Bei den ersten beiden Beispielen sind die Kabel zu Batterie 1 und 2 immer unterschiedlich lang, bzw. Batterie 2 hat immer mehr Klemmstellen.
Da jeder Zentimeter Kabel und jede Klemmstelle immer einen Verlust bedeutet wird die Batterie 2 immer weniger beansprucht.
Bei der dritten Variante gleichen sich die Kabellängen zu Batterie 1 und 2 aus und beide Batterien haben die gleiche Anzahl Klemmstellen.
Dies ist die theoretisch richtige Art, 2 Batterien parallel zu schalten.
Variante 1 und 2 funktionieren ohne Frage auch.
Einen Nachteil hat die Variante 3 bei real existierenden Verkabelungen. Stehen Batterie 1 und 2 nicht schön nebeneinander, sondern wie oft im richtigen Leben in verschiedenen Staukästen braucht man sehr lange Kabel. Und die sind teuer und schwer zu verlegen (=auch teuer).
Da ist dann die Frage, ob man durch die langen Kabel nicht genau das Gegenteil erreicht.
Wenn du, Udo nicht gerade einen 2000 Watt Wechselrichter anschließen und mit Maximalleistung betreiben willst, kannst du durchaus den WR an nur eine Batterie klemmen.
Klemmst du den WR wie vom Hymer-Menschen empfohlen an beide Batterien musst du aufpassen, dass sich der WR-Anschluss nicht mit der normalen Batterie-Verkabelung "beisst".
Da zwischen den Batterien sehr hohe Ströme fließen können, sollte man sich schon sicher sein was man tut.
Hier besteht bei Falschanschluß durchaus Brand und Explosionsgefahr.
Bei meinen Beispielbildern habe ich alle "Feinheiten" wie Sicherungen weggelassen. Das sollte man beim realen Anschluß natürlich nicht tun.
An die Elektrik-Profis (und alle anderen):
Dies ist nur eine Skizzierung des Problems und keine genaue Bauanleitung. Seht mir nach, wenn ich zur Verdeutlichung etwas "bildhaft" gezeichnet habe. Ich weiß, richtige Schaltpläne sehen anders aus.
Und -- es ist schwer sowas richtig zu (be)schreiben. Von Auge zu Auge mit einem Skizzenblock dabei wäre es einfacher.
Oder noch besser -- am
Womo zeigen, was man meint.