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Hallo, liebe Forengemeinde. Ich bin derzeit auf der Suche nach einem Basisfahrzeug für den Selbstausbau. Das fertige Fahrzeug soll hauptsächlich mir allein als neues Zuhause dienen, das ganze Jahr über. Es soll von außen unauffällig sein, d.h. keine Markise etc., weil ich wild stehe. Bin tagsüber vollzeit bei meiner Arbeitsstelle, d.h. ich stehe erst ab Abends wild. Nun hab ich mich schon ein wenig in die Materie hineingelesen und bin schon heiß auf den Ausbau, mit dem ich gerne zeitnah anfangen würde. Ich bin handwerklich tätig und mache auch bei meinem derzeitigen PKW fast alles selbst, habe also schonmal nicht zwei linke Hände. Der Ausbau soll aber ein anderes Thema sein. So nun suche ich also erstmal einen 3,5t-Transporter, den ich fahren darf mit der Führerschein-Klasse BE. Meine Haupt-Anforderung wäre neben der Stehhöhe erstmal, dass ich eine maximale Breite für ein Querbett habe. Ohne Erweiterungs-Anbau. Der Ducato soll dabei ja gut dabei sein. Aber vielleicht gibt es ja noch ein Fahrzeug mit ein paar CM mehr. Dieser Punkt ist mir jedenfalls wichtig. Anforderungen an das Basisfahrzeug. Budget: max. 10000€ - Stehhöhe - Maximaler Platz für Querbett - Lange Bauform (L3H2 oder länger?) - Trennwand zur Fahrerkabine, zwecks Isolation - Rundum geschlossen, d.H. keine Fenster - Heck-Flügeltüren, seitlich Schiebetür (einseitig rechts oder beidseitig) - Verzurr-Ösen am Boden (brauch man für den Einlegeboden, oder?) - Klimaanlage, evtl. Tempomat - Weiß ohne Aufdrucke/Werbung Bei der Länge des Fahrzeugs bin ich halt noch unsicher. Es wird oft geschrieben, dass man nicht in Parkhäuser kommt. Aber ich fahre bei meinem derzeitigen Lebensstil so gut wie nie in Parkhäuser, dieses Jahr vielleicht 1x... Und dieses 1x kann ich mir auch sparen. Parkplatzsuche bissl schwieriger... Joa aber ich wohne da drin, dann ist ein halber Meter mehr schon einiges wert. Ich hab auch keine Panik davor mir dem Transporter zu rangieren etc., da ich große Fahrzeuge gewohnt bin. Falls die Ausstattung für das Basisfahrzeug wichtig ist, könnt ihr erst mal mit der Standardausstattung für ein 4-Jahrenzeiten-Mobil ausgehen, also Camper-Fenster, Dachventilator-Luke, Vollisolierung, Standheizung, Solar, Kühlschrank, Spüle, Gasherd (nicht fest), Hängeschränke, Trockentrenntoilette usw. Wer kann mir Empfehlungen geben? Wäre auch für Anregungen dankbar bezüglich praktischer Ansätze, die ich beim Kauf bedenken sollte. Paketdienst-Fahrzeug von DHL oder UPS. 3,5 Tonnen mit L3H2? Da kannst du aber nur auf japanisch mit Papierwänden ausbauen... und dann noch frei stehen und autark mit ganzjähriger Bewohnung. Könnte sehr spannend werden, wenn der fertige Ausbau auf der Waage steht. Guck mal hier... --> Link und der ist noch kleiner! bis denn, Uwe Also undenkbar, dass ich unter 3,5t komme? Ich würde schon überall aufs Gewicht achten. Leichtes Pappelholz, Aussparungen in der Möblierung usw. Aber wenn ihr nochmal bestätigt, dass das nicht möglich ist, will ich es glauben. Wenn es nur schwer umzusetzen ist, ist es eine Herausforderung. :)
Nein, nicht undenkbar. Ein Freund von mir, ein Schreiner, hat sich einen neuen 7 m Daily selbst ausgebaut. Das geht mit dem Gewicht, sehr knapp.... viel Zuladung ist da natürlich nicht mehr drin. Genau, und Zuladung wird ja völlig überbewertet, insbesondere, wenn man drin wohnen will... :lach: :lach: :lach: Leichtausbau wird schwierig, wenn man einen Kawa wintertauglich machen möchte. Da musst du schon vollflächig isolieren, das kostet Zuladung. Was planst Du so an Wasservorrat ein? Und Gepäck hat man beim Bewohnen wohl auch etwas mehr als auf einer Urlaubsreise. usw. usf. Das Problem ist, was ist dein Plan B? Auflasten und C1 machen? Du wirst den Wagen ja nicht wegwerfen wollen, wenn er ausgebaut ist und dann leer schon 3,4 Tonnen hat. bis denn, Uwe Einen Plan B gibts nicht. C1 ist mir zu teuer und auflasten wohl auch. Da wäre mir eine genaue Gewichtsplanung wichtig. An Wasservorrat reichen 50L + 1 Kasten Mineralwasser. Hab täglich die Möglichkeit, Wasser zu tanken und benutze die Außendusche nur im Notfall. Im Winter im Fitnessstudio. Generell denke ich nicht, dass es so viel Zuladung in Form von Inventar wird. Ich bin schon recht minimalistisch veranlagt. Hat das schonmal jemand für den selben Zweck und 3,5t gemacht? Ich bin ja allein, das sollte man bedenken. Ich verharre aber auch nicht auf meiner L3H2-Idee. Wenn das gar nicht geht, muss ich mir halt etwas anderes überlegen, ihr seid die Experten :) Schau halt mal bei mobile.de nach Kastenwagen in der Preisklasse 9 - 12k €.... da gibt's einige ältere Iveco oder Sprinter! --> Link .... die sind aber für Querbett hinten eigentlich unbrauchbar, weil oben zu schmal. In Frage kommen in der Hinsicht eigentlich nur Ducato + Klone und der Opel, Vario ist raus wegen Gewicht. Oder eben doch, wie oben empfohlen, kein Kasten, sondern ein Postkoffer. bis denn, Uwe Etwas rustikaler und spartanischer Innenausbau, aber sehr interessant. Rustikal? Versteht mich nicht falsch, jeder so wie er will... aber den Wagen könnte man wahrscheinlich teurer verkaufen, wenn man den Sperrmüll vorher auslädt. Edith: ich korrigiere mich, die Kiste ist 16 Jahre alt... da hat einfach mal jemand nachgeschaut, für wieviel Geld richtige, 16 Jahre alte Womos weggehen... recht ambitionierte Preisgestaltung. bis denn, Uwe
Das ist ein Spruch und nicht mal ein guter. Deine Realität möchte: 1. Das fertige Fahrzeug soll hauptsächlich mir allein als neues Zuhause dienen, das ganze Jahr über. also Sommer wie Winter! 2. Stehhöhe, 3. Maximaler Platz für Querbett (wie groß bist du?), 4. Lange Bauform (L3H2 oder länger?) also so um 6,5m 5. Rundum geschlossen, d.H. keine Fenster , also keine Belüftung im Sommer und keine Frischluft im Winter (Schwitzwasser/Schimmel) 6. das Ganze kleiner 3,5t, aber mit Klimaanlage und die notwendigen Batterien für Kühli und Heizung für eine Winterzeit Viele Punkte, die sich widersprechen. Die Widersprüche sollten vor dem Fahrzeugkauf geklärt/priorisiert werden. Hier gibt es ein paar Kauf- und technische Informationen: --> Link Gruß Andreas
Was erwartest Du bei einem Budget von 10k €? :nixweiss: Da ist nicht mehr drin! Und einen ollen Ducato mit Womoaufbau aus gepflegten Rentnerhänden gäbe es vielleicht für das Geld (wenn man grosses Glück hat! :ja: ), aber das will der TE ja nicht, er sucht ja offenbar ein Stealth-Fahrzeug! Und sowas geht halt nur als KaWa! Hallo ihr lieben, ich glaube, ich habe mich wohl in allen Punkten falsch ausgedrückt. Ich möchte keinen fertigen Aufbau, grade das selber Ausbauen ist das das geile. Ich hab da schon genaue Vorstellungen. Die 10k€ sind das Budget für das Basisfahrzeug. Für den Ausbau hab ich in etwa nochmal so viel eingeplant aber das ist erstmal nicht entscheidend, mir geht es erstmal nur ausschließlich um das Basisfahrzeug. Ich bin 1,80 groß und hab schon in einem Ducato-Ausbau probegelegen. Da war allerdings am Fuß und Kopf keine Verkleidung, nur die blanke Isolierung und selbst da war es dann eng. Da das Bett recht breit sein soll, kann ich ein wenig schief drin liegen und stoße dann nach meinem Plan nicht mehr an. Rundum geschlossen soll das Basisfahrzeug sein. Das heißt lange nicht, dass ich es dann beim Ausbau so lasse. Will halt nicht überall Kältebrücken in Form von Einfachfenstern sondern gut isolierte Campingfenster. Die Klima war für die Fahrerkabine angedacht, nicht für den Laderaum. Im Stand brauch ich keine Klima. Standheizung natürlich, die läuft aber über Diesel und nicht über Batterie. Aber die zwei angedachten zusätzlichen AGM-Batterien und die 200-300W Solarpanele wiegen schon etwas, das stimmt. Ein Postkoffer find ich jetzt designtechnisch eine Vollkatastrophe. Ich dachte schon an eine klassische Transporter-Form. Bei der Länge können wir aber auch auf L2H2 gehen, wenn das nichts wird mit den 3,5t. Frage mich halt, ob der die Länge so viel ausmacht vom Leergewicht her. Ich meine, ich muss in das längere Fahrzeug ja nicht zwangsläufig mehr einbauen. Ich hab halt dann nur mehr Platz und von mir aus ein paar KG mehr wegen dem größeren Achsstand. Oooooder ganz falsch gedacht? :?: :idea:
Auch die Dieselheizung braucht einiges an Strom. Im Winter hast du weniger Solar, speziell, wenn das Wetter mal eine Woche mies ist. Wenn du nicht zwischendurch am Netz hängst oder jeden Tag auch mindestens eine(? eher mehr) Stunde fährst, reicht das nicht. RK Bei einem L2 mit Trennwand, reden wir mal von ca. 3m Länge und 1.80 Breite. Das finde ich für ganzjähriges Wohnen mit allen Hausrat ganz schön spannend. Bin gespannt, was es wird.
Ok das mit dem Stromverbrauch der Dieselheizung hab ich nicht gewusst, interessant. Ich kann aber zum Glück zur Not täglich Strom tanken auf der Arbeit.
Wenn wir dann doch mal das Querbett ausklammern, welches Fahrzeug wäre bei den restlichen Anforderungen für 10k€ am besten zu bekommen und am bewährtesten? Vielleicht muss ich das Querbett dann doch überdenken :?
Ja, das denke ich mir auch. Aber was hab ich für eine Alternative, wenn die L3-Modelle nach dem Ausbau auf über 3,5t kommen? Fest steht dass ich ein Fahrzeug ausbauen werde. Den C1-Führerschein möchte ich ungern machen.
Hallo Die Isolation war bei meinen Ausbauten ganz sicher kein Topkandidat beim Gewicht :wink: Gruß Ulf Der Duc hat ja nur 4 Längen und 3 Höhen. L3 wären 6m Gesamtlänge, dass ist der meiste Standard in ausgebauter Form mit Querbett. Die L4 Länge mit 6,36 wird bevorzugt für Längs Betten. Beide liegen voll ausgebaut meistens so um die 3t. Da bleiben also für 2 Personen und Urlaub noch Reserven. So nun bist du allein und wirst wahrscheinlich nicht so einen professionellen Ausbau wie bei einem Hersteller anvisieren, ergo wirst du leichter werden. Ich denke nicht, dass du einen 100 Liter, Frisch Wasser und 100 Liter Abwassertank, isoliert, dir einbauen möchtest. Wie schon gesagt, der Duc und seine Brüder, sind räumlich das Beste was du bekommen kannst, quadratisch, praktisch, gut. Da es hier nur ums Basisfahrzeug geht, erspare ich mir erstmal den Rest. Schön zu hören, dass es doch klappen kann. Es wird dann wohl ein Ducato ab 2010 mit max. 150tkm. Was mich noch ein wenig verwirrt ist, dass das zulässige Gesamtgewicht 3.120 kg beträgt... Warum machen die denn sowas? Warum nicht einfach gleich 3,5t? Der erste VW LT (bis '95) ist auch gut geeignet, da quadratisch-praktisch-gut und breit genug für ein Querbett. Ausserdem sind die wesentlich leichter und auch günstiger zu bekommen als ein <2006er Ducato - es bleibt mehr Zuladung und auch mehr Budget für den Ausbau. Nur Klimaanlage ist nicht bzw. muss über den Ausbau realisiert werden, und die Technik ist halt 30 Jahre alt (Verbrauch, Fahrleistungen, Reparaturanfälligkeit, Ersatzteilversorgung). Ich fand die Ausbauten auf dem Ding jedenfalls sehr ansprechend. Westfalia Sven Hedin oder Karmann Florida waren in puncto Raumausnutzung top, der Sven Hedin war sogar als 2.8t-Auto brauchbar. Zum Thema Stealth noch: Wer darauf Wert legt sollte tunlichst keine "Camping-Fenster" an Seiten und Hecktüren verbauen. Mit den Dingern aus dem Reimo-Katalog sieht ein Blinder aus 20m Entfernung so einem Auto das Wohnmobil an. Wer einen richtigen stealth camper bauen will muss die Karosse entweder geschlossen lassen und alles übers Dach realisieren (dann gibts aber nur noch wenig Fläche für Solar) oder Isolierfenster in Serienoptik einbauen. Die kosten leider ein Vermögen, selber basteln geht aber auch (Anregungen z.B. hier: --> Link). In urbaner Umgebung ist tatsächlich ein ex-DHL- oder UPS-Auto das Beste. Hallo, von den aktuellen Kawas geht eigentlich nur der Ducato. Der Sprinter ist durch den Heckantrieb deutlich schwerer und schmaler und trotz der Nachteile auch noch teurer. Beim Transit kenne ich die betreffenden Zahlen leider nicht. Schöne Grüße, klasi Moin Muß bhomburg zustimmen beim Thema Stealth. Wenn so eine Kiste so richtig unauffällig sein soll, kauf dir eine alte Handwerkerkarre, lass die Werbung drauf und ändere außen rum nichts außer auf dem Dach. Wenn du da rundum Fenster rein machst, kannst du auch eine Markiese dran machen. Solar auf dem Dach, dann am besten ganz flach aufgebaut, sonst fällt es auf, allerdings brauchst du, gerade wenn du drin leben willst mehrere Dachfenster um Luft rein und Feuchtigkeit raus zu bekommen. Das nimmt dir Platz für Solar oder Dachstauraum in Form von Dachboxen. Wie lange bleibst du an einem Ort? Dann fällt regelmäßiges Stehen an einem Ort auch auf. Meiner Meinung nach solltest du dich nicht zu sehr auf tägliches Nachversorgen abstützen. Könnte mir vorstellen, dass das bei/nach der Arbeit ganz schön nervig wird jedern Tag wieder loszuziehen. Gerade im Winter, wenn es lange dunkel ist und man sich nicht draußen aufhalten kann. Abgesehen davon, was machst du wenn mal wieder Lockdown oder so etwas sein sollte? Als Urlauber, gut, dann fährt man, wenn man noch darf nach Hause, aberwenn du keine andere Bleibe hast? Ich bin sicherlich kein Verschwörungs-Theoretiker, aber ich denke nicht, dass das das letzte Mal war, dass Epidemien das öffentliche Leben stören. Thema Autark: Wasser 50l und Abwasser etwa ebenso viel, sind für eine Person ok, müssen aber isoliert (Innenraum) sein, wenn du ganzjährig stehen willst. Wenn man spart und nachdenkt reichen die 3-4 Tage. Wo entsorgst und versorgst du? Immer bei dir auf der Arbeit? Strom: Kannst du deine Batterien jeden Tag auf der Arbeit nachladen, wenn im Winter oder bei Schlechtwetterperiode der Strom nicht reicht? Was ist am Wochenende, oder wenn du Urlaub hast? Was willst du an elektrischen Verbauchern nutzen? Standheizung hatten wir schon, wenn es im Winter kalt ist, ziehen die Dinger richtig Strom mit ihrem Lüfter. Das kannst du reduzieren, wenn du gut isolierst, das nimmt aber Platz weg. Drinnen kalt lassen ist keine Alternative, weil du dann, wenn du drinnen bist, Kondenswasser im Auto hast. Vor allem wenn du nur über das Dach lüften kannst. Kühlbox/schrank braucht auch Strom oder Gas (und selbst auf Gas braucht die Elektronik Strom). Licht braucht wenig bei LED. Telefon, Pad, Laptop, Kamera laden? Willst du Gas einbauen? Zum Kochen und Kühlschrank ist das nicht schlecht, weil es Strom spart, braucht aber wieder Platz. Wäre aber als Redundanz zum Strom nicht schlecht, wenn mal die Batterie am Wochenende kaputt gehen sollte. Du willst immerhin drin wohnen. Solche Dinge gehen immer am ochenende im Winter kaputt. 230V Verbraucher? Benötigt Wechselrichter nd entsprechende Batteriekapazität (Platz/Gewicht). Was ist mitLebensmittel-Vorräten (Kühlschrank)? Die musst du irgendwo lagern und zubereiten. Den entstehenden Müll kurzfristg lagern und dann entsorgen. Geschirrmuss du lagern und nach benutzung spülen. Wenn du länger irngedwo stehst und daunernd dort irgendwo Müll in die Eimer vesenkst, könnte das den Anwohnern schnell auf den Keks gehen. Außerdem suchst du deine Stellplätze dann nach den Entsorgungsmöglichkeiten aus. Toilette, wie stellst du dir das vor? Braucht u.U. Wasser, aber auf jeden Fall Platz und Entsorgungsmöglichkeit. Will dir dein Unterfangen nicht ausreden, aber gerne sieht man solche Sachen durch die romantische Brille von Freiheit, Lagerfeuerromantik... Das war es erst einmal, hoffe das hilft dir als Denkansätze weiter.
Ein treffender Komentar zu den bisherigen Vorstellungen des TE. Unauffällig ist ja OK, aber sehen wird man den Zweck immer. Wenn man sich wo hinstellt wo kein anderer steht sind die Blicke von Naturschützern, Landwirten, Förstern oder Vollzugsbeamten immer besonders scharf. Otto Pkw Fahrer kann man täuschen, die anderen nicht! Der ganze Aufwand mit "Stealth" ist unnötig wie ein Kropf! Gruß Andreas
Moin zusammen, da wir gerade aktuell selber ausbauen (Citroen Jumper L3H2, 5,99 m, 3.5 to zGG) verstehe ich diese Aussage nicht. Unser Wagen hat ein Leergewicht von 2.240 kg, inklusive Boden und kompl. Verkleidungen, Trennwand, fahrbereiter Zustand). Da bleiben 1.250 kg zum Ausbau. Ein komplett leerer Kastenwagen dieser Art wiegt fahrbereit nur 2.100 kg. da hätte man gar 1.400 kg zur Verfügung. In unserer Planung z. B. haben wir ca. 700 kg Ausbaumasse auf dem Zettel, da bleiben gute 500 kg "über". Sollte doch locker reichen, auch ohne Balsaholz-Bastelei. :wink: Gruß Andreas Naja, nicht unbedingt, wenn man das "Lastenheft" des TE umsetzen möchte. Da steht ja was von "ganzjährig" und "autark". Sonnigen weiterhin. Uwe
das zulässige Gesamtgewicht wird festgelegt, welche Bremsanlage (Art u. Größe) verbaut ist. Und diese ist meistens abhängig, wie groß der verbaute Motor ist.
Aber der allgemeine Verwendungszweck ist doch das Transportieren von Lasten, egal in welcher Form. Dann sollte man die 3,5t, die wohl in Zukunft sehr viele Leute maximal fahren dürfen, auch ausreizen um einen Kaufgrund zu bieten. Naja egal, das tut ja auch nichts zur Sache, ich will immer alles optimieren :lach: Gibt es denn einen ähnlichen Transporter wie den Ducato, der die 3,5t transportieren kann/darf? Fände ich jetzt sinnvoll. Zum Thema unauffällig: Es geht mir weniger darum, nicht erkannt zu werden. Ich will nur nicht in alle Richtungen Urlaub schreien... So wie das mit einem klassischen Reisemobil wäre. Ich stehe auch nicht irgendwo, wo es verboten ist... Also ich muss nicht unerkannt sein und mich ohne Fenster in dem Kasten verbunkern :lach: Nene. Unauffällig reicht. Man kann ruhig erkennen, dass da Camper-Fenster dran sind, die können aber gerne in das Design des Fahrzeugs einfließen. Zum Thema Lagerfeuerromantik: Da muss ich dir Recht geben, das sieht man sicher gerne so und wird bei mir auch in manchen Themen nicht ausbleiben. Andererseits muss ein gewisses Maß Lagerfeuerromantik auch vorherrschen, sonst entscheidet man sich gegen ein solches Vanlife-Projekt. Ich hab mir das Jahrelang überlegt, wenn auch vieles bestimmt nicht bis zum Ende... Jedoch die Grundsubstanz ist da, für alle Eventualitäten gibt es ein Backup. Und wenn es dann doch mal nicht klappt oder mit die ganze Sache doch wider Erwartens überhaupt gar nicht zusagt, dann verkaufe ich das Teil halt wieder. Aber ich bin öfters auch mal im Auto unterwegs und schlafe da drin, bin schon immer gerne Campen, bin Naturliebhaber, Fliegenfischer, Handwerker.., ich glaube fest, das passt zu mir. Zum Thema PV-Anlage: Ich hab bereits schon eine Insel-Anlage im Garten selbst gebaut und verkabelt. Bereits wieder alles vergessen, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Die Anlage soll auf jeden Fall stark überdimensioniert sein. Dass das teuer wird, ist mir klar. Zum Thema Autark: Wenn ich im PKW autark unterwegs bin (drin schlafe usw), dann reichen mir 5L am Tag. Das ist kein theoretischer Wert sondern hart erprobte Praxis mit kochen, abwaschen, hygiene, trinken. Allerdings wasche ich mich dabei immer in Gewässern. Ich hatte angedacht, im Winter im Fitnesscenter duschen zu gehen. Die geplante Außendusche wäre nur für Ausnahmefälle, da ich auch hier ein Fließgewässer direkt bei mir habe. Wasser kann ich täglich tanken, wenn ich will auch am Wochenende auf der Arbeit. Strom tanken kann ich täglich, hab ich aber eigentlich nicht vor. Eine vielfach überdimensionierte PV-Anlage sollte das regeln. so meine Hoffnung. Dann wäre da noch, dass ich mich auch zur Not mal auf einen Stellplatz stellen kann, wo Strom und Wasser vorhanden sind. Wie das im Winter ist weiß ich nicht aber ganz zur Not gibt es doch bestimmt auch Dauerstellplätze, die man günstig anmieten kann. Irgendwas wird sich immer finden, denke ich. Welchselrichter werde ich wohl vorerst nicht verbauen. Mein Laptop kann mit 12V geladen werden und sonst hab ich nur einige wenige Gerätschaften wie einen Rasierer und eine E-Zahnbürste, die alle 1-2 Monate mal geladen werden müssen, da spare ich mir das Gewicht und den Platz und die Kosten und die Nerven für die Verkabelung lieber. Dioden-Licht ist eh klar, wenn man Glühbirnen will muss man auf den Flohmarkt ;D Trockentrenntoilette ist geplant, soll aber nicht so oft benutzt werden. Wobei ich mir auch noch nicht so ganz sicher bin ob das in der luftdichten Box dann ein Biotop wird. Noch nicht näher mit befasst, folgt. 3.5 Tonnen können sie alle ob Ducato/Jumper/Boxer, Transit, Sprinter/Crafter oder Master/Movano/Interstar; es gibt halt verschiedene Versionen. Speziell auf dem deutschen Markt gibt es viele gewerblich genutzte Kisten die mit nur 2.8t zugelassen sind. Die dürfen nämlich auf PKW-Parkplätzen geparkt werden, haben keine Fahrtenschreiber-Pflicht und keine Lenkzeitbeschränkungen und die KFZ-Steuer ist auch noch minimal geringer. Die können in den allermeisten Fällen aber problemlos aufgelastet werden. Ich würde deswegen ein gutes Exemplar auf dem Gebrauchtmarkt nicht stehenlassen. Kastenwagen und "überdimensionierte PV-Anlage" geht nicht zusammen. Da ist die Dachfläche zu klein :). Mehr als ca. 400 Watt werden nicht draufpassen, weniger wenn Dachluken verbaut werden. Neben dem Ducato und seinen Abkömmlingen von PSA (Citroen Jumper, Peugeot Boxer) hat von den neueren Fahrzeugen übrigens der Renault Master/Opel Movano/Nissan Interstar bzw. Nissan NV 400 die am wenigsten nach oben hin eingezogene Karosserie und damit den am besten nutzbaren Platz für einen Wohnmobilausbau. Mir persönlich passt auch die Sitzposition besser als im Ducato. Ok, ich denke es wird dann doch ein L4H2. Mich irritiert noch immer, dass die meisten auf 3300kg zugelassen sind und nicht gleich auf 3,5t. Aber gut, das lässt sich ja zur Not auflasten. 2,8t würden mir definitiv nicht reichen. Einen guten Gebrauchten zu finden ist wohl nicht leicht, ich suche jetzt schon eine Zeit. Wie ist denn das eigentlich mit der Gewichtsverteilung beim Ausbau? Muss man darauf achten dass das meiste Gewicht auf den Achsen liegt oder ist das egal? Bei dem großen Radstand hab ich (wahrscheinlich unbegründete) Angst, dass der Transporter in der Mitte durchbricht :lach: l4 haben einen langen hecküberhang, du solltest also schwere sachen (wassertank...) nicht ganz hinten einbauen, sondern kurz vor der 2. achse. wenn du den hohlen vogel hast, hast du auch die zulässigen achslasten. dann gehste ersma axweise wiegen und du kriegst einen ersten eindruck, wo wieviel drauf darf! alleswirdgut hartmut Ich habe auch den 7m iveco daily. Ich habe den wassertank unter der sitzbank vom Tisch hinterm Fahrersitz. Alles gut ausbalanciert.
Die Amis bauen neuerdings Vents in die Hecktüren ein, die eigentlich fürs Dach gedacht sind, aber perfekt funktionieren (redline 2-way pop-up roof vent), und oben noch einen Maxx Air Fan, und keine Fenster - dann hast Du eine super Lüftung. Während des Tages siehst Du nix, und in der Nacht werden die von innen leicht rausgepoppt. Mit Heckbett passt das super. Am Morgen poppt man hinten die Vents wieder rein. Viele Grüsse aus der Schweiz Birdie
Das hatte ich dir aber oben bereits geschrieben:
Geh vorher mit den Papieren zum TÜV oder eine andere Prüforganisation und erkundige dich, inwieweit noch aufgelastet werden kann. . Ja das mag sein dass es vom Motor und darum von der Bremsanlage abhängt. Es lässt mich dieses Phänomen jedoch nicht verstehen. Man kauft einen Transporter um Lasten zu transportieren, dann sollten die wichtigsten zwei Faktoren die Laderaumgröße und das zulässige Gesamtgewicht sein... Dann kann man doch als Hersteller nicht einen "bisschen" zu kleinen Motor und eine "bisschen" zu kleine Bremsanlage einbauen, sodass der Fahrer dann 200kg weniger transportieren kann. Das ist für mich einfach ein Konstruktionsfehler. Zumal die 3300kg ja anscheinend auch keinerlei anderen Vorteil gegenüber 3500kg zu haben scheinen (wie z.B. mit 2800kg). Ich würde mir ein solches Fahrzeug auf keinen Fall neu kaufen wollen. Vielleicht bedenke ich aber auch irgendwas nicht... :?: Das mit dem Ausbalancieren wird dann wohl eine größere Sache in der Planung. Schauen wir mal. Erstmal muss ich ein Basisfahrzeug finden. in der Industrie geht es in der Massenproduktion um 1/1000 Cent/Bauteil und da wird eben keine zu große Bremse eingebaut wenn es nicht sein muss und wenn die kleine Bremse eben nur bis 3,3t berechnet ist, ist das eben so! Man hat ja als Käufer die Möglichkeit die nächst höhere Stufe zu kaufen.
Genau so ist es. :ja: Ich hatte mal einen Peugeot und das 3,1->3,5t Problem waren nicht die Bremsen sondern die Federung/Reifen ( die 3,5t Version hätte theoretisch Zwillingsreifen und andere Dämpfer erfordert, kein Weg dahin ) Eigentlich sollten die Bremsen das mitmachen wenn ich auch einen ungebremsten Anhänger bis 750kg anhängen kann... und das geht eigentlich bei allen Kastenwägen... Vielleicht dann auflasten und dafür die Anhängerkupplung austragen, macht der TÜV sowas mit? Aber wie gesagt, meistens ist das dann die Federung oder ich bräuchte dann Zwillingsreifen bei zuviel Gewicht, die habe ich beim Iveco auch bei 3,5t. Ok. Kann man verstehen, will man nicht verstehen. Aber ok, muss wohl so sein. Der Iveco Daily von 2015 in L4 sieht für mich vor allem an der Frost viel schicker aus als der Ducato, ich mag diesen Hubbel vorne nicht. Glaube, ich bin noch geschädigt von unserem 2004er Fiat Multipla früher. :lach: Das sollte jetzt nicht Priorität Nr. 1 sein aber macht schon etwas her. Hab da ein ganz nettes Angebot gefunden. Hat der generell irgendwelche Nachteile, außer dass der nur 1,80m breit ist? Dann muss ich halt doch ein Längsbett einbauen. Nur dass ich den aus Investitionsschutzgründen (Dieselfahrverbote) nicht aus dem ersten Baujahr kaufen würde sondern nur mit den EuroVI-Motoren die erst ab Mitte 2016 eingeführt wurden.
Guter Einwand. Gilt das auch für alle anderen Transporter älteren Jahrgangs? Dann wären die ganzen Ducato, Jumper etc. ja alle durch. Im Prinzip ist es völlig egal. Wenn du heute eine Grüne Plakette hast brauchst du in ... sagen wir mal 2-3... Jahren eine Blaue Plakette für die Innenstädte. Davon abgesehen gibts europaweit ja noch ganz andere Verbote und Gesetze, in Paris z.B. gilt grundsätzlich Fahrverbot für alle Autos mit Erstanmeldung vor 2001... In Belgien kommst du teilweise mit einem Euro 4, der hier eine grüne Plakette hat, nicht mehr in die Innenstädte. In Holland teilweise grundsätzlich mit keinen Dieseln die vor 2005 zugelassen wurden. Du bist also auf reisen noch nicht mal mit H-Kennzeichen sicher. Dann musst du dir überlegen dass jedes Land auch noch eigene Plaketten hat die du dir draufkleben musst... in Frankreich z.B. die Crit-Air-Plakette wenn du in die Innenstädte willst, in Österreich hast auch Plaketten... Wenn du viel unterwegs bist ist dann zusammen mit den Autobahnvignetten irgendwann deine Scheibe so dicht dass du nicht mehr raussiehst. Insofern kümmer dich einfach nicht um Abgasnormen, park ausserhalb der Städte und nimm einen E-Roller mit um dich vor Ort fortzubewegen. Oder so. ![]() Ok. Dann werde ich ein Auge auf Euro6 werfen, dem aber keine Priorität geben. Spricht eigentlich irgendwas gegen H3? Ich hatte es erstmal ausgeschlossen, weil es so riesig ist. Wenn ich aber nun einen L4-Transporter habe, dann lässt H3 den Transporter vielleicht sogar insgesamt weniger Füllig erscheinen, da die Proportionen wieder einigermaßen passen... Und größer wäre für mich besser, dann könnte ich entweder unten noch nen Doppelboden reinpacken oder oben mehr Freiraum haben... Gibt es Nachteile dadurch und hat das einen entscheidend großen Nachteil beim Leergewicht (viel schwerer)? |
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