Caravan
luftfederung

Wie kamt ihr zum Womo? 1, 2


Godin1201 am 03 Jun 2020 09:21:25

Angeregt durch die Frage zum Spülen im Womo oder nicht und die vielen ablehnenden Beiträge zu Campingplätzen würde mich mal Interessieren wie ihr zum Womo kammt.

Wir sind eigentlich immer mit den Kindern auf Campingplätze gefahren erst mit dem Wohnwagen und später mit dem Womo. Wir fanden das immer toll, weil die Kinder dort ihre kleinen Freiheiten hatten und auch schnell neue Freunde kennenlernten.
Weil wir das Campingleben schön fanden und auch jetzt als Rentner, noch manchmal machen, wenn wir länger als ein zwei Tage irgendwo bleiben wollen kann ich die ablehnende Haltung mancher Womofahrer nicht nachvollziehen.

Ist es wirklich so „ich bin Wohnmobilfahrer und kein Camper“. :?

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cbra am 03 Jun 2020 09:26:34

die möglichkeit zum windsurfen

habe daher als student einen durchgersoteten 406er zum surf - reisemobil umgebaut, das war in den 1980ern.

mittlerweile gibts neuere eigenbau - autos und einige 100.000 km.
dazwischen auch viel mit dem flugzeug unterwegs, aber auto ist besser

CP - nur wenns nicht anders geht, es gibt manche wo es passt, besonders wenn da eine regatta ist und mn länger an einem fleck bleibt, aber allgemein wird nach wind und wetter gefahren, meistens jeden tag woanders.

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rkopka am 03 Jun 2020 09:41:08

Godin1201 hat geschrieben:Ist es wirklich so „ich bin Wohnmobilfahrer und kein Camper“. :?

Nein. Wir (Anfangs noch die Eltern, dann ich) haben uns über kleines Zelt, großes Zelt, Leihwowa, eigener Wowa, Wowa Totalschaden -> alter Kastenwagen, Womo(2x) hochgearbeitet. Daher bin ich CP sehr gewohnt. Meine Mutter fühlte sich nur dort wohl/sicher. CP war meist zum Windsurfen viel praktischer als eine Pension. "Richtig" Freistehen mache ich eigentlich erst seit dem jetzigen Womo, auch weil die vorigen nicht wirklich dafür geeignet waren.
Die Nutzung findet ganz nach Bedarf und Verfügbarkeit statt. Ich stehe gern mal frei oder auf einem SP, auch mal solang (auf unterschiedlichen Plätzen), bis ich VE brauche. Aber wenn der CP daneben kaum mehr kostet, mag ich eine heiße Dusche mit viel Wasser. An manchen Orten gehts nur mit dem CP, ist sicherer (große Städte) oder praktischer (Tauchbasis gleich nebenan).
Nur zum Reisen hätte ich vielleicht gar kein Womo, aber ich nutze es auch für Modellflugtreffen, wo es zum Schlafen vor Ort und zum Transport der Modelle sehr praktisch ist.

RK

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HeikeD am 03 Jun 2020 09:45:32

Hallo,

wir haben das Wohnmobil hauptsächlich wegen der Hunde gekauft.
Das ständige Suchen nach passenden Ferienwohnungen / oder -häusern war mir zu lästig und oft auch so reglementiert, dass der Urlaub kein wirklicher war.

Also suchten wir Alternativen und kamen so aufs Wohnmobil und 2015 war es dann soweit.

Erst mit einem älteren Modell (Alkoven) und seit letztem Jahr mit einem Neufahrzeug (Teilintegrierter).

Campen war ich allerdings schon als Baby mit meinen Eltern. Nachdem die dieses Hobby aufgegeben hatten, war ich danach auch nur noch einmal mit Zelt unterwegs, im Nachhinein muss ich mich wundern :lach: warum ich da nicht schon viel früher drauf gekommen bin.

Für uns mittlerweile "DIE" Urlaubsform, was anderes kann und will ich nicht mehr.

DoReNo am 03 Jun 2020 09:50:02

Hallo
Vor ca 30 Jahren hatten wir es satt wegen unserer beiden Collies in Hotels wie Aussätzige behandelt zu werden. Unsere Hunde waren gut erzogen und ruhig, die teilweise hohen Aufschläge auf die Hotelzimmer haben wir auch gerne bezahlt wegen dem Mehraufwand der Reinigung aber irgendwann waren wir es leid mit dem ganzen Theater. So kam unser erster Wohnwagen, dann der zweite und dann das erste Wohnmobil, das Zweite und jetzt haben wir das Dritte.
Campingplätze mögen wir lieber als Stellplätze wenn der Aufenthalt länger als 2 Nächte ist. Außerdem sind die Parzellen größer sodaß unsere Hunde sich im Gras ausstrecken können ohne beim Nachbar vor der Türe zu liegen. Nachdem wir im WoMo nicht duschen freuen wir uns über große Duschen im Sanitärgebäude, oftmals mieten wir, wenn vorhanden, eine der Mietkabinen.
Wir finden es einfach bequemer auf Campingplätzen.
Das ist doch gerade das Schöne am mobilen Reisen, jeder nach seinem Geschmack, seinen Wünschen und seinen Bedürfnissen.
Wir standen auch schon auf wunderschönen Stellplätzen aber eben nur für ein oder zwei Nächte.

jochen-muc am 03 Jun 2020 10:05:55

Ich bin auf dem Weg nach Hause an einer roten Ampek gestanden und habe gesehen wie auf dem Parkplatz neben mir ein Mann ein Verkaufsschild in ein Wohnmobil gelegt hat.

Vorher war ich in meinem Leben nur einmal in einem Zelt (da war ich aber 18 Jahre) danach nie irgendwelche so gearteten Urlaube

Hab einfach gedacht: Jetzt machst mal was spontan und habe eine Stunde später das WOmi gekauft

Ohne jegliches Vorwissen ohne die Angst vor versteckten Wasserschäden etc etc etc. Dud das ich das Forum damals noch nicht gekannt habe :mrgreen:

Matze665 am 03 Jun 2020 10:24:12

Das begann alles 1989 im zarten Alter von 20 Jahren. Zusammen mit einem Kumpel haben wir einen Urlaub in Florida gemacht und um alles zu sehen sind wir mit einem PKW losgefahren und haben in Motels übernachtet. Das war im Nachhinein anstrengend ,jeden Abend Koffer aus dem Auto und morgens alles wieder einpacken. Ein Jahr später ging es nach Californien,und ein wohnmobil wurde gemietet. Viel angenehmer ,einmal alles einräumen und den Urlaub geniessen.Das war ein Tolle Sache. Ein Jahr später das gleiche in Europa,Womo gemietet und einen schönen Urlaub gehabt. Heute seit einigen Jahren mit eigener Familie und eigenem Womo unterwegs. Wir benutzen überwiegend Campingplätze im Zielgebiet um den Komfort nicht zu missen. Ich sehe das Womo so ähnlich wie ein Kreuzfahrtschiff für die Straße. Auf der Anreise nutzen wir für die einmalige Übernachtung auch Stellplätze,aber bei längeren aufenthalten ab 2 Tage nutzen wir CPs da wir nicht gerne im Mobil duschen . Ein guter CP hat halt auch viele Vorteile ähnlich eines Hotels . Der Vorteil vom Womo dabei ist das man sein Hotelzimmer dabei hat und nicht Ortsgebunden ist.

achedi am 03 Jun 2020 10:26:44

Bei uns war es ähnlich wie bei meinen Vorschreibern. Es war schon immer schwierig, eine Ferienwohnung für uns und unseren beiden großen Neufundländerdamen zu finden. Der Gedanke nach einem Wohnmobil war immer irgendwo im Hinterkopf.
Seit drei Jahren haben wir noch das "Handicap" (Achtung Ironie), dass wir nochmal Eltern geworden sind. Die Kombination Kleinkind und große Hunde macht die Suche nach Ferienwohnungen mehr als schwierig...man fühl sich da teilweise auch echt diskriminiert, so zumindest meine Erfahrungen. Nachdem ich letztes Jahr dann mehrere Tage lang bei der Ferienwohnungssuche immer wieder Absagen bekommen habe, ist der Entschluss gereift aufs Wohnmobil umzusteigen.

Wir haben lange gesucht im ein bezahlbares Womo für unseren "Erstversuch" mit entsprechend Platz für Kind und Hund zu finden, bis wir dann Ende letzten Jahres fündig wurden.
Unsere ersten "Campingversuche" zeigen, dass die Entscheidung auf das Womo umzusteigen richtig waren.


Viele Grüße

Achim

BadHunter am 03 Jun 2020 10:41:17

Ich bin Camper seit meinem 6. Lebensjahr, die folgenden 24 Jahre dann hauptsächlich als Dauercamper an der Ostsee und Sommerferien-Camper in Spanien und Italien.
Mit 18 hatte ich meinen ersten eigenen alten Wohnwagen, der aber auch schon älter war und nur als Dauerplatz-Wowa taugte.
Mit 21 dann kam das erste Womo, ein VW LT 28, mit Profiausbau, weil ich als aktiver Surfer einfach entsprechend mobil sein wollte. Nach 3 Jahren dann kam ein LMC Alkoven, für denselben Zweck, aber auch für Angelausflüge und -wochenenden, nachdem ich den Angelschein gemacht hatte.
Den Wowa hatte ich noch bis ich 30 war, das war so meine "Basis", danach "nur" noch Womo, bis heute ununterbrochen.

DonCarlos1962 am 03 Jun 2020 10:43:39

Godin1201 hat geschrieben:Wir sind eigentlich immer mit den Kindern auf Campingplätze gefahren erst mit dem Wohnwagen und später mit dem Womo. Wir fanden das immer toll, weil die Kinder dort ihre kleinen Freiheiten hatten und auch schnell neue Freunde kennenlernten.


Uns ging/geht es ganz genau so! Die Kinder wurden erwachsen und es wurden immer mehr Mittel frei. Dann gingen wir auf die "Caravan" um uns zu informieren. Bepackt mit Prospekten wurde Zuhause verglichen und gerechnet, diskutiert, geplant und verworfen. Vor allem aber geträumt.

Ein Jahr später fuhren wir wieder nach Düsseldorf. Jetzt mit genauen Vorstellungen und er Hoffnung auf einen Messepreis. :lol:
Den Wohnwagen haben wir in Zahlung gegeben, ein halbes Jahr später stand das neue Wohnmobil nach unseren Wünschen beim Händler.

Wir müssen auch erst lernen wie es mit dem Vagabundenleben geht. Wir tasten uns langsam ran.
Aber das geht recht schnell. Wir haben jetzt schon einige Stellplätze ausprobiert.

Diese Jahr wollten wir knapp vier Wochen durch Frankreich "tingeln". Leider findet das wegen Corona nicht statt.

Meine Frau hat auch ein gewisses Sicherheitsbedürfnis. Frei stehen mag sie nur begrenzt.

Dank der ACSI-Carte genießen wir auch weiterhin gerne den Luxus der Campingplätze.

LG Carsten

Lancelot am 03 Jun 2020 10:49:44

cbra hat geschrieben:die möglichkeit zum windsurfen

DAS war auch unser Motiv :ja:
Möglichst direkt am Strand stehen, morgens ein Käffchen und dann raus aufs Wasser - ideal (und damals noch machbar !)

Erst hab ich einen Tischer-Aufbau auf VW-Bulli gemietet - zum ausprobieren :

Bild



Da meine Freundin auch begeistert war, haben wir einen von einem Kumpel ausgebauten Transit-Bus gekauft und sind jede freie Minute damit losgezogen ...


Bild

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bigben24 am 03 Jun 2020 11:06:10

Godin1201 hat geschrieben:Ist es wirklich so „ich bin Wohnmobilfahrer und kein Camper“. :?

Ich will das mal so sagen: Campen hat von der Begrifflichkeit für mich so die Attitüde, Zelt, Alukochgeschirr, Schlafsack, Gaskocher mit Kartusche, Ravioli aus der Dose........
Das Reisen mir dem WoMo ist für mich von daher kein "CAMPEN" mehr. Es bietet mir all die Dinge, die mir beim Campen versagt waren, Komfort, Dusche, Betten, Küche, Heizung etc. D
Die Beweglichkeit und Flexibilität ist eher größe, aber auch wenn man manchmal auf dem CP steht lassen wir uns nicht auf das klassische Campingverhalten zurückfallen, meist stehen wir eh frei, soweit das eben geht.

Gruß

caradoroland am 03 Jun 2020 11:08:03

Hallo zusammen,

ich und meine zwei Kids waren immer schon auf Campingplätze in Italien mit Zelt.
Die Zelte wurden größer mit der Zeit und geräumiger, Die Luftmatratzen wurden dann in große Matratzen umgetauscht.
Ich selbst war mit den Handballer immer mit zwei Womos unterwegs zum Radeln.
Und 1998 bei der WM in Frankreich war ich geschäftlich als Sponsor des DFB bei allen Spielen mit deutscher Beteiligung dabei mit 3 großen Womos. Für mich war in frühen Jahren bereits sonnenklar, dass ich mir ein Wohnmobil anschaffen sollte.
Wir sind dann öfter mal bei Starkregen abgesoffen in unseren Zelten, und weil man auch alter wird, habe ich vor genau 10 Jahren mit 48 Jahre mir einen alten Duc Bj 92 angeschafft.
2014 einen T 337
2020 einen T 447

cbra am 03 Jun 2020 11:13:39

cbra hat geschrieben:die möglichkeit zum windsurfen

Lancelot hat geschrieben:DAS war auch unser Motiv :ja:
Möglichst direkt am Strand stehen, morgens ein Käffchen und dann raus aufs Wasser - ideal (und damals noch machbar !)
...


Da meine Freundin auch begeistert war, haben wir einen von einem Kumpel ausgebauten Transit-Bus gekauft und sind jede freie Minute damit losgezogen ...



hehe - mit transit wurden wie auch angefixt - alter transit von schulkollegen ausgeliehen und 1981 nach zandvoort...

das erste eigene auto sah dann so aus - standesgemäss in tarifa


Jagstcamp-Widdern am 03 Jun 2020 11:14:40

mit den eltern zeltcamper (A,I,F,YU,CH...), mit 16 + kleinmopped zeltcamper, mit 18 + groszmopped zeltcamper, mit 20 lief mir auf arbeit ein abgeschriebener t2b für kleines geld über den weg....
seitdem befindet sich im häuslichen fuhrpark immer ein "schlafauto"!

alleswirdgut
hartmut

SteamingWolf am 03 Jun 2020 11:19:15

Schönes Thema, da will ich auch mal...
...mit meinen Eltern war ich eigentlich nie so richtig campen. Meist in Hotels unterwegs, erinnere ich mich daran, dass die schönsten Urlaube immer die in einem gemieteten Bungalow auf einem CP an der Ostsee waren.
Mit 16 bin ich wegen einer Lehre die ich etwas entfernt vom Elternhaus angetreten habe, daheim ausgezogen. Mit den Kumpels ging es dann immer mit Boot und Zelt los. Immer die Havel hoch, zum Werbelinsee, zur Müritz usw.
Als ich dann mit 19 meine bessere Hälfte kennengelernt habe (ja, erste und einzige, ewige Liebe), ging es mit dem Motorrad nach Graal-Müritz. Dort mieteten wir eine Woche einen alten Bauwagen. Was war das schön...
Ein Jahr später waren wir mit unserem ersten Pkw wieder da, aber die Bauwagenburg war weg. Kurzerhand sind wir nach Rostock gefahren und haben uns ein "Steilwandzelt" gekauft und auf der Wiese vor der Jugendherberge gecampt. Bis zur Geburt unserer Tochter ging es immer wieder mal auf Pauschalreisen in ferne Länder, wir kamen aber immer wieder auf´s campen zurück. Dann wurden die Zelte immer größer und ein Pkw Anhänger wurde angeschafft.
Dann standen wir wieder einmal auf unserem Lieblings-CP in Prora direkt am Strand. Rechts und links von unserem 7m-Zelt standen Wohnwagen. Da ein Unwetter vorher gesagt war, fuhren die Ihre Markisen ein, aber wir mussten leider abbauen und abreisen.
Im Jahr danach reisten auch wir mit Wohnwagen.
Unsere Große ist inzwischen 21 und selten dabei. Der Junior ist Leistungssportler und wir sind mehrere Wochenenden im Jahr auf Wettkämpfen unterwegs. Mit dem Wohnwagen ist es da schwierig und die fremden Betten in Hotels mögen wir nicht.
So sind wir auf´s WoMo gekommen.
Sofort fanden wir Gefallen am Freistehen und können nun mit dem WoMo zu den Wettkämpfen und in den Urlaub fahren.
CP´s nutzen wir immer noch sehr gern, wenn wir länger als 2 Tage stehen, aber seltener. Die Dusche ist selbst für mich Riesen groß genug, aber auf dem CP zu duschen ist angenehmer. Und Geschirr spülen wir auf CP´s immer noch sehr gern in der Gemeinschaft anderer Camper.

Limanda am 03 Jun 2020 11:47:14

Meine Eltern vermieteten schon ab 1960 Zimmer an Sommergäste. Ja, da gabs hier noch keine "Touristen". Die Saison war, im Gegensatz zu Heute, sehr kurz und beschränkte sich auf die Ferienzeit. Ich durfte dann meist mit an den Strand und kam so sehr früh auch mit Campern in Kontakt. Das war allerdings nicht so meine Welt gerade dann nicht wenn es hier stürmte und regnete. Viel später, Anfang der 90 er, fragte mich eine Bekannte ob wir nicht mal Lust hätten ihr Wohnmobil auszuleihen. Meine Frau war sofort Feuer und Flamme während ich doch sehr zögerlich war. Naja, dann haben wir recherchiert und Bekannte gefragt die ein Wohnmobil fuhren und uns dann dafür entschieden einmal drei Wochen lang eine neue Urlaubsform auszuprobieren. Das Wohnmobil war ein Bürstner auf Iveco und war gerade ein Jahr alt. Unsere erste Tour führte uns nach Schweden mit einem Abstecher nach Norwegen denn dort war zu der Zeit der Diesel sehr günstig. Die Tankrechnung belief sich dann auf satte ca. 800 DM. Obwohl ich schon seit Kindesbeiden mit Treckern unterwegs war und auch später den LKW meines Vaters fuhr hatte ich keine Probleme den Bürstner zu fahren...dachte ich. Dann gabs diese norwegische Tankstelle und wir benötigten außerdem Frischwasser. Lenkrad links eingeschlagen und ich hatte ein Tanksäulendach im Alkoven hängen. Suuuuper, 5 Tage unterwegs und das sollte es sein mit dem Wohnmobilen Reisen???? So ein echtes Deichkind lässt sich nicht so schnell erschüttern. Zurück aus dem Urlaub haben wir uns dann einige Zeit später die erste eigene Kiste gekauft. Seit dieser Havarie an der Tankstelle sind wir Norwegen treu geblieben, jedes Jahr aufs neue!

botego am 03 Jun 2020 13:06:55

Hallo,
Wir sind unterm Strich auch durch unseren Hund zum Womo gekommen.
Die ganzen Jahre geflogen, was dann mit mal nicht mehr ging. Wir würden nie ein Tier im Flugzeug in den Frachtraum sperren.
Mit Ferienwohnungen und Tier hatten wir auch die bekannten Probleme.
Dann haben wir ein, zwei Jahre das Problem so gelöst, dass meine Frau mit unsere Tochter alleine geflogen ist, und ich brav beim Hund geblieben bin. .....auch nicht die optimale Lösung.
Bis wir 2016 in den frühen wohlverdienten Ruhestand gegangen sind :ja: und mit einem Mal mehr Zeit hatten.
So sind wir dann Anfang 2017 zu unserem ersten Womo gekommen. Sind also noch ganz frisch in der Materie und find es total Klasse.
Ich darf mir allerdings nicht anmaßen, mich als Camper zu bezeichnen. Da habe ich immer die Vorstellung von Zelt, freiem Himmel, Lagerfeuer.
Stehen am liebsten auf CP oder Stellplätzen, im Sommer möglichst nah am Wasser.
Um dann bei längerem Aufenthalt auch etwas mobiler zu sein (vorallem im Ausland), nehmen wir dort gern einen kleinen Leihwagen. Das geht auch mit Hund.

zulu am 03 Jun 2020 13:39:20

... auch der Hunde wegen.
In vielen Hotels und FeWo sind Hunde entweder ausdrücklich unerwünscht oder es wird ein extrem hoher Zuschlag verlangt
(vermutlich zwecks Abschreckung), ein halbwegs angemessener Betrag wäre ja okay gewesen.
Es gab allerdings auch Hotels, wo auch die Hunde willkommen waren:
Es standen zwei Wassernäpfe im Zimmer. Wir waren total begeistert!
Aber das war, wie gesagt, die große Ausnahme, deswegen war irgendwann klar:
Reisen im Wohnmobil - oder gar nicht.
Denn ein "Pfoten-Hotel" (= Hundeknast) wäre für uns niemals infrage gekommen, ebensowenig wie Transportboxen im Fliegerfrachtraum.

Rockerbox am 03 Jun 2020 13:43:50

Reisen war schon immer unsere Leidenschaft, begonnen hat alles mit dem ersten von 4 2CV's, also "Enten". Die wurden alle zum "Mini-Reisemobil" umgebaut, Schlafplatz für 2 Personen, dank "Kö" am Kofferraum sogar mit Miniküche und 35-Liter-Frischwassertank .... spartanisch, aber unvergleichbar.

Damit ging es durch halb Europa, von Norwegen bis runter nach Portugal, und das alles mit sagenhaften 28 PS ..... :lach: Die schönste Übernachtung war vor vielen vielen Jahren irgendwo in der Nähe vom Mont Agel auf dem Weg zum Welt-2CV-Treffen in Portugal, mutterseelen alleine, das Rolldach offen, darüber nur Sterne und am Horizont irgendwo die Lichter von Monte Carlo ....

Durch die Taucherei wurde dann sogar ein selber gebauter und im gleichen Stil lackierter Mini-Anhänger gezogen, damit sind wir regelmäßig nach (damals noch) Jugoslawien, heute Kroatien gefahren.

Irgendwann wurde der Wunsch nach mehr Platz größer und so hat ein postblauer luftgekühlter T3 mit Hochdach die Ente abgelöst. Auch damit haben wir traumhafte Touren gemacht.

Da sich dann Nachwuchs eingestellt hat musste ein "richtiges" Wohnmobil her, damals ein Bürstner mit 2 Sitzgruppen, wobei die hintere zum Gitterbett für den Kleinen umgebaut wurde.

Der Bürstner wurde dann irgendwann von einem Concorde 620G abgelöst, auch der war wie der Bürstner natürlich in Norwegen. :ja:

Nach einigen Jahren Pause nach dem Concorde ist es nun seit 2015 ein Carado T447, der uns als mobiles Zuhause dient. Wohin der uns überall noch hinbringen wird wissen wir nicht und auch nicht, ob es unser letztes Mobil sein wird ..... ich glaube nicht :D

hymers740 am 03 Jun 2020 13:52:20

Hallo,
wir sind wegen unserer Kinder zum Wohnmobil gekommen, sind ziemlich früh Eltern geworden und haben 1977 Urlaub im Hotel in Spanien gemacht. Es Endstand das Problem, das es in den Hotels feste Zeiten für die Speisen gab und unsere Kinder zu den Zeiten nie Hunger hatten oder schon schliefen, also haben wir ein Jahr später es mit einem Apartment an der Costa Brava versucht, neues Problem war ständig Essen beschaffen oder die Kinder bespassung zum Strand transportieren. Zu Haus bekam ich von einem Kollegen das Angebot seinen alten Hymer S660 zu kaufen, meine Familie war sofort Feuer und Flamme. Von 1979 bis heute haben wir die schönsten und endspantesten Urlaube gemacht. Unsere 3 Kinder sind mit ihren Familien heute auch im eigenen Wohnmobil ständig unterwegs, ab und an treffen wir uns irgendwo.
Gruß und gute Fahrt an alle
Klaus

selbstschrauber am 03 Jun 2020 15:01:40

Unsere Karriere haben wir hier --> Link schon mal dargestellt.

LG

Selbstschrauber

dieterk am 03 Jun 2020 15:56:10

Wir waren zuerst Camper.

Wegen den Kindern wurde ein Wohnwagen angeschafft. Das war 1987. Dieser stand, da wir "nur" eine Eigentumswohnung hatten, fest auf einem Campingplatz und wurde für die Wochenende und den Sommerurlaub genutzt. Direkt vor dem Platz war ein Freibad, daher egal ob 40 oder 400 km weit weg. Es war eine schöne Zeit.

Danach kam 2002 ein neuer Wohnwagen, diesmal zum Reisen. Wurde eine Nummer kleiner, sollte ja bequem an den Haken.
Mit dem waren wir von Holland, über Ostsee bis Oberbayern im Urlaub unterwegs.

2011 haben wir den Wohnwagen in Zahlung gegeben und uns ein Mobil gekauft.
Daher sage ich immer, ich bin Womo-Camper, da ich die Sesshaftigkeit nie ganz ablegen kann. Ich kann mit dem Wohnmobil eine Tour machen mit ein paar Stationen aber freue mich auch drauf, mal eine Woche irgendwo zu stehen und zu relaxen.

Gruß
Dieter

schnecke0815 am 03 Jun 2020 17:25:52

Dann auch mal wir:

Erster Urlaub ohne Eltern mit Kreidler Florett und Zelt auf dem Gepäckträger in Skagen/Dänemark.
2. Urlaub im gemieteten Wohnwagen auf Fanö, noch alles in meinen 20er Jahren.

Der Virus hatte mich infiziert und dann fing meine Rennerei an. 6 Jahre alle europäischen Rennstrecken mit dem Chevy Van und dem
Superbike auf dem Anhänger abgeklappert. Die bessere Hälfte war elterlicherseits ebenfalls vorbelastet und fuhr ab und an mit.
Meistens haben wir dann die Reiserei mit einem Kurzurlaub wie z.B. 1 Woche Gardasee auf dem Weg nach Mugello verbunden.

Nach dem Ende meiner Motorradkarriere fuhr ich noch 2 Jahre DM Kurzbahncup mit dem Kart, allerdings wie der Name schon sagt nur noch
in good old Germany. Nach Aufgabe des Rennsports (auf sanften Druck der Regierung) forderte sie ihr Recht ein und es wurden keine neuen
Slicks mehr gekauft sondern ein Wohnwagen an der Ostsee. 19 Jahre hielten wir es am gleichen Ort aus. Frauchen sonnte sich mit unseren
beiden Vierbeinern am Strand und ich segelte Cat.


Es war eine tolle Zeit doch wir wollten noch etwas von der Welt sehen und erinnerten uns an die Reiserei mit den Vans. Also verkauften wir
unser Chalet und schafften uns das erste richtige Wohnmobil an. Der Grundriss war trotz Rat von Freunden nicht unser Ding, somit tauschten
wir es gegen unseren Flair ein. Damit sind wir, obwohl er schon ein paar Tage auf dem Buckel hat, 120% zufrieden. Meine Energie fließt nun voll
und ganz in Umbauten (und zumeist auch Verbesserungen) ein. Sollte es nichts mehr zum basteln geben werden wir wohl ein letztes Mal unser
Sparbuch plündern müssen und ein Wohnmobil ohne Extras kaufen damit mir nicht langweilig wird.

JTLorsch am 03 Jun 2020 17:51:00

Wir waren Berufscamper und hatten keinen Bock auf Zelt mehr. Der Rücken tat weh und ich wollte einfach ein wenig mehr Komfort.
Hotels waren nichts für uns wegen unserer Hündin und wir hatten bis auf einmal meist schlechtere Erfahrungen mit Ferienwohnungen.
Für uns passt das halbe Nomaden Dasein. Wir sind es gewohnt und nun muss ich nicht mehr die Logistikposition einnehmen. Ist meist alles dabei und den Rest schieß ich beim Lebensmittelmarkt.

kjcoe am 03 Jun 2020 18:13:45

Hallo,

Wohnwagen oder Wohnmobil und Urlaub machen war schon immer mein Traum..Wie sooft im Leben läuft es anders im Leben. Frau, Haus, Kind , Baum etc. So wurde der Traum verschoben, Urlaub im Hotel oder Ferienwohnung...Vor 3 Jahren in Vorruhestand gekommen, hatten wir uns 2018 in Düsseldorf mehrere Wohnmobile angeschaut und sind beim Alkoven hängen geblieben. Rahmenbedingungen passten , 3 Hunde, 2 Erw. Und Kind.
Gekauft, etwas umgebaut die Heckgarage für die Hunde. Bis heute schöne Urlaube und man ist mobil. Und wenn es nur für einen Tag ist.
Alles richtig gemacht.
Schöne Grüße aus dem platten Münsterland

Labrador am 03 Jun 2020 19:10:31

Ich hatte schon zu Studetenzeiten das Glück die Annehmlichkeiten eines VW Busses kennenlernen zu dürfen. Und dabei ist es auch geblieben. Nur ist das Fahrzeug mittlerweile etwas größer ;)
Leider haben sich aber die Zeiten deutlich geändert.

wutour am 03 Jun 2020 20:40:11

mit meinen eltern vom zelt zum wohnwagen, den wir uns dann immer ausleihen durften. mit beginnender eigenen familie vom käfer zum multivan (1986) diesen zu allen ulauben, mehrtägigen fortbildungen und vielen wochenenen genutzt...weitere 2 westfalia ausgebaute vw busse, james cook und dazu smart. dann ohne kinder nicht allrad sprinter und cs ausbau (rondo) in 2011. smart verkauft (november2015) und ab nach südmerika. dort unterwegs seit januar 2016..... x sehen wie es weiter geht.

kedi3001 am 04 Jun 2020 08:01:21

Ich bin schon als Kind mit meinen Eltern mit dem Campingbus (damals ein ausgebauter Ford Transit) in den Urlaub gefahren und habe es geliebt. Dann später einmal mit meinem ersten Mann ein Womo gemietet, aber das war nichts für ihn.
Also habe ich es vor 9 Jahren (jetzt mit 2. Mann) in einem USA Urlaub nochmal mit einem Mietwomo probiert und es hat super geklappt. Wir haben dann noch ein paar mal gemietet (in den USA und auch hier) und festgestellt, dass es für uns die optimale Urlaubsform ist.
Seit 5 Jahren haben wir jetzt unser eigenes Mobil und sind sehr glücklich mit dieser Urlaubsform, da wir ungebunden von Ort zu Ort reisen können ohne Koffer ein- und auspacken zu müssen etc.

LG
Conny

kiteliner am 04 Jun 2020 08:09:11

Früher mit dem Motorrad war es ein Zelt, dann hat mir die Bundeswehr das Zelten ein wenig verleidet und wegen der Kinder (4) hatten wir lange Jahre das Motorradfahren aufgegeben.
Waren dann 8 Jahre lang im Sommer, teilweise auch Ostern, in SPO, weil wir (Lenk)-Drachen bauen und fliegen. Hatten für die gelegentlichen Drachenfeste, welche wir besuchten, einen alten Wohnwagen angeschafft, damit man auch mal über Nacht bleiben konnte zum Nachtfliegen. Wären aber nie auf die Idee gekommen damit in Urlaub zu fahren.
Dann saßen wir so am Strand in SPO und sahen umgebaute LKW und DuDos, VW-Busse... Ok, LKW wäre schon cool, zu 6 sollte da Platz drin sein. Außerdem, für 6 Personen, jedes Mal die FeWo ein- und wieder ausräumen.....
Hab dann das www. gequält und festgestellt, das zum Fahren und vom Raumgefühl ein Bus mehr hat - der Motor ist leise, weil weit weg, viele Fenster zum rausschauen....
Nach vierjähriger Bedenk- und Suchzeit unseren Bus gekauft. Natürlich mit rosaroter Brille und vieles verdrängt, was man hätte sehen müssen.
Aber auch da noch, war es eigentlich nur eine Basis zum Drachenfliegen. Dann habe ich, weil derTÜV für das H-Kennzeichen meckerte ein wenig Rost beseitigen wollen und war am Ende bei einer Kernsanierung. Also wenn, dann richtig.
Wollte eine Heizung einbauen - meine Frau wollte nicht - fahren doch eh nur im Sommer. :lol:
Wollte eine Druckwasseranlage einbauen - meine Frau wollte nicht - geht auch mit Kanister und Ausguss.
Wollte eine Toilette einbauen - meine Frau wollte nicht - haben doch PortaPotti vom WoWa.
Wollte Solar einbauen - meine.... - Strom gibt es auf den Treffen.
Habe natürlich alles so gemacht wie ich das wollte, meine Frau ist selten auf "dem Bau" gewesen :wink: .
Als dann vor fast vier Jahren alles schön Neu war, kam dann meiner Frau der Gedanke, wir könnten, wenn er schon so da ist mal einfach so weg fahren, zu viert (die beiden Größen wollten nicht mehr mit den "Alten" mit).
Ergebnis - wir sind so oft es geht mit dem Bus weg und waren im letzten Dezember zwischen Weihnachten und Silvester in den Niederlanden. - So eine Heizung ist schon eine tolle Sache. :mrgreen:

pwglobe am 04 Jun 2020 11:08:51

Hallo,
bei mir war es eher Zufall. Ich war mit ein paar Freunden mit dem Motorrad entlang der Pyrenäen bis Biarritz unterwegs, dort angekommen trafen wir in einer Bar Surfer und beschlossen es auszuprobieren, einmal angefangen war ich infiziert und kaufte mein erstes Board.
Auf dem Motorrad konnte ich es nicht mitnehmen aber ein netter Surfer mit VW T2 Bus übernahm den Transport nach D.
Das mit dem Bus fand ich super und so kaufte ich meinen ersten Camper VW T3 Diesel (ohne Turbo :cry: ), schnell fand ich heraus, dass der sich nicht nur für den Urlaub eignete sondern ich konnte auf jeder Fete trinken ohne über das nach Hause fahren nachzudenken. :-D 8)
Nach 1,5 Jahren habe ich dann einen T3 Turbodiesel gekauft, da ich nicht mehr von den LKWs überholt werden wollte.
Dann standen Fernreisen auf dem Programm, natürlich vor Ort mit gemietetem Camper und er T3 wurde verkauft.
Nach dieser Pause reifte der Gedanke an einem neuen Womo Projekt, aber Allrad war Pflicht, so kaufte ich einen LandRover Defender 130 TD5 zuerst mit Dachzelt und selbstgebauter Kabine, später kam dann eine Nordstar Kabine hinzu. Nach 8 schönen Jahren wurde er uns zu eng da wir nicht mehr zu dritt im Alkoven schlafen konnten und der tägliche Umbau ging uns auf die Nerven.
Nach 3 Jahren in dem wir verschieden Mietwohnmobile testeten kauften wir einen Karmann Ontarion, diesen fuhren wir 9 Jahre bis wir unseren jetzigen PhoeniX kauften.

dieterk am 04 Jun 2020 11:48:29

dieterk hat geschrieben:2011 haben wir den Wohnwagen in Zahlung gegeben und uns ein Mobil gekauft.
Gruß
Dieter


Ah, den Grund ich vergessen: meine Frau hatte von Jahr zu Jahr mehr Schiss mit Gespann zu fahren :D wegen den vielen LKW auf den Autobahnen.
Da war der Wechsel unausweichlich :lol:

Womodu am 04 Jun 2020 13:00:42

Seit über 25 Jahren bin ich über 20 mal mit einem gemieteten bzw. mit dem Womo eines Angelfreundes unterwegs gewesen. Letztes Jahr habe ich mir 2mal ein Womo geliehen und wollte mir nächstes Jahr wenn ich Rentner bin, eins zulegen.
Dann kam Corona dazwischen, wodurch ich eine geplante Namibia Reise stornieren musste. Da der Urlaub nicht verschiebbar war, Übernachtungen in Unterkünften nicht möglich waren und ich ein gutes Angebot bekam, habe ich mir einen neuen Weinsberg Pepper zugelegt und habe damit in meinem Umfeld bei herrlichen Wetter tolle Tage verbracht.

bonjourelfie am 04 Jun 2020 13:32:12

Ein Samstagmorgen im März 1982. Wir wollten nur einen kurzen Spaziergang machen. Bei unserer kleinen Autowerkstatt im Dorf stand ein VW-Camper, nur mal gucken...Der Besitzer war auch da und erzählte, dass er verkaufen will. Tja...nach dem Spaziergang und kurzer Überlegung gehörte der Bus 30 Minuten später uns, Westfalia-Ausbau mit Aufstelldach, Bj.74. Bis dahin hatten wir nur ein kleines Zelt, mit dem wir aber schon in Norwegen waren. Das hätten wir uns eigentlich nie träumen lassen. Und wir haben unseren Spontankauf nie bereut. Später folgten ein neuerer VW-Bus, dann ein Bürstner Alkoven, ein Dethleffs, und vor 10 Jahren ein Niesmann (der kleinste). Hoffentlich können wir noch ein paar Jahre reisen...

LGElfie

thomas56 am 04 Jun 2020 14:04:28

stand an einer roten Ampel einer Hauptverkehrsstrasse mit Stop and Go in Hamburg. Im Blickwinkel sah ich ein riesen Womo (war wohl ein 12m Liner) vorbeifahren. Der Entschluss war sofort gefasst, mit so einem Teil muss man mal in Urlaub fahren.
Ein paar Wochen später kaufte ich mein erstes Womo, ein Selbstausbau LT 28 Benziner mit 6m.
Jetzt auch nach 38 Jahren habe ich es immer noch nicht bis zu den 12m geschafft! :D

klink_bks am 04 Jun 2020 14:10:06

:) Bei uns war es so ! :)

Wir waren schon immer mit Motorrad und Zelt, bzw. auch mit Pkw und Zelt
unterwegs, dann kam aber der Wunsch nach mehr Bequemlichkeit, so
dass wir uns in den 90er Jahren immer ein Wohnmobil
Mercedes 207D Selbstausbau bei einem Arbeitskollegen sehr billig geliehen haben,

Später haben wir uns dann wiederum ein Wohnmobil VW-LT45 Selbstausbau
von einem Bekannten meiner Frau ausgeliehen, auch sehr günstig. Immer mal wieder über mehrere Jahre hinweg.
Irgendwann hatte dieser Kollege aber keine Zeit mehr, weil er gebaut hat und ein anderes
Lastenfahrzeug benötigt hat. Und mir den LT mit 6 Zylinder Diesel mit satten 75 PS wiederum
sehr sehr günstig verkauft hat (1.000. DM oder so). Weil er das Mobil "in guten Händen" sehen wollte.

Danach kam ein Chausson Accapulco 45 mit Fiat 280er Fahrwerk, das erste fertige professionelle Wohnmobil.
kaufpreis damals rund 9.000. DM.

darauf in 2009 ein Joint Z460, dieser dann
mit Fiat 230 1,9 Liter mit 90 PS und allbekannten Temperaturproblemen.

Als nächstes stand 2011 der Carado T135 vor der Tür, unser erstes nagelneues Wohnmobil. Gefahren bis Ende 2017.
Ein absolut problemloses und qualitativ gutes Fahrzeug.

Das zunächst letzte Wohnmobil war dann unser jetziger Carado T348 im März 2018.
Bis dato so zufrieden mit dem Teil, dass ein Wechsel zur zeit noch nicht mal überlegt wird, geschweige denn aktuell wäre.

Gruss von der schönen Mittelmosel
und begeisterten Wohnmobilfahrern

klink_bks

hacmac am 04 Jun 2020 14:33:09

Eine gute Frage.... darüber musste ich erstmal nachdenken... was uns letztendlich dazu bewogen hat.... eine genaue Erklärung... gibts wohl nicht

Mit 16 und Kumpel auf der K50RL nach Straßburg... zelten
Mit 20 und Freundin und Golf nach Lelavandu... zelten ( Campingplaz Le Grand Bastide )
Dann mit und ohne Kindern nach Griechenland, an die Nordsee, FeWos, Hotels, mal Frankreich... FeWo
Dann 2 Urlaube mit Hausbooten/ Canal du Midi und Charente ( is ja wie Womo, nur aufm Wasser )
3 Urlaube im gemieteten Womo ( Knaus, Chausson, Weinsberg)
Tja... obwohl wir uns immer eingeredet haben, das mieten billiger ist... dann doch eins gekauft.
Unabhängig, beweglich, spontan, gemütlich und... unseres. Unser Bett, unser Klo, unser Balkon und...keine Frühstücks/Essenszeiten !
Wir haben es bisher nicht bereut, freuen uns auf jede Tour...
Gruß Dieter

stoppie am 04 Jun 2020 17:05:59

Sehr erinnerungsträchtiges Thema. :ja:

Als Kind und Jugendlicher war ich viel Zelten. Während meiner Studienzeit habe ich mir dann einen ausrangierter DB 508 einer Tankbaufirma als WoMo ausgebaut, welches mich zu den Windsurfspots in ganz Europa fuhr – bis er nach fast 200.000 km WoMo-Kilometer durch das Alter und die Seeluft dem Rost erlegen war.
Schön war die Zeit ! 8)


stoppie am 04 Jun 2020 17:08:08

Das Motorrad gibt es übrigens immer noch, mittlerweile fast 40 Jahre alt. 8)

stoppie am 04 Jun 2020 18:03:04

cbra hat geschrieben: ..... standesgemäss in tarifa



Playa de Los Lances - südöstlich vom Hurricane ???

Wir waren immer am Torre de la Pena.

cbra am 04 Jun 2020 18:11:35

cbra hat geschrieben: ..... standesgemäss in tarifa



stoppie hat geschrieben:Playa de Los Lances - südöstlich vom Hurricane ???

Wir waren immer am Torre de la Pena.


der "schlafplatz " etwas oberhalb, unten war damals schlafen weitgehend unmöglich (guardia civil). - gleich daneben war mal das "party - zirkuszelt"

VFrei am 04 Jun 2020 18:44:54

Meine Frau und ich sind seit 2001 zusammen. Bis vorletztes Jahr waren wir selten weg im Urlaub, meistens haben wir in Eigenarbeit unser Haus kernsaniert.
Damit waren wir dann vorletztes Jahr durch und Anfang letzten Jahres hatten wir plötzlich die Gelegenheit uns zu überlegen: Was machen wir eigentlich dieses Jahr im Urlaub?
Antwort: Mieten wir doch mal ein WoMo.
Bei uns in der Gegend leichter gesagt als getan, da wir 2 Hunde haben. Die meisten wollten nur ohne Hunde vermieten.
Trotzdem: Vermieter gefunden, hatte auch ein passendes WoMo im Angebot: TI auf Sprinter mit Wandlerautomatik, Längsbetten, 3,5 t
So ging es für 8 Tage in den Urlaub.
Das hat uns gut gefallen, Wiederholung dieses Jahr war fest eingeplant. Allerdings fanden wir das Abholen und wieder wegbringen zu festen Zeiten doch recht stressig. Ausserdem musste man auch noch früh genug mieten, damit die gewünschte Ausstattung auch wirklich bekam. Und spontan mal über ein WE fahren war so gar nicht möglich.
Es kam der Caravan-Salon und wir wollten einfach mal gucken: ca 40 Mobile angesehen, fast beim Rausgehen noch mal in einen neuen Carthago c-line L 4.9 LE hineingestolpert:
In der Dinette hingesetzt, umgeschaut, wir sehen uns an: Das ist unser neues WoMo.
Auf der Heimfahrt: mal sehen, wo wir nächstes Jahr so ein WoMo mieten können.
Internet befragt, einige Angebote gesehen, Händler um Angebote für Neufahrzeug gefragt, 800-1000 km gefahren, um gebrauchte Carthagos anzusehen:
Fazit: Warum warten, wir kaufen jetzt!
Angebote für Neufahrzeuge trudeln ein: Unverhandelt recht wenig Nachlass auf Listenpreis, geschätzte Lieferung: Mitte August 2020.
Während des Wartens auf die Angebote: einen Carthago S-Plus 50I aus 2017 mit wenig Kilometern gesehen, Händler angerufen: Ja, ist noch verfügbar. Also spontan einen Tag Urlaub und hin zum Ansehen und Probefahrt.
Kleiner Dämpfer: Verkauf im Kundenauftrag, somit keine Gewährleistung. Allerdings war das Fzg wie neu und der Preis verglichen mit den C-Line Angeboten doch sehr interessant.
Ausstattung auch super: kleine Solaranlage, 2 zusätzliche Aufbaubatterien, Hubstützen, Markise, Dachklima (ob wir alles brauchen: keine Ahnung!), Wandlerautomatik
Finanzierung war noch nicht ganz gesichert, also noch am gleichen Tag unterschrieben.
Das war Anfang November, also etwa 8 Wochen nach: fahren wir mal zum Caravan-Salon und gucken mal ...
Aus verschiedenen Gründen war die Übergabe dann Mitte Jan 2020. Seitdem leider erst 2 Mal kurz unterwegs wg. Corona, aber das wird auf jeden Fall mehr.
Gruß
Vincenz

BadHunter am 06 Jun 2020 17:34:38

stoppie hat geschrieben:Das Motorrad gibt es übrigens immer noch, mittlerweile fast 40 Jahre alt. 8)


Honda CB 750 C?? Mit 4 in 4-Anlage?

Tolle Kombi, ja, so ungefähr fing es bei mir auch an, nur das Motorrad konnte damals an meinem LT nicht mit, aber das Dach war auch voll mit Surfmaterial....

stoppie am 06 Jun 2020 23:51:26

BadHunter hat geschrieben:......Honda CB 750 C?? .....Mit 4 in 4-Anlage....

Beides stimmt. :lach:
Jens, Du kennst Dich aus. :top:

riegelaner am 07 Jun 2020 04:40:29

Corona-Kauf

Hallo,
also eigentlich war nach vielen Jahren mit Urlaub in weiter Ferne ( Schnorcheln in Indonesien, Südsee,....) nur ein Urlaub im Mietmobil nach Norwegen geplant.
Dazu hatten wir uns voriges Jahr zu Ostern mal zum Schnuppercampen eins ausgeliehen und meine Frau hat das Okay gegeben.
Durch das ganze Chaos mit den Reisebeschränkungen und auch in der weisen Vorraussicht, das es nicht besser mit den Langstreckenreisen wird, haben wir kurzerhand uns ein Womo zugelegt - es ist noch nicht komplett, aber wir haben ja jetzt paar Jahre Zeit es auszubauen oder wir tauschen es in ein paar Jahren gegen ein anderes ein.
Der Trip zum Nordkap wird ja klappen dieses Jahr und für die nächsten Jahre wollen wir dann Europa bereisen - jedes Jahr in eine andere Himmelsrichtung, oder auch nur in DE bleiben :razz:
Derzeitig lese ich hier im Forum viel, vielen Dank an die fleißigen Schreiber für ihre tollen Ideen.

Norbert


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