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Hi, wir planen ggf. nächstes Jahr mit einem 4x4 Camper durch Kanada bzw. Alaska uu touren, für 21+ Tage. Gibt es jemanden der sowas schon gemacht hat und uns Tipps geben kann zur Anmietung. Speziell sind mir die Preisunterschieder aufgefallen. Danke für Eure Tipps und Erfahrungen Alf Ja, habe ich gemacht. Je nachdem wo Du anmieten willst hast Du eh keine große Auswahl. Wir haben in Whitehorse bei Fraserway gebucht. Ist aber im Gegensatz zu normal USA ein erheblicher Preisunterschied. Einen Reisebericht kannst Du hier--> Link finden. Ein Tipp noch, versuch einen Diesel zu bekommen. Gruß Wolfgang Meiner Erfahrung nach ist die anmiete in Contiguous USA günstier als eine Anmiete in Kanada / Alaska. Beachte: Bei vielen (den meisten?) Vermietern ist das befahren von Off-Road Pfaden (manchmal sogar schon nur "Gravel- oder Dirt Roads") verboten. Das spielt i.d.R. erst eine Rolle bei einem Defekt / Panne - und dann wirds teuer :x also unbedingt die Bedingungen studieren! Je nach dem erübrigt sich dann die Anforderung nach 4x4... Danke für eure Antworten contiguous kann ich irgendwie nicht finden, den Reisebericht schaue ich mir an. Vielen Dank Schau auch mal bei den deutschen Reiseveranstaltern (TUI, DERtours, FTi...) Das kann günstiger sein als bei direkter Anmietung über ein Portal, weil ggf. Pakete (Geschirr, Stühle...), Versicherungspakete oder auch die erste Übernachtung bereits im Preis drin sind. Wir haben vor 2 Jahren bei Fraserway über DER gemietet (normaler Alkoven) und waren recht zufrieden.
die contiguous states sind alle verbundenen bundesstaaten, hawai und alaska. keine ahnung, wo crono sein Womo für eine reise nach kanada mietet, von texas rauffahren, nur weils da vielleicht am günstigsten ist, will wohl keiner. :D
Nein, das sind die 48 "Festland-Staaten" OHNE Hawaii / Alaska (--> Link)! Und was soul offensichtlich auch nicht weiss ist, dass einige dieser Staaten direkt an der Grenze zu Kanada liegen, heisst der Weg dortin ist ein paar Meter ;D Natürlich hängt Sinn / Unsinn hier von der geplanten Route ab... Seatle z.B. liegt nicht schlecht um im Südwesten Kanadas zu starten...
Das haben wir schon 6 oder 7 mal gemacht. Wir haben immer den Truck-Camper von Fraserway gemietet. Der hat Allrad, damit kommt man wirklich überall hin. Gerade in Alaska/Yukon kann man wunderbar boondocken (wild campen). Der andere gute Vermieter ist Canadream. Bei dem gibts aber mehr Beschränkungen bei erlaubten Strassen. Der günstigste Vermieter ist meistens Cruise America oder die Schwesterfirma Cruise Canada. Aber bei denen kann man wirklich nicht mieten, so schlecht und alt wie diese Camper sind. Da wäre mir das Risiko zu gross. Beate
Ach ja, ich habe bei meinem Beitrag noch das Wichtigste vergessen: Anmietung bitte nicht in Kanada oder Alaska direkt, sondern über einen deutschen Veranstalter/Reisebüro. Da bekommst Du bessere Preise und vor allem hast Du alle Versicherungen in ausreichender Höhe inclusive. Ausserdem im Problemfall deutsches Recht und deutschen Gerichtsstand.
das ohne hat der beistrich glatt unterschlagen :eek: aber trotzdem - grenznah beschreibt es besser, als fast alle staaten als auswahl :wink: Upps, vergessen. Wie einige schon schrieben, plane Deine Route und sieh ob der Vermieter das befahren der Strassen erlaubt. Aus diesem Grund hatten wir Fraserway dort gab es keine Beschränkung. Jeder Vermieter hat so eine "Liste" Gruß Wolfgang Hallo, wir waren mehrmals in Kanada und haben nach Preisvergleich immer bei der dt. Agentur Camperbörse -tlw auch 4x4- unser RV gemietet. Auf deren Seite ist auch ein Preisvergleich der diversen nordamerikanischen Vermieter ersichtlich. Hilfreich bei der Auswahl. Gruß Olaf
... stimmt nun so nicht, die Bedingungen sind dort zwar lockerer, aber es gibt sie: --> Link (Punkt 21) Wobei ich bis anhin bei allen Bedinungen lese, dass das Befahren von "Non-public roads" verboten ist. Ich habe letztens eine (akademische :) ) Diskussion verfolgt, wie es mit den Zufahrstrassen zu vielen (privaten) Campingplätzen aussehen möge... Streng genommen, wohl verboten, praktisch wohl irrelevant... Hallo Alf, ich war in USA / Kanada gut 25x unterwegs, teilweise auch mit Mietmobil. Bei den bisherigen Antworten ist nicht alles tolle, ansonsten hätte ich nur gelesen, und würde nichts schreiben. Anreise aus Seattle, wenn man ca. 21 Tage unterwegs ist? Ich gehe davon aus, dass du Alaska "echt" betreten willst, und nicht nur den Südausläufer (Hyder). Anreise und Abreise aus Seattle über Straße: 5.000 km. Wer das vorschlägt, muss was geraucht haben. Du musst schon da mieten, wo du hin willst, ansonsten sind 3 Wochen einfach zu knapp. Die Einwände bzgl. Schotterstraßen / Versicherung sind natürlich korrekt. Zurückblickend ist bei den 10 Highlights, die mir zu all den Reisen so einfallen, kein Ziel dabei, das über Teer erreicht wurde. Ist etwas Risiko, es darf halt wirklich nichts sein. Um die halbe Welkt zu fliegen, um sich in die Mainstream - Karawane auf den Hauptverbindungsstrecken einzureihen, ist halt nicht jedermanns Sache und du musst mal in dich reinhören, ob du das willst. Deine Frage an sich ist etwas knapp formuliert, was die Art der Reise, die genauen Ziele und auch die Reiseteilnehmer angeht. Habt ihr Kinder dabei, sieht alles ja etwas anders aus. Mieten würde ich, wenn es mich nochmals in die Region verschlagen sollte, nur ein Pickup auf 4x4. Wenn du Fragen hast, kannst du mir gerne eine PN senden. Frohes Planen + frohes Reisen, wann immer das auch wieder möglich ist! Grüße Ebi Hallo Ebi, danke für deine Info. Einreihen im Mainstream machen wir schon nicht in Europa. VG Alf
Kannst Du mir evtl, mal mitteilen, wo Du in Alaska/Yukon eine Karawane auf welcher Strasse angetroffen hast? Wir waren nun schon so oft dort oben unterwegs, aber viele Autos haben wir ausserhalb von Anchorage und Fairbanks nirgends angetroffen. Die meisten Tage sahen wir höchstens mal 2 Fahrzeuge. Und warum sollte man nicht von Seattle nach Anchorage in 21 Tagen fahren können (natürlich als oneway-Miete)? Wir haben inzwischen schon dreimal Überführungsfahrten von Vancouver nach Whitehorse oder umgekehrt gemacht. Das fährt man locker ohne Stress oder Hektik in 3 Wochen und hat dann noch jede Menge Zeit, um z.B. den Denali NP zu besuchen. Da ich noch voll berufstätig bin kam bei mir nur eine Anmietung in Anchorage in frage,normales Wohnmobil,kein 4 x4, war meistens kein Problem.Von Seattle nach Anchorage bei n ur 3 Wochen Zeit ist unsinnig. Gruß Bernd Ich weiss nicht was zu planst, Allrad ist meist nicht notwendig. War schon in Alaska, haben damals lokal Womo gebucht, ABC Camping, ich meine. Das Kleinste, 8m...
Wieso??? Das sind, je nachdem wie man fährt, ca. 2500 Meilen (4000 km). Bei 20 Tagen sind das gerade mal 200 km am Tag. Und die sind, wenn man sehr langsam fährt, in höchstens 4 Stunden gefahren. Also hat man noch viel Zeit für Umwege, Wanderungen, Besichtigungen und letztendlich für schöne Lagerfeuer am Abend. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Es könnte ja sein, dass jemand nicht nur hinfahren möchte, sondern auch etwas sehen. Bei deiner Rechnung fehlt jeder Tag, an dem man nicht fährt und sich mal was anschaut, oder schön wandern geht. Oder einfach nichts macht. Aber es ist ja Geschmackssache. Viele Leute sagen "wenn ich schon hinfliege, will ich auch das Maximum sehen". Ich kenne aber keine Vielreiser, die das machen. Die haben nämlich gelernt. Wie gesagt, warum nicht, wenn man das als schöne Reise ansieht. Grüße Ebi Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Es ist alles voll, wo Nationalpark drauf steht. Absoluter negativer Höhepunkt: Banff / Jasper. Man fährt da dasselbe Tempo wie alle anderen von Süd nach Nord (See / Gletscher / Wasserfall) oder umgekehrt. Wenn es doof läuft, sieht man 8x am Lookout dieselben Nasen, weil die Parkstraße von allen Leuten im ähnlichen Tempo abgearbeitet wird. Und auf dem Campingplatz hat man die Gesichter dann wieder. Alaska ist in der kurzen Reisezeit, die einem die Klimatabelle nahe legt, auch gut besucht. Kenai ist überlaufen, der Denali NP auch. In den 80ern ist man hingefahren, hat ein Camp innerhalb des NP genommen. Geht heute nur noch sehr schwierig. Man steht irgendwo vor den Toren. Die Busse sind gut besucht. Am Anfang ist es lebhaft. Nach ein paar Stunden sind die Leute bewusstlos geschüttelt, viele schlafen. Es soll, so hat man mir erzählt, nun Stopps geben, wo man mit der Horde aussteigen und Bilder machen kann. Hab das nicht überprüft, weil mir das nicht wichtig ist. Bevor alljährlich die große Karawane kam, hat man dem Busfahrer gesagt, dass man aussteigen möchte. Dann ist man schön gewandert und bei der Rückfahrt hat einen irgendein Bus wieder mitgenommen. 4x4 oder nicht? Wenn man das macht, was der Großteil macht, braucht man das nicht. Fährt man Piste, die oft genug regennass und glitschig ist, ist man froh drüber. Und an den See, der hübsch liegt, kommt man aufgrund der Bodenfreiheit auch. Das geht mit dem Normalmobil nicht, es wäre auch riskant. Da steht nämlich kein Traktor, der einen raus zieht. 99% machen das, was man im Reiseführer als Highlight findet. Ich kann aber nur dazu ermutigen, sich einfach mal die Pisten abseits der Hotspots anzuschauen. Es gibt auch außerhalb der Parks wunderschöne Regionen, eigentlich ist der komplette Westen ein einziger Traum. Und man kann das machen, was einem die bescheuerte Caravaning-Werbung vorgaukelt. Irgendwo einsam an einem schönen Flecken stehen, ein Lagerfeuerchen machen, und die Seele baumeln lassen. Grüße Ebi "Kanada, Alaska" Um etwas zu deillusionieren: Ich wollte auch mal "die große Weite" sehen. Also schaute ich mir die Werbe-Videos der VIA-RAIL an (Toronto-Vancouver). Gebucht, gemacht ... ! Die Videos sind sicher von Hollywood-Produzenten gemacht worden, die diesen Zug weder von innen, noch von außen je gesehen haben. 5 Tage Schaukelei in eisgekühlten Wagons, auf engstem Raum (kein Reisekoffer kommt in die Kabine), kein Kaffee ans Bett (wie im Video), keine schöne Aussicht, einzig das Essen war gut. Durch Kanada fahren (in der genannten Richtung) bedeutet: endlos durch Wald fahren, endlos Baumstämme an Baumstämmen. Dann endlose Weiten mit völlig gerade Horizont- line, nichts zu sehen, dann wieder Baumstamm an Baumstamm. Den schönsten Strecken- abschnitt (Jaspers-Vanvouver) durchquert man Nachts ! Das sollte man sich vor Augen halten. Wer aber glaubt, daß Cowboys nur am Lagerfeuer sitzen und Gitarre spielen, der soll ruhig dahin fahren !
Ja, das ist wahr ... die Frage ist nur: "für wen" ? Für Stadtkinder oder für Landeier ? Und für Selbstfahrer ein nicht zu verachtender Hinweis: Der Zeitunterschied von 9 Stunden fordert Geist und Körper, läßt unaufmerksam werden, läßt die Sinne auf knapp über Null schwelen ... würde ich Alaska sehen wollen, würde ich erst nach 3 Wochen Eingewöhnung- zeit (Biorythmus) in Vancouver oder Seattle starten. Schwieriges Unterfangen, wenn man nur 3 Wochen Zeit hat... Aber ein Punkt stimmt ganz sicher. Landen, Camper holen, einkaufen, losfahren - das ist sicher nicht zu empfehlen. Lieber erstmal ein Zimmer. Kostet 1-2 Tage, in $ kommt es aber auch nicht teurer. Die Camper gibt´s ja auch nicht gratis. Das mit dem Zug hatte ich mir auch schon mal überlegt, den Werbefilm kenne ich auch. Das Land lässt sich aber mit dem Camper viel besser besuchen. Und da kann man sich auch aussuchen, was man sieht. Auf Schienen wird das schnell langweilig, und bewegen kann man sich auch nicht so recht. Grüße Ebi Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Ich habe ja auch nicht von B.C. gesprochen, sondern von Alaska/Yukon. Es stimmt natürlich, Banff/Jasper ist total überlaufen. Aber es gibt ja auch noch genügend andere Routen von Seattle nach Anchorage. Da kann man diesem Menschenauflauf gut entkommen. Aber was den Denali NP betrifft, da musst Du schon sehr schlechte Erfahrung gemacht haben. Wir waren dort viermal und haben deshalb einen Campingplatz IM Nationalpark bekommen, meistens im Teklanika. Und auch die Busfahrt konnten wir ohne Probleme buchen. Klar war der Bus voll, was sonst. Aber das ist doch kein Problem. Und wenn die Leute im Bus schlafen, wen störts? Wir haben in aller Ruhe die Bären anschauen können, da der Bus wirklich bei jedem Tier gestoppt hat bis jeder im Bus sein Foto gemacht hatte. Und Alaska/Yukon (nicht B.C.) ist genau die Weltgegend, in der man wirklich noch das machen kann, was die Werbung vorgaukelt. Allerdings meistens nicht im Hochsommer, denn da besteht "fire ban", also Lagerfeuer ist meistens nicht erlaubt. Aber man kann wunderschön "wild" an einem Fluss, See oder sonstwo campen, ohne irgendeinen Menschen um sich. (Nur morgens hatten wir dann die Bärensch.....neben dem Womo!) In einem muss ich Dir recht geben: British Columbia ist so überlaufen, das hat mit Kanada nichts mehr zu tun.
Entschuldige bitte, aber das ist Quatsch :eek: Ich bin zusammen mit meiner Frau schon etliche Male "Drüben " gewesen, und immer haben wir ein WoMo gemietet. 1) kann man nie am Anreisetag das WoMo übernehmen (ausser in Whitehorse) 2) wenn man einige Regeln beachtet ist spätestens am 2. Tag der Jetlag weg. Ich gebe meinen Vorpostern recht. Wenn man das macht was alle machen braucht man keinen 4X4. Wobei immer die Jahreszeit zu beachten ist kann man die TOP4 Highways sicher ohne Allrad fahren. Sollte es aber mal 2-3 Tage am Stück regnen und man ist gerade auf dem Demster oder sonst wo, oder man möchte abseits der " Runways" stehen ist ein 4x4 schon eine beruhigung. Und ja, der Westen ist ein Traum egal ob CA oder USA. Wenn wie "Alemane" full Hook up bucht oder im Rotel unterweges ist kann es sein das der Westen nichts besonderes ist. Aber das tun wir ja nicht, wir sind WoMo Fahrer :lol: Gruß Wolfgang Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Beim ersten Besuch waren wir auch auf Teklanika. Keine Ahnung, zu welcher Zeit ihr wart. Was ich von Leuten höre, die in der Hauptzeit dort waren, ist es damit bei Spontanbesuchen vorbei. Schlafende Menschen stören mich nicht. Wenn in einem Bus aber alle Sitze belegt sind, und ich im Rudel raus und wieder rein muss, stört mich das enorm. In Dawson haben wir aber auch schon mal hinter einem der Hügel mit ausgewaschenem Material gezeltet, alle offiziellen Plätze waren voll. Zelt - da hat man dann leider keine Dusche dabei. Wegen den Bären mach ich mir keinen Kopf. Haben uns anno 1992, als es sowas noch gab, an einem See auf Kodiak vom Wasserflieger absetzen und nach einer Woche wieder abholen lassen. Da gab es jeden Tag Bär satt. Es passiert wenig, und wenn, hat man im Normalfall gegen Regeln verstoßen. Dito Wolf. Auf 100 Bären, die wir sehen durften, kommt über all die Jahre vielleicht ein Wolf. Und wenn man den sieht, ist es ein echter Feiertag. Leute, die mal echt was anderes sehen möchten, sollten Yukon, NT oder Alaska besuchen, keine Frage. Wobei es in BC auch schöne Gegenden gibt. Hab da nen Freund seit fast 40 Jahren. Ist abseits des großen Touristenstroms, aber dennoch wunderschön dort, wie eigentlich überall. Deshalb verstehe ich Leute, die weit fliegen, um sich dann einzureihen, nicht so recht. Grüße Ebi
Sorry, das ist Quatsch ! Der Körper braucht pro Stunde Zeitunterschied einen Tag Anpassungszeit des Biorythmus ... siehe auch --> Link Zitat:
Diesen Jetlag zu ignorieren kann man nur als z.B. Pilot oder Flugbegleiter, wenn am Zielort die "Heimat"-Zeit anwendet. Vor wegen "mir macht das nichts aus" ... das sind die typischen Unfallopfer. Ätt Alemanne: deine Ansicht ist insofern etwas schwer verträglich, als sie Fernreisen für Nichtrentner quasi unmöglich macht. Für die Nummer fehlt die Zeit. Meine Erfahrung nach vielen Reisen ist, dass ich nach spätestens 2 Tagen auch nichts mehr gespürt habe. Ob ich dann so fit war, wie wenn ich keinen Jetlag hatte, steht auf einem völlig anderen Blatt. In DE bin ich aber auch schon oft müde ins Auto gestiegen, weil es nicht anders ging. Aber: der TE hatte eigentlich ein völlig anderes Anliegen. Grüße Ebi
Hallo, Ebi Die Verleihfirmen geben das Fahrzeug am Tag der Ankunft nicht raus sondern erst am nächsten Tag nach der Übernachtung in einem Hotel,Abholung erfolgt durch die Verleihfirma,war zumindest bei mir so und ist auch absolut vernünftig. Gruß Bernd Ja, Bernd hat Recht: Du bekommst das Womo erst nach einer Übernachtung. Und Du wirst von allen Verleihfirmen in Kanada vom Hotel abgeholt. Ausnahme ist (der war) Whitehorse, wenn man mit Condor eingeflogen ist. Da bekam man das Womo gleich nach der Ankunft, durfte aber am selben Tag nicht aus dem Gebiet Whithehorse rausfahren. Ebi: wir waren immer Anfang September am Teklanika. Vorausgebucht haben wir nur 1 Tag vorher, das klappte immer. Und ja, die Busse waren voll, klar. Aber z.B. heuer fahren sie nur mit halber Belegung, coronoabedingt. Wir übernachten dort oben (ausserhalb des NP) meistens "wild". Das ist für uns einfach schöner und geht ja nirgends so leicht wie in Alaska/Yukon. Und mal einen Tag auf die Dusche verzichten ist doch auch kein Problem. Alemanne: Wir haben diese Kanada-Querung einmal in umgekehrter Richtung gemacht. Es stimmt, dieses Route ist nicht empfehlenswert. Einzig die Strecke zwischen Vancouver und Calgary ist interessant, sie geht ja durch Gebirge. Aber dann kommt die Prärie mit 1000en Kilometer Ebene, Felder, Wiesen. Bis man dann in den Osten kommt, da kommen dann die diversen Seen. Aber hier war ja die Frage nach Kanada und Alaska, also der Westteil. Um nochmal auf 4x4 zurückzukommen: Nein, man "braucht" es nicht unbedingt, aber es bringt viele Vorteile. Wie schon erwähnt, am Dempster, wenn es regnet, wird es mit einem normalen Womo eine Rutschpartie, die man nicht haben möchte. Auch wenn man den Top of the World fahren will (auch teilweise ungeteert) fühlt man sich mit 4x4 schon wesentlich sicherer. Allerdings haben die nornmalen Womo kein Allrad. Da muss man schon den Truck-Camper bucher, der hat bei Annmietung Fraserway immer 4x4. Der TC hat ausserdem den Vorteil, dass er sehr hohe Bodenfreihheit hat, man hat also keine Probleme in ein Kiesbett zu fahren, oder durch tiefen Match. Und ein weiterer Vorteil (den viele als Nachteil sehen): Man kann nicht vom Fahrersitz nach hinten durchgehen, man muss immer aussteigen. Aber dadurch hört man auch beim Fahren das Geschepper des Geschirrs nicht, kann also viel besser und ruhiger Musik hören. Wobei die Bezeichnung "Top of the World Highway" glatter Unfug für diese staubige Schlaglochpiste ist.Da gibt es aber wesentlich schönere Strecken die diesen Namen viel eher verdienen,z.B.die Fahrt über den Thomson Pass oder den Monarch Pass. Gruß Bernd Naja, das ist halt Ansichtssache. Wenn Du den Monarch-Pass in Colorado meinst, den fand ich nicht so special. In Alaska kenne ich keinen "Monarch Pass". Und wenn Du den Thomson Pass nach Valdez meinst, ok, der ist schön, aber eben total anders als der TOW. Ja, den in Colorado habe ich gemeint,hat mir besser als der TOW gefallen und rüber nach Valdez über den Thompson ist wesentlich schöner als der TOW,ist natürlich nur meine Meinung. Gruß Bernd
Ich darf, aus aktuellem Anlass, nur mal die Zeitumstellung nennen.
Quelle: --> Link Da geht es nur um eine Stunde ! In Vancouver geht es um 9 Stunden. Ich denke, es ist nicht nur meine "schwerverträgliche Ansicht" ... Doch, ist es. Mag ja sein, dass du da sehr empfindlich bist. Ist auch ein deutlicher Unterschied, in welche Richtung die Zeitverschiebung geht. In Richtung Westen (also Anreise USA/Canada) steckt man das schnell weg, man hat halt einfach einen etwas längeren Tag, das ist nach einer Nacht fast vergessen. Richtung Osten ist wegen Schlafmangel problematischer und die Akklimatisierung dauert etwas länger. Generell passt es besser, wenn man am Zielort nicht sofort versucht, Schlaf nachzuholen oder die Nacht über wach zu bleiben wegen nicht müde, sondern zu ortsüblicher Zeit ins Bett geht, auch wenn das übern Tag mal hart sein kann oder man eigentlich noch nicht schlafen will. Dann ist man am nächsten Morgen schon wieder ziemlich fit. Das hab ich übrigens nicht aus irgendeiner theoretischen Abhandlung, sondern aus meinen Interkontinentalflügen als Erfahrung gewonnen... Und wer sagt eigentlich, dass man in Top-Form war, als man losgeflogen ist.... mit der Einstellung darfst Du Dich mit einer Erkältung auch nicht ins Auto setzen. Ein Tag Ruhe ist sicherlich OK, aber NIEMAND setzt sich drei Wochen ins Flughafenhotel, bevor er losfährt. Wahrscheinlich nicht mal Du. bis denn, Uwe |
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