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Ebikebatterien aufladen über Solarpanels


Morbihan am 13 Aug 2020 10:48:07

Hallo,
nachdem ich lange die Foren durchforstet habe muss ich feststellen, dass ich im Physikunterricht nie aufgepasst habe und fast sogar Volt und Ampere verwechsle...
Ich möchte auf meinen Kastenwagen Solarpanels bauen, diese gehen über den Regler an die Womobatterie und ich komme dann über einen Spannungswandler (?) auf 220V.
Die Fahrradakkus haben je 500Ah (Bosch). Das hat bei einem früheren Womo und 200W Panels gut geklappt, aber nur bei viel Sonne. Jetzt plane ich 300W.
Ist meine ganze Überlegung ok oder kann mir jemand meine Denkfehler verständlich korrigieren, sollte ich generell für mein Vorhaben etwas Anderes bauen.
Ich weiß zumindest, dass das Runter- und Hochtransformieren nicht günstig ist, aber ich brauche ja auch Strom für Handys, Computer, Rasierapparat usw.
Danke im voraus für eure nachsichtige Hilfe!


hmarburg am 13 Aug 2020 10:59:06

Morbihan hat geschrieben:...Die Fahrradakkus haben je 500Ah (Bosch). ...


Hallo,

ich glaube da hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen, die Akkus haben meiner Erfahrung nach 500Wh.

horst_1 am 13 Aug 2020 22:15:49

Hallo, wie groß, AH sind deine Batterien ?
Grüße Horst

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silver34 am 14 Aug 2020 06:43:26

Im prinzip müsste dein Vorhaben gehen!

Ich mache es ähnlich! Vom Mai bis in den Herbst lad ich die 2 Akkus(500Wh) nur mit Solar!
Allerdings ist meine konfiguration dafür schon sehr grenzwertig (400Wp + 100Ah Lithium).
Eigentlich müssten es mindestens 200Ah Lithium sein um nicht gleich die Gefahr zu haben leer zu laufen.

Das geht so nur da ich alles optimiert habe!
1. 12V Ladegerät (Um die Verluste vom Wechselrichter zu minimieren!)
2. Nach Möglichkeit lade ich die Akkus am Tage wenn Solar auch Ertrag bringt.

Ohne Optimerung würde ich sonst die 100Ah leer ziehen.

Solexpeter am 14 Aug 2020 08:08:18

Hallo,

wir laden unsere beiden Pedelec Akkus 48 Volt / 11,6 Ah über unsere 2x110 = 220 Ampere LiFePo Aufbaubatterien und einen Wechselrichter mit 1500 W. Wir nutzen dazu weitestgehend unsere Solaranlage bestehend aus zwei Modulen 120+100 = 220 WP, dazu bei Bedarf und Möglichkeit ein Faltmodul mit 100 WP.
Die Akkus werden nach jeder Fahrt nachgeladen. Da wir je Rad einen Ersatzakku haben, kann die Ladung auch erfolgen wenn wir mit den Rädern am Tage unterwegs sind. Dann sind die Ersatzakkus am späten Nachmittag voll und die benutzten werden am nächsten Tag geladen.

Als wir nur einen Akku je Rad hatten war das schon etwas schwieriger da die Ladung dann meist nach der Tagestour am späten Nachmittag/ Abends erfolgen musste. Da war dann meist der Ertag über Solar sehr wenig und die Aufbauakkus wurden recht schnell leerer.

Gruß Peter

bigben24 am 14 Aug 2020 09:21:22

Das ist dann der Vorteil wenn man einen z.B. 200Ah LiFe hat, da kann man sich nämlich den 2. Bikeakku sparen (kostet ja auch eine Menge 2*600 Taler), man kann Abends in Ruhe laden und die Sonne lädt den LiFe tagsüber wieder auf. Ein wenig auf die gesparten 1.200 Taler drauflegen, und sich ein schönes Winston Paket in den WoMo Keller bauen, dann kann man den "Ladeproblemkopf" zu machen ;-)

Gruß

viking92 am 14 Aug 2020 10:11:19

silver34 hat geschrieben:Ich mache es ähnlich! ...

1. 12V Ladegerät (Um die Verluste vom Wechselrichter zu minimieren!)

:top: dito, jedoch mit 200Ah
Läuft absolut problemlos im Hintergrund.

Die Fahrradakkus haben je 500Ah (Bosch). Das hat bei einem früheren Womo und 200W Panels gut geklappt

Wieviele Akkus werden denn zeitgleich geladen?
Welche Leistung hat das orig. Ladegerät?
Wichtig ist auch die vorhandene Batt.-kapazität, denn ohne PV Ertrag sind z.b. 95Ah schnell am Ende.

Gruss
Birger

Morbihan am 15 Aug 2020 17:13:22

Danke an alle für die Hilfe, damit komme ich zurecht (nur nicht mit den Abkürzungen: LiFePo z.B.)

Morbihan am 15 Aug 2020 17:54:08

Inzwischen habe ich auch Lifepo verstanden!
Noch eine Frage: lieber die Ah der normalen Batterie hoch nehmen oder eine Lifepo Batterie? Welche Vorteile?

basste315 am 15 Aug 2020 18:49:01

Morbihan hat geschrieben:Inzwischen habe ich auch Lifepo verstanden!
Noch eine Frage: lieber die Ah der normalen Batterie hoch nehmen oder eine Lifepo Batterie? Welche Vorteile?


Ist hier schön erklärt --> Link

Für mich wäre der Hauptvorteil einer LiFePo4-Batterie die Platz- und Gewichtsersparnis und Spannungsstabilität gegenüber einer Blei-Batterie. Nachteil: Eventuell eingeschränkte Lademöglichkeit bei tiefen Temperaturen und tlw. fehlende Langzeiterfahrungswerte, eventuell muß die Ladetechnik verändert werden.

Der Preisnachteil der teureren Lifo kann über die höhere Zyklenzahl (Langzeiterfahrungen?) kompensiert werden.

Mein derzeitiger Favorit wäre derzeit der ROBUR-Akku - siehe auch Forumsberichte --> Link und Homepage --> Link

Wenn Zuladung kein Problem ist und genügend Platz vorhanden ist, würde ich (derzeit) bei der bewährten Bleitechnik bleiben.

Bei Erweiterung (Parallelschaltung einer zweiten Batterie) sollte die alte Blei-Batterie noch relativ neu sein, sonst wird geraten, diese ebenfalls zu erneuern. Bei LiFePo4 kann man problemlos auch später eine weitere dazustellen.

Helmut


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