Unser erstes Ziel, der kostenlose Wohnmobil-Stellplatz mit V+E in Mendig ist zur Zeit gut besucht. Bei drückender Schwüle haben wir Mendig auf der Hauptachse durchquert. Doch wie so oft, dass Gute liegt so nah. Der Stellplatz, das Museum "Lava Dome" und das Brauhaus vom Vulkanbräu bilden eigentlich ein magisches Dreieck der kurzen Wege. Nach gutem Essen mit einem Gewitterschutt und anschließender Siesta unternehmen wir gegen Abend einen Spaziergang zur ca. 3 km entfernten Wingertsbergwand. Hier erhalten wir zum erstenmal eine gut erklärte und sichtbare Darstellung des Vulkanausbruchs vor 12.900 Jahren unter dem Laacher See und seine Auswirkungen.

Brauhaus Vulkanbräu mit Biergarten

Wingertsbergwand mit den genau zu sehenden Schichten des Vulkanausbruchs
Es war der gewaltigste Vulkanausbruch in den vergangenen 200.000 Jahren in Mitteleuropa, der sich in mehreren Intervallen mit unterschiedlichen Intensitäten über das Land ergoss.
Am nächsten Morgen holen wir uns noch mehr Infos im "Lava Dome" und besichtigen den Felsenkeller (32 m unter der Erde). Hier wurde früher Basalt untertage abgebaut, und später nutzten die örtlichen 28 Brauereien den Lavakeller als Brau- und Lagerstätte.


Lavakeller
Bei der Wallfahrtskirche "Fraukirch" unweit von Mendig tauchen wir in die Genoveva-Sage ein, bevor wir nochmals zurück zum Ursprung des Vulkanausbruchs, dem Laacher See, und der dortigen Benediktinerabtei fahren.

Genoveva-Altar mit der bebilderten Leidensgeschichte

Benediktiner Abtei Maria Laach
Den Tag beschließen wir auf dem Wohnmobil-Stellplatz in der Krimihauptstadt "Hillesheim", die außer den Eifel-Krimis noch eine schöne Altstadt mit Stadtmauer vorzuweisen hat.

Themenecke im Café Sherlock

Schon oft angedacht, aber nie gemacht, wird wahr - wir fahren nach Manderscheid und erglimmen die Niederburg.

Nach den Besichtigungen der letzten Tage fahren wir zur Erholung auf den Wohnmobil-Stellplatz mit V+E am Pulvermaar bei Gillenfeld (Gebühr EUR 8,00; Strom und Wasser extra). Es gibt dort zwei Plätze, einen unten am Maar beim Campingplatz und einen oberhalb mit Aussicht in die Ferne am Feriendorf. Wir haben uns oben hingestellt.

Der letzte Tag bricht an und auch diese Corona-Tour neigt sich dem Ende zu. Nach dem Frühstück wird noch ein wenig getrödelt und dann geht es auf dem schnellsten Weg zur Autobahn und wieder nach Limburg.
Wem diese Kurzform nicht ausreicht, findet den vollständigen Bericht mit vielen Bildern hier --> Link

