|
Hallo werte Mitstreiter, ich fahre einen Bürstner TR 571 und beschäftige mich schon länger mit dem Einbau einer Lithiumbatterie und habe dazu viel im Forum mitgelesen. Mein Fahrzeug ist ein Fiat Ducato 130 PS von 2013 mit Euro 5. Ich habe 200 Wp Solar mit einem Votronic MPPT 250 Solarregler, einen Victron Wechselrichter mit 1200 Watt sowie 150 A Sicherung und 2 Varta 90 Ah Blei-Säurebatterien. Ich fahre von März bis November. Mein Bürstner hat eine Dieselheizung. Mein Plan ist es 120 Ah Robur-Akku oder 150 Ah Liontron einzubauen. Da bin ich mir noch unsicher. Von euch habe ich erfahren: Batteriepolsicherung mit 200 A an den Pluspol, dann zum Batterietrennschalter und von da zur Sammelschiene mit 250 A und dann kommt die 50 A Sicherung zum EBL 99K. Den Wechselrichter direkt auf die Sicherung am Pluspol. Am Minuspol würde ich den normalen Rundpolanschluss lassen. Beim Roburakku bräuchte ich wohl keinen Batterietrennschalter, da der Akku über die App abschaltbar sein soll. Hintergrund ist, dass ich im Winter über den Landstromanschluss die Starterbatterie mit die Erhaltungsladung alle 4 Wochen wie bisher laden möchte. Das wäre für den Lithiumakku bei Minustemperaturen nicht gut, oder? Ich würde mich über eure Hinweise und Anregungen freuen. Mit freundlichen Grüßen Christoph Hallo Christoph, damit du selbst den Überblick behältst und auch als Diskussionsgrundlage wäre eine Skizze deines Vorhabens von Vorteil. Der von dir genannte Liontron 150Ah-Akku verrichtet auch bei mir seinen Dienst. Damit du einen Einblick in mein Umbauprojekt bekommst und wie es sich entwickelt hat hier der --> Link Damit im Winterlager der LiFePO4-Akku nicht geladen aber die Starterbatterie die Erhaltungsladung erhält, habe ich einen Trennschalter in die Ladeleitung zum Akku integriert. Hallo Holger, danke für deine Antwort. Dein Projekt habe ich bereits gelesen und du hast das alles sehr fachmännisch gelöst. Das werde ich so nicht schaffen können. Eine einfache Skizze müsste ich erst noch anfertigen. Folgende Informationen sind zum Verständnis vielleicht noch sinnvoll. Das EBL sitzt unter dem Fahrersitz und der Solarregler ebenso. Dieser ist ans EBL angeschlossen und nicht direkt an der Batterie. Der Wechselrichter ist an der Rückseite des Sockels vom Beifahrersitz montiert. Das Batteriefach ist gleich rechts neben der Aufbautür unter dem Sitzplatz, also gleich neben dem Wechselrichter. Da komme ich gut ran und dort wollte ich die alten Batterien gegen die neue LiFePO4 ersetzen. Hier müsste ich auch den Trennschalter und die Sammelschiene einbauen. ![]() Gruß Christoph Die Sicherung würde ich gegen eine Schmelzsicherung tauschen. Diese Automaten können sehr heiß werden.
Hallo Christoph, Die Bilder sind schon viel Wert. Zu deiner Beschreibung noch ein paar Fragen: Was für ein EBL ist denn verbaut? Hat der EBL ein integriertes Landstromladegerät? Zum geplanten Anschluss deines Wechselrichters ist zu sagen, dass, wenn du ihn direkt nach der Pluspolsicherung am Akku anschließen willst, wird er mit dem Batterietrennschalter nicht von der Batterie getrennt. Daher würde ich den Wechselrichter an deine (Sicherungs-)Sammelscheine anschließen. Der Anmerkung von Lars kann ich mich nur anschließen. Die Sicherungsautomaten sind unbrauchbar für diese Aufgabe. Oft lösen sie weit aus früher aus, als der angegebene Strom. Hallo Holger und Lars, danke für eure Hinweise. Mein Schaudt EBL 99k hat ein integriertes Ladegerät, das mit maximal 18 A laden kann. Den bisherigen Sicherungsautomaten mit 150A am Wechselrichter hatte ich bisher 3 Jahre in Betrieb, den soll ich ersetzen, ok. Die höchste Belastung war bisher der Fön mit 1000 Watt. Vor euren letzten Informationen hatte ich eine Skizze angefertigt, allerdings ohne Hilfsmittel, da ich unterwegs bin. Ich hoffe, dass man alles erkennen kann. ![]() Gruß Christoph Sieht gut aus, bis auf: deine Sicherungen (50+2 A) wirst du hoffentlich nicht für einen Kurzschluss einsetzen wollen. Die gehören an die Sammelschiene, von dort zwei Leitungen zum EBL. Von Minus auch zum EBL, wie beim WR. Die Sicherungsautomaten mag ich auch nicht, weil sie - auch bei mir - gern mal weit unter Nennwert auslösen. Wenn das bei dir nicht passiert und er das fönen aushält, sehe ich jetzt keinen Grund, das Ding zu ersetzen. Kannst du auch in der Winterpause als Trennschalter zum WR einsetzen. Ich halte den Akku eher für überdimensioniert; ausser bei intensivem WR-Einsatz solltest du mit 60 Ah aufwärts prima klarkommen. Schadet natürlich auch nicht, da Reserven zu haben. Über einen einfachen Batteriecomputer / Coulometer würde ich zumindest nachdenken; anders bekommst du keine halbwegs zuverlässigen Informationen über den Füllstand der Batterie abseits von ganz voll und ganz leer. Ist aber auch vor allem dann wichtig, wenn man die Kapazität eher knapp kalkuliert. Gruss Manfred Hallo Christoph, wie schon vorhin gesagt, den Wechselrichter Plus hole dir nicht direkt von der Pluspolsicherung des Akkus sondern von der Sammelschiene. Statt einer reinen Sammelschiene empfehle ich dir Sicherungsverteiler. Ich habe diese bei mir verbaut: Wegen deiner Skizze, die beiden Minusleitungen die von den Sicherungen kommen gehören rauf zum EBL. Zusätzlich würde ich, genauso wie es Manfred empfohlen hat, noch einen Batteriecomputer dazu einbauen. Hallo Manfred, die Leitungen mit der 50 A-Sicherung und dem EBL habe ich falsch gezeichnet. Sie ist schon standardmäßig vorhanden und geht bisher direkt auf den Batteriepolanschluss. Ich habe noch ein Foto ![]() Danke und Grüße Christoph Ich habe eine Sammelschiene für alle Sicherungen. Diese erspart extrem Verkabelungen. Vielleicht ist es eine Lösung für Dich. Beste Grüße Lars Sonnentau Hallo Holger, zu deinem Sicherungsverteiler habe ich noch Fragen. Oben rechts das Kabel (125A) geht zum Pluspol? Dort müsste ich 200 A nehmen. Dann schließe ich unten meine beiden vorhandenen Pluskabel an mit maximal 50 A. Wo muss ich den Wechselrichter mit 150 A anschließen? Nach unten oder links oben? Das ist mir noch unklar. Gruß Christoph Oben links kommt der Akku. Unten kommen alle Verbraucher.
Christoph, Lass dich nicht veräppeln und dir zusätzliche Klemmstellen aufschwätzen. So wie du es bisher gemacht hast, WR so direkt wie möglich an der Batterie anschließen ist richtig und praxisgerecht. Übrigens kann man hier im Forum neben dem Nickname sehen ob ein Ratgeber gewerblicher Anbieter ist.
Hallo Christoph, bei deiner Konfiguration würde ich so vorgehen, du kommst von deinem Batterietrennschalter auf den linken Anschluss. Nach rechts kommt die 150A-Sicherung für den Wechselrichter. Nach unten kommen dann die 50A-Sicherung zum EBL und z.B. die Vorsicherung für den kleinen Sicherungsverteiler den du für die 2A Sicherung benötigst. Die freien Sicherungsplätze geben dir Spielraum für weitere Umbauten z.B. Einsatz eines Ladeboosters.
Bis auf du schwätzt hier keiner und schon gar nicht wird hier jemand veräppelt! Aber du kannst ja eh nur den Threads hinterherlaufen und mit Dreck werfen auf das was andere Foristen vorschlagen. Weil die verbale Keilerei nicht zielführend ist, sei mal angemerkt, dass zwei Sicherungen (30A, 125A) in Holgers Setup keinen erkennbaren Sinn machen. Unnötige Sicherungen erzeugen Verluste und verringern die Betriebssicherheit. Vielleicht hab ich was übersehen, weil ich ja nicht die ganze Installation sehe, aber dann bin ich auf die Begründung gespannt. Gruss Manfred
Hallo Ich habe mal gelernt, dass bei jeder Querschnittsänderung der nachfolgende Leiter entsprechend abzusichern ist, daher habe ich diese Sicherungen verbaut. Mag sein, dass es vor allem bei der 125A-Sicherung übertrieben ist. Auch habe ich erfahren, dass bezüglich der Selektivität die Auslegung der Sicherung nicht optimal ist, da die Vorsicherung 150A hat. Daher habe ich diese als Änderung auf meiner ToDo-Liste. Die 30A Sicherung hingegen sichert die Verbindungsleitung zum zweiten Sicherungsträger ab.
Das ist auch korrekt. Am wichtigsten ist die Hauptsicherung am Pluspol, und für _nachfolgende_ Leiter sind Sammelschienen und Sicherungsverteiler auch gut geeignet. Die 125er und 30er sichern aber die Eingänge deiner Sicherungsverteiler ab, die solltest du ersatzfrei weglassen. Möglicherweise bezieht sich darauf auch der Kommentar mit den unnötigen Klemmstellen. Gruss Manfred
Hallo Manfred, die 125A sehe ich ein, die werde ich heraus nehmen und die Anschlussleitung versetzten. Die 30A erachte ich weiterhin als sinnvoll. Trotzdem, danke für deine Hinweise.
Hallo Holger, bei allem Respekt (ich habe mir auch deinen tröd des Aufbaues durchgelesen), aber ich muß in diesem Fall dem Manfred (fschuen) Recht geben. Die 125A Sicherung ist wirklich nicht notwendig. Und bei der 30A Sicherung möchte ich dir 2 Fragen stellen:
Die Installation ist unter dem Fahrersitz, die Konsole und das Bodenblech (dient zur Befestigung des Akkus) sind mit Masse verbunden. Im Worst Case kann es entlang der Leitung zu einem Masseschluss kommen und daher habe ich diese Sicherung gesetzt.
Deine fachlichen Qualitäten und die Liebe zur dreifachen Sicherung sind hinlänglich bekannt. Einen anderen Ton solltest du dir mal angewöhnen. Lieber sachlich diskutieren und wenn du mal wieder daneben liegst, gerne mal einsehen und was dazu lernen.
Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen! Hallo Christoph, da ich in den Augen eines Einzelnen erneut und immer wieder die Sachkenntnis abgesprochen bekomme ziehe ich mich aus dem Thread zurück. Ich denke, das "pfeffersalz" dich komplett durch dein Projekt begleitet und du mit seiner Hilfe zu einem guten Abschluss kommst. Um auch mal auf die Frage des TE einzugehen: Soviel ich gehört habe, hat der Robur Akku mittlerweile eine Heizmatte integriert. Frag doch einfach dort nach, wie sich das aktuell mit dem Laden bei Minustemperatur aussieht. Alternativ Akku mit Winston Zellen (Nothnagel, Faktor, Lysunenergy) Ich habe eine Sammelschiene für alle Sicherungen. Diese erspart extrem Verkabelungen. Vielleicht ist es eine Lösung für Dich. Beste Grüße Lars Sonnentau[/quote] Hallo aus Schweden, was kostet so ein ding? MFG Dan [quote="Montreal" Hallo aus Schweden, was kostet so ein ding? MFG Dan[/quote] Bei 3bay gibt's nahezu das gleiche für kleines Geld : Link zum eBay Artikel Schade, dass die Diskussion etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Für mich möchte ich noch einmal zusammenfassen: 1. An den Pluspol des Akkus gehört eine Sicherung (z.B. 200 A bzw. mindestens der Größe des Akkus entsprechend) 2. Der Wechselrichter ist mit einem 150 A- Sicherungsautomaten, dieser machte bisher keine Probleme und war direkt am Pluspol angeschlossen. Deshalb vorerst so belassen oder durch eine Schmelzsicherung ersetzen. 3. Meine beiden Pluskabel auf einen Sammelpunkt (Sammelschiene) von da zum Trennschalter und dann zum Pluspol. Alternativ statt Sammelschiene einen Sicherungsverteiler setzen. 4. Entscheidung zum Akku treffen. Robur-Akku hat Zellheizung und eine App mit integrierter Abschaltung des Akkus. Beide Akkus Robur und Liontron können über eine App Daten zum Akku anzeigen. Einen Batteriecomputer würde ich vorerst nicht einbauen. Für Ratschläge bei der Auswahl des Akkus wäre ich dankbar. Gruß Christoph Ob du einen Trennschalter brauchst, ist die Frage. Wenn der Akku ein BMS mit Schalter hat, brauchst du keinen. Ebenso zusätzliche Sicherung für Wechselrichter. Wenn du sowieso 200 A nach der Batterie anbauen willst, macht eine weitere 150 A Sicherung keinen Sinn, ist sowieso nicht selektiv. Diese Entscheidung hängt von der Länge und vom Querschnitt der Leitung zum WR ab. 1200 VA WR hat an den 13 Volt der Li-Batterie nur max 100 A. Also entweder für 200 A verkabeln (dann keine weitere Sicherung) oder 100 A Sicherung bzw LS, damit du selektiv bist. Hallo Holger, bitte verstehe mich nicht falsch. Ich habe Hochachtung vor deinem Umbau (ich habe mir auch deinen Umbau hier im Forum durchgelesen), aber ich wollte dich nur auf eine kleine Ungereimtheit hinweisen.
Es ist richtig, Konsole und Bodenblech sind mit Minus, also Masse, verbunden. Aber dann sitzt diese 30A Sicherung an der falschen Stelle. Denn mit dieser Konfiguration sicherst du nur das kurze Kabel (150mm?) zwischen dieser Sicherung und dem nächsten Sicherungskasten, wo 1, 2, 3 und 4 draufsteht, ab. Und an dieser Stelle ist nichts metallisches, sondern eine Hartfaserplatte. Alle Folgestromkreise werden durch die Standard-Flachstecksicherungen abgesichert.
Hallo, für mich war der Worst Case, dass sich die Leitung, warum auch immer, von dem Vierfachsicherungsverteiler löst. Dann ist sie lange genug um eine Masseverbindung herzustellen. Aber das ist meine unmaßgebliche Meinung. Dein Platz schreit qusi nach einer 160Ah Winston :mrgreen: Ich habe mir meine auch selber gebaut, Sicherungsträger --> Link plus Kupferschiene aus Ebay. Der Vorteil ist , man kann sich das so gestalten wie man es haben möchte. Verteiler (hier noch ohne Isolierung und Abdeckung) ![]() Und bei Interesse -> mein Umbauprojekt --> Link Ich war damals auch noch sehr unerfahren ;-) Hallo Bigben, Schöne Schiene! Hast du in die CU-Schiene Gewinde geschnitten und die Kabelschuhe mit Imbus-Schrauben montiert? An TE: Hast du noch Fragen zur Batterie?
Da ich nicht im Winter fahre, wollte ich mir keine Winston anschaffen. Außerdem ist das Batteriefach nur 24 cm hoch. Darüber ist ein Deckel mit Ablagefach und das möchten wir gerne behalten. Ich hatte mir aber mal den 125A North Star-Akku von Lisunenergy angesehen. Deshalb habe ich meine beiden vorgeschlagenen Akkus in die engere Wahl gezogen. Gruß Christoph Ausser zu den Winston Akkus gibt es bei keinem Anbieter wirkliche Langzeit Erfahrungen. Ich würde sagen, kaufe nach bestem Preis und Features, Bluetooth ja/Nein, passende Abmasse... Und vielleicht nach der erwarteten Seriosität des Händlers. So Aussagen wie "ich habe die xyz seit 2 Wochen und bin zufrieden" helfen dir nicht weiter. :roll:
Das ist abhängig von dem auszuwählenden Akku. Gruß Christoph
Ja Inbus mit U-scheibe nd Drehmomentschlüssel angezogen. - ich habe die CU Schiene 10mm (ca. 30 cm lang) für 15 Taler gekauft, dann abgeschätzt, wieviel cm ich für +/- brauche. Die Sicherungshalter sind mit Durchgangschraube auf eine Trägerplatte montiert und diese ist dann auf die WoMo Trägerplatte geschraubt. Die Si- Halter direkt in den Boden zu schrauben, war mir etwas zu "windig". Dann habe ich durchgezählt, wieviele Befestigungen ich mit welchem ø benötige (M6 , M8 und M10) und habe dann Gewinde in die Schiene geschnitten und montiert. Da ich genügend Platz hatte, habe ich das großzügig dimensioniert. Die Schienen sind mit einem Isolieranstrich versiegelt und haben noch eine Plexiabdeckung drüber. Das ist übrigens mein altes Bleiakkufach, der LiFe steht unter den Sitzbank. Gruß |
Anzeige
|