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Kaufberatung für WoMo Rookie


Moritz0411 am 15 Jun 2020 21:24:47

Liebe Forenmitglieder,

Mein Name ist Moritz und nach unserem inzwischen dritten Wohnmobilurlaub (innerhalb von 10 Jahren) liebäugeln wir dem Erwerb eines eigenen Wohnmobils. Wie ihr euch vorstellen könnt, sind wir alles andere als Profis, noch haben wir einen guten Überblick über den Markt. Auch wenn wir natürlich bereits viel im Internet versucht haben zu recherchieren.

Aber nun will ich auch zum Punkt kommen...
- Wir wollen preislich erst einmal weiter unten anfangen und sind entsprechen zu Kompromissen bereit.
- Aktuell recherchieren wir bei Sunlight, Sun Living, Carado und Challenger.
- Wichtig ist uns ein Alkoven.
- Da mir eine ausreichende Heckgarage (für Regalsystem
+ optional Wettkampfrennräder) wichtig ist, sollte hinten vermutlich auch ein Doppelbett und keine Stockbetten sein.
- Ich habe gelesen dass eine Länge unter 7m empfohlen wird. Betrifft das nur höhere Maut und ähnliche Gebühren oder spielt das auch für meinen Führerschein der Klasse B eine Rolle? (Ist hier eigentlich die „Magische Grenze„ 6 oder 7 Meter?)
- Charmant fanden wir eine Sitzgruppe mit nur einer Bank und dafür aber mit drehbaren Fahrer- und Beifahrersitz (spart doch sicherlich Fahrzeuglänge, oder?)
- Um die Heckgarage auch nutzen zu können und mit vollem Wassertank relativ ungebunden zu sein, ist eine möglichst große Zuladung natürlich wünschenswert.

Ich würde mich über jegliches Feedback zu unseren oben stehenden Gedanken und über Hinweise zu Wohnmobilmodellen, die dazu ganz gut passen könnten, sehr freuen.

Vielen Dank und viele Grüße,
Moritz

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Tinduck am 15 Jun 2020 21:39:49

Hallo und willkommen im Forum.

Wichtige Infos wären noch:

- Wie viele sind ‚wir‘?
- Winterbetrieb angedacht?
- Unter oder über 3,5 Tonnen?
- Budget?
- Neu oder gebraucht?

bis denn,

Uwe

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Moritz0411 am 15 Jun 2020 21:47:08

Hallo Uwe,

Danke für die schnelle Rückmeldung.

- Wir sind zu 3 (2 Erwachsene, 1 Kind), optional 4, falls wir mal eine Freundin unserer Tochter mitnehmen oder ähnliches
- Unser Budget sind 40.000 bis 60.000 EUR, würden aber auch ein „junges gebrauchtes“ nehmen
- Primär Frühling bis Herbst, Winter eher nicht
- Nur 3,5t, da ich nur Führerscheinklasse B habe und da wir eher “Roadtrips” als “2 Wochen Campingplatz” machen wollen

Danke und viele Grüße,
Moritz

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Heinz53 am 15 Jun 2020 22:03:07

Versuch mal die Sachen zusammenzurechnen, die ihr mitnehmen wollt.
Auch Vorräte (Frischwasser und Abwasser) nicht vergessen.
Mit Rädern für 3 Personen usw. sehe ich Probleme mit 3,5 t.

Gruß
Heinz

Tinduck am 15 Jun 2020 22:04:58

OK.

Wenn 3,5 Tonnen, sollte das Fahrzeug so kurz wie möglich sein, Länge macht schwer. Beisst sich allerdings mit der Anforderung nach einem Heckquerbett, da landet man schnell bei 6,5 bis 7 m, und dann beginnt es schon eng zu werden mit den 3,5 Tonnen. Mit einem sparsam ausgestatteten Fahrzeug und 3-4 nicht allzu schweren Personen vielleicht noch drin, da muss man aber schon genau aufpassen was man noch mitnimmt. Ein voller Wassertank und ein Kasten Bier könnte die Fuhre dann schon über die 3,5 Tonnen drücken.

Mit dem Budget müsste eigentlich gut ein einjähriges Vermietfahrzeug zu bekommen sein. Der Grundriss Alkoven/Heckquerbett wird gern an Familien vermietet, und diese Fahrzeuge haben die Kinderkrankheiten schon wegrepariert. Und man hat kein halbes bis dreiviertel Jahr Lieferzeit... wenn man denn bereit ist, im Herbst zu kaufen.

Heisser Tip: Wunschgrundriss für ein Wochenende bei besch....eidenem Wetter mieten. Dann merkt man, obs passt.

bis denn,

Uwe

rkopka am 20 Jun 2020 14:57:31

Moritz0411 hat geschrieben:- Da mir eine ausreichende Heckgarage (für Regalsystem
+ optional Wettkampfrennräder) wichtig ist, sollte hinten vermutlich auch ein Doppelbett und keine Stockbetten sein.

Stockbetten haben meist recht schmale Garagen der Breite der Betten entsprechend. Außerdem gehen dann keine Regalsysteme.

- Ich habe gelesen dass eine Länge unter 7m empfohlen wird. Betrifft das nur höhere Maut und ähnliche Gebühren oder spielt das auch für meinen Führerschein der Klasse B eine Rolle? (Ist hier eigentlich die „Magische Grenze„ 6 oder 7 Meter?)

6m für Fähren in Skandinavien, darüber wird es teurer. Schaffst du aber sowieso nicht. Sonst geht es eher ums Gewicht, desto länger, desto schwerer. Und mit einer gut beladenen Garage kommt noch die Hinterachsbelastung als kritischer Punkt.

- Charmant fanden wir eine Sitzgruppe mit nur einer Bank und dafür aber mit drehbaren Fahrer- und Beifahrersitz (spart doch sicherlich Fahrzeuglänge, oder?)

Ist eher nicht üblich. Die meisten Alkoven haben eine Volldinette. Die Halbdinette gefällt mir eigentlich gar nicht. Aber für ein mögliches zukünftiges, kürzeres Fahrzeug spiele ich auch mit dem Gedanken.

- Um die Heckgarage auch nutzen zu können und mit vollem Wassertank relativ ungebunden zu sein, ist eine möglichst große Zuladung natürlich wünschenswert.

Wie schon erwähnt, beißt sich das mit 3-4 Personen, Zeug in der Garage, Räder (werden ja wohl leicht sein) und 3,5t.

Die meisten Aussagen zu 3,5t und >2 Personen gehen in die Richtung: Gewicht sparen (Ausstattung und mitgenommenes Zeug wie Lebensmittel, Wasser), dann ist es möglich. Dir muß aber klar sein, daß das wohl immer ein Kampf und eine Rechnerei bleiben wird.

RK

Moritz0411 am 22 Jun 2020 10:42:27

Hallo RK, vielen Dank für die ausführliche Antwort und deine Anmerkungen zu meinen einzelnen Punkten.

Wir haben inzwischen ein paar Händler angefahren aber natürlich (und das liegt in der Natur der Sache und ist auch nicht verwerflich) preisen die Händler immer die von ihnen vertriebenen Marken an.

Sind Forster, Challenger, Sunlight und Sun Living alle miteinander vergleichbar oder gibt es qualitative Unterschiede so dass ihr von der ein oder anderen Marke grundsätzlich abraten würdet?
Wie sieht es mit den “großen Gescheistern” aus? Ist der Unterschied lediglich die ggf. hochwertigere Optik des Aufbaus oder halten sich Dethleffs und Eura Mobil auch einfach länger bzw. haben weniger Probleme mit Dichtigkeit oder ähnliches?

Vielen Dank für euren Rat,
Moritz

Tinduck am 22 Jun 2020 14:44:14

Da teurere und günstigere Mobile oft die gleichen Einbaugeräte und das gleiche Basisfahrzeug benutzen, muss der Preisunterschied wohl vom Aufbau und vom Möbelbau kommen. Ob sich das auf die Qualität auswirkt? Höchst wahrscheinlich, würd ich mal sagen...

bis denn,

Uwe

Alex1608 am 22 Jun 2020 16:59:02

Unser erstes Wohnmobil war ein Sunlight. Inzwischen fahren wir einen Eura Mobil. Der Sunlight war definitiv kein schlechtes Fahrzeug, gemessen an Preise/Leistung. Aber was den Möbelbau und zahlreiche Detaillösungen angeht liegen tatsächlich Welten dazwischen. Es kommt immer darauf an welche Ansprüche man hat und natürlich auch auf das zur Verfügung stehende Budget.


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