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Wechselrichter oder Integration einer Powerstation?


Tinduck am 07 Jan 2026 17:10:03

Jehova, Jehova... (Zitat Leben des Brian).

Ausgerechnet ich, der immer gegen Power Stations gewettert hat. Lieber nen Wechselrichter. Usw. usf.

Also.

Ich rechne uns gerade einen Wechselrichter durch, die bessere Hälfte entwickelt doch langsam eine höhere Stromaufnahme. Also nicht sie, aber die gewünschten Haushaltsgeräte.

Jetzt komme ich mit einem 2000 Watt WR mit integriertem FI (Ective TSI 20 Pro), Upgrade des Batteriecomputers auf 200-A-Version plus Kabel, Busbars und Gedönse auf über 1000 Euro.

Ne Menge Holz.

Für ein wenig mehr Kohle (ca. 1199 Euro) bekommt man eine Anker Solix F2000 Powerstation. Die hat einen WR-Output von 2300 Watt, kann mit ca. 2200 Watt geladen werden (Landstrom) oder auch mit ca. 130 Watt, wenn man den DC-Eingang mit 12 Volt nutzt - LiMa oder Solar, offensichtlich, also einfach Anschluss ans 12-V-Bordnetz bei Bedarf (Schalter).

Man könnte auch die 230-V-Womo-Elektrik komplett per Schuko auf die Powerstation legen, den Landstromanschluss ebenfalls per vorgesehener Einspeise-Dose anschliessen und das Ding so semi-fest verbauen und unter der Dinettenbank oder im Kleiderschrank verschwinden lassen. Damit hat man quasi nen WR mit NVS. Wenn das Teil nicht an Bord ist, steckt man die Stecker um und alles ist wie vorher.

Vorteil, nochmal 2 kWh Speicher (zusätzlich zu den 200 Ah LiFePO, die schon im Mobil sind) für 150 Euro Aufpreis zur WR-Lösung.

Aber eigentlich ist der Vergleich unfair, weil die Powerstation keinen FI hat. Zugrunde legen müsste man also eigentlich einen Ective TSI 20 (ohne Pro), der nur 359 Euro kostet. Damit liegt die WR-Installation unter 800 Euro.

Womit wir wieder beim Lieblings-Thema wären - braucht man bei nem WR mit NVS einen FI im oder nach dem WR oder nicht....

Und: wäre es fahrlässig, so eine Powerstation (die hat immerhin auch 3 Steckdosen bzw. im Womo wären 2) in die Womo-Elektrik zu integrieren ohne nachgeschalteten FI...

Wie gesagt, erstmal nur Planungsspielchen.

Der Punkt ist allerdings, wenn ich das Wort 'Powerstation' gegenüber meiner Frau erwähne, ist der WR sofort gestorben, weil sie die Dinger auch super praktisch findet, und die könnte man ja auch im VW-Bus mitnehmen etc. pp. :D

Schreibt mal eure Meinung. Auch vor dem Hintergrund, dass man mit der PS eben nochmal diverse 100 Amperestunden Akkuupgrade hätte - das ist schon ein gewichtiger Faktor, finde ich - mit WR beim Freistehen reichen 200 Ah womöglich nicht mehr so weit wie gewohnt :) .

bis denn,

Uwe

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WeisserHirsch am 07 Jan 2026 17:36:59

Die Frage wäre, was würde denn die Integration der Powerstation kosten? Also, dass diese über das Bordnetz per Solar und LiMa geladen werden kann? Das die Powerstation mobil ist, ist natürlich ein klarer Vorteil. Der Platzbedarf ist aber eben auch nicht ohne. Ich habe gerade ähnliche Überlegungen angestellt und mich nun für einen größeren WR ohne NVS (was ja der faire Vergleich zu einer Powerstation wäre) entschieden. Aus Platzgründen, und weil ich auch insgesamt günstiger komme. Wenn ich mobil Strom benötige, werde ich diesen direkt am.WR ziehen. Der WR wird unterhalb des Beifahrersitzes platziert, es handelt sich allerdings um einen Kastenwagen und Platz ist hier eh ein größeres Thema.

fschuen am 07 Jan 2026 17:37:32

Einen 2kW-WR gibt es um die 100 Euro, Echtsinus. Wenn du ihn selbst einbaust. bleibt es dabei, die Kabel kommen mit. Wenn dein BC einen 100 A-Shunt hat, kannst du ihn lassen. Der Shunt ist ein Stück Metall, das bei längerer Überlastung warm und damit ungenau wird, aber sonst passiert da nichts. Inselstromquellen machen ein schutzgetrenntes Netz, welches sicherer ist als Landstrom mit FI. Gelegentlich empfohlene Basteleien sind teuer, unnötig und schlimmstenfalls gefährlich. Und auch da gibt es keinerlei Unterschied zwischen Powerbox und WR

Gruss Manfred

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Irmie am 07 Jan 2026 17:59:17

Hallo Uwe,

ich hätte einen anderen Vorschlag!

Kaufe dir eine Powerstation und stelle sie einfach unter den Tisch.
Wenn du sie während der Fahrt laden möchtest, kaufe und installiere dir noch den Bluetti Charger1.
Dann kann deine Frau ihre Geräte mit 230V betreiben, ohne das große Bastelarbeiten und Geldausgaben nötig wären.

Ein 200€ Chinese, vermutlich gibt es die bei Ali oder Pollin noch günster, müsste aber schon etwas mehr Leistung auf der Verpackung aufgedruckt haben, als du wünscht. ;D

Stocki333 am 07 Jan 2026 18:20:16

Hallo Uwe.
Also ich muß Manfred und Irmie recht geben. Ich finde ein eingebauter WR ist heute ja schon ein must have. Billiger efektiver und das Händling ist einfacher. Eien PS steht irgendwo immer im Wege.
Und dann würde ich mal Gedanken machen über den Speicher einer PS. Vor allem was du damit betreibn willst und wie lange. Dieser Punkt wird sehr gerne nicht gesehen. ;D :lach:
Dann mal auf die Kosten schauen der PS. Um das Geld bekommst du einen 2 Accu inkl WR und das Zeug läuft ja dann vollautomatisch.
Da bleibt dir dann auch noch Geld in der Reisekasse, Was ja gar nicht geht. Wer will das schon. :mrgreen:
Franz

deacheapa am 07 Jan 2026 18:31:00

fschuen hat geschrieben:Einen 2kW-WR gibt es um die 100 Euro, Echtsinus. Wenn du ihn selbst einbaust. bleibt es dabei, die Kabel kommen mit. ...
Gruss Manfred


100% :zustimm:
(alte Schule, sicher und funktioniert immer)

Uwe,
die Frage ist, brauchst Du (Deine bessere) wirklich was außerhalb/unabhängiges des Womos,
dann kommste um die PS wohl nicht rum. :mrgreen:


Ich würde nie was mit intern NVS kaufen, die mache ich immer separat, einfache Sache und alles geklemmt wie ich es will, Kühli Lader usw.
Gibt mal ein WR seine Leben auf, ist der Ersatz günstig und kinderleicht.
Ich fahre einen 3500sinus sogar als Reserve Spazieren, die paar Kilo machen den Kohl nicht fett, und wäre das einzige, was ich unterwegs nicht selber sofort sonst ersetzen/reparieren könnte.
Die 200Ah im Womo, erscheinen mir aber bei Dir in heutiger Nutzung und Gerätschaften,
schon etwas spartanisch.

Aber wie immer, Entscheiden was und wie muß Jeder selber, da ist man außen vor.

Ps. wen PS, dann nur Eigenbau wie hier zB Peter gemacht :wink:

WeisserHirsch am 07 Jan 2026 18:36:55

Was mir noch einfällt wenn ich die Beiträge hier so lese bzgl der Frage sonstiger Nutzungsmöglichkeiten der PS: wenn man diese unkompliziert als Speicher fürs Balkonkraftwerk nutzen könnte, wäre das super. Man ist unterwegs und benötigt den Speicher daheim nicht = PS im Camper. Wenn man nicht unterwegs ist hat man einen Speicher um den Eigenverbrauch am BKW zu erhöhen. Grundsätzlich geht diese Lösung wohl auch, ist aber nicht Plug an Play sondern mit Zusatzausgaben verbunden. Wenn das einfach darstellbar wäre, würde das alle oben genannten Argumente pro WR von mir oben schlagen.

TrigonSP am 07 Jan 2026 18:53:22

WeisserHirsch hat geschrieben:.. bzgl der Frage sonstiger Nutzungsmöglichkeiten der PS: wenn man diese unkompliziert als Speicher fürs Balkonkraftwerk nutzen könnte, wäre das super. Man ist unterwegs und benötigt den Speicher daheim nicht = PS im Camper. Wenn man nicht unterwegs ist hat man einen Speicher um den Eigenverbrauch am BKW zu erhöhen. ...


Genau das Habe ich gemacht. Normales Balkonkraftwerk mit 4x440W und einem 1920Wh Speicher und den NetztauglichenWR, für 1200€, wenn ich den Speicher im Wohnmobil brauche dann kommt der Netz WR runter und ein OffGrid WR drauf, nennt sich ACE 1500 von Zendure. Kann 1500 W , 2Steckdoesen, und hat auch Solareingang, da klemme ich dann die Solaranlage am Womo dran. So ist der Speicher das ganze Jahr im Betrieb.
Und kann natürlich auch das Womo dran hängen, wenn ich das möchte, das müssen wir aber hier in diskutieren, da gab es im Sommer einige Thread zu dem Thema..

Irmie am 07 Jan 2026 19:04:13

Hallo,

die Plug and Play Lösung gibt es doch schon länger! Bluetti, Ecoflow, Anker und anderen chinesischen Hersteller haben so was im Angebot.

Der Solarregler ist eingebaut. Ein Wechselrichter für die Steckdose kann bei diesen Firmen auch erworben werden.

Man muss nur die Stecker der Solaranlage in die Powerstation einstecken und den besagten Wechselrichter für die Netzeinspeisung, mit der Powerstation verbinden und in die nächste Steckdose stecken.

WeisserHirsch am 07 Jan 2026 19:21:59

Irmie hat geschrieben:Hallo,

die Plug and Play Lösung gibt es doch schon länger! Bluetti, Ecoflow, Anker und anderen chinesischen Hersteller haben so was im Angebot.

Der Solarregler ist eingebaut. Ein Wechselrichter für die Steckdose kann bei diesen Firmen auch erworben werden.



Ich hatte mich vorhin dazu belesen, da war eigentlich überall von Bestellung die Rede. Wir bräuchten hier einen 2 kW-Speicher fürs BKW, der würde einzeln im Abverkauf ca 350,- Euro kosten (Marstek). Dann noch ein Strommessgerät für Euro 70,- und ich bin fertig. Im von mir gewünschten Anwendungsfall müsste ich entweder verschiedene WR nutzen oder hätte andere Anpassungsprobleme. Grob gesagt nach einer kurzen Recherche. Mit einem Speicher fürs BKW und einem WR+ günstiger Lifepo im Camper käme ich immer noch unter den Kosten einer größeren PS raus. Eigentlich schade, die Idee die PS so zu nutzen finde ich sehr charmant.

Travel6 am 07 Jan 2026 19:34:55

Wie wäre es wenn du deiner Frau( oder dich selber fragst)vernünftig bei bringst was Camping eigentlich bedeutet! :) Ist schon faszinierend was die Leute so alles in ihren Fahrzeugen mitschleppen.Stell dir selber mal die Frage:muss ich eine Kaffeemaschine,einen Toaster oder eine Heissluftfriteuse dabei haben?Dies soll keine Kritik sein sondern einfach mal an alle ein Denkanstoss.
In diesem Sinne,ein frohes, gesundes und stressfreies neues Jahr.

Stocki333 am 07 Jan 2026 19:47:05

Travel6 hat geschrieben:Dies soll keine Kritik sein sondern einfach mal an alle ein Denkanstoss.
In diesem Sinne,ein frohes, gesundes und stressfreies neues Jahr.

Also, auf Toster oder Heisluftfriteuse kann ich verzichten. Aber die Kaffeemachine. Ghet gar nicht.
Ist als würdest du einen Alkoholiker ohne Alkohol in den Womo Urlaub schicken.
:mrgreen: :mrgreen:
Franz

Ruedi1952 am 07 Jan 2026 19:49:07

Ich glaube Camping ist nur noch ein grober Begriff.
Einige wenige wie wir z.b. machen Camping, haben von SAT bis Kaffeemaschine alles rausgeworfen.
Die meisten sind glaube ich auf dem Weg zum Schlamping da braucht man eben alles das was für andere unnütz ist.
Unser Womo ist noch so alt da gibt es keinen FI Schalter und wir leben noch.

Rockerbox am 07 Jan 2026 20:04:31

OT:

Wie schön, dass wir schon wieder zu Missionieren beginnen und jedem beibringen wollen, was "RICHTIGES CAMPING" ist .... am besten, zurück zur zerlaufenen Butter, zum warmen Bier, zu Ameisen und zur 2 cm Iso-Matte im Iglu-Zelt .... DAS sind doch die wahren Camper oder??

Kopfschüttel ...... :nein:

Ruedi1952 am 07 Jan 2026 20:16:10

Ich bekehre keinen jeder muss nach seiner Fasson glücklich werden.
Wer rustikal unterwegs sein will soll es machen und wer Glamping wachen will auch
Wäre Jahr unlustig wir wären alle gleich.

Rockerbox am 07 Jan 2026 20:21:45

Ruedi1952 hat geschrieben:Ich bekehre keinen jeder muss nach seiner Fasson glücklich werden.
Wer rustikal unterwegs sein will soll es machen und wer Glamping wachen will auch
Wäre Jahr unlustig wir wären alle gleich.


Beim letzten Satz gebe ich dir uneingeschränkt recht, verstehe aber nur nicht, wie man "Camping" über das Rauswerfen von Kaffeemaschine, SAT und Co definiert.

Aber egal, genug OT hier.

TrigonSP am 07 Jan 2026 20:38:50

WeisserHirsch hat geschrieben:
...nach einer kurzen Recherche. Mit einem Speicher fürs BKW und einem WR+ günstiger Lifepo im Camper käme ich immer noch unter den Kosten einer größeren PS raus. Eigentlich schade, die Idee die PS so zu nutzen finde ich sehr charmant.


Die PS [Powerstation] ist sozusagen fest, als solches und auch nutzbar, aber Netzunabhängig [offGrid] , also was machst Du mit der PS, wenn Du nicht unterwegs bist ?

Man muss die WR bei Balkonkraftwerken und die für Autarkanwendungen stark unterscheiden und die reinen Balkon WR (netzabhängig 50Hz) funktionieren in einem Womo nicht.

leverkusen3 am 07 Jan 2026 22:17:33

Hallo

Das ist eben eine Frage des Anspruchs.

Der fest eingebaute WR ist vergessen, keine Diskussionen über Einschränkungen bei irgendwelchen Verbrauchern, Strom kommt aus der Steckdose, wann meine bessere Hälfte das möchte, ohne das ich irgend etwas Basteln muss. Die Anlage kann einfach und flexibel an veränderte Ansprüche angepasst werden.

Die PS ist immer irgendwo im Weg, die Kabel liegen herum und werden vom einquetschen im eingeschränkten Stauraum im Womo nicht besser.
Für die vielen Kompromisse, die ich im Alltag im Urlaub mit so einem Ding machen muss, ist das einfach zu teuer. Die beworbene unbeschränkte Flexibilität ist da zu Ende, wo eine der Leistungsdaten nicht ausreicht. Eine Erweiterung ist ein riesen Aufwand.
Auf Verdacht einfach die Größte kaufen, nur weil z.B. der 12V Ausgang nicht genug Strom liefert, muss man sich auch leisten, und vor allem muss man das Ding auch so verstauen können, das es bei Bedarf schnell zur Verfügung steht.

Ehe ihr Geld für die tollen Werbesprüche der PS Hersteller ausgebt, überlegt euch, ob ihr Lust habt euch den ganzen Urlaub mit so einem Ding herumzuärgern.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

fschuen am 07 Jan 2026 22:36:59

Rockerbox hat geschrieben:... am besten, zurück zur zerlaufenen Butter, zum warmen Bier, zu Ameisen und zur 2 cm Iso-Matte im Iglu-Zelt .... DAS sind doch die wahren Camper oder??


Das ist jetzt ein bisschen gemein ... ich plane gerade eine zweiwöchige Wandertour :lol:

Gruss Manfred

WoMoMei am 08 Jan 2026 08:58:13

Mein Moto ist:

Zwei Handgriffe sind schon einer zuviel.

Mir wäre das Gefummel mit Powerstation anschliesen, umstecken, usw. zuviel.

Aus dem Alter was man nicht alles mit einer tragbaren Powerstation machen kann, bin ich raus. Vor 25 Jahren schon selbst gebaut und dann doch nie wirklich gebraucht.
Ich wette, dass deine Frau im zweiten Jahr das Ding niemals mehr im PKW mitnehmen wird.
Ausserdem wird die definitiv nicht geladen sein, wenn die mal wirklich gebraucht werden sollte.

Zudem ist mein Moto auch, je weniger Gerümpel, desto besser.
Auf zwei Akkus aufzupassen ist schon doppelt so viel Arbeit wie auf einen.

Festeinbau WR und noch mal 200Ah dazu.

hampshire am 08 Jan 2026 09:08:21

Moin Uwe,
ich würde eine Powerstation nicht „irgendwie“ mit in das Bordnetz einschleifen.

Daher wären für mich 2 Fragen vorrangig:
1. Habe ich Diskussionen wegen 2 Stromkreisen und Nachdenken zum Stecken von Kabeln im Urlaub? (Ich würde potenziell nie endendes leises Fluchen über „es ist immer die falsche Steckdose in der Nähe“ meiden)
2. Wo kommt ras Zusatzequippment hin? (Ich würde ungern im Fahrzeug zugänglichen Stauraum für eine recht große Powerstation opfern.)

Irgendwie komme ich immer wieder dazu, dass die Aufrüstung der Bordelektrik mit Batterie und Wechselrichter die komfortablere Lösung ist.

Travel6 hat geschrieben:Wie wäre es wenn du deiner Frau( oder dich selber fragst)vernünftig bei bringst was Camping eigentlich bedeutet! :)

Der Kern von Camping ist das Verbringen einer erholsamen und vergnüglichen Urlaubszeit mit einer selbst mitgebrachten mobilen Behausung. Zu einer vergnüglichen Urlaubszeit mit der Familie gehört es für mich, dass man sich nicht aneinander abarbeitet, oder die eigenen Vorstellungen zum Maß der Mitreisenden macht. Dein Vorschlag ist daher in sich campingfeindlich, denn er macht eine völlig unnötige Front auf. Der Wunsch nach etwas mehr Energie ist problemfrei lösbar, also wird er gelöst.
Und: Der Uwe-Familie zu versuchen „echtes Camping“ nahe zu bringen ist in etwa so wie einem Zehnkämpfer vorzuschlagen, es mal mit Sport zu versuchen.

Tinduck am 08 Jan 2026 09:40:47

Hallo Zusammen,

erstmal danke für die ganzen Antworten. Die haben ziemlich genau das abgebildet, was mir auch im Kopf rumgeht.

Bezüglich Platz: wäre kein Problem, die PS könnte unter die Dinettenbank oder (wenn sie dafür zu groß ist) unten in den Kleiderschrank. Bedienbar ist sie übers Handy, man müsste also auch nicht irgendwo hinkrabbeln, um Schalter zu drücken.

Mit Integration meinte ich: wenn im Womo, wäre die PS ins 230-Volt-System integriert (quasi wie ein Wechselrichter). Ich würde das so verkabeln, dass alle (2) Womo-Steckdosen auf einen Schuko-Stecker laufen, der entweder in der PS oder in der Landstromversorgung (da müsste natürlich ne neue Steckdose hin) steckt, je nachdem, ob die PS im Womo ist oder nicht. Wenn sie drin ist, bekommt sie aus der neu installierten Steckdose, die sonst die Womo-Steckdosen versorgt, Landstrom-Saft zum Durchreichen oder Laden. Das Ding hat einen USV-Modus, man muss sich also nicht zwischen Laden und Entnehmen entscheiden.

Damit wäre sie 'transparent' ins 230-Volt-Netz integriert. Keine Umsteckerei, egal ob Landstrom oder Autark. Nur vor der Reise bei der Entscheidung, ob sie mitkommt oder nicht.

Zustätzlich würde ich über den DC-In (wo sonst die Solarpanels drankommen) eine schaltbare Verbindung zum 12-V-Netz des Womos installieren, damit über Solar/LiMa auch die PS mit geladen werden kann. Wären laut den technischen Daten nur 10 A bei Bordnetzspannung, aber immerhin. Mit nem DC-DC-Stepup-Wandler könnte man auch mehr reinpumpen (bis zu 20 A bei 60 V). Aber das wäre schon eine ziemlich teure Ergänzung.

Natürlich sind die Argumente für die WR-Lösung auch nicht zu verachten. Insbesondere, da günstigere WRs ins Spiel gebracht wurden - es muss wohl nicht unbedingt Ective sein. Damit liegt die WR-Lösung nur noch ca. bei der Hälfte der Power Station, und die Integration ist wie diskutiert auch besser.

hampshire hat geschrieben:Und: Der Uwe-Familie zu versuchen „echtes Camping“ nahe zu bringen ist in etwa so wie einem Zehnkämpfer vorzuschlagen, es mal mit Sport zu versuchen.


Danke :D ja, wir sind eigentlich nicht so anfällig dafür, jeden Luxus im Womo haben zu müssen. Zusatzausstattung dreht sich meistens um die Essenszubereitung.

Beim vorliegenden Fall geht es vor allem darum, zeitsparender zu kochen. Kochen für 2 Personen ist ein Genuss, für 5 Personen leider eher viel Arbeit und Zeitaufwand. Wir nutzen da wirklich alle Alternativen (im Sommer meist draussen mit dem Gaskocher, aber auch mal mit dem Omnia, Ooni, Hobo-Holzkocher oder über der Feuerschale...). Deshalb sollte, um da vor allem zeitlich ein wenig Entlastung zu schaffen, untertags öfter mal was Schnelles aus dem Air Fryer auf den Tisch, da gibt es viele tolle Rezepte, die so in der Zeit nicht mit anderen Mitteln umzusetzen sind. Abends ausführlich zu kochen, ist kein Problem, aber gerade mittags kostet das viel anders nutzbare Zeit und zerstört so ein bisschen den Urlaubstag. Vielleicht ist das auch nur ne Phase, wer weiß. Aktuell aber eben ein Gedanke. Wir planen im Sommer einen Urlaub im Baltikum, der sich sicherlich überwiegend abseits von Steckdosen abspielen wird, daher die Gedankenspielchen.

Bevor der Vorschlag kommt: auswärts essen ist mit 5 Personen (davon 3 pubertäre Fressmaschinen) kostentechnisch nur sehr selten abbildbar. Und jeden Tag Brot ist auch nicht sehr beliebt. Den Joker ziehen wir eher, wenns Abends zu spät geworden ist.

Soweit die Lage-Bedenkung. Die Diskussion kann gern weitergehen, jeder Denkanstoß ist willkommen.

bis denn,

Uwe

TrigonSP am 08 Jan 2026 10:48:52

Tinduck hat geschrieben:...
Mit Integration meinte ich: wenn im Womo, wäre die PS ins 230-Volt-System integriert ...

... Nur vor der Reise bei der Entscheidung, ob sie mitkommt oder nicht.

...

bis denn,

Uwe


Hallo Uwe,

genauso mache ich es auch. Meine muss ich halt Plug and Play umbauen, dauert aber keine 10 min und dann nimmt sie bei mir im Kleiderschrank Platz.

Gruß Uwe

Eichsfelder am 08 Jan 2026 18:04:34

Hallo in die Runde,

grundsätzlich wollte ich beim neuen Wohnmobil auch einen WR wie beim alten einbauen lassen.
Aufgrund der Lage der Aufbaubatterie (vorn rechts) und der restlichen Elektroverteilung (Garage) hätten viele Kabel durch das ganze Wohnmobil verlegt werden müssen.
Zudem ist EURA-Mobil für solche Umbauten auch nicht sehr zugänglich gebaut

Ich habe daher folgende Integration machen lassen:

- Ecoflow Delta Pro mit 3,6KW in die Garage mit der Elektroverteilung verbunden
- An die Ecoflow ist die Kühlbox mit angeschlossen und kann darüber auch aus der Ferne ein und ausgeschaltet werden
- Netzvorrangschaltung des Landstromanschluss
- Fernbedienung für die Ecoflow im Wohnmobil (wie beim WR per Knopfdruck sind alle Steckdosen aktiv) / Alternativ kann auch per App geschaltet werden
- Landstromadapter wegen dem IT Netz (gibts für die Delta Pro)
- 500 W Solar, die nur in die Ecoflow gehen.
Ich bin absolut zufrieden mit dieser Lösung. Vorteil ist auch, dass die Ninja Airfryer mit beiden Behältern locker durch die Ecoflow bedient wird....

jetzt im Winter habe ich noch die Zusatzbatterie dabei, die nochmals 3,6 KW liefert. Die brauche ich natürlich im Sommer nicht, dann hängt die am Balkonkraftwerk.

Muss dazu sagen, dass ich aber gewichtstechnisch keine Probleme habe und die 50kg und den Platz der Ecoflow gut verschmerzen kann...

BossHogg am 08 Jan 2026 18:35:47

Servus,
Viele Hersteller, darunter jetzt auch Ecoflow, benötigen Internet zum Steuern (Du mußt eingeloggt sein! Die lokale API wurde vor einigen app updates rausgeworfen)
Auch die USV Funktion funktioniert in den alten Geräten (Delta Pro) nicht wg. Hardwareblock (Erdungsadapter). Spätere Modelle sind geändert.

Meine Delta Pro warf vor Kurzem Fehler 208H (bekanntes Hardwareproblem). Das heißt Reparatur bei Ecoflow.

Ruedi1952 am 08 Jan 2026 19:23:23

Eine Power Box kannst du dir selber bauen.
Dann kannst du sie auch selber Instandsetzen.

Ganzalleinunterhalter am 08 Jan 2026 23:59:52

In diesem Thread --> Link ich zum Thema meiner Powerstation geschrieben, die ich nun im 3. Jahr besitze. Habe sie unter dem Einzelsitz neben der Aufbautüre untergebracht und bei Bedarf werden die Geräte über Verlängerungskabel dort eingesteckt. Einspeisen wollte ich nicht.

Guenter296 am 10 Jan 2026 10:53:29

Hallo zusammen,
habe bei uns eine Ecoflow integriert, diese steht im Staufach unter der Sitzbank, neben der Aufbaubatterie (kurze Wege) ebenfalls im Staufach ein RCBO, das ganze dann über eine NVS ins System eingebunden, bei Landstrom wird alles mit 230V versorgt, bei Autarker Versorgung wird das Ladegerät und der Kühli weggeschaltet, zuhause wird die Ecoflow dann an das Balkonkraftwerk angeschlossen, so wird diese ganzjährig benutzt. Funktioniert einwandfrei

BikeAir am 10 Jan 2026 11:12:34

leverkusen3 hat geschrieben:
Das ist eben eine Frage des Anspruchs.

Der fest eingebaute WR ist vergessen, keine Diskussionen über Einschränkungen bei irgendwelchen Verbrauchern, Strom kommt aus der Steckdose, wann meine bessere Hälfte das möchte, ohne das ich irgend etwas Basteln muss. Die Anlage kann einfach und flexibel an veränderte Ansprüche angepasst werden.


Genau so sehe ich das auch, einfach einschalten ohne Nachzudenken und auf jeder Steckdose ist Strom. Das läuft nun bei uns im 8. Jahr so und ich wollte es niemals anders haben. Auch ist es wohl einfacher, einen WR mit NVS zu integrieren, als einen PS und eventuelle Mehrkosten "kucken sich über die Zeit weg"

Grüße

mtrc am 14 Jan 2026 10:01:17

Ich hatte auch die Idee, eine Power Station ins bestehende System zu integrieren (s. --> Link).
Auch ich bin im Grunde kein Freund von Power Station für die Gesamtversorgung, außer man hat noch gar nichts, das Fahrzeug ist klein und man braucht nicht mehr...
Aktueller Stand: 150Ah LiFePO4 als Aufbau und 150Ah LiFePO4 als Starterbatterie, bidirektional über Ladewandler gekoppelt, um manuell hin und herladen zu können, dazu ein kleiner 400W Wechselrichter mit eigener Steckdose.
Ausbau wäre nun entweder eine weitere 150Ah Aufbaubatterie parallel zur vorhandenen, 2. Solarladeregler für ein mobiles Panel, größerer Wechselrichter z.B. 1000W oder 1500W mit Vorrangschaltung...
Eine Powerstation würde bereits alles mitbringen.
Erste Wahl wäre derzeit eine Bluetti, z.B. Elite 100 V2 mit ~1kWh. Weil Berichten zufolge die Bluetti eine etwas höhere 12V DC ausgibt von ~13,6V, was bereits ohne Spannungswandler eine Rückladung erlaubt. Man könnte also per DC-Out (schaltbar per Bluetooth/Wifi) ins Bordsystem laden. Für den umgekehrten Weg hatte ich wie der Threadersteller auch die Idee, einen manuellen Schalter zu verbauen mit 3 Stufen: Aus, mobiles Solarpanel, Bordbatterie, um wechselweise von Solar oder von Bordbatterie oder gar nicht in die PS zu laden.
Engpass bei Powerstations ist immer die DC-Seite, sowohl eingangs- als auch ausgangsseitig, aber zum langsamen Hin- oder Herladen bei Engpässen würde es reichen...
Zum Wechselrichter würde die PS auch alles mitbringen, auch die Vorrangschaltung wäre dank USV-Tauglichkeit und Pass-Through "inklusive"...
Initial kam die Idee, weil ich doch einmal beide Batterien so leer hatte, dass ich nicht mal mehr den Motor starten konnte und mir ein Nachbar mit der Powerstation ausgeholfen hatte. Zugegeben mein eigenes Versehen, dass die restlichen SOC 10% im BMS dann doch plötzlich auf 0% korrigiert haben. Ich wollte auch immer mal einen Unterspannungsschutz verbauen für die Starterbatterie, zugegeben etwas schwierig bei LiFePO4... Aufhilfe wäre gewesen, nach 1h Solar wieder genug Energie zu starten zu haben, doch es gab ausnahmsweise keine Sonne. Die Idee mit der Powerstation war also, im Notfall losgehen zu können und Energie zu tanken an einer Steckdose....
Ehrlich gesagt würde man das letzten Endes aber fast nie tun, den 12kg Block an Powerstation, der vollverkabelt und verzurrt fest im Batteriekasten verbaut ist, dann wirklich mobil in den Rucksack zu packen. Wie schon jemand sagte, am Ende sind die gar nicht soo handlich, wenn man nicht gerade die kleinste mit ~280Wh nimmt.

Weshalb ich noch zögere, ich würde gerne vermeiden, so viele Batterie-Inseln zu bauen, alle Umlade-Aktionen sind auch immer verlustbehaftet. Die Option, die PS mal mitzunehmen kommt wohl seltenst zu Tragen... Daher derzeit als Minimal-Erweiterung: 2. Solarladeregler für ein 200W mobiles Panel, damit kommen wir dann mit 2x150Ah schon sehr viel weiter. Dazu evtl. dann doch mal ein 1500W Wechselrichter mit eben dieser Vorrangschaltung bzw. USV-Tauglichkeit.

Zum Thema Fehlerstromschutz hinter dem WR. Mit dem IT Netz ohne Erdungsbezug ist man zwar relativ sicher. Man sagt aber, dass man bei 1 Steckdose und einem Gerät das so betreiben kann, bei mehreren Steckdosen und Geräten aber besser einen RCD verbaut und einen Erdbezug schafft, damit dieser auch funktioniert. Beim IT Netz besteht keine Gefahr bei Berührung einer Phase, da kein Verbund zur Masse besteht. Durch 2 Fehler, z.B. Kabelbruch + weiterer Kabelbruch oder Gerätefehler kann dennoch eine gefährliche Spannung zwischen Fahrzeug und Phase entstehen. Daher würde ich immer Massebezug zur Fahrzeugmasse herstellen und einen RCD hinter dem WR verbauen. Bei Landstrom verbindet eine Powerstation im Normalfall den PE-Leiter und stellt ein TN Netz her, für den Fall ohne Landstrom bietet aber z.B. die Bluetti auch einen Erd-Anschluss soweit ich weiß.

Hannus am 14 Jan 2026 12:56:05

Wie groß schätzt du die Chance ein, im Wohnmobil gleichzeitig zwei Geräte mit Metallgehäuse zu benutzen, bei denen sowohl der Schutzleiter unterbrochen, als auch jeweils eine der Phasen Gehäuseschluß hat. Wenn dir das passiert, solltest du unbedingt Lotto spielen.

mtrc am 14 Jan 2026 13:37:16

Beschädigung des Schutzmantels bei einem Kabel im KFZ durch Wärme oder Bewegung wäre keine Seltenheit.

BossHogg am 14 Jan 2026 20:07:43

Servus,
es müssen nicht unbedingt 2 Kabel beschädigt sein. Teils wird von dem Gerätehersteller oder sonst jemandem die Akku-Masse mit dem PE verbunden!
Damit hat man u. U. schon ein Problem!

At Hannus, das ist schneller passiert wie man gucken kann! Scharfe Kanten, Unachtsamkeit bei der Installation, usw.

Tinduck am 15 Jan 2026 14:21:17

BossHogg hat geschrieben:At Hannus, das ist schneller passiert wie man gucken kann! Scharfe Kanten, Unachtsamkeit bei der Installation, usw.


Deshalb kommen ja auch jedes Jahr hunderte Leute im Wohnmobil um, die mit einer PowerStation ja auch nur ein Netz ohne FI haben?

Ich glaube, solche Wahrscheinlichkeiten werden hoch überschätzt.

bis denn,

Uwe

Ruedi1952 am 15 Jan 2026 14:38:47

Unser Womo BJ 06 hat auch keinen FI verbaut und wir leben auch noch.
Bis 2010 in einem Haus ohne FI gelebt.

mtrc am 15 Jan 2026 15:22:01

Die Frage RCD hinter Wechselrichter ist alt. Früher gab es auch in stationären Installationen (Eigenheim) keinen RCD, dann gab es eine Zeit mit RCD auf Wunsch für Bäder. Dann kam die Idee, dass es blöd sei, wenn man im Bad einen RCD hat und jemand in der Küche zu Schaden kommt... Außer, dass mind. 2 RCD heute Pflicht sind, halte das wie mit Verschlüsselung. Es kostet kaum etwas und es gibt keinen Grund es nicht zu tun. Im Haus habe ich 6 RCD, weil das auch nicht viel viel teurer war. Im Wohnmobil sehe ich auch keinen Grund, den wegzulassen. Warum werden für Landstrom zwingend RCDs verbaut? Gut, auch wenn man von außen ein TN-Netz anschließt, könnte man argumentieren, es ginge auch ohne RCD...

mtrc am 15 Jan 2026 15:34:41

Uwe, zurück zum Thema, wie hattest du dich eigentlich entschieden? Nachdem ich die Pläne mit PS und Vollverkabelung zur Integration ins bestehende System gesponnen habe, was zu einer Powerstation führen würde, die kaum noch ausgebaut werden kann.. hab ich mich doch dagegen entschieden. Letzten Endes möchte ich die Dinger nicht rumtragen. Zu Hause als USV für den Server brauche ich sie ja auch auch, wenn ich unterwegs bin. Deshalb bin ich vom Gedanken ab und baue lieber weiter zentral in Einzelkomponenten aus. Und zu Hause wird es statt einer mobilen PS dann eher die Version Balkonkraftwerk als USV, also stapelbare Akkus und etwas mehr Möglichkeiten. Denn zu Hause möchte ich u.a. auch Rückspeisung, variable Stromtarife, 0-Einspeisung etc.

Tinduck am 15 Jan 2026 16:37:25

Ich hab mich noch nicht entschieden. Insbesondere die Tatsache, dass wohl auch günstigere WRs in Frage kommen (siehe oben), hat noch mal neue geizinduzierte Denkprozesse angestoßen.

Bis zum Sommer (wenn wir das 'brauchen') ist ja noch ein bisschen hin.

Zuhause hab ich schon ne Anker Solix Solarbank 3 laufen, mit einem Ergänzungsakku und 1870 Wp Solar dran. Das Ding kann bei 'Strom weg' immerhin 1200 Watt netzunabhängig liefern. Und bei 'Strom da' verringert es die Stromrechnung :)

bis denn,

Uwe

MountainBiker am 15 Jan 2026 18:04:05

Hallo Uwe,

welchen Bordcomputer/Batteriecomputer verwendest Du?

Wenn es ein Votronic ist (wie bei mir) - das 100A Modell hält mehr aus:

Smart-Shunt: 100 A 200 A 400 A
Strombelastbarkeit Smart-Shunt:
Nennstrom 100 A 200 A 400 A
Max. Strom 15 Minuten 150 A 300 A 600 A
Max. Strom 7 Minuten 200 A 400 A 800 A
Max. Strom kurzeitig 450 A 900 A 1800 A

Der Kaffeautomat zieht immer nur für ca. 10-15 Sekunden die erforderlichen 150A (das ganze 2-4 mal für die 2-4 Tassen), also maximal 1 Minute. Keine Angst der Shunt (sehr massiv) wird dabei nicht warm!

Ich betreibe auch einen 100A mit einen 1800W Wechselrichter von Dometic/Waeco (mit Fernbedienungsschalter am Küchenblock)! Das hat den Vorteil das bei kleinen Strömen die Auflösung zur Erfassung genauer ist!

Ich würde niemals so eine Powerstation als stationäres Element im Wohnmobil verwenden!

mtrc am 16 Jan 2026 09:13:05

Für Victron BMV-700 suche ich schon lange nach einem kleineren Shunt: --> Link Kann ich da auch Shunts anderer Hersteller nehmen oder sind die Stecker inkompatibel?

Tinduck am 16 Jan 2026 09:21:18

Ich hab nen alten BlueBattery, der kann leider nur 100 A. Er kann wohl kurzfristig mehr Strom ab, aber misst dann nicht mehr korrekt, und das sollte schon gegeben sein.

Werde auf das neuere Modell mit 200A updaten, wenn es die WR-Lösung wird.

Mein Akku ist zum Glück schon mit 250 A abgesichert, zumindest da muss ich nichts aufbohren - die Verkabelung bis zum Verteiler ist auch schon ausreichend dimensioniert.

bis denn,

Uwe

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