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Welches Holz verwenden?


Tossy3 am 22 Sep 2009 21:32:54

Hallo besonders an alle, die schon mal faules Holz getauscht haben!

Ich habe nun auch die zweifelhafte Ehre und bin mir trotz des Lesens der Beiträge noch nicht ganz sicher, welche Holzsorte ich verwenden soll, um mein Euramobil instand zu setzen. Vergammelt sind die vorderen, senkrechten Hölzer der Aufbauwände und ein Teil der waagrechten unteren Hölzer.

Ein bekannter Schreiner empfiehlt Lärche wegen der hohen Wasserbeständigkeit. Dem entgegen spricht das höhere Gewicht.

Hat jemand einen Tipp oder Erfahrungen für mich?

Vielen Dank vorab und viele
Peter

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hapeewee am 22 Sep 2009 22:34:06

Hallo,
was brauchst du Wasserbeständiges Holz, du solltest alles so abdichten das kein Wasser mehr eindringt, und wo kein Wasser ist brauchtst du auch kein wasseresistentes Holz.
Nimm einfache Dachlatten und Hobel sie auf die Passende Stärke, so hab ichs auch gemacht.

Peter

Bodenseenessie am 22 Sep 2009 22:57:43

Hallo Peter

selbst wenn das Holz länger hält, wäre dann das Styropor nass. Weiters bekommt die Außenhaut die kleinen Rostlöcher also Alufrass, damit ist dann die Außenhaut hin.
Damit ist die Art des Holzes ziemlich egal, es sollte leicht sein und da ist das billige Fichte/Tanne am besten geeignet, dader Aufbau ohnehin dicht werden muss!!


Nessie

Bergbewohner1 am 23 Sep 2009 19:52:40

hapeewee hat geschrieben:Nimm einfache Dachlatten und Hobel sie auf die Passende Stärke, so hab ichs auch gemacht.

Peter

Das solltest Du auf gar keinen Fall machen, Dachlattenholz ist das minderwertigste Holz, da kommt auch schon rotstreifiges Holz zum Einsatz, deshalb sind die alle imrägniert, aber nur Oberfläche.
Außerdem sind diese stark astig und haben damit, fast keine Tragfähigkeit.
Gehe in einen Baumarkt oder Sägewerk und hohle dir unbehandelte Kanthölzer, Lärche ist eine gute Idee, so viel schwerer ist die nicht, würde aber auf alle Fälle einen wiederhohlten Wassereintritt besser verkraften.

turbokurtla am 24 Sep 2009 07:25:40

Tag
Werner hat da schon Recht mit den astigen Latten, sowas sollte es nicht sein. Meist sind die Stärken der Rahmenhölzer so um die 3 cm, da muss man dann eh stärkeres Holz nehmen. Wie gesagt, ist Kiefer ( natürlich auch möglichst astfrei ) oder Fichte eine gute Wahl.
Alle anderen, beständigeren Holzsorten sind überhaupt nicht nötig. Sie sind teurer, schwerer und viel schwerer zu bearbeiten. Im Original ist sowas ja auch nicht drin.
Es bringt auch nix, denn sollte wirklich wieder Wasser reinkommen, dann läuft das Wasser halt an der z. B. Eiche vorbei und alles nebendran verfault wieder genauso. Falls sich eine solche, eingebaute Eiche "drehen" sollte, wird sie kein Kleber der Welt hierbei aufhalten können, und Verbindungen könnten reißen. Sollte es einem Wassereinbruch wirklich etwas länger standhalten wird dafür das Blech mehr in Mitleidenschaft gezogen, in Form von Alufras.
Im Übrigen wird auch Lärche, Douglasie, oder entsprechende Saunahölzer ( sowas hat Fendt viele Jahre verwendet ) im nassen Zustand ohne Luftzufuhr fast gleich schnell faulen.
Kurt

dokabastler am 24 Sep 2009 13:30:48

Hallo,
dem ist nichts hinzuzufügen außer:

Lärchenholz ist nicht nur schwer (und harzreich und daher gut haltbar, daher auch als Außenholz in Verwendung) sondern es verdreht sich oft verteufelt (natürlich nachträglich) und arbeitet stark.....und hat auch oft viele Äste.....

nimm futen Fichten- oder Kiefernholz und dichts v.a. Deine Problemstelle(n) sauber ab, dann ist die Holzart egal).

Günter

Tossy3 am 24 Sep 2009 16:45:57

Hallo und ein herzliches Dankeschön für Eure informativen Beiträge!
Dann werde ich wohl doch Fichte oder Kiefer verwenden. Wichtig ist halt die gewissenhafte Abdichtung und eine regelmäßige Kontrolle.
Dekalin habe ich schon und der Ruderer-Kleber ist bestellt. :-)
Viele
Peter

Schatzsucher am 24 Sep 2009 20:06:37

Hallo,
nimm aber lieber gehobelte Leisten. Durch die Glätte sind sie stabiler und weniger feuchtigkeitsanfällig. Trotzdem würde ich die Latten mit Farbe versehen. Am besten nimmst Du die, die für Holzhaus-Außenanstriche gedacht ist.
Es gibt in der Womo-Wand auch leichte Feuchtigkeit, die wieder abzieht und dagegen reicht der Schutz dann allemal.

turbokurtla am 24 Sep 2009 21:03:24

Es gibt keine leichte Feuchtigkeit, die wieder abzieht !
Entweder nass oder trocken, und beides bleibt.
Und dann vielleicht noch mit Öl streichen was, damit der Kleber gar nicht mehr dran hält !!!!
Schmarrn !

dokabastler am 25 Sep 2009 09:48:53

Hey Kurt,
pack doch den verbalen Holzhammer wieder ein (auch wenn Du fachlich Recht hast)


Hallo Schatzsucher:
Nichts für ungut (oder wie in Bayern 3 bei Englisch mit Lothar: Nothing for ungood)
Deine Tips mit den gehobelten Leisten und dem wasserabweisenden Anstrich schadet vermutlich nicht, bringt ungekehrt aber wirklich auch nichts außer höherem Aufwand und höheren Kosten - schlimmstenfalls klebt der Kleber auf den gestrichenen Latten tatsächlich schlechter, was dann schon kontraproduktiv wäre!

Weil Du schon den Holzhausbau zitierst:
Auch da ist es genau wie beim Wohnmobil so, daß nur die Außenhaut (beim Holzhaus der Putz wie bei mir oder anderswo halt die Holzverschalung, beim Womo die Alu-Außenhaut mit Ihren Nahtstellen) wasserdicht ist/sein muß........
wenn sie das nicht ist, schauts für den kern schlecht aus.....der Kern selber ist wegen der Schutzfunktion der Hülle nicht wasserfest - das würde beim Holzhaus auch gar nicht gehen...

auch beim Holzhaus sind die tragenden Holzteile im Kern ungehobelt und unbehandelt (wenn behandelt dann wegen Ungezieferangst, was aber eigentlich auch ein Witz ist, wenn vorschriftsmäßig trockenes Holz verbaut wurde und dies durch eine dichte Außenhaut trocken bleibt, da Holzschädlinge nicht in trockenes Holz gehen...)

Es ist sehr sinnvoll, viel Aufwand in die Dichtmachung und Dichthaltung der Außenhaut zu stecken und nicht in die Imprägnierung des Innenlebens


Schöne grüße und schönes WE
günter

Falcon am 25 Sep 2009 15:00:45

so lasst mal einen Schreinermeister was zu dem Thema sagen :)


egal welches Holz du nimmst, am wichtigsten ist es - nicht frisch vom Sägewerk - es muss trocken sein, nimmst du zu nasses Holz schwindet es nach, besonders die Lärche verformt sich beim trocknen stark, also weniger geeignet. Holzfeuchte sollte unter 10% sein.
Ich würde aus dem Baumarkt Bamkirai, werden da als Lagerhölzer für Terrassendielen holen.
Weichhölzer wie Fichte haben einfach den Nachteil, da sie sehr großzellig sind wie ein Schwamm wasser anziehen- aufsaugen.solange keins eindringt ist es gut, kommt aber mal was rein geht es sehr schnell.
Bamkirai(Hartholz) macht das nicht.
Am ungeeignetsten ist Buche, zwar auch ein Hartholz, fault aber noch schneller als Fiche, da Buche überhaupt keinen eigenen Schutz gegen fäulnis hat.

Bergbewohner1 am 25 Sep 2009 20:00:49

turbokurtla hat geschrieben:Im Übrigen wird auch Lärche, Douglasie, oder entsprechende Saunahölzer ( sowas hat Fendt viele Jahre verwendet ) im nassen Zustand ohne Luftzufuhr fast gleich schnell faulen.
Kurt

Deinen Ausführungen Kurt kann ich nur zustimmen, bis auf diese Aussage oben.@ im nassen Zustand ohne Luftzufuhr fast gleich schnell faulen

Saunahölzer sollten aus Pappel sein, weil sie besonders auf Grund ihrer Fasern sehr wenig wärmeleitfähig sind, sie ist auch besonders leicht, aber dafür verfault sie so schnell, daß man da mit gucken gar nicht hinterher kommt.
PS
Douglasie-Lärche hält ohne Imrägnierung fast doppelt so lange wie Fichte/Kiefer, bei erdkontakt.

a.miertsch am 25 Sep 2009 20:57:53

Mal eine Frage an den Fachmann Kurt,
Was passiert, wenn ich die Holzlatten, gehobelt natürlich und knochentrocken, vor dem Einbau mit Epoxydharz streiche? Epoxyd hat die Eigenschaft, ins Holz einzudringen, im Gegensatz zu Polyester. Nach dem Aushärten angeschliffen ist es obendrein ein hervorragender Haftvermittler für Kleber und Lacke.
Das haben wir in den frühen 70er Jahren im Bootsbau so gemacht bei Bauteilen, an die man nach der Fertigstellung nur noch sehr schwer herankam.
Deine Meinung würde mich interessieren.

turbokurtla am 26 Sep 2009 09:17:07

Tag
@Waldtroll: Ich hab ja geschrieben "fast", Werner.
Ist mir schon klar, ich kenn mich mit Holz auch sehr gut aus. Das war allerdings bei Fendt keine Pappel, sondern, ich glaub, Apachi ? oder so, hieß das. Auf jeden Fall wasseresistender und widerstandsfähiger als Kiefer oder Fichte ( und ich hab trotzdem schon viele Wasserschäden bei Fendt, mit diesen Hölzern gesehen ).
Doch das ändert auch nicht viel, denn i.d.R. wird ein Wasserschaden ja erst viel zu spät entdeckt.
D.h., erst Monate oder Jahre später, wenn schon viel verfault ist. Und da ist es dann wurscht, ob die Fichtenleiste auf 1,5 m oder eine Lärche nur 1 m verfault ist. Die Dekorplatten, die bei fast allen Fahrzeugen aus leichten Materialien, oft Pappel, bestehen, sind eh großflächig im ?. Gleiches bei den Bodenplatten und deren Holzkonstruktionen.
Und @ Miertsch, da würde auch bei Epoxydharz das Gleiche passieren. Und stell Dir mal die Praxis bei einer Reparatur vor. Jedes noch so kleines Holzteil müsste gestrichen werden. Das allein ist schon ein Arbeitsgang und Wartezeit mehr. Wennste merkst, dass eine Leiste noch mal einige mm nachgeschnitten oder gebohrt werden muss ( das kommt sehr oft vor ) gehts wieder von vorne los. Sonst wäre ja die Stirnseite offenporig.
Nee Du, wer einmal einen Wasserschaden mit einem Zeitaufwand von 50 - 150 Stunden repariert hat, der würde sich sowas nie antun.
Außerdem wäre die Holzoberfläche nicht mehr offenporig und für einen guten Halt dieses Caravanklebers geeignet. Man müsste mit anderen Klebern arbeiten, da die Oberfläche ja versiegelt ist.
Wie verhält sich der dann wieder mit normalen Hölzern und Platten ?
Und bei den Bewegungen des Aufbaues ?

So, und jetzt zum Schluss, stellt Euch mal Folgendes vor :
Ein mit gestrichenem Eichenholz und Siebruckplatten aufwändig reparierter Heckschaden würde nochmal durch einen Wassereinbruch getroffen. Dieses einlaufende Wasser, und das können über Monate bestimmt mehrere zig Liter werden, läuft ja trotzdem rein. Es läuft also im Eck entlang runter und trifft auf die Eiche. Da geht nix rein, es läuft also weiter, irgendwo muss es ja hin. Raus kann es nicht.
So wird dann um diese Eiche rum, großflächig, in Wand und Boden, genau das Gleiche wie beim ersten Mal passieren. Der Schaden weitet sich halt aus. D.h., der Boden ist nicht konzentriert im Eck verfault, sondern viel großflächiger und weiter innen, wo es vielleicht gar nicht so schnell entdeckt wird.

Nee Leute, lasst das Ausprobieren mit diversen Hölzern, Anstrichen und Klebern. Macht es mit herkömmlichen, jahrzehntelang von guten Werkstätten, bewährten Methoden,
und schaut lieber, dass Euer Schaden hinterher wieder richtig dicht ist.
Das ist viel gscheiter.

Kurt

Falcon am 28 Sep 2009 12:21:53

da hat der Kurt recht :)

Ducthomas am 29 Dez 2017 17:48:53

Zwar uralt dieser Tread,aber fast genau das was ich gesucht habe!
Ich renoviere einen Wasserschaden in einem Eura Mobil.
Dort ist der Aufbau der Decke: Alu (schwimmend)-Sperrholz-Dachlatten (mit Styropor)-Sperrholz.
Nun muss ich das,da ich die Aluhaut nicht entfernen möchte,von innen neu machen.
Ich habe auch schon die komplette Decke,bis auf die Dachlatten und Querträger,entfernt.
Diese sind,zum Glück,nur etwas feucht und diese lasse ich über den Winter gut austrocknen.
Dazwischen will ich dann neue Elemente herstellen und dann mit den original Latten verschrauben/verkleben.
Welche Latten ich benötige,steht ja schon hier im Tread,aber was für Sperrholz verwende ich?
Ich habe jetzt schon alle Holzhändler in der Umgebung -100km abgegrast,aber alle haben nur Pappel oder Kiefersperrholz.
Benötige ich nicht dafür wasserverleimtes Sperrholz????
Innen käme dann noch eine Haftgrundierung,Kleber und Microfaser kaschiert auf das Holz....

mv4 am 29 Dez 2017 18:39:42

du meist sicher Wasserfestverleimtes Sperrholz, nein das brauchst du nicht...bei uns gibt es fast nur Birkensperrholz aber anderes tut es natürlich auch.
Lose verlegtes Alublech gibt es eigentlich auch kaum...der Kleber hat sich evt. durch die Feuchtigkeit "verabschiedet". Ich würde dort versuchen ein Sandwich herzustellen. du musst sowieso erst die Latten und das Styropur (wurde da auch gleich Styrodur nehmen) an das Blech von unten leimen wenn du das Blech nicht entfernen willst Danach das Sperrholz von unten ankleben und schön leicht anpressen. Ach und keine Schrauben für die Latten verwenden, Kleber reicht völlig.

Ducthomas am 29 Dez 2017 20:29:57

Soweit ich das jetzt gelesen habe,ist bei den Eura Mobilen aus den 90ern das Dach lose aufgelegt wegen den Temperaturschwankungen...Alu und Holz arbeitet da ja anders...
Zudem hab ich keine Kleberreste,weder an dem Alu noch an dem Holz,gehabt...

By the Way...es ist ein 1992er Eura 560 auf Fiat Ducato....

gespeert am 29 Dez 2017 20:51:33

Lese einfach Kurts Monsterthread durch.
Wenn Du Fragen hast, dann stelle diese an den Meister (wer ein paar Mobile repariert hat, sollte dazu auch was sagen koennen).

Viele sabbeln da ja nur rum, teils aufgrund gesunden Halbwissen. Und hinterher hast Du nach der Nutzung solcher "Tipps" dann den x fachen Aufwand der Reparatur.

Ducthomas am 30 Dez 2017 07:06:05

Das hab ich schon raus bekommen das Kurt `der Meister` in Sachen Wasserschadenreparatur ist. :ja:
Er verwendet ja,soweit ich das so gelesen habe,normales Sperrholz oder HDF mit Dekor.
Dies könnte ich ja für die Innenseite verwenden,aber was ist mit der Seite zum Blech hin?
...und um ihn zu fragen hab ich leider noch zu wenig Postings.... :?

turbokurtla am 30 Dez 2017 18:02:11

:D :D :D
Kein Meister, einfach nur Hunderte Male gemacht.
Aber danke für die Blumen.
Wenns geht immer Originale Platten verwenden, schon wegen der Optik.
Ansonsten ist es völlig wurscht, wichtig ist halt, dass die Platten schon ein Dekor drauf haben.
Das hält nämlich deutlich besser als irgendein selbst geklebtes Zeugs.
Wurscht ist auch ob Sperrholz oder MDF Platten, wichtig ist nur die völlig unbehandelte Seite/Rückseite zum Blech hin verkleben.
Gruß Kurt

Ducthomas am 30 Dez 2017 21:54:53

Danke das du dich hier meldest turbokurtla!
Zum Innenraum hin denke ich auch an Dekorplatten,aber zum Alu hin verkleben?
Auch wenn das Alu vorher schwimmend lag?
Vollflächiges Verkleben würde mir auch besser gefallen,denn dadurch das das Blech lose auf den Holzelementen lag,ist das Wasser durch die undichte Dachrehling gekrochen und hat sich erstmal auf den kompletten Elementen verteilt bevor es weiter runter geflossen ist....

turbokurtla am 31 Dez 2017 11:29:44

Ducthomas hat geschrieben:Zum Innenraum hin denke ich auch an Dekorplatten,aber zum Alu hin verkleben?
Auch wenn das Alu vorher schwimmend lag?

O.K., wenn du die Wand/Decke richtig stabil hinkriegst, kannst das mit dem Verkleben auch lassen.
Klar natürlich innen kleben. Und Styropor zur Lattung hin.
Das muss man vor Ort entscheiden.
Gruß Kurt

Ducthomas am 31 Dez 2017 12:22:51

Ich werde in die neuen Felder auch 2-3 Latten mehr verbauen da ich ja von innen die Hängeschränke und Trennwände wieder richtig befestigen muss.Diese waren vorher einfach von oben durch die Decke verschraubt.
Die Felder selbst wollte ich dann mit Caravankleber und Schrauben mit den original Latten und Seitenbalken verbinden....

panoptikum am 31 Dez 2017 13:39:08

Servus,
hast du vielleicht auch ein paar Bilder ? Mich würde die Eckverbinung Wand/Decke interessieren .
Schlachte gerade ein Duc280 mit Bürstner-Aufbau, Bj. 1987 . Habe den Deckel grad vorgestern abgezogen und war etwas überrascht, dass die Deckenelemente nur lose eingelegt waren und seitlich auf den Wänden nur eine geklammerte 20mm Holzleiste das seitliche abwandern der eigentlichen Dachelemente verhindert. Klar, durch die Möbel kommt die Aussteifung, aber ein wenig mehr Stabilität der Aussenkonstruktion hätte ich schon erwartet.

Verklebt sind bei mir übrigens nur die Lattung und die beiden Sperrholzlagen im Dach - Styropur ist nur eingelegt.
Beim Wiederaufbau werde ich Birkenholz nehmen, sofern ich wieder auf die klassische Bauweise setze.




Die Kabelschlitze und das Paketband sind m.E. noch Original-Zustand.......


Viele Grüße

Ducthomas am 31 Dez 2017 14:00:46

Kabelschlitze hatte ich auch so,nur mit anderem Klebeband abgedeckt.
Die Haupt Querlatten sind bei mir mit den Längsbalken sogar etwas 'verzapft'...
Anscheinend war der Wassereinbruch bei mir auch noch nicht so lange da eigentlich auch nur die obere Schicht Sperrholz vermodert war!
Das Styropor war nicht nass...
Wie oben ja schon erwähnt werde ich die Längs und Querlatten beibehalten da diese jetzt nach 3 Tagen mit volle Pulle Heizung und Trockner schon wieder fast im grünen (trocknen) Bereich sind!
Am 2.1. bin ich wieder in der Halle und mache n' paar Bilder!

panoptikum am 31 Dez 2017 14:37:12

Bilder; gerne, Danke.

Bei mir war übrigens zwischen Alu und dachelement noch getränkte papierbahn- vermute, damit die eventuellen kondensattropfen keinen direkten Kontakt zur Aludachhaut bekommen.

panoptikum am 31 Dez 2017 14:38:22

Ups, also die Tropfen vom Alu ans Holz kommen natürlich.

Ducthomas am 01 Jan 2018 13:16:10

Evtl Wachspapier?
Und du hast das komplette Aludach entfernt?
War es bei dir auch nur schwimmend aufgelegt?
Bei den Kantenleisten: Hast du da schon nen gescheiten Link für das neue Unterleggummi?

Kajakus am 01 Jan 2018 14:43:50

Prost Neujahr zusammen,
auch im neuen Jahr darf jeder natürlich machen was er möchte !!!!
Für Reparaturen, auch im Holzbereich, nehme ich immer das am Besten geeignete, auch wenn es etwas teurer ist. Die Menge ist ja überschaubar.
gern setze ich auch Sperrholz wegen siner guten Eigenschaften ein. Ich verwende aber IMMER mindestens das AW 100 verleimte, oder Siebdruckplatten.
Wenn andere Sperrhölzer schon wie Blätterteig aussehen, halten diese noch gut zusammen..
Schöne Grüße,
Kajakus.

panoptikum am 01 Jan 2018 15:07:25

Ja, das Dach war schwimmend. Nach entfernen der kantenleisten von hinten bis vorne unter den Alkoven könnte ich die Alutafel nach hinten wegziehen. Da die Dachfensteröffnungen aufgekantet sind und die Öffnung vom Alkovenfenster „ausbetoniert“ wurde könnte ich das Alu leider nicht aufrollen und so liegen die 6x2,12m jetzt doof hier rum.
Für die kantengummis hab ich daheim schon nen link gespeichert, stelle ich am Abend ein.
Da sind die Schenkelmasse aber wie Original nur ca.20x30mm. Bissel breiter würde mir besser gefallen.

panoptikum am 01 Jan 2018 20:12:26

Hier mal der link für die Kantengummis .

--> Link

denke/hoffe das lässt sich noch günstiger finden. In irgendeinem threat hat turbokurtla mal nen link gepostet, finde den aber leider nicht wieder.

turbokurtla am 02 Jan 2018 07:54:36

Willst jetzt billig oder gut ?
Breiterer Gummi bringt gar nix, außer du machst auch breitere Leisten drauf.
Muss halt zusammenpassen.

panoptikum am 02 Jan 2018 08:25:20

Beides geht nicht ? doof.

Also ich suche gut. Aber wie unterscheidet man gut und schlecht beim Gummi? Und was ist ein fairer Preis für ein gutes Produkt?

Dass die Abschlussleiste passend zum Gummi sein muss sollte wohl jedem klar sein.
Der Gedanke der breiteren Dichtung war auch nur - breitere Dichtung= mehr Raum für Dichtmittel= langlebiger.
Denke aber mittlerweile, das wäre vermutlich übertrieben
im Preis/Nutzenverhältnis.

Ducthomas am 02 Jan 2018 08:32:35

Ich hab in meiner Umgebung eine Frankana Vertretung,welche die beiden folgenden Unterlegprofile im Programm haben:

--> Link

Muss nur dann mit nem Stück Leiste da auftauchen und hoffen das eine davon passt.
Ist ja bei beiden auch schon das Dichtmittel drunter,drum denke ich das der Preis da stimmt!

turbokurtla: Wenn ich zur Aluhaut hin neues,normales Sperrholz verbaue,und nicht mit dem Alu verklebe,soll ich das noch irgendwie imprägnieren oder evtl. ,wie panoptikum schon schrieb,noch Wachspapier dazwischen legen?
Eigentlich wäre es ja egal,solange der Aufbau doch dicht ist oder?!

turbokurtla am 02 Jan 2018 18:04:12

Tag
Also Frankana ist schon mal gut.
Mit billig meinte ich nur wenn jemand immer nach dem Billigsten sucht.
Ölpapier oder Imprägnieren ist Quatsch. Wenns wieder undicht wird hilft beides nicht.
Gruß Kurt

Ducthomas am 03 Jan 2018 05:14:50

Ich danke dir turbokurtla! :top:
So wie das obere Sperrholz bei mir aussah,war da auch nix mit Wasserverleimt oder Imprägniert.
Alle einzelnen Schichten fielen mir beim abmachen schon feucht entgegen..... :eek:

Schuessel am 03 Jan 2018 12:59:20

Moin und frohes neues Jahr zusammen!

Mal eine Frage an die Kollegen, die dieese Frankana-Gummiprofile schon benutzt haben:
Das sind doch die gleichen Maße wie die aus dem ersten Link, oder? Die kommen doch nur auf das Maß weil das Profil dort flach liegt und die "Dichtlippen" mit gemessen werden, sehe ich das richtig? Der Preisvorteil wäre dann dass Dichtmittel, welches fertig auf dem Profil aufgetragen ist.

Die aus dem ersten Link werden doch sicherlich auch flach geliefert, weil die wahrscheinlich auf einer Rolle sind - die haben nur das Maß zur Verarbeitung bzw. zur Bestimmung der passenden Kantenleiste mit angegeben...!?

Wenn auf den Frankana-Profilen schon die Dichtmasse aufgetragen ist (Ich vermute da ist noch eine Schutzfolie drauf?), dann kann ich mir doch unter den Profilen das Dekaseal komplett sparen, oder muss ich da noch nachlegen?

Gruß Dirk

/edit: Vielen Dank für die Tipps zum Holz, die sind auch für meine Vorbereitungen grade sehr hilfreich!

turbokurtla am 03 Jan 2018 16:14:15

Tag Dirk
Du hast wohl mit allem Recht bis auf die Dichtlippen.
Die werden, so viel ich weiß, nicht mit gemessen.
Wichtig ist auch nur das Maß innerhalb, denn das ist das Maß der Leiste.
Ich persönlich hab zwar schon hunderte von Metern verarbeitet,
aber noch nie im Netz gekauft.
Gruß Kurt

Ducthomas am 04 Jan 2018 05:12:09

Wenn ich soweit bin werde ich natürlich auch über die Unterleggummis berichten!
Dauert aber noch etwas,da ich erstmal drinnen fertig machen möchte.
Die Gummis mache ich ja auch nur zur reinen Vorsicht neu,da der Wassereinbruch bei meinem Womo meines Erachtens nach durch die laienhaft verbaute und Dachreling kam!
Mit Schrauben die an der Latte vorbei gingen und unzureichender Abdichtung.... :stupid:

Schuessel am 04 Jan 2018 22:14:19

Moin,

ja, berichten wäre toll!

at Kurt: Danke!

Gruß Dirk

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