Vorhang zwischen Fahrerhaus und dem Aufbau.
Im Juni waren letztmalig unterwegs und da war die Hitze schon genau so präsent wie den ganzen Sommer lang.
Unser Teilintrigierter (ohne Alkoven) ist mit einer manuellen Klimaanlage ausgestattet. Jetzt ist ja der Ducato als Basisfahrzeug gesehen hinsichtlich der Klimaanlage baugleich wie jede andere Verwendung als Handwerkerkutsche. Heißt also: die Klima ist nicht ausgelegt für die 30 Kubikmeter die dem Fahrerhaus folgen. Die kalte Luft der Klima fällt zu Boden und verteilt sich im hinteren Bereich.
Therese hatte nun die Idee, das Fahrerhaus temporär, also nur während der Fahrt, vom Rest abzutrennen. „Das Nähen“ ist ihr Hobby schlechthin und so hat sie eine Abtrennung aus dem Stoff, der für einen Duschvorhang konzipiert ist, eine Trennung von Fahrerhaus und dem Rest gezaubert. Zweiteilig, damit man (bei Fahrpausen) immer noch durch die Mitte problemlos durchgehen kann.
Zunächst stand der Gedanke im Raum den Vorhang bei Übernachtungen abzunehmen und ihn am nächsten Morgen seiner Bestimmung wieder zuzuführen. Da er sehr dünn und leicht ist lässt er sich aber problemlos mit dem vorhandenen Vorhang zusammenbinden.
Also wird es die Zeit zeigen, wie oft er abgenommen wird.
An der Decke habe ich (vom großen Fluss) eine nur 6mm dicke Vorhangschiene befestigt. Mit doppelseitigem Klebeband und kleinen, kurzen Schrauben zum Fixieren.
Mit geöffnetem Spalt, damit man sieht, dass er nicht am Stück ist.
Eine Probefahrt bei 37°C habe ich absolviert und eine spürbare Verbesserung festgestellt. Die Kaltluft verteilt sich besser im vorderen Bereich. Natürlich ist das nicht die Isolierung schlechthin. Wenn in der Nacht ein Heizen erforderlich ist kann er ja auch am Abend zugezogen werden und in der Nacht die Warmluft daran hindern an der Frontscheibe zu kondensieren.
Sofern es sich im nächsten größeren Urlaub bewährt wird der Vorhang seinen Platz wohl behalten.

