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Wir standen zum Einkauf auf einem Discounter-Parkplatz. Als wir zurück kamen sahen wir unter der Aufbautüre eine ca. 1 Meter lange Schleifspur und diverse Knutschflecken. Eine ältere Dame stieg aus einem rostbraunen Auto aus und erklärte sich schuldig. Beim Einparken muss sie offensichtlich unser Womo touchiert haben. Sie hat es kaum bemerkt. Das erklärt vielleicht auch den langen Kratzer, weil sie munter weiter fuhr. Sie meinte, ob man dies ohne Versicherung regeln könnte. Ich sagte Sie soll das auf jeden Fall der Versicherung melden. Ob sie diese auch in Anspruch nimmt kann sie immer noch nach der Schadensermittlung entscheiden. Nun meine Frage: Es ist ein 17 Jahre altes Wohnmobil und ich habe mich so langsam daran gewöhnt, dass es nicht mehr neu ist. :lach: Von daher könnte ich - wenn vielleicht das eine oder andere noch etwas auspoliert wird - mit dem Schaden leben. Was ich jedoch absolut vermeiden möchte, sind Folgeschäden oder sonstige Nachteile (Undichtigkeiten, Rost). Jetzt im Urlaub habe ich sowieso nicht die Möglichkeit bei meiner Werkstatt den Schaden beurteilen und schätzen zu lassen. Nach unserem Urlaub bin ich gut eine Woche zum Aufrüsten zuhause, dann geht es ca. 6 Wochen nach Portugal. Auch eine Reparatur wird auf die Schnelle nicht funktionieren. Mich würde interessieren, wie ihr mit der Situation umgehen würdet. Vielleicht hat der eine oder ander auch schon Erfahrungen gesammelt. Rede doch Mal mit deiner Versicherung und erkläre das genauso. Zumindest mit meinen örtlichen Allianzvertreter kann ich das tun. Der sagt mir dann was geht und was nicht. Moin ICH würde ihr anbieten, Summe X (500 EUR?) zu zahlen und das Ganze dann vergessen. Gruß Michael Hallo,
auf gar keinen Fall !!! Die Kunststoffteile werden normalerweise nur im Austausch einer Niere vom Hersteller heraus gegeben. Ich würde mal schätzen, dass die Teile so 2.000,- bis 2.500 an Wert haben. Herauspolieren beim Lackierer? WENN das überhaupt geht, ist das Teil am Ende immer noch beschädigt. Und da die Stunde beim Lackieren inzwischen so 180,- bis 200,- Euro brutto erreicht, kann man sich selber ausrechnen, wieviel Stunden da für 500,- Euro drin sind, abzgl. Material und Maschineneinsatz. Wenn die Dame das nicht Ihrer Versicherung melden will, dann wäre mein nächster Weg zum Anwalt. Ich hoffe, Du hast den Unfall, wenn die Polizei nicht eingeschaltet wurde, sehr gut dokumentiert. Weil Du wärst nicht der Erste, der gutgläubig vom Unfallort weggefahren ist und am Ende dann vom Gegner gesagt bekommen hat: "... Ich bin da nicht Schuld, weil .... " WoMo NK19
Da bist Du aber großzügig. Eine Beurteilung des Schadens nur anhand der Bilder halte ich eigentlich nicht für möglich. Ich kenne auch das Auto nicht. Sind die beschädigten Teile aus Blech? Wenn ja, dann dürfte der Schaden (Austausch des Formblech, der Einstiegskante Aufbautür.., Lackierung) sich wohl in Richtung mittlerer 4-stelliger Bereich bewegen. Glaubst Du, dass sich mögliche Geschädigte Dir gegenüber auch so "nobel" verhalten würden. Ich glaube, dass das eher nicht der Fall sein dürfte. Daher würde ich einen Kostenvoranschlag einer geeigneten Werkstatt einholen und mindestens auf dessen Grundlage abrechnen. Thomas Moin Harry, die auf den Fotos an Deinem Fahrzeug zu erkennende Beschädigung sollte von einem Lackierbetrieb innerhalb kurzer Zeit gänzlich zu beseitigen sein. Ich würde mir dazu einen Kostenvoranschlag machen lassen und die Dame fragen ob sie die Zahlung ausführen wird oder das Regulieren ihrer Versicherung überlassen möchte.
Es muss nicht immer gleich der Weg zum Anwalt sein. Auch als Geschädigter kann man jederzeit einen Schaden bei der gegnerischen Versicherung melden. Das geht einfach und unkompliziert über den Zentralruf der Autoversicherer: --> Link Thomas Was soll da "undicht werden oder rosten" ... :nixweiss: ICH würde auch das Geld nehmen ! Wieviel ? Ich denke 2-3 Stunden polieren und evtl. ein Lackstift sind mit € 500 bezahlt. (FALLS Du es überhaupt reparieren willst. Ich würde das Geld nehmen und auf den Kopp ... 8) )
Anwalt ist nicht nötig! Die Dame hatte nur nett gefragt und ich habe mir diese durch den Kopf gehen lassen. Fototechnisch alles dokumentiert, auch Ausweis und Personalien, Vericherung ausgetauscht und fotografiert.
Der Vorschlag dürfte in mein kleines Zeitfenster in dem ich zuhause bin passen. Meiner Werkstatt einen Besuch abstatten und auf die Schnelle beurteilen lassen, ob es sich nur um optische Mängel handelt und wenn ja, wieviel ungefähr die Reperatur kosten würde.
Leidvolle Erfahrungen ja. Das Problem ist, man muss es immer selbst sehen, so im Foto kann man es nur bedingt beurteilen, aber ich würde auch 500 € nehmen und damit wäre dann der Schaden abgegolten. DIe Dame hat ja nur gefragt / gebeten dies ohne Versicherungsmeldung abzuwickeln.
Aber Ihr habt doch auch ein Unfallprotokoll angefertigt und beide unterschrieben oder ? 500 Euro ist doch ein Witz, da ist nix mit auspolieren, die spuren gehen bis ins Plaste, Das kostet schon was, die 2 bis 3 tausend Euro kommen da schon eher hin. 500 Euro ist doch ein Witz, da ist nix mit auspolieren, die spuren gehen bis ins Plaste, Das kostet schon was, die 2 bis 3 tausend Euro kommen da schon eher hin. Das sind keine Kunststoffteile ...das sind Alu Blenden. Die "Schleifspuren" macht dir jeder gute Lackierer weg...aber nicht für 500€ ...wenn es eine Firma macht. mir ist klar, warum die versicheungsprämien explodieren.... 500 sind gut! allesbleibtgut hartmut Warum seht Ihr eigentlich alle nur „einen kleiner Kratzer an der Aufbautür“?? Ist der vordere Stoßfänger und ggf. der Kotflügel nicht auch beschädigt?? Ich würde den Schaden, so ganz vorsichtig, auf 8-10.000 Euro schätzen. 500€?? Nicht mal für das Schadengutachten. Grüße Dirk
Ich finde es immer wieder nett wenn Unbeteiligte sagen, mit was ein Geschädigter zufrieden zu sein hat. Stell Dich nicht so an, ist doch nur ein altes Auto, kommt doch nicht darauf an. Wenn man selbst mit seinem Fahrzeug vergleichbar betroffen ist, sagt man dann auch "500€ ist gut"? Für 500€ macht Dir kein Mensch das Auto wieder chic. Alleine der gerissene Einstieg (Passformteil aus Kunststoff) und dessen ordnungsgemäßer Austausch (Ersatzteil und Beschaffung, Ausbau, Reinigung, wasserdichter Einbau...) dürfte in einer ordentlichen Werkstatt schon nahe an die 500€ kommen. Spätestens bei einem Verkauf des Fahrzeugs fällt einem die Sache doch wieder vor die Füße. Thomas
Hallo Dirk, wie kommst du darauf.? Ich sehe Leider ( oder zum Glück ?) nichts auf den Bildern. Harry wird uns sicherlich irgendwann aufklären. VG Heinrich
Ah, jetzt ja: das letzte Bild zeigt das Auto der Unfallverursacherin. Sorry, mein Fehler!! Grüße Dirk Wenn ich mir den PKW ansehe würde ich sagen, da hat auch ordentlich Druck auf die Schürze des Womo gewirkt. Würde auf jeden Fall einen Gutachter hinzuziehen. Wenn da Dichtungsmaterial dran ist könnte das gerissen sein, eventuell gibt es auch eine Beschädigung unter der Schürze. Muß nicht sein, aber wenn du später was feststellst ärgerst du dich wenn das nicht richtig geprüft wurde. Gruß Joachim klar, jeder kratzer musz 5-stellig werden.... allesbleibtgut hartmut
Ich finde es auch nett, wenn in einem Thread jemand fragt, er Anworten ( Meinungen ) erhält und dann ein Dritter - Du - kommt und an den Antworten rummeckert. :roll: :roll: :roll: Zum Beispiel ich, habe geantwortet ich würde der alten Dame, die so freundlich war udn nicht einfach abgehauen ist, 500 € abnehmen und alles so lassen. Vieleicht versuchen die Optik etwas zu verbessern aber mehr nicht. Ist meine Meinung zu einem fast 20 Jahre alten Wohnmobil, einem Gebrauchsgegenstand. Jeder hat dazu seine Meinung und jeder wird es anders machen. Der eine fährt zum Gutachter und holt das maximale raus und macht es maximal teuer, der andere eben nicht. Was der TE macht ist seine Sache, er hat nur gefragt wie andere das machen würden um sich zu orrientieren, gute Ideen abzugreifen usw. Vielen Dank für die zahlreichen Antworten und gut gemeinte Ratschläge. Kommt euch bitte aber nicht deshalb in die Wolle, auch wenn die Ansichten extrem auseinander driften. Wie von abspeisen lassen, weil altes Womo bis maximaler rechtlicher Reparaturabwicklung. Zunächst bin ich dem Unfallverursacher dankbar, dass er nicht einfach geflüchtet ist. Von daher bin ich sehr zuversichtlich eine einvernehmliche Lösung hinzu bekommen. Klar, am Ende möchte ich nicht draufzahlen. Natürlich kann ich nicht beurteilen, ob die offensichtlichen Schleifspuren noch andere Probleme verbergen - hoffe natürlich nicht. Deshalb habe ich bewusst das Bild des Kotflügels der Verursacherin mit eingestellt. Wenn die derzeitige Urlaubsausfahrt beendet ist, werde ich - wie schon geschrieben - meine Werkstatt zur groben Beurteilung aufsuchen. Danach werde ich hoffentlich klarer sehen. Das Ergebnis werde ich auch posten. Ich bin nicht dafür bekannt Dinge offen zu lassen. Ich bin fa eher skeptisch. Mal auf die schnelle ein paar Euro kling ja ganz nett. Mal eben überduschen? Ne. Und, sollte sich an der Seite mal ein größerer Schaden einstellen, dann zieht Dir ein Gutachter den nicht fachgerecht behoben Schaden ab. Ob die Dame das ihrer Versicherung melden möchte oder nicht, ist doch nicht ihre Entscheidung. Wenn in D zugelassen, bekommt man die Versicherung über einen Zentralruf plus Kennzeichen heraus. Dahin wendet man sich mit dem Ergebnis eines Gutachtens. Das zu erstellen ist doch mit geringem Aufwand möglich. Der Gutachter muss doch nur in ein paar Minuten den Schaden aufnehmen und ermittelt dann im stillen Kämmerlein die Schadenhöhe. Einen Gutachter zu finden, der das zu einem vorbestimmten Termin aufnimmt, sollte problemlos möglich sein. Gutachter gibt es doch an jeder Ecke. Das Gutachten reicht man bei der Versicherung ein. Wenn die rumzicken, geht man als nächstes zum Anwalt. Viele Versicherungen verstehen leider nur diese Sprache.
Hallo Hartmut du hast also den Röntgenblick und kannst sogar auf den Bildern sehen, daß da unter der Verkleidung nichts ist und das mit 500€ zu rrichten ist. Respekt. Meiner Frau ist leider schon mal einer ins Heck gefahren, gesehen hatte man noch nicht mal einen richtigen Kratzer. Meine Werkstatt hatte sich das angesehen und einen Rahmenschaden festgestellt, Auto war Totalschaden. Es geht nicht darum das Maximale rauszuholen, sondern die größe des Schadens zu kennen, was man dann daraus macht ist was anderes. Gruß Joachim
Also ich gehe davon aus, dass es keinen verborgenen Schaden gibt und schon gar nicht "das Fahrzeug verzogen" ist. Die Damen ist da mit langsamer Geschwindigkeit und leichtem Druck vorbeigeratscht und hat das Kunstoff dabei beschädigt. Ob das neu muss oder so bleiben kann muss der TE entscheiden. Warum ? Bei der Versicherung wird doch nichts gemeldet oder abgerechnet. Außerdem zählt das nicht als "Unfallschaden" m.E. So wie ich das sehe sind das GFK Teile die nicht gebrochen sind. In dem Bereich befindet sich die Bodenplatte die das versteift und selbstverständlich nicht beschädigt ist. GFK Material ist gegenüber Kunstoff von hoher Festigkeit, was Zug, Schlag und Druckfestigkeit angeht. Wenn das alles demontiert werden soll, um einen weiteren Schaden auszuschließen wird das wohl teuer, auch wenn ein Gutachter das besichtigt. Klar kommt man dann schnell auf z.B. 2 - 3.000 € Schaden wenn man das will. Uli wie kommst du auf GFK ? Du hast doch selber einen Hymer und müsstest wissen das das Strangpressprofile aus Alu sind. GFK wäre viel zu teuer. .. Wenn die noch fest sitzen ist auch drunter nix kaputt...was mit Polieren nicht weg geht...und da wird nicht alles weggehen..wird gespachtelt und lackiert. Fertig Lass dir bei der Gelegenheit gleich die hässlichen gelbgewordenen Abschlussprofile aus Plaste mit lackieren ...die lassen sich dazu abschrauben. [quote="700MEG"]Moin Harry, die auf den Fotos an Deinem Fahrzeug zu erkennende Beschädigung sollte von einem Lackierbetrieb innerhalb kurzer Zeit gänzlich zu beseitigen sein. Ich würde mir dazu einen Kostenvoranschlag machen lassen und die Dame fragen ob sie die Zahlung ausführen wird oder das Regulieren ihrer Versicherung überlassen möchte.[/quote] Das wäre auch mein Weg, und wenn du ganz korrekt bist, sagst du nicht das der Schaden von einem Gegner stammt, der den Schaden bezahlt....egal ob mit oder ohne Versicherung. Denn dann gibt es mit Sicherheit einen höheren Kostenvoranschlag. Gruß Genau so ist ...wenn die schon das Wort Versicherung nur riechen...da kommen mindestens 30% obendrauf... ist leider so...und letztendlich bezahlen das alle mit erhöhten Beiträgen. Wichtig ist, dass die Verursacherin den Schaden ihrer Haftpflicht meldet, und zwar zeitnah. Solange sie nur mündlich zugesagt hat, hast du nichts in der Hand. Also Name, Anschrift, Kennzeichen und Versicherung samt Schadennummer festhalten und dir die Schuldanerkenntnis kurz schriftlich bestätigen lassen. Bei einem 17 Jahre alten Fahrzeug lohnt sich trotzdem ein Gutachten statt eines Werkstatt-Kostenvoranschlags, sobald es mehr als eine Bagatelle ist. Der gegnerische Versicherer schickt sonst gern seinen eigenen Prüfer. Mit einem eigenen Gutachten lässt sich auch fiktiv abrechnen, du bekommst also die Netto-Reparaturkosten ausgezahlt und entscheidest selbst, ob und wann du reparieren lässt. Genau das passt zu deiner Überlegung, mit dem Kratzer zu leben. Zwei Punkte noch: Folgeschäden wie Undichtigkeit an der Aufbaunaht solltest du im Gutachten ausdrücklich mit aufnehmen lassen, sonst diskutierst du in zwei Jahren über Rost und bekommst nichts mehr. Und die Meldung an die gegnerische Versicherung nicht bis nach dem Urlaub schieben, die Schadensmeldung geht auch ohne Reparaturtermin. Über die eigene Vollkasko würde ich hier nicht gehen, das kostet SF-Klasse und bringt bei klarer Haftungslage nichts. |
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