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Wie testet man GEL-Batterien richtig?


volki am 05 Mai 2009 09:42:26

GEL-Batterien sind ja einiges anders als Säure-Batterien.

Wie testet man GEL-Batterien richtig?

Ich möchte sicher sein, dass 1 Jahr alte Gel-Batterien noch fehlerfrei sind, obwohl sie einige Male ziemlich tief entladen waren

danke

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macagi am 05 Mai 2009 10:34:34

voll aufladen, dann mit einem Verbraucher, zB ein Halogenlicht definiert entladen. Bei einer 20W Entladung fliessen ca 1,6A. Nach 10 Stunden sind also 16Ah weg. Auf Entladespannung achten, nicht unter 12V gehen.
Wenn der Akku also voll ist dann die Zeit messen die es braucht um zB 12V zu erreichen. Das gibt dann die ungefähre Kapazität.

Mit Batteriecomputer geht es natürlich einfacher.

bayernmuch am 05 Mai 2009 10:50:58

Hallo

Das ist ein interessantes Thema. Ich habe zwei Gel mit je 110Ah im Aufbau. Mein Vorbesitzer meinte, dass eine der beiden schon ersetzt wurde. Leider kann man an den Batterien nicht erkennen welche es war.
Wenn nun die eine kaputt geht oder vielleicht schon ist (hoffentlich nicht) wie merke ich es dann?
Natürlich habe ich die Verbindung zwischen den beiden Batterien schon gelöst und die Spannung überprüft.
Ich bin immer der Meinung solange die Spannung über 12,3 V liegt sollten die Teile noch OK sein.
Bei mir stellt sich jedoch die Frage, wenn eine kaputt ist und die andere i.O. dann müsste ja zum Teil immer ein Ausgleichsstrom fließen. Dies würde ja evtl. bedeuten, dass in kurzer Zeit beide Batterien leer sind.
Naja, ich arbeite zwar in der Elektorbranche aber mit Gel-Batterien kenne ich mich leider auch nicht aus. Wäre daher auch dankbar für Tipps bzw. Erfahrungen mit zwei Batterien im Parallelbetrieb.

Michi

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Gast am 05 Mai 2009 12:14:02

Hallo Michi,

beide Batterien zusammenschalten und gemeinsam 48 Std. laden
dann trennen und einzeln über eine oder mehrere Halogenlampen entladen bis 12 V, jeweils Zeit messen und dann kennst Du den Zustand Deiner Batterien.

grüße klaus

macagi am 05 Mai 2009 12:23:21

bayernmuch hat geschrieben:Ich bin immer der Meinung solange die Spannung über 12,3 V liegt sollten die Teile noch OK sein.


Das hat damit eigentlich nix zu tun.

Kritisch ist dass bei beiden Batterien alle Zellen ok sind, und dass beide vom gleichen Typ sind. Die Kapazität kann etwas unterschiedlich sein. Bei Belastung verteilen sich die Stöme gemäss dem innenwiderstand.

Bei Säurebatterien geht das so:
Kritisch ist wenn in einer der Batterien eine Zelle nicht mehr richtig tut, dh die Spannung dort kleiner ist als normal. Durch die andere Batterie (oder das Ladegerät) kann diese Zelle dann permanent gasen, und somit kann Flüssigkeitsverlust auftreten. Im Extremfall ist ein totaler Kurzschluss drin, und die Batterie mit 6 Zellen ist dann effektiv mit einer mit 5 Zellen verbunden (jetzt zB ohne Ladegerät) und versucht daher diese permanent zu laden, mit für 5 Zellen natürlich zu hoher Spannung. Das führt dann dazu dass sich die kaputte Batterie stark erwärmen kann, mit im Extremfall sehr unglücklichen Folgen.

In Gelbatterien ist die Flüssigkeit gebunden, aber auch dort kann es Kurzschlüsse geben die eine Zelle lahmlegen, mit prinzipiell denselben Folgen wie oben beschrieben. Ich denke aber dass eine Erwärmung hier noch unangenehmere Folgen haben kann.

bayernmuch am 05 Mai 2009 12:24:04

Servus Klaus

Ok die Vorhgehensweise leuchtet mir ein.
Gibt es sonst keine Anzeichen, dass eine der beiden evtl. kaputt ist?

Michi

volki am 05 Mai 2009 16:16:47

Sorry, aber so "testen" meinte ich nicht

Als ich noch meine Autowerkstätte hatte, benutzten wir ein programmierbares Batterie-Test-Gerät, um die Starterbatterien "richtig" zu testen, mit der richtigen Belastung und so. Nach dem Test spuckte das Gerät einen Zustandsbericht aus.

Da ich nicht weiss, ob dieses Gerät sich auch für GEL-Batterien eignet, daher die Frage? Schon um im Falle eines Falles dem Hersteller (Sonnenschein) den Garantiefall nachweisen zu können.

macagi am 05 Mai 2009 16:35:11

volki hat geschrieben:Sorry, aber so "testen" meinte ich nicht

Als ich noch meine Autowerkstätte hatte, benutzten wir ein programmierbares Batterie-Test-Gerät, um die Starterbatterien "richtig" zu testen, mit der richtigen Belastung und so. Nach dem Test spuckte das Gerät einen Zustandsbericht aus.

Da ich nicht weiss, ob dieses Gerät sich auch für GEL-Batterien eignet, daher die Frage? Schon um im Falle eines Falles dem Hersteller (Sonnenschein) den Garantiefall nachweisen zu können.



Starterbatterien müssen einen hohen Strom für den Anlasser liefern können (kleiner Innenwiderstand), und das wird das Gerät wohl testen. Ich glaube nicht dass ein solches Gerät einer Gelbatterie guttut. Gelbatterien sind für solche Ströme nicht ausgelegt.

Die Frage ist also was für eine Eigenschaft du an deiner Gelbatterie überhaupt testen willst - bleibt eigentlich nur die Kapazität.

bayernmuch am 05 Mai 2009 16:41:59

Hallo Manfred

Auch wenn es jetzt ein bisschen durcheinander geht, macht mich dein Posting etwas nachdenklich.

Also die Kapazität ist natürlich der Punkt der bei der Gel wichtig ist.
Man startet ja kein Womo damit.
Wie finde ich aber nun wirklich raus, welche der beiden die neue und welche die alte Gel Batterie ist. Wenn beide funktionieren werde ich wohl nix merken.
Es bleibt mir wohl nur die Methode beide separat mit einem Verbraucher belasten und sehen ob beide die gleiche Spannung aufweisen.

Das die Dinger heiß werden, finde ich doch etwas nachdenklich.
Beide Batterien sind identisch. Daher eben meine Frage wie merke ich ob eine kaputt ist.

Michi

andwein am 05 Mai 2009 16:47:03

Hallo @volki,
mit der Methode von @macagi und @willi_chic kannst du feststellen ob wielange deine vorher vollgeladene Batterie dir den Strom zur Verfügung stellen kann (wieviel drin ist).
Eine andere Methode gibt es nicht. Alle sogenannten Batterietester arbeiten nach diesem Prinzip. Sie messen nur kürzer und rechnen dann hoch.

Wenn du so ein Gerät hast, passt es auch für Gel-Batterien, eventuell müssen ein paar Parameter (Nennkapazität) geändert werden.

Egal wie "DU" mißt, ein sicherer Beweis für einen berechtigten Sachmangel oder für Garantie ist es nicht, weil dir jeder der zahlen soll nach spätestem 1 Jahr Gebrauch sagen wird, dass du die Batteie falsch behandelt hast (falsche, zu schnelle zu langsame Ladung, Tiefentladung etc). Die richtige Behandlung kannst du nicht nachweisen. Du hast ja nur einen Zustandsbericht, der außerdem von jeder Batterie stammen kann
Wenn der Händler nett ist und dich halten will wickelt er das ganze auf Kulanz ab.

Sorry, meine Meinung zu dem Thema

Andreas

macagi am 05 Mai 2009 18:11:40

andwein hat geschrieben:Hallo @volki,
mit der Methode von @macagi und @willi_chic kannst du feststellen ob wielange deine vorher vollgeladene Batterie dir den Strom zur Verfügung stellen kann (wieviel drin ist).
Eine andere Methode gibt es nicht. Alle sogenannten Batterietester arbeiten nach diesem Prinzip. Sie messen nur kürzer und rechnen dann hoch.


Hallo andwein,

ich kenne das verwendete Gerät nicht, ich bin mir da nicht so sicher.
In den USA kann man Starterbatterien sogar nach der Kaltstartkapazität kaufen (zB 500A), nicht unbedingt nach Kapazität in Ah.

Vielleicht kann Volki mal sagen wer das Batterietestgerät herstellt, dann kann man rausfinden wie das funktioniert.

Gast am 05 Mai 2009 18:25:33

Die Angaben des Kälteprüfstroms gibt es auch in Deutschland und stehen auf jeder Batterie "Kälteprüfstrom EN" (unterscheidet sich aber vom amerikanischen Wert, der nach SAE- Norm errechnet wird).

Ein Batterietester schaltet einen Widerstand auf, so dass ein definierter Strom fließt (z.B. 200 A). Ebenso ist die Prüfzeit festgelegt (z.B. 5 sek).
Danach wird die Spannung gemessen und ausgewertet.

In der Reisemobil-Praxis werden so auch Gel-Batterien getestet.

Viele ,
westy75

macagi am 05 Mai 2009 19:17:10

bayernmuch hat geschrieben:Hallo Manfred

Auch wenn es jetzt ein bisschen durcheinander geht, macht mich dein Posting etwas nachdenklich.

Also die Kapazität ist natürlich der Punkt der bei der Gel wichtig ist.
Man startet ja kein Womo damit.
Wie finde ich aber nun wirklich raus, welche der beiden die neue und welche die alte Gel Batterie ist. Wenn beide funktionieren werde ich wohl nix merken.
Es bleibt mir wohl nur die Methode beide separat mit einem Verbraucher belasten und sehen ob beide die gleiche Spannung aufweisen.

Das die Dinger heiß werden, finde ich doch etwas nachdenklich.
Beide Batterien sind identisch. Daher eben meine Frage wie merke ich ob eine kaputt ist.

Michi


In der Tat sind jetzt 2 Themen vermische.....

Ja, ich würde beide mal separat belasten und den Spannungsverlauf aufschreiben. Die bei er die Spannung stärker sinkt (bei gleichem Verbraucher) ist die kaputtere.

Oft gibt es auch auf der Batterie irgendwelche Stempel oder Markierungen die Rückschlüsse über das Herstellungsdatum zulassen.....

Ich hatte einen Fall in der Verwandschaft bei der eine Gelbatterie (von 2 parallellen) wohl ziemlich zusammengeschmolzen ist - die haben das Womo vor dem Haus gehabt und es hat gestunken......so sieht aber wohl nur das Endstadium aus. Vermutlich war das Ladekabel noch eingesteckt, was natürlich den Effekt noch verstärkt.

bayernmuch am 05 Mai 2009 20:22:46

Servus
Danke für die Info.
Das die Batterie irgendwann warm wird wenn diese permanet geladen wird und kein Gel/Säure mehr drinnen ist, sehe ich ein. Das diese durch die zweite Batterie aber heiß wird kann ich nicht ganz glauben, weil diese irgendwann leer ist.
Leider steht auf den Batterien nahzu nix drauf. Nur das es Gel Batterien sind und 110AH.
Da muss ich wohl den Weg gehen und beide mal auftrennen und mehrere Stunden einen Verbraucher drann hängen. Da läuft der TV dannn durch :D

Nochmals sorry, wenn ich durch meine Fragen, den Anfangsfred etwas durchgemischt habe. Aber ich habe eben ein ähnliches Problem.


Michi

macagi am 05 Mai 2009 21:11:29

bayernmuch hat geschrieben:Das diese durch die zweite Batterie aber heiß wird kann ich nicht ganz glauben, weil diese irgendwann leer ist.


Wenn du dich da mal nicht täuscht!
Die Energie in einer 110Ah Batterie reicht aus um eine zweite locker ins Glühen bzw zum Schmelzen zu bringen, also über 600 Grad, bei schneller Entladung, bei längerer Dauer entsprechend weniger da Wärme abfliessen kann. Das meiste Gewicht ist Blei (sagen wir mal 20kg), und Blei hat eine sehr kleine spezifische Wärme. Wenn's Wasser wäre käme man nur auf knapp 60 Grad.

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