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Fiat Ducato 244 2,8 neues Radlager bei 36540 km Laufleistung 1, 2


Micha1958 am 19 Mai 2018 22:10:31

Meine Radlager sind nach 13 Jahren Jahren und 90000 km noch ok.
Vielleicht einfach Glück gehabt ?

Gruß Micha

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

kintzi am 19 Mai 2018 22:15:17

Wie alt bist Du denn ? Vielleicht hörst Du's nicht mehr ?! :razz: Gr. Richi

chrisc4 am 19 Mai 2018 22:22:48

Das war wohl das letzte Jahr in dem der 244 gebaut wurde, da hatte Fiat vermutlich "schon" aus den Fehlern gelernt! :roll:

kintzi am 20 Mai 2018 08:54:42

Letztes Muster-Baujahr Frühsommer 2006, letztes 244er-Update Nov. 2004.Und so viel troubles, wie die nachfolgende 250/51- Serie hat der 244er nie gehabt, Motorraum dicht u. die Motoren sehr langlebig. Gr. Richi

TIMJ am 20 Mai 2018 18:53:49

Danke Hans und alle !
>Stoßdämpfer oder ein Federbruch unter dem Domlager.
Ja klingt wahrscheinlich

Habe hier im Forum auch diesen 'knarzten und quietschten' thread entdeckt:
--> Link

da geht es u.a. um "Aufhängsungsbuchsen von Blattfeder", "Lagerbuchsen an den Blattfedern austauschen", "Federn entlasten und dann sauber abschmieren" ...

das geht wohl auch in die richtige Richtung

Gruss
Tim

mv4 am 05 Sep 2019 20:41:32

SKF kannst du nehmen...du musst nur sehen das du die richtigen Achsschenkel kaufst (Traglast beachten) und den richtigen Lochkreis. Du hast leider geschrieben ob du 15 Zoll oder 16 Zoll Räder hast.

deacheapa am 06 Sep 2019 00:18:26

Habe es gerade gemacht, beide Seiten, alles OK.

Aber aufpassen, bei Bj. 2003 kann noch die alte Version verbaut sein.
wie mv4 schon schreibt Achslast, vor allem auch Lochkreis 118 oder 130mm vorher Messen,
Die Achslast alleine sagt bei den Fahrzeugen nicht alles aus.
Dann Gewinde der Spurstangenköpfe messen, alte Version (gibt es nicht mehr hatte da M12) neue Version immer M14.
Also wenn jetzt noch alte Version verbaut wie bei mir war,
neue Spurstangenköpfe mitbestellen und dann ist auch Achsvermessung (hat 70€ gekostet) fällig, was aber auch so beim Tausch das kompl. Achsschenkels geraten ist.

Und zu guter letzt, die ABS Sensoren lassen sich nach so vielen Jahren nicht mehr zerstörungsfrei ausbauen, ich habe die teuren Bosch ( etwa 85€/Paar) genommen.

Ich habe weil es eh Verbundarbeit ist, gleich noch neue Scheiben und Beläge verbaut, und auch neue Stabistützen.
Kostet nicht viel und man hat erst mal wieder lange Zeit Ruhe.
Wenn Deine Stützlager noch die ersten sind die auch gleich mit, meine wurden beim Einbau der Goldschmittfedern erneuert, deswegen noch neuwertig gewesen.

Wie lange jetzt die neuen Lager SKF VKBA 3690
Innendurchmesser [mm]: 55
Außendurchmesser [mm]: 90
Breite [mm]: 60

gegenüber den alten SKF VKBA 3689
Innendurchmesser [mm]: 49:
Außendurchmesser [mm]: 84
Breite [mm]: 48

halten,
und ob durch die neuen Achsschenkel das leidige 244 Problem gelöst ist ?
wird die zeit zeigen müssen.
kann nur sagen das innerhalb der nun gefahrenen 110Tkm 6 Lagerwechsel fällig waren, mit Standzeiten der einzelnen Lager von 12- max 45Tkm,
wobei mit aufkommen der ersten deutlichen Geräusche teilweise noch 2-5Tkm gefahren wurden.
Sprich hätte man immer sofort gewechselt, wären es mehr Wechsel gewesen.
Fahrzeug ist ein 4,2t VI mit 1850kg VA Achslast aufgelastet auf 2000kg.
Und wird mit echten 1900kg gefahren.
Hinterachse 2300kg Achslast, die auch meist erreicht, teilweise auch mal überschritten werden.
Da laufen noch die ersten Lager.

Hoffe hilft Dir weiter, um Deine Entscheidung zu treffen.
Bei Selbsttausch sind die Kosten gegenüber Werkstatt fast lächerlich,
aber das hast Du ja selber schon gesehen. :)

MFG Mario

Inselmann am 06 Sep 2019 09:17:19

Wir hatten uns einen Duc Bj2004 als erstes Wohnmobil gekauft mit einem Radlagerschaden (wissend). Habe es wechseln lassen und mir das kaputte Radlager von der Werkstatt mitgeben lassen aus Neugier. Habs dann zuhause "zerlegt". Es war verrostet. Und zwar nur auf einer Seite, also könnte ein Standschaden sein. Und zwar durch zuwenig Schmierung, da war kaum Fett drin.

rheiwo am 06 Sep 2019 11:18:50

Herzlichen Dank für Eure Antworten, insbesondere an Mario für die ausführliche Beschreibung.

Ich habe heute Morgen nachgemessen: M 14 Spurstangenköpfe, Lochkreis 114 mm (Mittenabstand Radbolzen ca. 112 mm), 15 Zoll Felgen.
Der gesamte Unterboden des Fahrzeugs ist rostfrei und auch vorne alles tadellos. (S. Foto)

Mario: Du hast die kompletten Achsschenkel vor kurzem erst gewechselt? Also noch keine Erfahrung, ob damit das Problem ausgemerzt ist. Wo hast Du die Teile bezogen? Hilt verkauft die Sätze über ebay offenbar in großen Stückzahlen und hat gute Bewertungen.

Nach einer bebilderten Anleitung, die ich im Web gefunden habe, scheint beim Kompletttausch das Aushebeln der Spurstange und des Traggelenks der schwierigste Akt zu sein.
Das Ein- und Auspressen von Nabe und Lager entfällt dabei ja.

Ich weiß nicht, ob ich den Link zu der Anleitung hier einstellen darf. Ich versuche es mal mit einem sepraten Post. Dort gib es auch einen Tipp, wie man das Lager - wenn es doch raus soll - ohne 10 to. Presse heraus bekommt.


rheiwo am 06 Sep 2019 11:23:43

Der Hinweis auf die Fundstelle ist leider nicht erlaubt....

rheiwo am 06 Sep 2019 11:49:31

Laut Auskunft von Hilt ist in dem für mein Womo passenden Satz ein SKF Lager verbaut. Die anderen Teile sind von Auto-France - dieser Hersteller sagt mir leider nichts...

deacheapa am 06 Sep 2019 15:29:25

Ja genau von denen Hilt über Ebay.
SKF ist klar, Qualität vom Rest auch ok, mußte aber beim rechten Teil einen kleinen Gußansatz entfernen (Flex) kein Problem.
M14, hast also die neue Version mit den kleineren Lagern, weniger Achslast,
brauchst also keine neuen Spurstangenköpfe.
Die beiden Konusse lassen sich wunderbar Prellen, finde ich besser wie Abzieher.

Zwei neue SKF Lagersätze für Deine Größe habe ich sogar hier liegen,
weil ich auch erst nur die Lager tauschen wollte,
und in der alten Version bei meinem waren noch die kleineren verbaut. :)
Werde ich mal übers andere Forum abgeben.

Ja Erfahrungen ob das nun länger hält wird Dauern, hoffe ich zu mindestens. :mrgreen:

MFG Mario

rheiwo am 09 Sep 2019 19:32:11

Nochmals Danke Mario für Deine Hinwise. Ich habe mir nun die Achsschenkel mit den eingebauten SKF Lagern für je 199 Euro bestellt. Leider war nur noch ein LS vorrätig. Sollte aber beides in 3-4 Tagen da sein.

Man muss da sehr aufpassen, da es die Sets in verschiedenen Kombinationen gibt: Als Einzeleile zum Selbstzusammenbauen, fertig montiert und mit No-Name oder SKF Lagern...

Hat etwas gedauert, bis ich da durchblickte. Mein Plan ist nun, die kompletten Achsschenkel zu wechseln und bei Gelegenheit die in den alten die Lager zu erneuern.
So hätte ich - für den Fall der Fälle - immer schnell Ersatz zur Hand.

Mittlerweile kann ich mir nich so recht vorstellen, dass an den neuen Achsschenkeln konstruktiv etwas verbessert sein soll. In den meisten Berichten ist von Rost IN den Lagern die Rede. Und in Verbindung mit längeren Standzeiten.
Wenn man sich die Konstruktion des Achsschenkels ansieht, wird das auch plausibel. Das Lager ist zur Nabe (nach außen hin) relativ ungeschützt "offen". Zwischen Nabe und Achsschenkel ein Spalt von 10 bis 15 mm, durch den da gesamte Spritzwasser ungehindert eindringen kann. Das Lager ist zwar in sich geschlossen, aber es ist kein Simmering o.ä. nach außen verbaut...

rheiwo am 09 Sep 2019 20:16:26

Ich habe die SKF Zeichnung mal so umgezeichnet, wie es vom Pinzip her beim Ducato 244 aussieht...



Und im Vergleich dazu die SKF-Musterzeichnung:


deacheapa am 09 Sep 2019 22:43:33

rheiwo hat geschrieben:Das Lager ist zur Nabe (nach außen hin) relativ ungeschützt "offen". Zwischen Nabe und Achsschenkel ein Spalt von 10 bis 15 mm, durch den da gesamte Spritzwasser ungehindert eindringen kann. Das Lager ist zwar in sich geschlossen, aber es ist kein Simmerring o.ä. nach außen verbaut...


Ja da hast Du zu mindestens einen Schwachpunkt aufgegriffen,
Die Änderungen sollten "angeblich" auch in den Übergangspassungen der Lagersitze gewesen sein, was da drann ist keine Ahnung.
Ich habe ehrlich gesagt auch nicht verstanden warum diese Lager nicht mit zusätzlichen Kunststoff gekapselt wurden/sind, habe aber auch mit der Größenangabe keine solche im freien Markt finden können.
Meine Empfehlung wäre ein zusätzliches beidseitiges äußeres "Behandeln" mit nem recht zähen Kettenspray oder auch Seilfett bei der Montage,
könnte ein zusätzlicher Schutz durch Abweisen der Nässe sein.
Das machen Werkstätten garantiert nicht.
Könnte aber die Lebenszeit in der Hinsicht entscheidend verlängern.
Werde das bei mir jedenfalls mal machen.
Innen nachträglich kein Problem, außen wirds durch die Bremsscheiben wohl etwas aufwendiger im nach hinein.

Hätte ich auch selber drauf kommen können, aber so ist das wenn man selber vom Fach ist, da spielt einem die Routine dann Streiche,
man denkt bei solchen Arbeiten nicht groß nach. :oops:
Also Danke ich Dir für den Ansatz. :zustimm: :gut:
Bei meinen Bootstrailern habe ich immer Kunststoff gekapselte Lager und auch wassergeschützte Bremsleitungen verbaut, aber beim Womo denkt man halt nicht an so was.

MFG Mario

rheiwo am 11 Sep 2019 21:58:39

Danke für den Tipp mit dem Fett. Die Achsschenkel sind heute gekommen. Die neuen Teile sind auf den ersten Blick sehr passgenau. Der Abstand zwischen Nabe und Achsschenkel ist exakt gleich und auch die Spurstangenbohrung identisch. Es sind SKF Lager verbaut, die sich mit der Hand an beiden Neuteilen (noch) recht behäbig drehen lassen. Und ich muss mir überlegen wie ich die Bohrung für den ABS Sensor verschließe, denn mein McLouis 244er hat kein ABS

Die Bremsklötze sind auch fällig; die Scheiben aber noch sehr gut. Und das alte Radlager im Achsschenkel klingt beim Drehen gruselig. Es rattert und rumpelt. Höchste Zeit für die Erneuerung.

Noch eine Frage zur Ausbaureihenfolge: Nachdem Bremssattel, Scheibe und Spurstange draußen waren. Zuerst das Traggelenk raus, dabei die Gelenwelle nach hinten drücken und dann die vier Stoßdämpferschrauben? Oder hast Du zuerste oben gelöst und dann unten. Hintergrund der Frage: Die Gelenkwelle sträubte sich ziemlich und ich wollte den Gummibalg nicht beschädigen. Hast Du die Stabi-Schraube auch gelöst? Und obwohl ich die Welle mit einem Spannband fixiert habe, trat etwas Getriebeöl aus. Lässt sich wohl nicht vermeiden...

deacheapa am 12 Sep 2019 00:26:13

Ich habe die Stabistützen auch ab gemacht da eh neue ran kamen.
Und zuerst das Traglager, dann die Schrauben am Dämpfer.

Meinen Scheiben waren trotz Automatik und 115Tkm noch top vom Verschleiß,
allerdings war in der Innenbelüftung derartig viel Rost,
das ich die Eben auch gleich neu wollte, kriegst das Zeug da ja nicht raus.
Die Bohrungen für die ABS-Sensoren kannst Du doch offen lassen,
die tun doch nichts, auch kommt wegen denen garantiert nicht mehr Spritzwasser in Richtung Lager wie da eh hin spritzt wenn.


rheiwo hat geschrieben:Und das alte Radlager im Achsschenkel klingt beim Drehen gruselig.
Es rattert und rumpelt. Höchste Zeit für die Erneuerung.


Fand das auch sehr extrem nach Ausbau. :ja:

MFG Mario

rheiwo am 13 Sep 2019 11:03:09

deacheapa hat geschrieben:Fand das auch sehr extrem nach Ausbau. :ja:
MFG Mario


Zumal sich das innerhalb von 500 km entwickelt hat. Ich habe den McLouis gerade erst gekauft. Weder bei der Probefahrt, noch bei der Überführungsfahrt (350 km Autobahn) war da etwas zu hören. Das wird in anderen Berichten auch so geschildert.

Nun denn, linke Seite ist fertig, rechts folgt - aus beruflichen Gründen - in der nächsten Woche. Die Achsschenekel passten auf Anhieb perfekt, da musste ich nichts nacharbeiten. Allerdings sieht man, dass die Gussoberfläche nicht so präzise ist wie beim Original.

Nachdem ich mir inzwischen eLearn besorgt habe, noch eine Frage zum Anzugsmoment der Lagermutter. Es wird hier im Forum mehrfach 450 Nm geschrieben. Auf der CD wird aber zwischen M 28 und M33 unterscheiden. Die kleinere Mutter mit 380 Nm und die größere mit 430 Nm. Da hatte ich die Mutter (M 28) aber schon mit 450 Nm angezogen und verstemmt. Mario: Sollte ich das noch mal ändern? Also neue Mutter und 380 Nm? Oder kann ich das so belassen?

Grüße Gerold

rheiwo am 18 Sep 2019 11:14:34

rheiwo hat geschrieben:...die kleinere Mutter mit 380 Nm und die größere mit 430 Nm. Da hatte ich die Mutter (M 28) aber schon mit 450 Nm angezogen und verstemmt. Mario: Sollte ich das noch mal ändern? Also neue Mutter und 380 Nm? Oder kann ich das so belassen?


Leider "hänge" ich ein wenig bei diesem Punkt. Mario ist per KN nicht erreichbar. Kann jemand helfen?

Gast am 20 Sep 2019 17:34:41

Ausbildungstechnisch müsste das mit einer neuen Mutter und dem richtigen Drehmoment gemacht werden,
weil die Gewindegänge der Mutter "überspannt" sein können.
Ob das allerdings bei 70Nm mehr jetzt schon ein "echtes" Problem ist?

Gruß Thomas

rheiwo am 25 Sep 2019 11:03:44

thomas555 hat geschrieben:Ob das allerdings bei 70Nm mehr jetzt schon ein "echtes" Problem ist?


Vermutlich nicht:-) Hier ein kurzer Abschlussbericht, nachdem ich die rechte Seite nun auch erneuert habe:

1. Die Nabenmutter rechts war (vermutlich ab Werk) nur mit ca. 100 - 150 Nm angezogen und auch nicht gut verstemmt. Ich habe beie (neuen) Muttern mit 380 Nm angezogen.
2. Die Bremsscheiben waren beidseitig ok. Da die Bremsklötze aber am Rand bereits bröselten, wurden diese ersetzt.
3. Das alte, rechte Radlager war ebenfalls vollständig hinüber. Ratternde Geräusche beim Durchdrehen nach dem Ausbau.
4. Da die rechte Halbachse über ein Zwischenlager fixiert wird, läuft dort kein Getriebeöl aus. Ich habe aber dennoch das gesamte Getriebeöl ausgewechselt. Ablass über 8 mm Vierkant (angeschliffener Inbusschlüssel) an Getriebeunterseite und Neubefüllung über die Entlüftungsstopfen auf der Getriebeoberseite. Die Lage des Stopfens ist hier beschrieben - auf der 2. Seite weiter unten, also die Fotos von Hubert, weiter unten! --> Link
5. Am Magneten der Ölablassschraube saßen reichlich Späne und die alte Suppe sah nicht mehr sooo gut aus.
6. Besondere Herausforderung beim Öleinfüllen: Geduld! Ein 10 mm Schlauch (ca. 60-80 cm lang, mit eingestecktem Trichter) passt genau in die Entlüftungsöffnung. Aber dann kann keine Luft entweichen. Das Öl muss also in kleinen Portionen eingefüllt werden und zwischendurch der Schlauch am Stopfen immer wieder angelupft werden. Wenn nicht, schlägt das bereits einfüllte Öl durch den Trichter spritzend zurück.
7. Bitte noch darauf achten, dass diese Beschreibung nur für die neueren 244er Getriebe mit Rückwärtsgang oben links gilt.

Und - wie immer - für Nachmacher: Keine Gewähr für nix.

Gerold

korikorakorinthe am 04 Okt 2019 15:39:50

Noch ein kleiner Tipp für alle die nicht gleich den ganzen Achsschenkel sondern nur das Radlager erneuern wollen und es selbst machen wollen:

Das neue Radlager lässt sich sehr gut mit einem günstig im Internet zu beziehenden Radlager-Werkzeug (ist im Prinzip nur eine Gewindestange mit Langmutter und passenden Drückplatten) einpressen.
Dazu braucht man keinen Hydraulikzylinder.

Das Ausdrücken ist hingegen schon sehr viel schwieriger. Gelegentlich gehen beim Ausdrücken selbst mit dem stärksten hydraulischen Werkzeug sogar eher die Achsschenkel kaputt als dass das Lager rausgeht (hab ich zumindest hier und in anderen Foren schon so gelesen).

Wer nun das nicht riskieren will oder gar kein hydraulisches Werkzeug aber dafür ein Schweißgerät hat (so wie ich) kann es wie folgt machen:

Die "Innereien" des alten Radlagers ((innerer Ring und alle Kugeln bzw. Rollen) mit gezielten Hammerschlägen aus dem Achsschenkel herausschlagen so dass nur noch der äußere Ring übrigbleibt.
Anschließend eine kräftige Schweißnaht auf der Innenseite des äußeren Rings anbringen (mind. 2-3 cm lang damit der Ring auch schön heiß wird) und sofort danach den Achsschenkel in kaltes Wasser tauchen.
Danach sollte der verbliebene äußere Ring relativ leicht mit dem o.g. Radlager-Werkzeug ausgedrückt werden können.

Habe ich jetzt mittlerweile schon 3 Mal an einem Duc. 244 (2 mal 15 Zoll, einmal 16 Zoll) so gemacht.

Hat super geklappt und ging relativ schnell !

Gruß
Stefan

rheiwo am 05 Okt 2019 18:58:33

korikorakorinthe hat geschrieben:Habe ich jetzt mittlerweile schon 3 Mal an einem Duc. 244 (2 mal 15 Zoll, einmal 16 Zoll) so gemacht.


Hallo Stefan, ich habe von dieser Methode auch in dem anderen Forum gelesen. Kann es sein, dass diese bei den neueren, einteiligen Lagern nicht mehr funktioniert? Also die Bauart, bei der es außen keine Fettkappe mehr gibt?

Es gibt ein französisches Video, bei dem die Schritte bei diesem Lagertyp gezeigt werden. U.a. mit Hilfe eine Tiefkühlschrankes :-)

--> Link

Übrigens habe ich beim Reinigen der alten Achsshenkel (die mit den defekten Lagern) gesehen, dass auf einer Seite bereits ein SKF Lager verbaut war, während auf der anderen Seit das Lager nicht gekennzeichnet war. D.h. dass zumindest ein Lager schon mal ersetzt wurde. Ich lege mir die alten Achsschenkel daher jetzt zur Seite und lass gelegentlich neue Lager einpressen. Dann bin ich für den nächsten, fliegenden Wechsel vorbereitet :cry:

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