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Challenger Transit Starterbatterie wechseln


bierkini am 01 Aug 2020 12:55:33

Servus Gemeinde
ich möchte selbst die Starterbatterie wechseln und danach nicht irgendwelche codes etc. infolge der Stromunterbrechung neu eingeben müssen.

Die zunächst angedachte Lösung "Anklemmen eines Ladegerätes an die Pol-Anschlüsse" brachte mich auf die Idee, einfach das Paneel bei Landstrom-Anschluss einzuschalten. Dann müsste doch genug Strom im Bordnetz zur Verfügung stehen ? Funzt das oder Finger davon lassen ?

Falls hilfreich:
Challenger Genesis auf Transit, Bj. 2012
Ladegerät CB 516 mit Paneel PC 150-TR

Für lichtmachende Beiträge vorab besten Dank sagend
Andi


hmarburg am 01 Aug 2020 13:15:31

Hallo Andi,

es kommt darauf an, ob deine Wohnraumbatterie-Ladetechnik eine Erhaltungsladung für die Starterbatterie hat oder nicht.
Wenn nicht sind die beiden Batteriekreise (Wohraum und Starter) über das Trennrelais bei stehendem Motor nicht miteinander verbunden und somit funktioniert dein vorhaben nicht.

Ich an deiner Stelle würde mir ein einfaches Ladegerät organisieren und es an sie Starthilfepunkte im Motorraum (weiß nicht ob der Transit auch so was hat, fahre einen Peugeot Boxer) verbinden. Danach würde ich vorsichtig die Batteriepolklemmen abziehen und die Pluspolklemme sofort isolieren, da über das Ladegerät dort auch Spannung anliegt.

volki am 01 Aug 2020 14:36:45

bierkini hat geschrieben:ich möchte selbst die Starterbatterie wechseln und danach nicht irgendwelche codes etc. infolge der Stromunterbrechung neu eingeben müssen. Für lichtmachende Beiträge vorab besten Dank sagend
Andi

Hier 2 Vorschläge:
1. Es gibt für den Zigarettenanzünder eine Art Notstrom-Versorgung: einen Stecker der in den Anzünder passt, mit eine kleinen viereckigen 9V-Batterie drin (hatten wir in der Werkstatt eingesetzt)
oder
2. wenn die Distanz zwischen Starterbatterie und Wohnraumbatterie nicht allzu gross ist, gehen auch Überbrückungskabel. Meine sind bis zu den Kroko-Klemmen voll-isoliert.

Bevor du die Polanschlüsse an der Starterbatterie wegnimmst, klemmst du dort + auf +, und minus auf minus, mit der nötigen Vorsicht, die Überbrückungskabel an, die mit der Aufbaubatterie verbunden sind
.
.

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Joachim260 am 01 Aug 2020 14:50:21

Hallo

Die einzig gangbare Lösung ist die einer 2. Batterie. Die Batterie im Fahrzeug dient auch als Last um Spannungsspitzen zu verhindern, niemals ein Ladegerät ohne eingebaute Batterie an ein Auto anklemmen das kann dir die ganze Elektronik zerschießen. Also entweder 2. Batterie oder die Aufbaubatterie anklemmen. Risiko ist halt, wenn du die Fahrzeugbatterie abklemmst und versehentlich mit dem Plus an irgendein Metallteil kommst knallt es ordentlich, kann soweit führen daß es dir die 2. Batterie zerreißt. Das ganze Risiko nur weil man den Radiocode nicht eingeben möchte?

Gruß
Joachim

volki am 01 Aug 2020 16:23:24

Joachim260 hat geschrieben: Das ganze Risiko nur weil man den Radiocode nicht eingeben möchte? Joachim

ja wenn nur das wäre:
Zuoberst in Norwegen habe ich einmal vergessen, das Licht auszuschalten, weil ich nicht nach draussen ging , sondern innen in den Aufbau.
Am Morgen war die Starter-Batterie leer. dh ich musste die Pole nicht einmal wegnehmen. :cry: Die Wegfahrsperre leuchtete schon :!:

Ich musste eine Markenwerkstatt aufsuchen, die mussten mit speziellem Testgerät diese Wegfahrsperre wieder neu "programmieren"

das passiert eben auch wen du die Batterie wechselst. Nicht aber wenn eine solch 9V-Batterie im Anzünder steckt.

bierkini am 01 Aug 2020 19:44:38

danke für eure schnellen Antworten.

Das Zigarettenanzünder-Modell von Volki klingt interessant, hab aber z.Zt. noch keins.
Die Bedenken von Joachim teile ich nicht, weil an dem Ladegerät doch die Aufbaubatterie dranhängt
(eingeschaltetes Paneel vorausgesetzt).

Und weil schlussendlich in der Paneelbeschreibung was von einer max. 2A-Aufladung der Starterbatterie bei eingeschaltetem Ladegerät und Paneel steht, gehe ich davon aus, dass es funktionieren könnte.

Mir ist halt nicht klar, was passiert, wenn der Puffer "alte Batterie" durchs abklemmen wegfällt.
Bleibt dann die Erhaltungsladungsspannung ausreichend im "vorderen" Stromkreis erhalten ?
Ich werds riskieren, wenn nicht einer demnächst dagegen plädiert (hat aber auch noch n bisschen Zeit, Batterie ist noch nicht geliefert).
erstmal nochmals danke

Joachim260 am 01 Aug 2020 20:00:00

volki hat geschrieben: ...

Ich musste eine Markenwerkstatt aufsuchen, die mussten mit speziellem Testgerät diese Wegfahrsperre wieder neu "programmieren"

das passiert eben auch wen du die Batterie wechselst. Nicht aber wenn eine solch 9V-Batterie im Anzünder steckt.


Das ist natürlich hart. Ich hab selbst schon ein paar Batterien bei Fahrzeugen bis Baujahr 2015 gewechselt aber so was hatte ich noch nicht. War immer nur der Radiocode der eingegeben werden mußte und das sogar bei Fahrzeugen bei denen es laut Hersteller nicht geht. Wegen Start/Stop muß angeblich das Steuergerät auf die Batterie Programmiert werden und das soll nur mit Herstellerbatterien gehen weil die einen 2D-Code drauf haben. Da blickt halt die ersten 2-3 Kilometer das Armaturenbrett wie ein Christbaum und die ersten 20 km geht kein Start/Stop, dann hat sich das Steuergerät selbst angelernt und man hat eben mal 300 € gespart.



Gruß
Joachim

gespeert am 02 Aug 2020 00:37:31

Verlaß dich nicht auf die Aufbauseite, wenn die Steuergeräte zuschalten, hast Du schnell Ströme bis über 30A.

Gehe zum Batteriewechsel wie folgt vor:
Alle Türschlösser bei geöffneten Türen in Stellung geschlossen bringen.
Bei Updates wichtig wenn man das Fz. "verliert" (Absturz von SG, witzig bei verriegelten Türen und damit entkoppelter Schloßmechanik)
Auto abschließen oder das Abschalten der Steuergeräte abwarten (Busruhe). Notstromversorgung vorher anschließen ansonsten Aufwachen der SG möglich. Batteriewechsel durchführen, nur gleiche Technologie verwenden.
Bei Wechsel auf andere Technologie muß neu angelernt werden.


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