.
Ich kann euch auch gerne auf dem Laufenden halten.

kheinz am 11 Mai 2020 13:23:44

Was die Nähte an unserem Wohnmobil betrifft mache ich da einen etwas außergewöhnlichen Test.
Nach dem waschen des Fahrzeuges trockne ich sorgfältig die Nähte.
Dann nehme ich einen Staubsauger (der auch Wasser saugen kann) auf dessen Düse ich zuerst eine Reduzierung und dann einen Glasklaren Plastikschlauch stecke.
Staubsauger einschalten und mit dem Schlauch, beginnen an der Stelle der Naht wo garantiert keine Undichtigkeit zu finden ist in Richtung vermutete undichte Stelle gleiten.
Im Plastikschlauch kann man die Wasserperlen sehen / nicht sehen die aus dichten / undichten Stellen herausgesaugt werden.
Immer schön langsam und konzentriert kann man sehen wo eine Naht dicht oder undicht ist.

MfG kheinz

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levi2 am 11 Mai 2020 14:21:02

Liebe Leute - erstmals vielen Dank für die vielen netten Antworten.
Puh, offensichtlich gibt es da schon den einen oder anderen der mit der Dichtheit seines Womos zu kämpfen hat. Fühle mich da gleich in guter Gesellschaft aufgehoben ;)
Mir gefällt die Idee mit dem Kondenswasser sehr gut - sie wäre zumindest wünschenswert.
Aber wappnen sollte man sich für den Worst Case. Wisst ihr wie so eine Reparatur beim Fachhändler aussehen könnte. Wahrscheinlich wird zuerst mal die Gummilippe runter gezogen, die undichte Stelle lokalisiert und abgedichtet. Doch wie bekommt man die Feuchtigkeit aus dem Aufbau?
Was eventuell auch noch sein könnte - es gibt ja noch diese horizontale Gummilippe auf dem Alkoven. Stelle mir vor, dass dort die Fuge zwischen dem oberen Teil und dem unteren Teil des Daches ist. Das könnte ja eine Schwachstelle sein.

LG

viking92 am 12 Mai 2020 11:47:33

Hy Levi,

ist der Alkoven mit einem Heizungsstrang versehen?

Diese Stellen traten bei meinem damaligen LMC Alkoven auch auf.
Sie entstanden eindeutig durch Kondenswasser, da der Alkoven nicht beheizt wurde & sich die Luftfeuchtigkeit an den kalten Alkovenecken sammelte.
Hatte im ersten Jahr dann die Alkovenheizung nachgerüstet & seitdem war die Hütte "trocken".

Gruss
Birger

levi2 am 12 Mai 2020 12:22:27

Hi Viking!

Ja, es ist eine Alkovenlüftung vorhanden. Doch ob sie die ordnungsgemäß im Einsatz war, kann ich nicht sagen.
Aber ich habe noch eine weitere Theorie gesponnen.
Was ist, wenn tatsächlich Kondenswasser das Übel ist. Da die Feuchtigkeitsspuren auf beiden Seiten aufgetaucht sind, die rechte Seite aber massiver betroffen ist, könnte es ja sein, dass das Teil auf der rechten Seite über den Winter von der Sonne aufgeheizt wurde - dadurch mehr absolute Luftfeuchte in diesem Eck sich gesammelt und in der Nacht bei Abkühlung an den Wänden vermehrt Kondenswasser gebildet hat.
In den letzten zwei Tagen hat es bei uns jede Menge geregnet, weshalb ich heute in der Früh mit dem Endoskop wieder nach gesehen habe. Nicht ein einziger Tropfen wurde dabei gefunden. Es soll noch in im Laufe der Woche weiter regnen, weshalb ich nun öfters nachschauen kann. Aber sollte sich tatsächlich kein Wasser ansammeln, dann kann man ja fast schon sicher von Kondenswasser ausgehen?
Doch wenn das der Fall ist, wie bekommt man zerstörungsfrei die Restfeuchte aus dem Aufbau raus? Vl. die Alkovenlüftung aufdrehen und ein - zwei Tage laufen lassen?

scubafat am 12 Mai 2020 12:25:28

Kondenswasser! Kaum zu glauben das beide Seiten undicht sind.
Heizen und dann viel lüften!

kapewo am 12 Mai 2020 12:25:52

Auf welcher Seite sind den Eure Köpfe beim schlafen im Alkoven? Rechts oder Links?

levi2 am 12 Mai 2020 13:07:37

Das werden wir erst herausfinden. Aber ich glaube links, da dort das seitliche Fenster ist.

levi2 am 12 Mai 2020 13:11:44

Ich werde ein Entfeuchtungsgerät im Alkoven aufstellen. Bei dem Gerät wird Wasser in einem Tank gesammelt, rauskommen tut trockene Luft. Diesen doch sehr mächtigen Luftstrahl werde ich auf die Eckbereiche ausrichten. Spätestens am WE weiß ich dann, ob aufgrund der vorhergesagten Regenfälle tatsächlich Wasser reinkommt und zweitens ob die gemessene Feuchte in den Wänden abnimmt.
Das hört sich doch nach einem Plan an :)

Danke nochmals für die nützlichen Tipps :)

duesselman am 12 Mai 2020 13:41:56

levi2 hat geschrieben:Das hört sich doch nach einem Plan an :)


Dann mach bei der Aktion aber die Fenster zu sonst strömt ständig feuchte Außenluft nach die du dann erneut entfeuchtest.

viking92 am 12 Mai 2020 15:06:24

Hy Levi,

hab meine Fotos von 2009 nochmal durchgeschaut.
So sah es damals bei unserem nach der ersten Saison aus.
Im Alkoven schliefen damals meine beiden Zippen & die feuchten Stellen stellte ich im Herbst fest.
Ursächlich war die fehlende Strangheizung & falsche Belüftung.
Pubertierende Mädels mochten es damals halt nicht so kalt beim schlafen :wink:

Gruss
Birger



levi2 am 12 Mai 2020 16:00:08

Hallo Birger!

Super - Danke für die Fotos! Besonders das Eckfoto begeistert mich (sorry dafür) da es ähnlich aussieht wie bei mir.
Juhu, somit wird die Vermutung immer mehr bestätigt, dass es sich um Kondenswasser handeln könnte.

Ich zerlege nun am WE den Lüftungskanal, werde den Schimmel reinigen und die Entfeuchtungsmaschine aufstellen.
Gerne schieße ich dann ein paar Fotos und werde euch auf dem Laufenden halten.
LG


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