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Lohnt Selbstausbau finanziell ? 1, 2, 3


hollekubi am 28 Sep 2004 16:59:08

Hallo,

brauche einerseits für meine Tätigkeit (Veranstaltungsagentur) einen Kastenwagen, bin andererseits aber auch auf den Geschmack gekommen zu campen und würde mir ein entsprechendes Mobil von welchem Hersteller auch immer kaufen. Nun habe ich auch einiges von Selbstausbau gelesen, auch hier im Forum. Da ich handwerklich relativ begnadet bin, käme so etwas technisch schon in Frage. Aber: Lohnt es sich auch ? Oder ist es eher als Hobby/Passion zu bezeichnen ? Kommt man günstiger als beim kompletten Kauf. Und ist es sehr schwierig, ein Wagen selber auszubauen, zumindest wenn man so etwas noch nie gemacht hat ? Ich meine Literatur darüber gibts ja auch einge.

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[Admin] am 28 Sep 2004 17:21:15

Ich pers. halte es für das Günstigste etwas Älteres zu kaufen, an dem repariert werden muß. Alles selbst bauen wird reichlich teuer, wenn man bedenkt, daß 1qm Sperrholz (12mm) schon um die 20 Euro kostet.
Lieber an einer alten Basis etwas "herumverbessern"

Gast am 28 Sep 2004 17:26:32

Ich würde sagen, dass es sich finanziell nicht lohnt. Zumindest dann wenn du deine Stunden auch nur ansatzweise rechnest rutscht du tief in die roten Zahlen.
Selbstbau lohnt dann, wenn du etwas baust, was du nicht fertig kaufen kannst. Denn ein für dich als Einzelstück gefertigtes "Individualwomo" von MABU, BOCKLET, DOPFER ..... hat doch recht hohe Preise.

In meinem Fall war es ein kurzes Mobil mit durchgehendem Doppelboden.
Für den Preis der Einzelteile hätte ich locker einen gleich langen fertigen Alkoven der gehobenen Klasse bekommen. Aber eben nicht mit 2 Surfbrettern im "Keller".


Oder es ist/wird dein Hobby. Dann kommt es ja nicht auf die Stunden an.

Gast am 28 Sep 2004 18:31:40

hallo hollekubi, da ich erst seit kurzem im Forum bin, stoße ich erst heute auf Deine Anfrage, hier meine Meinung: Ich selbst bin ein "alter" Selbstbauer und stand vor ca.zwei Jahren auch vor der Frage: wieder Selbstbau oder Kauf eines "von der Stange". Mehrere Gründe haben dann zum Kauf eines von der Stange geführt, erstens der Preis, zweitens die Dauer des Ausbaus und drittens wo baue ich. Da ein Selbstausbau so ca. ein Jahr dauert ( wenn man es nebenbei macht), steht erst mal das Fahrzeug (Kapital) so rumm. Nächste Frage wo baue ich, denn das Fahrzeug benötigt nicht nur Platz, sondern auch die Ausbauteile. Der Vorteil ist natürlich, ich baue ein Fahrzeug ganz nach meinen Bedürfnissen, ausserdem weiß ich wo jede Leitung liegt wenn mal ein Fehler auftritt. Beim heutigen Gebraut-Mobil-Markt müßte eigentlich ein Fahrzeug zu finden sein, welches den eigenen Ansprüchen am nächsten kommt. Wenn man wie Du etwas handwerkliches Geschick hat, kann man auch einen "fertigen" noch soweit ändern oder ergänzen das man damit zurecht kommt. Der Vorteil ist ausserdem, heute kaufen und morgen loßfahren. präses

hollekubi am 28 Sep 2004 18:44:04

Danke Euch für die Antworten, denke, ich entscheide mich dann für komplett kaufen

dokabastler am 29 Sep 2004 08:23:10

Hallo,

ich würde auch sagen: Selberbauen ist was für Spezialanfertigungen oder das Verbessern älterer Mobile.
Außerdem ist es ein Hobby für leicht "Verrückte"......

Wenn das Fahrzeug auch noch geschäftlich genutzt wird und damit steuerlich ansetzbar ist, würd ich nicht selbst Hand anlegen - da verschenkst Du im Prinzip die ganze Arbeitszeit, die Du reinsteckst.

Wenn das Geld kanpp ist, lieber was vernünftiges Gebrauchtes kaufen


dokabastler

SusiRexi am 29 Sep 2004 10:30:11

Hallo
Ich wollte Dir sagen wenn du Dir ein Womo selber ausbauen möchtest muß die Basis stimmen.Wenn du aber keinen günstigen gebrauchten zum selber ausbauen bekommst rate ich dir auch zu einem Kauf.
Wir hatten sehr viel Glück das wir ein sehr sehr günstiges Womo bekommen haben
Andreas und Susi :kaffe:

bearv65 am 18 Okt 2004 18:13:25

Hi,
ich baue gerade mein erstes WoMo selbst aus (Fiat Ducato Kastenwagen aus 2001). Ich würde das nicht tun, wenn ich nicht ganz spezielle Wünsche an die Lade- und Wohnraumauslegung hätte. Ich möchte mein gesamtes Surfmaterial in einem riesigen, durchgängigen Doppelboden im Bus lagern und trotzdem obendrauf einen kompletten WoMo-Ausbau mit Stehhöhe haben.
Ich habe lange gesucht...und leider nix gescheits gefunden, weder neu noch gebraucht - kein Kastenwage, kein (Teil-) Integrierter.
Ausbauen lassen von Profis kostet soviel wie ein Neuer von der Stange oder ist sogar noch teurer und lohnt nur, bei sehr speziellen Anforderungen.

Ich bin sicherlich handwerklich sehr begabt, mein Vater auch und der wohnt in der Stadt und hat viiiiel Zeit -hurra.
Trotzdem ist der Selbstausbau unglaublich aufwendig in Planung und Ausführung - ich bin längst nicht so weit, wie ich sein wollte!!
Das liegt natürlich auch daran, daß ich sehr gründlich vorgehe, z.B. bei der Isolierung.

Ich habe mir vorher sehr viele Kastenwagenausbauten angesehen, private wie gewerblich - z.B. von Pössl, GlobeCar (selbe Firma wie Pössl), etc. und war meist erschrocken über die leider lausige Verarbeitungsqualität. Die meisten Ausstellungsfahrzeuge hatten ausgerissene Türen, Ablagen, Klappen, etc.. Boden- und Wandbeläge lösten sich, Dämmung war nur hinterlegt und an der Karosserie verklebt = stark eingeschränkt wirksam. Viele nachträglich gesägte Öffnungen in Holz oder gar Karosserie, die nicht abgedichtet, isoliert, grundiert waren. Und dafür dann auch so viel Geld??

Nein danke - ich möchte nicht nach 2-3 Jahren überall mit Feuchtigkeitsproblemen, Schimmel, Gammel, Fäulnis, oder sonstigen Problemen zu kämpfen haben.

Da ich viel Feuchtigkeit in den Ladeboden einbringen werden durch mein Surfmaterial und die Snowboardausrüstung im Winter, widme ich dem Thema Feuchtigkeit viel Aufmerksamkeit, das kostet viel Zeit und Aufwand.

Natürlich mach ich sicher auch Fehler und es wird Mängel an meinem WoMo geben - aber sicher bei weitem nicht so viele wie an den Serien-Modellen.

Wenn wir mit dem Ausbau fertig sind, haben wir sicher auch ca. € 10.000,- für den Ausbau ausgegeben, zusätzlich zu den € 15.000,- für das Basisfahrzeug (Ducato, langer Radstand, große Maschine, wenig Kilometer, ABS, Klima, Webasto-Standheizung, Superhochdach, große Nutzlast 3.5t,...). Wir wollten einen, mit dem wir noch viele Jahre Freude haben können.

Da wir noch keine eigene Ausbau-Erfahrung vorweisen können, haben wir z.B. die Fenster, Dachhauben, Serviceklappen und kleine Öffnungen für Wasser, Strom etc. von einem Ausbauspezialisten schneiden+einbauen lassen. Das hat effektiv viel Zeit gespart und bei diesem heiklen Thema wollten wir nicht gleich unser erstes WoMo womöglich "verbasteln". Ausserdem: ohne Halle und eigenes Grundstück sind Karosserie-Arbeiten nicht das Wahre.
Und wenn es "reinregnet", haben wir jemanden, den wir dafür "am Schlawickel packen" können. ;-)

Damit ich den Winter durchbauen kann, suche ich jetzt eine Halle oder zumindest Garage mit Strom in der ich basteln kann (in München oder Umland) - wird bestimmt interessant - freue mich jeden Tag auf's basteln!
Auch wenn wie jetzt gerade die Isolierung speziell des Ducato schon ganz schön aufwendig und nervig ist, wegen des verzweigten Blech-Innenbaus. Die anderen Modelle (MB Sprinter, Opel , Peugeot, Iveco,...) sind da leider wesentlich besser zugänglich als unserer. :(

Aber es hilft nix - da müssen wir durch. Allerdings habe ich mir schon überlegt, das in ferner Zukunft, wenn ich doch noch mal wieder in die Verlegenheit käme, ein weiteres individuelles WoMo auszubauen, eine Leerkabine auf einem Fahrgestell in Frage käme - da die gerade und gedämmte Wände hat und man bei Bedarf die Basis wechseln kann.

Viele an alle Bastler und viel Erfolg!
Oli

HaraldF am 19 Okt 2004 19:39:57

Es ist eben ein grundsätzlicher Unterschied, ob man "nur" ein Womo kaufen will, oder ob man auch "Spass" am Basteln hat. Selbstausbauer haben eben hauptsächlich dieses Hobby und ich habe auch noch kein selbstgebautes Womo gesehen , das je "fertig" geworden wäre !
Wer die Möglichkeit hat und Spass daran hat, der baut eben selber aus , denn die Qualität der Arbeiten ist dann mit den "Standard-Mobilen" nicht zu vergleichen. Ich bin jedenfalls sicher : Meine Kinder hätten so eine "Puppenstube auf Rädern" (Ausspruch meiner Ältesten bei der Besichtigung eines Standard-Womos) in einem Tag zerlegt !
Und ich hab halt Spass am Basteln und Schrauben ! Wer zählt schon die Stunden , die er bei seinem Hobby verbringt ? Ich möchte das auch nicht missen. Wenn ich mir ein Standard-Mobil kaufen würde, wäre ich wahrscheinlich nach 2 Tagen auch daran schon wieder am Basteln und Schrauben. Ich brauch' das eben !

Harald :clowm:

Aixmann am 08 Aug 2015 08:50:27

Hallo zusammen,
bin seit heute hier dabei. Meine Erfahrung ist, da ich mir vor 2 Wochen selbst einen Sprinter 311 CDI(extra lang und exra hoch) gekauft, der in Handarbeit als Womo...leider sehr einfach...ausgebaut wurde. Bis dato ist mein Gedanke alles selbst zu machen, bzw. umzubauen, doch komme ich bereits jetzt an meine Grenzen. WC habe ich raus geworfen und viele ander Teile auch. Prima ist, dass er bereits als Womo angemeldet ist und somit spare ich mir diese Prozedur, doch leider kommen hier Kosten auf mich zu....naja. Frage mich selbst ob es nicht besser gewesen wäre ein gut erhaltenes Womo zu kaufen und dieses hier weiter zu verkaufen. Für Anregungen selbst bin ich dankbar. Vielleicht gibt es ja Komplettsysteme oder gebrauchte Elemente......habe den Selbst(Um..)bau komplett überschätzt. Freue mich auf Anregungen und denke das ein Selbstausbau Spass macht, doch darf man seine eigene Zeit(hier habe mich vollkommen überschätzt) nicht werten. Allen gute Fahrt......Aixmann

997Frank am 08 Aug 2015 09:34:09

Hallo Aixmann,

herzlich willkommen hier und hut ab, dass du dich da so offen über deine Fehleinschätzung des Aufwandes bzw. deiner Möglichkeit äußerst. Macht bestimmt auch nicht jeder !

Sg doch mal was du eigentlich vorhattest und wie deine Vorstellungen/Anforderungen aussehen.

Und wenn du dann noch ein paar mehr Infos über den bestehenden Fahrzeugausbau preisgibt, dann wird dir hier bestimmt auch geholfen. Dazu braucht es aber mehr Infos.

Bloß nicht gleich aufgeben ...erstmal Infos einholen und drüber schlafen. Vielleicht wird es ja doch noch was mit deinem Wunschmobil !

, Frank

P.S.: bin auch gerade im Ausbau eines Crafter (ist ja baugleich zum Sprinter) mit langem Radstand und Superhochdach

Roman am 08 Aug 2015 10:40:09

Hallo Aixman.

zunächst willkommen im Forum, auch wenn Dich vermutlich eine "Notsituation" hierher getrieben hat..... :wink:

Ich hatte vor dem Kauf unseres letzten ausgebauten Kawa´s auch mal den Selbstausbau durchgespielt.....und relativ schnell wieder verworfen. Da wir damals schon wussten, dass es im Falle eines Fertigkaufes ein handwerklich perfekt ausgebautes Mobil werden soll, konnte und wollte ich, wenn ich selbst Hand anlegen sollte, ja nicht viel Abstriche an der Qualität machen.

Die Maschinen wären bei meinem Vater wohl noch fast alle vorhanden gewesen, aber ich bin kein Schreiner. Ich hab zwar schon selbst Möbel gebaut, aber ein Womoausbau erfordert da ganz anderes KnoffHoff. Auch und vor allem bei der Technik. Bin auch kein Elektroexperte......Dann hab ich mir den Spass gemacht und mir die ganze technische Ausstattung und die nötigen Materialien aus dem Reimo Katalog zusammengesucht. Allein da kam ich schon in die Nähe von 20.000 Euro !

Mir fehlte darüber hinaus ein Raum, eine Halle oder Garage, in der der Ausbau hätte gemacht werden können. Und wenn ich ehrlich bin auch irgendwo die Zeit. Ich wollte daraus kein 2-Jahresprojekt machen.

All das solltest Du bedenken, bevor Du anfängst im großen Stil in den Ausbau zu investieren. Denn selbst wenn Du dort auf Sparflamme einkaufst, unter 10.000-13.000 Euro geht da m.E. gar nichts.
Solltest du den vorhandenen Kawa für sagen wir 6-7000 Euro verkaufen, könntest Du bereits 20.000 Euro in einen Gebrauchten investieren und hättest ein fertiges Mobil....


Roman

Gast am 08 Aug 2015 14:36:11

Hallo,
ich habe 2013/14 bei Ormocar ein Womo mit Leerkabine bestellt. Den kompletten Ausbau habe ich als Nichtschreiner (Masch.bauing. mit Schlosserlehre) selbst erledigt. Dauer ca. 1 Jahr. Die Kosten lagen (natürlich ohne eigene Arbeitszeit) etwa auf dem Niveau eines Carthago-Tourer, allerdings nicht mit dessen Ausbauqualität. Das Ganze macht für mich auch im nachhinein Sinn, weil ich ein Womo habe, das es so auf dem Markt nicht gibt. Ohne ganz spezielle Grundrißwünsche macht Selbstausbau keinen Sinn.
Schöne , klasi46

teuchmc am 08 Aug 2015 17:31:25

Hallo Aixmann!Wenn Du keinen "Bock" mehr auf Selbstausbau hast,google mal "2in1"Wohnmobile.Sitzen in Erfurt und haben für relativ kleines Geld für z.B. Sprinter,wenn ich mich recht erinnere, fertige Bausätze zum Selbstbau im Angebot.Hatte ich auch mal ins Auge gefaßt,aber es gab kein vernünftiges Basisfahrzeug für unseren Geldbeutel.Vielleicht eine Lösung für Dein Problem.Weil nen Sprinter,der meinen Vorstellungen entspricht,würde ich nicht vorschnell aufgeben.
Selbstausbau hatte ich mit meiner Holden mal durchgespielt und verworfen ,aus Gründen,welche hier auch schon genannt wurden(Zeit,Geld,Bauhalle,etc.).
Also nicht verzagen,das Forum fragen.
Sonnigen Tag weiterhin.Uwe

Alter Hans am 08 Aug 2015 17:35:03

Als Nichthandwerker habe ich 2001/02 ebenfalls eine ormocar Leerkabine ohne Fenster und Klappen gekauft und dann selbst ausgebaut.
Gespart habe ich dadurch nichts.
Der Ausbau hatte mich damals erfolgreich von einem Schicksalsschlag abgelenkt. Da ich schon in Rente war hatte ich ca 6 Monate vollzeit daran gearbeitet - ohne professionelles Werkzeug und vor dem Haus im Carport.
Meine Wünsche waren:
VW T4; Allradantrieb; Breite max. 2 m; Länge ca 5,5 m; Einzelbetten; ohne Sanitärkabine; qualitativ hochwertige, gut isolierte Kabine; kleine Volldinette.
Das hatte es auf dem Markt damals nicht gegeben.
Bin nach wie vor recht zufrieden mit dem Reimo. Es ist robust, kaum reparaturanfällig und wirtschaftlich (Gesamtkosten incl. Abschreibung 38 Cent/km).
Wir waren seither ca 4 Jahre auf Reisen und haben - auch im Alltagsbetrieb 270 Tkm bequem gefahren.

Alter Hans am 08 Aug 2015 18:13:34

Noch eine Ergänzung:
mein Wunschfahrzeug hätte ich mir auch komplett bauen lassen können. Dann wäre es professioneller und deutlich teurer geworden. Ich hätte mit einem Hersteller weit von meinem Wohnort entfernt während des Ausbaus engen Kontakt halten müssen (Reisekosten, Hotelkosten).

Nichts gespart hatte ich gegenüber einem ähnlich großen Reisemobil das meine Sonderwünsche nicht erfüllte. Im Gegenteil: damals gab es deutlich größere Reisemobile für weniger Geld.

wernardo am 04 Sep 2015 21:40:42

Wenn man spezielle Ansprüche hat die es fertig nicht gibt führt kein Weg an einem Selbstbau vorbei. Billiger wird es nur wenn man es “relativ spartanisch“ ausbaut Man muss auch bedenken auch wenn es gut ausgebaut wurde, dass man beim Wiederverkauf viel weniger bekommt als bei einem Profiausbau. Wobei es natürlich auch Spaß macht das ist unumstritten.

b0tti am 05 Sep 2015 02:15:24

Hallo,

aufgrund ähnlicher Überlegungen, die man tagtäglich ja auch bewältigt, die Frage: Lohnt sich ein Selbstausbau, wie auch die generelle Frage - lohnt sich generell das Selbermachen?

Es gibt Modellbahnbauer, die bauen eine Modellbahnanlage rudimentär und freuen sich über das Fahren (Benutzen) der Modellbahn und es gibt die Bastler, die bauen akribisch eine Modellbahn, über Jahre, und wenn die fertig ist, reißen sie ab und bauen eine Neue.

Beantworte Dir die Frage, will ich reisen oder will ich bauen!

Danach beantworte Dir die Frage, kann ich in der Zeit des Bauens mehr Geld im Job verdienen, als mich der Bau kostet, wenn ich ihn in professionelle Hände gebe?

Heutzutage arbeite ich lieber 2 Std. länger im erlernten Beruf, den ich liebe und beherrsche und beauftrage damit einen Fachmann, der das wahrscheinlich besser macht, als ich in dieser Zeit.

Nur so meine Meinung

ToniPETER am 05 Sep 2015 10:26:13

Servus!

Der Vorteil vom Selbstausbau ist, dass man mit einem vorerst provisorischen Ausbau schon fahren kann,
so ausbauen wie man Geld und Zeit hat,
es außerdem Spaß machen kann, selbst auszubauen,
es so gestalten kann, wie man es gerne hätte.

Bei meinem Ausbau komme ich, wenn er fertig ist so wie ich mir das vorstelle, sicher auf ca. 50000,-. Wenn ich mir den so ausbauen lasse sicher auf die 80000,- bis 90000,-

Christel am 05 Sep 2015 15:03:33

Wir haben zusammen mit Bocklet ausgebaut, d.h. mit seiner Beratung. Und alles was wir nicht konnten, hat Bocklet übernommen, z. B. Elektronik und Gas. Immer stand Bocklet mit Beratung zur Seite. Preislich haben wir nichts gespart, weil man halt bei allen Einzelteilen egal ob Bett, Kocher, Spüle mit eingebautem Salatsieb, Edelstahldusche oder Kühlschrank immer zum Besten greift. Um die Versicherungssumme festzustellen, muß man nur einige Nachweise bringen über Kosten und Arbeitszeiten. Die Werkzeuge, die zusätzlich für den Ausbau notwendig waren, wie z.B. ein Dickenhobel, sind nicht eingerechnet. Aber wir haben ein Wohnmobil, dass genau unseren Bedürfnissen entspricht. Nach 20 Jahren Wohnmobil fahren weiß man was man will und das es sehr wenig Hersteller gibt, die einem das so machen. Wie hier zu lesen ist, verkaufen die zum Teil lieber Gimmiks. Unsere Enkel waren mit einem Gimmikmobil in Urlaub, als sie zurück kamen sagten sie, daß unser Mobil viel geiler sei, weil man da "alles" drin machen kann, obwohl sie vor dem Urlaub hin und weg waren über das schicke, gemietete Mobil.
Christel

destagge am 15 Jan 2016 00:18:57

ToniPETER hat geschrieben:Bei meinem Ausbau komme ich, wenn er fertig ist so wie ich mir das vorstelle, sicher auf ca. 50000,-. Wenn ich mir den so ausbauen lasse sicher auf die 80000,- bis 90000,-


Das kann ich genauso unterschreiben :-)
Wobei ich dabei noch vernünftige Komponenten verbaut habe und nicht den Plaste-Schrott den man im Womo-Zubehör bekommt...

Arbeitszeit rechne ich da nicht mit, denn natürlich ist das ein Hobby - spätestens beim zweiten Ausbau kann man da schlecht gegen argumentieren :D .
Die geschätzten 1500-2000h könnte ich natürlich zusätzlich auf der Arbeit verbringen und das somit verdiente Geld einem Ausbauer geben, aber ich will gar keine 2000h extra auf der Arbeit verbringen...

Grüße
Michael

andwein am 15 Jan 2016 12:58:47

destagge hat geschrieben:Arbeitszeit rechne ich da nicht mit, denn natürlich ist das ein Hobby - Grüße Michael

Rechnen sollte man es aber schon, man muss es ja nicht berechnen.
Die Vergleiche werden sonst schon arg schief und nutzen eigentlich niemanden. Jeder hat unterschiedliche Fähigkeiten.
Nur meine Meinung, Andreas

destagge am 15 Jan 2016 16:10:11

andwein hat geschrieben:Rechnen sollte man es aber schon, man muss es ja nicht berechnen.
Die Vergleiche werden sonst schon arg schief und nutzen eigentlich niemanden. Jeder hat unterschiedliche Fähigkeiten.
Nur meine Meinung, Andreas


wie meinst du das? Der ein braucht 1500h, der andere 3000h - klar. Aber wenn ich anfange und da meinen Stundenlohn draufzurechnen dann fehlt mir doch was. Ich rechne ja auch nicht den Stundenlohn drauf wenn ich im Garten rasen mähe oder nen Modellflugzeug bau ober an meinem Fahrrad schraub - ist halt Hobby...

Grüße
Michael

xbmcg am 15 Jan 2016 17:20:35

Wenn ich

a) den Platz hätte und
b) nicht in Deutschland leben würde,

würde ich sofort selber was bauen.

Ich würde mir einen schönen alten runden Reise-Bus suchen, diesen entkernen und schön ausbauen.
Da gibt es so viele tolle Beispiele von solchen Unikaten im Netz.

Der Vorteil einer solchen Konstruktion ist die Stabilität und Robustheit der Basis und das riesige
Platzangebot im Inneren, die Staufächer unter dem Fahrgastraum wären ja als Doppelboden dann
auch schon vorhanden und mit der Zuladung müßte man sich auch keine Gedanken mehr machen.

So was bekommt man nicht von der Stange, und richtige WoMo-Busse sind selbst gebraucht sehr teuer.

In D ist das Problem der Führerschein und der TÜV, so ein robustes Fahrzeug wiegt fertig über 10t.

Meiner Meinung nach ist die Auswahl der angebotenen Mobile in D (alle Preisklassen) sehr beschränkt und
einfallslos. Es gibt eigentlich nur 3-4 Grundrisse, die sehr beengt sind und der Möbel(leicht)bau ist
auch eine Katastrophe, was Materialien, Festigkeit und Fertigungsqualität angeht. Das spricht alles
für einen Selbstausbau. Die verbaute Technik ist auch nichts für den harten Dauereinsatz.

Rimini am 15 Jan 2016 18:12:23

wernardo hat geschrieben:Man muss auch bedenken auch wenn es gut ausgebaut wurde, dass man beim Wiederverkauf viel weniger bekommt als bei einem Profiausbau. Wobei es natürlich auch Spaß macht das ist unumstritten.


Das sehe ich anders. Ich würde jederzeit einen gut gemachten (und gut dokumentierten, was ich aber beim Selbstausbau voraussetze), individuellen Selbstausbau einem im Akkord zusammengedengelten Werksausbau vorziehen und das auch entsprechend vergüten. Man sehe sich, nur als Beispiel, Ralf's (Feuerring) Selbstausbau an --> Link, bei welchem Hersteller bekommt man so etwas "ab Werk"?

Ist aber nur meine Meinung...

Gast am 15 Jan 2016 18:19:23

Der Trödersteller hat sich bereits entschieden. Ich habe früher auch selber gebaut, 2 Bulli's T2 und einen Mazda E2200 , es hat sich in diesen Fällen finanziell gelohnt und gerechnet.
Es rechnet sich auch heute noch,egal was ausgebaut wird, aber nur dann,wenn es ein einfacher Ausbau ohne viel Schnick&Schnack werden soll.
Ansonsten Roadcar, Clever , Pössl ........

Grüße Rudi

destagge am 15 Jan 2016 23:31:16

Rudirenner hat geschrieben:Es rechnet sich auch heute noch [...] aber nur dann,wenn es ein einfacher Ausbau ohne viel Schnick&Schnack werden soll.


Hi Rudi,

von welchem Schnickschnack redest du, den man selbst teurer baut als der Ausbauer?
Ich halte meinen Ausbau für nicht "einfach" und bin wie weiter oben beschrieben deutlich unter dem Preis eines zumindest in groben Zügen vergleichbaren Fahrzeuges von der Stange. Dabei habe ich meiner Auffassung nach langlebige Komponenten (also höherpreisige) eingebaut wo es geht/ nicht das billigste Material genutzt, 3x mehr Dämmung reingeklebt als das bspw. Pössl tut, z.B. bei der Energieversorgung (Solar, Ladebooster, mittlerweile Lipo) an nichts gespart usw. ...
Klar haben wir keine Glotze oder nen 5kW Wechselrichter, Kaffeemaschine und Staubsauger, Backofen (das wäre für mich alles Schnickschnack) oder sowas drin, aber das sind ja alles Komponenten, die man als Selbstausbauer genauso bezahlt wie beim Ausbauer...





Grüße
Michael

ToniPETER am 16 Jan 2016 09:19:02

Servus!

Gerade die eigene Arbeitsleistung ist es, was man sich finanziell erspart.
Und man hat noch die Freude am Ausbau, etwas selbst geschaffen zu haben.

andwein am 16 Jan 2016 13:08:43

destagge hat geschrieben: wie meinst du das? Der ein braucht 1500h, der andere 3000h - klar. Grüße Michael

Ich meine das eigentlich ganz einfach, zumindest war diese Denkweise immer eine brauchbare Vorgehensweise für mich:
Materialkosten, Arbeitskosten für Fremdleister, Arbeitskosten und Zeitaufwand für Eigenleistung gleich Vollkosten.
Dann kann ich auch die Kosten und Einschätzungen der Beiträge besser einzuordnen. Wie gesagt:
Rechnen ja, an mich berechnen nein!
In meinen Augen sind selbst 1500 Arbeitsstunden als Zeitaufwand für einen berufstätigen Mann eine nicht zu unterschätzende Belastung, Hobby hin oder her (das sind 93 Wochenende!). Wenn ein Fachmann das mit 300 Arbeitsstunden erledigt und sich nicht erst mühevoll Kleber, Material und Werkzeug zusammensuchen muss, kann man seinem Ziel, mit dem Womo Urlaub zu machen bedeutend schneller näher kommen.
Aber bitte, das ist halt meine Meinung, Gruß Andreas

destagge am 16 Jan 2016 14:23:21

Hi Andreas,

andwein hat geschrieben:Rechnen ja, an mich berechnen nein!


OK, so gehe ich da mit :-)

andwein hat geschrieben:In meinen Augen sind selbst 1500 Arbeitsstunden als Zeitaufwand für einen berufstätigen Mann eine nicht zu unterschätzende Belastung, Hobby hin oder her (das sind 93 Wochenende!).


1500h sind ungefähr ein Mannjahr (bei uns in der Fa.)

Hab ich auch nie behauptet das es problemlos stemmbar ist. Bei unserem ersten Ausbau waren es 4-5 Monate mit 6-8h täglich nach der Arbeit (also 8h Arbeit am Schreibtisch + Nachmittag/ Abends dann bauen, 4-Tagewoche wegen Kurzarbeit 2009) + ca. 30-35h an jedem Wochenende (Fr-So), = knappe 1100h reine Arbeitszeit. Dieses Programm muss man erstmal durchziehen 8)
Dazu dann noch die Materialbeschaffung, das war beim ersten Ausbau auch einiges an Aufwand. Dieser Ausbau war relativ einfach gehalten. Allerdings waren die ersten Wochen nur Restaurationsarbeiten am damals 15 Jahre alten LT.

Beim zweiten Ausbau waren es 6-7 Monate mit etwas lascherem Programm. Nach der Arbeit waren nur so 4h drin, dafür gesamt 4 Wochen a 12h am Tag Urlaub und Überstunden aus dem Vorjahr, sonst ebenfalls die Wochenenden durchgebuckelt mit 20-25h. Da komme ich auf so 1300h + etliche Stunden Planung über 3 Monate vor dem Ausbau + Materialbeschaffung vor dem Ausbaustart + Restarbeiten im letzten Jahr. Dafür ist der Ausbau etwas umfangreicher + hochwertiger.

Die 1100h und die 1300h + jeweils Beschaffung und Planung sind die Zeit, die wir jeweils bis zum ersten Urlaub mit dem jeweiligen Fz hatten

Wenn ich schnell ein Womo haben will und nicht gewillt oder körperlich in der Lage bin oder mir die Zeit nicht freischaufeln kann um so ein Programm durchzuziehen oder die Frau da nicht mitzieht, dann muss ich halt eins von der Stange kaufen oder für einen Sonderausbau auch Sondergeld hinlegen :-)
Oder ich spare das Geld für die Arbeitszeit und baue halt 1 oder 2 Jahre selbst.

Unterm Strich: Selbstausbau ist finanziell günstiger.

Grüße
Michael

bl550 am 16 Jan 2016 18:13:25

Hallo in die Runde,
für uns war der Selbstausbau auch günstiger. In der Größenordung 5 to zul. GG und Gfk-Kabine war das Angebot recht dünn und ein vergleichbarer Phönix oder Concorde hätten dann schon zwischen 12 und 15 Jahren auf dem Buckel. Das wollten wir nicht. Wir haben die Möbel nach unseren Vorstellungen bauen können, sowohl in der Anordnung wie auch in der Farbe. Wir wollten keinen Latte Macciato nogge Look. Und wenn uns die Farbe der Fronten nicht mehr gefällt kann ich diese für kleines Geld neu bauen und tauschen.
Ein weiterer Vorteil: die Kabine ist selbsttragend und könnte auf einen moderneren Sprinter gesetzt werden.

Und das Wichtigste: ;D Die ganze Arbeit hat richtig Spaß gemacht. ;D

erleben1 am 28 Jan 2016 13:12:28

hallo und guten tag........!
immer wieder lese ich, dass ein ausbau eines kastenwagens sehr teuer ist.ich habe mir bereits den zweiten vw-lt ausgebaut. mit geschick, auch für nichthandwerker, läßt sich mit sehr wenig geld ein ausbau vornehmen.in meinem jetzigen ausbau habe ich zwei getrennte betten im heck, (200 x65 cm) davon ist eines als sitzgruppe ausgestattet und wird nachts zum 2. bett. das andere bett dient am tag als sofa, dessen rückenlehne nachts hochgehängt wird. ich habe einen dreiflammenkocher, spülbecken, kühlschrank, nasszelle mit toilette und der option eine dusche einzubauen. da die nasszelle 100 x 65 cm ist.

ich muß allerdings sagen, dass ich mein fahrzeug einfach, also preiswert, aber auch eben mit allem, was man braucht ausstatten wollte.
ich kaufte mir bei ebay einen größeren wohnwagen (350,00), den ich komplett zerlegte. den kühlschrank ließ ich auf 30 millibar umstellen, (26,- euro) die heizung konnte ich leider nicht verwenden, weil sie für fahrzeuge nicht zugelassen war. die oberschränke passten genau in meine dachrundung. ebenso wie ich schiebetüren, wandteile, türen der unterschräönke, usw wieder verwendete.somit hatte ich bis auf den aufbauakku, heizung und ein paar kleinigkeiten alles, was ich brauchte, bis auf die wichtige innenisolierung, ausstellfenter, da ich einen scheibenbus umbaute. auch hier fand ich eine sehr preiswerte und gute lösung.
da ich die fenster und weiteres zubehör aus dem wohnwagen bei ebay verkaufte, erzielte ich dort rd. 1000,- euro.das geld benutzte ich zum kauf der isolierung, einer truma e 2400, (ebay, 320,- euro) eines wassertanks und einer druckpumpe. alles in allem gab ich für den ausbau rd. 1000,- euro aus. da das fahrzeug ein dreisitzer war, ich nachts auch die rückenlehne des sofas zwischen die beiden betten legen konnte, hatte ich also auch eine schlafgelegenheit für 3 personen.
ich muß allerdings sagen, dass es sich hier nur um den preis des ausbaues handelt. ältere basisfahrzeuge sind ab 1800,- euro erhältlich, und wenn man diese kosten auf 4 bis 5 jahre umlegt, hat sich ein ausbau immerhin gelohnt und man baut das nächste fahrzeug aus, zumal man ja einen großteil des alten ausbaues wieder verwenden kann.

bei interesse sende ich gern skizzen, tipps und fotos, da es hier zu weit führen würde, noch näheres zu schreiben.

ToniPETER am 28 Jan 2016 13:46:23

Servus!

Willkommen im Forum.

Fotos würden mich sehr interessieren.

Hermanunterwegs am 05 Aug 2016 16:46:35

Hallo Ihr Lieben!

Also wir haben nicht nur selber ausgebaut, sondern auch den kompletten Aufbau (der jetzt auf einem Oldtimer-LKW steht) selbst gebaut.
Mein Mann und ich sind "Bürohengst" und Tierarzthelferin und haben sowas zum ersten mal gemacht. Bestimmt haben wir viel Sch.... gebaut, da wir einfach noch keine handwerkliche Erfahrung hatten - das heißt Baumaterial gekauft, festgestellt, dass es so nicht geht, wie wir uns das gedacht haben, neu gekauft, haben viele kleine und große Fehler gemacht, mussten sogar alle Werkzeuge erst einmal anschaffen (unsere Werkzeugausstattung bestand zu Anfang aus einem defekten Akkuschrauber :D )!
Und dennoch: Heute haben wir ein Reisefahrzeug, dass keine Wünsche offen lässt und uns 365 Tage im Jahr eine Wohnung zum Wohlfühlen ist - leisten konnten wir uns das aber NUR, durch den Selbstbau. Hätten wir uns etwas in der Richtung kaufen oder bauen lassen wollen, hätten wir locker 5 - 6 mal so viel bezahlt!
Klar: Arbeitszeit darf man keine Rechnen, wir haben ein Jahr lang nach Feierabend nichts gemacht, außer gebaut! Aber wir haben auch viel gewonnen dadurch! Wir wissen und können jetzt viel mehr als Vorher, wir kennen an unserem Wohnmobil jede einzelne Schraube und haben total viel Selbstvertrauen obendrein bekommen.
Wenn es darum geht günstiger zu sein und selbst etwas tolles zu schaffen können wir NUR empfehlen, selbst zu bauen oder auszubauen!

Wenn ihr mal sehen wollt, wie unser fertiges Wohnmobil aussieht, könnt ihr das auf unserer Seite tun, den Link findet ihr im Profil.
Ganz liebe Grüße und habt einen schönen Tag,
Sabine und Micha von Herman unterwegs

WomoTechnikService am 05 Aug 2016 17:14:12

Nur mal ein Tipp zur "Berechnung" der eigenen Arbeit... jetzt bin ich zwar seit mehr als einem Jahr selbstständig, verbinde Hobby und Beruf ideal, siehe Profil, aber vorher habe ich ganz normal als Angestellter gearbeitet und trotzdem ganz viel selber gemacht...

Ich habe mir einfach immer gesagt, wenn irgendwelche Arbeiten am Wohnmobil oder den PKW´s oder in der Wohnung anstanden, wieviel kostet mich die Arbeit eines Handwerksbetriebes und wie lange muss ich dafür meinen Job machen? Meist war es so, dass die Stunde Autowerkstatt ein bis zwei Tage meines Lohnes entsprach - also machte ich es selbst an einem freien Tag und selbst, wenn ich einen Tag für eine Arbeit brauchte, die eine Werkstatt in zwei Stunden erledigt hat, habe ich ganz viel Zeit gespart und viel dabei gelernt...

LG Peter

Stefan-Claudia am 05 Aug 2016 17:16:47

Sabine, Micha und Herman !

Der Ostwestfale sagt ja nicht oft sein höchstes Lob, welches er vergeben kann.
Das lautet : Nicht Schlecht.

Sach ich aber mal : Nicht Schlecht !!

:respekt:

aber Eure Vorstellung ist eigentlich hier falsch, da habt ihr doch einen eigenen Tröt verdient.
Das würde uns freuen !

Hermanunterwegs am 06 Aug 2016 19:07:21

WOW!
Vieeelen lieben Dank für dieses dicke Lob, Stefan! :)

Schade, dass wir erst jetzt auf dieses nette Forum hier gestoßen sind - wir freuen uns auf einen regen Erfahrungsaustausch mit Euch! :)

Mit lieben Grüßen aus dem Herman,
Sabine

JellyRoul am 14 Aug 2017 09:00:36

Hallo!

Mein erster Beitrag bei Euch!
Ich selbst bin mittlerweile 35j. und habe schon mit 19 mein erstes Fahrzeug ausgebaut. (Citroen Berlingo als Berli for two)

xbmcg hat geschrieben:Meiner Meinung nach ist die Auswahl der angebotenen Mobile in D (alle Preisklassen) sehr beschränkt und
einfallslos. Es gibt eigentlich nur 3-4 Grundrisse, die sehr beengt sind und der Möbel(leicht)bau ist
auch eine Katastrophe, was Materialien, Festigkeit und Fertigungsqualität angeht. Das spricht alles
für einen Selbstausbau.


Wir interessieren uns die letzten 1-2 Jahre auch für einen "light-Camper" auf KaWa-Basis. Mein Hauptproblem ist auch die eher unterdurchschnittliche Verarbeitungsqualität und was in der von uns gesuchten Preisklasse (NP 35-45k€) auch zu finden ist, sind die unbrauchbaren "Sitzbänke" in der zweiten Reihe. Brauche lediglich 4 , aber aber dafür gescheite Sitze(auch für Kindersitz). Das was hier einem geboten wird, zu schmale und nicht selten viel zu weiche Sitzfläche und Rückenlehne senkrecht ist komfortmäßig zu nah an der Bierzeltgarnitur.

Momentan schwenken meine Gedanken auch zu einen eigenen Fahrzeugausbau(wäre dann der Dritte), sollte ich einen relativ neuen, "teilverglasten" Kastenwagen mit vollwertiger 2. Sitzreihe(3 Sitzplätze) finden. Hat aber noch Zeit, die Idee ist noch ganz am Anfang.

Grüße
Torsten

schwiiz am 13 Nov 2017 12:57:05

Melde mich auch wieder einmal.
Ich hatte im Jahr 2011 einen Renault Master L2 H2 Typ T33 mit Jahrgang 2001 selbst ausgebaut. Damals im Forum ein wenig dokumentiert. Dafür aber eine eigene Homepage gemacht.
Meine Rechnung damals lautete: Alle Innereien inkl. Möbelplatten etc. ca. 13'000 CHF = 11'500 Euro (Kurs 2011)
Mein Stundenaufwand damals genau dokumentiert: 430 Arbeitsstunden in einer Halle ohne Heizung.
Ich hatte alles selbst gemacht, Fenster ausgeschnitten, Löcher gebohrt etc. Bin kein Schreiner, aber damals fast einer geworden.
Hilfe erhielt ich aus diesem Forum sehr viel.
Nun habe ich den Master verkauft, und mit 306'000 Km immerhin noch fast 7'000 Euro erhalten. Das wegen dem guten Ausbau.
Aus Zeit- und Platzgründen haben wir als Ersatz ein neues Womo Adria Compact SP angeschafft.
Bin also der Meinung, dass sich ein Selbstausbau bei etwas Talent und entsprechendem Platz immer lohnt.
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Urs

gordan am 13 Nov 2017 17:24:05

Selbstausbau lohnt sich fast immer, egal wie (denke ich)!? Man kann z.B. für wenig Geld was zusammen basteln womit man zufrieden ist!? Oder, möglich ist zu bauen nach eigenen Geschmack (und Qualität), etwas was Serienhersteller oft nicht anbieten. Selbst wenn Selbstausbau teurer ist als Serienfertigung (wie bei uns), hat das einen Sinn und ich glaube dass es sich lohnt. Man kann von Anfang an, das Fahrzeug nach eigenen Wunsch planmässig ausstatten und weiß immer was man hat. Dazu, haltbarer ist es auf alle fälle. Auf Selbstausbau werde ich verzichten nur wenn geplant ist nach relativ kurzer Zeit Wagen zu verkaufen. Ein selbstausgebautes Fahrzeug, soll man schon länger fahren und geniessen. Bei der Frage ob sich etwas lohnt oder nicht, muß nicht immer nur das finanzielle im Vordergrund stehen. Es ist meine Meinung!? :)

Grüße Gordan

peter1130 am 13 Nov 2017 17:43:53

Ich habe mir 2011 einen VW T4 ausgebaut. Ein Freund von mir hat dafür die Schränke gefertigt ( Schreinermeister). Festes Hochdach, Isolierung, Elektrik und Boden habe ich selbst gemacht.

Wenn ich die Preise vergleiche hat mein T4 etwa die Hälfte im vergleich zu einem T4 California gekostet.

Mein Ausbau mit Fahrzeug etwa 11000€ ein vernünftiger California um 20K€

jens1903 am 14 Nov 2017 23:50:54

Ich wollte folgendes:
Kastenwagen, 3 Schlafplätze, 2 Sitzgruppen, hinten als Rundsitzgruppe und vorne eine Sitzbank mit drehbaren Sitzen, Surfmaterial und Snowboardsachen dauerhaft im Auto, also doppelter Boden,
viel Stauraum, schick, einfach und günstig, sowie mind 4 Tage autark auch bei minus 25 Grad.
Dafür kann ich auf Dusche und Fernseher verzichten.

So etwas gibt es leider nicht zu kaufen, also selbst bauen. Fahrzeug kostet 50.000 zuzügl. Ca. 15.000 + Arbeitslohn. Wenn der funktioniert und hält ist es ok.

Den letzten habe ich mit 400.000 km verkauft ....

Lohnen ist echt grenzwertig .... aber ich hoffe es.

LG
Jens

teuchmc am 15 Nov 2017 00:08:44

Moinsen! Es ist dann ein finanzieller Gewinn, wenn es genau das Mobil geworden ist, was man haben wollte.Egal wie hoch der Einsatz ist. Und den bestimmt
Jeder selber.Und egal wie preiswert Material etc.sind oder wie niedrig die Ansprüche sind, es kostet trotzdem Geld. Und das kann durchaus nicht wenig sein.
Siehe beim Vorschreiber z.B..
Sonnigen weiterhin. Uwe

berny2 am 15 Nov 2017 00:25:23

teuchmc hat geschrieben:Es ist dann ein finanzieller Gewinn, wenn es genau das Mobil geworden ist, was man haben wollte.Egal wie hoch der Einsatz ist. Und den bestimmt Jeder selber.Und egal wie preiswert Material etc.sind oder wie niedrig die Ansprüche sind, es kostet trotzdem Geld. Und das kann durchaus nicht wenig sein.

Ja, unser im Dez. 1991 gekaufter geschlossener Kastenwagen hoch lang wurde von mir dann im 1. Hj. 1992 Stück für Stück ausgebaut, entsprechend der zur Verfügung stehenden Zeit und Geldmittel. Hat sich gelohnt, würde es wieder zu 95% genauso machen. Er möchte nächstes Jahr schon wieder das Nordkapp sehen... :razz:

teuchmc am 15 Nov 2017 09:52:39

gordan hat geschrieben:Bei der Frage ob sich etwas lohnt oder nicht, muß nicht immer nur das finanzielle im Vordergrund stehen. Es ist meine Meinung!? :)

Grüße Gordan


Naja, das ist aber nicht die Frage. Hier gehts ja direkt ums FINANZIELLE.

Moin Berny! Da Du ja mit 5% "Unzufriedenheit" mit Deinem Selbstausbau deine persönliche Eierlegendewollmilchsau hast, stellt sich ne rationale Frage.
Wenn Du HEUTE nochmal loslegen solltest, mit welchem Geldeinsatz würdest Du heute rechnen müssen?
Es geht mir nicht um die Frage ,ob das jetzt zuviel ist oder "..das geht immer billiger.."o.ä..Eher darum,einfach mal nen rationalen Blick
auf den Selbstausbau zu zeigen.
Ich hatte mich ja auch relativ intensiv(Grässli-Buch gekauft z.B.)mit dem Selbstausbau beschäftigt, um dann nach Abwägung aller Wenns und Abers RATIONAL zu entscheiden,daß VORLÄUFIG ein Selbstausbau nicht machbar ist.Und der hier diskutierte Punkt" Finanzen" ist da schon einer mit seeehr hoher Priorität gewesen.
Sonnigen weiterhin. Uwe

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