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Es gibt Leute die alles verkaufen und nur im Womo leben... 1 ... 12, 13, 14, 15, 16


brainless am 13 Mär 2015 11:07:57

eurohh hat geschrieben:brainless

Leider mußte ich Erfahrungen mit bösen Buben und der Policia machen, sowohl in Kroatien und in Spanien (WoMo aufgebrochen und diverse Sachen gestohlen).




Schön,

daß Du auf meine Frage garnicht eingegangen bist,



Volker :roll:

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

eurohh am 13 Mär 2015 16:26:58

brainless hat geschrieben:
Schön,

daß Du auf meine Frage garnicht eingegangen bist,

Volker :roll:


Ich bin schon auf Deinen Einwand eingegangen.
Wenn Du schreibst "Tatsache ist doch wohl eher, daß "man" unbehelligt freistehen kann und mehr Ärger auf Stellplätzen mit den dortigen "Blockwarten" haben kann" dann mag das "man" für Dich Gültigkeit haben, nur nicht für alle.
1. Es war mein "Boden der Tatsache" und den kannst du mir nicht absprechen, selbst wenn Du andere Erfahrungen gemacht hast (was ich nicht bezweifle).
2. Meine letzte Erfahrung hatte ich im Sommer 2014 in Izola/Istrien, ein großer Parkplatz inmitten einer Neubausiedlung und jugendliche hatten plötzlich die Nacht zum Tage gemacht. Da konnte ich nicht ruhig schlafen, ohne mich an Vergangenes zu erinnern. Italien hatte mir ähnliche Erlebnisse beschert.
3. Ich bezog mich bewußt nicht auf Stellplätze im herkömmlichen Sinne, wo 10-20 Wohnmobile auf einem Fleck stehen.
4. Ich bin Freicamper gewesen (und wohl auch wieder werden), also stand ganz alleine irgendwo in der "Wildnis" oder in kleinen Städten. Große Wagenburgen meide ich,
schon aus eigener Erfahrung mit den sogenannten "Blockwarten" bzw. WoMo-Fahrer, die durch ihre Verhaltensweise bei den Einheimischen keinen positiven Eindruck
hinterlassen.
5. Mein Reiserevier ist der Süden, von Frankreich, Spanien, Portugal, Italien über die Balkanstaaten bis hin nach Griechenland. In Deutschland oder den Skandinavischen Ländern mag jeder andere Erfahrungen gemacht haben und außerdem gilt das eigene positive wie negative Erlebnis nicht als Grundsatz für alle.

Ich will hier keinen Streit vom Zaun brechen, allerdings möchte ich auch nicht als Foren-Troll hingestellt werden. Ich respektiere jedermanns Meinung, auch wenn sie mir nicht gefällt oder ich andere Erfahrungen machen konnte oder mußte.

spleiss53 am 13 Mär 2015 16:48:06

Hallo "meli": bist du noch on Tour? Sagst du mir - uns - wo? :)

pipo am 13 Mär 2015 17:18:25

spleiss53 hat geschrieben:Hallo "meli": bist du noch on Tour? Sagst du mir - uns - wo? :)

Meli hat schon letztes Jahr leider dem digitalem Leben ein Ende bereitet. Blog und Mitgliedschaft im Forum gelöscht.. :(

fitnessingo am 13 Mär 2015 20:18:03

Hallo,Es geht den beiden sehr gut,haben wieder in Spanien überwintern und sind auf dem weg nach D.

schnatterente am 13 Mär 2015 20:56:16

spleiss53 hat geschrieben:Hallo "meli": bist du noch on Tour? Sagst du mir - uns - wo? :)


Hier mal was fast Aktuelles ;-) :

--> Link

biauwe am 13 Mär 2015 21:23:02

Wenn das mobile "Freiheit" sein sein soll :?:

Bild

Dann lieber wie:

eurohh

auch wenn er ab und zu Pech hatte.

eurohh am 13 Mär 2015 23:56:09

biauwe hat geschrieben:Wenn das mobile "Freiheit" sein sein soll :?:

Dann lieber wie:

eurohh

auch wenn er ab und zu Pech hatte.


Schreck nach laß, aber genau dieses Bild spiegelt meine "Vorfreude" auf Stellplätze wieder. Da glaubt man alleine zu stehen und plötzlich ist eine Kolonne vor und hinter einem.
Ich kann mich an Griechenland erinnern (ach waren das noch schöne Zeiten), da fand man einen kuscheligen Platz, so ganz für sich allein und hatte die Hoffnung, hier 2 -3 Wochen zu stehen. Nach einer Stunde Motorengedröhne, kommt ein italienisches Wohnmobil durch den Olivenhain, ein Italiener steigt aus und inspiziert die Lage. Fährt weg und ich freue mich schon auf die wiedererlangte Ruhe. Keine Stunde später abermals Motorengeräusche, nur diesmal etwas durchdringender und es kommt ein ganzes Rudel Italien-WoMo`s und bauen sich nach einiger Diskussion fein säuberlich auf. Es wird südländisch Palavert und vorbei ist es mit dem ruhigen Fleckchen Erde. Ganz nebenbei wird noch im holprigem Englisch gefragt, ob es mich stört. Natürlich nicht, warum auch, ich hatte eh Abwechslung haben wollen. Es ist wirklich so, ein Italiener kommt selten alleine.

Um gleich bösen Kommentaren vorzubeugen; ich genieße schon das südländische Temperament und auch deren Lebensart, aber hin und wieder möchte ich auch meine Ruhe und die Abgeschiedenheit genießen können. Einen meiner schönsten Aufenthalte hatte ich zum Beispiel in der Nähe von Preveza, im Ambrakischen Golf. Dort hatte ich einen ruhigen Platz direkt am Wasser gefunden. Kein Tourist weit und breit, bis zur nächste Straße und kleiner Ortschaft mußte man schon lange laufen. In unmittelbarer Nähe gab es nur eine Hütte für die Feldarbeiter, vor deren Platz sich am späten Nachmittag und am Abend griechischen Landarbeitern zu gemeinsamen Essen und Trinken einfanden. Nächsten Tag kamen sie wieder und hatten einen Schafsbock auf ihrem Pritschenwagen. Der wurde geschlachtet und am provisorischen Grill hatte man dann die Eingeweide zubereitet. Ich war mittendrin, kostete zuerst mit einem Würgen im Hals die gegrillte Speise und muß gestehen, dieser mit Innereien gestopfte Darm schmeckte lecker. Auch der Schafs- oder Ziegenkäse war ein Gaumenschmaus. Über Tage und besonders am Abend war ich einer von ihnen und genoß diese Momente. Aus vielerlei Gründen war diese Zeit für mich beeindruckend und ist in nachhaltiger Erinnerung geblieben. Leider hat sich auch diese Urbanisation stark verändert, so daß heute dieses Art von Erlebnis und Aufenthalt kaum wiederkehren wird.

Wenn ich unterwegs war, dann suchte ich ab und zu schon die Gesellschaft anderer Wohnmobilisten, auch um selbst mal zu "schnacken" Heute vielleicht mehr als früher, dies ist sicherlich auch dem Alter oder dem Alleinsein geschuldet... Erfahrungsaustausch ist letztlich auch eine verbindende Angelegenheit....

schnatterente am 14 Mär 2015 09:27:09

Das große Überwinterungsproblem ist und bleibt das Meer, denn da versammeln sich eben alle. Fährt man ein paar Kilometer ins Hinterland, hat man meist alles für sich allein :ja: Aber wer will das schon ;-)

DigiMik am 15 Mär 2015 03:50:19

Moinsen,

wir ticken in etwa so wie Gogol, allerdings sind wir finanziell in der Pensionszeit (mittlerer Dienst, alleiniges Einkommen) nicht so gut aufgestellt. Aber egal, benötigt wird gutes Essen und ein warmer Hintern, das ist wohl drin.
Wir benötigen keinen Luxus, keine Statussymbole und haben in unserem Leben das Geld nur für Reisen mit Moped, WoMo und Fernreisen verplempert.
Kaum zu Hause, haben wir wieder Hummeln im Hintern...

Vor drei Jahren wurden die Weichen gestellt, haben unser Mehrfamilienhaus verkauft und uns auf eine Wohnung ein lebenslanges unentgeltliches Wohnrecht eintragen lassen.
Als Beamter hat man so seine Denke und man weiß nie was kommt. Auch weil es nicht ewig so weiter gehen kann, da braucht man sein Rückzugsgebiet. Wenn ich nicht mehr reisen kann, dann will ich mich nicht damit herumplagen müssen, mir eine Bleibe suchen zu müssen.

Im Herbst 2014 dann der Kauf unseres BiMos genau nach unseren Vorstellungen, Auslieferung April 2015.
Noch habe ich zwei Jahre vor mir bis zur Pension, dann brechen wir die Zelte hier auch ab. Zum Üben erst mal Europa, dann die Verschiffung des Bimos und Motorräder in die USA und erst mal treiben lassen, Ende offen...
Schon jetzt sind wir dabei, Ballast abzuwerfen. Nebengewerbe aufgegeben, überflüssiges Kündigen und alles verwertbare verkaufen.
Gedankenmachen über rechtliches in den Zielländern, wie was organisieren, frei nach Gogol, Blumen gegen Seidenblumen austauschen... :D

Meine U. ist deutlich jünger, hört dann aber auf zu arbeiten. Meine Pension ist dann wirklich nicht die Welt, reicht aber für ein paar Liter Sprit, Unterhalt des Bimos, hie und da ein SP und was zum Essen.
Auch wir haben noch ein paar Taler auf Halde für die Sonderkosten wie Verschiffungen, evtl. Reparaturen und all die teuren Dinge, die sonst noch auftreten können.
Anders als Gogol ist unser Ziel, wenn wir nicht mehr können, nichts, aber auch gar nichts mehr zu besitzen. Nur wer nichts hat, den lässt die deutsche Pflegemafia in Ruhe, ist OT hier, aber ich hab das Thema mit meinen Eltern durch... :evil:

Wir werden dann kaum unseren derzeitigen Wohnort aufsuchen, es gibt keinen Grund dafür. Der wird erst wieder wichtig, wenn wir nicht mehr können.
Alle Familienmitglieder sind bereits tot, Kinder haben wir keine, Freunde sind schon jetzt in der Welt verstreut, unsere Heimat ist dort, wo wir sind und es uns gefällt.

Noch ein paar Anmerkungen zu Vorpostings:
Das Finanzielle:
Ich bin nur ein kleiner Beamter des mittleren Dienstes, meine liebste U. schlecht bezahlte Angestellte.
Ich hatte schon frühzeitig eine Zielsetzung, vorhandene Talente habe ich nebenberuflich vermarktet. Nie über die Verhältnisse gelebt, Statussymbole, Geldverschwendung in Kneipen waren kein Thema, Überschüsse sinnvoll angelegt. So war es möglich, ein Bimo von 160 K zu erstehen und noch deutlich Reserven zu haben.
Mit Zielsetzung und guter frühzeitiger Planung ist das auch für kleine Scheißer wie mich machbar...

Freies Stehen:
Einige machen hier ja echt Angst :D
Sorry, da wo ich stehe ist keine Sau oder ich bin im Getümmel. Überfälle, Einbrüche, Bullerei, sicherlich mag das vorkommen, aber die Risikobewertung ist für mich subjektiv zu hoch eingeschätzt.
In all den Jahrzehnten, die ich auf Reisen unterwegs war, habe ich noch nie negative Erfahrungen gemacht!
Ich denke, wenn ich mit meinem Moped Youghurtbecher jage oder auf meine alten Tage die Sau raus lasse ist das Risiko, dass sich mein Leben schlagartig negativ ändern kann, deutlich größer :D

Zum Topic:
Es gibt Leute die alles verkaufen und nur im Womo leben...
Ja die gibt es und die ticken auf eine besondere Art :D

LG vom Mikesch

mabihome am 15 Mär 2015 10:42:45

Hört sich alles sehr plausibel und gut an. :top:

Wünsche Dir eine lange, schöne Zeit in der Art und Weise leben zu können.

eurohh am 27 Mär 2015 03:15:24

Werde wohl im nächsten Jahr wieder auf Reisen gehen...allen persönlichen Widrigkeiten zum Trotz. Das Rentnerleben ist eben doch langweilig. :lol:

sellwyn am 29 Mär 2015 14:53:05

Hallo,

wir waren vor 5 Jahren im November für eine Woche in Freiburg /Brsg. und haben auf dem dortigen Campingplatz eine alleinstehende Engländerin mit Hund und einem feudalen WOMO kennengelernt. Wir haben uns natürlich auch über ihr Leben unterhalten:
Sie war Ende 50 und hat eine Tochter, die in England lebt. Sie hatte ihr Haus verkauft und sich ein großes WOMO gekauft. Sie wollte noch mal ein Abenteuer erleben, bevor sie zu alt dafür wird. Seit 2 Jahren war sie schon unterwegs, im Frühjahr, Sommer und Herbst in Deutschland. Ab November bis April überwintert sie in Spanien. Von Spanien fährt sie dann für 2 Wochen zurück nach England und besucht ihre Tochter. Anschließend geht´s wieder nach Deutschland. Ihr WOMO ist sehr komfortabel ausgerüstet und sie steht über Internet (Skype, Email usw. ständig in Kontakt mit Tochter/Familie/Freunden. Außer ihrem Hund (Corgy-Mischling William, sieht sehr lustig aus, mit markanter, großer, schwarzer Nase) begleitet sie niemand. Sie ist gerne in Deutschland, vor allem ist das Leben wesentlich günstiger als in ihrer Heimat. Auf ihrem Weg trifft sie immer wieder mal alte Bekanntschaften von diversen Campingplätzen/Stellplätzen. Solange es geht, möchte sie unterwegs sein.

Für uns wäre das nix, die meiste Zeit des Jahres fern der Heimat zu sein und die Familie zu vermissen. Außerdem muss unser Haus versorgt werden. Natürlich werden wir auch mehrere Wochen unterwegs sein, sobald ich in Rente bin (noch 4 Jahre). Aber alles aufzugeben und "heimatlos" zu sein - nein danke.

Gast am 29 Mär 2015 18:20:19

Für uns wäre das nix, die meiste Zeit des Jahres fern der Heimat zu sein. Außerdem muss unser Haus versorgt werden. Natürlich werden wir auch mehrere Wochen unterwegs sein, sobald ich in Rente bin (noch 4 Jahre). Aber alles aufzugeben und "heimatlos" zu sein - nein danke.[/quote]


Ist bei mir ganz genau so!

Arno

Mover am 29 Mär 2015 23:42:59

Mikesch:

:top: :top: :top:

wewi24 am 30 Mär 2015 09:52:34

Hallo Marry,
ja, ich kenne viele, die nur im Womo leben.
Jeder hat seine eigenen Gründe. Die häufigsten Gründe sind Geld und Freiheit. Ein Freund von mir, der noch arbeitet, spart ca. 1000 Euro im Monat. Kostengünstiger kann man kaum leben.
Rechne mal für Dich aus, was Du sparen könntest, denn Du keine Miete, Nebenkosten und Versicherung bezahlen musst. Auch bei den Autokosten kannst Du noch sparen. Die Wohnmobilversicherung kostest meistens nur die Hälfte.
Ich selbst lebe nun schon über drei Jahre im Womo. Und das erste Mal dachte ich darüber nach ins Womo zu ziehen vor 10 Jahren. Ich bereue nur eins, das ich nicht schon früher ins Wohnmobil gezogen bin. Ein Gefühl für das free Living kannst Du bekommen, wenn Du regelmäßig die passenden Blogs liest.
Werner
(lebenimwohnmobil)

CampingCarBlog am 10 Apr 2015 16:36:52

Hallo zusammen,
auch wir leben permanent in unserem Camper. Wir, das sind Baffo und ich (genannt belle) und unsere zauberhafte Hundedame Nicol ?
2014 haben wir Italien unsicher gemacht und nun sind wir in Süd-Spanien unterwegs. Unser Ziel wird uns nach Portugal und später nach Frankreich führen - danach wieder Spanien.

Liebe belle, Baffo und Nicol ?

Baer26 am 13 Mär 2016 21:20:36

Ich denke darüber nach ….

Reinberg am 21 Mär 2016 19:01:14

Hallo zusammen,

ich spreche hier mal die Menschen an die nur im Wohnmobil leben möchten im Rentenalter (65 Jahre und älter).

Wer nicht in seinem zurückliegenden Leben - ähnliche Lebensverhältnisse wie die für die Zukunft geplanten - über einen längeren Zeitraum ( 1-2 Jahre, einschl. Winter ) wahrhaftig durchlebt hat, lebt wohl eher in einer Traum- und Wunschwelt. Aus der "festen Burg" mal rüber ins Abenteurerleben. Ne.. so geht das bestimmt nicht (evtl. mit einem 5 Sterne Phoenix für 340.000 €)

Daß man dabei noch eine Menge Geld spart - sprich keine Wohnung, keine hohen Nebenkosten usw.-
ist ein Gerücht. Es fallen auf der anderen Seite ebenfalls Kosten an - die hier nicht mehr benannt werden müssen. Es sei denn - ich bin als Wohnmobil........ unterwegs. Überall rumdrücken, nicht wohmobilgerechtes Verhalten ( Frischwasser, Entsorgung, Müll usw., usw. ). Wer möchte das bitte im Alter von 65-85 Jahren ???????? Ich rede natürlich nicht von Rentnern mit einer Rente von 5000 € monatlich. Die können evtl. "sogar" noch den Arzt bezahlen in den südlichen Gefilden.

Mein Hintergrund: 4 VW T 4 Multivan, 3 Wohnwagen, 3 Wohnmobile im Laufe von 5 Jahrzehnten.
Ich habe auch Zeiträume von mehreren Monaten nur mobil gelebt.

Was will ich damit sagen : Es gibt sicher hundert Gründe im Wohnmobil fest zu leben - aber mindestens dreihundert Gründe die dagegen sprechen.

Also bevor man sich ins Abenteuer stürzt - langfristig mal ausprobieren - dann könnte es klappen.

Eine Entscheidung die nur jeder einzelne ( oder mit Partner ) für sich selbst entscheiden kann - unter Umständen auch wieder rückgängig machen kann - falls es nicht den Erwartungen entspricht.

Gruß der Reinberg

Variophoenix am 21 Mär 2016 19:09:26

Hallo Reinberg
Niemand zwingt dich im Wohnmobil zu leben. Aber lasse die doch so leben denen es gefällt. Man muss nicht immer alles Negativ runter reden, nur wenn man eine andere Einstellung zu gewissen Dingen hat.

quez am 21 Mär 2016 19:46:01

Hallo Reinberg,
wir leben seit 19 Monaten im Mobil und es sind nur Kosten weggefallen, seit unserem dem Auszug aus dem Haus. Wir leben in Deutschland im Mobil und Verhalten uns ,,wohnmobilgerecht''. Was immer du darunter verstehst? Auch sind keine Kosten für das Mobil dazu gekommen, seit wir ausschließlich darin wohnen.

Mir fallen übrigens viele Gründe gegen das Leben allgemein ein, der erste ist, das man sterben muss. :) :)

Gruß Klaus

DigiMik am 21 Mär 2016 23:21:41

Ich verstehe Reinbergs Ausführungen wohl anders, nicht negativ, nicht um jemanden etwas aus zu reden, einfach nur den Rat, über einen Schritt nachzudenken.
Die Meisten, die den Schritt gewagt haben und das etwas andere Leben führen, werden das auch bestimmt getan haben.

Manche Menschen, die einem begegnen, tun das halt nicht unbedingt. Gerade die, die kurz davor stehen, den Schritt zu wagen. An dem Finanziellen mache ich das auch nicht fest, aber wenn man diese Form des Lebens erst recht mit einem Partner wählt, ist das schon etwas anderes.
Leben auf engem Raum, insbesondere bei Schmuddelwetter, die kleinen Unpässlichkeiten im Winter, Dinge mit denen man sich im Steinhaus nicht herum plagen muss und viele Dinge mehr.
Wenn man diesen Schritt gewählt hat und man erkennt, dass es einem doch nicht liegt, ist der Weg zurück nicht unbedingt einfach.

Insofern finde ich die Aussage:
Reinberg hat geschrieben:Also bevor man sich ins Abenteuer stürzt - langfristig mal ausprobieren - dann könnte es klappen.
Eine Entscheidung die nur jeder einzelne ( oder mit Partner ) für sich selbst entscheiden kann - unter Umständen auch wieder rückgängig machen kann - falls es nicht den Erwartungen entspricht.

...nicht unbedingt falsch, im Gegenteil, finde sie eher richtig.

LG vom Mikesch

Baer26 am 22 Mär 2016 07:21:27

DigiMik hat geschrieben:Ich verstehe Reinbergs Ausführungen wohl anders, nicht negativ, nicht um jemanden etwas aus zu reden, einfach nur den Rat, über einen Schritt nachzudenken.


Ja genau DigiMik. Ich finde es gut wie Reinberg die "unromantische" Seite auch ins Licht rückt.

rolf51 am 22 Mär 2016 08:50:50

Hallo,
ich finde auch, dass man alles von zwei Seiten betrachten muss. Es kommt auch darauf an zu was der Wohnmobilaufenthalt genutzt wird. Reisen um neue Kulturen, Menschen usw. kennen zu lernen. Oder nur zum Wohnen und wenig den Ort zu wechseln. Beim zweiten finde ich Reinbergs Ausführungen zum Nachdenken, denn da hätte ich auch so meine Bedenken für mich. Jeder hat seine Vorstellungen von den Lebensabläufen und Genügsamkeit, hier kann man den einen oder anderen Tipp für die Entscheidung holen.

RichyG am 22 Mär 2016 09:27:52

Kann mich Reinbergs Ausführungen auch nur anschließen. Natürlich sind solche Äußerungen in einem Wohnmobilforum erstmal unpopulär.
Der dauerhafte Umzug in ein Wohnmobil ist ein ähnlich großer Schritt wie eine Auswanderung und will mit allen Beteiligten gut und offen diskutiert sein.
Wir planen keinen dauerhaften Umzug ins WoMo. Wir wollen in wenigen Jahren nur ein bis zwei Jahre den afrikanischen Kontinent bereisen. Am Stück wohlgemerkt. Die Vorbereitung dafür laufen (smart) schon jetzt, denn es gibt so viel zu bedenken, was mit der Reise direkt gar nicht in Verbindung gebracht wird.
Es hat über ein Jahr gedauert auch meine Frau so von dem Projekt zu überzeugen, dass sie nun auch 100%ig hinter der Reise steht. Dies ist in meinen Augen die größte Hürde. Es hat keinen Sinn, wenn der Partner/die Partnerin nur "mitmacht". Diese Reise, die ja in keinem Verhältnis zum endgültigen Umzug in ein mobiles Zuhause steht, beeinflusst schon heute oft unser Leben. Hätten wir diesen Plan nicht, würde z.B. manche Anschaffung getätigt, die wir nun jedoch ganz bewußt unterlassen. Und dazu müssen beide Partner bedingungslos bereit sein und übereinstimmen.
Da wir unsere Wohnung in der Zeit behalten, aber eventuell möbliert vermieten, ist hier wenig eingespart. Wer diesen "Klotz" aber nicht am Bein hat, kann unter Umständen schon viel Geld sparen. Auch wenn man alles gegenrechnet. Die Kosten für das Fahrzeug bleiben die gleichen, da man ja nicht dauernd umher fährt, sondern länger an einzelnen Orten verweilt. Ein weiteres Fahrzeug kann vielleicht veräußert oder stillgelegt werden, was nochmals immens Kosten sparen kann. Die gesamten Lebenshaltungskosten reduzieren sich (zumindest bei uns so gemeinsam errechnet) in der Regel da viele Nebenkosten einfach entfallen.
Kurz und gut: Es geht - natürlich. Aber dieser Schritt will lang und sehr gut überlegt sein.
By the way: Hat hier schon jemand Erfahrung mit Reisen über einen sehr langen Zeitraum? Würde sich vielleicht ein neuer Thread lohnen?
Richy

rolf51 am 22 Mär 2016 10:44:45

Hallo Richy,
wir haben vor 1/2Jahr nicht in D zu wohnen.
Das Haus ist das größte Problem.
> Versicherung zickt, Wasser wird nicht versichert, Elementar nur 80%, Hausrat extra mit vielen Ausschlüssen.
> Post wird von Kindern versorgt
> Rasen, Blumen von der Nachbarin
> Krankenversicherung
> Reiserücktrittsversicherung
> wichtige Erledigungen mit den Ämtern abgestimmt.
> Tüv und Inspektionen von Kfz. delegiert
> usw.
Wir sind noch nicht unterwegs und haben schon rund 1000€ für die oben aufgeführten ausgegeben.
Wenn wir länger wie ein Jahr unterwegs wären, würde ich mir überlegen unser Haus zu verkaufen, da man von keinem die Unterhaltung/Wartung usw. verlangen kann.

Lancelot am 22 Mär 2016 10:53:02

rolf51 hat geschrieben: Wenn wir länger wie ein Jahr unterwegs wären, würde ich mir überlegen unser Haus zu verkaufen, da man von keinem die Unterhaltung/Wartung usw. verlangen kann.

Wieso nicht :?:
Freunde haben ihr Haus möbliert vermietet - für 2 Jahre USA-Aufenthalt ... :idea:
Sie haben dabei bestimmt nicht den max. möglichen Mietpreis erzielt. Ihnen war´s lieber, jemanden Zuverlässigen zu finden, der aufpaßt und die Bude in Schuß hält. War nicht sooo einfach, jemanden passend zu finden - schlußendlich hat´s geklappt, alle Beteiligten waren zufrieden.

RichyG am 22 Mär 2016 10:56:44

Hallo Rolf,
auch wir dachten erst an ein halbes Jahr. Aber nach genauerer Rechnung fassten wir den Entschluß, mindestens ein Jahr daraus zu machen. Dann mal weiter sehen. Da spielt das Geld dann auch nur mehr eine sehr untergeordnete Rolle. Im Gegenteil wird es eher noch günstiger für uns. Aber der finanzielle Aspekt ist ja nur ein Teil des Projektes.
Und, wenn man/frau es will, geht es auch. Innerhalb Europas kommen z.B. die Aspekte der Krankenversicherung ja auch noch nicht so zum Tragen. Vom Seetransport des Fahrzeugs mal ganz zu schweigen. Solche Dinge muß man einfach auf sich nehmen, denn alles auf der Welt hat nun mal seinen Preis.
Richy

KennIDi am 25 Apr 2016 21:38:41

Ich finde das einen super spannenden thread.
Ist denn hier auch jemand der mit Kindern im Womo lebt und reist? Dauerhaft meine ich.
Ich glaube, am Ende ist es eine Frage der inneren Einstellung.

Schrauber71 am 25 Apr 2016 21:59:48

Hut ab vor denen, die das dauerhaft leben.
Ich reise auch das ganze Jahr mit dem Womo, jedoch immer nur "normale Urlaube", mein 2-3 Wochen oder WE-Tripps.
Wenn ich gänzlich im Womo leben müßte...puh. Da würde mir der Platz doch fehlen mich ausrechend ausdehnen zu können.
Im Sommer kann man sicher viel außerhlab unternehmen. Im Winter wird es dann doch schneller mal ungemütlich.
Wie gesagt, Respekt denen, die das "schaffen".

Gruß Manfred

Tinduck am 26 Apr 2016 06:18:37

Mmhhh...

Also, alleine im Womo (bei mir hypothetisch :D ) - sehe ich keine grossen Probleme.

Mit einem langjährigen Partner - geht sicher auch ganz gut, wenn beide das wollen.

Mit ganzer Familie - sehe ich eher kritisch. Man ist sowieso ortsgebunden, wenn die Schule anfängt, die wenigsten werden eine Genehmigung zur Heimbeschulung erhalten... wo ist dann der Vorteil, sich im Winter in Laufreichweite der Schule im Wohnmobil selber zu kasteien?

Wir lieben unser Wohnmobil und ich kann mir auch gut vorstellen, viel viel mehr Zeit darin zu verbringen, wenn die Kinder selbstständig sind und der Beruf heruntergefahren werden kann oder wegfällt, aber mit Kindern darin zu leben - ich fürchte, da entspricht die romantisierte Vorstellung bei weitem nicht der manchmal harten Realität. Und je mehr Kinder, desto härter die Realität :D
Alle Bedenken, die hier bisher gegen das Leben im Womo festgehalten wurden, gelten mit Kindern meiner Meinung nach noch wesentlich stärker.

bis denn,

Uwe

biauwe am 26 Apr 2016 08:33:11

Tinduck hat geschrieben:Mit ganzer Familie - sehe ich eher kritisch. Man ist sowieso ortsgebunden, wenn die Schule anfängt, ....
Uwe


Wenn man will geht alles: --> Link

quax1968 am 26 Apr 2016 08:42:17

Also mit Kinder sehe ich das eher sehr kritisch.
Wollen die das auch? Ich denke gerade in der Kindheit/Schulzeit schließt man viele Freundschaften.
Und evtl. auch Freundschaften fürs Leben.
Können die sich später wieder in ein "normales Leben" gewöhnen.
Irgendwann kommt ja auch Ausbildung/Beruf....

andwein am 26 Apr 2016 13:54:06

KennIDi hat geschrieben: Ist denn hier auch jemand der mit Kindern im womo lebt und reist? Dauerhaft meine ich.

Da wäre zuerst einmal die Definition von Kindern zu klären, Baby, kindergartenalter, fast schulpflichtig???
Dann die Frage nach der Anzahl der Kinder und zum Schluss noch die Definition von dauerhaft, 6 Mon im Sommer, Sommer und Winter oder über 2 Jahre. Über längere Zeiträume möchte ich schon gar nicht hinausdenken.
Einwand eines Mannes, der Kinder und Enkelkinder hat und dieselben immer mit in den Urlaub nahm
Gruß Andreas

Tinduck am 26 Apr 2016 15:08:44

biauwe hat geschrieben:
Wenn man will geht alles: --> Link


Das ist jetzt noch ein paar Nummern krasser, kein fester Wohnsitz mehr... wie sollen die Kinder, wenn (falls) sie mal ein 'normales' Leben führen wollen, die eklatanten Lücken in ihrer Biografie wegerklären? Und spätestens, wenn mal sowas wie ein Schulabschluss ansteht, geht der Ärger los ohne vorherige Zeugnisse etc.

Find ich ziemlich verantwortungslos den Kindern gegenüber, den eigenen Traum von der grossen Freiheit auf ihre Kosten zu verwirklichen. Sicher machen die Kinder eine Menge Erfahrungen, aber auf der anderen Seite entgeht ihnen auch eine Menge, was sonst im üblichen Leben passiert.

Meine Meinung mit drei Kindern.

bis denn,

Uwe

July123 am 26 Apr 2016 17:44:41

Diese kleine überschaubare Gruppe hat es schon immer gegeben, früher war es der Wohnwagen, die Sinti z.B. haben es vorgelebt.

Es gibt nicht nur verantwortungslose Eltern wenn man es so nennen will, da sehe ich Gesellschaft bzw. unser Staat auch im Boot.
Was ist denn mit den Millionen Kinder von den Harz 4 Empänger? da ist mit oder ohne Schulabschluss vieles nicht in Ordnung.
Wenn laut Medien 1 Millionen Kinder in unserem Land hungern, passiert nichts, dort sollten sich die Schulmeister hier mal eher kundtun. :mrgreen:
Grüßle Wolfgang

nuvamic am 26 Apr 2016 18:07:55

Bei dieser Überschrift sollte sich jeder Leser des Threads klarmachen, dass es verschiedene Lebensentwürfe gibt. Nicht nur einen "gültigen", dem jede/r folgen muss. Dass es nicht einfach ist, mit mehreren Personen im Womo zu leben, Kinder anders aufzuziehen etc. ist schon klar. Aber unmöglich ist es nicht. Ich persönlich merke immer mehr, dass im Leben nicht immer alles nach Schema F laufen muss - und es viele Möglichkeiten gibt, die wir uns "hier" im geregelten Mitteleuropa einfach (selbst) verbieten. Ein Grund, warum ich normalerweise hier gerne lese...

RichyG am 26 Apr 2016 18:23:47

Ich sehe das wie nuvamic.
Wir haben auf unseren vielen Reisen einige Menschen mit höchst seltsamen, damit jedoch um so spannenderen Lebensentwürfen getroffen. Sie waren zum Teil mit und zum größeren Teil ohne Kinder unterwegs. Bei denen mit Kindern haben wir nie irgendwelche Auffälligkeiten feststellen können. Ich bin überzeugt, es geht. Es geht jedoch nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Dies kann man aber unterwegs lernen. Für Kinder die so aufwachsen ist die Welt ein Abenteuer und Klassenzimmer zugleich wie ich feststellen konnte. Unverantwortlich wäre, wenn es nicht kindgerecht wäre und den Kindern Bildung verweigert werden würde. Das mag es sicher auch geben. Ich habe, wie gesagt, solche Fälle noch nicht angetroffen.
In einer vielleicht nicht allzu fernen Zukunft wird es vielleicht auch in Europa möglich sein, sein Leben ganz legal in einem Wohnwagen oder Wohnmobil zu verbringen. Schon weil für viele bei weiter sinkendem Rentenniveau dies die günstigste Variante wäre um zu Wohnen.
Auch ich lese gerne hier und freue mich über Menschen die so viel Mut aufbringen (hoffentlich nicht müssen) um so zu leben. Vielleicht, weil ich es auch gerne würde.

Mover am 26 Apr 2016 19:54:59

Hi Uwe,

Du schreibst:
"wie sollen die Kinder, wenn (falls) sie mal ein 'normales' Leben führen wollen, die eklatanten Lücken in ihrer Biografie wegerklären? Und spätestens, wenn mal sowas wie ein Schulabschluss ansteht, geht der Ärger los ohne vorherige Zeugnisse etc."

M.W. muss man erst vor einem Schulabschluss, auch dem Abitur, eine Staatliche Prüfung ablegen.

Die "Lehrer" werden genau darauf achten, dass Kinder diese Prüfungen bestehen.

Wichtig: was die Kinder erleben bereichert sie mehr als sie je auf der Schulbank lernen und erleben können.

Der Unterricht in einer reglementierten Schule ist auch für Zirkus- und Romakinder geeignet.
Roma aus DE reisen meist in den Ferien.
Auch Zirkus- und Romakinder machen Schulabschlüsse bis zum Abitur.

PS. Wo sollen "eklatanten Lücken in der Biografie" sein?

PPS. Lehrer, die mehr wissen, bitte melden!

nuvamic am 26 Apr 2016 20:05:27

Bin kein Lehrer, aber diesen "Lücken" bin ich schon mal begegnet. Und zwar bekommen zukünftige Personaler in ihrer Ausbildung beigebracht, dass sie bei Bewerbungen auf Lücken im Lebenslauf achten sollen. Hab ich miterlebt, weil ich zeitweise das Fach auf der Uni belegt hatte.

Leider ist es oft immer noch so, dass deutsche Personalabteilungen (oder auch andere entsprechende Entscheider) sehr "papiergläubig" und "papierabhängig" sind. Wenn du den passenden Schein vorweisen kannst, haste schnell freie Bahn. Wenn deine Papiere alles belegen, ist alles super. Auf der anderen Seite fragen viele dieser Experten nicht wirklich nach, ob du alle aufgelisteten Fähigkeiten auch wirklich hast. (ok, Doktorarbeiten werden immer öfter angezweifelt - aber wer prüft schon nach, ob jemand, der sich als Sachbearbeiter bewirbt, auch wirklich selber so fähig ist, wie es das Zeugnis aussagt?)

Und an solchen Stellen haben Menschen, die nicht den "richtigen" Lebenslauf haben oder die richtigen Scheine vorlegen, schlechte Karten. Vielleicht / hoffentlich ändert sich die Lage, wenn das Verhältnis zwischen offenen Stellen und Bewerbern sich umkehrt - soll aufgrund der Bevölkerungspyramide ja bald soweit sein...

Tinduck am 26 Apr 2016 20:14:42

Bewerbungsgespräch für eine Lehrstelle:

"Äh, welche Schulen haben sie besucht?"

"Keine, hat mir alles meine Mama beigebracht!"

"Danke, wir rufen Sie an."

Aber wahrscheinlich wird (ausser in der Kreativbranche, da geht alles) schon die Bewerbung einfach wegsortiert. Personaler sind konservativ.

Der Vergleich mit Sinti/Roma/Zirkus hinkt schon arg, da stehen ganz andere soziale Strukturen im Hintergrund, in denen solche Lebensläufe normal sind und auch erwartet werden.

Auch an anderer Stelle lauern Problemchen. Wie sollen denn die drei Jungs aus dem Travelfamily-Link jemals (wenn sie soweit sind) ne Freundin abbekommen, wenn sie von ihren Eltern permanent quer durch Europa geschlörrt werden? Immer nur One-Night-Stands? In den Büschen hinterm Parkplatz?? :D

Das soziale Umfeld eines Menschen ist wesentlich grösser als die unmittelbare Familie. Kindergarten und Schule helfen auch bei der Entwicklung von Selbstständigkeit und sozialer Interaktion. Klar geht es irgendwie auch ohne, aber nicht jedes Kind wird es rückblickend oder auch mittendrin als Geschenk ansehen, sein Leben komplett im Womo zu leben.

Das ist übrigens nur meine Meinung, wer das schulmeisterlich findet, hat wohl ein Toleranzproblem... peace, Brüder :mrgreen:

bis denn,

Uwe

thomas56 am 26 Apr 2016 20:25:39

eine primäre und sekundäre Sozialisation wird auch stattfinden, nur anders und ob das nun schlechter oder besser ist?
Wenn jemand beim Einstellungsgespräch sein Abiturzeugnis von der Mutter vorlegt, ist es für mich besser als ein Abgangszeugnis einer Hauptschule.

Mover am 26 Apr 2016 22:19:50

Wir sind Zigeuner. :mrgreen:

Und jetzt? :cry:

Tinduck am 27 Apr 2016 06:04:29

thomas56 hat geschrieben:Wenn jemand beim Einstellungsgespräch sein Abiturzeugnis von der Mutter vorlegt, ist es für mich besser als ein Abgangszeugnis einer Hauptschule.


Du bist ja auch lieb. Der durchschnittliche Personaler leider nicht. Ausserdem sollte man nicht Äpfel (Hauptschule) mit Birnen (Abitur) vergleichen.

Ganz nebenbei, das Abitur kommt nicht von Mama, nur der Unterricht vorher. Formal ist alles OK, wenn man die Abiturprüfung an einer staatlichen Schule oder einer zugelassenen Privatschule ablegt. Der Weg dahin (Vorprüfung, Abi-Zulassung...) dürfte allerdings für Leute ohne festen Wohnsitz steinig bis unmöglich sein.

Dazu kommt: im Beispiel geht es um Grundschul-Stoff (Alter der Kinder), das sollte ein durchschnittlich gebildeter Erwachsener noch vermitteln können, wobei man auch für den Beruf des Grundschullehrers nicht unlange studieren muss. Mit dem Stoff für die weiterführende Schule sieht es aber mitunter schon ganz anders aus. Ich würd mir selber nicht zutrauen, ein Kind fächerübergreifend über 8 oder 9 Jahre Abitur-fit zu machen, obwohl ich promoviert wurde.

Ausserdem glaube ich nicht wirklich, dass sich die Mutter 5-6 Stunden am Tag (normales Schulpensum) mit den Kindern hinsetzt und lernt, in einigen Fächern entstehen da mit Sicherheit Rückstände, keine Ahnung, wann die aufgeholt werden sollen.

Ihr seht schon, abgesehen von allen anderen Alltagsproblemen sehe ich die (erfolgreiche) Schulbildung als Hauptproblem bei der Kinder-im-Womo-Fragestellung. Wenn man da nicht so viel Wert drauf legt, ist sicher vieles einfacher, aber mit den Konsequenzen müssen dann später primär die Kinder klarkommen.

bis denn,

Uwe

Eved am 27 Mai 2016 19:39:32

Naja,der eine lebt so und der andere so!
Für mich ist fraglich wie die das mit der Schulpflicht hier in Deutschland geregelt haben!

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