Caravan
hubstuetzen

Victron Peak Power Pack 40 Ah, Wechselrichter, Solar Ideas?


Gekkowomo am 17 Jun 2020 10:31:34

Hallo,

ich will mein WoMo autark machen über Solar und auch gerne mit 230V Wechselrichter.

Meine aktuelle Überlegung (inspiriert durch Amumot Shop):

- Mobile Batterie Victron Peak Power Pack 40 Ah = 512 Wh
Vorteile:
LiFePO4 Technik
Kein Einbau, also sehr mobil
Hochstrom-Anschluss für zB Wechselrichter
12V Anschluss für Bordstrom
Solar Panel direkt anschließbar

- Faltbares Solar Panel 100 Wp
Ebenfalls sehr mobil, kein Einbau

- Wechselrichter
noch kein Modell ausgesucht, ca 600 W geplant
jemand eine Empfehlung ?

Meine Fragen:

Hat jemand Erfahrungen mit dieser Kombination, insb mit dem Victron Power Pack ?
(Man findet kaum was im Netz, komisch...)

Wo würdet Ihr den normalen 12 V Ausgang der Batterie mit dem EBL/ Bordnetz verbinden ?
Damit soll das Womo mit 12V länger Autark sein.
Anschluss sollte möglichst flexibel sein, also abnehmbar wenn auf einer Tour nicht notwendig.

Ich habe bereits verbunden mit dem EBL: 2 Stck. 80Ah AGM Bordbatterien, das soll auch so bleiben.


DANKE !

Michael.

Anzeige vom Forum


hmarburg am 17 Jun 2020 10:52:32

Hallo Michael,

warum so umständlich?
Solar-Regler direkt an deine AGMs ran, Wechselrichter ebenso.

Wenn du bei Amumot etwas mit dem Solarrechner gespielt hättest würdest du wissen, dass die Batteriekapazität nicht das Problem ist beim Autark stehen, sondern die Energie die du per Solar wieder reinholen kannst. Also erhöhe den Solarertrag und lass das Lithium-Spielzeug weg.

Gruß

Holger

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Gekkowomo am 17 Jun 2020 11:06:18

Hi Holger,

meine 2 Überlegungen die mich dazu gebracht haben.

1. Habe öfters gelesen dass normale 80Ah AGM Batterien nicht wirklich gut mit einem 600W Wechselrichter funktionieren,
also ruckzuck tief-entladen werden und dann schnell defekt sind. Daher der Gedanken der LiFePO4 Batterie.

2. Ich will aber auch nicht die beiden vorhandenen AGM Batterien komplett ersetzen durch LiFePO4, das ist mir zu teuer

und vielleicht noch 3.: ich bin nicht sooo der Schrauber/ E-Techniker. Ich will möglichst wenig ab der vorhandenen Elektrik ändern,
sondern eine Option haben, wo ich bei Bedarf einfach mein Autark-Paket (Akku, WRichter, Solar) einladen kann. Und sonst eben das Gewicht spare.

Aber ich höre sehr gerne auf die Tips von erfahrenen Leuten hier, DANKE !

Anzeige vom Forum


huohler am 17 Jun 2020 11:45:27

Du willst alles haben, nicht viel ändern und kosten soll es auch nicht viel.
Du merkst wahrscheinlich selber, dass da irgendwo etwas nicht passt.
Lithium können höhere Ströme für einen Wechselrichter liefern. Aber dazu sollten sie auch eine ähnliche Größe haben wie die Bleibatterien. Mit 40Ah wird das nichts. OK für einen 600W Wechselrichter z.B. um ein Stromfahrrad zu laden wird es reichen. Aber das kannst du auch mit den AGMs.
Ich sehe es auch wie Holger: Im ersten Schritt Solar ausbauen. Das ist kostenmäßig das günstigste. Dann sparen und irgendwann die AGMs durch Lithium ersetzen.

Willst du sofort den 1600W Föhn einsetzen musst du auch entsprechend investieren. In dem Fall würde ich dir empfehlen alles von einem Fachmann (z.B. von Peter --> Link) machen zu lassen. Die Kosten für Lithium sind zwar auf den ersten Blick heftig, aber wer die Freiheit einmal genossen hat wird es nie bereuen. Lieber einmal heftig und richtig (auch wenn es finanziell weh tut) und dann nie mehr eine Steckdose mehr benötigen. Ich habe das vor knapp 3 Jahren gemacht und keine Sekunde bereut.

Hubert

hmarburg am 17 Jun 2020 12:25:36

Gekkowomo hat geschrieben:1. Habe öfters gelesen dass normale 80Ah AGM Batterien nicht wirklich gut mit einem 600W Wechselrichter funktionieren,
also ruckzuck tief-entladen werden und dann schnell defekt sind. Daher der Gedanken der LiFePO4 Batterie.


Also 50A, denn so viel zieht ein 600W WR kann auch eine AGM liefern, das ist kein Problem. Das Problem ist, wie lange er das ziehen soll.

2. Ich will aber auch nicht die beiden vorhandenen AGM Batterien komplett ersetzen durch LiFePO4, das ist mir zu teuer


Ja, es tut einmal heftig weh, aber dann ist für lange Zeit ruhe.

und vielleicht noch 3.: ich bin nicht sooo der Schrauber/ E-Techniker. Ich will möglichst wenig ab der vorhandenen Elektrik ändern,
sondern eine Option haben, wo ich bei Bedarf einfach mein Autark-Paket (Akku, WRichter, Solar) einladen kann. Und sonst eben das Gewicht spare.


Das Argument lass ich gelten. Wobei es alles kein Hexenwerk ist und du vieles der vorhanden Installation weiter verwenden kannst.

fschuen am 17 Jun 2020 13:19:45

huohler hat geschrieben:Lithium können höhere Ströme für einen Wechselrichter liefern. Aber dazu sollten sie auch eine ähnliche Größe haben wie die Bleibatterien.


Woran machst du das fest? Lithiumbatterien sind deutlich spannungsstabiler, sodass man bei einfacher Parallelschaltung immer erst die Lithiumbatterie und dann erst die Bleibatterie entleert. Und im Sommer braucht man mit Solar selten mehr als 20 Ah. Soll heissen: ein Hybridsystem macht auch mit einer kleinen Lithiumbatterie durchaus Sinn.

Fest einbauen würde ich sie trotzdem, auch die zugestellte Batterie muss ja irgendwo hin und gesichert sein. Da ist der Aufwand bei einer mobilen Lösung eher grösser. Ich habe aber auch bei meiner Zweitbatterie EC5-Stecker dazwischen, damit ich eine mobile Batterie gegebenenfalls anschliessen kann.

600 W ist wenig für einen Wechselrichter, aber dafür muss man sich über hohe Ströme nicht so viel Gedanken machen. Das einzig wichtige Kriterium bei WR lautet "Echtsinus", alle anderen Wellenformen wie Rechteck, Trapez oder "sinusähnlich" können angeschlossene elektronische Geräte zerstören.

Gruss Manfred

huohler am 17 Jun 2020 13:37:53

huohler hat geschrieben:Lithium können höhere Ströme für einen Wechselrichter liefern. Aber dazu sollten sie auch eine ähnliche Größe haben wie die Bleibatterien.

fschuen hat geschrieben:Woran machst du das fest?


An den Herstellerangaben der oben genannten 40Ah Li: --> Link
30A Dauerleistung was abzüglich 10% WR Verlust nur etwas mehr als 300W an 230V entspricht. Damit könnte man noch nicht mal zwei Pedelec Akkus gleichzeitig laden.
500€ für 40Ah ist auch nicht gerade günstig dafür dass der nur 30A liefern kann.

Edit: Der hat auch einen 150A Ausgang. OK - ich nehme die oben genannte Aussage wieder zurück

Hubert


  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

LiFePo4-Batt m i t Bluetooth sinnvoll?
24V und 12V System gleichzeitig
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2020 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt