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Solaranlage auf dem WoMo 1, 2


maximilian am 18 Mai 2003 10:46:22

zu Solarstrom
Bei einer Preis- Leistungsanalyse kommt die Solaranlage nicht gut weg. Es spielt aber maßgeblich der ökologische Idealismus eine Rolle. Und das finde ich okay. Je mehr sich dazu bekennen, umso mehr können Preise für die Anlagen reduziert werden, so dass eventuell irgendwann die Hersteller eine funtionstüchtige Anlage mitliefern.

zu Generator
Im Grunde halte ich die Generatoren für überflüssig, aus dargelegten Gründen. In Nordamerika sind WoMos fast serienmäßig mit den Generatoren ausgerüstet, selbstverständlich wie bei uns die Servolenkung. In heißen (Wüsten-)Gebieten ist man darauf angewiesen wegen der Klimatisierung. Weil man im Regelfall allein auf weiter Flur steht, juckt es niemanden, wenn die Anlage läuft. Hier in Europa ist man wegen der Stand- und Wohndichte zu lärmsensibel und der Betrieb deshalb kaum vertretbar.

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Schneckle am 18 Mai 2003 11:31:57

Hallo Maximilian,

Deinen Ausführungen kann ich nur bedingt zustimmen !

Zu den Solaranlagen: Die zunehmende Sensibilisierung auf das Umweltbewusstsein fördert natürlich auch die Solaranlagen. Nur: Wenn Du Dir die Mühe machst, Dich mit Fachleuten zum Thema "Photovoltaik" unterhälst, dann sagen die Dir, daß die noch so unausgegoren ist, daß von einer Rentabilität, wenn überhaupt, nur im Sinne des Umweltschutzes gesprochen werden kann. Die Erzeugung von Energie (im Vergleich zum Aufwand) steht noch an sekundärer Stelle. Hier steht der Pioniergeist eindeutig im Vordergrund. Jeder der behauptet er könne sich über Photovoltaik versorgen, der lügt sich selbst in die Tasche. Die Tendenz des Stromverbrauches im WoMo ist ja eindeutig schneller steigend als die Leistungskapazitäten von Photovoltaik-Anlagen ( Fernseher, Sat-Anl., Kompressorkühlschrank, etc.).

Zum Generator: Wie bereits erwähnt besitze ich einen Generator. Und ich habe jedesmal wenn ich das Ding anwerfen ein ungutes (fast schlechtes) Gewissen, weil ich damit rechne, daß man mit Fingern auf mich zeigt. Aber gerade deshalb nehme ich äußerst viel Rücksicht auf meine WoMo-Nachbarn. Wenn ich den Generator so weit als möglich (bis zu 50 m) in den angrenzenden Wald/ Wiese stelle, das Ding nach 22.00 Uhr nicht mehr laufen lasse, und vielleicht am Nachmittag bereits, im Gespräch, die Stromproduktion ankündige (vielleicht mir dem Angebot, ebenfalls Strom "zapfen" zu können) dann gibt es niemals Probleme.
Es sei vielleicht noch erwähnt, daß es die Baumarkt-Generatoren sind, die mit ihrem Höllenlärm den Ruf der gesamten Produktpalette schädigen.

Außerdem halte ich es für ausgemachten Blödsinn, einen Stromgenerator zum Betrieb von 230V-Geräten (Klimanlagen, etc.) einzusetzen, und damit ständig darauf angewiesen zu sein. Ich sehe einen Generator als Enegierezeuger zur Pufferung meiner Bordbatterie, von der ich dann wie herunterleben kann. Somit muß ein Generator auch in Zeiten hoher Verbräuche nicht mehr als 2 - 4 Stunden täglich laufen.

Fazit: Der Betrieb eines Generator ist auch in unseren dichtbesiedelten Gefilden mit der nötigen Rücksichtnahme ohne Probleme möglich.


Roland

walter am 18 Mai 2003 17:24:24

@Schneckle: Wingeneratoren knattern unter Umständen so ähnlich wie Hubschrauber, weil die Druckwellen von den verschiedenen Flügeln sich nicht gegenseitig ausgleichen. Der Effekt tritt nur bei hohen Drehzahlen auf, soweit ich weiß.
Walter

Schneckle am 18 Mai 2003 18:37:32

@Walter: Vielen Dank für die Aufklärung !

Also auch keine alternative Energie, weil Lärm-Emission !

Viele Dank
Roland

mabutz am 18 Mai 2003 18:52:17

8) Hallo Roland! Es G I B T K E I N E lautlose Energieversorgung außer Solar, oder die Steckdose auf dem Stellplatz. Man kann nur versuchen, die Emmissionen (Lärm, Abgase etc.) auf ein Minimum zu beschränken.Dies ist auf vielfältige Art möglich, da muß jeder seinen Weg finden. Dieter

[Admin] am 18 Mai 2003 20:59:33

Brennstoffzellen sind völlig lautlos............. 8)

Gast am 18 Mai 2003 21:22:58

Dirk hat geschrieben:Brennstoffzellen sind völlig lautlos............. 8)

lautlos schon - aber sind die Dinger auch erschwinglich für normalsterbliche - und woher nimmst du den Wasserstoff zum Betrieb der Zelle

[Admin] am 18 Mai 2003 22:31:17

ob sowas erschwinglich ist, weiß ich nicht - glaube es aber nicht....... :)

Und H2 kann ich in einem Tank mitnehmen - genauso, wie ich für einen Generator auch Benzin mitschleppen muß...........

Ich hab keine Ahnung, ob das erlaubt ist, aber nur mal so als Beispiel:
Ich hole mir bei AirLiquide eine 40kg Flasche und leg sie in die Heckgarage,
eine Brennstoffzelle hat ca.40 - 60% Wirkungsgrad und Wasserstoff hat eine Energieausbeute von 33640 Watt pro Kilo.........also mal 40 = 1,3 MEGA Watt bei 50% ergo ca. 650KW Leistung aus diesem 40 Kilo-Fläschchen. Damit kannst Du z.B. eine Klimaanlage 300 Stunden ununterbrochen laufen lassen - oder 270 Tage lang Fernsehen :D

mikel am 19 Mai 2003 08:39:38

So weit ich weiß darf man Wasserstoff mitehmen, Du brauchst nur einen Führerschein für Gefahrguttransport, und Du mußt Dein Womo mit diesen Orangen Schildern als Gefahrguttransporter kennzeichnen, eine ausreichende Transportsicherrung der Flaschen vertseht sich von selbst.

Spass beiseite, Die Brennstoffzelle wäre natürlich die ultimative Lösung, jedoch ist die Forschung noch nicht so weit, und bezahlen lässt es sich nicht, viel zu teuer.

Der Windgenerator ist auch nicht schlecht, man benötigt aber eine recht steife Brise, um ausreichend Energie zu erzeugen. Der Nachteil ist nicht nur die Geräuschentwicklung durch den Hubschraubereffekt, die Drehbewegung des Rotors erzeugt im innern des Womos ziehmlich nervende Geräusche.

Mikel
Winnebago

Gast am 19 Mai 2003 13:31:52

Dirk hat geschrieben: - oder 270 Tage lang Fernsehen :D

Hallo Dirk
Ich fahre mit meinem WOMO in die Ferne- und da brauch ich keinen Fernseher und im Sommer fahr ich in die Bretagne dort ist meine Klimaanlage der unendlich weite Ozean. -smile- und ab und zu ist dort die Heizung gefragter :zustimm:

mikel am 19 Mai 2003 14:04:36

........jedem das seine!

Mikel
Winnebago

Gast am 19 Mai 2003 14:12:22

Hallo Leute

Also Wasserstoff wird kommen aber es ist zur Zeit noch nicht freigegeben.
Die Brennstoffzelle selbst ist entgegen anderer Aussagen, meist von Atom Lobbyisten, längst ausgereift und schon lange in der Serienproduktion.
Beispiel U-Boote von HDW, und Brennstoffzellenkraftwerke auf Sumatra usw. usw.
Für WoMos wird es demnächst ein Model geben das in einem Batteriegehäuse untergebracht wurde und mit einer kleinen Flasche versorgt wird. Strategie ist es, das diese wie Propanflaschen ausgetauscht werden können.

Ich möchte nicht Oberschlau erscheinen aber ich komme aus diesem Bereich und bin ein echter Fan der Technologie.

Also bis auf weiteres müsst Ihr noch knattern, Sonne tanken oder Autos laufen lassen.


Thomas

mikel am 19 Mai 2003 14:41:35

Hallo Thomas.

Irgendwo habe ich mal über das Ding im Batteriegehäuse gelesen. Kannst Du näheres darüber sagen? Leistung, Betriebsdauer mit einer Flasche, Gewicht, Preis? Wobei der Preis wahrscheinlich utopisch hoch sein wird. Aber genial wäre das schon, geräuschlos Strom zu Produzieren, vorallem Wetterunabhängig.

Mikel
Winnebago

Gast am 19 Mai 2003 15:00:01

Hallo Mikel

Ne da gibt es bis jetzt noch keine Aussagen nur Schätzungen. Man geht von einem Anfangspreis von etwas mehr als für einen "guten"Knattermax aus, was auch immer das heissen mag.

Die Kosten für die Brennstoffzelle sind aber wesentlich geringer als behauptet da Sie mittlerweile, wie schon gesagt, in Serie produziert werden. Man würde sich wundern wenn man wüsste wo die Dinger schon überall im Einsatz sind.
Schau einfach mal bei Vaillant nach, da gibs das schon für den Hausgebrauch.

Die Probleme im Mobilen Bereich sind jedoch nur der Tank bzw die Zulassung dafür. Ich glaube die meisten Argumente sind vorgeschoben da es mittlerweile dutzende Linienbusse im Feldversuch gibt.

Als Alternative wird zur Zeit noch überlegt einen Reformer einzusetzten der den Wasserstoff aus dem Propan gewinnt und der ist ja schon an Bord.
Ich glaube dies wird auch in der ersten Stufe kommen.

Übrigens ein Hauptgrund der immer angeführt wird die grosse Gefahr bei einer Explosion und dies ist absolut Falsch. Die Gefahr bei einem normalen Fahrzeugbrand ums Leben zu kommen ist um ein vielfaches höher.
Es gab einen netten Versuch bei der ein Dummy neben dem Fahrzeug platziert wurde und der Tank unter dem Fahrzeug zur Explosion gebracht wurde. Der Dummy und das Fahrzeug wiesen keinerlei Verbrennungsspuren auf.
Dies ist auf die extrem schnelle und vor allen Dingen kurzeitigen Flammenwolke zurück zu führen.

So das reicht aber jetzt den Du hattest ja eine ganz andere Frage.(sorry)


Thomas

Gast am 19 Mai 2003 16:26:12

Hei Thomas,
Deine Ausführungen in Campers Ohren !!!!! Das klingt sehr intressant. Wenns denn sowas mal zu kaufen gibt für 1000 Euros und es auch 5- 10 Jahre lebt werde ich einer der ersten Kunden sein wollen. Wir wären alle Sorgen auf den Stellplätzen los.

Gast am 19 Mai 2003 16:33:15

Kein Thema ! :roll:

Man könnte schon wesentlich weiter sein damit, wenn die Lobbyisten aus dem Bereich Öl, Atom und was weiss der Geier noch, nicht permanent blockieren würden.

Ich schätze das in spätestens 2 Jahren das Ding mit Reformer serienreif zu bekommen ist.
Da gab es mal auch eine Aussage auf einem Energie Forum.

Aber mit Deinen 5- 10 Jahren habe ich bedenken. Was hällt heutzutage so lange ???



Thomas

Bentin am 19 Mai 2003 16:50:01

Ja Dirk das ist schön für Dich!

Aber ich war auf dem Motorad schon kein Schönwetterfahrer und bin es mit dem WohMo erst recht nicht. Mein Ammi hat noch nicht mal Thermoscheiben. da brauche ich halt ein bisschen mehr Power.

Ich weiß ich hab's mir ja ausgesucht.

Bodo

mikel am 19 Mai 2003 17:36:08

Hallo Thomas.

Wirklich hochinteressant was Du da schreibst, vergess nicht uns auf dem laufenden zu halte.
Werde wahrscheinlich mit Markus in der selben Reihe stehen um so ein Teil zu kaufen!

Mikel
Winnebago

Gast am 19 Mai 2003 18:32:34

So nach dem Beschrieb bei Vaillant muss das ein tolles Teil sein. Im Winter spendet es dir wohlige Wärme und erst noch Strom in Hülle und Fülle. Die Verbrennungsrückstände kannste erst noch zum abwaschen des Geschirrs brauchen.

[Admin] am 19 Mai 2003 19:52:14

Hallo Bentin,

ich kann Dir leider nicht ganz folgen................... :?:

Bentin am 19 Mai 2003 23:57:45

Sorry, das war für Joxi 12 bestimmt.

Bodo :oops:

mabutz am 20 Mai 2003 19:01:10

8) 8) Wenn`s so auf dem Dach aussieht, gehts schon ganz gut mit der Versorgung..... :D Dieter[/img]

[Admin] am 20 Mai 2003 19:48:28

täusche ich mich, oder bleibt bei Dir das Wasser auf dem Dach stehen? Sieht so mittig nach unten gezogen aus.................

mabutz am 20 Mai 2003 21:53:15

8) Jetzt, wo Du`s sagst..... Aber ich glaub eher es ist ne optische täuschung, da der Kabelkanal dort steigt, und am Knick etwas hochsteht. Ausserdem würd ich das garnicht merken, weil ich bei Regenwetter solange fahre, bis Sonne kommt..... Dieter :D :D

Gast am 21 Mai 2003 16:56:11

Hei , es hat nicht jeder diese Zuladungskapazität zur Verfügung- Sieht ja fast so aus wie unsere 12 KW Anlage auf dem Schulhausdach.
Fehlt nur noch die Sonnenstand - Nachführung. :D

mabutz am 21 Mai 2003 17:45:38

8) 8) Jau, die hätte ich gerne, ist mir mit 2500.-Teuronen zu heftig!! Dieter

Gast am 21 Mai 2003 18:28:52

Ich muss mal aufs Dach-
Unsere Lehrlinge haben das Gerät selbst gebaut und soweit ich mich noch erinnern kann hat das ganze keine 200 Franken gekostet. Es ist eine Lösung mit 2 Lichtempfindlichen Widerständen und einem Reed- Schalter
sowie einem Schaltrelais und kleiner Pufferbatterie.

mabutz am 21 Mai 2003 19:55:11

8) In Enkirch steht immer ein US-Mobil, der eine Nachführung anbietet,Berger aus Koblenz, der meinte es wäre bei den heutigen Zellen nicht mehr so effektiv, da die Zellen viel besser sind als noch vor einigen Jahren. Trotzdem, die Leistung der Nachführung ist doch beachtlich, weil vom ersten bis zum letzten Strahl alles eingefangen wird. Selbstbau ist für einen Elektroniker wohl kein grosses Problem.(für mich schon) 8) Dieter

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