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Neue Geschäftsidee am Möhnesee WDR Bericht


JoFoe am 31 Jul 2020 15:12:53

Vermietung von Wohnmobil am Möhnesee
Vermittler ist die Plattform Airbnb
Gemeinde will Vermietung untersagen
Am Möhnesee im Kreis Soest gibt es Streit um ein privat vermietetes Wohnmobil. Ein Sauerländer hat das auf einem städtischen Wohnmobil-Stellplatz abgestellt und vermietet es über die Internetplattform Airbnb. Den Stellplatz bezahlt er selbst. Die Gemeinde will dagegen allerdings jetzt juristisch vorgehen.

Gemeinde will keine gewerbliche Nutzung
Sie befürchtet, wenn das Schule mache, seien demnächst alle der insgesamt 50 Stellplätze von Gewerbetreibenden besetzt. Zielgruppe der Tourismus-Gemeinde sind aber Privatleute.

Mietgebühr von 53 Euro am Tag
Der Sauerländer verlangt für sein Wohnmobil 53 Euro pro Tag. Abzüglich der Stellplatzgebühr von 18 Euro, verdient er 35 Euro, ohne dass sein Wohnmobil auch nur einen Meter bewegt wird.

Die Sorge der Gemeinde, dass das Geschäftsmodell einreißt, ist übrigens anscheinend berechtigt. Auf einem anderen Stellplatz hat der Sauerländer inzwischen noch ein Wohnmobil abgestellt.


klink_bks am 31 Jul 2020 16:33:53

:) Na hoffentlich setzt sich diese Kacke nicht durch ! :)

denn dann sind wirklich alle Stellpltäzte rund um die Uhr besetzt :ooo:

Gruss von der schönen Mittelmosel
Achim

basste315 am 31 Jul 2020 17:02:14

Normalerweise steht man auf einem "Stellplatz" max. 1-2 Tage - "Dauercamper" gehören auf einen Campingplatz.

Dieses "Geschäftmodell" könnte und sollte mit einer Begrenzung der erlaubten Stellzeit verhindert werden.

Helmut

Anzeige vom Forum


Tinduck am 31 Jul 2020 17:05:19

Ist ganz einfach, der Stellplatzbetreiber muss das nur in seiner Platzordnung untersagen, da braucht es keinen Richter für. Bei Zuwiderhandlungen kann dann der Platzeigentümer von seinem Hausrecht Gebrauch machen.

Auf öffentlichen Parkplätzen ist es sowieso eine Sondernutzung und damit nicht erlaubt.

bis denn,

Uwe

mowgli am 31 Jul 2020 17:05:44

Könnte man eigentlich einfach verhindern.
Max Parkdauer 60 Stunden. Dann muß das Fahrzeug den Platz räumen. Das sind 2 Tage oder 3 Nächte. Aus meiner Sicht die ideale Zeit für einen SP.

DonCarlos1962 am 31 Jul 2020 17:06:38

Na ja, pfiffig ist die Idee schon.

Der verdient immerhin bei 150 vermieteten Tagen im Jahr 5.250,- Euro. (Vor Steuer und Versicherung) Wieviel Zinsen gibt es derzeit auf der Bank für das Guthaben auf dem Konto?
Dabei kommt nicht ein Km auf den Tacho und das WoMo lässt sich vielleicht später noch gut verkaufen.
Einfach ein paar neue Matratzen rein und ab dafür!

Jetzt hoffe ich nur, dass die Stadt und alle anderen Städte auch, eine Handhabe dagegen haben, damit das nicht zur Seuche wird.

LG Carsten

mkiefer am 31 Jul 2020 17:13:56

Hallo,
Die Gemeinde Möhnesee hat doch das Hausrecht.
In die Stellplatzbedingengen schreiben Vermietung von abgestellten Fahrzeugen über Vermietplattformen wie RBNB ist untersagt.
Dem Vermieter einen dauerhaften Platzverweis erteilen.
Fertig!!!!!
Muss nur jemand vom Amt jeden Morgen kurz in die Vermietplattform schauen.
Wenn es einen Platzwart gibt, bekommt der das auch schnell raus und kann handeln.

Diese Vermietplattformen sind eine Plage die man austrocknen sollte.

Michael

JoFoe am 31 Jul 2020 18:48:55

JoFoe hat geschrieben: Den Stellplatz bezahlt er selbst. Die Gemeinde will dagegen allerdings jetzt juristisch vorgehen.



Ich habe den Bericht heute zufällig im Radio verfolgt. Der Platz ist nicht zeitlich begrenzt und verfügt über Duschen und Wc. Aufgrund der Tatsache das er den Platz bezahlt und nur sein Wohnmobil vermietet fühlt er sich absolut im Recht. Wenn die Gemeinde das erst juristisch angehen muss scheint die Rechtslage ja
doch nicht wirklich klar zu sein.

Tinduck am 31 Jul 2020 18:51:55

Da ist wieder nur ein Verwaltungsbeamter zu phantasielos. Platzordnung anpassen, wirksam ab sofort, Platzverweis erteilen. Soll er doch klagen!

bis denn,

Uwe

DoReNo am 31 Jul 2020 20:08:03

Ich frage mich wie der Vermieter auf die Idee kommt, er könnte auf einem gepachteten Stellplatz eine “gewerbliche Firma“ eröffnen zum Zwecke der Vermietung einer Ferienwohnung, denn um eine solche handelt es sich wenn das Wohnmobil nicht bewegt wird.
Dass der Pachtvertrag so etwas “hergibt“ kann ich mir kaum vorstellen.
Da Pachtverträge auf Campingplätzen meist nur ein Jahr laufen und sich dann jeweils um ein weiteres Jahr verlängern kann die Gemeinde doch einfach den Vertrag nicht mehr verlängern und fertig.
Auch kenne ich es von solchen Pachtverträgen so, dass im Pachtvertrag genau drinsteht, dass Vermietung nicht erlaubt ist. Anscheinend hat der für die Abfassung des Pachtvertrages zuständige Sachbearbeiter nicht viel gedacht, aber nun sollte...wie vorstehend gesagt...die Regeln angepasst werden.

Tinduck am 31 Jul 2020 21:50:39

Hier geht es um einen Wohnmobilstellplatz, nicht um eine verpachtete Camping-Parzelle, wenn ich nicht irre...

bis denn,

Uwe

mkiefer am 31 Jul 2020 22:27:49

Tinduck hat geschrieben:Hier geht es um einen Wohnmobilstellplatz, nicht um eine verpachtete Camping-Parzelle, wenn ich nicht irre...

bis denn,


Uwe


Genau richtig,
Wenn nicht vermietet werden darf dürfen Leihfahrzeuge auch nicht auf den Platz.
Bedingungen ändern und fertig

Michael

DoReNo am 01 Aug 2020 20:26:56

Hallo Michael
Was ist denn das für ein Gedankengang :lach:
Was hat ein Leihmobil mit Vermietung zu tun? Welcher Verrückte würde sich einen Dauerstellplatz pachten/mieten um da ein geliehenes Mobil daraufzustellen um dieses dann wiederum anderweitig weiter zu vermieten??? Das wäre ja ein wahrlich irrwitziges Geschäftsmodell. :lach: :lach: :lach:

DonCarlos1962 am 04 Aug 2020 13:32:03

DoReNo hat geschrieben:Hallo Michael
Was ist denn das für ein Gedankengang :lach:
Was hat ein Leihmobil mit Vermietung zu tun? Welcher Verrückte würde sich einen Dauerstellplatz pachten/mieten um da ein geliehenes Mobil daraufzustellen um dieses dann wiederum anderweitig weiter zu vermieten??? Das wäre ja ein wahrlich irrwitziges Geschäftsmodell. :lach: :lach: :lach:


Nee nee, der Michael hat das schon richtig verstanden! Von einem Dauerstellplatz und Pachtvertrag ist hier gar nicht die Rede!

Es geht darum, dass der Stellplatzbetreiber, hier wohl die Stadt, einen Passus in die Nutzungsbedingungen des Stellplatzes aufnehmen soll, der die Nutzung mit Vermieteten Fahrzeugen unterbinden soll.

Da die Stadt aber nicht unterscheiden kann, ob es sich um ein einfaches Leihmobil oder ein vermietetes Fahrzeug das als Unterkunft via AirBnB vermietet wird handelt, gestaltet sich die Anpassung der Nutzungsbedingungen als schwierig.

Es muss ein anderer Weg gefunden werden die Airbnb Nutzung zu unterbinden.
Vielleicht max. 3 Tage/Monat Nutzung? Wer soll das kontrollieren?

Bestimmt gibt es noch einen Juristen der da mehr auf der Pfanne hat!

LG Carsten

rkopka am 04 Aug 2020 16:18:59

DonCarlos1962 hat geschrieben:Es muss ein anderer Weg gefunden werden die Airbnb Nutzung zu unterbinden.
Vielleicht max. 3 Tage/Monat Nutzung? Wer soll das kontrollieren?

Die Parkwächter haben doch heute meist ein Tool, das die Zeiten kontrolliert, bzw. wo sie Kennzeichen merken können, um nach Zeit zu strafen. Das muß nur etwas längere Zeiten verarbeiten.
Evt. so wie ich es in GB gesehen habe. Da stand (in etwa) 2 Tage erlaubt, danach erst wieder nach 6 Tagen Abwesenheit.

RK

bigben24 am 04 Aug 2020 16:31:47

Also nur mal so gefragt: Wo ist der Unterschied?
Ich stelle mein Wohnmobil auf einem SP ab und vermiete es dort z.b für 1 Woche - im Vergleich zu - Ich vermiete mein Wohnmobil für eine Woche und der Mieter stellt sich auf den selben Platz - Richtig - es gibt keinen, denn der Mieter steht mit dem vermieteten WoMo auf dem SP.

Im Übrigen - Nicht jede vermeindliche "neue" Geschäftsidee wird sich auch durchsetzten.

Gruß

Leberkas am 04 Aug 2020 16:48:47

bigben24 hat geschrieben:Also nur mal so gefragt: Wo ist der Unterschied?
Ich stelle mein Wohnmobil auf einem SP ab und vermiete es dort z.b für 1 Woche - im Vergleich zu - Ich vermiete mein Wohnmobil für eine Woche und der Mieter stellt sich auf den selben Platz - Richtig - es gibt keinen, denn der Mieter steht mit dem vermieteten WoMo auf dem SP.


Der Unterschied ist ganz einfach. Die Wenigsten mieten sich ein WoMo und stehen dann damit eine Woche auf einen SP. Und wenn dann ist es ein Einzelfall. Bei der neuen Geschäftsidee steht das WoMo aber dauerhaft auf dem SP und nimmt Reisenden die Möglichkeit, hier zu übernachten und sich was anzusehen. Und dafür ist ein SP nicht vorgesehen.

launig am 04 Aug 2020 17:13:00

Ein weiterer Unterschied ist dass ein Vermieter das gewerblich macht.
Dafür sind Stellplätze nicht gedacht.
Sie dienen der Allgemeinheit und nicht zum bereichern von jemand dem er nicht gehört.
Ich finde es verwerflich.
.

bigben24 am 04 Aug 2020 17:18:06

Nicht das ich sowas gut finden würde, aber mir fehlt im Moment noch die juristische Grundlage warum das nicht erlaubt sein sollte. Der SP Vermieter freut sich doch auch über den Umsatz und wer will schon auf einen SP an den Möhnesee :mrgreen: [duckundweg]

DonCarlos1962 am 04 Aug 2020 17:49:10

bigben24 hat geschrieben:Nicht das ich sowas gut finden würde, aber mir fehlt im Moment noch die juristische Grundlage warum das nicht erlaubt sein sollte. Der SP Vermieter freut sich doch auch über den Umsatz und wer will schon auf einen SP an den Möhnesee :mrgreen: [duckundweg]


Hier ist der SP-Vermieter wohl die Stadt. Warum richtet eine Stadt einen SP ein? Im Regelfall nicht um von der Gebühr zu profitieren, oder Touristen zu bespaßen.
Im Regelfall steht eine Interessengemeinschaft, z.B. Geschäfts- und Restaurantbesitzer dahinter, die durch die Besucher auf mehr Umsatz hoffen.

Die juristische Grundlage ist tatsächlich der Knackpunkt.

Wenn sich das Geschäftsmodell rechnet und ausweitet, kann es tatsächlich schlecht für uns laufen. Stellen wir uns einmal vor in allen angesagten Städten werden die ortsnahen Stellplätze nur noch von Locals mit dauergeparkten WoMo und dem Angebot diese über AirBnB zu vermieten angeboten.

Dann schauen wir ganz schön in die Röhre!
Auch wenn es den Nutznießern, den Gastronomen und Händlern, eigentlich egal sein sollte, weil auch diese AirBnB Gäste kommen und konsumieren.

LG Carsten

bigben24 am 04 Aug 2020 18:53:34

DonCarlos1962 hat geschrieben:
Hier ist der SP-Vermieter wohl die Stadt.
Steht wo? Ist Spekulation.
DonCarlos1962 hat geschrieben:Die juristische Grundlage ist tatsächlich der Knackpunkt.

Wenn sich das Geschäftsmodell rechnet und ausweitet, kann es tatsächlich schlecht für uns laufen.

LG Carsten

Was glaub Ihr wieviele werden das nachahmen? Einer, Zwei oder Fünf? Das ist doch eine Totgeburt mit Presseecho.
Betriebswirtschaftlich aber hochlukrativ. 30 Tage SP Miete á 18 Taler =540,-- Ca. 50% Vermietung = 15 á 53 Taler =795,-- Da hat er glatt 155Taler verdient, VOR Steuern, da kann er mal mit seiner Frau halbwegs anständig essen gehen, aber mehr bleibt da nicht übrig. :mrgreen: :mrgreen: Ohne dumme Gemeinde und Presseecho wäre das Ding gestern schon durch gewesen.

Nur meine Meinung

Gruß

JoFoe am 04 Aug 2020 19:12:44

In der Hochsaison ist der Platz jeden Tag voll. Direkt daneben eine Liegewiese mit öffentlichem Strandbad. Für eine Familie ein bis zwei Wochen also erschwinglich.
Aber richtig gut wird es für ihn erst, wenn er 10 Mobile da stehen hat. :ja:

Leberkas am 04 Aug 2020 19:43:10

JoFoe hat geschrieben:In der Hochsaison ist der Platz jeden Tag voll. Direkt daneben eine Liegewiese mit öffentlichem Strandbad. Für eine Familie ein bis zwei Wochen also erschwinglich.
Aber richtig gut wird es für ihn erst, wenn er 10 Mobile da stehen hat. :ja:


Na ja, die 10 Mobile muss er erst mal kaufen. Ob sich die jemals abbezahlen ist mehr als fragwürdig

JoFoe am 04 Aug 2020 19:59:17

--> Link

Zwei Mobile hat er ja schon . Sollte ihm mal jemand sagen das es sich nicht rechnet .

DonCarlos1962 am 04 Aug 2020 22:16:53

bigben24 hat geschrieben:Betriebswirtschaftlich aber hochlukrativ. 30 Tage SP Miete á 18 Taler =540,-- Ca. 50% Vermietung = 15 á 53 Taler =795,-- Da hat er glatt 155Taler verdient,

Den verstehe ich nicht! Der stellt das WoMo doch nur dahin, wenn er vermietet hat, oder? Allerdings dann mit dem Risiko keinen Platz zu bekommen. O.K. Da weiß ich nicht wie sehr dieser Platz ausgebucht ist.

50% Vermietet? Bist Du sicher?

Ist doch genau so Spekulation wie meine Vermutung, dass es sich beim Betreiber um die Stadt handelt. Was ich aufgrund der Sätze im ersten Beitrag: "Die Gemeinde will dagegen allerdings jetzt juristisch vorgehen." und "Gemeinde will keine gewerbliche Nutzung." angenommen habe.

Ich denke aber, dass der Betreiber es sich schon reichlich überlegt und kalkuliert hat, bevor er mit diesem Geschäftsmodell auf den Plan kommt.
Und würde es sich nicht rechnen, wie Du annimmst, dann hätte er nicht schon ein zweites Mobil angeschaft. Über den Zustand der Mobile habe ich aber auch noch nichts gelesen. Wir wissen also auch nichts über den Investitionsumfang.

LG Carsten

Leberkas am 04 Aug 2020 23:41:01

Na ja, wenn die Rechnung stimmt und er verdient pro WoMo und Monat €155,- x 2 = €310,-. Klar, da kann man schon 2 WoMo bezahlen und unterhalten. Und in den 9 Monaten ohne Vermietung verprasst er das Geld in der Karibik :D

bigben24 am 05 Aug 2020 09:08:31

:lol: Er hat schon aufgeben, ich habe bei Airbnb kein WoMo am Möhnesee gefunden. Wahrscheinlich ist er schon Millionär :lol: :lol:

starlight am 05 Aug 2020 09:37:22

Ich würde mein WoMo nie und nimmer vermieten, weder zum Wohnen, noch zum Reisen.
Und ich glaube, dass die meisten das so sehen. Dass können doch nur abgewrackte Fahrzeuge sein, die da zum Wohnen angeboten werden.

oxanoc am 05 Aug 2020 10:16:46

[/quote]Wenn nicht vermietet werden darf dürfen Leihfahrzeuge auch nicht auf den Platz.
Michael[/quote]
Was ist der Unterschiet zwischen mieten und leihen?

clamat am 05 Aug 2020 11:27:09

Durch den Leihvertrag wird der Verleiher einer Sache verpflichtet, dem Entleiher den Gebrauch der Sache unentgeltlich zu gestatten (§ 598 BGB).
Also die Bezahlung
LG
Claudia


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