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Hallo,
wir haben uns ein MB 100 Karmann gekauft und möchten dieses dann in Amerika ab und an auch mal mit externen Strom von Campingplätzen versorgen. Soweit ich weiß, hat das WoMo (es ist leider in den USA- so dass wir nicht selber nachschauen können) eine Steckdose für einen 3-poligen Stecker. Da wir in Deutschland, wie auch in Amerika Wechselstrom haben haben wir uns nun folgendes vorgestellt: Wir haben einen (blauen) 3-pol-Stecker gekauft. Dieser kommt in die WoMo-Steckdose. In den USA möchten wir uns dann einen Stecker kaufen, der in die Steckdose auf dem Campingplatz passt. Dann muss doch eigentlich nur noch ein Kabel zwischen die beiden Stecker geschraubt werden (eins, was man auch in den USA zur Stromversorgung von WoMos benutzenw würde) und unser WoMo bekommt damit 110 V-Strom vom Campingplatz. Geht das so? Kann man einfach ein USA-Stromkabel zwischen einen 3-pol-Stecker und einen passenden USA-Stecker bauen? Klar, unser WoMo bekommt dann nur 110 V aber da die meisten unserer Geräte sich umstellen lassen, ist das kein Problem. Wäre super, wenn mir jemand sagen könnte, ob unser Vorhaben so praktikabel ist. Vielen Dank! , Carmen Sollte aus meiner SIcht so praktikabel sein. Allerdings würde ich vorab genau prüfen ob euer Ladegerät die 110V wirklich kann!! Das kann ich mir
ehrlich gesagt nicht vorstellen. Dann müsstet ihr in den USA noch ein 110V Ladegerät keufen und einbauen. Sonst fällt mir akut noch ein, das der MB100 in den USA nie verkauft wurde, also Teile für ihn kaum zu bekommen sein werden. Hallo Jens,
danke für die Antwort. Warum sollte unser WoMo die 110 V nicht vertragen? Ich meine, das ist doch weniger, als das, worauf es ausgelegt ist. D.h. würden wir dann Geräte anschließen, die 240 V brauchen, würden sie nicht funktionieren, aber wenn wir Geräte anschließen (wie z.b. einen Fön im WoMo, den wir vorher auf 110 V einstellen) muss das doch funktionieren- oder nicht? Ist das dem Ladegerät des WoMos nicht egal, wenn es nur 110 V bekommt? Hallo Carmen,
erstmal herzlich willkommen hier im Forum. Die Stromspannung in den USA, Kanada und Mexiko beträgt 110 Volt. Falls du elektrische Geräte aus Europa in diesen Ländern betreiben willst, prüfen das bitte im Voraus. Sollten eure Elektrogerät nur mit einer Spannung von 220V arbeiten, benötigst Du einen Spannungswandler von 110/120V auf 220/240V. Das gilt auch für manche Elektroblock's die in Wohnmobilen verbaut sind. (bei uns EBL 99d). Diese Geräte kosten 300 W ca. 50 € bis 1000 W 160 €, also erschwinglich! Hallo,
was vielleicht noch entscheidener ist, in den USA/Kanada 60 Hertz Wechselspannung. Vorsicht bei Netzteilen- die mit Wandlerlaufen. aus OWL Beho Hmm, wenn ich mir so die Kabel anschaue, die ich aus meinem Ami rausgerissen hab, würd ich glatt behaupten, dass die Querschnitte größer als bei 230 Volt sind.
Wolf Hallo Wolf,
Das ist doch klar. Leistung ist Spannung mal Strom. Also wenn die Spannung nur halb so hoch ist (110 Volt anstatt 220 Volt), braucht man schon den doppelten Strom (2 Ampere statt 1 Ampere) für die gleiche Leistung (hier 220 Watt). Und die Kabeldicke wird nur am Strom der durch fliessen muss fest gelegt. Also doppelter Strom, doppelter Querschnitt. Nur so ist es möglich große Leistungen von zig Megawatt über so dünne Leitungen zu übertragen. Eben mit Hochspannung. Wenn der Draht da etwa 100 Ampere kann und 200.000 Volt drauf sind, dann sind das 20 Megawatt auf nem etwa 40 mm² Draht. Aber zur Ursprungsfrage von Carmen: Nimm Dir mal die technischen Daten von Deinem EBL her. Wenn da drin steht, dass der auch mit 110 Volt 60 Hz arbeiten kann, kein Problem. Aber, Denk auch dran, Dein Kühlschrank kann ja mit Gas, 12V und 220 Volt arbeiten. Auch hier schauen ob der mit 110 V anstatt der hier in Europa üblichen 220V kann. Wenn nein, dann bleibt hier halt der Gas Betrieb. Auch mit dem Gas musst Du aufpassen, ob Du Dir in USA Flaschen kaufst und einen Anschluss im Womo umbauen kannst oder das machen lässt. Dann müssen die Flaschen auch noch in Deinen Gaskasten passen. Denn die deutschen Gasflaschen kriegst Du dort sicher nicht getauscht. Hatte das Problem in Frankreich. ne grüne 12Kg Propangas Flasche hat zwar vom Anschluss gepasst, sieht genauso groß aus, aber ich habe die Flasche nicht in meinen Gaskasten rein bekommen. Grund: sie ist etwa 1 cm mehr im Durchmesser. Zum Strom, es wird aber so sein, dass das Laden Deiner Batterien länger dauern wird, da die Ladeleistung durch den 110 V Eingang verringert ist. Wenn Du im Süden der USA unterwegs bist wäre eine Solaranlage sicher auch ne Möglichkeit Deine Batteri(en) wieder auf zu laden. Frank Hallo Varadero
Grundsätzlich hast du recht: Die Verlustleistung in einem Kabel ist von der Stromstärke (Ampere) abhängig, aber: Die Verlustleistung steigt quadratisch mit dem Strom, d.h. doppelter Strom=4-fache Verlustleistung, dreifacher Strom=9-fache Verlustleistung. Beste Peter Hallo Peter,
Es ging nicht um die Verlustleistung. Die Frage von Wolf war, warum sind in einem amerikanischen Wohnmobil die 110 Volt Leitungen dicker ausgelegt als man das in deutschen mit 220 Volt tut. So habe ich das verstanden. Frank Ein Kühlschrank der für 230V gebaut ist, wird mit 110V nicht mehr kalt werden. Hintergrund sind die verbauten Heizpatronen. Dies ist im Prinzip ein Heizdraht der nur noch mit reduzierter Leistung arbeitet.
Bei vielen Geräten die keine elektronischen Netzteile haben, wird eine Reduzierung der Spannung zu einer reduzierten Leistung führen, also Fön, Wasserkocher, usw arbeiten nur mit halber Leistung LG Herbsch Hallo Carmen.
Du schreibst der MB100 ist bereits in der USA. ist es schon länger dort? denn dann ist es doch sicher bereits angepasst. oder ? Auch würde ich, zumal der Dollarkurs für uns z.Zt. sehr günstig ist, bestimmt nichts von hier mit in die USA nehmen. Auch sind die meisten Zubehörteile usw. in den USA günstiger ! Und Zubehörläden, die gibt es dort auch. hallo
nebenfrage: ich nehme nicht an dass ihr ihn drüben lassen wollt, oder? denn zulassen lässt sich das in den USA nicht lg g Eigentlich hab ich ja keine Frage gestellt, sondern einen Zustand beschrieben und darauf gewartet, dass ein Fachmann wie Varadero_BW dies erklärt. Hat er getan. Somit ergibt sich für mich die Gefahr, dass ein 230 Voltnetz bei Betrieb mit 110 Volt und Abnehmern mit gleichem Verbrauch, überlastet werden kann.
Wolf Hallo,
das ganze Problem ist erledigt, wenn man einen Wandler 110 V > 220 V benutzt. Aber der muss beim Stromeingang ins Wohnmobil installiert sein! Kosten, siehe meinen obigen Bericht. Ansonsten riskiert man den Ausfall von Laderegler, Notebook und anderen elektrischen Geräten. Hallo zusammen,
vielen Dank für die vielen Antworten! Bin mir nun nur noch nicht ganz sicher, denn wir haben eine (zweite) Gerätebatterie im WoMo (in der Bedienungsanleitung steht, dass diese über 220 V von außen geladen werden kann). Ist es denn dann auch ok für die Batterie, wenn sie nur 110 V bekommt? Läd sie dann auf 110 V- nur eben langsamer? Carmen
hallo carmen ich fürchte so wird das nix ich glaube es liegen wirklich zu wenig informationen vor du muesstest erst mal wissen ob das fahrzeug nun schon auf 110volt umgestellt ist oder nicht wenn das ein normales 230volt auto ist hast du handlungsbedarf wenn sich der elektroblock umstellen lässt (marke, type?) dann habt ihr zumindestens die ladung für die batterien sichergestellt bei den restlichen 230volt geräten muesst ihr schauen ob sich die auf 110volt umstellen lassen wenn nicht benötigt ihr - wie schon oben gesagt - einen spannungswandler der am 230volt eingang angesteckt oder angeschlossen werden muss die thematik der kabelquerschnitte ist an sich korrekt dargestellt, aber eher theoretischer natur solange ihr keine starken verbraucher (wasserkocher, klimanlage, elektroheizung, föhn) in betrieb nehmt. denn der vermutlich verlegte 1,5mm2 ist durchaus für 1000watt an 110volt gut ... wenn im auto ein 230volt sicherungsverteiler verbaut ist (leistungsschutzschalter, FI-schutzschalter) dann wäre dieser auch zu ändern ... lg g edit: du kannst ein ladegerät wenn es zur ladung durch 230volt gedacht ist ncht einfach an 110volt betreiben. entweder es ist umschaltbar auf 110volt oder du benötigst ein für 110volt geeignetes Oh je, das klingt ja doch alles komplizierter als gedacht.
Also, das WoMo ist zwar z.Zt. in den USA unterwegs (seit 1 Jahr) aber die Vorbesitzer haben es nie über externen Strom betrieben- also der Kühlschrank lief immer über die 12 V Autobatterie oder aber über Gas. Auch gekocht wird ja über Gas. Wir hatten uns nun nur gedacht, dass ein paar Elektrogeräte ja doch ab und an mal über Strom nachgeladen werden sollten (Notebook, Kamera, Bügeleisen etc.) Daher wollten wir dann ab und an mal externen Strom beziehen. Umgerüstet ist an dem WoMo bzgl. des Stroms also noch gar nichts. Der Kühlschrank kann generell nur 230 V, 12 V Autobatterie oder Gas - das ist ja auch ok, den wollten wir dann auch gar nicht an 110 V anschließen (würde ja nicht funktioniere). In der Bedienungsanleitung steht leider nicht drin, ob das WoMo auch etwas mit 110 V externem Strom anfangen kann- dort ist eben immer nur die Rede von 230 V... Und ob sich der Elektroblock umstellen lässt- hm, also in der Betriebsanleitung steht... "während Standpausen kann die 220 V-Batterie auch von außen geladen werden" (aber kann man ihr nun auch 110 V geben?) Ach ja, und von einem Sicherungsautomaten (mit 220V) ist dort auch die Rede- ok, ich glaube, wir werden in dem halben Jahr wohl doch besser auf externen Strom verzichten. Während der Fahrt werden dann alle Kleingeräte über die Autobatterie (über den Zigarettenanzünder- haben hierfür ein Adapterstück gekauft, so dass wir "3 Zigarettenanzünder-Anschüsse" haben, hoffe, das funktioniert) geladen, und da es im Innenbereich eine 220 V-Steckdose gibt (bekommt die über die Autobatterie dann Strom?) Kann man ja auch während der Fahrt mal bügeln oder den Fön anmachen. Überprüft doch auch mal die Netzteile eurer Kleingeräte. Ich weiß definitiv, das die Netzteile meiner Kamera und des Laptop für 70 bis 230 Volt geeignet sind und auch für 60 Hertz.
Wolf Hallo Carmen,
ich würde definitiv diese ganzen Spielchen lassen und mir einen Umrichter von 230V auf 110V kaufen. Wie schon geschrieben sind die nicht teuer und oft sogar bei Ebay zu bekommen. Du brauchst am Auto nix umbauen, hast keine Probleme mit den Leitungen u.s.w. Über die 60Hz statt 50Hz würd ich mir auch keine grossen GEdanken machen. Es werden von "Seabridge" pro Jahr zig deutsche Womos für Wochen/Monate in die USA verfrachtet die dann mit den von Seabridge bereitgestellten Wandlern am Festnetz hängen. Da passiert nix. Rechne einfach die Stromstärken zusammen, die du max. benötigst und danach besorgst du dir den Wandler. Den Föhn allerdings solltest du direkt über die 110V betreiben (wenn er umschaltbar ist), sonst musst du einen riesigen Wandler mitschleppen. Lothar hallo
guckt auf den geräten die ihr verwenden wollt ob die auch 110volt könne, das ist oft der fall und kauft euch drüber ein verlängersungskabel und steckt nicht das Womo sondern die geräte an, basta etwas aufwendiger ist ein trafo von 110volt auf 220volt sollte aber auch machbar sein wenn ihr länger drüben seid und es auch nutzen könnt, für drei vier wochen täte ich mir das vermutlich als laie nicht an lg g Hallo Carmen,
Also mal ein paar leicht verständliche WoMo Elektro Grundlagen: Zunächst mal, Du hast in Deinem Womo eine Starterbatterie. Die dient nur dazu das Auto zu starten und ist für den Motorbetrieb sowie die Elektrogeräte im Führerhaus zuständig. Und für sonst nichts. Diese Batterie wird automatisch geladen wenn der Motor läuft. (über die Lichtmaschine und einen sogenannten Laderegler) Dann hast Du im Aufbau eine weitere Batterie, die sogenannte "Aufbau Batterie". Diese wird auch von Deiner Lichtmaschine also dem Fahrzeug Motor geladen. Aber das ist in den Meisten Fällen nicht sehr effektiv. Da kommt es nämlich auch auf den Typ der Batterie an. Aber eines haben alle Batterien gemeinsam: sie speichern Gleichspannung oder Gleichstrom oder wie man das nennen will. Aus der Steckdose kommt aber Wechselspannung oder Wechselstrom. Huch, was ist denn da der Unterschied? Ganz einfach: Gleichspannung ist immer gleich. Da gibt es einen roten Pluspol und einen Schwarzen oder Blauen Minuspol. daher wird die auch mit dem "=" Zeichen dargestellt. Man sagt auch die Elektronen, also der eigentliche Strom, fliessen immer gleichmässig in einer Richtung. Wechselspannung nun wechselt ab. Da gibt es keinen Plus und keinen Minuspol. wenn man vom Nullpunkt aus geht, steigt die Spannung an bis zum Maximum und geht dann wieder runter bis zum Null. dann dreht sie sich um steigt an bis zum Maximum und fällt wieder ab bis zum Null. die Elektronen fliessen also in die eine richtung und dann wieder in die andere. dann drehen sie wieder um und so weiter. Das spielchen wiederholt sich 50 mal in der Skunde. (in USA 60 mal in der Sekunde) Warum haben wir überall Wechselspannung? Auch das ist einfach erklärt: Gleichspannung da hat man einen dauernden Elektronenfluss. Du weisst ja dass die menschlichen Muskeln über die Nerven mit geringsten Strömen vom Gehirn aus angesteuert werden. genau so wie Kabel. Jetzt stell Dir vor Du langst zufälligerweise unbeabsichtigt an einen Strom führendes Kabel ran. Deine Muskeln bekommen den Strom auch mit und reagieren. ziehen sich zusammen. Du kommst vom Strom nicht mehr los. Denn Du kannst vom Gehirn aus tausendmal das Kommando zum "Gegenmuskel" schicken den Draht los zu lassen. aber der andere Muskel hat den stärkeren Strom und hält fest. sehr gefährlich. Bei Wechselspannung nun hast Du 100 mal in der Sekunde einen Nulldurchgang. Und genau dann kann der Strom vom Gehrn den Gegenmuskel aktivieren und Du lässt den Draht los. So zurück zum Womo und den Batterien. Aber erst noch eine Begriffserklärung: Strom und Spannung. Wat issn das und wie ist der Zusammenhang. Stell Dir das so vor: Wie bei einer Wasserleitung zum Beispiel. Der Wasser Druck, das ist die Spannung. Solange Du den Wasserhahn nicht auf machst, passiert nichts. Aber machst Du den Wasserhahn auf, also schaltest den Schalter ein, dann fliesst das Wasser also der Strom. So. Nun aber zur Batterie zurück. Die Batterie speichert bei den meisten Wohnmobilen 12 Volt Gleichspannung. Aus der Steckdose kommen aber 220 Volt Wechselspannung hier in Europa und 110 Volt Wechselspannung in USA. Diese Spannung muss zunächst mal herunter transformiert werden auf die gewünschten 12 Volt. Dazu braucht man einen Transformator. (sowas gibt es in groß in den Trafohäuschen am Strassenrand wo die Hochspannung von den Überlandleitungen auf unsere 220Volt Haushaltsstrom herunter transformiert werden.) Nur in dem Laderegler oder auch Elektroblock (EBL) genannt ist der etwas kleiner. Aber das reicht noch nicht. Nun muss er aus dem Wechselstrom noch Gleichstrom machen. das passiert in einem Gleichrichter. Dann hast Du den Gleichstrom den Du brauchst um Deine Batterien zu laden. Nun stell Dir mal vor der Transformator ist für 220Volt ausgelegt und liefert am Ausgang 12 Volt. Was liefert der dann wenn Du ihm nur 110 Volt gibst? ja genau eben nur 6 Volt. Und damit wird Deine Batterie nicht mehr geladen. Ja es gibt auch Transformatoren die zwei Eingänge haben einen für 220 Volt une einen anderen für 110 Volt. Aber die meisten in Europa gebauten und vertriebenen Wohnmobile dürften das aus reisgründen nicht haben. Und wie oft kommt es vor dass ein Womo in die USA geschippert wird. Nun weisst Du wie die 220 Volt in Deine Batterie kommt. Aber wie kannst Du ein 220 Volt Gerät betreiben, von der Batterie? Da brauchst Du eben genau das Gegenteil von dem Laderegler oder EBL. Ein Teil das aus der Gleichspannung Wechselspannung macht und diese dann auf die 220 Volt herauf transformiert. Diese Dinger nennen sich zumeist Wechselrichter. Und da gibt es auch Qualitätsunterschiede. Am Anfang habe ich doch beschrieben was ein Wechselstrom ist. die Kurve in der der Strom ansteigt und abfällt ist ein sogenannter Sinus. Also ist das eine Sinus Wechsel Spannung. Hier gibt es auch bessere Wechselrichter die einen nahezu sauberen Sinus bringen. Also der Anstiegs und Abfalls Verlauf der Spannung ist dem, vom Steckdosenstrom sehr ähnlich. Daher laufen die meisten Geräte die da sehr empfindlich reagieren, damit. Die billigeren Wechselrichter haben da mehr so ne art Sägezahn. Und das mögen manche Kaffee Maschinen gar nicht. Kann sogar dazu führen dass die Dinger kaputt gehen. Also musst Du, wenn Du so einen Wechselrichter einsetzen willst darauf Achten was Du daran betreiben willst. Normale Handy Ladegeräte gehen damit ohne Probleme. Denn die machen daraus einfach wieder 12 Volt oder 5 Volt Gleichspannung. :-) So. Für heute Reichts. Für weitere Fragen zum Thema stehe ich gerne zur Verfügung. Frank Hallo Frank,
wow- das war ja eine super ausführliche Antwort, die mir wirklich sehr weiter geholfen hat! Vielen Dank dafür! Ich hatte beim Thema Strom gar nicht so viele Faktoren berücksichtigt. Aber jetzt verstehe ich das ganze auch endlich! Ich werde die ausführliche Info heute Abend nochmal in Ruhe durchgehen und mich dann bei Rückfragen ggf. noch einmal melden. , Carmen Wer weiß denn, welche Leistung in Watt der Spannungswandler 110/120 V auf 230V haben muss, wenn ich nur die Batterie laden möchte? (Habe eine Calira EVS 36-30-DS-IU.) Batterie 120 Ah. Das ist ein 30A Lader, Leistung also 30x12=360W. Der Spannungswandler 110 auf 230V sollte also 400-500W abkönnen. Gruß Andreas
30A x 14,4V = 432W + Wirkungsgrad ~90% -> 480W Also lieber noch etwas höher. Wenn es nicht nur der Lader allein ist: Kühlschrank ~150-200W hängt auch fast immer mit dran. Falls weitere 230V Geräte angeschlossen werden sollen, muß man deren Leistung natürlich auch noch dazuzählen. RK Ganz herzlichen Dank. Genau diese Info habe ich gesucht. Wenn jetzt noch jemand einen Tipp für einen 110/120 V auf 230 V Wandler hat, wäre es perfekt. Kannst Du bei Seabridge for Motorhomes in Düsseldorf bekommen. Gruß Bernd Danke für die Antwort. Aber der von Seabridge leistet ca. 1500 W und wiegt 14 kg. Wir wollen aber keinen Föhn etc. betreiben, sondern max. einen Laptop mit 60 W über die 12 V- Steckdose. Von der Firma Krieger (USA?) gibt es Spannungswandler z.B. für 450 W oder 600 W. Die wiegen nur rund 3 kg. Ich weiß aber nichts über deren Qualität. Hat jemand Erfahrung? Das Problem ist komplexer als mancher Laie denkt. Die Leistung der Geräte bleibt gleich. Wenn man sie mit 110V statt 220V versorgt sieht das im ersten Moment sehr einfach aus, die Spannung ist ja nur halb so hoch, was soll da schon passieren. Das Problem ist aber, dass be gleicher Leistung und halber Spannung der Strom doppelt so groß wird. Die Leitungen und Sicherungen im WoMo sind für Ströme um die 10A ausgelegt (220V * 10A = 2200W). Wenn man unter 110V 2200W Geräte betreiben will, fließen schon Ströme von 20A. Weder die Sicherung noch die Leitung ist dafür ausgelegt. 110V Anlagen haben deutlich dickere Leitungen und stärkere Sicherungen (50A und mehr sind normal in den USA, die Steckergröße und Form ist eine Kodierung der entnehmbaren Leistung dort, es gibt nicht nur den einen "Stecker-Typ", dazu gibt es auch verschiedene Adapterleitungen, netzfilter und Strombegrenzer). Hinzu kommen die erwähnten 60Hz statt 50Hz. Das können auch nicht alle Geräte ab. Am einfachsten ist ein elektronischer Wandler, der aus 110V 60Hz 220V 50Hz produziert, ist aber teuer. Es gibt auch einfache Step-Up Transformatoren, dann hat man aber 220V und 60Hz. Es gibt in den USA auch Kraftstromanschlüsse mit 220V ähnlich unseren 380V 3-Phasen-Anschlüsse, wo man zwischen 2 Phasen die 220V / 60Hz direkt abgreifen kann. Alles kompliziert. Ein einfacher Stecker und Adapterkabel ist nicht drin.
Auch wegen der Stecker und der fix eingebauten Geräte würde man im Womo nur 230V haben und den Wandler entweder in der Zuleitung einschleifen oder direkt am dortigen Netz und dann an einzelne Verbraucher (Ladegerät) anschliessen. Das interne Netz mit 110V macht IMHO keinen Sinn (für ein europäisches Womo).
Stimmt, da muß man nachschauen. Zumindest bei den moderneren würde ich aber wenig Probleme erwarten.
Gibts die auch an CP ? Wenn man die Dickschiffe anschaut, wäre das vermutlich nötig und würde einem eine Menge Ärger ersparen. RK |
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