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Eine unendliche Geschichte 1, 2, 3


JMaduk am 19 Mai 2020 21:58:12

Liebe Community,

meine Freundin und ich haben uns bei einem Händler "unseres Vertrauens" auf der Messe ein Wohmo geordert. 9 Monate gewartet und gezittert aufgrund der aktuellen Situation. Seitens des Händlers keinerlei Information.

Es handelt sich um einen Dethleffs I 7051 EBL, Baujahr 2020.

Dann endlich der Anruf, es wäre da. Hocherfreut dann heute zum Händler gefahren und bitter enttäuscht worden.

- Die Garage ist halb so große wie auf der Messe bestellt
- Beim Schlafbereich ist das Bett niedriger, sowie die Oberschränke gänzlich anders aufgebaut.

Mit dem geänderten Bett bzw. den Oberschränken würden wir noch klar kommen, allerdings nicht mit der Garage. Hier haben wir bereits für unseren Hund eine Hundebox anfertigen lassen und einen E-Roller gekauft, der reingepasst hätte. Mit dem Verkäufer selbst sind wir damals an die Heckgarage und haben sie ausgemessen, um sicher zu gehen.

Nun ist es aber so, dass der Verkäufer auf der Messe bei der Bestellung einen Haken nicht gesetzt hatte. Daher bei Dethleffs falsch bestellt. Die Version, die uns auf der Messe gezeigt wurde, war wohl nur eine Option, nicht Standard. Das wusste der Verkäufer angeblich nicht. Aufpreis wären 349.- € gewesen und wir hätten unser Traummobil, so wie wir es gesehen und bestellt hatten. Jetzt ist es für uns gänzlich unbrauchbar.

Sachverhalt sieht also so aus, dass wohl Aussage gegen Aussage steht. Die Version, wie sie der Händler nun auf dem Hof stehen hat, hatten wir weder auf Bildern, noch irgendwo auf der Messe gesehen. Dennoch habe ich so unterschrieben, wie es auf dem Vertrag steht. Und dort ist die Option nicht gesondert ausgeschildert. Auf der Messe haben wir viele Bilder und Videos gemacht, welche als Beweis aber wohl nicht viel standhalten werden. Als Zeuge habe ich meine Freundin, die dabei war.

Hatte jemand schon einen ähnlichen Fall - und was kam dabei raus?

Beste Grüße,
Jay


DoReNo am 19 Mai 2020 22:20:26

Hallo
Juristische Auskünfte darf/sollte man als Nicht-Rechtsanwalt nicht geben. Dafür sind Rechtsanwälte zuständig.

Meine 5 Cent ...
Wenn Ihre Freundin bestätigen kann dass die Garage ein kaufentscheidendes Merkmal des WoMos war dann würde ich das Fahrzeug nicht abnehmen.
Wenn Sie mit dem Verkäufer zusammen die Garage ausgemessen haben war dies auch für den Verkäufer ersichtlich und klar dass die Größe der Garage wichtig für Sie ist wenn nicht sogar kaufentscheidend.
Vielleicht ist dieser sogar auf den Fotos mit drauf beim fotografieren der Garage?

Wie gesagt..ich würde das WoMo nicht abnehmen. Aber das ist nur meine Meinung weil es offensichtlich ein Fehler des Verkäufers war..zumindest aber Falschberatung wenn er Sie nicht darauf hingewiesen hat dass diese Garage aufpreispflichtig ist.

Mein Rat..
Sprechen Sie mit einem Anwalt.

Viel Glück.

JMaduk am 19 Mai 2020 22:38:11

DoReNo hat geschrieben:Hallo
Vielleicht ist dieser sogar auf den Fotos mit drauf beim fotografieren der Garage?
Viel Glück.


Super, danke für den Beitrag. Auch wenn er von einem Nicht-Rechtsanwalt kommt, finde ich die Meinung super.

Bilder sind wir gerade nochmals durchgegangen - leider ist er nicht mit drauf.

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WomoToureu am 20 Mai 2020 00:29:02

JMaduk hat geschrieben:... Dennoch habe ich so unterschrieben, wie es auf dem Vertrag steht. Und dort ist die Option nicht gesondert ausgeschildert. Auf der Messe haben wir viele Bilder und Videos gemacht, welche als Beweis aber wohl nicht viel standhalten werden. Als Zeuge habe ich meine Freundin, die dabei war....


Zunächst einmal hätte ich an Deiner Stelle wenn mir die Maße der Heckgarage so wichtig wären, diese in den Vertrag aufgenommen. Letztlich wird der schriftliche Vertrag zählen und nicht die "Aussagen" der Personen, in der Regel steht im Vertrag, dass technische Änderungen in gewissem Maße möglich sind und kein Mangel darstellen usw.

Normalerweise steht am Messemodell immer ob und welche Optionen das Modell hat, hast Du davon Fotos ?

So wie ich das sehe wurde das geliefert was Du ( schriftlich ) bestellt hast, wenn ich Dich richtig verstehe. Da wird sicherlich auch ein Anwalt kaum helfen können, nur mal so meine Meinung.

herbstfrau am 20 Mai 2020 07:26:13

Das ist so ärgerlich. Da freut man sich monatelang sein neues Fahrzeug und dann das.
Das tut mir sehr leid für Euch

Vielleicht gibt es ja auch eine gütliche Einigungsmöglichkeit.
Dass der Händler das Fahrzeug behält und ihr ein neues bei ihm bestellt.
Er bekommt das bestimmt verkauft.

Ansonsten bleibt wohl nur, es selbst zu verkaufen und dann neu zu bestellen.

DoReNo am 20 Mai 2020 09:18:49

Hallo
Wie geschrieben..ich bin kein Anwalt aber habe 24 Jahre als Sekretärin in einer Anwaltskanzlei gearbeitet.

Es gibt so etwas wie einen Anscheinsbeweis. Dieser ist in dem vorgegebenen Fall damit erbracht, dass der Käufer maßgefertigte Hundebox und Roller erworben hat. Außerdem hat der Verkäufer anscheinend nun selbst zugegeben, das er zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht darüber informiert war dass das in der Ausstellung stehende Fahrzeug in der Basisausführung die große Garage nicht hat, sondern diese eine mit Aufpreis zu zahlende Option ist. Ich würde als Käufer davon ausgehen, dass ich einen Hinweis hierauf bekomme.

Wir alle wissen, dass die Vertreter der WoMo-Hersteller auf Messen oft alles andere als kompetent sind und die dort abgestellten WoMos für diese manchmal “unbekannt“ sind. Wir haben bei Fragen schon die seltsamsten Antworten bekommen. Meistens jedoch müssen sie erstmal in ihren eigenen Katalogen herumsuchen.

Ich glaube hier uneingeschränkt dem Käufer.
Und wie gesagt...meiner Einschätzung nach....ist auch ohne die Zeugin ( Freundin ) der Anscheinsbeweis erbracht durch den dem Kauf folgenden Erwerb des Rollers und der Hundebox.

Natürlich kann bzw sollte man zuerst eine gütliche Einigung versuchen wie z.B. eine Neubestellung durch den Händler und Aufzahlung der Option der größeren Garage.

Und noch einmal..ich würde das WoMo NICHT abnehmen.
Das Verschulden liegt beim Verkäufer.

Als Kunde kann ich doch wohl im Verkaufsgespräch davon ausgehen dass dieser mich darauf hinweist was an dem Ausstellungsfahrzeug extra bezahlt werden muß und was Standart ist und wenn dann noch die Garage extra vom Käufer ausgemessen wird wäre ja wohl in diesem Moment der Verkäufer spätestens dann verpflichtet, darauf hinzuweisen, dass die große Garage aufpreispflichtig ist.
Für was sind diese denn sonst da?

Viele Grüsse

WomoToureu am 20 Mai 2020 10:07:04

DoReNo hat geschrieben:Und noch einmal..ich würde das WoMo NICHT abnehmen..... Das Verschulden liegt beim Verkäufer....
Als Wohnmobil Kollege sehe ich mich gedrängt den TE vor diesem "Rat" eindringlich zu warnen.

Es gibt ausreichend höchstrichterliche Urteile, dass jedem Kunden gewisse Sorgfaltspflichten zuzumuten sind. Weder ein fiktives Foto mit dem Verkäufer in einer Garage noch der Kauf einer Hundebox gibt Anlass zu der Annahme, dass der Kunde ein vergrößerte Heckgarage bestellt hat.

Die Nichtabnahme des bestellten Fahrzeugs ist ein Vertragswidriges Verhalten mit entsprechenden Folgen. Wenn wir mal annehmen, das Fahrzeug steht jetzt 3 - 4 Jahre beim Händler und der TE verliert den Rechtsstreit, wovon ich bei der derzeitigen Schilderung fest von ausgehe, hat der TE einen riesigen Schaden.

In diesem Fall wäre dann eine Rechtliche Beratung sicherlich notwendig, wobei ich jedoch keinerlei Aussicht für den TE sehe.

topolino666 am 20 Mai 2020 10:16:33

Mich erstaunt der Trödtitel: "Eine unendliche Geschichte" - was ist daran (aus bisheriger Sicht) unendlich?

Habt Ihr schon online geschaut ob "Euer" Plan-Fahrzeug irgendwo angeboten wird, dann sollen es die Händler untereinander `tauschen´.

OT-weitergedacht: Mit welchem zGG habt Ihr das Fahrzeug bestellt?
Ein VI mit 7,40 m mit Roller und Hundebox in der Garage und Leergewicht (bei ein paar Anzeigen mal schnell durchgeklickt) so um die 3300 kg ist nicht 3,5 t - fahrbar :!:
(aber auch solche Fahrzeuge werden im Netz angeboten!!)
:arrow: Nicht dass Euer Händler auch da den Haken falsch gesetzt habt und Ihr macht die nächste Baustelle auf! :twisted:

dramme73 am 20 Mai 2020 10:22:02

Hallo,

Entscheidend ist , was bewiesen werden kann. Und was das Gericht als Beweis anerkennt.

Qualitätstufen des Beweises: 1. Schriftform
2. Zeugenaussagen (wobei es darauf ankommt, ob das Gericht diesen anerkennt

Alles andere ist Kaffeesatzleserei.

Gehe zum Rechtsanwalt.

palstek am 20 Mai 2020 10:22:18

Ich sehe das so wie DoReNo, würde aber in Anbetracht der Summen auch einen Anwalt einschalten, der sich mit Wohnmobilrecht auskennt (googeln nach diesem Begriff hilft!).

Wenn ich auf einer Messe genau so ein Fahrzeug wie das ausgestellte kaufen will und dies auch dem Verkäufer klar mitteile, sollte ich erwarten können, dass der Verkäufer diesen Wunsch auch umsetzt. Wie um alles in der Welt soll ich als Käufer denn wissen, was im System des Herstellers angekreuzt werden muss, um genau dieses Fahrzeug zu erhalten? Und wenn ich mich für einen Neukauf entscheide, sind mir viele Aspekte des Fahrzeugs wichtig - Sitze, Betten, Schränke, kleine Details.... es ist weltfremd zu verlangen, all diese Aspekte, Maße, Designs etc. in einen Vertrag aufzunehmen, und erst recht, wenn das Wunschfahrzeug bereits vor einem steht und man sagen kann: "Das da will ich".

Grüße
Frank

tztz2000 am 20 Mai 2020 10:25:57

WomoToureu hat geschrieben:Es gibt ausreichend höchstrichterliche Urteile, dass jedem Kunden gewisse Sorgfaltspflichten zuzumuten sind.

Das stimmt.... aber in diesem Falle sicher nicht! Wie hätte der Kunde denn überprüfen sollen, dass der Verkäufer das Häkchen vergessen hat? Und offenbar sind beide auf der Messe davon ausgegangen, dass es sich um eine Standard-Ausführung handelt. Wenn natürlich die falschen Masse der Heckgarage in der Auftragsbestätigung stehen sollten, dann hätte der Kunde tatsächlich schlechte Karten.

Bevor ich jetzt juristischen Beistand suche, würde ich versuchen, den Händler bei seiner "Ehre" zu packen (ich hoffe, er hat eine! :D ) und sinngemäss sagen.... also nicht ganz so flapsig: Junge, Dein Verkäufer hat hier Mist gebaut.... Du bist dafür verantwortlich.... und jetzt schauen wir, wie wir die Kuh vom Eis kriegen!

Wenn's dann doch zum Rechtsstreit kommt.... es muss sich ja feststellen lassen, welche Fahrzeuge in welcher Ausführung auf der Messe ausgestellt waren

WomoToureu am 20 Mai 2020 10:50:50

tztz2000 hat geschrieben:...Wie hätte der Kunde denn überprüfen sollen, dass der Verkäufer das Häkchen vergessen hat? ... es muss sich ja feststellen lassen, welche Fahrzeuge in welcher Ausführung auf der Messe ausgestellt waren


Also wenn ich "Dethleffs I 7051 EBL" kann ich mir das Fahrzeug ansehen, mit einer kleinen Heckklappe eindeutig abgebildet. Auf Messen stehen viele Fahrzeuge, dass der TE eine große Heckklappe wollte läßt sich am vorhandensein eines Wohnmobils mit großer Heckklappe meines Erachtens nicht schlüssig ableiten. Somit hat der Verkäufer auch "kein Häkchen " vergessen.

Nur meine Meinung - sorry.

chrisc4 am 20 Mai 2020 10:55:01

Das ist sehr ärgerlich!
Du solltest schriftlich deinen Unmut äußern und um eine den Mangel genau beschrieben. Eine Frist zu setzen wäre sinnvoll aber wohl kam realisierbar.

Ich habe auch Ärger mit meinem neuen Wohnmobil (Bürstner), nagelneu und schon defekt, seit drei Wochen steht es in der Werkstatt, Ersatzteile kommen nicht bei! Eine Endkontrolle gibt es offensichtlich nicht mehr! :twisted:
Corona ist Schuld?? :roll:

fschuen am 20 Mai 2020 11:00:48

Ich verstehe den Titel auch nicht. So gedacht, anders bestellt. Ist dann gekommen wie bestellt, nicht wie gedacht. Ziemlich endlich.

Ein sinnvoller Weg aus dem Schlamassel besteht darin, sich mit dem Verkäufer zu einigen. Anders verkaufen, tauschen, neu bestellen. Das kostet Geld und Zeit, führt aber irgendwann zu einem Ergebnis. Zum Anwalt würde ich erst rennen, wenn wirklich alles zu spät ist. Kostet auch Geld und Zeit, aber das Ergebnis entspricht nie den Wünschen; zumindest kommt kein Womo bei raus.

Gruss Manfred

ManfredK am 20 Mai 2020 11:23:55

1. Fragestellung: Gab es zum Zeitpunkt der Bestellung einen Katalog/Preisliste
2. Fragestellung: Gab es eine Auftragsbestätigung durch den Händler? Wenn ja - wie wurde das Fahrzeug darin beschrieben

heiinjoy am 20 Mai 2020 11:35:05

Hallo Jay,

ich denke das ist ein Fall für einen Fachanwalt wie z.B. unser Mitglied in Bad Hersfeld.
Er vertritt mich auch gerade. Geht alles über Mail bezw. Telefon.

Viele Grüße

Heiinjoy

jochen-muc am 20 Mai 2020 11:43:35

JMaduk hat geschrieben:Das wusste der Verkäufer angeblich nicht.
Beste Grüße,
Jay


WIe ist den diese Info an Dich herangetragen worden ?

Mündlich oder schriftlich ?

Wenn Schriftlich hättest Du etwas in der Hand um Deine Aussage belegen zu können und damit a bissal bessere Karten (würde ich meinen)

xiquadrat am 20 Mai 2020 11:44:59

JMaduk hat geschrieben:Dann endlich der Anruf, es wäre da. Hocherfreut dann heute zum Händler gefahren und bitter enttäuscht worden.

- Die Garage ist halb so große wie auf der Messe bestellt
- Beim Schlafbereich ist das Bett niedriger, sowie die Oberschränke gänzlich anders aufgebaut.


Sowas ist natürlich schon mehr als ärgerlich. Und die Enttäuschung auch sehr verständlich. Ich denke, du mußt dir jetzt darüber im Klaren werden was du möchtest. Einen Kompromiss mit dem Verkäufer suchen, oder aus dem Vertrag rauskommen.

Wenn du partout versuchen möchtest aus dem Vertrag auszusteigen, weil du keine Möglichkeit siehst, die Situation mit dem Verkäufer konstruktiv zu lösen, dann stell sofort jegliche Kommunikation mit dem Verkäufer ein, geh' so schnell wie möglich zum Anwalt, lasse dich beraten, und lass' gegebenenfalls den fortan kommunizieren.

Da hilft jetzt auch kein Forum, die Ratschläge können sowieso höchstens allgemeiner Natur sein. Alles andere ist eh' meh !
Nachteil daran ist eben, dass du möglicherweise ein Prozessrisiko trägst, und auch im Erfolgsfall zwar aus dem Vertrag draussen bist, aber kein Womo hast.

Andererseits finden sich ja vielleicht doch noch Ansätze wie sich die Situation so lösen läßt, dass beide Seiten damit leben können. Zumal der Verkäufer ja auch schon einen Irrtum eingestanden hat, da könnte man wohl auch ein gewisses Entgegenkommen erwarten.

chrisc4 am 20 Mai 2020 12:07:45

Jetzt sollte der Händler reagieren und dir einen Vorschlag machen, wie er das Problem lösen möchte.

Bei großen Dethleffs Händlern z.B. Güma gibt es zahlreiche aktuelle Fahrzeuge im Bestand, eventuell ist es etwas dabei, mit dem ihr euch anfreunden könntet?
Nur so eine Idee, wenn ihr nicht nochmals neu bestellen und warten wollt und aus dem Vertrag herauskommt.

Gruß
Hans

Birdman am 20 Mai 2020 12:08:32

Was mir nicht so ganz klar ist: was bedeutet "... die Garage ist halb so groß wie bestellt ..." genau? Ist sie wegen des tieferen Bettes nur halb so hoch oder geht es "nur" um eine kleinere Türe?
Persönlich würde ich zusammen mit dem Händler erstmal beim Hersteller klären lassen, ob eine nachträgliche Umkonfiguration im Werk möglich wäre. Wird dann sicherlich mehr als die € 349.- kosten und auch nicht gleich nächste Woche erfolgen können, aber zumindest wäre es eine Aussicht auf Dein Wunschmobil.

Rockerbox am 20 Mai 2020 12:17:02

Also das einzige, was ich auf der Dethleffs-Seite unter dem Typ I 7051 EBL als Option finde ist "Bett hochgesetzt" für € 349,--

Hört sich für mich so an, als ob die Einzelbetten jetzt niedriger sind und deswegen (vermutlich) die Garage niedriger ist als vom TE gewünscht. Am Grundriss selber wird sich da nichts ändern.

Rockerbox am 20 Mai 2020 12:22:39

Was mich noch ein wenig irritiert:

der TE schreibt "Das Bett", der Typ "EBL" hat doch EinzelBetten, der Typ "DBx" hat ein Doppelbett.

Was hat der TE denn nun?

Administrator am 20 Mai 2020 12:31:51

Ob schon ein Roller gekauft wurde - oder der Verkäufer auf der Messe eventuell etwas anderes erzählt,
oder einen Haken zu setzen vergessen hat - wird vor Gericht wenig Gewicht haben. Richter neigen
dazu, den Weg zu gehen, der die wenigste Arbeit macht - und da es einen Vertrag gibt, zählt für den
Richter auch nur das.


Rockerbox hat geschrieben:Also das einzige, was ich auf der Dethleffs-Seite unter dem Typ I 7051 EBL als Option finde ist "Bett hochgesetzt" für € 349,--

Hört sich für mich so an, als ob die Einzelbetten jetzt niedriger sind und deswegen (vermutlich) die Garage niedriger ist als vom TE gewünscht. Am Grundriss selber wird sich da nichts ändern.

Sollte das so sein, ist vermutlich der Weg zu einer kleinen Wohnmobilbau-Firma (oder einem Tischler), um das Bett einfach nachträglich höher zu setzen,
günstiger, als ein verlorener Prozess.

Rockerbox am 20 Mai 2020 12:33:55

Administrator hat geschrieben: Sollte das so sein, ist vermutlich der Weg zu einer kleinen Wohnmobilbau-Firma (oder einem Tischler), um das Bett einfach nachträglich höher zu setzen,
günstiger, als ein verlorener Prozess.


Ja, aber das alleine wird nicht reichen, da muss zumindest auch noch eine größere Garagentür eingebaut werden, das dürfte schon ein wenig mehr Aufwand sein, aber sicher auch machbar.

amino am 20 Mai 2020 12:40:15

Hey,
Wenn doch sonst alles passt ....
Bett Höher legen und größere heckgaragetür einbauen (bzw einbauen lassen zwecks Garantie)

Alles andere zieht sich sowas von in die Länge und der Stress etc.

Fehler passieren und es gibt immer eine Lösung auch ohne Anwalt.
Kann das echt nicht mehr hören , dieses sofort zum Anwalt rennen .

xiquadrat am 20 Mai 2020 12:44:17

Rockerbox hat geschrieben:[
Ja, aber das alleine wird nicht reichen, da muss zumindest auch noch eine größere Garagentür eingebaut werden, das dürfte schon ein wenig mehr Aufwand sein, aber sicher auch machbar.

denke ich auch. Und immer noch wesentlich günstiger als ein verlorener Prozess, von der Nerverei gar nicht erst zu reden. Und wenn sich möglicherweise der Händler auch noch dran beteiligt, dürfte sich das Ungemach insgesamt in Grenzen halten.

Leberkas am 20 Mai 2020 12:47:30

Wenn ich betrogen werde gehe ich zu einen Anwalt und versuche mein Recht zu erhalten. In deinen Fall sehe ich aber keinen Betrug sondern ein Kommunikationsproblem zwischen Käufer und Verkäufer. Anwalt und Gericht = Kosten, langjähriger Ärger, ungewisser Ausgang. Nicht immer gleich drohen, rede mit dem Mann und findet eine Lösung. Notfalls nimm das Teil und verkaufe es selber, ohne es vorher zugelassen zu haben. Macht aber der Händler vermutlich auch für dich. Ärgerlich ist dann nur die Wartezeit auf ein neues Fahrzeug.

goldfinger am 20 Mai 2020 13:35:29

Ich denke, hier wurden Fehler auf beiden Seiten gemacht. Bei Lesen der Sonderausstattung müsste Euch doch der Punkt "Bett hochgesetzt 349,-" aufgefallen sein.

Falls Ihr noch mit dem Händler redet, würde ich ihn um ein Angebot für einen Umbau bitten. D.h. Bett hochsetzen, 2 große Klappen und die passenden Schränke. Vorausgesetzt das Angebot klingt akzeptabel, würde ich vorschlagen die Kosten 50/50 zu teilen.
Ob Ihr vor Gericht Recht bekommt ist unsicher, aber eines ist sicher, es dauert und das Fahrzeug verliert an Wert.


Andreas

kamann am 20 Mai 2020 15:01:48

Hallo:
Mein Womo war bei der Übergabe auch anders als im Prospekt. Der Verkäufer war ganz schnell bei der Sache und zeigte mir auf der Rückseite vom Prospekt den Satz Änderungen vorbehalten!
ich ließ dann irgend Jemand beim Hersteller nachfragen, ob des Womo so ausgeliefert Wird wie im Prospekt abgebildet. Die Antwort per e-mail vom Hersteller: Die Bilder wurden von der Vorserie gemacht und die Ausstattung mitlerweile geändert. Diese Änderung wurde den Händlern aber mitgeteilt.
Mit dieser e-mail hatte sich meine Position wesentlich verbessert
So bekam ich dann einen Ausgleich für meinen Ärger!!
mfG KH

Helmchen am 20 Mai 2020 15:27:43

Damit Du Dich nicht noch einmal über das Fahrzeug ärgerst, würde ich dringend das mit dem Gewicht klären. Das Mobil scheint schon jetzt ziemlich an der Grenze der Überladung zu sein.
Ich meine das, wegen Hundebox und insbesondere des E-Rollers. Unterschätze das nicht. Wenn ich das richtig sehe, hast Du bei 3,5t in "fahrbereitem Zustand" nur noch 340kg. Viel ist das nicht.
Nur mal so meine Gedanken.

Columbiane am 20 Mai 2020 17:04:11

Wir sind hier alle keine Juristen und insofern würde ich bevor ich etwas unternehme oder die Abnahme oder den Kauf des WoMos verweigere juristischen Rat einholen. Das kann man wohl relativ günstig beim Verbraucherschutz oder, wenn man keine Rechtschutzversicherung hat, bindet man eben mal die 200 € für eine Rechtsberatung ans Bein. Das sind peanuts im Vergleich zum Kaufpreis oder was schlimmstenfalls aus der ganzen Sache entstehen kann.

nanniruffo am 20 Mai 2020 17:38:25

Helmchen hat geschrieben:Damit Du Dich nicht noch einmal über das Fahrzeug ärgerst, würde ich dringend das mit dem Gewicht klären. Das Mobil scheint schon jetzt ziemlich an der Grenze der Überladung zu sein. Ich meine das, wegen Hundebox und insbesondere des E-Rollers...Wenn ich das richtig sehe, hast Du bei 3,5t in "fahrbereitem Zustand" nur noch 340kg.


War hier irgendwo von 3,5 Tonnen die Rede ?

Tom

dieter2 am 20 Mai 2020 17:45:51

Das kommt wenn man unvorbereitet ein Womo bestellt,da ruscht schon mal eine Option durch.
Meist auf Messen, da muß alles schnell gehen.

Als wir unser Womo neu gekauft habe sind wir,meine Frau und ich,gefühlte tausend Mal die Optionsliste durchgegangen.
Unsere Liste haben wir mit der Bestellliste und Auftragsbestätigung vom Händler abgeglichen,da fehlte auch nichts.

Helmchen am 20 Mai 2020 17:46:51

Du hast natürlich Recht. Bei meiner Recherche nach dem Fahrzeug bin ich auf 3,5-Tonner gestoßen und habe wohl unterstellt, dass das hier wohl auch so ist. Gibt es wohl in verschiedenen zGGs.

Ich nehme meinen Beitrag zurück und wünsche dem TE eine gute Lösung für sein Problem.

rolf51 am 20 Mai 2020 17:56:24

Hallo,
da bin ich bei Dieter2.
Der Betrag für ein neues Wohnmobil ist nicht klein, da wälze ich vorher die Preisliste und Zubehörkataloge lange durch und löchere den Verkäufer.
Würde auch versuchen mit dem Händler für einen Umbau einig zu werden.

starlight am 20 Mai 2020 18:09:50

Administrator hat geschrieben:Ob schon ein Roller gekauft wurde - oder der Verkäufer auf der Messe eventuell etwas anderes erzählt,
oder einen Haken zu setzen vergessen hat - wird vor Gericht wenig Gewicht haben. Richter neigen
dazu, den Weg zu gehen, der die wenigste Arbeit macht - und da es einen Vertrag gibt, zählt für den
Richter auch nur das.
.


Lieber Admin,
Die wenigste Arbeit hat ein Richter mit einem Vergleich oder einer Klagerücknahme nach mündlicher Verhandlung. Das ist der Weg, den Richter regelmäßig anstreben. Zu einem Anerkenntnis seitens des Verkäufers wird es wohl ohnehin nicht kommen.

JMaduk am 20 Mai 2020 20:38:32

Leberkas hat geschrieben:Kommunikationsproblem zwischen Käufer und Verkäufer
chrisc4 hat geschrieben:Eine Endkontrolle gibt es offensichtlich nicht mehr!
Hey,

und erstmal vielen herzlichen Dank für die vielen Kommentare!!

Ich versuche mal so gut es geht alle entstandenen Fragen zu beantworten.

Was den Titel betrifft: Ich hatte erst die ganze Geschichte aufgeschrieben. Da das aber ein sehr langer Text wurde, habe ich 3/4 wieder gelöscht. Den Titel nicht angepasst.

U.A. ging es darum, dass meine Freundin und ich, beide 31 Jahre alt, seit genau 10 Jahren auf ein Wohnmobil hingespart haben. Damit wollte ich mir ein Kindheitstraum erfüllen und mit meinem Vater nach Neapel fahren (zum Glück weiß er von dem Ganzen nichts…). Das letzte gesamte Jahr haben wir damit verbracht, WoMos anzuschauen und probezufahren. Wir waren auf einigen kleinen Messen, gekauft aber dann auf der Caravan Salon in Düsseldorf. Was uns in dem Jahr bei Händlern widerfahren ist, habe ich in einem anderen Thread einmal beschrieben. Nur so viel: Ich war schockiert, was da auf dem Markt passiert.

herbstfrau hat geschrieben:Vielleicht gibt es ja auch eine gütliche Einigungsmöglichkeit.
Die würden wir sehr anstreben. Es ist nur leider so, dass uns von dem Laden einfach keiner zurückruft. Wenn ich anrufe ist niemand da, zu Tisch, oder im Gespräch. Selbst als der Sachverhalt klar war und mir versprochen wurde, dass es geklärt wird, kam nix. Als ich dann heute anrief hieß es: "Der Chef hat heute frei". Das wusste gestern wohl noch niemand.

DoReNo hat geschrieben:Wir alle wissen, dass die Vertreter der WoMo-Hersteller auf Messen oft alles andere als kompetent sind und die dort abgestellten WoMos für diese manchmal “unbekannt“ sind.
Dasselbe hat der Vertriebsleiter auch gesagt. Aber leider ist das deren Job. Wegen genau solch einer Inkompetenz sitzen wir jetzt dumm da.

DoReNo hat geschrieben:Als Kunde kann ich doch wohl im Verkaufsgespräch davon ausgehen dass dieser mich darauf hinweist was an dem Ausstellungsfahrzeug extra bezahlt werden muß und was Standart ist
Tja, das dachte ich auch. Bisher hat der Inhaber des Ladens (welcher auch der Verkäufer auf der Messe war) sich noch gar nicht gemeldet. Nach Unterschrift war hier die Sache gegessen.

WomoToureu hat geschrieben:
In diesem Fall wäre dann eine Rechtliche Beratung sicherlich notwendig, wobei ich jedoch keinerlei Aussicht für den TE sehe.
Das werde ich versuchen zu vermeiden. Allerdings habe ich auch eine Rechtsschutz, daher mache ich mir um die Anwaltskosten (erstmal) keine Sorgen.

topolino666 hat geschrieben:Habt Ihr schon online geschaut ob "Euer" Plan-Fahrzeug irgendwo angeboten wird, dann sollen es die Händler untereinander `tauschen´.
Ich bin gestern gleich ins Netz und habe geschaut und tatsächlich einen gefunden. Zwar meinte der Verkäufer, dass er sich sofort darum kümmert, wusste aber von meinem Inserat, welches ich in 2 Minuten Handy-Suche hatte, nichts… ist allerdings ein 19er Modell.

topolino666 hat geschrieben:OT-weitergedacht: Mit welchem zGG habt Ihr das Fahrzeug bestellt?
Ist tatsächlich ausgeschrieben als 3,5T, allerdings mit Auflastung auf 4,25T. Den Führerschein habe ich (auch extra hierfür) während der Wartezeit gemacht.

topolino666 hat geschrieben: Nicht dass Euer Händler auch da den Haken falsch gesetzt habt und Ihr macht die nächste Baustelle auf!
Ist die Frage, WER die Baustelle hier aufgemacht hat :?

palstek hat geschrieben:Wie um alles in der Welt soll ich als Käufer denn wissen, was im System des Herstellers angekreuzt werden muss, um genau dieses Fahrzeug zu erhalten? Und wenn ich mich für einen Neukauf entscheide, sind mir viele Aspekte des Fahrzeugs wichtig - Sitze, Betten, Schränke, kleine Details....
Ich habe es versucht so zu erklären: Wenn ich einen Benz auf einer Messe kaufe, der über 80K kostet, dann hat der Verkäufer hier beim Feld "Heckspoiler" das Häkchen nicht gesetzt und so ans Werk geschickt. Aus Sicht des Werkes wurde alles richtig gebaut und geliefert. Der Käufer hat auf der Messe den Vertrag auch so unterschrieben. Nur wie soll der Käufer wissen, dass der Heckspoiler bei diesem Modell eine Option war, welche auf dem Vertrag explizit drauf stehen sollte? Dazu kommt, dass der Heckspoiler vom Käufer ausgemessen wurde, während der Verkäufer nebendran stand…

tztz2000 hat geschrieben:Wenn natürlich die falschen Masse der Heckgarage in der Auftragsbestätigung stehen sollten, dann hätte der Kunde tatsächlich schlechte Karten.
Steht es nicht, hätte aber bei der Option wie von uns gewollt stehen müssen. Aber wieder: Woher sollen wir das wissen? Wenn wenigstens die Maße der falschen bzw. Standard-Garage drauf stehen würden, hätten wir ja etwas sagen können.

tztz2000 hat geschrieben:es muss sich ja feststellen lassen, welche Fahrzeuge in welcher Ausführung auf der Messe ausgestellt waren
Hier habe ich Dethleffs heute zu angerufen und sie gebeten, mir eine Auflistung der Fahrzeuge zu geben, die auf der Messe ausgestellt waren. Bei den beiden von Pulse Modellen war jeweils die große Garage eingebaut. Selbst in allen Prospekten ist die Ausführung, welche wir jetzt haben, nicht abgebildet. Vom Grundriss selbst ist nichts abzuleiten.

WomoToureu hat geschrieben: Auf Messen stehen viele Fahrzeuge, dass der TE eine große Heckklappe wollte läßt sich am vorhandensein eines Wohnmobils mit großer Heckklappe meines Erachtens nicht schlüssig ableiten.
Ich hoffe die Liste direkt von Dethleffs wird hier Aufschluss geben.

chrisc4 hat geschrieben:Eine Endkontrolle gibt es offensichtlich nicht mehr!
Die gibt es bei meinem Händler sogar, dauert 2 Wochen. Bürstner hatten wir uns auch angeschaut - welches Modell?

fschuen hat geschrieben:Ein sinnvoller Weg aus dem Schlamassel besteht darin, sich mit dem Verkäufer zu einigen.
Nichts anderes haben wir vor.

ManfredK hat geschrieben:Gab es zum Zeitpunkt der Bestellung einen Katalog/Preisliste
Ja, den gab es. Auf der anderen Seite des Tisches beim Verkäufer.

ManfredK hat geschrieben:Gab es eine Auftragsbestätigung durch den Händler? Wenn ja - wie wurde das Fahrzeug darin beschrieben
Ja, gab es. Das war gleichzeitig die Rechnung. Die Ausführung ist weder als Standard, noch mit Maßen aufgelistet. Daher war es nie ersichtlich, dass wir etwas anderes bekommen wie gesehen.

heiinjoy hat geschrieben:Hallo Jay,

ich denke das ist ein Fall für einen Fachanwalt wie z.B. unser Mitglied in Bad Hersfeld.
Kannst Du mir hier eine PN mit den Kontaktdaten senden?

jochen-muc hat geschrieben:WIe ist den diese Info an Dich herangetragen worden ?
Das hatte der Vertriebler (nicht Verkäufer) in einem Nebensatz erwähnt. Der genaue Wortlaut war: "Wissen Sie, auf den Messen sind so unterschiedliche Fahrzeuge mit unterschiedlichen Ausführungen. Ich denke, dass er (der Verkäufer und Inhaber) das einfach nicht wusste." Daher nur schriftlich. Meine Antwort darauf war, dass das nur leider deren Job ist. Da hatt er selbst gemerkt, dass er sich etwas verplappert hat.

chrisc4 hat geschrieben:Jetzt sollte der Händler reagieren und dir einen Vorschlag machen, wie er das Problem lösen möchte.
Hier warte ich jeden Tag auf Rückruf. Wenn ich selbst nicht zum Hörer greife, kommt da nix.

Birdman hat geschrieben:Was mir nicht so ganz klar ist: was bedeutet "... die Garage ist halb so groß wie bestellt ..." genau? Ist sie wegen des tieferen Bettes nur halb so hoch oder geht es "nur" um eine kleinere Türe?
Nur wegen einer kleineren Türe würde ich niemals einen solchen Aufstand machen. Die gesamte Garage ist etwas halb so groß wie vorher gesehen. Das ist das Hauptproblem. Der Schlafbereich darüber hat die Betten, die wir auch bestellt hatten - nur sind diese niedriger. Ich denke daher heißt die Option "Bett hochgesetzt". Selbst wenn wir die Option gesehen hätten, hätten wir gedacht, dass es noch höher wäre als auf der Messe gesehen. Dadurch, dass das Bett niedriger ist, sind die Fenster versetzt. Durch die versetzten Fenster gibt es andere Überschränke, welche etwa 25-30 cm über dem Bett aufhören. Dort, wo beim Schlafen die Füße sein werden. Wenn ich mich hier umdrehe, werde ich sicherlich an den Überschrank knallen. Aus meiner Sicht eine völlige Fehlkonstruktion. Aber auch das würde ich noch in Kauf nehmen.

Birdman hat geschrieben:ob eine nachträgliche Umkonfiguration im Werk möglich wäre
Laut Aussage des Händlers ist das keine Option.

Rockerbox hat geschrieben:Also das einzige, was ich auf der Dethleffs-Seite unter dem Typ I 7051 EBL als Option finde ist "Bett hochgesetzt" für € 349,--

Hört sich für mich so an, als ob die Einzelbetten jetzt niedriger sind und deswegen (vermutlich) die Garage niedriger ist als vom TE gewünscht. Am Grundriss selber wird sich da nichts ändern.
Genau so/das ist es.

Rockerbox hat geschrieben:der TE schreibt "Das Bett", der Typ "EBL" hat doch EinzelBetten, der Typ "DBx" hat ein Doppelbett.

Was hat der TE denn nun?
Die EBL Variante sind zwei Einzelbetten, welche zum Bettkopf hin eine kleine Verbindung haben. Diese kann man ausziehen und die beiden Einzelbetten zu einem Kings Size Bett umwandeln.

amino hat geschrieben:Kann das echt nicht mehr hören , dieses sofort zum Anwalt rennen .
Also 1. ist das für mich die letzte Option und 2. reden wir hier von knapp 81K. Ich denke, dass das "sofort zum Anwalt rennen" rechtfertigt.

Leberkas hat geschrieben:Nicht immer gleich drohen, rede mit dem Mann und findet eine Lösung.
Drohen werde ich auch nicht. Wenn es dazu kommen soll, geht es an den Anwalt. Damit drohen werde ich nicht.

goldfinger hat geschrieben:Falls Ihr noch mit dem Händler redet, würde ich ihn um ein Angebot für einen Umbau bitten.
Ist leider nicht möglich…

Helmchen hat geschrieben:Ich meine das, wegen Hundebox und insbesondere des E-Rollers. Unterschätze das nicht. Wenn ich das richtig sehe, hast Du bei 3,5t in "fahrbereitem Zustand" nur noch 340kg. Viel ist das nicht.
Ist auf 4,25 T zugelassen ;)

dieter2 hat geschrieben:Als wir unser Womo neu gekauft habe sind wir,meine Frau und ich,gefühlte tausend Mal die Optionsliste durchgegangen.
Wir auch. Nur wenn ich nicht weiß, dass etwas existiert, kann ich auch nicht darauf achten. Wir hätten es auf der Messe entdecken und dann fragen müssen, damit er dann weiß, dass es ja das ist, was wir wollten.

dieter2 hat geschrieben:Das kommt wenn man unvorbereitet ein Womo bestellt,da ruscht schon mal eine Option durch.
Ich denke 12 Monate würde ich nicht unvorbereitet nennen.

rolf51 hat geschrieben:Der Betrag für ein neues Wohnmobil ist nicht klein, da wälze ich vorher die Preisliste und Zubehörkataloge lange durch und löchere den Verkäufer.
Rückblickend würde ich auf einer Messe nie wieder ein Wohnmobil kaufen. Das Hektische "schnell, schnell" beeinflusst einen schon. Dennoch, auch mit 4 Stunden Gespräch hätten wir den Zusatz niemals festgestellt, da wir nicht wussten, dass er existiert.

ManfredK am 20 Mai 2020 23:08:11

Wann habt ihr die Auftragsbestätigung/Rechnung bekommen?

ManfredK am 20 Mai 2020 23:08:51

Und gleich noch eine Frage - was steht in den AGB zum Thema Auftragsbestätigung

JMaduk am 21 Mai 2020 11:24:58

ManfredK hat geschrieben:Wann habt ihr die Auftragsbestätigung/Rechnung bekommen?
Müsste ich genauer an meinem Hauptrechner nachschauen, aber ich meine ein Paar Tage nach der Unterschrift auf der Messe.

ManfredK hat geschrieben:Und gleich noch eine Frage - was steht in den AGB zum Thema Auftragsbestätigung
Steht nichts drin…

herbstfrau am 21 Mai 2020 12:19:20

Ich drück Euch die Daumen, dass am Ende alles gut wird.
Es klingt alles so vernünftig, wie Du das beschreibst.
Wir haben zwischendurch auch die Erfahrung gemacht, dass man nach dem Kauf etwas hartnäckiger sein muss mit Gesprächsterminen.

Hoffe, Du hältst uns auf dem Laufenden, wie das Ganze ausgeht..
Viel Erfolg auf jeden Fall. :kleeblatt:

pippeliese am 21 Mai 2020 13:14:03

Achje, das tut mir sehr leid für Euch.

Da erfüllt man sich einen langen Traum und dann so etwas.
Ich finde nicht, dass man euch einen Vorwurf machen kann.

Wenn man ein Womi online bestellen und selbst konfigurieren würde, dann ok.
Aber in einem Verkaufsgespräch auch nich mit dem Händler persönlich, erwarte ich kompetente Beratung.
Das ist sein Job und dafür bekommt er mein Geld.

Ist der Händler denn weit von Dir weg? Vielleicht wäre es sinnvoller, hinzufahren?
Am Telefon ist abwimmeln immer so leicht.

Wäre es vielleicht eine Möglichkeit, sich direkt an Detleffs zu wenden, gerade auch, wenn der Händler nicht erreichbar ist?
Vielleicht unterstützen die auch Kulanz? Die müssen doch ein Servicecenter haben?

Ich drücke Euch die Daumen, dass das ganze ein gutes Ende nimmt.

JMaduk am 21 Mai 2020 16:31:40

herbstfrau hat geschrieben:Ich drück Euch die Daumen, dass am Ende alles gut wird.
Es klingt alles so vernünftig, wie Du das beschreibst.
Wir haben zwischendurch auch die Erfahrung gemacht, dass man nach dem Kauf etwas hartnäckiger sein muss mit Gesprächsterminen.
Super nett, danke sehr! Ist mir völlig Schleierhaft, wie man so mit dem Thema umgehen kan. Ich bin selbst im Vertrieb und kann das nicht nachvollziehen. Schließlich kaufen wir uns sicherlich auch wieder eins, auch wenn das noch ein paar Jahre dauern wird.

JMaduk am 21 Mai 2020 16:45:14

pippeliese hat geschrieben:Wenn man ein Womi online bestellen und selbst konfigurieren würde, dann ok.
Das sagen wir auch. Das nächste mal online, oder fertig.

pippeliese hat geschrieben:Aber in einem Verkaufsgespräch auch nich mit dem Händler persönlich, erwarte ich kompetente Beratung.
Der Verkäufer auf der Messe war der Händler selbst - sogar der Inhaber. Wir waren in dem Jahr zuvor bereits bei ihm und haben nach Sunlight WohMos geschaut. Wir sind dann auf der Messe zu Dethleffs an den Stand und haben explizit nach ihm gefragt, da wir nicht bei jemand anderem kaufen wollten. Soweit ich weiß müssen sich die Händler bei den jeweiligen Marken selbst einkaufen und dann verkaufen was das Zeug hält. Daher wollten wir ihm das auch gönnen.

pippeliese hat geschrieben:Ist der Händler denn weit von Dir weg? Vielleicht wäre es sinnvoller, hinzufahren?
Wir waren bei ihm, nachdem er mir sagte, dass es auf dem Hof steht und in 2 Wochen fertig sei. Dann habe ich ihm gesagt, dass wir es vorher anschauen möchten. Am Tag darauf sind wir dann hin gefahren und haben die Misere entdeckt.

pippeliese hat geschrieben:Am Telefon ist abwimmeln immer so leicht.
Ich will denen gar nicht unterstellen, dass es ein reines "abwimmeln" ist. Ich würde sagen, da fehlt intern eine unglaubliche Kommunikation. Keiner weiß was, keiner weiß wann der andere da ist und niemand kann einem jetzt helfen. Das muss jemand anderes machen, der aber nicht da ist.

pippeliese hat geschrieben:Wäre es vielleicht eine Möglichkeit, sich direkt an Detleffs zu wenden, gerade auch, wenn der Händler nicht erreichbar ist?
Ich habe Dethleffs auch schon kontaktiert. Die wollen damit nichts zu tun haben und verweisen mich an den Händler. Ist auch verständlich - da hierfür die Händler da sind.

jochen-muc am 21 Mai 2020 22:55:43

Darf ich trotzdem nochmal nachfragen, warum das mit einer nachträglichen Änderung nicht geht ?

Wohnmobile sind doch mehr oder weniger ein Kasten wo innen alles mit mehr oder weniger dünnen Sperrholzplatten verbaut ist.

Diese Einbauten sind doch keine tragenden Teile oder ähnliches ?

Habt Ihr das Fahrzeug jetzt bei Euch, dass ihr evtl zu einem normalen Möbelschreiner fahren könntet um das mal prüfen zu lassen ?


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