aqua
anhaengerkupplung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Fiat Ducato Auflastung


Maddin63 am 27 Aug 2026 21:36:19

Moin zusammen.
Erst einmal vielen Dank dafür,dass mir im Forum schon einigemale geholfen wurde.
Jetzt bin ich aber durch die vielen Typen vollkommen verwirrt.
War gerade bei der Dekra und habe mal nachgefragt wie ich meinen Challenger 357 auf Ducato Basis auflisten könne. Antwort war ich bräuchte ein Auflastungsgutachten irgendwoher. Das könnte es bei einem Händler (habe ihn gerade privat gekauft), beim Hersteller (Fiat oder Challenger) geben. Wo wisse er auch nicht.
Bevor ich hier alles durcheinander werfe, habe ich mal Bilder von Reifen, Felgen und Typenschild gemacht.
Kann mir vielleicht jemand helfen?
Lieben Gruß
Martin

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

UweHD am 27 Aug 2026 23:19:53

Das ist leider nicht das Typenschild….

mv4 am 28 Aug 2026 05:40:45

Das Typenschild ist aus Blech...bzw. steht auch in den Papieren

Anzeige vom Forum


700MEG am 28 Aug 2026 06:44:51

Maddin63 hat geschrieben:... mal Bilder von Reifen, Felgen und Typenschild gemacht ...
Moin Martin,
zuerstmal müsstest Du wissen was bei Deinem Fahrzeug aktuell an zulässigen Achslasten und zulässiger Gesamtmasse eingetragen ist.
Danach kannst Du dir überlegen welche Achslasten und welche Gesamtmasse Du benötigst. Ob das ohne irgendwelche Maßnahmen am Fahrzeug (beispielsweise dem Einbau von verstärkten Vorderachsschraubenfedern und / oder Nachrüstung einer Zusatzluftfederung an der Hinterachse) funktioniert wird sich im Nachhinein klären lassen. Die real gewogenen Lasten zu wissen ist zudem sehr hilfreich.

Zumindest ist per Felgendesign zu erkennen, dass Dein Fahrzeug eine Radanbindung an den Achsen mit Lochkreis von 5×118 mm hat.
Die auf den Fotos zu sehende Leichtmetallfelge dürfte für maximal 1000 kg zulässig sein.
Damit wären praktisch maximal 2000 kg pro Achse zulässig.
Zudem haben die Reifen auf den Fotos zu sehenden Reifen mit Traglastindex 116 (Lastindex oder Load Index) eine maximale Tragkraft von 1250 kg pro Reifen. Damit wäre pro Achse maximal 2500 kg zulässig.

In den COC-Dokumenten Deines Fahrzeuges, die Du vom Verkäufer zusammen mit den beiden Zulassungsbescheinigungen ausgehändigt bekommen haben solltest, sind unter anderem die zulässigen Achslasten und auch die zulässige Gesamtmasse angegeben. Theoretisch müssten dir zwei COC-Dokumente vorliegen. Eins vom Fahrgestellhersteller Fiat und eins vom Aufbauhersteller Challenger. Zusätzlich ist im Motorraum Deines Wohnmobiles ein Aluminiumtypenschild angebracht. Dieses dürfte so wie das aus meinem Ducato 8 Fahrgestell im folgenden Bild aussehen.

Screenshot_20260214_133439_Gallery.jpg

MarioKlein am 28 Aug 2026 07:26:42

Auflastungsgutachten gibt es meistens zur eingebauten Luftfederung an der Hinterachse mit dazu, leider nicht kostenlos. Ich habe für meinen Zettel bei Goldschmitt 200,00 Euro bezahlen dürfen und das für nur 100kg. Das war dann eine Erhöhung der Hinterachslast auf 2600 kg und die Erhöhung des ZGG auf 4500 Kg.


Gruß Mario

700MEG am 28 Aug 2026 08:23:03

MarioKlein hat geschrieben:... leider nicht kostenlos. Ich habe für meinen Zettel bei Goldschmitt 200,00 Euro bezahlen dürfen und das für nur 100kg. Das war dann eine Erhöhung der Hinterachslast auf 2600 kg und die Erhöhung des ZGG auf 4500 Kg.
Moin,
z.b. bei unserem Wohnmobil mit 2023er Ducato 8 Fahrgestell ist wie auf dem Aluminiumtypenschild im Beitrag weiter oben zu sehen eine Auflastung auf bis zu 3,65 t zulässigem Gesamtgewicht ohne Veränderungen am Fahrgestell möglich. Die zu der Auflastung erforderliche Unbedenklichkeitsbescheinigung kann nach meinem Wissen vom Hersteller des Gesamtfahrzeuges (in meinem Fall Weinsberg) erworben werden. Mit den bei unserem Fahrzeug serienmäßig ab Werk verbauten Gfk-Blattfedern wäre definitiv genügend Potential gegeben um noch mehr Last verkraften zu können. An der Vorderachse habe ich im Nachhinein verstärkte Federn von Lesjöfors eingebaut wodurch auch der Bug generell ausreichend hoch steht.

Da wir mit unserem 7,41 m langen Aufbau aber im Laufe der Zeit festgestellt haben, dass wir mit den maximal zulässigen 3,5 t gut zurecht kommen, ist keine Auflastung erforderlich. Mit kompletter Reisebeladung hat unser Fahrzeug zuletzt insgesamt rund 3.450 kg gewogen. Positiv dabei, dass beim frontangetriebenen Auto an der Vorderachse generell gut 250 kg mehr Last als an der Hinterachse gegeben ist. Trotz des vorn auf der Achse befindlichen Antriebs mit dem relativ schweren 9-Gang-Wandlerautomatikgetriebe ist nur knapp 1.850 kg gewogen worden obwohl der 90 Liter fassende Kraftstofftank randvoll gefüllt war.

UweHD am 28 Aug 2026 08:36:43

700MEG hat geschrieben: ...Die zu der Auflastung erforderliche Unbedenklichkeitsbescheinigung kann nach meinem Wissen vom Hersteller des Gesamtfahrzeuges (in meinem Fall Weinsberg) erworben werden.

Wir hatten für die Auflastung unseres Adria Coral auf Maxi-Chassis von 3,5t auf 4,0t ebenfalls eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Herstellers Adria benötigt. Die bekamen wir über unseren Fachhändler kostenlos.
Es handelte sich dabei aber um eine "Auflastung ohne technische Änderungen", bei anderen Arten der Auflastung kann das anders sein.

Maddin63 am 28 Aug 2026 09:04:18

Moin zusammen, hab leider den falschen Aufkleber im Motorraum fotografiert. Im Anhang geht ein Bild des Typenschildes. Hatte ihn mal gewogen Tank voll Wassertank, leer keine Person kein Gepäck 3250 Kilo, geht also gar nicht. COC Bescheinigung wüsste ich nicht, dass ich sie habe, meine ganzen Briefe in meinem Bankfach liegen. Musste da mal nachsehen, falls ich sie unbedingt benötige. Habe eine Luftfederung verbaut mit ABE. Bild im Anhang. Weiterhin 3 cm Spurverbreiterung pro Seite mit Gutachten. Bin doch auf dem Typenschild insgesamt 4000 Kilo stehen. Warum benötige ich dann noch ein Gutachten für die Auflastung?

MarioKlein am 28 Aug 2026 09:38:33

Wenn ich nichts überlesen habe, steht bei dir nirgends 4000kg. Der erste Wert ist das ZGG deines Fahrzeuges, der zweite Wert das zuläsige Zuggesamtgewicht, danach kommen Vorder- und Hinterachse. Ich habe für meine Luftfeder auch eine ABE. Ausschlaggebend für eine Auflastung ist aber, was der Hersteller dazu sagt und das steht in einem Auflastungsgutachten. Dafür musst du dich an den Hersteller deiner Luftfederung wenden. Wenn das Auto aktuell auf 3500 KG zugelassen ist, dann denke ich, ist eine reine Papierauflastung auf 3650 kg möglich. Wenn du schon 3650 KG eingetragen hast, geht eine weitere Auflastung denke ich nur über das von mir beschriebene Auflastungsgutachten. Die Reifen und Felgen müsen von der Traglast her auch zum angestrebten ZGG passen.

Gruß Mario

Joachim260 am 28 Aug 2026 09:45:08

Wo stehen auf dem Typenschild 4000 kg?

Gruß
Joachim

Maddin63 am 28 Aug 2026 09:50:53

Sorry, 3850 Kilo für die Summe der Achsen

wolfherm am 28 Aug 2026 10:08:33

Maddin63 hat geschrieben:Sorry, 3850 Kilo für die Summe der Achsen


Ja, aber das ist nicht ausschlaggebend. Achslasten werden nicht addiert. Gesamt darfst du 3.650 KG.

UweHD am 28 Aug 2026 10:45:19

MarioKlein hat geschrieben:...Wenn das Auto aktuell auf 3500 KG zugelassen ist, dann denke ich, ist eine reine Papierauflastung auf 3650 kg möglich. Wenn du schon 3650 KG eingetragen hast, geht eine weitere Auflastung denke ich nur über das von mir beschriebene Auflastungsgutachten. Die Reifen und Felgen müsen von der Traglast her auch zum angestrebten ZGG passen....

Genau so ist das!
Da das Basisfahrzeug nicht auf einem Maxi-Chassis aufgebaut ist, benötigt man hier für eine Auflastung ein Auflastungsgutachten mit den notwendigen technischen Anforderungen und Änderungen. Neben der ZLF sind das u.a. Reifen und Felgen mit der entsprechenden Traglast. Die serienmäßig verbaute Bremsanlage ist dabei glücklicherweise meist ausreichend.
Hier wird es jetzt spannend, ob der Hersteller der verbauten ZLF ein solches Gutachten anbietet, der Wohnmobilhersteller vermutlich eher nicht - aber fragen kostet nichts.
Alternativ würde ich mal bei Goldschmitt anfragen, die sind die absoluten Spezialisten für so etwas. Die wissen auf jeden Fall was geht und wie es geht, notfalls mit weiteren Umbauten.

UweHD am 28 Aug 2026 10:48:38

Die gute Nachricht: Die Bereifung ist schon mal für eine Traglast von mindestens 4t ausreichend :)
Bei den Felgen muss ich passen, da würde ich bei Fiat direkt anfragen (sehen ja original aus)


mv4 am 28 Aug 2026 11:06:39

entscheidend ist was im CO Papier steht...das Blechschild vorn ist von Fiat wie er im Original Zustand war ...der Hersteller ist jetzt aber Challanger...und der könnte ja was verändert haben...zb. Rahmenverlängerung..

Maddin63 am 28 Aug 2026 11:27:21

Gefunden

mv4 am 28 Aug 2026 11:45:00

...dein Hersteller hat das Fahrzeug mit 3500 kg zugelassen...er wäre also als erstes zu fragen ob er ein Auflastungsgutachten zur Verfügung stellt. (kann ja sein der er baugleiche Fahrzeuge auch mit 3800kg verkauft?)

wenn er das nicht hat ...oder nicht herausgeben möchte (auch gegen Bezahlung nicht)..oder keins hat

dann kann ein TÜV Prüfer in der Datenbank nach Baugleichen Fahrzeugen suchen die eine Auflastung vorgenommen haben...und mit welchen Bedingungen (solltest du hier nicht fündig werden)

logisch haben die nicht immer Lust dazu..sie sind nicht dazu verpflichtet...aber es gibt welche die helfen einfach gerne

MarioKlein am 28 Aug 2026 11:53:27

Was steht denn in deinem Fahrzeugschein für ein aktuelles ZGG? Trigano gibt dir ja 650 KG weniger Zuggesamtgewicht als Fiat. Bei meinem Auto (Adria auf Fiat) sind vorn zwei Typenschilder eingenietet, eines von Adria, eines von Fiat. Die sind von den Werten her aber beide identisch.
Gruß

WomoToureu am 28 Aug 2026 12:15:44

UweHD hat geschrieben:Die gute Nachricht: Die Bereifung ist schon mal für eine Traglast von mindestens 4t ausreichend :)

:lach: Wenn Du Dich da mal nicht täuscht .... :roll:
Kann sein muss aber nicht, wir fahren Allwetterreifen Michelin Agilis Crossclimate 225 / 75 R 16C 121 / 120R auf unserem 3,5 t Wohnmobil.

MarioKlein hat geschrieben:Was steht denn in deinem Fahrzeugschein für ein aktuelles ZGG?

Genau, da steht mit welcher Masse das WOMO derzeit zugelassen ist. Wir haben auch / Auf - und Abgelastet, nur Fahrzeugschein udn Typenschild wurde geändert.

mv4 hat geschrieben:entscheidend ist was im CO Papier steht.....

Die CoC bleibt unverändert, wird einmalig bei Inverkehrbringen erstellt.

MarioKlein hat geschrieben:Bei meinem Auto (Adria auf Fiat) sind vorn zwei Typenschilder eingenietet, eines von Adria, eines von Fiat. Die sind von den Werten her aber beide identisch.
Das ist Zufall :lach:
Vorn ist auf jeden Fall ein Schild von Fiat, dass sind die Daten drauf die das Fahrgestell ( beim VI ) kann / darf. Wenn Du auf oder ablastest bleibt das so vorhanden. Ebenfalls vorn oder an der Seite ist dann ein Schild vom Aufbauhersteller mit den aktuellen Daten die auch im Fahrzeugschein stehen müssen. Stimmt das Schild mit dem Fahrzeugschein nicht überein kann man sehr großen Ärger im Ausland bekommen.

Maddin63 hat geschrieben:COC Bescheinigung wüsste ich nicht, dass ich sie habe, meine ganzen Briefe in meinem Bankfach liegen. Musste da mal nachsehen, falls ich sie unbedingt benötige. Bin doch auf dem Typenschild insgesamt 4000 Kilo stehen. Warum benötige ich dann noch ein Gutachten für die Auflastung?

Wenn es das Aluschild mit Bj 2007 ist stehen da doch 3,65 t als Zul. GG vergleich das mal mit dem Fahrzeugschein.
Nein die CoC Bescheinigung brauchts Du nicht.
Von 4 t sehe ich da nichts, du kannst auch nicht einfach die Einzelreifen zusammenzählen bzw. die zul. Achslasten. Du benötigst ein Gutachten zum Auflasten, welches Du zusammen mit einem Typenschild vom Hersteller ( Luftfederung oder Aufbau ) gegen Entgeld bekommst. Und ja so 200 € sind normal, die haben ja auch Aufwand der muss bezahlt werden.

mv4 am 28 Aug 2026 12:23:17

WomoToureu hat geschrieben:
mv4 schreibt ..entscheidend ist was im CO Papier steht.....

Uli schreibt
Die CoC bleibt unverändert, wird einmalig bei Inverkehrbringen erstellt.



und da steht 3500kg... das bleibt auch unverändert...weil das Dokument vom Hersteller ist..

und da da 3500kg steht, muss man ein Auflastungs Gutachten haben um das Fahrzeug auflasten zu können.

Was ist daran so schwer zu verstehen ?

Wäre dort noch 3650kg gestanden ...wie es Original von Fiat mal vorgesehen war...dann hätte man ohne Gutachten auf die 3650kg auflasten können. Das hätte die Zulassungsstelle ohne weiteres gemacht.

UweHD am 28 Aug 2026 12:26:05

WomoToureu hat geschrieben: ... :lach: Wenn Du Dich da mal nicht täuscht .... :roll: ...

In unserem CoC steht steht bei einem zGG von 4005kg eine Bereifung mit mit den Angaben 225/75 R16 116 vorgeschrieben.
Da wage ich mich jetzt mal so weit aus dem Fenster und sage, dass eine Bereifung vom Typus 225/75 R16 116 für ein zGG von 4t zulässig sei :roll:

Warum du das mit einem Lach-Smily kommentierst wirst du mir aber sicherlich noch erklären, so dass ich nicht dumm sterbe :)

Ansonsten: ..dass ihr auf eurem 3,5t Wohnmobil natürlich auch Bereifungen mit einer höherer Traglast fahren könnt, als gesetzlich notwendig wäre, ist dir bewusst?

mv4 am 28 Aug 2026 12:28:38

Ein Reifenhinterlegung mit dem Lastindex 116 bedeutet eine maximale Tragfähigkeit von 1.250 Kilogramm pro Reifen.. das macht insagesamt 5000kg bei 2 Achsen

Uli hat heute einen schlechten Tag erwischt

Pechvogel am 28 Aug 2026 12:35:00

DER Ducato darf, technisch zulässig, mit 3.650kg zGG. zugelassen werden.
Er IST aber, aus Führerscheingründen…, „nur“ mit 3.500kg zugelassen.

Die Felgen müssten eigentlich bis 1250kg zugelassen sein (?).
Nutzt aber nix da Fiat dazu nichts rausrückt!

Und ein Auflastgutachten zur Luftfeder gibt es nur von dem Hersteller der Luftfeder.
Wenn da aber schon Spurverbreiterungen im Spiel sind …. ( „nur original Fahrwerk mit ZLF“… ).

Außerdem ist die Frage doch nicht ob man bei 3.25t mit einem zGG von 3.5t auskommt sondern was man für Achslasten hat! ( real / eingetragen ).
Meist liegt, beim Womo, der Hase an der Hinterachse-Last begraben.



Grüße
Dirk

Maddin63 am 28 Aug 2026 12:43:45

Habe jetzt für in 14 Tagen einen Termin bei einem Wohnmobilhändler um die Ecke. Da ist donnerstags immer der Dekra Mann, der Ahnung hat. Hoffe mal dass er irgendwas in seinen Unterlagen findet oder gesammelten Werken der Dekra. Melde mich dann was es gegeben hat. Lieben Gruß und vielen Dank Martin

WomoToureu am 28 Aug 2026 12:46:46

mv4 hat geschrieben:Was ist daran so schwer zu verstehen ?.

Warum sprichst Du mich an, genau das habe ich doch auch geschrieben, dass ohne Gutachten da nichts geht.


UweHD hat geschrieben:Warum du das mit einem Lach-Smily kommentierst wirst du mir aber sicherlich noch erklären, so dass ich nicht dumm sterbe :)?
Weil behauptet wurde .....
UweHD hat geschrieben:Die gute Nachricht: Die Bereifung ist schon mal für eine Traglast von mindestens 4t ausreichend :)

Das verstehe ich so, da auch noch viel über 4 t geht.....
Zum einen ist das zul GG immer niedriger als die beiden Achslasten zusammenaddiert, auch ist das zul GG immer niedriger als die vier Reifen addierten Traglasten.
und ja, wir fahren immer mit viel Sicherheit was die Reifen betrifft. Kein Bock auf Reifenschäden oder gar Platzer.

WomoToureu am 28 Aug 2026 12:48:47

Pechvogel hat geschrieben:Die Felgen müssten eigentlich bis 1250kg zugelassen sein (?). Nutzt aber nix da Fiat dazu nichts rausrückt!

Auf den Felgen steht eine Nummer, ich habe eine pdf was die Ducatofelgen betrifft, dass ist leicht zu lösen.

UweHD am 28 Aug 2026 13:28:35

WomoToureu hat geschrieben: ..Das verstehe ich so, da auch noch viel über 4 t geht.....
Zum einen ist das zul GG immer niedriger als die beiden Achslasten zusammenaddiert, auch ist das zul GG immer niedriger als die vier Reifen addierten Traglasten..

"Mindestens 4t" heißt mindestens 4t. Und nicht "noch viel über 4t". Um das falsch zu verstehen muss man das schon falsch verstehen wollen.

Und natürlich ist die HA-Last bei einem Wohnmobil auf Ducato-Basis nicht genau 50% des zGG. Aber in diesem konkreten Fall der Auflastung eines Ducato Light-Chassis ohne tiefgreifende Änderungen auch nicht über 2500kg, und dafür sind die Reifen ausreichend. Und nur auf das konkrete Wohnmobil des Threaderstellers habe ich mich bezogen. Kann man eigentlich auch nicht falsch verstehen, dachte ich bislang :roll:

Ganz ehrlich: Man muss nicht immer krampfhaft versuchen, Recht zu behalten, wenn man mal einen etwas schrägen Post abgesetzt hat. Sag doch einfach mal "stimmt, habe ich falsch verstanden" oder sag einfach gar nichts. Das hätte mehr Größe als hier jetzt mit absurden Konstrukten zu argumentieren, nur um sagen zu können "ich hatte doch recht" :)

700MEG am 28 Aug 2026 16:49:37

Maddin63 hat geschrieben:Habe jetzt für in 14 Tagen einen Termin bei einem Wohnmobilhändler um die Ecke. Da ist donnerstags immer der Dekra Mann, der Ahnung hat. Hoffe mal dass er irgendwas in seinen Unterlagen findet oder gesammelten Werken der Dekra. Melde mich dann was es gegeben hat ...
Moin,
frag den Dekra-Mitarbeiter bitte mal ob Du wegen der ausgenullten Fahrzeugidentifikationsnummer zu Deiner ZLF trotz der ABE eigentlich eine Einzelabnahme nach § 21 StVZO machen lassen müsstest und diese ZLF bei der Zulassungsbehörde in die Papiere eintragen lassen müsstest. Ich habe solche Aussage bei Leichtmetallfelgen vom Hersteller Borbet mit ABE für mein Auto vom TÜV Nord bekommen.

DonWoMo am 28 Aug 2026 18:03:15

Pechvogel hat geschrieben:Die Felgen müssten eigentlich bis 1250kg zugelassen sein (?). Nutzt aber nix da Fiat dazu nichts rausrückt!


Dir Felgen sind vom Ducato Light. Max Traglast also pro Achse 2000kg. Wer mehr möchte braucht neue Felgen. Wo willst du denn hin? Hast du dir Achsen mal getrennt gewogen? Was hilft dir 1850kg auf der Vorderachse, wenn du dort nur 1500kg hast. Dafür aber 2300kg auf der Hinterachse. Und das ist der Normalfall, da hinten die Heckggarage und ein langer Überstand ist.

Grüße,
Don

WomoToureu am 28 Aug 2026 18:32:24

UweHD hat geschrieben:..Das hätte mehr Größe als hier jetzt mit absurden Konstrukten zu argumentieren, nur um sagen zu können "ich hatte doch recht" :)

Darum geht es aber gar nicht, sondern darum dem TE zu helfen und auf den richtigen Weg zu führen.
Der TE darf derzeit lt. Alutypenschild 2t auf der Hinterachse und hat ein Light Fahrgestell, so wie ich es sehe.
Unser darf hinten 2,4 t, wobei auch ein R 16 C116/114 Reifen in Ordnung wäre, aber mit den 225/75 R16C 121/120 die wir fahren, haben wir einen Sicherheitsgewinn und wir fahren damit mit 3,75 bar, nach Herstellerangaben des Reifenherstellers.

Die Reifen verformen sich unten zur “Reifenaufstandsfläche” oder auch “Latsch” genannt, an denen der “Grip” ( Kräfte ) an die Fahrbahn übertragen werden. Die Größe der Fläche über die Antriebskraft bzw. Bremskräfte und / oder Seitenführungskräfte übertragen werden können, ist vom Reifendruck abhängig. Bei uns alles optimal und trotzdem mit dem niedrigeren Luftdruck komfortabel zu fahren sowie Bauteilschonend auch ohne Luftfederung.

Auflasten eines kleinen Fahrgestell ist immer so eine Sache, zeigt eigendlich, dass die Auswahl des Fahrzeug möglicherweise suboptimal gewesen sein könnte. Wenn dann jemand schreibt aber in den Reifen seien mindestens 4 t drin, dann halte ich die Aussage für fragwürdig auch wenn sie nicht unbedingt falsch jedoch Praxisfern ist.

Wie hier richtig geschrieben, ist die Hinterachsmasse stets das Problem und ob diese auf z.b. 2,4 t auflastbar ist, erscheint mir erst mal fragwürdig, jedoch nicht ausgeschlossen. Aber dazu benötigt er die entsprechenden Gutachten und nicht Foren"Fachleute" die im schreiben das da 4 t locker drin seien.

UweHD am 28 Aug 2026 23:34:14

WomoToureu hat geschrieben: ....dazu benötigt er die entsprechenden Gutachten und nicht Foren"Fachleute" die im schreiben das da 4 t locker drin seien.

Merkst du eigentlich selber, wie anmaßend das klingt?
Meine Aussage bezog sich ausschließlich auf die Traglast der Reifen. Stellantis liefert den Citroen Maxi mit 4t zGG serienmäßg mit 225/75 R16 116 Bereifung aus.
Es sind also nicht "Forenfachleute" sondern die Ingenieure von Stellantis, die diese Reifen für einen 4t Ducato ausreichend finden. Mehr habe ich nicht gesagt, und muss mich deshalb auch nicht von dir sarkastisch als Foren"fachmann" bezeichnen lassen.

...ich bin hier jetzt raus, und du stehst ab jetzt auf meiner Ignorierliste. Glückwunsch, damit bist du der erste, der das geschafft hat.

700MEG am 29 Aug 2026 07:17:08

Maddin63 hat geschrieben:... mal gewogen Tank voll Wassertank, leer keine Person kein Gepäck 3250 Kilo, geht also gar nicht ...

Luftfederung verbaut mit ABE. Bild im Anhang. Weiterhin 3 cm Spurverbreiterung pro Seite mit Gutachten. Bin doch auf dem Typenschild insgesamt 4000 Kilo stehen. Warum benötige ich dann noch ein Gutachten für die Auflastung?
Moin Martin,
wie schon in anderen Beiträgen erwähnt ist sind die zulässigen Achslasten addiert nicht die zulässige Gesamtmasse des Fahrzeuges.

Nur mit etwa 250 kg möglicher Zuladung würden wir ebenfalls nicht hinkommen, aber welches maximal zulässige Gewicht benötigt ihr?
Ich kann irgendwie nicht glauben, dass Dein Auto tatsächlich 3.250 kg im "Leerzustand" hat.
Hast Du das Gewicht des Fahrzeuges zum Vergleich nochmal auf einer anderen Waage gewogen?

Bei unserem 7,41 m langen integrierten mit 34 kg schwerer Dachklimaanlage und 6 m Markise hatte das erste Wiegen im "Leezustand" insgesamt "nur" 3.080 kg ergeben. Trotz der hier im Thread in einem Beitrag aufgestellten These ist unser Wohnmobil mit relativ weitem Hecküberhang und hinter der Hinterachse befindlicher Garage eher kopflastig. Bei der Beladung achte ich darauf, dass die Kopflastigkeit beibehalten wird damit mit die Räder der angetriebenen Vorderachse nicht unnötig durchdrehen.

Auf dem Bild ist noch der hängende Bug zu sehen. Durch den kürzlich erfolgten Vorderachsschraubenfedernaustausch ist der Aufbau vorn nun generell gute 4 cm höher stehend. Das Fahrzeug fährt sich mit den etwas stärkeren Federn, die ich zusammen mit den originalen Heavy Stoßdämpfern an der Vorderachse verbaut habe, jetzt wirklich wesentlich optimaler. Die originalen Gfk-Blattfedern an der Hinterachse finde ich aber tatsächlich ein bisschen zu straff. Bei voller Beladung mit etwa 1.600 kg auf der Hinterachse sind zwischen den Anschlagpuffern und Blattfedern gute 5 cm Abstand verbleibend wie im 2. Bild zu sehen ist. Leider bekomme ich bei Umbau auf die von mir gebraucht günstig erhältliche von Fiat bei den Ducato Fahrgestellen im original ab Werk verbaute luftgefederte Hinterachse nicht hin, dass diese zu verhältnismäßigen Kosten abgenommen und eingetragen wird.



MEG HA von links hinten.jpg

Maddin63 am 30 Aug 2026 01:49:51

Hallo Stefan, habe bisher nur auf einer Waage gewogen traue dir aber eigentlich. Ich hatte einen vollen Diesel Tank, Abwassertank leer, circa 20 l Wasser im Frischwassertank und war selbst ausgestiegen. Habe allerdings so ein schweres Hubbett drin. Heck Garage habe ich nicht da hinten das Badezimmer verbaut ist. Ist ein Challenger 357, hat eine Länge von 7,50 m. Habe jetzt ein Federsystem eingebaut. Wie schon erwähnt, eine schwere drehbare Schüssel ist auch auf dem Dach, habe allerdings eine fünf Kilo Gasflasche und eine ich glaube zehn Kilo Gasflasche aus Eisen drin. Ich weiß, dass ich da noch sparen könnte. Habe hinten noch ein Fahrradträger drauf aber die Fahrräder waren beim wiegen noch nicht montiert. ich mache morgen mal ein paar Bilder.

Maddin63 am 30 Aug 2026 01:53:44

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.


Bin leider noch zu neu hier, um dir eine Kurznachricht zu schicken. Wäre toll, wenn du mir die PDF zukommen lassen konntest.
Lieben Gruß, Martin

Maddin63 am 30 Aug 2026 01:57:28

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.


Erst einmal wusste ich gar nicht, dass es Light Felgen gibt, das Gutachten von der Luftfederung habe ich schon dem Mann von der Dekra, der keine Ahnung hatte gezeigt und er sagte da hätte ich ja Glück da müsste keine Abnahme erfolgen

Maddin63 am 30 Aug 2026 02:14:43

Das mit dem zitieren muss ich wohl noch leben
Versuche aber mal einen Link hier einzustellen. Da ist ein Video von einem baugleichen 307 fünfziger, nur ohne Hubbett.
--> Link

WomoToureu am 30 Aug 2026 06:37:53

Maddin63 hat geschrieben:Bin leider noch zu neu hier, um dir eine Kurznachricht zu schicken. Wäre toll, wenn du mir die PDF zukommen lassen konntest.

Ich habe Dir eine Kurznachricht hier mit Anhang geschickt, guck ob Du sie abrufen kannst.
Ich weiß nicht ob ich sie hier anhängen darf, andernfalls gehst Du auf einen meiner Beiträge ( von WomoToureu ) und dort auf Webseite, dort steht ganz unten eine e-mail Adresse die Du anschreibst.

Maddin63 am 30 Aug 2026 15:16:03

Hier kann ich sie nicht öffnen. Versuch es mal auf deiner Website.

WomoToureu am 30 Aug 2026 17:16:33

Maddin63 hat geschrieben:Hier kann ich sie nicht öffnen. Versuch es mal auf deiner Website.

Ich habe keine e-mail bisher erhalten und die pdf wurde von Dir hier heruntergeladen.
Wenn Du die Datei nicht öffnen kannst, gib sie jemanden der sie öffnen kann ist eine normale pdf des TÜV mit jeder Menge Felgengutachten und die Datei ist ok.
Gruß Ulrich

Maddin63 am 31 Aug 2026 00:37:55

Danke dir, habe dir eine E-Mail geschickt.

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Ducato 290 Bj 93 Wo ist das originale Ladekabel
Radlagerwechsel hinten Weinsberg CaraHome 550 MG auf Peugeot
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt